DE3216697C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D25/00—Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
- B62D25/08—Front or rear portions
- B62D25/16—Mud-guards or wings; Wheel cover panels
- B62D25/161—Mud-guards made of non-conventional material, e.g. rubber, plastics
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Befestigungselemente für eine Kotflügelverbreite-
rung, die durch eine an der seitlichen Außenwand des Kot
flügels nahe deren Begrenzungskante angeordneten, sich et
wa quer zur Fahrzeuglängsrichtung erstreckenden Blende ge
bildet wird, insbesondere nach dem Oberbegriff des An
spruchs 1.
Blenden dieser Art können beispielsweise an einem Acker
schlepper Anwendung finden, wenn dieser nachträglich mit
einer breiteren Bereifung ausgestattet werden muß. Viel
fach stehen für eine solche Bereifung besondere Kotflügel
nicht zur Verfügung, so daß an die vorhandenen Kotflügel
kostengünstige Blenden angebaut werden, die für eine Über
deckung der über die Kotflügel hinausreichenden Lauffläche
des Reifens sorgen.
Aus dem DE-GM 70 37 718 ist zur Befestigung der Blenden an
der Außenwand des Kotflügels die Verwendung von Klemmele
menten bekannt, die aus U-förmigen Klammern bestehen. Je
des Klemmelement weist dabei ein die Seitenwand und den
daran anliegenden Steg umgreifende U-förmige Klammer auf,
an die quer dazu eine die Außenwand bzw. deren Abwinkelung
am unteren Rand hintergreifende U-förmige, federnde Klam
mer mittels einer Schraube befestigt ist. Derartige Klemm
elemente sind in dieser Ausführung aufwendig, und außerdem
ist die Schraubverbindung stark korrosionsgefährdet, so
daß diese relativ schnell unbrauchbar wird.
Eine Kotflügelverbreiterung im Bereich des Radausschnittes
einer Fahrzeugkarosserie in Form einer Blende ist aus der
FR-PS 24 78 007 bekannt. Diese Blende ist ebenfalls durch
U-förmige Klammern am Kotflügel gehalten. Die in ihrer
Einbaulage horizontal eingesetzten Klammern zeigen eine
weitestgehend parallele Anordnung des Innen- und Außen
schenkels. Zur Sicherung der Klammer dient eine Schraube,
eingesetzt in eine Bohrung im Endbereich des äußeren
Schenkels, die in die Kotflügelverbreiterung eingeschraubt
ist.
Aus der US-PS 42 15 873 ist eine Kotflügelverbreiterung zu
entnehmen, die ebenfalls durch Klammern am Kotflügel be
festigt ist. Die Klammern zeigen eine U-förmige Gestal
tung, deren Schenkel im eingebauten Zustand weitestgehend
parallel zueinander angeordnet sind. Zur Sicherung der
Klammern dienen jeweils im Endbereich der Schenkel ange
brachte Spitzen, die durch seitlich, schräge nach innen
zeigende abgekantete Einschnitte dargestellt werden. Diese
Spitzen sollen in der Einbaulage der Klammern für einen
Halt der Kotflügelverbreiterung sorgen, in dem diese sich
in der Kotflügelverbreiterung bzw. auf dem nach innen ab
gewinkelten Rand des Kotflügels festsetzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Klemmelement
für eine Blende an einem Kotflügel mit einem zuvor be
schriebenen Aufbau zu schaffen, das sich mit einfachen
Mitteln kostengerecht herstellen läßt, für einen wirksamen
Halt der Kotflügelverbreiterung sorgt und eine gute Hand
habung bei der Montage gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
innere Schenkel jeder U-förmigen Klammer an seinem freien
Ende eine durch eine U-förmige Biegung gebildete Rundung
aufweist, mit der er infolge einer Abwinklung des Schen
kels zur Außenwand hin an dieser anliegt, daß der äußere
Schenkel am freien Ende mit einer U-förmigen Biegung ver
sehen ist und daß am inneren Schenkel jeder Klammer zumin
dest eine den abgewinkelten Rand des Kotflügels hinter
greifende Sicherung angeordnet ist. Erfindungsgemäß wird
die Sicherung als elastischer Blechstreifen dargestellt,
der am inneren Schenkel der Klammern von deren Abwinklung
nahe am freien Ende ausgehend zum abgewinkelten Rand des
Kotflügels hin verläuft. Diese erfindungsgemäßen Klammern
lassen sich leicht herstellen und erlauben eine schnelle
Montage der Blende, wobei die Biegungen an den Enden der
Schenkel das Anlegen der Klammern nicht nur erleichtern,
sondern dabei auch Beschädigungen an der Blende bzw. an
der Lackierung des Kotflügels weitgehend verhindern.
