DE3217879A1 - Magnetodynamische anlage - Google Patents

Magnetodynamische anlage

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DE3217879A1 DE19823217879 DE3217879A DE3217879A1 DE 3217879 A1 DE3217879 A1 DE 3217879A1 DE 19823217879 DE19823217879 DE 19823217879 DE 3217879 A DE3217879 A DE 3217879A DE 3217879 A1 DE3217879 A1 DE 3217879A1
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Description

  • MAGNETODYNAMISCHE ANLAGE
  • Die Krfindung bezieth sich auf Kinrichtungen zur elektromagnetischen Erwärmung und Förderung erschmolzenen Metalls unter Verwendung von mit Symmetriervorrichtungen versehenen Speisequellen und betrifft insbesondere eine magnetodynamische Anlage.
  • Am erfolgreichsten kann die Erfindung zum Vorwärmen und dosierten Vergießen von Metallen in Gießformen in Übereinstimmung mit den Forderungen des technologischen Prozesses bei gleichzeitiger Gewährleistung der Stromsymmetrie im Stromversorgungsnetz verwendet werden.
  • Zwecks Automatisierung des Gießereiwesens finden unterschiedlicne Vergießeinrichtungen und Zuteiler für das flüssige Metall, darunter auch pneumatische, mechanische und elektromabnetisches eine breite Verwendung.
  • Auf die beste Weise genügen den Forderungen der modernen Industrieproduktion magnstodynamische Zuteiler, oderanders ausgedrückt - magnetodynamische Anlagen, deren Betrieb auf der Zusammenwirkung des elektrischen Stromes mit dem magnetischen Fluß in der Wirkzone dieser Anlagen basieht.
  • Bei Anwendung von Wechselstrom hängt die Leistungsfähigkeit der magnetodynamisohen Anlagen beim Metallvergießen nicnt nur von den Effektivwerten des Stromes und des Magnetflusses, sondern auch von deren Anfagsphasen ab, was spezifische Forderungen au die Parameter der elektrischen Speiseenergie und dementsprechend an die Schaltungen der Netzteils stellt. Außer den erwähnten Besonderheiten kennzeichnen sich die magnetodynaaschen Anlagen auch dadurch, daß sie für ein mehrphasiges Netz nichtsymmetrische Belastungen darstellen und Strom- sowie Spannungsunsymmetrien hervorrufen, welche den Betrieb sämtlicher Netzelemente, darunter auch der eigentlichen magnetodynamischen Anlagen, besinträchtigen.
  • In diesem Zusammenhang ist mal auf die Notwendigkeit gestoßen, Anlagen zu entwickeln, welche es gestatten, die mit dem nichtsymmetrischen Betriebsverhalten des Stromversorgungsnetzes im Zusammenhang stehenden schädlichen Auswirkungen zu beseitigen.
  • So sind magnetodynamische Anlagen bekannt, vjelcne elektromagnetische Systeme des induktors und des lilektromagneten enthalten, die an die entsprechenden Spannungen eines Drehstrommetzes unmittelbar oder über ein Netzteil mit Regeltransformatoren derart angeschlossen werden, das die am System des Induktors anliegende spannung dieser am System des Elektromagneten phasenmäßig um 1200 voreilt (Shidlovsky A. K., Borisov B. P. "Simmetrirovanie dvukhplechevykh nesimmetrichnykh naOruzok (primenitelno k ustanovkam MDN)". - Im Sammelband: "Povyshenie effektivnosti ustroystv preobrazovatelnoi tekhniki", T.3, Kiew, Verlag "Naukova dumka", 1972, S. 335 - 346). Das Symmetrieren der Ströme des Versorgungsnetzes erfolgt dabei mit Hilfe von an die Leiterspannungen dieses Netzes angeschlossenen einstellbaren Kapazitätselementen.
  • Durch solche Eibrichtungen können genügend hohe Qualitätskennwerte der Elektroenergie in einem Drehstromnetz nicht erreicht werden. Beim Betrieb der magnetodynamischen Anlage nach dem Ofenprinzip, wenn an das Netz nur das System der Induktoren angeschlossen ist, ist der Leistungsfaktor am Eingang der Einrichtung gleich 0,5 (kapazitiv).
  • Nicht selten ist aber ein solcher Betriebszustand des Netzes unerwünscht. Darüber hinaus verfügen derartige Anlagen über eine erhöhte Ausbauleistung, weil sich die Ströme ihrer Symmetrierelemente und Belastungen geometrisch addieren.
  • Bekannt sind auch Anlagen (s. UdSSR-Urheberschein 271943), in denen das Netzteil Transformatoren oder Spartransformatoren enthält, an welche ein Regelkondensator und zwei Belastungen, insbesondere ein Induktor sowie ein Elektromagnet, angeschlossen sind. An diesen Anlagen wird das Verhältnis der Anfangsphasen der an die Belastungen angelegten Spannungen aus der Bedingung der Minimierung der Ausbauleistung gewählt, was den Anschluß eines Induktore mit einem höheren ?Leistungsfaktor an die phasenmaBig um ca. 1100 nacheilende Netzspannung erfordert, während für die Gewährleistung eines wirksamen Betriebs der mag- netodynamischen Anlagen der Phasenverschiebungswinkel zwisenen den die elektromagnetischen Systeme der Anlage speisenden Spannungen in einem Bereich von 120° bei vor eilender Spannung am System des lnduktors liegen soll.
  • Daher können mit solchen Anlagen die erforderlichen technologischen Parameter, beispielweise der vorgegene wert des electromagnetischen Drucks, nicht erreicht werden.
  • In der im Buch von Shidlovsky A. K. und Borisov B. P.
