DE321803C - Kinematographische Schiessscheibe - Google Patents

Kinematographische Schiessscheibe

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Publication number
DE321803C
DE321803C DE1919321803D DE321803DD DE321803C DE 321803 C DE321803 C DE 321803C DE 1919321803 D DE1919321803 D DE 1919321803D DE 321803D D DE321803D D DE 321803DD DE 321803 C DE321803 C DE 321803C
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Germany
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Expired
Application number
DE1919321803D
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MAX FRAMBACH
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MAX FRAMBACH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J9/00Moving targets, i.e. moving when fired at
    • F41J9/14Cinematographic targets, e.g. moving-picture targets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

  • " Kinematographische Schießscheibe. Es sind bereits Einrichtungen bei der Vorführung kinematographischer Projektionsbilder bekannt, durch welche ein Stillstand der bildlichen Darstellung erzielt wird, sobald von einem Schießstand aus gegen eine gewisse Stelle des Bildes geschossen wird, oder es wird durch den Schuß ein Transparent mit der Aufschrift »Getroffen« ausgelöst. Die Einrichtung ist im wesentlichen die, daß durch das Geschoß ein hinter der Bildfläche befindlicher elektrischer Kontakt beeinflußt wird, welcher den Film in seiner Bewegung hemmt oder die Lichtquelle für das Transparent anstellt.
  • Die Erfindung betrifft nun eine weitere Ausbildung solcher Ausführungen insofern, als durch die Schußwirkung eine völlige Änderung des beweglichen Bildes, die Wirkung des Schusses darstellend, hervorgebracht wird. Es sei z. B. als kinematographische Darstellung ein Baum geboten, auf welchem ein Vogel sitzt. Die Zweige und Blätter des Baumes erscheinen vom Winde bewegt, der Vogel bewegt irgendwie seinen Körper, ohne jedoch seinen Platz zu ändern. Wird nun auf den Vogel geschossen, so bewirkt ein Treffer das Herabfallen des Vogels vom Baum, ein Fehlschuß dagegen hat das Auffliegen des Vogels zur Folge. Diese Wirkung wird dadurch hervorgebracht, daß gemäß der Zeichnung drei verschiedene Projektionsapparate a, a1, a2 vorhanden und auf die Bildfläche eingestellt sind. Der Film des mittleren Apparates a liefert das Bild, nach welchem geschossen wird, wo also nach dem gewählten Beispiel der Vogel auf dem Baum sitzt. Der zweite Apparat a1 hat einen Film, den abfliegenden Vogel darstellend, und der Film des dritten Apparates a2 ergibt den fallenden, vom Schuß getroffenen Vogel.
  • Zunächst ist nur der mittlere Apparat in Tätigkeit. An der Stelle, wo der Vogel sitzt, ist hinter der ein Tuch darstellenden Projektionsfläche eine Kontaktscheibe f angebracht, welche in ihrer Größe der näheren Umgebung des Vogels entspricht. Diese Scheibe f ist auf Stiften f1 geführt und mit .Löchern versehen, denen die Gegenkontaktstifte f2 entsprechen. Trifft ein Schuß die nächste Umgebung des Vogels, so bewirkt das Geschoß eine Rückwärtsbewegung der Scheibe f und ein- Eindringen der Stifte f2 in die erwähnten Löcher der Scheibe f. Die Enden der Stifte sind zweckmäßig federnd gespalten, um den Kontakt zu sichern; die Stifte sind mehrfach vorhanden, um -auch beim Auftreffen des Geschosses auf einen Randteil der Scheibe noch einen Kontakt zu erzielen. Die Leitung g, g1 des Kontaktes f, f'. führt zum Apparat a1, und es bewirkt der Stromschluß das Aufleuchten seiner elektrischen Lampe, ebenso wird dadurch, zweckmäßig mittels Relais, die Filmbewegungsvorrichtung des Apparates a1 ausgelöst, jene des Apparates a dagegen zum Stillstand gebracht. Der Schuß gegen die Scheibe f hat aber auch gleichzeitig die Aufhebung des Kontaktes m, en' zur Folge, wodurch die Lampe des Apparates zum Erlöschen kommt.
  • Mitten in der Scheibe f ist eine kleine Kontaktscheibe h angeordnet, welcher der Gegenkontakt g1 entspricht. Seine Leitungen i, il führen zum Apparat a2. . Der Film der letzteren bietet den abstürzenden Vogel dar. Wird also durch den Schüß der Kontakt lt, hl hergestellt, so kommt, genau wie hinsichtlich des Kontaktes f, f= beschrieben ist, die Lampe des Apparates a2 zum Aufleuchten, und sein Film wird in Bewegung versetzt, so daß im Bilde der abstürzende, auf dem Boden sterbende Vogel erscheint. Auch hier wird, wie bei der Herstellung des Köntaktes g, g1, gleichzeitig der Kontakt in2, vng unterbrochen, und die Lampe des Apparates a erlischt, ebenso wird die Bewegung seines Filmes unterbrochen.
  • Die Auslöse- und Kontaktvorrichtungen lassen sehr verschiedene Ausführungen zu und bieten keine erfinderischen Aufgaben, auch sind solche bei den erwähnten bekannten kinematographischen Schießscheiben, wo ein Schuß den Stillstand des Films bewirkt, üblich.
  • Wie ersichtlich ist, können nach der Erfindung die verschiedensten und überraschendsten Wirkungen erzielt werden'; unter Umständen können auch schon zwei Projektionsapparate eine genügende Wirkung ergeben, z. B. wenn es sich darum handelt, einen Apfel von einem Baum herunterzuschießen, wo beim Fehlschuß das Bild unverändert bleibt, während der zweite Apparat das Bild des getroffenen, fallenden Apfels liefert.
  • Der erforderliche Filmwechsel ließe sich sogar mit einem einzigen Projektionsapparat erzielen. Es werden in diesem Falle die drei oder zwei Filmrollen von gemeinsamen Achsen getragen,. so daß sie dicht nebeneinander beständig in Bewegung, parallel zueinander, sind. Der mittlere Film liefert das Bild, nach dem geschossen wird. Die Achsen werden von einem seitlich verschiebbaren Rahmen getragen. Die eine Achse hat ein Getriebe, das in ein breites. Gegenrad kämmt; dieses sitzt auf einer fest gelagerten, den eigentlichen Antrieb darstellenden Achse. Rechts und links von den Seitenteilen des Filmachsenträgerrahmens befinden sich Elektromagnete, deren Stromleitungen zu den Kontakten f, f= und h, hl führen. Wird also durch einen Schuß einer der Kontakte f, f2 oder h, hl getroffen, die betreffende Stromleitung geschlossen und der darin befindliche Magnet erregt, so zieht dieser den Filmachsenrahmen seitwärts, und es kommt nun der entsprechende seitliche Film vor das Objektiv des Projektionsapparates. Ein Wechsel der Lichtquelle ist also hier nicht nötig.

