DE3219099C2 - Wärmetauscher - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28F—DETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
- F28F13/00—Arrangements for modifying heat-transfer, e.g. increasing, decreasing
- F28F13/06—Arrangements for modifying heat-transfer, e.g. increasing, decreasing by affecting the pattern of flow of the heat-exchange media
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Abstract
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Wärmetauscher für eine brennstoffbeheizte Wärmequelle mit einem von ein aufzuheizendes Medium führenden Rohren durchzogenen Lamellenblock. Zur Lösung der Aufgabe, möglichst unter Beibehaltung einer Konstruktion, gemäß der DE-PS 2556585, den Wirkungsgrad des Wärmetauschers zu erhöhen, ist vorgesehen, daß bei auf der der Wärmequelle zugewandten Seite der Lamellen des Blocks eine Ausnehmung vorhanden ist, in diese Ausnehmung (29) einen stabförmigen Körper (34) einzulegen.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Wärmetauscher gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Ein solcher Wärmetauscher ist beispielsweise aus der DE-PS 25 5ό 585 bekanntgeworden und arbeitet durchaus
zufriedenstellend. Im Zuge anwachsender Anforderungen
an den thermischen Wirkungsgrad solcher Wärmetauscher hat es sich nun herausgestellt, daß der bekannte
Wärmetauscher zu verbessern ist, so daß die Aufgabe besteht, möglichst unter Beibehaltung der
Konstruktion des Wärmetauschers den Wirkungsgrad zu erhöhen.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs vorgesehenen
Maßnahmen.
Weitere Ausgestaltungen und besonders vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche. Nachfolgend wird anhand der Beschreibung sowie der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung näher erläutert.
Es zeigt:
Es zeigt:
ίο Fig. 1 eine Prinzipdarstellung eines Umluufwasserhcizers
in Teilschnitt-Seitenansicht und
F i g. 2 und 3 Details des Wärmetauschers im Querschnitt.
In allen drei Figuren bedeuten gleiche Bezugszeichen
jeweils die gleichen Einzelheiten.
Ein Umlaufwasserheizer gemäß Fig. 1 weist einen öi- oder Gasbrenner auf, der als Gebläsebrenner ausgestaltet
ist und dem Frischluft von einem Gebläse 3 über einen Schacht 4 zugführt wird. An dem Brenner 2
schließt sich ein Abgaskanal 5 an. in dem eine lonisationsüberwachungselektrode
6 und eine Zündelelektrode 7 für den Brenner angeordnet sind. Im Zuge des
waagrecht verlaufenden Abgaskanais 5 ist ein Lameilenblockwärmetauscher
8 vorgesehen, bevor sich der
Kanal 5 zu einer Auslaßöffnung 9 verengt. An die Öffnung
9 ist ein nicht weiter dargestellter Schornstein angeschlossen. Auf dem Wärmetauscher 8, der eine größtenteils
geschweißte und gesteckte Stahlblechkonstruktion darstellt, ist ein Speichergefäß 10 direkt und unmit-
jo telbar aufgesetzt. Unterhalb des Wärmetauschers 8 ist
ein Umgehungskanal 11 vorgesehen. Das Speichergefäß 10 und der Umgehufigskanal 11 stehen einmal über eine
Vielzahl parallelgeschalteter Wasserrohre 12 sowie über die seitlich in einen Tragrahmen 22 angeordneten
Außenkanäle 24 wasserseitig miteinander in Verbindung. Im unteren Bereich 13 des Speichergefäßes 10
mündet ein Rücklaufstutzen 14 einer Heizungsanlage, der unmittelbar benachbart dem Vorlauf 15 des Wärmetauschers
8 ist. Im obersten Bereich 16 des Speichergefäßes 10 ist der Vorlaufstutzen 17 der Heizungsanlage
angeschlossen, wobei der Vorltufstutten bis etwa in die
Mitte des Speichergefäßes 10 reicht. Im mittleren Bereich des Speichergefäßes 10 ist ein ßrauchwasserbereiter
18 vorgesehen, der als Rohrschlange ausgebildet ist und dessen Vorlaufleitung mit 19 und dessen Rücklaufleitung
mit 20 bezeichnet ist. Zur Unterstützung der Thermosiphonwirkung des Speichergefäßes 10 im Bereich
des Wärmetduschers 8 ist das Speichergefäß in seinem unteren Bereich 13 schmaler gehalten als im
oberen Bereich 16.