  • "Simmetrirovanie odnofasnyldh i dvuklipleciievykh elektrotechnologiecheskikh ustanovok", Kiew, Verlag "Naukova dumka", 1977, 5. 117 beschriebenen magnetodynamischen Anlage können die systeme des Induktors und des Elektromagneten an ein Drehstrommetz unmittelbar beziehungsweise über ein Netzteil angeschlossen werden. Dabei enthält das Netzteil einen ersten Spartransformator, der an eine Leiterspannung des mehrphasigen Netzes geschaltet ist, einen zurJeiten Spartransformator, der an eine andere Leiterspannung dieses Netzes, welche der ersteren phasenmäßig voreilt, geschaltet ist, sowie einen Regelkondensator zum Symmetrieren der Netzströme. Das Netzteil schließt ferner einen dritten, zur Speisung des Elektromagneten dienenden Spartransformator ein. Sämtliche Spartransformatoren weisen mehrere Anschlüsse zur Gewinnung der Teil- bzw. Vollspannung an den anzuschließenden Belastungen auf, wobei als Belastung für den ersten Spartransformator der Induktor d-ient, dessen einer Anschluß mit einem der Wicklungsanschlüsse dieses Spartransformators operativ verbunden ist, während ein Anschluß des Regelkondensators mit einem der Wicklungsanschlüsse des zweiten Spartransformators operativ gekoppelt ist. Bei einer derartigen baulichen Gestaltung der bekannten magnetodynamischen Anlage dient der zweite Spartransformator als phasenverschiebendes element (als elektromagnetischer Spannungsteiller), das den Regelkondensator mit einer Spannung versorgt, welche die optimale (vom Gesichtspunkt der Symmetrierung der Netzströme aus) Anfangsphase aufweist, -die durch die Syiametrierungsbedingungen bestimmt wird. Der erste und der dritte Transformator versorgt den Induktor beziehungsweise den Elektromagneten mit Speisespannung, wobei der den Elektromagneten speisende Spartransformator über einen niedrigen Ausnutzungskoeffizienten verfügt, da die Zeit des Metallvergießens in die Gießform im gesamten technologischen Zyklus des Anlagenberiebs 10% nicht überschreitet. Die Aufgaben der Speisung und der Symmetrieroptimierung werden also in der bekannten Anlage getrennt gelöst. Darüber hinaus werden die Anfangsphasen der Sparinungen am Eingang von derartigen magnetodynamischen Anlage durch die Möglichkeiten des elektrischen Drehstromnetzes bedingt und sind nicht irmner optimal, wodurch der Wirkungsgrad der elektrischen Energie beeinträchtigt und letzten Endes eine niedrige Betriebswirksamkeit der gesamten Anlage verursacht werden. Darüber hinaus muß hervorgehoben werden, daß die getrennte Benutzung der Spartransformatoren zur elektrisonen Speisung und Symmetrierung der Ströme des Drehstromnetzes ebenfalls eine Erhöhung der Ausbauleistung der Einrichtung zur Folge hat.
  • Das Leistungsverhältnis des Induktors, des Elektromagneten und des Regelkondensators ist so, daS praktisch alle drei Spartransformatoren die gleiche Leistung haben.
  • Daher ist es notwendig, bei Speisung von magnetodynamischen Anlagen, welche mehr als einen Induktor und einen Elektromagneten aufweisen, entweder die Anzahl der einspeisenden Spartransformatoren zu vergrößern, oder, entsprechend, ihre Leistung zu erhöhen, was seinerseits eine zusätzliche Erhöhung der Ausbauleistung des Netzteiles zur Folge hat.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine eolche magnetodynamische Anlage zu schaffen, in welcher es dank Mehrzweckbenutzung der Spartransformatoren des Netzteiles möglich ist, die Betriebswirksamkeit einer derarigen Anlage zu erhöhen.
  • Die gestellte Aufgabe ist dadurch gelöst, daß in einer magnetodynamischen Anlage mit mindestens einem Induktor, mindestens einem Elektromagneten und einem Netzteil, das über einen Schalter mit dem Elektromagneten elektrisch gekoppelt ist und einen ersten, an die eine Leiterspannung eines mehrphasigen Netzes angeschlossenen Spartransformator, einen zweiten, an die zweite Leiterspannung dieses Netzes, weiche der ersieren phasenmäßig voreilt, angeschlonsenen Spartransformator sowie einen Regelkondensatore zum Symmetrieren der Netzströme enthalt, wobei die beiden Spartransformatoren mehrere Anschlüsse zur Gewinnung der in der Wicklung des entsprechenden Spartransformators erzeugten Teil- bzw. Vollspannung an den anzuschließenden Belastungen aufweisen, wobei als Belastung für den ersten Spartransformator der Induktor dient, dessen einer Anschluß mit einem der Wicklungsanschlüsse dieses Spartransformators operativ verbunden ist, während ein Anschluß des Regelkondensators mit einem der Wicklungsanschlüsse des zweiten Spartransformators operativ gekoppelt ist, gemäß der ßrfindung die elektrische Kopplung des Elektromagneten mit dem Netzteil durch operative Verbindung dessen eines Anschlusses mit einem der Wicklungsanschlüsse des ersten Spartransformators und des anderen Anschlusses mit einem der Wicklungsanschlüsse des zweiten Spartransformators realisiert ist.
  • Die beanspruchte operative Verbindung des Elektromagneten mit den Wicklungsanschlüssen der beiden Spartransformatoren gestattet es, die letzteren sowohl als Speisequelle wie auch zusammen mit dem Regelkondensator -- zum Symmetrieren der Netzströme - zu verwenden. Dabei ergibt sicii die Möglichkeit, die Anfangsphase der Spannung am Elektromagneten zu regeln und somit wird die Möglichkeit zur Regelung der Anlagenleistung beim Vorliegen von nur zwei Spartransforniatoren beibehalten, wodurch die Ausbauleistung des Netzteiles und der gesamten Anlage herabgesetzt wird. Beim Betriebszustand der maximalen Leistung (was beim Vergießen von Eisenmetallen von besonderer Bedeutung ist) gestattet es die Wahl des optimalen Verhältnisses der Anfangsphasen von Spannungen an den Belastungen, die Elektroenergie dank Senkung der Aufnahmeleistung und Erhöhung der Qualität ihrer Parameter wirtschaftlicher zu benutzen und somit die Betriebewirksamkeit der gesamten Anlage zu erhöhen.
  • Gemäß der Erfindung ist es möglich, daß das Netzteil einen, dritten Spartrausformator einschließt, der an eine weitere, der, e-rsteren phasenmäßig nacheilende :Leiterspannung des Netzes angeschlossen ist und mehrere Anschlüsse zur Gewinnung an dem mit diesem verbundenen anderen induktor der in der Wicklung dieses Spartransformators erzeugten Teil- bzw. Vollspannung aufweist.
  • Die erfindundungsgemäße Ausführungsvariante der magnetodynamischen Anlage gestattet es, eine gleichmäßigere Belastungsverteilung auf die Natzphasen zu erreichen, was seinerseits zur Herabsetzung der Ausbauleistung dieser Anlage beiträgt.
