DE322256C - Elektrische Schiffskombuese - Google Patents

Elektrische Schiffskombuese

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DE322256C
DE322256C DE1918322256D DE322256DD DE322256C DE 322256 C DE322256 C DE 322256C DE 1918322256 D DE1918322256 D DE 1918322256D DE 322256D D DE322256D D DE 322256DD DE 322256 C DE322256 C DE 322256C
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cooking
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/18Arrangement of compartments additional to cooking compartments, e.g. for warming or for storing utensils or fuel containers; Arrangement of additional heating or cooking apparatus, e.g. grills

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die elektrischen Kocheinrichtungen bestehen bisher aus einzelnen Kochtöpfen verschiedener Größe mit abgedichtetem Deckel, aus Bratpfannen und Kochplatten und neuerdings aus einem besonderen Backofen. Da diese Apparate einzeln für die verschiedenen Zwecke gebaut und den jeweiligen Verhältnissen angepaßt werden, so nehmen dieselben in ihrer Gesamtheit einen bedeutend größeren
ίο Platz ein als eine für alle Küchenzwecke geeignete einheitliche Vorrichtung. Die Aufstellung verschiedener Einzelapparate bedingt. ferner die Verlegung mehrerer Anschlußvorrichtungen, Schalter und Sicherungskästen, außerdem die Verwendung von biegsamen Zuleitungen, Umsteckern und ähnlichen in Küchenbetrieben nicht sehr bewährten Apparaten.
Der Gegenstand der Erfindung besteht in einer vereinigten Kombüse gedrungener Bauart, welche sämtliche bisher verwendeten Einzelapparate in sich vereinigt, und für alle im Küchenbetriebe auf Schiffen vorkommenden Arbeiten, wie Konservieren, Trocknen, Kochen, Braten, Backen, gleich gut geeignet ist.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, besteht die Kombüse aus 3 Teilen, welche so bemessen sind, daß sie in zerlegtem Zustande,
z. B. für die Verwendung auf Schiffen, ohne weiteres durch die Luken eingebracht werden können. Der untere Teil besteht aus dem Gärschrank mit dem Gär- und Knetbottich und einem Gerätekasten, welcher Reservekochgefäße und sonstige Küchenutensilien enthält. Der Mittelteil bildet den Back- und Bratofen.
Dieser ist nach den Prinzipien der bisher gebräuchlichen Schiffsbacköfen mit guter Wärmeisolation und Beheizung durch die Patentheizschläuche konstruiert. Er enthält zweckmäßig eine Backfläche von ungefähr 0,3 qm, welche zum Backen von 120 kg Brot in 12 Stunden ausreicht. Der Backofen ist mit einem Pyrometer versehen und gleich gut zum Braten und Rösten geeignet. Der Mittelteil enthält ferner noch einen gut wärmeisolierten Warmwasservorratsbehälter, der ebenfalls mit elektrischer Beheizung versehen ist.
Der Oberteil der Kombüse wird durch den sogenannten Kochtisch gebildet. Dieser besteht aus einer Tischplatte mit eingebauten Marineschaltern, ferner aus den Kontaktstekkern, welche zum Anschluß der auf die Tischplatte aufgesetzten Kochtöpfe dienen. Die eingebauten Schalter sind für die Regulierung der Kochtöpfe, des Bratofens und des Warmwasserbehälters bestimmt. Die auf die Tischplatte aufsetzbaren Kochgefäße bestehen beispielsweise aus Gußmaterial und können alle gleich groß sein. Mit Hilfe einer an den Töpfen vorgesehenen kräftigen Kontaktvorrichtung, welche in die Kontakte des Schalttisches eingefahren werden kann, wird der Stromanschluß bewirkt. Zu diesem Zwecke wird zweckmäßig die Tischplatte mit einer Führungsschiene versehen.
Durch die Anordnung werden sämtliche biegsamen Anschlußleitungen, welche sich im Dauerbetriebe nicht bewähren, vermieden. Die Regelung der Heizstromkreise erfolgt durch den zugehörigen eingebauten Umschalter, wobei beispielsweise eine dreifache Regu-
lierung der Kochgefäße für »voll«, »^« und »x/4« vorgesehen ist. Die Kochgefäße selbst können aus beliebigem Gußmaterial bestehen und werden zweckmäßig mit aufgeschliffenen Deckeln versehen. Diese Deckel sind wieder mit Bügelverschlüssen versehen, dessen Bügel an den Töpfen durch herausnehmbare Bolzen scharnierartig gelagert sind und vorn durch j Klappschrauben festgezogen werden können, j
ίο Jeder Deckel trägt außerdem noch das Sicher- ;[ heitsventil und den Dampfablaßhahn. Der Kochtopf ist zweckmäßig mit einem Ablaßhahn mit großem Durchgang versehen. Die Kochgefäße besitzen nur Bodenbeheizung, j
Diese Anordnung hat sich bei langem Betriebe ' auf das beste bewährt. Die Bodenplatte be- ; steht aus starkem Gußmaterial, so daß das ! aufgesetzte Heizelement guten Wärmekontakt ! besitzt; dasselbe ist vollständig metallarmiert und mit kräftigen Anschlußstellen versehen.
Diese Kochgefäße können zweckmäßig
viereckig gestaltet werden, so daß eine sehr gute Raumausnutzung vorhanden ist. Auch kann beispielsweise ein niedriges Gefäß ohne Deckel als Bratpfanne benutzt werden. Wenn sämtliche Kochgefäße gleiche Größe haben, ist nur ein einziges normales Kochgefäß notwendig-
Diese Vereinheitlichung der Kochgefäße hat den großen Vorteil, daß nur eine Größe von Heizelementen für sämtliche Kochgefäße erforderlich ist, wodurch eine leichte Auswechselbarkeit ermöglicht wird. Der Anschluß der Kochgefäße an einen fest eingebauten Stecker erübrigt ferner noch die lästigen biegsamen Verbindungen. Auch werden durch den. Einbau der Regelungsschalter in der Tischplatte die für größere Leistungen unvorschriftsmäßigen Umstecker vermieden.
Die zweckmäßigste ungefähre Gesamtbodenfläche der Kombüse beträgt 500 mm Breite und 1000 mm Länge; die Tischhöhe beträgt 900 mm. Der Wattverbrauch wird zweckmäßig für das einzelne Kochgefäß mit 3 KW, für den Bratofen mit 3,5 KW und für das Warmwassergefäß mit 500 Watt gewählt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektrische Schiffskombüse, in welcher sämtliche für den Gebrauch nötigen Koch-, Brat- und Backapparate vereinigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß sie in eine Anzahl übereinander anzuordnender Teile zerlegbar ist, die durch die Schiffsiuken eingebracht werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1918322256D 1918-05-11 1918-05-11 Elektrische Schiffskombuese Expired DE322256C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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