DE32234C - Kolonnenapparat zum Verdampfen von Zuckersäften und sonstigen Flüssigkeiten - Google Patents

Kolonnenapparat zum Verdampfen von Zuckersäften und sonstigen Flüssigkeiten

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DE32234C
DE32234C DENDAT32234D DE32234DA DE32234C DE 32234 C DE32234 C DE 32234C DE NDAT32234 D DENDAT32234 D DE NDAT32234D DE 32234D A DE32234D A DE 32234DA DE 32234 C DE32234 C DE 32234C
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Germany
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juice
vapor
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vaporizer
column apparatus
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT32234D
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English (en)
Original Assignee
A. RUSTENBACH in Schöningen, Braun-! schweig
Publication of DE32234C publication Critical patent/DE32234C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B30/00Crystallisation; Crystallising apparatus; Separating crystals from mother liquors ; Evaporating or boiling sugar juice
    • C13B30/002Evaporating or boiling sugar juice

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezweckt, die Wirkung der bekannten, mit Luftverdünnung arbeitenden Verdampfapparate zu erhöhen, und zwar ohne directe Heizkraft und ohne besondere Pumpe zur Beförderung der zu verdampfenden Flüssigkeit.
Das Verfahren besteht darin, dafs der heifse Dünnsaft, bevor er in den sogen. Dicksaftapparat gelangt, erst den sogen. Colonnenverdampfapparat passiren mufs, in welchem der heifsen Flüssigkeit eine möglichst grofse Abdampffläche (bezw. Verdunstung in Brüden) durch Herabströmen des Saftes in Regenform über Siebboden geschaffen ist und eine leichte Entfernung dieses Brüdens bewirkt wird.
Der hierzu dienende Apparat ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι ein Längenschnitt des Apparates,
Fig. 2 eine obere Ansicht eines Siebbodens C.
Der Apparat A ist durch das Brüdenrohr B mit dem Condensator des Dicksaftapparates verbunden, hat also Luftverdünnung. Auch kann ein besonderer Condensator hierauf wirken. Der Apparat A hat mehrere, nach Bedürfnifs auch viele, über einander liegende Siebboden C oder auch fein durchlochte Eisenblechboden, daher der Name Colonnenapparat.' Jeder Boden hat in der Mitte eine grofse Oeffnung D, welche in entsprechendem Verhältnifs zum Brüdenrohr B grofs sein mufs. Ueber dem obersten Siebboden ist ein Boden eingelegt, welcher nicht durchlocht ist, dabei aber ebenfalls eine Oeffnung in der Mitte hat, wie die Siebboden. Der Boden dient zum Schutz gegen das Ueberreifsen von Safttheilchen zum Condensator. Der heifse Saft wird vermittelst der Luftverdünnung durch die Röhren E auf die obersten Siebböden geleitet, strömt dann durch die kleinen Löcher in Regenform über alle darunter liegenden Böden bis in den untersten Raum F, woraus er vermittelst des Abzugrohres G in den Dicksaftkörper gelangt.' Der bei dem Herunterströmen des heifsen Saftes in Regenform entweichende Brüden- oder Wasserdampf gelangt in die Mitte des Apparates zur Oeffnung D und wird von dem Condensator durch das Brüdenrohr B angezogen und entfernt, wobei der Saft sich entsprechend abkühlt.
Oben am Apparat ist ein Mannloch J, unten sind Stutzen K zum Glashalter und Probirhahn, sowie Thermometer und Vacuummeter angebracht.
Der Apparat mufs so gestellt sein, dafs das Einziehen des Saftes, sowie der Abflufs desselben bequem von statten geht.
Die Anwendung dieses· Verfahrens bietet folgende Vortheile:
1. Die Entfernung des Brüdens oder der Wasserdämpfe aus den heifsen Säften geschieht in sehr grofser bedeutender Menge, weil eine möglichst grofse Abdunstfläche in dem Colonnenverdampfapparat vorhanden ist und der Brüden des Saftes in Regenform besser entweichen kann, als bei dem Kochen in geschlossener Menge.
2. Die in dem Apparat stattfindende Abkühlung des Saftes ist für die weitere Verdampfung im sogen. Dicksaftapparat vortheilhaft, weil eben kein so heifser Saft wie im Dünnsaftkörper in den Dicksaftapparat eintreten

Claims (1)

  1. kann und daher auch der Saft unter einer niedrigeren Temperatur als wie gewöhnlich verdampft.
    3. Da der durch den Colonnenapparat abgekühlte Saft im sogen. Dicksaftkörper durch den Brüden des Dünnsaftapparates gekocht wird, so wird auch eine bessere Ausnutzung bezw. Abkühlung dieses Brüdendampfes bewirkt und kommt derselbe nicht so heils wie bei anderen Verfahren zur Brüdenpumpe.
    Patent-Ansρruch:
    Der zwischen den sogenannten Dünnsaftverdampfapparat und den sogenannten Dicksaftverdampfapparat in Zuckerfabriken einzuschaltende Colonnenverdampfapparat A, in welchem der heifse Saft über mehrere über einander liegende Siebboden C in Regenform herabströmt und der entweichende Brüdenoder Wasserdampf durch den Condensator entfernt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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