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"Mobiler Allzweckstand für Huf,- und Klauentiere zu
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Zwangs,- Behandlungs,- und Operationsmaßnahmen und zu Transportzwecken"
Die Erfindung betrifft einen Allzweckstand für Huf,-und Klauentiere zu Zwangs,-
Behandlungs,- und Opera -tionsmaßnahmen und zu Transportzwecken für den Einsatz
in der tierärztlichen Praxis, in der gewerblichen Tätig -keit der Rinderklauenpflege
als auch in landwirtschaft -lichen Betrieben Der Allzweckstand ist bei der Huf,-
und Klauenpflege, bei Behandlungen und bei Operationen an Großtieren erforderlich,
um das jeweilige Tier einerseits zu fixieren und damit die Bewegungsfreiheit einzuschränken
und andererseits das Tier in eine dem Eingriff entsprechende Stellung zu bringen.
Da diese Tätigkeiten am Tier vorwiegend in den Tierhaltungsbetrieben vorgenommen
werden, ist eine mobile und vielseitig nutzbare Einrichtung erforderlich.
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Es ist bekannt, zur Erfüllung der Erfordernisse Einrich -tungen zu
benutzen, die eine Fixation der Tiere gewähr -leisten (deutsche Patentschrift Nr.
21 14 959). Um ins -besondere die Klauenpflege vorzunehmen, ist es ferner bekanntr
hierfür spezielle Klauenpflegestände zu benut -zen, von denen einige sich auf anmontierbaren
Rädern bewegen lassen (deutsche Patentschrift Nr. 20 17 155).
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Ebenso ist bekannt ein Fahrzeug zum tierärztlichen Be -handeln von
Großtieren (deutsche Patentschrift Nr. 2346777! und daß zum Transport von Großvieh
spezielle PKW - An -hänger benutzt werden (deutsche Patentschrift Nr. 2803769 oder
Nr. 30 10 617) Die einzelnen benannten Geräte sind allerdings nur in einem speziellen
Sinn nutzbar zu machen und darüber hinaus ist der Einsatz dieser Klauenpflegestände
und Zwangsstände örtlich begrenzt.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vielfalt von einzelnen
Geräten zu vermindern und die Einsatzmöglichkeiten zu verbessern.
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Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sich der Innenausbau
aus einzelnen Bauelementen jeweils nach den Bedürfnissen beliebig zusammensetzen
läßt und zwar auf einer mobilen Installationsbasis, der das. Fahrwerk eines PKW
- Anhängers zugrunde liegt.
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Um eine solche Einrichtung allseitig zugänglich zu machen, ist nach
einer weiteren Ausbildung der Erfindung der Innenausbau wahlweise rechtsseitig oder
lingsseitig, in Fahrt -richtung gesehen, auf der Installationsbasis zu montieren.
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Diesem Zweck dient ebenfalls die Ausbildung der Erfindung, daß die
Seitenteile des sonst geschlossenen Aufbaus sich herauf,- bezw. hinunterklappen
lassen.
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Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin,
daß statt einer Vielzahl von einzelnen unterschiedlichen Geräten einer Bestimmungsrichtung
ein Satz aus einzelnen Elementen mitgeführt wird. Die jeweils benötigte Zusammensetzung
kann gegebenenfalls erst am Ort der Anwendung gebildet oder erforderlichenfalls
verändert werden. Der Allzweckstand verfügt über ein Pahrwerk eines PKW - Anhängers,
was den Einsatz an allen Orten gewährleistet und zugleich auch die Möglichkeit des
einfachen Transportes von Tieren eröffnet.
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Weitere Eigenschaften, Vorteile und Einzelheiten des erfindungsgemäßen
Allzweckstandes sind in den Zeichnungen mit verschiedenen Maßstäben dargestellt
und werden in der folgenden Beschreibung näher erläutert.
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Es zeigen: Fig. 1 den Grundriß eines Boxenzwangsstandes, montiert
auf der Basis eines PKW - Anhängerfahrgestells gemäß der Erfindung.