  • Zweckmäßigerweise werden in einer Modifikation der linlage mit zwei Elektromagneten parallel zu einem der Elektromagneten und dem an die Wicklung des ersten Spartransformators angeschlossenen Induktor Ausgleichskapazitäten geschaltet.
  • Bei einer solchen Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Anlage werden die Bedingungen zum Symmetrieren der Netzströme verbessert und der Leistungsfaktor am eingang der Anlage erhöht. Ferner wird somit zum Ausgleich der Netzblindle istung beigetragen.
  • Die gestellte Aufgabe ist auch dadurch gelöst, daß in einer magnetodynamischen Anlage mit zwei parallel gesctalteten Induktoren, zwei parallel geschalteten Elektromagneten sowie einem Netzteil, das mit den Elektromagneten über Schalter elektrisch gekoppelt ist und einen ersten, an die eine Leiterspannung eines mehrphasigen Netzes ange schlossenen Spartransformator, einen zweiten, an die zweite Leiterspannung dieses Netzes, welche der ersteren phaseninäbig voreilt, angeschlossenen Spartransformator sowie einen Regelkondensator zum Symmetrieren der Netzströme enthält, wobei die beiden Spartransformatoren mehrere Anschlüsse zur Gewinnung der in der Wicklung des entsprechenden Spartransformators erzeugten Teil- bzw. Vollspannung an den anzuschließenden Belastungen aufweisen, wobei ein gemeinsamer Anschluß der Induktoren mit einem der Wicklungs anechlüber des ersten Spartransformators und ein Anschluß des Regelkondensators mit einem der Wicklungeanschlüsse des zweiten Spartransformators operativ gekoppelt ist, ge- koppelt ist, gemäß der Erfindung die elektrische Kopplung der Elektromagneten mit dem Netzteil durch operative Verbindung ihres einen gemeinsamen Anschlusses mit einem der Wicklungsanschlüsse des ersten Spartransform tors und ihres anoeren gemeinsamen Anschlusses ait einem der Wicklungsanschlüsse des zweiten Spartransformators realisiert ist, wobei der andere gemeinsame Anschluß der induktoren und der andere Anschluß des Regelkondensators ihrerseits jeweils mit einem der Wicklungsanschlüsse entsprechend des zweiten und des ersten Spartransormators operativ verbunden ist.
  • Es muß hervorgehoben werden, daß es die ertindungsgemäße Modifikation der Anlage zusätzlich ermöglicht, die Anfangspnase der Spannung an den induktoren zu regeln.
  • Darüber hinaus gestattet es der auf die vorstehend erwähnte leise gescnaltete Regelkondensator, die Stromdichte in den Wicklungen der Spartransfomatoren herabzusetzen. Bei einer derartigen baulichen Gestaltung gewährleistet die beschriebene Anlage, indem sie eine Quelle der blindleistung darsteLlt (die Ströme am Eingang der Anlage eilen den entsprechenden Phasenspannungen vor), die Stabilisierung der Netzspannungspegel und verbessert die Qualitätskennwerte der Elektroenergie. Gleitchzeitiz werden bei Senkung der Ausbauleisung der Spartransformatoren die Bedingungen für den maximalen Wärme und ASasseaustausch in den Rinnen der erfindungsgemäßen Anlage beibehalten.
  • Bei Abänderungen der beanspruchten Anlage ist es möglicn, daß das Netzteil einen regelbaren Ausgleichskondensator einschließt, der an das Wicklungsende des zweiten Spartransformators und- an den anderen gemeinsamen Anschluß der Induktoren geschaltet ist.
  • Die Verwendung des Ausleichskondensators trägt zusätzlich zur Herabsetzung der Ausbauleistung des zweiten Spartransformators bei.
  • Darüber hinaus ist die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, das in einer magnetodynamischen Anlage mit zwei parallel geschalteten lnduktoren, zwei parallel geschalteten Elektromagneten sowie einem Wetzteil, das einen ersten, an die eine Leiterspannung- eines mehrphasigen Netzes augeschlossenen Spartransformator, einen zweiten, afl die zweite Leiterspannung dieses Netzes, welche der ersteren pnasenmåBig voreilt, angeschlossenen Spartransformator einen dritten, an die dritte Leiterspannung des erwähnten Netzes, welche der ersteren phasenmäßig nacheilt, angeschlossenen Spartransformator, sowie einen Regelkondensator zum Symmetrieren der Netzströme enthält, wobei sämtliche Spartransformatoren mehrere Anschlüsse zur Gewinnung der in der Wicklung des entsprechenden Spartransformators erzeugten eil- bzw. Vollspannung an den anzuschließenden Belastungen aufweisen, wobei ein Anschluß des Regelkondensators mit einem der Wicklungsanschlüsse des zweiten Spartransforiaators, ein gemeinsamer Anschluß der Induktoren mit einem der Wicklungsanschlüsse des ersten Spartransformators und ein gemeinsamer Anschluß der Elektromagne ten seinerseits mit einem der Wicklungsanschlüsse des dritten Spartransformators operativ verbunden ist und jeder Elektromagnet in seinen Parallelzweigen einen Schalter aufweist, gemäß der Erfindung der andere gemeinsame Anschluß der Elektromagneten und der andere gemeinsame Anschluß der Induktoren jeweils mit einem der Wicklungsanschlüsse, entsprechend des ersten und des zweiten Spartransformators, und der andere Anschluß der Regelungskapazität mit einem der Wicklungsanschlüsse des ersten Spartransformatoren operativ gekoppelt ist, Diese technische Lösung gewährleistet eine Erweiterung des Regelungsbereiches der Anfangsphase und der Spannung größe an den Induktoren und Elektromagneten unter gleicizeitiger Beibehaltung der Bedingungen für den maximalen Wärme- und Masseaustausch in den Rinnen der magnetodynamischen Anlage.
  • Dank Verwendung von Ausgleichskondensatoren kamin zusätzlich die Ausbauleistung der Anlage herabgesetzt und der Leistungsfaktor des Stromversorgungsnetzes erhöht werden.
  • Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 das Schaltbild einer erfindungsgemäßen magnetodynamischen Anlage, Fig. 2, 3, 4 verschiedene Modifikationen der erfindungsgemäßen Anlage und Fig. 5 ein topografisches Diagramm der spannungen an den Bauelementen der elektrischen Schaltung der erfindungsgemäßen Anlage, welches ihre Wirkungsweise veranschaulicht.
