DE3219621C2 - Pneumatisch angetriebene Spannvorrichtung, insbesondere Maschinenschraubstock - Google Patents
Pneumatisch angetriebene Spannvorrichtung, insbesondere MaschinenschraubstockInfo
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Abstract
Eine pneumatisch angetriebene Spannvorrichtung weist ein in einem Gehäuse (1) in Spannrichtung bewegbares Spannteil (2) und eine Verstelleinrichtung (3-5) zur Grobverstellung des Spannteiles (2) gegenüber dem Gehäuse (1) in Spannrichtung auf. Zwischen der Verstelleinrichtung (3-5) und dem Spannteil (2) ist in einem Antriebsgehäuse (6) ein Kraftverstärker (7-9) vorgesehen, mit einem pneumatisch beaufschlagbaren Primärglied (10, 11), einem an seinem einen Ende vorgesehenen, mit der Verstelleinrichtung (3-5) verbundenen Widerlager (8) und einem an seinem anderen Ende in Spannrichtung beweglichen, auf das Spannteil (2) einwirkenden Sekundärglied (9). In dem Antriebsgehäuse (6) ist ein quer zur Spannrichtung des Kraftverstärkers (7-9) beweglicher, zwischen sein Sekundärglied (9) und das angrenzende Teil (6) einschiebbarer Keil (14) vorgesehen. Zum Antrieb ist ein mit einer Keilfläche (19) auf den Keil (14) einwirkender erster Kolben vorgesehen, der mit einem doppeltwirkenden zweiten Kolben verbunden ist. Die Druckräume (18a, 30a) der zugehörigen Zylinder sind über eine Parallelleitung verbunden und stehen über eine Verbindungsleitung (21) und ein in dieser angeordnetes, einstellbares Überdurckventil (22) mit dem Druckraum (10a) des Primärgliedantriebes (10, 11) in Verbindung.
Description
gungsrhythmus im praktischen Einsatz und Klebeffekte
der Dichtungen in undefinierbarer Größe negativ aus.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine pneumatisch angetriebene Spannvorrichtung, insbesondere
einen Maschinenschraubstock der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der unabhängig von dem Leerhub des
Spannteiles stets mit genau vorherbestimmbarer und gleich großer, hoher Vorspannkraft arbeitet und dessen
Kolben nach Beendigung des Spannvorganges problemlos wieder in Ausgangsstellung zurückführbar ist.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß dieser erste Kolben über eine Kolbenstange mit einem
doppeltwirkenden zweiten Kolben verbunden ist, der in
einem zweiten, getrennten Zylinder verschiebbar ist, dessen den Druckraum des ersten Kolbens abgewandter
Zylinderraum über eine Parallelleitung mit dem Druckraum ständig verbunden ist.
Durch Verwendung des zusätzlichen, doppeltwirkenden Kolbens kann die Rückstellfeder entfallen. Hierdurch
entfallen bei der neuen Spannvorrichtung auch alle durch die Rückstellfeder verursachten Nachteile.
Die Vorspannkraft wird in keiner Weise mehr beeinträchtigt, und die Vorspannkraft ist vor allen Dingen
auch unabhängig von dem Leerhub des Spannteiles, solange der maximal zulässige Leerhub nicht überschritten
wird. Hinzu kommt, daß durch den doppeltwirkenden Kolben die Vorspannkraft praktisch verdoppelt
wird; denn beim Spannen wirken jetzt der erste Kolben und auch der doppeltwirkende Kolben jeweils in der
gleichen Richtung, und ihre Kräfte addieren sich. Beim Entspannen wirkt hingegen nur die zweite Kolbenflächt
des doppeltwirkenden Kolbens und zieht den ersten Kolben in seine Ausgangsstellung zurück. Die Kraft des
doppeltwirkenden Kolbens reicht hierbei aus, um die Haftreibung zwischen den Keilflächen zu überwinden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung ist in folgendem anhand eines in der Zeichnung iargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Spannvorrichtung,
F i g. 2 einen Teilquerschnitt des Überdruckventils.
