DE321702C - Heulsignaleinrichtung - Google Patents

Heulsignaleinrichtung

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DE321702C
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relay
line
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signal device
howling
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DE1916321702D
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/02Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Devices For Supply Of Signal Current (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Heulsignaleinrichtung für Fernsprech- und Signalanlagen, welche einen in seiner Lautstärke zunehmenden Ton erzeugt.
Dieses Zunehmen der Tonstärke wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Ton mittels eines durch Stromstöße erregten Übertragers erzeugt wird, dessen Sekundärspule in mehrere Abschnitte unterteilt ist, die nach und nach in eine Leitung eingeschaltet und wirksam werden.
Die Einschaltung der Abschnitte wird zweckmäßig durch selbsttätig betriebene Schaltmittel, z. B. Wahlschalter, bewirkt.
Von besonderem Vorteil ist eine Weiterbildung dieser Einrichtung in der Weise, daß die von der Heulsignaleinriehtung erzeugten Töne nach Anschaltung der Einrichtung an eine Leitung in diese von einem Zeitpunkt an gesandt werden, in welchem die Töne am schwächsten sind, um dadurch zu vermeiden, daß ein Teilnehmer, der seinen Hörer längere Zeit abgehängt hatte und darauf wieder ans Ohr führt, beim gleichzeitigen Empfang des Heultones erschreckt wird. Dieser Vorteil wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die selbsttätigen Schaltmittel mit weiteren Schaltmitteln verbunden sind, durch welche die Heulsignaleinrichtung nach der Änschaltung an eine Leitung zur Tonabgabe in diese erst von dem Zeitpunkte an veranlaßt wird, in welchem die Anschaltung des ersten Abschnittes der Sekundärspule erfolgt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Mit J ist ein durch Stromstöße erregter, den Heulton erzeugender Übertrager, mit ρ dessen Primärspule und mit s dessen in mehrere Abschnitte unterteilte Sekundärspule bezeichnet. Die einzelnen Abschnitte dieser Spule ί sind an Schaltkontakte eines selbsttätigen Wahlschalters W angeschlossen. Die Schaltarme 12 dieses Schalters laufen dauernd um und besitzen eine normale Lage, in welcher die Arme mit den Kontakten nicht in Verbindung stehen. Die Schaltwelle des Wahlschalters ist mit zwei Nocken 13 versehen, welche in der normalen Lage der Schaltarme einen Kontakt 14 geschlossen und in den Stellungen, in welchen die Schaltarme des Schalters W die Kontakte berühren, geöffnet halten. Diese Einrichtung ist mittels eines Übertragers 17 mit einem Stromkreis verbunden, welcher mittels eines Stöpsels 7 mit einer Teilnehmerleitung (durch Stöpsel in eine Klinke 3) verbunden werden kann. Die Arbeitsweise der Anordnung ist folgende:
Es sei angenommen, daß der Teilnehmer A ein Gespräch geführt und seinen Hörer nicht angehängt hat. Es wird dann an dem Platz, welcher den Teilnehmer mit einem anderen
Teilnehmer verbunden hatte, die Schlußzeichengabe des ersteren Teilnehmers unterbleiben. Die Beamtin wird darauf den an ihrem Platz angeordneten Stöpsel 7 in die Klinke 3 der zum Teilnehmer A führenden Leitung einführen und damit die Heulsignaleinrichtung an die Teilnehmerleitung anschalten. Beim Stöpseln wird ein Stromkreis geschlossen, welcher von Erde über Batterie 39, ίο Relais 38, Leitung 37, Kontakt 36, Leitung 35, Relais 34, Leitungen 33 und 32, Stöpsel 7 und Klinke 3, Leitung 31 und Relais 6 zur Erde führt. In diesem Stromkreis werden die Relais 6, 34 und 38 ansprechen. Relais 6 hält in bekannter Weise das Anrufrelais 4 von der Teilnehmerleitung abgeschaltet. Das Relais 34 schaltet über seinen Kontakt 57 eine Schlußzeichenlampe 58 ein, und das Relais 38 schließt über seinen Kontakt 60 einen Unterbrecherstromkreis für die Primärspule p des Übertragers J. Das Relais 34 schließt noch seinen Kontakt 43, und es kommt nun, sobald die Schaltarme 12 des Wählers W bei ihrem Umlaufen die normale Lage erreichen und dabei den Kontakt 14 schließen, folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie 40, Kontaktfeder 41, Kontakt 14, Leitung 42, Kontakt 43, Leitung 44, Wicklung 21. des Relais 23, Erde.