  • Die erfindungsgemäße megnetodynamische Anlage (Fig. 1) enthält zwei Spartransformatoren 1 und 2, einen Regelkondensator 3, einen Induktor 4 sowie einen Elektromagneten 5.
  • Die Spartransformatoren 1,2 und der Regelkondensator 3 bilden das Netzteil der magnetodynamischen Anlage und der Induktor 4 sowie der Elektromagnet 5 sind die Belattung dieses Netzteiles.
  • Die magnetodynamische Anlage kann an ein mehrphasiges Stromversorgungsnetz angeschlossen werden.
  • So ist beispielsweise in Fig. lder Anschluß einer solchen Anlage an ein Drehstromnetz, gezeigt als Schienen A, B und C, dargestellt. Dabei sind die Phasenklemmen der Wicklung 6 des Spartransformators 1 an die Leiterspannung UcA und die Wicklung 7 des Spartransformators 2 an die Leiterspannung UBC angeschlossen, welche der Leiterspannung UCA voreilt. Außer den Phasenklemmen weisen die Wicklungen 6 und 7 Anzapfungen auf, welche Anschlüsse der fiicklungsteile sind. Das Vorhandensein der Wicklungsanzapfungen stellt eine bedeutende Besonderheit der beschriebenen Spartransformatoren 1 und 2 dar, weil eine solche bauliche Ausführung der Wicklungen 6 und 7 eine operative Verbindung der Belastung mit beliebigen Anschlüssen der gewählten Wicklung, einschließlich der Phasenklemmen, gewährleistet. Der Regelkondensator ist zwecks Symmetrierung der Netzströme an eine Phasenklemme der Wicklung 6 sowie an eine der Anzapfungen der Wicklung 7 angeschlossen. Das besagte Symmetrieren der Ströme erfolgt auf an sich bekannte Weise.
  • Der Spartransformator 1 dient vor allem zur Einspeisung des Induktors 4, welcher, wie es aus der Zeichnung ersicht- lich ist, an die Phasenklemmen der Wicklung 6 sowie an eine der Anzapfungen der letzteren angeschlossen ist. Auf die anderen Funktionen dieses Spartransformators wird weiter unten eingangen. Die Anschlüsse des Induktors 4 sind ebenso wie die Anschlüsse des Regelkondensators 3 und des Elektromagneten 5 für deren Umschalten in Übereinstimmung mit den technologischen Bedingungen auf eine beliebige Anzapfung einer beliebigen Wicklung 6 beziehungsweise 7 geeignet.
  • Die Anscnlüsse des Elektromagneten 5 sind uiit den Anzapfungen der Wicklungen 6 und 7 verbunden. In Reihe mit dem Elektromagneten 5 ist der Schalter d geschaltet, dessen Vorhandensein durch Forderungen der Technologie bedingt ist. Der Elektromagnet 5 wird mit der in den Teilen der Wicklungen 6 und 7 erzeugte Gesamtspannung gespeist.
  • Dabei maß hervorgehoben werden, daß der Spartransformator 2 vor allem als Phasenschiebeinrichtung verwendet wird.
  • In der gegebenen Anlage erfüllt er jedoch auch andere Funktionen, zum beispiel speist er zusammen mit dem Spartransformator 1 den Elektromagneten 5.
  • Es sei bemerkt, daß in Übereinstimmung mit den technologischen Bedingungen das Verhältnis der Anfangsphasen der Spannungen am induktor 4 und dem Elektromagneten 5 eine bestimmte Größe haben soll. So ist dieses Verhältnis, beispielsweise für eine Ausführun'-'svariante der erfindungsgemäßen magnetodynamischen Anlage, welche gegenwärtig vorliegend zum Vergießen von Roheisen verwendet wird, der Phagendifferenz der Spannungen am Induktor und am Elektromagneten gleich und beträgt 60 bis 180 °el. In der bekannten Anlage wird dieses Verhältnis durch das Phasenverhältnis der Leiterspannungen des Ubergangsnetzes bedingt und kann diskret jede 60 Oei. geändert werden. Hieraus folgt, daß es die erfindungsgemäße Anlage im Vergleich zur bisher bekannten gestattet, das besagte Verhältnis stetiger zu regeln, was die Möglichkeit bietet, mannigfaltige Forderungen des technologischen Prozesses des Metallvergießens, darunter auch beim umkehrbaren Betrieb der Anlage, vollständiger zu erfüllen.
  • Die magnetodynamische Anlage kann in zwei Hauptbetriebsarten funktionieren: 1) "Regelbare Vorwärmung des Metalls" wenn nur der induktor 4 eingescnaltet ist (Ofenprinzip); 2) "Vergießen des Metalls", wenn der Induktor 4 und der Elektromagnet 5 gleichzeitig eingeschnltet sind (Pumpenprinzip).
  • Zur besseren Veranschaulichung der Wirkungsweise der Anlage ist in Fig. 5 das topografische Diagramm der Spannungen an den belastungen des Netzteiles sowie arm Xegelkondensator 3 dargestellt.
  • Beim Betrieb der magnetodynamischen Analeg zum Vorwärmen des Metalls (nach Ofenprinzip) wird der mit dem Regelkondensator 3 eingestellte Wert der Blindleistung Q3 durch den Vektormodul der pulsierenden Leistung des Induktors 4 bedingt, d.h.
  • Hierin bedeutet: #4 Argument des Vektors der pulsierenden Leistung des Induktors 4; #4 Anfangsphase der Spannung am Induktor 4; Phasenwinkel des Stromes des Induktors 4.
  • gemäß der Bedingung des Symmetrierens der Netzströme muß sich das Argument des Vektors der pulsierenden Leistung des Kondensators 3 vom Argument des Vektors der pulsierenden Leistung des Induktors 4 um 180° unterscheiden, wozu am Kondensator 3 folgende Anfangsphase der Spannung gewährleistet werden soll: Das hierfür erforderliche Ubersetzungsverhältnis des Spartransformators 2 wird in Übereinstimmung mit dem topografische Diagramm der Fig. 5 durch folgende Gleichung ausgedrückt: Unter dem Ubersetzungsverhältnis der Spartransformatoren wird hier und weiter unten das Verhältnis der Leiterspannung am Eingang des Spartransformators zur Spannung zwischen der Anzapfug, an welche das Schaltungsbauelelnent geschaltet wird, und der Phasenklemme des Spartransformators, die dem Anfang des Vektors der Leiterspannung entspricht, auf welche dieser Spartransformator geschaltet ist.
