DE3220632C2 - - Google Patents

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DE3220632C2
DE3220632C2 DE3220632A DE3220632A DE3220632C2 DE 3220632 C2 DE3220632 C2 DE 3220632C2 DE 3220632 A DE3220632 A DE 3220632A DE 3220632 A DE3220632 A DE 3220632A DE 3220632 C2 DE3220632 C2 DE 3220632C2
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Rudolf 6000 Frankfurt De Thiel
Helmut Ing.(Grad.) 6350 Bad Nauheim De Weisbrod
Hermann Dipl.-Ing. 6100 Darmstadt De Braehler
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Alfred Teves GmbH
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    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/02Braking members; Mounting thereof
    • F16D65/04Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor
    • F16D65/092Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor for axially-engaging brakes, e.g. disc brakes
    • F16D65/095Pivots or supporting members therefor
    • F16D65/097Resilient means interposed between pads and supporting members or other brake parts
    • F16D65/0973Resilient means interposed between pads and supporting members or other brake parts not subjected to brake forces
    • F16D65/0974Resilient means interposed between pads and supporting members or other brake parts not subjected to brake forces acting on or in the vicinity of the pad rim in a direction substantially transverse to the brake disc axis
    • F16D65/0975Springs made from wire
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Bremsbackenanordnung mit einer Trägerplatte, an der Reibmaterial befestigt ist, und mit einer Bremsbackenfeder, die eine Drahtfeder ist und zwischen ihren Schenkelenden einen gebogenen Abschnitt aufweist gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Aus der DE-OS 28 30 601 ist eine gattungsgemäße Bremsbacken­ anordnung mit einem Bremsbacken bekannt, an dem eine zum Ver­ hindern des Ratterns an einem Bremsträger oder Sattel ab­ stützbare Feder aus Draht mit einem gewickelten mittleren Ab­ schnitt und zwei von diesem seitlich wegragenden Schenkeln befestigt ist. Die Feder ist mit ihrem gewickelten mittleren Abschnitt in eine Aussparung der Stützplatte derart aufgenom­ men, daß ihre Schenkel sich auf je einer Seite der Stütz­ platte erstrecken. Dabei ist die Aussparung so ausgeführt, daß die Feder bei der Montage zunächst verkantet zu den Bremsbacken angeordnet, danach in Längsrichtung eingeführt, dann gerichtet und zum Schluß gegenüber dem Bremsbacken ver­ dreht wird. Das bedeutet, daß diese Feder bei der Montage in mehreren Arbeitsgängen, also schwierig, in den Bremsbacken eingesetzt wird.
Aus der älteren, aber nicht vorveröffentlichten DE-OS 32 00 390 ist eine Bremsbackenanordnung mit einer Feder bekannt, die mittels eines Nietes an der Bremsbacke befestigt ist. Auch das Einsetzen des Nietes und Verstemmen des Niet­ kopfes zu der Beilagscheibe erfordert mehrere Arbeitsvor­ gänge, um die Feder an dem Bremsbacken zu befestigen.
Desweiteren ist eine Bremsbackenanordnung (DE-OS 29 37 149) bekannt, bei der gemäß Fig. 5, 6, 7 und 8 der Zeichnungen die Bremsbackenfeder als Drahtfeder ausgebildet ist und mit ihrem gebogenen Abschnitt in der Ausnehmung der Trägerplatte radial und gleichzeitig in Umfangsrichtung der Bremsbacke gehalten wird. Eine axiale Lagesicherung der Bremsbackenfeder quer zur Öffnung der Ausnehmung ist zwar vor Einbau der Bremsbackenfeder in einen Bremssattel durch den Reibeingriff zwischen der Bremsbackenfeder und der Trägerplatte bedingt gegeben, da der gebogene Abschnitt mit radialer Vorspannung in der Ausnehmung der Trägerplatte eingeklemmt ist, er wird aber nach Einbau der Bremsbackenanordnung in einen Brems­ sattel dadurch aufgehoben, daß sich durch die Belastung der Bremsbackenfeder der Außendurchmesser des gebogenen Ab­ schnitts verkleinert. Das dabei zwischen der Bremsbacken­ feder und der Ausnehmung entstehende Spiel kann dazu führen, daß die Feder aus der Ausnehmung herausrutscht. Dieser Vor­ gang kann beispielsweise durch die auf eine Bremse einwirken­ den Erschütterungen weiter begünstigt werden.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Bremsbackenanordnung der eingangs angegebenen Art zu schaffen, bei der eine sichere Befestigung und eine einfache und schnelle Montage der Bremsbackenfeder an der Trägerplatte hergestellt wird und gleichzeitig eine billige Ausführung entsteht.
Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1 ge­ löst. Erfindungsgemäß ist die Feder durch einen Vorsprung in der Ausnehmung quer zur Trägerplattenebene gesichert, ragt der Vorsprung zwischen beide Windungen und ist durch einen in der Mittelebene der Trägerplatte liegenden Steg gebildet, der die Ausnehmung unterteilt. Die gebogene Drahtfeder ist ein­ fach in der Ausnehmung der Trägerplatte montierbar. Nach Ein­ bau der Bremsbackenanordnung in einer Bremse wird die Draht­ feder sicher auf der Trägerplatte gehalten. Die beiden den Vorsprung umgreifenden Windungen verleihen der Bremsbacken­ feder nicht nur einen sicheren Sitz auf der Trägerplatte, sondern bewirken auch eine weiche Federkennlinie. Hierdurch können besonders große Federwege erzielt werden, ohne daß da­ bei die Bremsbackenfeder Schaden nimmt. Dadurch, daß der Vor­ sprung durch einen in der Mittelebene der Trägerplatte lie­ genden Steg gebildet ist, der die Ausnehmung unterteilt, wird erreicht, daß die Bremsbackenfeder besonders einfach auf der Trägerplatte gehalten wird.
Es ist vorteilhaft, daß die Ausnehmung sich mit ihrer größten Breite bis zum Rand der Trägerplatte hin erstreckt. Hierdurch kann die Bremsbackenfeder besonders einfach radial von außen auf die Trägerplatte geschoben werden.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Ausnehmung von Seitenflächen begrenzt ist, die auf jeder Seite des Stegs im wesentlichen parallel zuein­ ander verlaufen und daß die Seitenflächen auf der einen Seite des Stegs in einem anderen Winkel auf den Rand der Trägerplatte treffen als die Seitenflächen auf der anderen 8eite des Stegs. Hierdurch ist die Bremsbackenfeder mit einfachen Mitteln auf der Trägerplatte ortsfest gelagert, so daß sie bereits vor Einbau der Bremsbackenanordnung in eine Bremse nicht aus der Ausnehmung der Trägerplatte heraus­ gleiten kann. Die Bremsbackenfederhaltevorrichtung an der Trägerplatte ist mit besonders einfachen Mitteln herstellbar. Hierbei wird beispielsweise beim Ausstanzen der Trägerplatte die Ausnehmung gegenüber dem Fertigmaß vorgestanzt und an­ schließend wird mittels zweier das Fertigmaß herstellenden Stempel die Kontur gebildet. Nachfolgend wird die Öffnung kalibriert.
Damit beim Aufdrücken der Bremsbackenfeder auf die Träger­ platte die beiden Windungen leicht auseinander gespreizt werden, verjüngt sich die Dicke der Trägerplatte im Bereich einer mit dem Rand der Trägerplatte einen spitzen Winkel bildenden Seitenfläche zum äußeren Rand der Trägerplatte hin. Kurz bevor die Bremsbackenfeder in ihre endgültige Einbaulage gelangt, schnappt sie in die Ausnehmung hinein und ist fest mit der Trägerplatte verbunden.
