DE3219694C2 - Schneeräumeinrichtung - Google Patents
SchneeräumeinrichtungInfo
- Publication number
- DE3219694C2 DE3219694C2 DE19823219694 DE3219694A DE3219694C2 DE 3219694 C2 DE3219694 C2 DE 3219694C2 DE 19823219694 DE19823219694 DE 19823219694 DE 3219694 A DE3219694 A DE 3219694A DE 3219694 C2 DE3219694 C2 DE 3219694C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- snow
- halves
- wedge
- wedge plow
- plow
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 2
- 210000001503 joint Anatomy 0.000 claims 2
- 230000006835 compression Effects 0.000 claims 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 claims 1
- 239000000256 polyoxyethylene sorbitan monolaurate Substances 0.000 claims 1
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 2
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000007790 scraping Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01H—STREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
- E01H8/00—Removing undesirable matter from the permanent way of railways; Removing undesirable matter from tramway rails
- E01H8/02—Methods or apparatus for removing ice or snow from railway tracks, e.g. using snow-ploughs ; Devices for dislodging snow or ice which are carried or propelled by tramway vehicles ; Moving or removing ballast
- E01H8/06—Methods or apparatus for removing ice or snow from railway tracks, e.g. using snow-ploughs ; Devices for dislodging snow or ice which are carried or propelled by tramway vehicles ; Moving or removing ballast essentially by driven tools clearing instruments, e.g. rotary cutting tools or brushes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Cleaning Of Streets, Tracks, Or Beaches (AREA)
Abstract
Eine Schneeräumeinrichtung (1), insbesondere für ein Schienenfahrzeug, besteht aus zwei in zwei Schleudervorbauhälften (3a, 3b) angeordneten Schneeschleudern, die mittels einer Verstelleinrichtung rechts und links zur Fahrzeugmittellängsachse seitlich verstellbar und bis zum Zusammenstoßen aufeinanderzu bewegbar sind. Um eine optimale Schneeräumung in einem einzigen Arbeitsvorgang nicht nur im unmittelbaren Gleisbereich, sondern darüber hinaus auch an den parallel dazu verlaufenden überstehenden Randbereichen vorzunehmen, ist zwischen den beiden Schleudervorbauhälften (3a, 3b) ein Keilpflug (9) vorgesehen. In einer bevorzugten Ausführungsform ist dabei der Keilpflug (9) mit den beiden Schleudervorbauhälften (3a, 3b) gemeinsam aus- und einfahrbar angeordnet. Der im Mittelbereich liegende Schnee wird somit optimal zu den beiden seitlich ausgefahrenen Schneeschleudern befördert.
Description
vorstehende Schürfkante, die an der jeweiligen Wurfradgehäusehälfte
angebracht ist, in jeder Keilpflughälfte
eine Ausnehmung vorgesehen ist.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 7 sind seitlich zur Fahrzeuglängsachse
Stützträger zur seitlichen Abstützung der Keilpflughälften-Träger vorgesehen. Durch diese Maßnahme wird
eine weitere verbesserte Abstützung und Aufnahme der an den Keilpflug ansetzenden Kräfte während dem
Schneeräumvorgang sichergestellt. Dies hat vor allem auch Bedeutung in Kurvenstrecken, da hier vor allem
nicht nur Kräfte längs der Fahrzeuglängsachse, sondern auch Querkräfte auftreten. Durch diese seitlichen
Abstützmaßnahmen wird eine sichere und optimale Abstützung der Keilpflughälften erzielt.
