DE3224294C2 - - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C11/00—Dental articulators, i.e. for simulating movement of the temporo-mandibular joints; Articulation forms or mouldings
- A61C11/02—Dental articulators, i.e. for simulating movement of the temporo-mandibular joints; Articulation forms or mouldings characterised by the arrangement, location or type of the hinge means ; Articulators with pivots
- A61C11/022—Dental articulators, i.e. for simulating movement of the temporo-mandibular joints; Articulation forms or mouldings characterised by the arrangement, location or type of the hinge means ; Articulators with pivots with two adjustable pivoting points, e.g. Argon-type articulators
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C11/00—Dental articulators, i.e. for simulating movement of the temporo-mandibular joints; Articulation forms or mouldings
- A61C11/08—Dental articulators, i.e. for simulating movement of the temporo-mandibular joints; Articulation forms or mouldings with means to secure dental casts to articulator
- A61C11/088—Dental articulators, i.e. for simulating movement of the temporo-mandibular joints; Articulation forms or mouldings with means to secure dental casts to articulator using screws
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Artikulator nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei diesem Artikulator,
der beispielsweise in der DE 32 38 784 A1 beschrieben ist,
werden die beiden aufeinander zu- und voneinander
wegbewegbaren koaxialen Achsteile durch eine
Einstelleinrichtung bewegt, die aus einem Einstellrad
besteht, dessen Drehachse senkrecht zu der gemeinsamen Drehachse
der Achsteile steht. Die Bewegungsübertragung vom
Einstellrad auf das jeweilige Achsteil erfolgt über einen
jeweils am Achsteilende senkrecht zur Achsen-Längsrichtung
abstehenden Stift, der in eine spiralförmige gefräste Nut
an der Unterseite des Einstellrades eingreift. Bei dieser
Anordnung wird für das Einstellrad ein besonderer Raum
benötigt, so daß der Einbau dieser Einstellvorrichtung nur
am oberen Hauptglied möglich ist. Am Einstellrad selbst
müssen darüber hinaus in einem aufwendigen Arbeitsgang
präzise Spiralnuten eingefräst werden. Schließlich ist dort
die mögliche Einstellgenauigkeit gering, da wegen der
Anordnung der Spiralnuten der größtmögliche Hub bereits
nach einer halben Radumdrehung erreicht ist.
Der Erfindung liegt mithin die Aufgabe zugrunde, einen
Artikulator zu schaffen, dessen Einstelleinrichtung so
klein ist, daß sie wahlweise im oberen oder dem unteren
Hauptglied einbaubar ist und daß sie darüber hinaus leicht
und genau bedienbar und billig herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird mit dem Gegenstand
des Anspruchs 1
gelöst.
Dadurch, daß das axiale Verschieben der Achsen relativ
zueinander mit Hilfe einer koaxialen Schraubspindel mit
Gewindeenden bewirkt wird, von denen das eine rechts- und
das andere linksgängig ist und ferner dadurch, daß diese
Schraubspindel durch ein auf ihr befestigtes und von außen
zugängliches Einstellrad verdrehbar ist, ist eine sehr
kompakte Bauart geschaffen worden, die einen Einbau
wahlweise in das obere oder untere Hauptglied ermöglicht.
Ferner ist die Vorrichtung nach dieser Bauart billiger
herstellbar, weil keine aufwendigen Fräsarbeiten durchgeführt
werden müssen, sondern lediglich Bohr- und
Gewindeschneidarbeiten.
Schließlich ist eine genauere Einstellmöglichkeit
gegeben, weil die Gewinde der Gewinde-Spindel beliebig fein
gewählt werden können. Durch die axial unverschiebliche
Anpassung des Einstellrades an die Öffnung des einen
Hauptgliedes ist es möglich, für die Achsen ein
geringes axiales Spiel einzuhalten.
Anhand der Zeichnungen werden nun
Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels
eines Artikulators,
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Teil des oberen Hauptgliedes
des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Endansicht, teilweise geschnitten, des Teiles
gemäß Fig. 2,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines zweiten
Ausführungsbeispiels eines Artikulators,
Fig. 5 eine Draufsicht auf einen Teil des unteren Hauptgliedes
des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 4, und
Fig. 6 eine Endansicht, teilweise geschnitten, des Teiles
gemäß Fig. 5.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, umfaßt ein Artikulator 1
entsprechend der Erfindung ein unteres Hauptglied 2, welches
als Stand dient, und ein oberes Hauptglied 3. Die Hauptglieder
2 und 3 sind durch einen Kondylärmechanismus 4 miteinander
verbunden, welcher eine Relativbewegung zwischen
Hauptgliedern 2 und 3 erlaubt, um die Bewegung der
Klauen- bzw. Kieferverbindung zu simulieren. Das untere
Hauptglied 2 ist mit Kondylärpfosten 5 und 6 versehen,
von denen jeder einstellbar einen Halter 7 abstützt, in dem
ein Kondylärspurglied 8 einstellbar befestigt ist und eine
Kondylärkugel 9 hält.