Es ist vorteilhaft, daß die beiden Ebenen der Windungen im wesentlichen parallel zueinander verlaufen und an den Stirn­ flächen des Stegs federnd anliegen. Hierdurch wird erreicht, daß die Windungen gleichmäßig an den Stirnflächen des Vor­ sprungs anliegen und dadurch die Bremsbackenfeder eine stabile Führung erhält. Da die Bremsbackenfeder um ihre zur Trägerplatte parallelen Mittelachse symmetrisch ausgebildet ist, wird weiterhin eine gleichmäßige Lastverteilung an der Bremsbackenfeder und an der Trägerplatte gewährleistet.
Damit die Bruchgefahr an den Übergängen des Drahtabschnitts zu den beiden Windungen möglichst gering gehalten wird, ver­ läuft der Drahtabschnitt in einem Winkel kleiner 90° zu den beiden Ebenen der Windungen. Bei einem Winkel von ca. 30° sind die an den Übergängen sich ergebenden Radien genügend groß, so daß eine dauerfeste Bremsbackenfeder entsteht.
Einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung zu­ folge wird der Drahtabschnitt zwischen den beiden Windungen Von einer weiteren Windung gebildet, die in einer Ausnehmung im Steg liegt. Mit dieser weiteren Windung, deren Durch­ messer kleiner ist als die beiden kreisringförmigen Windungen, ist es möglich, die Federkennlinie der Bremsbackenfeder weiter zu verändern. Es ist vorteilhaft, daß die Windung kleineren Durchmessers am radial inneren Rand der Ausnehmung des Vorsprungs aufliegt. Die Windung kleineren Durchmessers dient zur weiteren Führung der Bremsbackenfeder auf der Trägerplatte sowohl in radialer Richtung als auch in Umfangs­ richtung der Trägerplatte. Hierbei kann sogar ein Spiel zwischen den Seitenflächen der Ausnehmung und den Windungen größeren Durchmessers vorhanden sein, so daß die wirksame Hebellänge der Federschenkel vergrößert wird.
Damit die Bremsbackenfeder in radialer Richtung sicher mit der Trägerplatte verbunden ist, ist am radial inneren Be­ reich an der Stirnfläche des Vorsprungs ein quer zur Längs­ richtung der Ausnehmung verlaufendes Halteelement ausge­ bildet. Eine besonders einfache Herstellung des Halteelements wird dadurch erreicht, daß an der Stirnfläche des Vorsprungs eine Vertiefung eingeprägt ist, die an der gegenüberliegenden Stirnfläche des Vorsprungs als Halteelement hervorsteht. Es ist aber auch möglich, das Halteelement in Form eines am Vorsprung abgewinkelten und hervorstehenden Blechlappens auszubilden. Das Halteelement ist dabei so ausgebildet, daß die Bremsbackenfeder leicht von Hand montiert werden kann. Dabei weitet das Halteelement die beiden Windungen elastisch so weit auf, bis die Windungen hinter dem Halteelement ein­ schnappen.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß an dem Vorsprung eine zentrale Öffnung ausgebildet ist, die konzentrisch zu den Öffnungen der Windungen verläuft und die zur Aufnahme einer Belagverschleiß-Warneinrichtung dient. Hierbei wird die Belagverschleiß-Warneinrichtung auf einfache Weise in den Öffnungen ortsfest gehalten.
Damit der Federweg der Bremsbackenfeder nicht über das zulässige Sollmaß hinausgeht, ist es vorteilhaft, daß an den Schenkelenden auf den Rand der Trägerplatte gerichtete Federarme ausgebildet sind, die im eingebauten Zustand der Bremsbacken in einem Bremssattel einen Anschlag für die Bremsbackenfeder bilden.
Damit der die Ausnehmung am Steg durchdringende Drahtab­ schnitt nicht am inneren Rand der Stirnflächen anliegt, ist es vorteilhaft daß im Bereich des Drahtabschnitts die Stirn­ flächen parallel zum Drahtabschnitt verlaufen.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher be­ schrieben.
Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht auf die reibmaterialfreie Stirnfläche der Bremsbackenanordnung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Bremsbackenanordnung gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Teildraufsicht auf die Bremsbackenanordnung im Bereich der Bremsbackenfeder gemäß Fig. 1,
Fig. 4 einen Teilschnitt gemäß der Schnittführung IV-IV nach Fig. 3,
Fig. 5 eine Seitenansicht auf die Bremsbackenanordnung im Bereich der Ausnehmung, die dem Reibmaterial zugewandt ist,
Fig. 6 eine Seitenansicht auf die Bremsbackenfeder gemäß Fig. 1,
Fig. 7 eine Draufsicht auf die Bremsbackenfeder gemäß Fig. 2,
Fig. 8 eine Teilseitenansicht eines weiteren Ausführungs­ beispiels auf die Bremsbackenanordnung im Bereich der Bremsbackenfeder,
Fig. 9 einen Mittelschnitt quer zur Ausnehmung gemäß Fig. 8 und
Fig. 10 einen Teilschnitt im Bereich der radialen Befes­ tigung der Bremsbackenfeder gemäß Fig. 8.
Gemäß Fig. 1 und 2 besteht die Bremsbackenanordnung aus der Trägerplatte 1, dem auf der Trägerplatte 1 befestigten Reib­ material 2 und aus der Bremsbackenfeder 3.
Gemäß der Fig. 1 bis 4 und 8 ist die Bremsbackenfeder 3 in einer zum Rand 4 der Trägerplatte 1 hin offenen Ausnehmung 5 in der Trägerplatte 1 gelagert. Die offene Ausnehmung 5 wird in Umfangsrichtung 6 der Bremsbackenanordnung von einem Vor­ sprung 7 durchdrungen, der eine im wesentlichen konzentrisch zur offenen Ausnehmung 5 verlaufende Öffnung 8 aufweist. Die Bremsbackenfeder 3 weist einen gebogenen Abschnitt 9 auf, der aus zwei parallel zueinander verlaufenden, kreis­ ringförmigen Windungen 10, 11 besteht. Die Windungen 10, 11 umgreifen den Vorsprung 7 zu beiden Seiten der Trägerplatte 1 und liegen an den Stirnflächen 12, 13 des Vorsprungs 7 an.
Gemäß den Fig. 1 bis 4 liegen zu beiden Seiten des Vorsprungs 7 die unterhalb der Mittellinie 14 ausgebildeten, radial äußeren Ränder der Windungen 10 bzw. 11 an den ihn zuge­ wandten Seitenflächen 15 bzw. 16 der offenen Ausnehmung 5 an. Hierdurch wird die Bremsbackenfeder 3 in der Zeichnung radial nach unten und in Umfangsrichtung 6 auf der Träger­ platte 1 ortsfest gehalten. Der Vorsprung 7 stellt eine formschlüssige Verbindung der Bremsbackenfeder 3 mit der Trägerplatte 1 quer zur Ausnehmung 5 her. Dadurch, daß der Vorsprung 7 zwischen die beiden Windungen 10, 11 eingreift, wird eine formschlüssige Verbindung quer zur Ausnehmung 5 zwischen der Bremsbackenfeder 3 und der Trägerplatte 1 er­ reicht. Auf der reibmaterialfreien Stirnfläche der Träger­ platte 1 schließen sich an den keilringförmigen Abschnitt der Seitenfläche 15 tangential verlaufende und in einem Winkel zur Mittellinie 14 geneigte Seitenflächen 17, 18 an, die im wesentlichen zueinander parallel verlaufen. Auf der mit Reibmaterial versehenen Stirnfläche der Trägerplatte 1 (Fig. 5) schließen sich an den kreisringförmigen Abschnitt der Seitenflächen 16 tangential und in einem rechten Winkel zur Mittellinie 14 radial nach außen verlaufende Seitenflächen 19, 20 an, die im wesentlichen zueinander parallel verlaufen.