  • Beim Betreiben der Anlage in der Betriebsart "Vergießen von Metall" wird der Elektromagnet 6 durch den Schalter d an die Anzapfung angeschlossen, welche die erforderliche Größe und Anfangsphase der Spannung am Elektromagneten 5 bestimmt, was durch das Übersetzungsverhältnis der Spartransformators 2 bestimmt wird: Hierin bedeuten: #5 Anfangsphase der Spannung am Elektromagneten 5, die für die Gewährleistung der durch den technologischen Prozeß vorgegebenen Leistungsfähigkeit erförderlich ist. Diese Phase wird für eine betimmte magnetodynamische Anleg nach de Kennlinie der Abhängigkeit des elektromagnetischen Drukkes vom Phasenverschiebungswinkel zwischen den Spannungen an den elektromagnetischen Systemen des Induktors und dei Elektromagneten bestimmt.
  • Der Modul und das Argument des Summenvektors der pulsierenden Leistung des Induktors 4 und des Elektromagneten 5 werden dabei durch folgende Gleichung ausgedrückt; Die Größe der Blindleistung des Kondensators 3 (Q3 = N#) und die (laut den Symmetrierungsbedingungen) notwendige Anfangsphase der Spannung ist für diese Betriebsart gleich, was durch die entsprechende Anzapfung des Spartransformators 2 mit dem durch Gleichung (3) ausgedrückten Übersetzungsverhältnis K23 gewährleistet wird.
  • Bei betrieb der magnetodynamischen Anlage in Betriebsart "Regelbaren Vergießen von Metall" muß sich das Übersetzungsverhältnis K25 mit der Zeit in Übereinstimmung mit dem Gesetz der Leistungsregelung ändern, während die Leistungsgröße des Kondensators 3 und die Anfangsphase der Spanunng an diesem Kondenssator in Übereinstimmung mit den Änderungen des Moduls des Vektors N# und seine Argumentes ## regelbar sein müssen, was durch Änderung des Ubersetzungsverhältnisses K23 sichergestellt wird.
  • Der Leistungsregelungsbereich der magnetodynamischen Anlage kann in einem bedeutenden Maße erweitert werden, indem man die Anschlüsse des Elektromagneten auf verschiedene Anzapfungen der Spartransformatoren 1 und 2 umschaltet.
  • Solchenfalls fließen in den Wicklungen 6 und 7 dic durch die geometrische Summe der Ströme des induktors 4, des Elektroinagneten 5 und des Symmetrierkondensators 3 bestimmten Ströme, deren Größe für die gegebene Betrieb art; zulässig ist. Es ist hervorzuheben, daß bei einem bedeutenden Regelungsbereich die Notwendigkeit entstehen kann, die Anschlüsse des an die Phasenklemme der Wicklung 6 geschalteten Kondensators 3 auf andere Anschlüsse dieser Wicklung umzuschalten. Bezeichnet man die Übersetzungsverhältnisse der Spartransformatoren 1 und 2 als K1 = UCA/UC1A bzw K2 = UBC/UB1C, so wird der Modul unu" das Argument des Spannungsvektors am Elektromagneten 5 (bzw. Kondensator 3) folgenderweise ermiltelt: Bei gebener größe #C1B1 und gegebenem Übersetzunsverhältnis Kl wird das erforderliche Übersetzungsverhältnis K2 nach folgender Gleichung ermittelt: Die Kurve C1B1 im topografischen Diagramm (Fig. 5) entspricht dem Spannungsvektor am Elektromagneten 5 beziehungsweise am Kondensator 3, wenn diese an die Anzapffungen der beiden Spartransformatoren angeschlossen sind.
  • Die Spartransformatoren 1 und 2 in dieser schaltung dienen also zur Speisung der entsprechenden Belastungen und zur Regelung der Anfangsphasen der Spannung an diesen Belastungen.
  • In Fig. 2 ist eine andere Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen magnetodynamischen Anlage dargestellt, welche zum gleichzeitigen Vergießen von Metall in zwei Gießformen verwendet wird.
  • Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, enthält diese Anlage außer den Spartransformatoren 1,2 und dem Regelkonden sator 3 einen weiteren, an die Leiterspannung UAB angeschlossenen Spartransformator 9, zwei induktoren 10, 11 und zwei Elektromagneten 12, 13. Der Induktor 10 sowie der Elektromagnet 12 sind genauso geschaltet, wie in der vorstehend beschriebenen Ausführungsvariante der Elektromagnet 13 ist an das Netzteil über einen Schalter 14 angeschlossen und der Induktor 11 ist an die gemeinsame ;Phasenkleutrne der Spartransformatoren 1 und 9 sowie an eine der Änzapfungen des Spartransformators 9 geschaltet. Die operative elektrische Kopplung des Induktors 11 mit dem Spartransformator 9 ist auf die gleiche Weise, wie auch die Kopplung des induktors 10 mit dem Spartransformator 1 realisiert, d.h. mit der Möglichkeit der Umschaltung von einer Anzapfung auf eine andere.
  • die vorstenend bereits ausgeführt wurde, muß das Verhältnis der Anfangsphasen der Spannungen an den Induktoren 10, 11 und, entsprecnend, den Elektromagneten 12, 13 einen vorbestimmten Wert haben. Daher wird die Wahl der Anzapfungen der Spartransformatoren 1, 2 und 9 in über einstimmung mit den technologischen Bedingungen getroffen, während die dabei entstehende Assymetrie der Netzströme durch Anschluß des Rej;elkondensators 5 an die entsprechenden Anzapfungen der Wicklungen des Spartransformators 2 beseitigt wird.
  • Entsteht in der Praxis die Notwendigkeit, das Metall in eine größere Anzahl von Gießformen zu vergieXen, so kann die Anzahl der Induktoren und Elektromagneten bei einer entsprechenden Erhöhung der Ausbaulei- stung der Spartransformatoren vergrößert werden.
  • Gemäß einer der Ausführungsvarianten der Erfindung sind parallel zum induktor 10 und zum Elektromagneten 15 regelnde Ausgleichskondensatoren 15 und 16 (Fig. 2) geschaltet. Die Funktion dieser Kondensatoren in der beanspruchten magnetodynamischen Anlage besteht darin, daß sie die Blindleistung der entsprechenden Belastungen ausgleichen, was zur Senkung des Ausbauleistuing sowohl der Spartransformatoren als auch des Regelkondensators beiträgt.
