DE322067C - Fahrradfusstritt - Google Patents

Fahrradfusstritt

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Publication number
DE322067C
DE322067C DE1912322067D DE322067DD DE322067C DE 322067 C DE322067 C DE 322067C DE 1912322067 D DE1912322067 D DE 1912322067D DE 322067D D DE322067D D DE 322067DD DE 322067 C DE322067 C DE 322067C
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DE
Germany
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crank
foot
axis
foot step
kick
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Expired
Application number
DE1912322067D
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English (en)
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LEON VARAMBON
Original Assignee
LEON VARAMBON
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Publication date
Application filed by LEON VARAMBON filed Critical LEON VARAMBON
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Publication of DE322067C publication Critical patent/DE322067C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M3/00Construction of cranks operated by hand or foot
    • B62M3/08Pedals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Fahrradfußtritt. Die Erfindung betrifft einen Fahrradfußtritt, der mittels eines im Antriebssinne wirkenden einseitigen Gesperres mit dem Ende der Tretkurbel verbunden ist; um der Tretkurbel beim Abwärtstreten (Antrieb) eine größere Länge als beim Aufwärtsgang zu geben und die Triebkraft auf die Kurbel während eines Drehwinkels der letzteren wirken zu lassen, der größer ist als 18o°.
  • Bei einer bekannten Anordnung dieser Art ist die nach vorn über den am Kurbelende befindlichen Drehzapfen hinausragende, zum Antrieb dienende Fläche des Fußtritts mit der nach hinten über denselben Drehzapfen hinausragenden, zum Einstelleis des Fußtritts dienenden kürzeren Fläche zu. einem einzigen starren Stück verbunden. Diese Anordnung besitzt daher den Nachteil, daß die zum Antrieb dienende Fläche beim - Abwärtstreten entsprechend der Umdrehung der Kurbel eine fortwährend. nach vorn zunehmende Neigung erhält, so daß der vordere Teil .des Fußes dieser Neigung nicht folgen kann und nach vorn abrutscht.
  • Bei einer anderen bekannten Anordnung ist mit dem Tretburbelende durch ein im Antriebssinne wirkendes Gesperre ein die Kurbel verlängernder Hilfsarm verbunden, dessen freies Ende eine frei um ihre Achse drehbare, mit Fußhaken versehene Auftrittplatte trägt. Letztere kann sich also entsprechend der Kurbeldrehung frei einstellen, so daß das vordere Fußende sich zwanglos auf sie stützt, ohne abzurutschen. Diese Anordnung besitzt jedoch den Nachteil, däß die Einstellung (Rückwärtsdrehung) des Hilfsarmes beim Antrieb durch den Fußhaken geschehen muß, so daß während dieser Einstellung der Antrieb unterbiochen wird.
  • Bei der vorliegenden Anordnung werden die genannten Nachteile der beiden bekannten Anordnungen gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß bei der erstgenannten bekannten Anordnung der vordere Teil des Fußtritts mit einer frei drehbaren Auftrittplatte versehen wird. Diese Auftrittplatte kann noch gegenüber dem Fußtritt einstellbar gemacht werden, so daß ihr Abstand von dem Kurbelende verändert wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt. Fig. 1 ist ein Grundriß des verlängerbaren .Fußtritts. Fig.2 ist die zugehörige Seitenansicht. Fig. 3 ist ein Längsschnitt nach der Linie C-C der Fig. i. Fig. 4 stellt die Vorderansicht dazu dar. Fig. 5 zeigt einen Teil des Fußtritts im Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 4 und A-A der Fig. 2 von oben gesehen. Fig. 6 veranschaulicht die Seitenansicht des Gesperres von der rechten Seite der Fig.5 aus. Fig.7 ist eine Oberansicht einer anderen Ausführungsform des in Fig. 5 dargestellten Teils des Fußtritts. Fig. 8 ist eine Ansicht des zugehörigen Gesperres. Fig. 9 ist die Ansicht eines der Elemente, aus denen das Gesperre nach Fig. 8 zusammengesetzt ist. Fig. io veranschaulicht die Arbeitsweise des gesamten Kurbelantriebes.