Der Wärmetauscher 8 bildet mit dem Speichergefäß 10 eine Baueinheit 21, die aus dein Tragrahmen 22 besteht,
der den Wärmetauscher 8, das Speichergefäß 10 unu den Wärmetauscher 18 aufnimmt.
Im unteren Teil sind die einzelnen zueinander parallel
geschalteten Wasserrohre 12 ersichtlich, in denen das Wasser in Richtung der Pfeile 23 aufgrund der Thermosiphonwirkung
aufwärts strömt. In den Außenkanälen strömt das Wasser abwärst. Die Außenkanäle 24 sind als
bo Teil des Umgehungskanals 11 aufzufassen.
Die einzelnen Lamellen 27 bilden zusammen mit der Vielzahl der Wasserrohre 12 einen einheitlichen Lamellenblockwärmetauscher
8.
Aus der Fig. 2 ist ersichtlich, daß die einzelnen La-
b5 mellen 27 auf der dem Brenner 2 zugewandten Seite 28
mit V-förmigen Einziehungen 29 versehen sind, die an. ihrem Grund 30 mit Abrundungsradien versehen sind.
Diese Einziehungen 29 sind in den Lamellenbereich je-
weils zwischen den Wasserrohren 12 vorgesehen, die
hochkantrechteckigen Querschnitt aufweisen. Die rückseitigen Flächen 31 der Lamellen, die der Auslaßöffnung
9 zugewandt sind, sind eben und gerade. Aus der Fi g. 4
ist gut ersichtlich, daß die Lamellen etwa Rechteckform aufweisen, wobei die längere Seite des Rechtecks dem
Wasserrohr zugewandt ist. Die Lamellen überragen die einzelnen Wassci rohre. Die Wassserrohre sind in den
Lamellen gehalten, indem an der dem Brenner 2 zugewandten Seite vorhandene Lappen 32 an die Schmalseiten
der Wasserrohre angelegt werden, auf der rückwärtigen
Seite der Wasserrohre sind Sicken 33 vorhanden, gegen die sich beim Umlegen der Lappen 32 die Wasserrohre
anlegen. Aus der Darstellung der Fig.4 in
Verbindung mit der F i g. 2 ist ersichtlich, daß eine Viel- !
zahl von Lamellen 27 übereinander liegen, so daß ebenso die Einziehungen 29 übereinander liegen. In sämtliche
dieser Einziehungen 29 sind aus keramischem Material beziehungsweise aus Stahl bestehende zylinderförmige
Einsiitziiäbe 34 eingeiegi, die durch die Einziehung
29 seitlich stabilisiert werden. Die Halte ung erfolgt an der obersten beziehungsweise untersten Lamelle
auf nicht dargestellte Weise. Die Form des V der Einziehung ist so gehalten, daß sich ein spitzer Winkel
von etwa 15° ergibt, so daß sich eine Führung des Stabes
gegen seitliche Umformungen bei thermischer Belastung ergibt. Der Durchmesser des Einsatzstabes, der
auch ein Hohlkörper sein kann, ist so gehalten, daß der Einsatzstab im vorderen Drittel, gemessen von der von
der Seite 28 ausgehenden Tiefe, der Einziehung zum jo Anliegen kommt.
Es hat sich als besonders vorteilhaft herausgestellt,
daß der Durchmesser des zylindrischen Einsatzstabes das 0.4fache bis 0.6fache des freier. Durchlaßquerschnittes
zwischen zv.ei Rohren 12 beträgt. Weiterhin hat es J5
sich als am günstigsten herausgestellt, daß die Breite der Einziehung 29 auf der Höhe der Seite 28, bezogen auf
die Länge der Einziehung, verhält wie 1 : 2. Somit wird am günstigsten das Verhältnis der Einlagerungstiefe des
Einsatzstabes, bezogen auf die Durchlaßweite, kleiner 4«
gehalten als das Verhältnis der maximalen Öffpungsweite
der Einziehung an der dem Brenner zugewandten Seite 28 der Lamelle, bezogen auf die Gesamttiefe der
Einziehung 29.
Es hat sich nun weiter herausgestelii. daß nicht unbe- a >
dingt der Einsatzstab zylinderförmig gewählt weiden muß. Es ist auch möglich, ihn elüpsenförmig zu wählen,
wobei dann für den kleineren Durchmesser der Ellipse die eben geschilderten Verhältnisse zu wählen sind.