In diesem Stromkreis spricht das Relais 23 an und schaltet an seinem Kontakt 24, 36 das Relais 34 aus und schaltet an dessen Stelle das Relais 28 mit dem Relais 38 in Reihe, ohne dabei die bestehende Erregung des Relais 38 zu unterbrechen. Das Relais 28 schließt seine Kontakte 30 und 55, und es wird nunmehr, da das Relais 23 auch seine Kontakte 25 und 26 geschlossen hat, die Verbindung des Relais 23 über folgenden Stromkreis aufrechterhalten: Erde, Batterie, Wicklung 22 des Relais 23, Kontakt 30, Leitung 49,50, Kontakt 25, Leitung 51, Spitze des Stöpsels 7, kurze Feder der Klinke 3, Leitung 2, Hakenumschalterkontakt an der Sta-4S tion A1 Leitung 1, lange Feder der Klinke 3, mittlere Buchse des Stöpsels 7, Leitung 52, Kontakt 26, Leitung 53, 54, Kontakt 55, Wicklung 21 des Relais 23, Erde.
Dieser Stromkreis bleibt so lange bestehen, bis der Teilnehmer A seinen Hörer anhängt unabhängig davon, daß beim Weiterlaufen der Schaltarme des Wählers W der Stromkreis für die Wicklung 21 des Relais 23 am Kontakt 14 unterbrochen wird. Der Wahlschalter W überläuft darauf seine Kontakte 11 und schaltet dabei der Reihe nach einen Abschnitt nach dem andern in die zum Übertrager 17 führende Leitung ein. Dabei wird der erzeugte Ton im Verhältnis der Zunahme der Anzahl der Abschnitte verstärkt und in dieser zunehmenden Stärke mittels des Übertragers 17 zur Teilnehmerstation A übertragen. Sobald an dieser daraufhin der Hörer angehängt wird, wird am Hakenumschalterkontakt der Station A der Stromkreis des Relais 23 unterbrochen und dieses damit aberregt. Dabei wird am Kontakt 24 das Relais 28 ausgeschaltet, und dieses schaltet an seinen Kontakten 30 und 55 das Relais 23 von der Teilnehmerleitung ab. Ferner schaltet das Relais 23 an seinem Kontakt 36 das Relais 34 ein, und dieses schließt über seinen Kontakt 57 den Stromkreis für die Schlußzeichenlampe 58, welche daraufhin zum Leuchten kommt. Die Beamtin, welche dadurch das Zeichen für 7S das Anhängen des Hörers an der Station A erhält, zieht nunmehr den Stöpsel 7 aus der Klinke 3 heraus, und es ist der Ruhezustand wieder hergestellt.

Claims (3)

80 Patent-Ansprüche:
1. Heulsignaleinrichtung, bei der die Tonerzeugung mittels eines durch Stromstöße erregten Übertragers erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Sekundärspule (s) des Übertragers (J) in mehrere Abschnitte unterteilt ist, die nach und nach in eine Leitung eingeschaltet werden und in dem angeschlossenen Hörer einen
in seiner Lautstärke zunehmenden Ton erzeugen.
2. Heulsignaleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltung der Abschnitte durch selbsttätig betriebene Schaltmittel (Wahlschalter W) erfolgt,
3. Heulsignaleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätigen Schaltmittel (W) mit weiteren Schaltmitteln (13,41, 14,43,21) verbunden sind, durch welche die Heulsignaleinrichtung nach ihrer Anschaltung an eine Leitung zur Tonabgabe in diese erst von dem Zeitpunkt an veranlaßt wird, in welchem die Einschaltung des ersten Ab-Schnittes der- Sekundärspule (s) erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1916321702D 1915-03-18 1916-03-19 Heulsignaleinrichtung Expired DE321702C (de)

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