In dem stationären Gehäuse 1 ist das Spannteil 2 in Spannrichtung 5 verschiebbar gelagert. Eine zwischen
zwei Steckbolzen 3 gehaltene Mutter 4 kann durch Umstecken der Steckbolzen 3 gegenüber dem Gehäuse 1
stufenweise in Spannrichtung verstellt werden. In der Mutter 4 ist eine VersteMspindel 5 verschraubbar, deren
Antriebsschaft durch das Antriebsgehäuse 6 hindurchgeführt ist. Das Antriebsgehäuse 6 ist fest mit dem
Spannieil 2 verbunden.
In dem Antriebsgehäuse ist ein mechanischer Kraftverstärker
in Form eines Kniehebelkraftverstärkers vorgesehen. Zu beiden Seiten des Antriebsschaftes 5a
ist je ein Kniehebelpaar 7 parallel zur Spannrichtung S angeordnet. Dereine Kniehebel jedes Kniehebelpaares
stützt sich dabei an einem Widerlager 8 ab, während der andere Kniehebel auf ein Sekundärglied 9 einwirkt.
Zum Antrieb des Kniehebelkraftverstärkers dient ein in einem Zylinder 10 beweglicher Kolben 11. Der Hub
dieses Kolbens 11 ist zweckmäßig durch die Stellschraube
12. deren Kopf mit Markierungsringen 13 versehen ist. begrenzbar.
In dem Antriebsgehäuse 6 ist ferner ein quer zui
Spannrichtung 5des !<.r;iftvcrstärkers 7 — 9 beweglicher
Keil 14 vorgesehen. Dieser Keil 14 greift zwischen das Sekundärglicd 9 und eine Keilfläche 15 am Antriebsgehäuse
6 ein. Auch das Sekundärglied 9 ist mit einer Keilflächc 16 versehen. Zum Antrieb des Keiles 14 dient
ein parallel zur Spannrichtung S beweglicher erster Kolben 17, der in einem ersten Zylinder 18 verschiebbar
ist. Der Kolben 17 weist eine schräg zu seiner Achse verlaufende Keilfläche 19 auf, die mit einer entsprechend
weiteren Keilfläche 20 des Keiles 14 zusammenwirkt. Der Winkel, den die Keilflächen 19,20 des Keiles
14 und des Kolbens 17 mit der Kolbenachse einschließen,
ist zweckmäßig kleiner als der Reibungswinkei, so daß zwischen den aufeinandergleitenden Keilflächen 19,
20 Selbsthemmung eintritt.
Koaxial zum ersten Zylinder 18 ist ein zweiter Zylinder 30 vorgesehen, in welchem ein doppeltwirkender
Kolben 31 verschiebbar angeordnet ist. Dieser doppeltwirkende zweite Kolben 31 ist über die Kolbenstange
32 mit dem ersten Kolben 17 fest verbunden. Der dem Druckraum 18a des ersten Kolbens 17 abgewandte Zylinderrauat
30a des zweiten Zylinders ist über eine Parallelleitung 33 mit dem Druckraun· y&a ständig verbunden.
Ferner steht der Druckraum 18a ü! er eine Verbindungsleitung 21 mit dem Druckraum 10a des Zylinders
10 in Verbindung. In dieser Verbindungsleitunj 21 ist ein einstellbares Überdruckventil 22 vorgesehen. Über
die Psrallelleitung 33 und die Verbindungsleitung 21
sind der Druckraum 18a und der Zylinderraum 30a sowie auch der Druckraum 10a parallel geschaltet. Im
Druckraum 10a kann sich jedoch erst dann ein Druck aufbauen, wenn der Luftdruck im Druckraurn 18a und
im Zylinderraum 30a einen bestimmten, am Überdruckventil 22 eingestellten Druck überschreitet.
In einer an die Parallelleitung 33 angeschlossenen Eintrittsleitung 34 ist zweckmäßig ein Rückschlagventil
35 vorgesehen. Der dem Druckraum 18a des ersten KoI-bens 17 zugekehrte Zylinderraum 306 des Zylinders 30
ist an eine zweite Eintrittsleitung 36 angeschlossen. In dieser zweiten Eintrittsleitung befindet sich ein Steuerkolben
37, der mit einem federbelastete Ventü 38 zusammenwirkt, welches mit der ersten Eintrittsleitung 34
hinter dem Rückschlagventil 35 in Verbindung steht.