  • Die Drehachse i (Fig. 3) des Fußtritts. ist am Kurbelende y (Fig. 2 und io) mittels ihres Gewindeendes i` (Fig.5) Unmittelbar neben einem verstärkten Teil 1', der zu dein Gesperre gehört, befestigt. Die Lager für den Fußtritt bestehen aus zwei nach Bedarf einstellbaren Kugelreihen in der Lagerhülse 2 (Fig. 5). Die Lagerhülse ist an ihren beiden Enden erweitert und dort achteckig gestaltet. Dort ist der Rahmen 3 (Fig. 5 und i) undrehbar mit der Hülse 2 verbunden. Der Rahmen ist von rechteckiger Form, wird in seiner Stellung durch eine Schraubkappe 5 (Fig. 5) gehalten und trägt bei 12 und i2' zwei Zapfen, die zum Gesperre gehören.
  • Auf dem Rahmen 3 sind zwei Rahmenstangen 6 und 6' gelagert, die wagerecht und quer zur Drehachse des Fußtritts gerichtet (Fig. i und 2) und an ihren hinteren Enden mit Gewinde versehen sind, während ihre entgegengesetzten Enden in wagerechter Ebene im rechten Winkel abgebogen sind und in die Lager einer Auftrittplatte 7 eingreifen, wodurch das Gelenk Z gebildet wird. Die Stangen 6 und 6' sind mittels vier Oseri 8, 8', g und g' am Rahmen 3 befestigt. Die vorderen Ösen 8 und 8' bilden nur Führungen für die Stangen, während die hinteren stärkeren Ösen g und g' die Hülsen io und =o' mittels einer eingeschnittenen Umfangsnut (Fig. 3) unverschiebbar festhalten. Da sich also die Hülsen nur um ihre Längsachse drehen' können, bewegen sie die beiden Stangen vorwärts oder rückwärts, je- nachdem man die Hülsen rechts oder links herumdreht. Die Abflachungen am Umfang der Hülsen gewähren einem Schraubenschlüssel Angriffstellen. Die Hülsen dienen zugleich als Auftritte für den Fußabsatz. Das den Fußtritt mit dem Kurbelende verbindende Gesperre (Fig.6) besteht aus einem großen mittleren Zahnrad i', das mit der Achse i aus einem Stück hergestellt ist, und aus zwei zu beiden Seiten des Zahnrades symmetrisch angeordneten exzentrischen Zahnsektoren =i und z=', die auf zwei neben dem mittleren Zahnrad am Rahmen 3 befestigten Zapfen i2 und i2' schwenkbar gelagert sind und in das mittlere Zahnrad eingreifen. Der Fußtritt kann sich frei um den Zapfen i drehen, wenn die Zapfen 12 und 12' die Zahnsektoren in Richtung der Pfeile b und c um die Achse i schwenken. Bei der Schwenkung des Rahmens 3 in entgegengesetztem Sinne tritt das Gesperre in Tätigkeit, so daß hierbei der Fußtrittrahmen fest mit der Achse i der Kurbel gekuppelt ist. Die Federn 13 und 13' suchen die exzentrischen Zahnsektoren =i und =i' mit Bezug auf das Zahnrad i' in der Eingriffsstellung zu halten.
  • Die andere Ausführungsform des Gesperres mit Rollen (Fig. 8) hat den Vorteil, eine schnellere Sperrung herbeizuführen, denn die Rollen =q. werden infolge des Druckes der Feder 15 dauernd in der angriffsbereiten Stellung gehalten. Die Einschaltung eines besonderen Führungsringes 16 bedingt die gleichzeitige Wirkung aller Rollen (Fig. 8 und 9).. Der Sperrknopf 17 (Fig. 7) dient dazu, den gegen die Kurbel zurückgeschwungenen Fußtritt in dieser Lage festzuhalten, wenn das Fahrrad von Hand vorwärts geschoben wird.
  • Die Zeichnungen und die Beschreibung erläutern nur den rechten Fußtritt, da der linke hierzu genau symmetrisch ist.