In einer besonders bevorzugten Ausführuiigsform der
Erfindung nach den Ansprüchen 8 und 9 ist eine Wegbegrenzung längs der Führungseinrichtung für die
Stützträger vorgesehen. Dabei ist die Wegbegrenzung derart ausgebildet, daß in der eingefahrenen Stellung
der beiden Schleudervorbauten die Stützträger auf Druck beansprucht werden. Dadurch wird e»vie Entlastung
für die Lage geschaffen, in der die beiden Keilpflughälften-Träger an den beiden Schleudervorbauhälften
angelenkt sind. Darüber hinaus ist die 2s
Wegbegrenzung derart ausgebildet, daß im ausgefahrenen Zustand der beiden Schleudervorbauhälften die
Stützträger auf Zug beansprucht werden. Da in dieser Arbeitsstellung der Druck durch die zu räumenden
Schneentassen auf dem aufgeklappten Keilpflug seine größten Werte erreicht, und diese Kräfte zu einem
großen Teil quer zur Fahrzeuglängsachse wirken und somit die Tendenz haben, die beiden Wurfradgehäusehälften
nach außen weiter auseinander zu drücken, wird durch die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
eine optimale und günstige Abstützung und Aufnahme der seitlich nach außen wirkenden Kräfte sichergestellt
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert Dabei
zeigt
F i g. 1 eine schematische Frontansicht der Schneeräumeinrichtung;
F i g. 2 eine schematische Draufsicht auf die Schneeräumeinrichtung
unter Weglassung der oberen Propeller;
Fig.3 e;3e schereatische Seitenansicht der Schneeräumeinrichtung;
F i g. 4 eine Draufsicht auf die Schneeräumeinrichtung unter Weglassung der oberen Propeller in ausgefahrener
Arbeitsstellung;
Fig.5 und Fig.6 je eine Seitendarstellung des
Gelenkes zwischen den beiden Keilpflughälften.
In der Zeichnung ist eine Schneeräumeinrichtung 1 mit zwei Schleudervorbauhälften 3a und 36 gezeigt. Die
Schneeräumeinrichtung 1 ist dabei in Form einer Schneeschleuder mit jeweils einem Wurfrad 5 in jeder
Schleudervorbauhälfte 3a und 3b und jeweils einem vorlaufenden Propeller 7 zur Schneelockerung ausgebildet.
Darüber hinaus ist zwischen den beiden Schleudervorbäühälften
3a und Ib ein Keilpflug 9 vorgesehen, der aus zwei Keilpflughälften 9a und 9b besteht, die an
ihrem vorlaufenden Ende über Gelenke 13 aneinander gelenkt sind. Die beiden Keilpflughälften 9a und 9b sind
jeweils oben und unten an je einem Paar Keilpflughälften-Träger 15 aufgehängt und befestigt. Diese Keilpflughälften
Träger 15 sind jeweils an dem innenliegenden
Endabschnitt 18 einer jeden Schleudervorbauhälfte 3a und 3b an Anlenkpunkten 17 drehbar befestigt und an
ihrem vorlaufenden Ende zusammen mit den Keilpflughälften 9a und 96 über die Gelenke 13 aneinander
angelenkt
Darüber hinaus sind Stützträger 19 jeweils oben und unten an jeder Schleudervorbauhälfte 3a und 3b
angeordnet Die Stützträger 19 sind dabei jeweils mit ihrem nachlaufenden Ende jeweils um ca. V3 der Breite
einer jeden Schleudervorbauhälfte 3a und 3b versetzt zu der Fahrzeugmittellängsachse an Anlenkpunkten 21
drehbar befestigt
An ihrem vorlaufenden Ende weisen die Stützträger 19 eine Führungseinrichtung 23 mit einer Wegbegrenzung
auf, die jeweils aus einem Langloch 25 besteht, in das ein Zapfen 27 eingreift, der zwischen dem jeweils
gabelförmig ausgebildeten Keilpflughälften-Träger 15 befestigt ist
Wie insbesondere aus F i g. 1 hervorgeht, sind oberhalb der beiden Schleudervorbauhälften 3a und 3b
zwei wertere Propeller 29 mit Stellgliedern 31 vorgesehen, die mit den beiden Schlcdervorbauhälften
ein- und ausfahrbar sind.
Nachfolgend wird auf die Funktionsweise der Schneeräumeinrichtung 1 näher eingegangen.