Ferner weist der erste Kolben 17 zweckmäßig eine zentrale Bohrung 27 auf, und im Kolbenboden ist ein
federbelastetes Sicherheitsventil 26 angeordnet. Die stationär angeordnete Stange 28 rag' in die zentrale
Bohrung 27 hinein und ist gegenüber dieser mit dem O-Ring 39 abgedichtet. Ferner weist die Stange 28 eine
Längsbohrung 40 auf, die einerseits in der zentralen Bohrung 27 und andererseits im Freien mündet.
Der Druckraum 18a des Zylinders 18 steht über eine Verbindungsleitung 21,21a mit dem Druckraum 10a des
Zylinders 10 in Verbindung. In dieser Verbindungskitung
21, 21a ist ein einstellbares Überdruckventil 22 vorgesehen. Über die Verbindungsleitung 21, 21a sind
die Druckräume !8a und 10a in Reihe geschaltet.
Für das Spannen einer Serie von in etwa gleich großen, sich nur von Werkstückstoleranzen unterscheidenden
Werkstücken W wird das Spannteil durch Versetzen der Spindeirnutter 4 und Verdrehen der Versteilspindel
5 von Hand in eine Position gebracht, in der seine Spannbacke 2a von dem Werkstück Weinen Abstand
H von etwa 3 mm einnimmt. Dieser At/stand H
entspricht dem Öffnungshub der Spannvorrichtung. Wird nun über ein nicht dargestelltes Ventil Druckluft in
die erste Einlaßleitjng 34 eingelassen, so gelangt diese
b5 in den Druckraum 18a und den Zylinderraum 30a. Hierdurch
werden beide Kolben 17 und 31 gemeinsam nach links verschoben, wobei sich die auf die Kolbenflächen
wirkenden Kräfte addieren. Die Kcilfliichc 19 des KoI-
bens 17 bewegt den Keil 14 quer zur Spannrichtung S
nach oben. Der Keil 14 schiebt das Spannteil 2 nach links, bis seine Spannbacke 2a zur Anlage am Werkstück
VV gelangt. Die Kniehebel 7 des Kraftverstärkers bleiben hierbei in ihrer gezeigten Ruhestellung. Durch
den Keil 14 wird die Spannbacke 2a an das Werkstück mit einer bestimmten Vorspannkraft angedrückt. Sobald
die Spannbacke 2a am Werkstück Wanliegt, steigt
der Luftdruck im Druckraum 18a bis zum Erreichen der Vorspannkraft an, und es öffnet dann das einstellbare
Überdruckventil 22. Die Vorspannkraft ist durch das Überdruckventil 22 einstellbar.
Wenn nach Erreichen der Vorspannkraft das Ventil 22 die Verbindungsleitung 21, 21a freigegeben hat, beginnt
der eigentliche Krafthub. Die in den Druckraum 10a einströmende Druckluft bewegt den Kolben Il
nach unten und betätigt dabei die Kniehebel 7 des
in bekannten Vorrichtung beeinträchtigt dieses Ausströmen
der Luft durch die Längsbohrung 40 die Funktion der Schmierung zwischen den Keilflächen 19 und 20 in
keiner Weise. Bei der vorbekanntcn Ausführung konnte die ausströmende Druckluft an diesen Keilflächen entlangströmen,
wodurch das Schmiermittel weggeblasen wurde.
In Fig. 2 ist außerdem eine besonders vorteilhafte
Ausführungsform des Überdruckventil 22 dargestellt. Das Überdruckventil 22 weist einen gegenüber dem
umgebenden Ventilgehäuse 41 abgedichteten Kolben 42 auf. Dieser Kolben 42 besitzt einen im Durchmesser
verkleinerten Ansatz 43, der unter Wirkung der Feder 44 am Ventilsitz 45 anliegt, in welchem die Verbindungsleitung
21 mündet. Die Vorspannung der Feder 44 ist durch Verdrehen der Stellschraube 46 einstellbar.
Sobald der Druck in der Leitung 21 ausreicht, um den
ginnt, wenn der Spannbacken 2a mit einer bestimmten Vorspannkraft an dem Werkstück anliegt, ist unabhängig
von irgendwelchen Werkstückstoleranzen die vom Kraftverstärker erzeugte Spannkraft stets gleich hoch.