Die erfindungsgemäße Anordnung hai folgende Funktion:
Durch die Einsatzstäbe 34 wird erreicht, daß der Abgasstrom
zwischen den Wasserrohren 12 intensiv verwirbelt wird und so Gelegenheit hat. im Zuge des Vorbeistreichens
an den Lamellen beziehungsweise den Außenwandungen der Wasserrohre den ihm innewohnenden
Wärmeinhalt an die Lamellen oder Wasserrohre abzugeben. Wird der Einsatzstab zu klein gewählt, ist
die Verwirbelungswirkung zu gering, befindet er sich
bei gleicher Größe zu tief in der Einziehung 29. ist die t>o
Wirbelzone zu weit aus dem Bereich der Lamellen beziehungsweise der Wasserrohre 12 gelegt. Ist andererseits
der Querschnitt des Einsatzstabes zu groß, ist aufgrund der Querschnitiseinschnürung zwischen Einsatzstab
und benachbartem Wasserrohr der Durchlaßwi- tr> derstand für die Abgase c-'jrch den Wärmetauscher zu
groß. 1st der Einsat/.stiib zu weit vorn an der anströmseitigen
Seite 28 des Wärmetauschers 8 angeordnet, so h;il das auch für die Wärmeübertragung auch vom Abgasstrom
auf die Lamelle beziehungsweise auf die Außenwand (1Cs Wasserrohres 12 nachteilige Auswirkungen.
Somit gilt es. einen Mittelwert vom Querschnitt des Einsatzstabes zum Gesamtdurchlaßquersehnitt zwischen
zwei Wasserrohren sowie bezüglich der Lagertiefe des Einsatzstabes in bezug auf die Lamellenbreite beziehungsweise
auf die Wasserrohrbreitc anzustreben, dieser
Mittelwert ist als Optimum bereits beschrieben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Wärmetauscher für eine brennstoffbeheizte Wärmequelle mit einem von ein aufzuheizendes Medium
führenden Rohren durchzogenen Lamellenblock, wobei die Lamellen auf ihrer der Wärmequelle
zugewandten Seite mit einer Ausnehmung versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daßin
die Ausnehmung (29) ein siubförmiger Körper (34) eingefügt ist.
2. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Körper aus keramischem Material beziehungsweise aus Stahl besteht
3. Wärmetauscher nach Anspruch 1 oder Z dadurch gekennzeicl.net, daß der stabförmige Körper
zylindrisch ausgebildet isL
4. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung V-förmig
gestaltet ist, wobei die Schenkel des V unter einem spitzen Winkel zueinanderstehen.
5. Wärmetauscher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel des V im Bereich zwischen
10 und 20° liegt.
6. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des stabförmigen Körpers (34) so gewählt ist, daß
dieser im ersten Drittel der Tiefe des V gelagert ist.
7. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche I bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Querschnittsfläche
des stabförmigen Einsatzkörpers (34) zum Durchlaßquerschnitt zwischen zwei benachbarten
Wasserroh. en (12) verhält wie 0,4—0.6 : 1.
8. Wärmetauscher nach einer" der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die größte Öffnungsweite der V-förmigen Ausd -hnung (29) an der
Anströmseite (28) der Lamelle (27) zur Tiefe der V-förmigen Ausnehmung verhält wie I : 2.
9. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis des Querschnitts des stabförmigen Körpers (34) zum
Gesamtquerschnitt zwischen zwei benachbarten Wärmetauscherrohren kleiner gehalten ist als das
Verhältnis der maximalen Öffnungsweite der V-förmigen Einziehung (29) zur Tiefe der V-förmigen Einziehung.
10. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Formgebung
des stabförmigen Einsatzkörpers (34) von der Zylinderform abweichend als Kreisabschnitt oder Ausschnitt
sowie oval oder polygonförmig gewählt ist.
Priority Applications (1)
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| DE3219099A1 DE3219099A1 (de) | 1983-11-24 |
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Family
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Family Applications (1)
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Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2556585C3 (de) * | 1975-12-13 | 1978-08-17 | Joh. Vaillant Kg, 5630 Remscheid | Umlaufwasserheizer |
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-
1982
- 1982-05-18 DE DE19823219099 patent/DE3219099C2/de not_active Expired
Also Published As
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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