In den F i g. 1 —3 ist die Schneeräumeinrichtung 1 mit
dem Keiipflug 9 in der geschlossenen Stellung gezeigt
bei der sich die beiden Schleudervorbauhälften 3a und 3b längs der Fahrzeugsymmetrieachse fast berühren. In
dieser Stellung sind die beiden Keilpflughälften 9a und 9b praktisch völlig zusammengeklappt Während des
Betriebes lockern dabei die beiden oberen Propeller 29 in ihren Wirkbereichen 33 die höher liegenden
Schneemassen auf und befördern sie zu den Wurf rädern 5 herab, damit sie ausgeschleudert werden.
Wird die Schneeräumeinrichtung in diesem Zustand betrieben, so teilt der vorlaufende Keilpflug 9 den
Schnee nur geringfügig und befördert ihn weiter zu den beiden Wurfrädern 5. Um die auf ihn einwirkenden
Kräfte durch die Schneemassen, insbesondei« bei Kurvenfahrten möglichst günstig abzustützen, sind die
Langlöcher 25 in dem jeweiligen Stützträger 19 so ausgebildet, daß der jeweilige dort eingreifende Zapfen
27 an dem nachlaufenden Ende des jeweiligen Langloches 25 anschlägt
Die auf die Keilpflughälften 9a und 9b einwirkenden Kräfte werden somit gemeinsam über die Stützträger 19
und die Keilpflughälften-Träger 15 abgestützt
Soll nicht nur der unmittelbare Gleisbereich, sondern auch die daran angrenzenden Randbereiche in einem
Arbeitsgang geräumt werden, so werden die beiden SchleudervorbauhälSten 3a und 36 über nicht näher
gezeigte Stellglieder nach außen ausgeschwenkt. Die Ausschwenkung kam, dabei symmetrisch zu der
Ff hrzouglängsachse erfolgen.
In Fig.4 ist die Schneeräumeinrichtung 1 in der ausgefahrenen Siebung gezeigt. In dieser Stellung
kommen die an den Keilpflughälften-Träger 15 befestigten Zapfen 27 jeweils an dem vorlaufenden
Ende des zugeordneten Langloches 25 zur Anlage. In dieser Arbeitsstellung sind die Stützträger 19 auf Zug
beansprucht. Dadurch wird eine Verkeilung erzielt, die sicherstellt, daß die durch die zu räumenden Sohr.eemassen
auf den Keilpflug 9 einwirkenden Kräfte die Schleudervorbauhälften 3a und 36 nicht weiter nach
außen verschwenken können.
Abweichend von dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist eine Führungseinrichtung auch der Gestalt ausführbar,
daß die Stützträger 19 jeweils mit dem vorlaufen-
den Ende an den Keilpflughälften-Träger 15 angelenkt
sind und die Führungseinrichtung an ihrem nachlaufenden Ende dergestalt vorgesehen ist, wobei ein an jeder
Schleudervorbauhälfte 3a und 3b feststehender Zapfen in ein dort vorgesehenes Langloch des Stützträgers 19
eingreift Ebenso denkbar ist auch, daß jeweils ein Langloch in einem Keilpflughälften-Träger 15 vorgesehen ist, in das jeweils ein am vorlaufenden Ende eines
jeden Stützträgers 19 befestigter Zapfen eingreift
Nachfolgend wird noch auf die Fig.3, sowie Fig.5
und F i g. 6 bezug genommen. In F i g. 3 ist der Keilpflug 9 in Seitenansicht dargestellt. Die beiden Keilpflughälften 9a und 9b reichen mit ihrem nachlaufenden Ende 35
bis in die jeweilige Schleudervorbauhälfte 3a und 3b hinein. Da, wie insbesondere auch aus F i g. 1 zu ersehen 1 -,
ist, an jeder Schleudervorbauhälfte im unteren Bereich eine Schürfleiste 37 vorgesehen ist, weisen die beiden
Keilpflughälften 9a und 9b eine hinten unten liegende
Ausnehmung 39 auf. Durch diese Ausbildung v/erden die
Schneemassen in optimaler Weise zu Seite zu jedem Wurfrad 5 befördert, ohne daß ein Mittelstreifen
übrigbleibt. Eine zuverlässige Räumung über den unmittelbaren Gleisbereich hinaus kann somit in einem
einzigen Arbeitsgang vorgenommen werden.