Die Selbsthemmung zwischen den Keilflächen 19, 20 verhindert, daß der Keil 14 bei Betätigung des Kraftverstärker
nachgibt. Das Rückschlagventil 35 sorgt dafür, daß auch bei einem Luftdruckabfall im Druckluftversorgungsnetz
die volle Spannwirkung der Spannvorrichtungerhalten bleibt.
Zum Lösen und Öffnen der Spannvorrichtung wird die weitere Druckluftzufuhr zur Einlaßleitung 34 unter- jo
brochen und Druckluft in die zweite Einlaßleitung 36 eingelassen. Hierdurch wird der Steuerkolben 37 mit
Druck beaufschlagt und öffnet das federbelastete Ventil 38. Gleichzeitig wird der Zylinderraum 30b unter Druck
gesetzt, und der doppeltwirkende Kolben 31 bewegt sich von links nach rechts. Er nimmt hierbei über die
Kolbenstange 32 den Kolben 17 mit und bewegt ihn in seine Ausgangsstellung zurück. Da das Ventil 38 geöffnet
ist, kann die Druckluft aus dem Druckraum 10a über die Verbindungsleitung 21 und das Rückschlagventil 29
ebenso entweichen wie die Druckluft aus dem Druckraum 18a und dem Zylinderraum 30a. Die Teile 7 und 9
des Kraftverstärkers und der Kolben 11 sowie das .Spannteil 2 werden durch Rückstellfedern in ihre Ausgangslage
zurückgeführt. Der Spannbacken 2a bewegt sich dabei um den Öffnungshub H von dem Werkstück
VV zurück, so daß dieses nunmehr leicht entnommen werden kann. Der Öffnungshub H ist bewußt nur so
groß gehalten, daß die Werkstücke einer Serie leicht zwischen die Sparnbacken eingesetzt werden können.
jedoch ein Finger nicht zwischen das eingesetzte Werkstück und die Spannbacken paßt. Es besteht also keine
Gefahr der Verletzung durch Einklemmen zwischen Werkstück und Spannbacken.
Als weitere Sicherheitsvorkehrung dient das Sicherheitsventil
26 im Kolbenboden 17a. Wenn nämlich der Öffnungshub H zu groß eingestellt wird, so daß dieser
Hub größer ist als der tatsächlich vom Keil 14 erzeugbare Hub des Spannteiles 2, dann wird der Kolben 17 so
weit nach links verschoben, daß die Stange 28 das Sicherheitsventil 26 öffnet. Die Druckluft kann dadurch
durch die Längsbohrung 40 ins Freie entweichen. Abgesehen davon, daß hierdurch ein weiterer Druckaufbau
im Druckraum 18a sowie im Zylinderraum 30a und damit eine Betätigung des Kraftverstärkers vermieden
wird, wird durch die Luftausströmung ein akustisches Signal erzeugt, welches die Bedienungsperson auf den
Einstellfehler aufmerksam macht Gegenüber der vornoiv 41 *T»m ventile!»-*
öffn
til, und es baut sich im Ventilraum 47 der gleiche Druck
auf wie in dem Druckraum 18a und im Zylinderraum 30a. Dieser Druck wirkt nunmehr auf die gesamte Kolbenfläche
des großen Kolbens 42, wodurch die Feder 44 zusammengedrückt wird. Auch wenn der Druck im Ventilntum
47 unter den Wert absinken würde, der zur ersten Öffnung des Ventils erforderlich war. wird das
Überdruckventil weiterhin in Öffnungsstellung gehalten. Der Vorteil dieser Ausführung ist, daß irn Grenzbereich
des Öffnungsdruckes das Ventil nicht zu flattern anfängt.