  • Wenn die Kurbel gemäß der Linie X-D der Fig. ro der Zeichnung, d. h. senkrecht, steht, sind die Rahmenstangen 6, 6' gegenüber der Kurbel unter einem Winkel von etwa 45' eingestellt und behalten diese Stellung zur Kurbel beim Abwärtstreten zunächst bei, da sie durch das einseitige Gesperre in der Antriebsrichtung gehalten werden. Die Auftrittplatte 7, auf der der vordere, antreibende Fußteil ruht, stellt sich beim Abwärtstreten mittels des freien Gelenkes Z entsprechend der Lage des vorderen Fußteils in verschiedene Lagen ein. In der oberen Stellung d (Fig. =o) bilden die Rahmenstangen und die Auftrittplatte miteinander einen Winkel von q.5°. Während der Abwärtsbewegung wird dieser Winkel immer kleiner, bis er, nachdem die Kurbel einen Winkel von 45' zurückgelegt hat, in der Sfellung X-E (Fig. =o) zu o ° wird. Hier trifft der Absatz des Fußes auf den hinteren, von den Hülsen =o und io' bedeckten Teil der Rahmenstangen. Bei-'der weiteren Kurbeldrehung um 45' bis in die wagerechte Lage X-F verbleiben die Auftrittplatte und die Rahmenstange in der gleichen: gegenseitigen Lage. In der Kurbellage X-F wird dann plötzlich durch Druck des Stiefelabsatzes auf den hinteren Teil der Rahmenstangen der Fußtritt um go° rückwärts gedreht, so daß die Auftrittplatte aus der Lage f (Fig. =o) in die Lage f 1 gelangt. Auch während dieser Zeit wird der Antrieb nicht unterbrochen, da die Triebkraft auch dann noch auf das Kurbelende y einwirkt. Unmittelbar nach der neuen Einstellung des Fußtritts nimmt die Auftrittplatte wieder eine wagerechte Lage (bei f 1 der Fig. =o) ein. Jetzt erfolgt weiteres Abwärtstreten der Kurbel aus der Lage X-F über X-G in die unterste Lage X-H, wo wieder Auftrittplatte und Rahmenstangen in gleicher Richtung liegen. Bei der Aufwärtsbewegung der Kurbel aus dieser untersten Lage bis kurz vor die oberste Lage X-D wird durch Druck des Stiefelabsatzes auf den hinteren Teil der Rahmenstangen der Fußtritt um das Kurbelende y um etwa go° geschwenkt, bis wieder der Antrieb der Kurbel beginnt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrradfußtritt, der mittels eines im Antriebssinne wirkenden Gesperres mit der Tretkurbel verbunden ist; dadurch gekennzeichnet, daß der Fußtritt an seinem vorderen Teile mit einer drehbar gelagerten Auftrittplatte (7) versehen ist, um eine dauernd gleichmäßige Auflage des vorderen Fußteiles auf dem Fußtritt zu"ermöglichen. z. Fahrradfußtritt nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der die drehbar gelagerte Auftrittplatte (7) tragende Teil (6, 6') des Fußtrittes mit dem sich unmittelbar um die Fußtrittachse (z) drehenden Teil (3) des Fußtrittes ',durch ein einstellbares Glied (=o) verbunden ist, um den Abstand der Achse (z) der drehbaren Auftrittplatte von der Fußtrittachse (_) ändern zu können.
DE1912322067D 1912-09-05 1912-09-05 Fahrradfusstritt Expired DE322067C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE322067T 1912-09-05

Publications (1)

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DE322067C true DE322067C (de) 1920-06-19

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ID=6165047

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DE1912322067D Expired DE322067C (de) 1912-09-05 1912-09-05 Fahrradfusstritt

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DE (1) DE322067C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2509457A (en) * 1948-11-15 1950-05-30 Emil M Schwenk Pedal extension accessory for bicycles
US4674355A (en) * 1985-09-20 1987-06-23 Lear Siegler, Inc. Crankhandle structure

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2509457A (en) * 1948-11-15 1950-05-30 Emil M Schwenk Pedal extension accessory for bicycles
US4674355A (en) * 1985-09-20 1987-06-23 Lear Siegler, Inc. Crankhandle structure

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