  • Arbeitet die nach der gegebenen Ausführungsvariante der Erfindung aufgebaute magnetodynamische Anlage nach der "Offenprinzi", d.h. zum Vorwarmen des Metalls, so sind nur die Induktoren 10 und 11 eingeschaltet. Die Werte und Phasen der die Indukturen 10 und 11 speisenden Spannung werden ausgehend von den Bedingungen der Gewährleistung der notwendigen Geschwindigkeit der Vorwärmung des Metals in der magnetodynamischen Anlage gewählt, was durch die Wahl der Werte und Anfangsphasen der Spannungen an den Induktoren 10 und 11 sichergestellt wird. Deshalb sind die Wicklungsenden der Induktoren 10 und 11 aufeinander derart abzugleichen, daß die Anfangsphasendifferenz der Speisespannungen 60° el beträgt. Dies wird in einem genügenden Maße durch einen intensiven Wärme- und Masseaustausch zwischen den Rinnen und der Warme der der magnetodynamischen Anlage gesichert.
  • Der Summenvektor der pulsierenden Leistung des Drehstromnetzes wird bei dieser Betriebsart durch die Summe der Vektoren der pulsierenden Leistungen oder induktoren 10 und 11 bedingt: Die erforderliche Kapazität des Kondensators 3 ( =N#) und- die Anfangsphase se iner Spannung können mit Hilfe der Gleichung (2), und der erforderliche Wert des Übersetzungsverhältnisses des Spartransfo:rmators 2 mit Hilfe der Gleichung (3) berechnet werden.
  • Beim. Betrieb der magnetodynamischen Anlage nach dem "Pumpenprinzip", d.h. zum Vergießen von Metall, werden die Elektromagneten 12 und 13 durch Schalter 8 und 14 an die entsprechenden Anschlüsse (darunter auch Phasenklemmen) der Spartransformatoren 1 und 2 angeschlossen. Solchenfalls ist der Summenvektor der pulsierenden Leistung uer Summe der Vektoren der pulsierenden leistungen der Induktoren 10 ind 11 sowie der Elektromagneten 12 und 13 gleich: Dieser Vektor soll mit Hilfe des kondensators 3 abgeglichen sein. Die Anfangsphase der Spannung am Kondensator 3 wird nach der Gleichung (2) bzw. (6), und das Übersetzungsverhältnis des Spartransforlllators 2 nach der Gleichung (3) bestimmt. Es muß hervorgehoben werden, daß sich der Vektor W£ in Abhängigkeit vom Verhältnis der Leistungen der Induktoren 10 und 11 sowie der Elektromagneten 12 und 13 größen- und phaseiiiäßig ändert, was zu der Notwendigkeit führen kann, die Anschlüsse des Kondensators 3 von der Phasenklemme der Spartransformatoren 1 und 9 auf die entsprechenden Zwischenanzapfungen des Spartransformators l umzuschalten . Dabei werden der Wert und die Anfangsphase der Spannung am Kondensator 3 nach den Gleichungen (7) und (d), und der erforderliche Wert des Übersetzungsverhältnisses K2 flach der Gleichung (g) best imnrb-.
  • Mit Hilfe der Regelkondensatoren 15 und 16 kann die Notwendigkeit, den Kondensator 3 umzuschalten, beseitigt, seine Leistung gesenkt und der Leistungsfaktor am eingang des Netzteiles der magnetodynamischen Anlage erhöht werden.
  • Die Leistung dieser Kondensatoren wird ausgenend von den Ausgleichsbedingungen der pulsierenden Leistungen der Induktoren 10 und 11 gewählt und nacn folgenden Gleichungen bestimmt: Soll das Metall in , nur eine Gießform vergossen werden, so kann dies in der magnetodynamischen Anlage nach Fig. 2 günstiger mit Hilfe des Elektromagneten 13 geschehen, weil in diesem Fall die Ausbauleistung der Regelkondensatoren herabgesetzt ist.
  • Die folgende Ausführungsvariante der Erfindung bezieht sich auf eine magnetodynamische Anlage, welche zwei parallel geschaltete induktoren sowie zwei parallel geschaltete Elektromagneten aufweits. Eine solche Ausführungsvariante der Anlage kann besondern in den Füllen vorteilhaft verwendet werden, wenn die Musse des Gußstücks 10 bis 20 kg überschreitet, wj's eine Vergrößerung des Tiegelvolumens der Anlage erforderlich macht.
  • Zweckmäßigerweise erfolgt die Erwärmung des Metalls im Tiegel einer derartigen Anlage mit Hilfe von mehreren lnduktoren. Dabei bietet die Anlage nach wie vor die Möglichkeit, zugleich zwei Gußstücke zu gießen.
  • Wie in Fig. 3 gezeigt ist, sind die parallel geschalteten Induktoren 17 und 18 an die Wicklungen der Spartransformatoren 1 und 2 angeschlossen. Die parallel geschalteten Elektromagneten 19 und 20 sind ebenfalls an die Wicklungen dieser Spartransformatoren über Schalter 21 und 22 angescnlossen, vorausgesetzt, daß das obenerwähnte Verhältnis der Anfangsphasen der Spannungen an den Induktoren und Elektromagneten aufrechterhalten bleibt. Der Regelkondensator 23 ist ari die Wicklungen der Spartransformatoren 1 und 2 mit Mögilchkeit einer Umschaltung seiner Anschlüsse von einer Anzapfung auf eine andere angeschlossen.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung (Fig. 3) ist zwischen den einen gemeinsamen Anschluß der Induktoren 16 und 17, welche an den Spartransformator 2 angeschlossen sind, und die gemeinsame Phasenklemme der Spartransformatoren ein regelnder Ausgleichskondensator 24 geschaltet, welcher zu einer zusätzlichen Herabsetzung der Ausbauleistung des Spartransformators 2 beiträgt.