Da die Rückstellung des Kolbens 17 nach Überwindung der Haftreibung im Keilsysitm schlagartig erfolgt,
ist der Kolben 17 mit einem Dämpfungsring 48 versehen. Der Aufprall auf die Stirnfläche des Druckraumes
18a wird damit gemindert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Pneumatisch angetriebene Spannvorrichtung, insbesondere Maschinenschraubstock, mit einem in
einem stationären Gehäuse in Spannrichtung bewegbaren Spannteil, mit einer Verstelleinrichtung
zur Grobverstellung des Spannteiles gegenüber dem stationären Gehäuse in Spannrichtung, mit einem
zwischen Verstelleinrichtung und Spannteil in einem Antriebsgehäuse vorgesehenen Kraftverstärker, der
ein pneumatisch beaufschlagbares Primärglied aufweist, mit einem am einen Ende des Kraftverstärkers
vorgesehenen Widerlager, welches mit der Verstelleinrichtung in Verbindung steht, mit einem am anderen
Ende des Kraftverstärkers in Spannrichtung beweglich angeordneten Sekundärglied, welches auf
das Spannteil einwirkt, und mit einem in dem Antriebsgehäuse quer zur Spannrichtung des Kraftverstärkers
beweglichen, in Spannrichtung zwischen dessen Sekundärglied oder dessen Widerlager und
das jeweils angrenzende Teil einschiebbaren Keil, zu dessen Antrieb ein quer zur Bewegungsrichtung des
Keiles in einem Zylinder verschiebbarer Kolben vorgesehen ist, der eine schräg zu seiner Achse verlaufende,
mit einer entsprechenden weiteren Keilfläche des Keiles zusammenwirkende Keilfläche aufweist,
wobei der Druckraum des Zylinders über eine Verbindungsleitung und ein in dieser angeordnetes,
einstellbares Überdruckventil dem Druckraum des Primärgliedantriebes vorgeschaltet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß dieser erste Kolben (17) über eine Kolbenstange (32) mit einem doppeltwirkenden
zweiten Kolben (31) verbunden ist, der in einem zweiten, getrennten Zy':nder (30) verschiebbar
ist, dessen dem Druckraum (Ma)des ersten Kolbens (17) abgewandter Zylinderraum (30a) über eine
Parallelleitung (33) mit dem Druckraum (Ma) ständig verbunden ist.
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einer an die Parallelleitung
(33) angeschlossenen ersten Eintrittsleitung (34) ein Rückschlagventil (35) vorgesehen ist, daß an den
dem Druckraum (18a)des ersten Kolbens (17) zugekehrten Zylinderraum (30b) des zweiten Kolbens
(31) eine zweite Eintrittsleitung (36) angeschlossen ist, die mit einem Steuerkolben (37) in Verbindung
steht, welcher bei Druckbeaufschlagung der zweiten Eintrittsleitung (36) in der ersten Eintrittsleitung (34)
ein hinter dem Rückschlagventil (35) vorgesehenes Entlüftungsventil (38) öffnet.
3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der der erste Kolben eine zentrale Bohrung und im
Kolbenboden ein Sicherheitsventil aufweist, welches in vorderster Spannstellung des Kolbens durch eine
in der Bohrung angeordnete stationäre Stange geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange
(28) gegenüber der zentralen Bohrung (27) abgedichtet ist und eine einerseits in der Bohrung (27)
und andererseits im Freien mündende Längsbohrung (40) aufweist.
4. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Überdruckventil (22) aus
einem federbelasteten, gegenüber dem Ventilgehäuse (41) abgedichteten Kolben (42) mit einem im
Durchmesser verkleinerten Ansatz (43) besteht, der sich an einem an die Verbindungsleitung (2i) anschließenden
Ventilsitz (45) abstützt.
Die Erfindung betrifft eine pneumatisch angetriebene Spannvorrichtung, insbesondere einen Maschinenschraubstock,
mit einem in einem stationären Gehäuse in Spannrichtung bewegbaren Spannteil, mit einer Verstelleinrichtung
zur Grobverstellung des Spannteiles gegenüber dem stationären Gehäuse in Spannrichtung,
mit einem zwischen Verstelleinrichtung und Spannteil in einem Antriebsgehäuse vorgesehenen Kraftverstärker,
der ein pneumatisch beaufschlagbares Primärglied aufweist, mit einem am einen Ende des Kraftverstärkers
vorgesehenen Widerlager, welches mit der Verstelleinrichtung in Verbindung steht, mit einem am anderen
Ende des Kraftverstärkers in Spannrichtung beweglich angeordneten Sekundärglied, welches auf das Spannteil
einwirkt und mit einem in dem Antriebsgehäuse quer zur Spannrichtung des Kraftverstärkers beweglichen, in
Spannrichtung zwischen dessen Sekundärglied oder dessen Widerlager und das jeweils angrenzende Teil
einschiebbaren Keil, zu dessen Antrieb ein quer zur Bewegungsrichtung des Keiles in einem Zylinder verschiebbarer
Kolben vorgesehen ist, der eine schräg zu seiner Achse verlaufende, mit einer entsprechenden
weiteren Keilfläche des Keiles zusammenwirkende Keilfläche aufweist, wobei der Druckraum des Zylinders
über eine Verbindungsleitung und ein in dieser angeordnetes, einstellbares Überdruckventil dem Druckraum
des Primärgliedantriebes vorgeschaltet ist.