Weiter sorgt die erfindungsgemäße Sicherung für einen
wirksamen Halt der Klammer auch bei extremen Beanspru
chungen, wie diese beim Einsatz von Ackerschleppern häufig
auftreten und damit für eine praxisgerechte Anbindung der
Blende (Kotflügelverbreiterung) bei gleichzeitig vorteil
hafter leichter Montage und Demontage der Klammern.
In Weiterbildung der Erfindung sind die Klammern als
Blechstanzteile ausgebildet und weisen je zwei den Rand
des Kotflügels hintergreifende Sicherungen auf.
Ferner ist es zweckdienlich, als Korrosionschutz die Klam
mern mit einem schützenden Werkstoff, beispielsweise einem
geeigneten Kunststoff, zu beschichten.
In der Zeichnung ist ein in der nachfolgenden Beschreibung
erläutertes Ausführungsbeispiel einer Klammer gemäß der
Erfindung dargestellt.
Es zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt durch die auslaufende Seitenwand
eines Kotflügels mit einer Blende und einer Klammer
gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Klammer gemäß der
Erfindung vor dem Einbau entsprechend dem
Pfeil II.
Die Fig. 1 zeigt an einem hinteren Kotflügel 1 eines
Schleppers die seitliche Außenwand 2, deren Rand 3 nahe
dem auslaufenden Ende rechtwinklig nach innen abgewinkelt
ist. An der Außenwand liegt seitlich mit einem flachen
Steg 4 eine aus Kunststoff o.dgl. bestehende Blende 5 an.
Der Steg 4 hat an seinem dem abgewinkelten Rand 3 zuge
wandten Ende einen Wulst 6, mit dem er unter den abgewin
kelten Rand 3 greift. Außerdem ist der Steg 4 im oberen
Bereich durch eine Wölbung 7 einer hier vorgesehenen Run
dung des Kotflügels 1 angepaßt. Zur Befestigung der Blende
5 an der Außenwand 2 des Kotflügels 1 dienen Klammern 8,
die aus einem elastischen Werkstoff bestehen. Die Klammern
8 sind U-förmig ausgebildet, wobei ihr äußerer Schenkel
mit 9 sowie der innere Schenkel mit 10 bezeichnet ist. Der
Schenkel 10 der Klammer 8 weist infolge einer Abwinklung
11 nach innen und liegt mit einer durch eine U-förmige
Biegung 12 an seinem freien Ende gebildeten Rundung 14 un
ter Vorspannung an der Innenfläche der Außenwand 2 an.
Ferner ist auch der mit Vorspannung auf den Steg 4 der
Blende 5 greifende Schenkel 9 an seinem freien Ende mit
einer U-förmigen Biegung 15 versehen. Durch diese Biegung
15 erhält der Schenkel 9 an seinem freien Ende eine Run
dung 16, die ebenso wie die Rundung 14 am freien Ende des
Schenkels 10 die Montage der Klammern 8 erleichtert und
zudem Beschädigungen der Blende 5 bzw. der Lackierung der
Seitenwand 2 weitgehend verhindert. Zur Sicherung der auf
gesetzten Klammern 8 gegen Abspringen sind gemäß Fig. 2 an
jedem Schenkel 10 beiderseits freigestanzte Blechstreifen
17 vorhanden, die an ihren mit dem Schenkel 10 verbundenen
oberen Enden nach innen abgewinkelt sind und mit ihren un
teren Enden den Rand 3 des Kotflügels 1 hintergreifen.
Beim Aufsetzen der Klammern 8 weichen die Blechstreifen 17
beim Vorbeigleiten an den vorspringenden Teilen 3 und 6
des Kotflügels 1 bzw. der Blende 5 diesen zunächst aus, um
dann in der Endstellung der Klammer 8 infolge ihrer
Elastizität in die gezeigte Sicherungsstellung zu gehen.
