DE322025C - Rotationsmaschine - Google Patents
RotationsmaschineInfo
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- Germany
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- cylinder
- sheet
- printing
- printed
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F21/00—Devices for conveying sheets through printing apparatus or machines
- B41F21/10—Combinations of transfer drums and grippers
- B41F21/106—Combinations of transfer drums and grippers for reversing sheets, e.g. for perfecting machine
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41L—APPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
- B41L17/00—Lithographic printing apparatus for office or other commercial purposes
- B41L17/02—Lithographic printing apparatus for office or other commercial purposes for direct impression printing
- B41L17/06—Lithographic printing apparatus for office or other commercial purposes for direct impression printing with curved printing surfaces, e.g. cylinders
Landscapes
- Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft Rotationsmaschinen für Ein- oder Mehrfarbendruck auf Bogen
mit einem Formzylinder, der im Falle des Mehrfarbendruckes so viele Formen hat, als
Farben gedruckt werden sollen, und einem Druckzylinder, dessen Druckfläche mit der
Größe jeder Form übereinstimmt, bei welchen die mehrfarbig zu bedruckenden Bogen so oft
mit dem Druckzylinder umlaufen, bis alle Formen bei der einmaligen Umdrehung des
Formzylinders zum Abdruck gelangt sind. Bei Druckmaschinen der beschriebenen Art
mit fortdauernd sich drehenden Zylindern sowohl für ein- als auch für mehrfarbige
Drucke ist es erforderlich, für den Druckzylinder nach der einen Drehung oder der
Mehrzahl von Drehungen, welche für das Drucken des Bogens nötig ist bzw. sind, eine
besondere Drehung zu machen, um den bedruckten Bogen der Auslegevorrichtung zu übergeben, welche ihn mit der bedruckten
Seite ;nach oben auf den Ablegetisch befördert. Diese besondere Drehung wird nötig,
weil der auszuführende Bogen die Ebene zu kreuzen hat, in welcher der nächste Bogen
zugeführt werden muß. Der Zweck der Erfindung ist es, diese besondere Drehung des
Druckzylinders unnötig zu machen und den Bogen so zu führen, daß er mit seiner bedrucken
Seite während der Auslegung die Abstreiffinger nicht berühren kann. Es hat sich herausgestellt, daß man einen bedruckten Bogen
unmittelbar nach dem Bedrucken auf einen Zylinder mittels Greifer, und zwar mit der bedruckten Seite dem Zylinder zügekehrt,
auflegen kann, ohne daß der Druck sich verwischt oder abschmutzt. Ein solches Verwischen
tritt aber ein, wenn man auf einen mit der Druckseite nach unten liegenden
frisch bedruckten Bogen die Abstreiffinger wirken läßt. Der Erfindungsgegenstand kann
nur bei solchen Druckmaschinen angewendet werden, bei denen keine besondere Drehung
des Druckzylinders für das Ablegen des bedruckten Bogens vorgesehen ist.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß ein Wendezylinder, der, wie üblich, Greifer
trägt, neben dem Druckzylinder vorgesehen ist. Der Bogen wird diesem Wende- · zylinder während der einzigen oder letzten
Umdrehung des Druckzylinders übergeben und während einer späteren Drehung des Druckzylinders dessen Druckfläche wieder
zurückgegeben, so daß der abzulegende Bogen zwischen dem Anlegetisch und dem Druckzylinder
zu einer Zeit hindurchgehen kann, wenn kein neuer Bogen zugeführt wird1.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel
veranschaulicht.
Es zeigt:
Fig. ι einen Schnitt durch eine Umdruckrotätionsmaschine
gemäß der vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 eine Ansicht des Druckzylinders mit Greifern und Antriebsvorrichtung für diese,
in größerem Maßstab,
Fig. 3 eine Einzeldarstellung der Greifer, Fig. 4 eine Eridansicht, die den Antrieb der
Greifer auf dem Druckzylinder zeigt.
Bei der dargestellten Ausführungsform nimmt die Druckfläche α1 des Druckzylinders
α mehr als den halben Umfang des letzteren
ein. Der zu bedruckendeBogen wird vom Anlegetisch b durch Greifer c1, die an der
Greiferwelle e sitzen, erfaßt. Diese Welle ist mit dem üblichen Hebel ausgestattet, der
unter Einwirkung der Feder ί die Greifer schließt. Der Bolzen f zum öffnen der Greifer
und der Bolzen f1 zum Schließen der Greifer wirken in bekannter Weise zusammen mit
dem Greiferschieber d. Wenn der Bogen infolge seines Durchganges zwischen dem
so Druckzylinder α und dem Umdruckzylinder 3, der in der Fig. 1 mit zwei Umdruckflächen
i, 2 dargestellt ist, erstmalig bedruckt ist, indem er also den Druck mittelbar von dem
Formzylinder empfängt, werden die Greifer c1 as mittels des Bolzens/2 geöffnet, und die Greifer
h auf dem Wendezylinder g erfassen den Bogen. Dieser wird dann während einer Umdrehung
des Wendezylinders g von diesem mitgenommen und dann, wieder an den Druckzylinder
α abgegeben, indem er jetzt aber von denGreifern c2 erfaßt wird, die mit der Rück- .
Seite der Greifer c1 zusammenarbeiten und
durch den Hebel I bewegt werden, der durch die Rolle 0 und den Nockenarm p derart gesteuert
wird, daß die Greifer cz den Bogen erfassen, sobald er den Wendezylinder g verläßt,
und ihn zu dem Ablegetisch r führen, wo er die Maschine verläßt. Die Rolle 0 wird
mittels - der Feder t gegen den Nockenarm p
gedrückt.
Wenn man annimmt, daß zwei Farben gedruckt werden sollen, die zwei Drehungen des
Druckzylinders α und eine vollständige Umdrehung des Umdruckzylinders 3 erfordern,
so wird ein zweiter Bogen von den Greifern c1 ergriffen und mit einer Farbe bedruckt, ehe der
erste Bogen von dem Wendezylinder g an die Greifer c" wieder abgegeben ist, so daß die beiden
Bogen zusammen unter dem Anlegetisch l· bis zum Ablegetisch r geführt werden. Hier
wird der zweite oder innere Bogen weiter vom Druckzylinder α mitgenommen, um seinen
zweiten Aufdruck zu bekommen, während der erste oder äußere Bogen von den Greifern
c2 losgelassen und abgelegt wird. Die Oberfläche des Wendezylinders g kann aus
beliebigem Material bestehen, um den bedruckten Bogen auf der bedruckten Seite liegend zu halten, ohne daß ein Verschmieren
eintritt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Rotationsmaschine für Ein- oder Mehrfarbendruck auf Bogen mit dauernd umlaufendem Druckzylinder und einem alle Formen tragenden Formzylinder,dadurch. gekennzeichnet, daß jeder Bogen nach dem einzigen bzw. nach dem letzten Druckgang vom Druckzylinder (a) an einen Wendezylinder (g) abgegeben wird und nach einmaligem Umlauf mit diesem, · während vom Druckzylinder ein neuer Bogen übernommen wird, wieder zum Druckzylinder (α) zurückgelangt, der ihn sodann unmittelbar ablegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB322025X | 1914-03-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE322025C true DE322025C (de) | 1920-06-19 |
Family
ID=10334880
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1915322025D Expired DE322025C (de) | 1914-03-31 | 1915-03-23 | Rotationsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE322025C (de) |
-
1915
- 1915-03-23 DE DE1915322025D patent/DE322025C/de not_active Expired
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