Bei einer derartigen bekannten, pneumatisch angetriebenen Spannvorrichtung (DE-OS 30 39 906) ist der
Winkel, den die Keilflächen des Keiles und des Kolbens einschließen, kleiner als der Reibungswinkel, so daß zwischen
den aufeinander gleitenden Keilflächen Selbsthemmung eintritt. Ferner wird der Kolben zu Beginn
des Spannvorganges durch den im Druckraum des Zylinders herrschenden Druck entgegen der Kraft einer
Rückstellfeder verschoben. Die Rückstellfeder ist vorgesehen, um den Kolben bei Beendigung des Spannvorganges
wieder in seine Ausgangslage zurückzuführen, wobei die Feder die Selbsthemmung zwischen den Keilflächen
des Kolbens und des Keiles überwinden muß. Nachdem die Reibung zwischen den aneinanderliegenden
Keilflächen abhängig von den jeweiligen Schmierverhältnissen zwischen beiden Keilflächen ist, der
Schmierzustand aber bei hohen Drucken nie 100%ig genau definiert werden kann, muß die Rückstellfeder so
ausgelegt werden, daß sie mit Sicherheit den Kolben zurückdrückt. Dies bedeutet, daß ein großer Teil der
Kolbenkraft durch die Rückstellfeder verlorengeht und daß dadurch die Vorspannkraft, mit der das Spannteil
mittels des Keiles an das Werkstück angepreßt wird, nicht die gewünschte Größe erreicht. Wolke man den
Vorspanndruck erhöhen, so müßte die auf den Kolben einwirkende Kraft erhöht werden, die wiederum zu einer
Erhöhung der zwischen den Keilflächen wirkenden Kräfte führt. Zum Lösen der Selbsthemmung wäre dann
eine noch stärkere Feder erforderlich, die wiederum die Vorspannkraft verringert. Hinzu kommt, daß der Leerhub
des Spannteiles, bis dieses am Werkstück anliegt, vom Bedienungspersonal nicht immer gleich groß eingestellt
wird. Es ergibt sich dadurch, daß die Rückstellfeder mehr oder weniger stark zusammengedrückt wird,
bevor der Kolben seine Endstellung erreicht hai und daß sich wegen der unterschiedlichen Zusammendriikkung
der Feder auch unterschiedliche Vorspannkräfte
b5 ergeben. Dies führt zu Fehlfunktionen, die in der Praxis
nicht vertretbar sind. Es wirken sich nämlich zusätzlich noch Bearbeitungstoleranzen, die Schmiermittelmenge,
die Beschaffenheit der Spannvorrichtung, der Betäti-
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19823219621 DE3219621C2 (de) | 1982-05-25 | 1982-05-25 | Pneumatisch angetriebene Spannvorrichtung, insbesondere Maschinenschraubstock |
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| DE19823219621 DE3219621C2 (de) | 1982-05-25 | 1982-05-25 | Pneumatisch angetriebene Spannvorrichtung, insbesondere Maschinenschraubstock |
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| DE19823219621 Expired DE3219621C2 (de) | 1982-05-25 | 1982-05-25 | Pneumatisch angetriebene Spannvorrichtung, insbesondere Maschinenschraubstock |
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Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
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|---|---|---|---|---|
| DE2346771C2 (de) * | 1973-09-17 | 1975-06-26 | Saurer-Allma Gmbh, Allgaeuer Maschinenbau, 8960 Kempten | Spannvorrichtung, insbesondere Maschinenschraubstock |
| DE3039906C2 (de) * | 1980-10-22 | 1983-01-20 | Saurer-Allma Gmbh, 8960 Kempten | Pneumatisch angetriebene Spannvorrichtung, insbesondere Maschinenschraubstock |
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1982
- 1982-05-25 DE DE19823219621 patent/DE3219621C2/de not_active Expired
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| DE3219621A1 (de) | 1983-12-01 |
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