  • Bei der Arbeit der magnetodynamischen Anlage in der Betr iebsart"Re gelbares Vorwärmen des Metalls", wenn an die Anzapfungen der Spartransformatoren 1 und 2 die lnduktoren 17 und 18 angeschlossen sind, wird die Wahl dieser Änzapfungen beziehungsweise der Übersetzungsverhältnisse K1 und K2 durch den Regelungsbereich der Größe der Spannung al den induktoren sowie durch die Symmetrierbedingun gen bestimmt Dic Größen und Anfangsphasen der Spannungen an den Induktoren 17 und 18 sowie am Reglkondensator 23 werden dabei nach den Gleicnungen (7), (8) und (9) berechnet. Die Symmetrierungsbedingung für diesen Betriebszustand wird naca der Gleichung ermittelt. Dabei köriren einer bezienungsweise beide Anschlüsse des Kondensators 23, welcher mit den Wicklungen 6 und 7 der Spartransforuiatoren 1 und 2 verbunden ist, an die Phasenklemmen der Spartransformatoren 1 und 2 geschaltet sein, was es gestattet, die optimalen Bedingungen zur Realisierung der Gleichung (15) zu erzielen sowie oie Steuerschaltung zu vereinfachen, falls die Übersetzungsverhältnisse K1 und K2 ausgehend von der Bedingung der Aufrechterhaltung der konstanten Größe der Anfangsphase der Spannung an den Induktoren 17 und 18 gewillt sind.
  • Der betrieb der magnetodynamischen Anlage in der Betriebsart "Vergießen von Metall" erfolgt durch Anschluß der Elektromagneten 19 und 20 an die entsprechenden Anschlüsse der Spartransformatoren 1 und 2 durch die Schalter 21 und 22. Die Größe und Anfangsphase der Spannung an den Elektromagneten wird nach wie vor ausgehend von den technologischen Bedingungen gewählt und durch entsprechende Werte der Übersetzungsverhältnisse sicherstellt, welche genauso, wie vorstehend erwähnt, nach den Gleichungen (7), (8) und (9) ermittelt werden, während die Leistung und Anfangsphase der Spannung am Regelkondensator 23 durch den Summenvektor der pulsierenden Leistung aus der Gleichung (15) bestimmt wird: Bei Notwendigkeit können in der Schaltung tjemäß Fig. 3 solche Übersetzungsverhältnisse für den Kondensator, 23 gewählt werden, bei denen die Gleichung (16) gültig bleibt und zugleich die Stromdichte in der Wicklung 6 auf ein Minimum gebracht ist. Die Minimierung der Stromdichte in der Wicklung 7 erfolgt mit dem Regelkondensator 22s, wozu einer seiner Anschlüsse die ganze Zeit an eine der Phasenklemmen des Spartransformatores 2 ange schlossen bleibt und der andere zusammen mit den Anschlüssen der Induktoren 17 und 18 auf die Anzapfung dieses Spartransformators umgeschaltet wird. In Einzelfällen können die in Fig. 3 dargestellten umschaltbaren Anschlüsse jedes beliebiX;en Schaltungsbaulemente an die entsprechenden Phasenklemmen des einen oder der beiden Spartransformatoren angeschlossen werden. Beim Vergießen des Metalls in eine Gießform kann ein beliebiger der i;lektromagneten (19 beziehungsweise 20) betrieben werden, der durch den betreffenden Schalter (21 beziehungsweise 22) angeschaltet wird. Irgendwelche prinzipiellen Besonderheiten werden in der Schaltung gemäß Fig. 3 durch eine solche Betriebsart der magnetodynamischen Anlage nicht bedingt. Infolgedessen ist sie aus technologischer Sicht im Vergleich zu der Schaltung gemäß Fig. 2 flexibler Ist es erforderlich, den Regelbereich der Leistung der erfindungsgemäßen magnetodynamischen Anlaür1e zu erweitern, so wird zweckmäßigerweise deren in Fig. 4 gezeigte Ausführungsvariante angewendet.
  • In Figur 4 sind die den in Figur 2 gezeigten ähnlichen Spartransformatoren 1, 2 und 9, die parallel geschalteten Induktoren 17 und lE, die parallel geschalteten Elektromagneten 19 und 20 sowie Schalter 21 und 22, wie ach der Regelkondensator 27 und die Ausgleichekondensatoren 25 und 26 dargestellt. Die Induktoren 17 und lE sowie der Regelkonoensator 23 sind auf die in Fig. 3 gezeigte Weise an die Spartransformatoren angescalossen, und die Elektroma,gneten 19 und 20 sind über die Schalter 21 und 22 in den Parallelzweigen an die Anzapfungen der Spartransformatoren 1 und 9 unter Beibehaltung des vorstehend angegebenen Verhältnisses der Spannungsanfangsphasen gescnaltet. Die regelnden Ausgleichskondensatoren 25 und 26 sind an die gemeinsamen Anschlüsse der Induktoren bzw. Elektromagneten, angeschlossen.
  • In Fig. 4 ist eine Ausführungsvariante der An- lage dargestellt, bei welcher der Betrieb mit einem beziehungsweise mit zwei Elektromagneten sichergestellt wird.
  • In Einzelfällen kann der Kondensator 26 als zwei Kondensatorengruppen ausgeführt sein, von denen jede unmitelbar an einen der Elektromagneten angeschlossen ist.
  • Bei dieser Ausführungsvariante der Anlage bleiben die rechnungsmäßig ermittelten Verhältnisse und Bedingungen, welche die Wahl der Werte und Anfangsphasen der Spannungen an den an die Anzapfungen der Spartransformatoren 1 und 2 angeschlossenen Schaltungsbaulementen bestimmen, konstant. Der Modul des Spannungsverktors und dessen Argument werden für die Elektromagneten 19 und 20 sowie für den Regelkondensator 23 gemäß Fig. 5 (Kurve C2'A') durch Übe-rsetzungsverhältnisse des Spartransformators 1 und des Spartransformators 9 in Übereinstimmung mit folgenden Gleichungen bestimmt: In der Schaltung nach Fig. 4 können also beliebige Phasenverhältnisse zwischen den Spannungen an den Induktoren, Elektromagneten und Kondensatoren erzeugt werden, was die Flexibilität der Schaltung bei Erfüllen der Forderungen der teciinologischen Betriebsführungen und Beibehaltung von hohen Qualitätskenwerten der Elektroenergie im Stromvei'sorgungsnetz mitbestimmt.
  • Die erfindungsgemäßen schaltungstechnischen Lösungen der magnetodynamischen Anlage mit einem Netzteil gestatten es, deren optimale Ausführungsvariante in bezug auf die konkrete Technologie und das Metall zu wählen. Durch die Tatsache, daß die Speisung und Symmetrierung kombiniert ausgeführt werden, wird außer den besseren Betriebskenn ziffern der Gießßereistraße auch'eine hohe Qualität der Elektroenergie im mehrphasigen Stromversorgungsnetz gevahxleistet.

