DE321736C - Apparat zum Austrocknen von Zahnhoehlen - Google Patents

Apparat zum Austrocknen von Zahnhoehlen

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DE321736C
DE321736C DE1914321736D DE321736DD DE321736C DE 321736 C DE321736 C DE 321736C DE 1914321736 D DE1914321736 D DE 1914321736D DE 321736D D DE321736D D DE 321736DD DE 321736 C DE321736 C DE 321736C
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drying out
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vapors
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C17/00Devices for cleaning, polishing, rinsing or drying teeth, teeth cavities or prostheses; Saliva removers; Dental appliances for receiving spittle
    • A61C17/02Rinsing or air-blowing devices, e.g. using fluid jets or comprising liquid medication
    • A61C17/022Air-blowing devices, e.g. with means for heating the air

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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

  • Apparat zum Austrocknen von Zahnhöhlen. Apparate zum Austrocknen von Zahnhöhlen und im besonderen zum Behandeln der letzteren mittels Joddämpfe sind bekannt. Diese in der Hand zu haltenden Apparate werden durch einen Körper gebildet, durch den; ein zentraler Kanal hindurchgeht und durch den man Luft oder ein anderes Gas hindurchgehen läßt, welches man mittels einer geeigneten Vorrichtung einbläst. Im Innern des fraglichen Körpers, welcher für gewöhnlich aus zwei aufeinanderschraubbarenTeilen besteht, befindet sich eine in den zentralen Kanal eingeschaltete Kammer, in welcher man den zuverflüchtendenStoff anordnet, dessen Dämpfe durch den Luftstrom oder das erwärmte Gas mittels einer geeigneten Kanüle in die Zahnhöhlen geführt werden sollen.
  • Diese Apparate besitzen in 'der Praxis einen großen Übelstand. Die Dämpfe, deren therapeutische Wirkung man verwendet, üben oft eine zerfressende Wirkung auf das Metall aus, aus dem der Apparat besteht. Es kommt vor, daß diese Dämpfe durch die Verbindungsfugen und Verschraubungen des Apparates hindurchgehen, diese Teile zerfressen und den Apparat in Kürze unbrauchbar machen. Zweck der vorliegenden Erfindung ist, diese Nachteile zu vermeiden.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist in. den Fig. r und :2 veranschaulicht.
  • Der zu verflüchtendeStoff, wie beispielsweise Jodteile, Jodoform oder irgendein anderes Medikament oder auch ein Träger für diese Stoffe, wie beispielsweise ein Wattebausch, der mit einer Lösung eines sich verflüchtigenden Stoffes getränkt ist, wird in einem Napf z angeordnet, der zweckmäßig aus Speckstein hergestellt wird. Der Napf kann auch aus irgendeinem anderen geeigneten Material bestehen, jedoch nicht aus einem solchen, das durch die zu Verwendung kommenden Dämpfe angegriffen wird. Nach dem Zusammenschrauben der Rohrstücke 3 und d. des Apparates legt sich ein Stöpsel :2 aus demselben oben angegebenen Material auf den Napf auf. Die Luft oder das erwärmte Gas wird durch die Öffnung 5 zugeführt und kann durch den in. der Mitte des Stöpsels -- angeordneten Kanal 6 entweichen. Infolge der beschriebenen Anordnung kommen die Dämpfe nicht in Berührung mit den Wandungen und können somit nicht durch die Fugen und Verschraubungen des Apparates entweichen. Ein Zerfressen dieser Teile durch die Dämpfe wird hierdurch ausgeschlossen, und somit eine Außerbetriebsetzung des ganzen Apparates.
  • Die ausströmenden Dämpfe werden durch den erwärmten Luft- oder Gasstrom nach der Kanüle 9 befördert, welche von geeigneter Gestalt ist und deren Ende in die Zahnhöhle a eingeführt wird.
  • Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt der Apparat eine Ausbauchung 7, welche eine Erwärmung durch eine Gasflamme gestattet. Fragliche Erwärmung kann auch auf irgendeine andere Weise bewirkt werden, wie beispielsweise mit Hilfe eines elektrischen Stromes, der durch einen in dem zentralen Kanal oder in einer vor dem Napf befindlichen Kammer angeordrieten Widerstand hindurchgeht. Die Einführung des Gas- oder Luftstromes kann durch einen Weichgummiball 8, wie angegeben, oder auch durch irgendeine andere Vorrichtung, wie beispielsweise mittels eines elektrischen Gebläses, erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Apparat zum Austrocknen von Zahnhöhlen durch Joddämpfe o. dgl. aus zwei auf einanderschraubbaren Rohrstücken und einer zur Aufnahme des sich verflüchtigenden Stoffes bestimmten Kammer an der Verschraubungsstelle, dadurch gekennzeichnet, daß sich in genannter Kammer ein aus Speckstein oder ähnlichem Material bestehender Schutznapf (i) befindet, gegen welchen sich ein aus demselben. Material bestehender Stöpsel (2) beim Zusammenschrauben der Teile legt.
DE1914321736D 1914-05-13 1914-05-13 Apparat zum Austrocknen von Zahnhoehlen Expired DE321736C (de)

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ID=6163093

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DE1914321736D Expired DE321736C (de) 1914-05-13 1914-05-13 Apparat zum Austrocknen von Zahnhoehlen

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