Das obere Hauptglied 3 ist, wie deutlich aus Fig. 2 und 3
ersichtlich ist, mit einer Kondylärachseneinrichtung 10
versehen, die zwei Achsteile 11 und 12 umfaßt, von denen jede
einen Endabschnitt 13 umfaßt, welcher in eine Bohrung der
entsprechenden Kondylärkugel 9 eingesetzt ist, so daß eine
Drehbewegung des oberen Hauptgliedes 3 auf bekannte Weise
möglich ist.
Wie aus Fig. 2 ersichtlicht ist, ist die Kondylärachseneinrichtung
10 durch einen Längsabschnitt 14 des oberen
Hauptgliedes 3 abgestützt und mit einer Einstelleinrichtung
15 versehen, deren Zweck es ist, eine leichte Steuerung
des Axialabstandes zwischen den beiden Achsteilen 11 und 12
zu erlauben.
Nunmehr wird insbesondere auf Fig. 3 Bezug genommen, aus
der ersichtlich ist, daß der Längsabschnitt 14 mit einer
axialen Durchgangsbohrung 16 versehen ist, in die die
beiden Achsteile 11 und 12 von entgegengesetzten Seiten
eingeschoben sind. Ein Ende des Achsteils 11 befindet sich
im Gewindeeingriff mit einem Ende eines stiftförmigen
Zwischenteiles 17, welches sich innerhalb der Bohrung 16
befindet. Das andere Ende des Zwischenteiles 17 steht im
Gewindeeingriff mit dem benachbarten Ende des anderen Achsteils
12. Zwischen seinen Enden trägt das Zwischenteil 17 ein
Rad 18, welches am Zwischenteil mittels einer Klemmschraube
19 befestigt ist. Alle diese Teile sind in der Einstelleinrichtung
15 enthalten. Das Rad 18 befindet sich in einer
Öffnung 20 des Längsabschnittes 14 und ist durch die Bedienungsperson
für eine Drehung zugänglich. Um ein Drehen
der Achsteile 11 und 12 zu verhindern, ist jede von diesen
mit einer Axialnut 21 versehen, die mit einem Stiftglied
22 zusammenwirkt, welches entfernbar in dem Längsabschnitt
14 befestigt ist. Die Gewinde der beiden Enden des Zwischenteiles
17 sind entgegengesetzt gerichtet. Dies erlaubt
ein Bewegen der Achsteile 11 und 12 axial in entgegengesetzten
Richtungen, wenn das Rad 18 in einer bestimmten Richtung
gedreht wird. Jedes Achsteil 11 und 12 ist mit einem Anschlag
25, beispielsweise einer Schulter, versehen, die gegen
die Seite der jeweiligen Kondylärkugel zur Anlage kommt,
welche auf das Rad 18 gerichtet ist. Die Eliminierung des
seitlichen Spiels erfordert so ein Voneinander-Weg-Bewegen
der Achsteile 11 und 12.
Es ist der Fig. 2 entnehmbar, daß das Rad 18 mit Markierungen
23 (Indizes) versehen ist, die mit einer Bezugsmarke
24 am Längsabschnitt 14 zusammenwirkt. Diese Indizes
zeigen vorzugsweise den Wechsel hinsichtlich des Abstandes
zwischen den Achsteilen 11 und 12 an, der sich durch die
bestimmte Drehung des Rades 18 ergibt. Durch die Anordnung
des Rades 18 durch einen ziemlich festen Sitz in der
Öffnung 20 kann das axiale Spiel des Rades 18 und somit
der Achsteile 11 und 12 minimal gehalten werden. Hinzu
kommt, daß eine bestimmte Sperrwirkung für das Rad 18
erzielt werden kann, wodurch die Gefahr eines unbeabsichtigten
Drehers des Rades 18 reduziert wird.
Bei der alternativen Ausführungsform des Artikulators
entsprechend Fig. 4 bis 6 besteht der Hauptunterschied
gegenüber der in Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform
darin, daß die Kondylärachseneinrichtung 10 durch
einen Längsabschnitt 30 des unteren Hauptteiles 2 getragen
wird, während die Kondylärspurglieder 8 und ihre Halter 7
vom oberen Hauptglied 3 getragen werden. Ein anderer Unterschied
besteht darin, daß jeder Anschlag 25, beispielsweise
ein Sperring, der in einer Nut der Achse sitzt, dazu bestimmt
ist, an der Seite der jeweiligen Kondylärkugel
anzulegen, die vom Rad 18 weggerichtet ist. So erfordert
die Eliminierung des seitlichen Spiels der Achsteile 11 und 12
ein Bewegen dieser zueinander. In Abhängigkeit von den
verwendeten Gewinden kann das Rad in dieselbe oder in die
entgegengesetzte Richtung gedreht werden, wenn ein Vergleich
mit der Ausführungsform gemäß Fig. 1 bis 3 gezogen
wird, um das seitliche Spiel zu eliminieren. Die Größe
der verwendeten Gewindesteigung beeinflußt die Größe der
Axialverschiebung der Achsen, die für eine bestimmte Drehung
des Rades 18 erzielt wird. Eine kleine Steigung
erlaubt eine sehr genaue Steuerung der Achsen, während
eine große Steigung eine weniger genaue Steuerung vorsieht.