Die Klammern 8 sind vorzugsweise aus einem korrosionsbe
ständigen elastischen Werkstoff hergestellt. Es besteht
aber auch die Möglichkeit, den elastischen Werkstoff der
Klammern 8 durch Beschichtung mit einem gegen Korrosion
schützenden Werkstoff zu versehen.
Claims (3)
1. Befestigungselement für eine Kotflügelverbreite
rung, insbesondere für Ackerschlepper, mit einer an der
seitlichen Außenwand des Kotflügels nahe deren Begren
zungskante angeordneten, sich etwa quer zur Fahrzeuglängs
achse erstreckenden Blende, die zur Aufnahme von Befesti
gungselementen einen an der Außenwand des Kotflügels an
liegenden Steg aufweist, welcher mit seiner unteren nach
innen vorspringenden Kante unter den nach innen abgewin
kelten Rand des Kotflügels greift, wobei zur Befestigung
mehrere aus elastischen, u-förmigen Klammern bestehende
Klemmelemente vorgesehen sind, deren Schenkel einerseits
am Steg der Blende und andererseits an der Innenwand des
Kotflügels anliegen und sich am abgewinkelten Rand ab
stützen,
dadurch gekennzeichnet, daß der innere Schenkel (10) jeder u-förmigen Klammer (8) an seinem freien Ende eine durch eine u-förmige Biegung (12) gebildete Rundung (14) auf weist, mit der er infolge einer Abwinklung (11) des Schen kels (10) zur Außenwand (2) hin an dieser anliegt, daß der äußere Schenkel (9) am freien Ende ebenfalls mit einer u-förmigen Biegung (15) versehen ist und daß am inneren Schenkel (10) der Klammer (8) zumindest eine den abgewin kelten Rand des Kotflügels (1) hintergreifende Sicherung (17) angeordnet ist, wobei die Sicherung als elastischer Blechstreifen (17) ausgebildet ist, der von der Abwinklung (11) in Richtung des abgewinkelten Randes (3) vom Kotflü gel (1) verläuft.
dadurch gekennzeichnet, daß der innere Schenkel (10) jeder u-förmigen Klammer (8) an seinem freien Ende eine durch eine u-förmige Biegung (12) gebildete Rundung (14) auf weist, mit der er infolge einer Abwinklung (11) des Schen kels (10) zur Außenwand (2) hin an dieser anliegt, daß der äußere Schenkel (9) am freien Ende ebenfalls mit einer u-förmigen Biegung (15) versehen ist und daß am inneren Schenkel (10) der Klammer (8) zumindest eine den abgewin kelten Rand des Kotflügels (1) hintergreifende Sicherung (17) angeordnet ist, wobei die Sicherung als elastischer Blechstreifen (17) ausgebildet ist, der von der Abwinklung (11) in Richtung des abgewinkelten Randes (3) vom Kotflü gel (1) verläuft.
2. Befestigungselement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Klammern (8) als Blech
stanzteile ausgebildet sind und je zwei den Rand (3) des
Kotflügels (1) hintergreifende Sicherungen aufweisen, die
in Form freigestanzter nach innen abgewinkelter Blech
streifen (17) ausgebildet sind.
3. Befestigungselement nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Klammern (8) mit einem ge
gen Korrosion schützenden Werkstoff, bspw. einem geeigne
ten Kunstoff beschichtet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823216697 DE3216697A1 (de) | 1982-05-05 | 1982-05-05 | Kotfluegel, insbesondere fuer ackerschlepper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823216697 DE3216697A1 (de) | 1982-05-05 | 1982-05-05 | Kotfluegel, insbesondere fuer ackerschlepper |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3216697A1 DE3216697A1 (de) | 1983-11-10 |
| DE3216697C2 true DE3216697C2 (de) | 1991-01-17 |
Family
ID=6162691
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823216697 Granted DE3216697A1 (de) | 1982-05-05 | 1982-05-05 | Kotfluegel, insbesondere fuer ackerschlepper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3216697A1 (de) |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
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Family Cites Families (3)
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| US4215873A (en) * | 1978-09-05 | 1980-08-05 | G-P Manufacturing Co., Inc. | Method and means for attaching accessory fender to automotive vehicle |
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-
1982
- 1982-05-05 DE DE19823216697 patent/DE3216697A1/de active Granted
Also Published As
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