Die zur Mittellinie 14 geneigte Seitenfläche 18 begrenzt den Anschlag 21 gemäß den Fig. 1, 3 und 4 der Zeichnungen radial nach innen. Da die Bremsbackenfeder 3 aufgrund der Stirn­ fläche 19 gemäß der Fig. 3 sich nicht nach links verschieben kann, so bildet der Anschlag 21 die Lagesicherung der Brems­ backenfeder 3 radial nach außen. Die Stirnfläche 22 des An­ schlags 21 verjüngt sich zum äußeren Rand der Trägerplatte hin. Hierdurch wird eine bessere Montage der Bremsbackenfeder 3 auf die Trägerplatte 1 gewährleistet.
In Fig. 6 und 7 der Zeichnung ist die Bremsbackenfeder 3 als Einzelteil dargestellt. Hierbei verlaufen die Ebenen 23, 24 der beiden Windungen 10, 11 im wesentlichen parallel zuein­ ander. Der die beiden Windungen 10, 11 verbindende Drahtab­ schnitt 25 verläuft in einem Winkel α zu den beiden Ebenen 23, 24 der Windungen. Am Übergang der Windungen 10, 11 zum Drahtabschnitt 25 sind an der Bremsbackenfeder 3 nur so große Radien 26, 27 ausgebildet, daß die Ebenen 23, 24 der Windungen 10, 11 möglichst nahe an die Federschenkel 28, 29 herankommen und dadurch eine möglichst große Führungsfläche an der Bremsbackenfeder 3 gegeben ist. Jeder Federschenkel 28 bzw. 29 verläuft tangential und parallel zu den Windungen 10 bzw. 11 in den oberen Abschnitt der Windungen 10 bzw. 11 ein. Die Enden der Federschenkel 28 bzw. 29 weisen U-förmige, auf die Windungen 10 bzw. 11 gerichtete Federabschnitte auf, deren obere Flächen 30 bzw. 31 als Anlage an einem nicht dar­ gestellten Bremssattel dienen und deren untere Enden 32 bzw. 33 als Anschläge am Rand der Trägerplatte 1 dienen.
In Fig. 8, 9 und 10 der Zeichnung ist ein weiteres Ausführungs­ beispiel einer Bremsbackenanordnung dargestellt. Hierbei wird der Drahtabschnitt 25 entsprechend der Fig. 7 durch eine weitere Windung 34 ersetzt, die in einer kreisringförmigen, zum Rand 4 der Trägerplatte 1 offenen Ausnehmung 35 des Stegs 7 angeordnet ist und als Lagerstelle für die Bremsbacken­ feder 3 dient. Zwischen den Seitenflächen 15 bzw. 16 der offenen Ausnehmung 5 und den Windungen 10, 11 ist ein Spiel Vorhanden, damit nur die auf die Bremsbackenfeder 3 ein­ wirkenden Federkräfte von der Windung 34 auf die Ausnehmung 35 übertragen werden. Hierdurch ist es möglich, daß die Brems­ backenfeder aufgrund unterschiedlich einwirkender Federkräfte, die beispielsweise durch eine toleranzbedingte Fertigung der einzelnen Bremsenteile entstehen können, ähnlich wie ein Waagebalken arbeitet und somit die resultierende Kraft gleich­ mäßig auf einen einzigen Lagerpunkt an der Trägerplatte 1 übertragen wird. Bei dieser Ausführung liegen die Seiten­ flächen 15, 17, 18 und 16, 19, 20 in einer Ebene. Die Aus­ nehmung 5 ist radial nach oben offen und erstreckt sich mit ihrer größten Breite bis zum Rand 4 der Trägerplatte 1 hin. An der Stirnfläche 12 des Stegs 7 ist ein senkrecht zur Stirnfläche der Trägerplatte 1 verlaufender Vorsprung 36 aus­ gebildet, der von der Windung 10 hintergriffen wird. Die Spitze des Vorsprungs 36 ist dabei auf die Windung 10 gerich­ tet, so daß die Bremsbackenfeder 3 auf der Trägerplatte 1 radial nach außen gesichert ist.