Die beiden Keilpflughälften 9a und 9b sind über zumindest ein in der Mitte angeordnetes Gelenk 13
miteinander verbunden. Das Gelenk 13 besteht dabei aus einer Hülse 41, in der verschwenkbar ein
Drehzapfen 43 angeordnet ist. Dabei ist die Hülse 41 längs ihrer Schnittfläche 45 mit einer der beiden
Keilpflughälften 9a längs ihrer außenliegenden Umfangsfläche verschweißt.
Der Drehzapfen 43 ist demgegenüber iin seinen Stirnseiten 47 mit der zweiten Keilpflughälfte 9b
verschweißt. Eine feste und frei verschwenkbare Drehverbindung wird somit geschaffen.
Claims (9)
1. Schneeräumeinrichtung, insbesondere für ein Schienenfahrzeug, bestehend aus zwei in zwei
Schleudervorbauhälften angeordneten Schneeschleudern, die rechts und links der Fahrzeug-Mittellängsachse
mittels einer Verstelleinrichtung ausfahrbar und bis zur Fahrzeug-Mittellängsachse hin
zueinander bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den beiden Schleudervorbauhälften (3a, 3b) ein Keilpflug (9) vorgesehen
ist, der aus zwei an seiner vorlaufenden Keilpfugkante zusammengelenkten Keilpflughälften (9a, 9b)
besteht, deren nachlaufende Enden (35) jeweils an den Schleudervorbauhäiften (3a, 3b) angelenkt und is
mit diesen quer zur Fahrzeuglängsachse verschwenkbar sind.
2. Schneeräumeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Keilpflughälften
(9a, 9a) an ihren vorlaufenden Kante zumindest
Ober zwei, vorzugsweise drei Gelenke (13) miteinander
verbunden sind.
3. Schneeräumeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere das mittlere
Gelenk (13) aus einer Hülse (41) und einem darin drehbar angeordneten Drehzapfen (43) besteht,
wobei die Hülse (41) längs ihrer außenliegenden Schnittfläche (45) mit einer der beiden Keilpflughälften
(9a, 9b) und der Drehzapfen (43) an seinen Stirnseiten (47) mit der anderen Keilpflughälfte (9b
bzw. SS,? befestigt bzw. verschweißt sind.
4. Schneeräumeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
nachlaufenden Enden (35) der Keilpflughälften (9a, 9b) an den Schleudervorbauhä.iten (3a, 3b) an deren
innenliegenden Endabschnitten (18) angelenkt sind.
5. Schneeräumeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilpflughälften (9a,
9b) mit ihren nachlaufenden Enden (35) bis in die Schleudervorbauhäiften (3a, 3b) hineinragen und im «o
unteren Bereich für eine vorstehende Schürfleiste (37) eine untere Ausnehmung (39) aufweisen.
6. Schneeräumeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Keilpflughälften (9a, 9b) über V-förmig spreizbare Keilpflughälften-Träger (15) aufgehängt sind.
7. Schneeräumeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Keilpflughälften-Träger
(15) ein Stützträger (19) zur seitlichen Abstützung vorgesehen ist ^o
8. Schneeräumeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stützträger (19) mit
dem einen Ende an der Schleudervorbauhälfte (3a, 3b) bzw. an dem Keilpflughälften-Träger (15)
angelenkt und mit dem anderen Ende längs einer Führungseinrichtung (23) bis zu einer Wegbegrenzung
verschiebbar gelagert ist.
9. Schneeräumeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wegbegrenzung für
die Führungseinrichtung (23) aus einem Langloch *>o
(25) und einem darin eingreifenden Zapfen (27) besteht und daß in der zusammengeschwenkten
Stellung der beiden Schleudervorbauhäiften (3a, 3b) die Stützträger (19) auf Druck und in der
ausgefahrenen Stellung auf Zug beansprucht wer- 1« den.