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Fig. 2 eine Vorderansicht der geschlossenen Gesamteinheit Fig. 3 eine
Heckansicht der geschlossenen Gesamteinheit Fig. 4 die linke Seitenansicht der geschlossenen
Gesamt -einheit.
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Fig. 5 die rechte Seitenansicht der geschlossenen Gesamteinheit.
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Fig.6 einen Querschnitt des Allzweckstandes entlang der Linie A---A
in Fig. 3 Fig. 7 eine Detailseitenansicht des Zwangsstandes Fig. 8 - 15 Einzelelemente
des Grundgerüstes des Boxen -Standes, eine Variante des Innenausbaus.
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Fig. 14 eine Perspektive des Innenausbaus.
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Fig. 15 eine Perspektive des geöffneten Allzweckstandes.
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Unter Bezugnahme auf die oben erwähnten Abbildungen, die in verschiedenen
Maßstäben dargestellt sind, wird der erfindungsgemäße Allzweckstand in seiner Gesamtheit
mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet. Der Allzweckstand 1 umfaßt einen Innenausbau
2 und eine mobile Installationsbasis 3.
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Das Grundgerüst des Innenausbaus 2 besteht aus vier Eckpfeilern 4,
zwei langen Seitenteilen 5, zwei lange Stabilisatoren 6, zwei kurzen Querteilen
7 und zwei kurzen
Stabilisatoren 8, die sämtlich aus Metallrohren
verschie -denen Durchmessers bestehen. Die Eckpfeiler 4 besitzen mehrere Öffnungen
9 zur Aufnahme der Einhängezapfen 10 der langen Seitenteile 5 und mehrere Metallösen
11 zur Aufnahme der kurzen Querteile 7.
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Ein kurzes Querteil 7 kann ebenso in eines der an die langen Seitenteile
5 angeschweißten Ösen 18 eingebracht werden, was eine längenanpassung an das einzelne
Tier von hinten oder von vorne, je nach gewählter Position der Ösen t8 durch entsprechendes
Montieren der langen Seitenteile 5 erlaubt.
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Die Eckpfeiler 4 werden mit ihrem Fußteil 12 im Stauraum 13 der Installationsbasis
3 verankert und durch die langen und kurzen Stabilisatoren 6,8 , die an ihren Ecken
ein rundes Öhr 14 mit dem Innendurchmesser des tFmfanges der Eckpfeiler 4 besitzen,
verbunden, indem die Öhre 14 über die Eckpfeiler 4 fassend ihren Sitz finden, der
durch einen Splint 15 gesichert wird.
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Die langen Seitenteile 5 können wahlweise in den Öffnungen 9 der Eckpfeiler
4 eingehängt werden, um eine jeweilige Höhenanpassung an das entsprechende Tier
zu gewährleisten. Ebenso kann mit den kurzen Querteilen verfahren werden. Darüber
hinaus kann an gewünschter Seite ein Rohrwinkelteil 16 so angebracht werden, daß
es ebenso wie das lange Seitenteil 5 mit einem Einhängezapfen 1o in die Öffnung
9 des Eckpfeilers 4 einerseits eingreift und andererseits auf dem tiefgestellten
langen Seitenteil 5 mit einer diesen umfassenden Schelle ruht, und somit den Blankenteil
des Tieres zugänglich macht, während sein Bugbereich fixiert bleibt.
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Die Halterung 19 von Bauchgurtwinden 22 wird nach freier seitlicher
Wahl über die langen Stabilisatoren 6 gehängt und auf die langen Seitenteile 5 aufgestellt.
Der Gurt ;Po wird unter den Tierkörper hindurchgeführt und mit einem halbmondförmigen
Anschlußstück 21 über das gegenüberliegende lange Seitenteil 5 gehängt und dann
mit der Gurtwinde 22 angezogen. In analoger Weise findet eine Winde
am
hinteren Querteil / Stabilisator ihren Anbau, um jeweils das Hinterbein eines Tieres
zum Eingriff an Huf und Klaue mittels Gurt nach oben zu ziehen. Ein kurzes Querteil
7 befindet sich dann in den Ösen 18 wie beschrieben, daß es der Keule des Tieres
als Gegenstütze dient.