Mit dem Artikulator gemäß der Erfindung ist es sehr leicht,
das seitliche Spiel für das obere Hauptglied zu eliminieren,
d. h. eine genaue zentrische Lage zu erzielen, indem einfach
das Rad 18 in eine Lage gedreht wird, in der die Anschläge
25 an den Achsteilen 11 und 12 fest an den Kondylärkugeln
anliegen.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß durch ein Drehen
des Rades 18 in der geeigneten Richtung ein bestimmtes
seitliches Spiel erzielt werden kann, welches dem oberen
Hauptglied ein Seitwärts-Bewegen um einen bestimmten Abstand
in jeder Richtung erlaubt, um die Wirkung einer bestimmten
Verschiebung zu testen. Wenn eine derartige Seitenverschiebung
getestet wurde, erfolgt durch das Zurückdrehen
des Rades in die ursprüngliche Lage ein Rückeinstellen.
Das übliche Bennett-Einstellen der Kondylärspurglieder
macht es normalerweise kompliziert, eine Vorwärtsbewegung
des oberen Hauptgliedes zu testen, wenn ein seitliches
Spiel der zentrischen Relation eliminiert wurde. Mit der
Erfindung jedoch wird eine solche Vorwärtsbewegung leicht,
wenn die Klemmschrauben an den Kondylärspurgliedern 8 gelöst
werden und das Rad 18 in die richtige Richtung gedreht
wurde, um eine Veränderung des Abstandes zwischen den
Kondylärkugeln zu erlauben, verursacht durch das Bennett-
Einstellen bei solch einer Vorwärtsbewegung.
Das Rad 18 kann so hergestellt sein, daß es gut mit der
allgemeinen Form des Hauptteiles, an dem es befestigt ist,
konform ist. Daher kann es so hergestellt sein, daß es
fast keinen negativen Einfluß auf die Zugänglichkeit eines
Werkstückes hat, welches auf dem Artikulator befestigt ist.
Es wird beobachtet, daß ein permanentes seitliches Verschieben
für das obere Hauptglied erzielt werden kann,
indem die Klemmschraube 19 gelöst, das Zwischenteil 17 in
einem erforderlichen Abstand relativ zum Rad 18 versetzt
und die Klemmschraube erneut festgezogen wird. Alternativ
können die Achsteile 11 und 12 um eine gewünschte Anzahl
von Drehungen gedreht werden, nachdem die Stiftglieder
22 gelöst wurden, um ein Drehen der Achsen zu erlauben.
Claims (5)
1. Artikulator zum Anfertigen von künstlichen Gebissen oder
Teilen davon, mit einem unteren und einem oberen
Hauptglied (2, 3), die zur relativen Schwenkbewegung
zueinander durch eine Kondylär-Vorrichtung (4) verbunden
sind,
- - wobei eines der Hauptglieder mit Kondylär-Spurgliedern (8) versehen ist, die sich in der Kondylär-Vorrichtung (4) befinden und
- - wobei das andere Hauptglied mit einer Kondylär-Achse (10) versehen ist, die zwei koaxiale Achsteile (11 und 12) umfaßt, von denen jedes mit einem Endabschnitt (13) in einer Kondylärkugel (9) steckt, die jeweils in ein Ende der Kondylär-Spurglieder (8) eingesetzt ist und wobei jedes der beiden Achsteile (11, 12) axial verschieblich, aber unverdrehbar angebracht ist,
- - wobei die beiden Achsteile (11, 12) durch eine gemeinsame Einstelleinrichtung (15) längs der gemeinsamen Drehachse der Achsteile aufeinander zu- und voneinander wegbewegbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Einstelleinrichtung (15) aus einer koaxial mit den Achsteilen (11, 12) angeordneten Schraubspindel (17) besteht, deren endseitige Außengewindeabschnitte mit entsprechenden Innengewinden in den Enden der Achsteile (11, 12) zusammenwirken, wobei eine der Gewindepaarungen rechts- und die andere linksgängig ist und
- - daß zwischen den Außengewinde-Abschnitten auf der Schraubspindel (17) ein Einstellrad (18) befestigt ist, das in einer entsprechenden Öffnung (20) des einen Hauptgliedes axial unverschiebbar, jedoch von außen zugänglich verdrehbar eingepaßt ist.
2. Artikulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Einstellrad (18) zumindest auf einem Teil seines
Umfanges mit einer Index-Markierung (23) versehen ist,
anhand derer zusammen mit einer Index-Marke (24) auf dem
Hauptglied die jeweilige Stellung der Achsteile (11, 12)
abgelesen werden kann.
3. Artikulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das obere Hauptglied (3) mit
der Kondylärachse (10) versehen ist.
4. Artikulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das untere Hauptglied (2) mit
der Kondylärachse (10) versehen ist.
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- 1982-09-03 JP JP57154473A patent/JPS58200741A/ja active Granted
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