DE321692C - Scharnier an einem Klappdeckel-Holzetui fuer Zigaretten o. dgl. - Google Patents

Scharnier an einem Klappdeckel-Holzetui fuer Zigaretten o. dgl.

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DE321692C
DE321692C DE1919321692D DE321692DD DE321692C DE 321692 C DE321692 C DE 321692C DE 1919321692 D DE1919321692 D DE 1919321692D DE 321692D D DE321692D D DE 321692DD DE 321692 C DE321692 C DE 321692C
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Germany
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hinge
cigarettes
hinged lid
wooden case
bar
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DE1919321692D
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English (en)
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Hugo Saeuberlich & Comp
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Hugo Saeuberlich & Comp
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24F—SMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F15/00—Receptacles or boxes specially adapted for cigars, cigarettes, simulated smoking devices or cigarettes therefor
    • A24F15/12—Receptacles or boxes specially adapted for cigars, cigarettes, simulated smoking devices or cigarettes therefor for pocket use

Landscapes

  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

Bei der Herstellung von kleinen Holzetuis mit aufklappbarem Deckel, insbesondere von Zigarettenetuis, welche aus einem Stück bestehen und bei denen die Scharnierdrehachse aus einem durchgehenden Draht besteht, macht das Scharnier sehr viel Arbeit und Schwierigkeiten.
Diese bestehen im wesentlichen darin, daß es kaum möglich ist, das zur Aufnahme des
ίο sehr dünnen Drahtes dienende Loch durch die einzelnen Lappen des Etuikörpers und seines Deckels genau gerade durchzubohren, ohne den einen oder den anderen Lappen zu zerbrechen; diese Arbeit kann nur durch einen sehr geschickten Arbeiter und nur bei Verwendung besserer Holzarten ausgeführt werden.
Diese Schwierigkeiten werden durch die Einrichtung des den Gegenstand der Erfindung bildenden Scharniers behoben. Außerdem bietet das Scharnier auch ein schöneres Aussehen, da der Draht von außen nicht sichtbar ist; ferner kann dabei für die Etuis auch jede beliebige Holzart verwendet werden.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Scharnierlappen mit dem Etuikörper nicht aus einem Stück bestehen, sondern daß zur Herstellung derselben eine besonders ausgebildete Leiste verwendet wird. Diese Leiste wird, nachdem in ihre Ausnehmungen und in die Gelenklappen des Deckels ein Draht eingelegt ist, wodurch beide Teile miteinander verbunden sind, in den Körper des Etuis hineingeschoben und mit diesem fest verbunden.
! Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar stellt Fig. ι ein hölzernes Zigarettenetui im Längsschnitt dar, während Fig. 2 es von oben gesehen zeigt; Fig. 3 und 3a veranschaulichen
■■ die Draht- oder Einsatzleiste allein, und zwar von oben gesehen und im Querschnitt nach Linie C-D. Fig. 4 und 5 zeigen je das in
■ größerem Maßstabe dargestellte Scharnierende des Etuis im Schnitt nach Linie A-B und C-D -der Fig. 2, während Fig. 6 das Scharnierende des Deckels im Längsschnitt nach Linie A-B, entsprechend den Fig. 1. und 4 darstellt. ·
Mit α ist der Etuikörper bezeichnet, der an seiner Scharnierseite im Innern mit einer zur Aufnahme der Einsatzleiste b dienenden Aussparung versehen ist, und d ist der' mit der Leiste b durch den Draht c verbundene und an ihr aufklappbar befestigte Deckel.
: Sowohl letzterer_ als auch die Leiste b besitzen mehrere genau ineinanderfassende
: Scharnierlappen, während die Oberseite des Körpers α entsprechend ausgeschnitten ist, so daß die Lappen der Leiste b von denen des
'■ Körpers α überdeckt werden. Zum Einlegen des Drahtes c, dessen Länge der Breite des
' Deckels entspricht, sind die Lappen des Deckels d und der Leiste b je mit einem kleinen Einschnitt oder einer Längsrille 5 versehen, die so angebracht sind, daß sie genau in einer geraden Linie liegen. ■
An den Stellen, wo die Lappen des Körpers α in den Deckel d hineihfassen, besitzt letzterer zwecks Ermöglichung seiner Aufklappbarkeit je eine Aussparung i, während
auch die Leiste b entsprechend etwas ausgespart ist.
Das Einsetzen des Scharniers erfolgt auf folgende Weise:
Nachdem die Verbindung des Deckels d mit der Leiste b «durch einfaches Einlegen des Drahtes c in die Rillen j der einzelnen Lappen hergestellt ist, wird die Leiste zweckmäßig mit Leim bestrichen und hierauf in den Körper α hineingeschoben, so daß nun die in den Deckel fassenden Lappen des Scharniers teils aus dem Holz des Körpers α und teils aus demjenigen der Leiste b gebildet werden. An Stelle des Leims könnten zur Befestigung der Leiste b im Körper α auch Stifte oder Schrauben verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Scharnier an einem Klappdeckel-Holz- z( etui für Zigaretten o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnierteil des Behälterteils (a) aus einer mit einer Rille (s) zum Einlegen der Scharnierachse (c) versehenen Leiste (b) besteht, die in 2j einer Nut des Behälters (a) befestigt ist, nachdem sie durch die eingelegte Scharnierachse (c) mit dem Deckel (d) verbunden ist, wobei die Einlegerille für die Scharnierachse von dem äußeren, die Nut- 3c begrenzung bildenden Teil des Behälters überdeckt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919321692D 1919-05-09 1919-05-09 Scharnier an einem Klappdeckel-Holzetui fuer Zigaretten o. dgl. Expired DE321692C (de)

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