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Zur Auflage des angehobenen Vorderfußes dient eine Stütze 23 die,
wie die Eckpfeiler 4 ihre Verankerung im Stauraum 13 der Installationsbasis 3 erfahren.
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Zum einfachen Transport von Großtieren befinden sich zwei Eckpfeiler
4 in den mittleren Einsteckkartuschen 40 der Installationsbasis 3, die durch ein
langes Seitenteil 5 wie beschrieben verbunden werden. Dieses bewirkt erstens eine
Trennung des Raumes in der Mitte und zweitens verleiht es den Tieren Halt. Als Trittschutz
fungiert eine unter das lange Seitenteil gehängte Gummimatte. Als vordere und hintere
Sperratangen dienen kurze QuerteiVe 7, die von den 1-ta11{^,sen 11 und von den dafür
vorgesehenen Halterungen auf den Seitenwänden aufgenommen werden.
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Die Installationsbasis 3 besteht aus einem Fahrwerk eines PKW - Anhängers
mit Tandemachse und einem Aufbau 24 gemäß der Erfindung. Der Aufbau 24 umfaßt zwei
Seitenwände 25, die zu 5/6 parallel zur Fahrtrichtung verlaufen, während sie zu
1/6 und zwar im vorderen Bereich keilförmig auf die Zugdeichsel 39 zulaufen, um
dann durch eine schmale Vorderwand 26 verbunden zu werden, und eine Rückwand 27.
Das Dach besitzt die Form einer Haube und hat an seiner Rückseite eine Aussparung,
die durch eine Plane verschlossen werden kann Der Boden 29 des Stauraumes 13 befindet
sich direkt auf dem Fahrgestell. Nach oben wird der Stauraum 13 durch einen weiteren
Boden begrenzt, der die Standfläche 30 der Tiere
darstellt. Zugänglich
ist der Stauraum durch eine breite Klappe 31 in der Rückseite und jeweils eine kleine
Klappe in den vorderen schrägen Seitenteilen der Seitenwände 25.
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Neben den Einsteckkartuschen 40 für die Eckpfeiler 4 und die Vorderfußstützen
23 des Innenausbaus 2 beherbergt der Stauraum Halterungen für die einzelnen Elemente.
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Rechts und links befinden sich hinten am Ende der Rad -kästen Schiebestützen
36, die dem Stand während Behand -lungen einen festen Halt verschaffen.
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Die Seitenwände sind horizontal aufklappbar. Und zwar wird der untere
Teil 33 in die Waagerechte abgeklappt, so daß sie auf ihren abklappbaren Stützen
ruhend 34, eine Verbreiterung der Standfläche 30 darstellt, während der obere Teil
35 nach oben in die Waagerechte geschwenkt wird. Die Rückwand 27 besteht zum größten
Teil aus einer Klappe 7, die ihre Funktion als Laderampe hat.
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Auf einem der vorderen schrägen Teile der Seitenwände 25 befindet
sich ebenfalls eine hohe Klappe, die herunterge -lassen, dem Austrieb der Tiere
dient.
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Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen 1 Allzweckstand 2 Innenausbau
3 Installationsbasis 4 Eckpfeiler 5 Seitenteil, lang 6 Stabilisator, lang 7 Querteil,
kurz 8 Stabilisatoren, kurz 9 Öffnungen 1o Einhängezapfen 11 Metallösen 12 Fußteil
13 Stauraum 14 rundes Metalloehr 1) Splint 1 Rohrwinkelteil 17 Schelle 18 Ösen 19
Halterung 20 Gurt 21 Anschlußstück 22 Gurtwinde 23 Stütze 24 Aufbau 25 Seitenwand
26 Vorderwand 27 Rückwand 28 Dach 29 Boden 30 Stand fläche 31 Klappe, groß 32 Klappe,
klein 33 unterer Teil 34 Stütze 35 oberer Teil 36 Schiebestütze 37 Klappe 38 Frontklappe
39 Zugdeichsel 40 Einsteckkartuschen
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