Claims (14)

1. Bremsbackenanordnung mit einer Trägerplatte, an der Reib­ material befestigt ist, und mit einer Bremsbackenfeder, die eine Drahtfeder ist und zwischen ihren Schenkelenden einen gebogenen Abschnitt aufweist, der in eine Ausneh­ mung in der Trägerplatte eingreift und mindestens zwei Windungen aufweist, wobei ein zwei Windungen verbinden­ der Drahtabschnitt im Bereich der Schenkel angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (3) durch einen Vorsprung (7) in der Ausnehmung (5) quer zur Trägerplattenebene gesichert ist, daß der Vorsprung (7) zwischen die zwei Windungen (10, 11) ragt und durch einen zu der Mittelebene der Trägerplatte (1) parallel liegenden Steg (7) in der Ausnehmung (5) gebildet ist.
2. Bremsbackenanordnung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Ausnehmung (5) sich mit ihrer größten Breite bis zum Rand (4) der Trägerplatte (1) hin erstreckt.
3. Bremsbackenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (5) von Seitenflächen (15, 17, 18 bzw. 16, 19, 20) begrenzt ist, die auf jeder Seite des Stegs (7) im wesentlichen parallel zueinander verlaufen und daß die Seitenfläche (15, 17, 18) auf der einen Seite des Stegs (7) in einem anderen Winkel auf den Rand (4) der Trägerplatte (1) treffen als die Seitenflächen (16, 18, 20) auf der anderen Seite des Stegs (7).
4. Bremsbackenanordnung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Dicke der Trägerplatte (1) im Bereich einer mit dem Rand der Trägerplatte (1) einen spitzen Winkel bildenden Seitenfläche (18) zum äußeren Rand (4) der Trägerplatte (1) hin verjüngt.
5. Bremsbackenanordnung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ebenen der Windungen (10, 11) im wesentlichen pa­ rallel zueinander verlaufen und an den Stirnflächen (12, 13) des Stegs (7) federnd anliegen.
6. Bremsbackenanordnung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Drahtabschnitt (25) in einem Winkel kleiner 90° zu den beiden Ebenen der Windungen (10, 11) verläuft.
7. Bremsbackenanordnung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Drahtabschnitt (25) zwischen den beiden Windungen (10, 11) von einer weiteren Windung (34) gebildet wird, die in ei­ ner Ausnehmung (35) im Steg (7) liegt.
8. Bremsbackenanordnung nach Anspruch 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Windung (34) kleineren Durchmessers am radial inneren Rand der Ausnehmung (35) des Vorsprungs (7) aufliegt.
9. Bremsbackenanordnung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am ra­ dial inneren Bereich an der Stirnfläche (12) des Vor­ sprungs (7) ein quer zur Längsrichtung der Ausnehmung (5) verlaufendes Halteelement (36) ausgebildet ist.
10. Bremsbackenanordnung nach Anspruch 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß an der Stirnfläche (13) des Vorsprungs (7) eine Vertiefung (38) eingeprägt ist, die an der gegenüberliegenden Stirnfläche (12) des Vorsprungs (7) als Halteelement (36) hervorsteht.
11. Bremsbackenanordnung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Vorsprung (7) eine zentrale Öffnung (8) ausgebildet ist, die konzentrisch zu den Öffnungen der Windungen (10, 11) verläuft und die zur Aufnahme einer Belagverschleiß-Warn­ einrichtung dient.
12. Bremsbackenanordnung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schenkelenden (30, 31) auf den Rand (4) der Trägerplatte (1) gerichtete Federarme (32, 33) ausgebildet sind, die im eingebauten Zustand der Bremsbacke in einem Bremssattel einen Anschlag für die Bremsbackenfeder (3) bilden.
13. Bremsbackenanordnung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Be­ reich des Drahtabschnitts (25) die Stirnflächen (12, 13) parallel zum Drahtabschnitt (25) verlaufen.
14. Bremsbackenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (7) durch einen in der Mittelebene der Trägerplatte (1) liegenden Steg (7) gebildet ist, der die Ausnehmung (5) unterteilt.
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