DE32163C - Siederohr - Reinigungsmaschine - Google Patents

Siederohr - Reinigungsmaschine

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Publication number
DE32163C
DE32163C DENDAT32163D DE32163DA DE32163C DE 32163 C DE32163 C DE 32163C DE NDAT32163 D DENDAT32163 D DE NDAT32163D DE 32163D A DE32163D A DE 32163DA DE 32163 C DE32163 C DE 32163C
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DE
Germany
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drum
cleaning machine
pipe cleaning
boiler pipe
machine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT32163D
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English (en)
Original Assignee
K. BRETSCHGER, Werkführer der Grofsherzoglich Badischen Staatseisenbahnen in Karlsruhe, Schützenstrafse 62II
Publication of DE32163C publication Critical patent/DE32163C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B3/00Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
    • B08B3/04Cleaning involving contact with liquid
    • B08B3/044Cleaning involving contact with liquid using agitated containers in which the liquid and articles or material are placed

Landscapes

  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
KARL BRETSCHGER in KARLSRUHE. Siederohr- Reinigungsmaschine.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1885 ab.
Die Trommel A, Fig. 1 bis 4, ist in den beiden Böcken B und C gelagert; dieselbe hat hohle Zapfen, durch welche ein Rohr D führt, welches an den beiden Böcken B und C durch die Stege I und H1 Fig. 3, befestigt ist und feststeht, während die Trommel rotirt. ,
Die Trommel A ist in bestimmten Abständen mit T-Eisenringen T, Fig. 1 und 3, versehen, welche mit dem Trommelblech vernietet sind und die Siederohre S tragen. Bei dem Bock C befindet sich an der Trommel die Schlufsscheibe mit den beiden Oeffnungen M und N, und es sind diese beiden Oeffnungen mit den Deckeln O und P, Fig. 1 und 3, welche abgenommen und befestigt werden können, versehen.
Die beiden Böcke B und C sind mit den Lagerdeckeln V und W versehen, so dafs die Trommel von oben montirt, nöthigenfalls auch nach oben wieder herausgenommen werden kann.
Die Trommel A hat in jedem Felde die Reinigungslücke K, Fig. 3, welche während des Ganges der Maschine je nach Bedarf geöffnet oder geschlossen belassen werden kann.
Die Länge der Trommel A bestimmt sich durch die Länge der zu reinigenden Siederöhren und der Durchmesser der Trommel nach der Anzahl der gleichzeitig zu reinigenden Siederöhren.
Der Antrieb der Maschine erfolgt durch die Riemscheibe G, Fig. 1, 2 und 3, welche auf der WelleQ. aufgekeilt ist; auf derselben Welle Q. sitzt das Getriebe F festgekeilt, welches in den Zahnkranz E der Trommel, Fig. 2, eingreift und so den Antrieb der Trommel bewerkstelligt. Die Maschine steht auf einem soliden Steinfundament, und es sind die beiden Böcke B und C mit je zwei Fundamentschrauben am Fundament befestigt.
Am Fundament in der Fufsbodenlinie befinden sich die schiefen Ebenen F, Fig. 1 und 4, an welchen der abfliefsende Schlamm in den Abflufskanal Z abgesendet wird.
Der Zweck der Maschine ist, die aus Lokomotiv- und Dampfkesseln zur Reparatur herausgenommenen Siederöhren von dem aufsen daran haftenden Kesselstein und inneren Rufsansatze gründlich zu reinigen.
Zum Zwecke dieser Arbeit wird eine bestimmte Anzahl dieser Siederöhren (welche Zahl bei der dargestellten Maschine auf 50 Stück angenommen ist, sich aber sonst nach dem gröfseren oder kleineren Durchmesser, ebenso auch nach der Länge der Trommel richtet) in die Trommelt, durch die Oeffnungen M oder N eingeschoben, während der Arbeiter die in Fig. ι angedeutete Stellung einnimmt. Die Oeffnungen werden dann mit den beiden Deckeln O und P, Fig. 1 und 3, abgeschlossen, und es wird die Trommel hierauf durch den beschriebenen Antrieb in Rotation versetzt.
Durch Oeffnen des Hahnes R, Fig. 1 und 2, wird in das unten mit Löchern versehene Rohr D, Fig. 1, Wasser geleitet, welches gegen die Siederohre S, Fig. 4, ausspritzt, den Kesselstein erweicht und so die rasche und saubere Reinigung der Siederöhren herbeiführt.
Es reinigt somit bei der Rotation der Trommel und der Siederöhren ein Rohr das andere durch stetes Uebereinanderreiben und Aufeinanderrollen. Bei weicherem Kesselstein geht
die Reinigung nur mit Wasser allein vor sich, während bei hartem Kesselsteinansatze durch Zusatz von Riffelsteinen etc., welche in die Trommel A durch die Lücken K geschüttet werden, die Reinigung schneller befördert wird; in ersterem Falle sind die Reinigungslücken K während des Ganges der Maschine geöffnet, während in letzterem Falle dieselben geschlossen werden.
Nach den gezeichneten Verhältnissen der Maschine ist eine Tourenzahl pro Minute von 15 bis 20 angenommen.
Die Maschine kann wegen des starken Geräusches aufserhalb einer Werkstätte aufgestellt und noch mit einem Dielengehäuse überdeckt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einer Siederohr-Reinigungsmaschine die Trommel A, gelagert auf den beiden Böcken B und C mit den hohlen Zapfen und dem durch die Trommel A führenden und an den Böcken B und C durch die Stege I und H befestigten Rohr D, den Oeffnungen M und N, den beiden Deckeln O und P an der Trommel und dem Antrieb G F und E.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT32163D Siederohr - Reinigungsmaschine Expired - Lifetime DE32163C (de)

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DENDAT32163D Expired - Lifetime DE32163C (de) Siederohr - Reinigungsmaschine

Country Status (1)

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DE (1) DE32163C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3581444A (en) * 1968-02-23 1971-06-01 Clarence A Hackett Tumbling barrel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3581444A (en) * 1968-02-23 1971-06-01 Clarence A Hackett Tumbling barrel

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