Die Erfindung betrifft eine Schneeräumeinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Es ist bereits eine Schneeräumeinrichtung der erwähnten Art nach der DE-PS 20 34 508 bekannt, die
zwei Schleudervorbauhälflen mit jeweils einer Schneeschleuder
umfaßt, die sowohl seitlich als auch in der Höhe verstellbar angeordnet sind. Ober die Verstelleinrichtung
kann wahlweise die Räumspur symmetrisch zur Fahrzeug-Mittellängsachse nach außen hit, verstellt
werden. Dadurch kann unmittelbar über den engen Gleisbereich hinaus der Schnee weggeräumt werden.
Darüber hinaus ist der innenliegende Bereich der Schleudervorbauhäiften derart ausgebildet, daß beim
Zusammenstoßen der beiden Schleudervorbauhäiften längs der Fahrzeug-Mittelachse eine leichte Pflugwirkung
erzielt wird.
Diese bekannte Schneeräumeinrichtung weist aber den Nachteil auf, daß der Schnee im Gleisbereich ein
zweimaliges Räumen erfordert, nämlich zunächst eine erste Räumung, bei der die beiden Schleudervorbauhäiften
nebeneinander zuliegcn kommen und eine zweite Räumung, bei der die beiden Schleudervorbauhäiften
symmetrisch zur Fahrzeuglängsachse ausgefahren werden, um die Schneeräumung beidseitig auch neben dem
Tragfahrzeug und benachbart zu dem unmittelbaren Gleisbereich zu räumen.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung eine Schneeräumeinrichtung, insbesondere für ein Schienenfahrzeug,
zu schaffen, bei der unter Einsatz von motorisch betriebenen Räumgeräten der Schnee sowohl
im unmittelbaren Fahrbahnbereich als auch daneben in einem einzigen Räumvorgang geräumt
werden kann.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend den im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1
angegebenen Merkmalen gelöst Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Erfindungsgemäß wird erstme^ eine in der Breite
ausfahrbare Schneeräumeinrichtung geschaffen, die in der Mitte zwischen den beiden Schleudervorbauhäiften
einen spreizbaren Keilpflug aufweist. Dadurch kann zumindest bei weniger hohen Schneemassen über den
unmittelbaren Fahrbahn- oder Gleisbereich hinaus in der gewünschten Breite der Schnee geräumt werden.
Bei hohen Schneemassen und starkem Widerstand kann wahlweise dann auch bei eingefahrenen Schneeschleudern
unter zusammengeklapptem Keilpflug in der Mitte zunächst der unmittelbare Fahrbahn- oder Gleisbereich
geräumt werden. Mit entsprechender Ausfahrstellung der Schleudervorbauhäiften paßt sich dabei jeweils der
in der Mitte vorgesehene Keilpflug in seiner Öffnungsstellung automatisch mit an.
In einer Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 4 sind die beiden nachlaufenden Enden der
Keilpflughälften im Bereich der innenliegenden Endabschnitte der Schleudervorbauhälften angelenkt. Dadurch
wird sichergestellt, daß im eingefahrenen Zustand der beiden Schleudervorbauhäiften der Keilpflug
praktisch völlig zusammengeklappt ist, so daß auch in dieser Arbeitsstellung die Effektivität der beiden
Schneeschleudern nicht beeinträchtigt wird.