Claims (6)

  1. PATENTAHSPRÜCHE: (1. Magnetodynamische Anlage mit mindestens einem Induktor, mindestens einem Elektromagneten sowie einem Netzteil, das über einen Schalter mit dem Elektromagneten elelcbrisch gekoppelt ist und einen ersten, an die eine Leiterspannung eines mehrphasigen Netzes angeschlossenen Spartransformator, einen zwieten, an die zwiete Leiterspannung dieses Netzes, welche der ersteren phasenmässig voreilt, angeschlossenen Spartransformator sowie einen Regelkondensator zum Symmetrieren der Netzströme enthält, wobei die beiden Spartransformatoren mehrere Anschlüsse zur Gewinnung der in der Wicklung des entsprechenden Spar transformators erzeugten Teil-bzw. Vollspannung an den anzuschliessenden Belastungen aufweisen, wobei als Belastung für den ersten Spartransformator der Induktor dient, dessen einer Anschluss mit einem der Wicklungsanschlüsse dieses Spartransformators operativ verbunden ist, während ein Anschluss des Regelkondensators mit einem der Wicklungsanschüsse des zweiten Spartransformators operativ gekoppel ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die elektrische Kopplung des Elektro magneten(5) mit dem Netzteil durch operative Verbindung dessen eines Anschlusses mit einem der Anschlüsse der Wicklung (6) des ersten Spartransformators (1) und des anderen Anschlusses mit einem der Anschlüsse der Wicklung (7) des zweiten Spartransformators (2) realisiert ist.
  2. 2. Anlage nach anspruch 1 mit ei Induktoren, d ad u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Netzteil einen dritten Spartransformator (9) aufweist, welcher an eine weitere, der ersteren phasenmäßig nacneilende Leiterspannung des Netzes angeschlossen ist und mehrere Anschlüsse zur Gewinnung an dem mit diesem verbundenen anderen induktor (11) der in der Wicklung dieses Spartransformators (9) erzeugten Teil- bzw. Vollspannung enthält.
  3. 3. Anlage nach Anspruch 2 mit zwei Elektromagneten, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, das parallel zu einem der Elektromagneten (l3) und dem an die Wicklung des ersten Spartransformators (l) angeschlossenen Induktor (10) regelbare Ausgleichskondensatoren (15 bzw. 16) geschaltet sind.
  4. 4. Magnetodynamische Anlage mit zwei parallel geschalteten Induktoren, zwei parallel geschalteten Elektromagneten sowie einem Netzteil, das mit den Elektromakneten über Schalter elektrisch gekoppelt ist und einen ersten, al die eine Leiterspannung eines mehrphasigen Netzes angeschlossenen Spartransformator, einen zweiten, an die zweite Leiterspannung dieses Netzes, welche oer ersteren phasenmäßig voreilt, angeschlossenen Spartransformator sowie einen Regelkondensator zum Symmetrieren der Netzströme enthält, wobei die beiden Spartransformatoren mehrere Anschlüsse zur Gewinnung der in der Wicklung des entsprechenden Spartransforrnators erzeugten Teil- bzw.
    Vollspannung an den anzuschließenden Belastungen aufweisen, wobei ein gemeinsamer Anschluß der Induktoren mit einem der Wicklungsanschlüsi:-e des ersten Spartran-sformators und ein Anschlup des Regelkondensators mit einem der Wicklungsanschlüsse des zweiten Spartransformators operativ gekoppelt ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c kl n e t, diS die elektrische Kopplung der Elektromagneten (19, 20) mit dem Netzteil durch operative Verbindung ihres einen gemeinsamen Anschlusses mit einem der Ansbclüsse der Wicklung (6) des ersten Spartransformators (1) und ihres anderen gemeinsamen Anschlusses mit einem der Anschlüsse der Wicklung (7) des zweiten Spartransformators (2) realisiert ist, wobei der andere gemeinsame Anschluß der Induktoren (17, 18) und der andere Anschluß des Aegelkondensators (23) ihrerseits jeweils mit einem der Anschlüsse der Wicklungen (7 bzw. 6) entsprechend des zweiten bzw. des ersten Spartransformators (2, 1) operativ verbunden ist.
  5. 5. Anlage nacii Anspruch 4, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß das Netzteil einen regelnden Ausgleichskondensator (24) einschließt, der an das Ende der Wicklung (7) des zweiten Spartransformators (2) und an den zweiten gemeinsamen Anschluß der Induktoren (17, 18) geschaltet ist.
  6. 6. Magnetodynamisens Anlage mit zwei parallel geschalteten InduKtoren, zwei parallel geschalteten Elektromagneten sowie einem Netzteil, das einen ersten, an die eine Leiterspannung eines mehrphasigen Netzes angeschlossenen Spartransformator, einen zweiten, an die zweite Leiterspannung dieses Netzes, welche der ersteren phasenmäßig voreilt, angeschlossenen Spartransformator, einen dritten, an die dritte Leiterspannung des erwähnten Netzes, welche der ersteren phasenmäßig nacheilt, angeschlossenen Spartransformator, sowie einen Regelkondensator zum Symmetrieren der Netzströme enthält, wobei sämtliche Spartransformatoren mehrere Anschlüsse zur Gewinnung der in der Wicklung des entsprechenden Spartransformators erzeugten Teil-- bzw. Vollspannung an den anzuschließenden Balastungen aufweisen, wobei ein Anschluß des Regelkondensators mit einem der Wicklungsanschlüsse des zweiten Spartransforma tors, ein gemeinsamer Anschluß der Induktoren mit einem der Wicklungsanschlüsse des ersten Spartransforjijators und ein gemeinsamer Anschluß der Elektromagneten seinerseits mit einem der Wicklungsanschlüsse des dritten Spartransformators operativ gekoppelt ist und jeder Elektromagnet in seinen Parallelzweigen einen Schalt er aufweist, d a d u r c h e e k e n n z e i c h n e t, daß der andere gemeinsame knsoll der Elektromagneten (19, 20) und der andere gemeinsame Anschluß der induktoren (17, 18) jeweils mit einem der Wicklungsanschlüsse (6, 7) des ersten bzw.des zweiten Spartransformators (9, 2), und der andere Anschluß des Regelkondensator (23) mit einem der Anschlüsse der Wicklung (6) des ersten Spartransformators (1) operat iv gekoppelt ist.
    li. Anlage nach Anspruch 6, d ad u r c h g k e n n z e i c h n e t, daß parallel zu den Induktoren (17,18) und parallel zu den Elektromagneten (19,20) regelnde Ausgleichskondensatoren (25 bzw. 26) angeschlossen sind.
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