Claims (1)

  1. PATENT-AI\Tspp,ucH Kinematographische Schießscheibe mit mehreren, wechselweise zur Projektion kommenden Filmbändern und einem beim Schuß gegen die Bildfläche durch Schließung elektrischer Kontakte zur Ausschaltung gebrachten Film, dadurch gekennzeichnet, daß die Filmbänder derartige N'erschiedenheiten der bildlichen Darstellung bieten, daß durch den Schuß und die elektrischen Kontakte an Stelle des ursprünglichen Bildes ein entsprechend abgeändertes, das erste ergänzendes bewegliches Bild zur Projektion kommt.
DE1919321803D 1919-03-18 1919-03-18 Kinematographische Schiessscheibe Expired DE321803C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE321803T 1919-03-18

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DE321803C true DE321803C (de) 1920-06-15

Family

ID=6163497

Family Applications (1)

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DE1919321803D Expired DE321803C (de) 1919-03-18 1919-03-18 Kinematographische Schiessscheibe

Country Status (1)

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DE (1) DE321803C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1019936B (de) * 1953-08-13 1957-11-21 Karl Kohler Kinematographischer Schiessstand
US5507439A (en) * 1994-11-10 1996-04-16 Kerr-Mcgee Chemical Corporation Method for milling a powder

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1019936B (de) * 1953-08-13 1957-11-21 Karl Kohler Kinematographischer Schiessstand
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