Um die Schneeräumwirkung des Keilpfluges möglichst optimal auszugestalten, ragen nach einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung nach Anspruch 5 die beiden Keilpflughälften mit ihrem nachlaufenden
Ende jeweils bis in die jeweilige Schleudervorbauhälfte hinein, wobei im unteren Berech für eine
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823219694 DE3219694C2 (de) | 1982-05-26 | 1982-05-26 | Schneeräumeinrichtung |
| CH159883A CH657882A5 (de) | 1982-05-26 | 1983-03-23 | Schneeraeumeinrichtung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823219694 DE3219694C2 (de) | 1982-05-26 | 1982-05-26 | Schneeräumeinrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3219694A1 DE3219694A1 (de) | 1983-12-08 |
| DE3219694C2 true DE3219694C2 (de) | 1984-03-15 |
Family
ID=6164488
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823219694 Expired DE3219694C2 (de) | 1982-05-26 | 1982-05-26 | Schneeräumeinrichtung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH657882A5 (de) |
| DE (1) | DE3219694C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3914976A1 (de) * | 1989-05-06 | 1990-11-08 | Beilhack Maschf Martin | Motorisch angetriebene schneeraeumvorrichtung, insbesondere fuer schienenfahrzeuge |
| DE4019827A1 (de) * | 1990-06-21 | 1992-01-09 | Beilhack Maschf Martin | Schienengebundenes schneeraeumfahrzeug |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN106498895B (zh) * | 2016-12-29 | 2018-07-20 | 朱丽君 | 一种高速铁路轨道除雪车 |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH218001A (de) * | 1940-07-03 | 1941-11-30 | Rieder Ernst | Schneeräummaschine. |
| DE1018444B (de) * | 1954-05-20 | 1957-10-31 | Grossglockner Hochalpenstrasse | Schneeraeumgeraet mit waagerecht liegenden Raeumtrommeln |
| US3252233A (en) * | 1963-07-19 | 1966-05-24 | Douglas Motors Corp | Snow blower |
| DE2034508C3 (de) * | 1970-07-11 | 1979-05-23 | Martin Beilhack Maschinenfabrik Und Hammerwerk Gmbh, 8200 Rosenheim | Schneeräumeinrichtung für ein Eisenbahn-Tragfahrzeug |
| DE2039068A1 (de) * | 1970-08-06 | 1972-02-10 | Beilhack Maschf Martin | Schneeraeummaschine mit motorischem Antrieb |
-
1982
- 1982-05-26 DE DE19823219694 patent/DE3219694C2/de not_active Expired
-
1983
- 1983-03-23 CH CH159883A patent/CH657882A5/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3914976A1 (de) * | 1989-05-06 | 1990-11-08 | Beilhack Maschf Martin | Motorisch angetriebene schneeraeumvorrichtung, insbesondere fuer schienenfahrzeuge |
| DE4019827A1 (de) * | 1990-06-21 | 1992-01-09 | Beilhack Maschf Martin | Schienengebundenes schneeraeumfahrzeug |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3219694A1 (de) | 1983-12-08 |
| CH657882A5 (de) | 1986-09-30 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2608105C2 (de) | Bodenbearbeitungsgerät | |
| EP0271645A1 (de) | Schneepflug | |
| EP0394534B1 (de) | Flugzeug-Schlepper ohne Schleppstange (Drehschaufel) | |
| EP0114983A2 (de) | Landwirtschaftlich nutzbares Arbeitsgerät | |
| DE3322925C2 (de) | Mehrschariger Pflug | |
| DE3247971A1 (de) | Schneefahrzeug zur loipenpflege | |
| DE2622444C3 (de) | Anbauvorrichtung für landwirtschaftliche Verteilmaschinen | |
| DE2640128C2 (de) | Pistenpflegefahrzeug | |
| DE3530107C2 (de) | Pflug | |
| EP0176084B1 (de) | Maschine zum seitlichen Ausbringen von insbesondere körnigem Material | |
| DE1782700B2 (de) | Kreiselheuwerbungsmaschine | |
| EP0587175B1 (de) | Schneepflug | |
| DE3542479C2 (de) | ||
| DE2846236A1 (de) | Zugvorrichtung fuer landwirtschaftliche geraete | |
| CH657882A5 (de) | Schneeraeumeinrichtung. | |
| DE2654030A1 (de) | Kette zum ausheben von graeben | |
| DE4224220C2 (de) | Schneepflug | |
| DE19749195C1 (de) | Fahrzeug mit einer Achsschenkellenkung für zwei zu einer Achse gehörige Räder | |
| EP0075087B1 (de) | Frontpflug | |
| DE3428470C2 (de) | ||
| DE3914976C2 (de) | ||
| DE4019612C2 (de) | Pflug, insbesondere Scheibenkehrpflug | |
| AT377412B (de) | Schneidwerk fuer landwirtschftliche geraete, insbesondere selbstladewagen | |
| AT403710B (de) | Schneepflug mit verschwenkbarer seitenpflugschar | |
| DE202025104714U1 (de) | Flügelpaar zur Befestigung am Mittelrahmen eines landwirtschaftlichen Geräts und landwirtschaftliches Gerät |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |