DE3224735C2 - Aufzuggruppensteuerung - Google Patents

Aufzuggruppensteuerung

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DE3224735C2
DE3224735C2 DE19823224735 DE3224735A DE3224735C2 DE 3224735 C2 DE3224735 C2 DE 3224735C2 DE 19823224735 DE19823224735 DE 19823224735 DE 3224735 A DE3224735 A DE 3224735A DE 3224735 C2 DE3224735 C2 DE 3224735C2
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DE19823224735
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Gerhard Dipl.-Ing.(FH) 7024 Filderstadt Thumm
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Thyssen MAN Aufzuge GmbH
Original Assignee
Thyssen MAN Aufzuege 7303 Neuhausen GmbH
Thyssen MAN Aufzuge GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/02Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
    • B66B1/06Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric
    • B66B1/14Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric with devices, e.g. push-buttons, for indirect control of movements
    • B66B1/18Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric with devices, e.g. push-buttons, for indirect control of movements with means for storing pulses controlling the movements of several cars or cages

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
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  • Elevator Control (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Aufzuggruppensteuerung mit mehreren Einzelsteuerungen, von denen jede derart ausgebildet ist, daß die erforderlichen Berechnungen und Zuordnungsmaßnahmen unmittelbar in der Einzelsteuerung durchgeführt werden können, so daß als übergeordnete Einrichtung lediglich noch ein die Einzelsteuerungen miteinander verbindender Informationskanal erforderlich ist, während auf den bisher üblichen übergeordneten Gruppenrechner vollständig verzichtet werden kann.

Description

Die Erfindung betrifft eine Aufzuggruppensteuerung gemäß dem Gattungsbetriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Aufzuggruppensteuerung Ist aus der DE-OS 30 18 576 bekannt.
Nachteilig an der bekannten Aufzuggruppensteuerung ist es, daß jede der dort als Datenverarbeitungseinheiten bezeichneten Einzelsteuerungen jeweils für jede weitere Datenverarbeitungseinheit eine Datenübertragungseinheit umfaßt und daß jede dieser Datenübertragungseinheiten mit jeder weiteren Datenverarbeitungseinheit jeweils über eine besondere Leitung in Verbindung steht. Hierdurch ergibt sich bei der bekannten Aufzuggruppensteuerung ein kompliziertes Netz von Verbindungsleltungen, dessen Entwurf und Realisierung einen erheblichen zeltlichen und finanziellen Aufwand mit steh bringt und welches überdies störanfällig Ist.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das komplizierte Netz von Verbindungsleitungen, welches beim Stand der Technik erforderlich ist, zu vereinfachen und ohne die Verwendung eines gesonderten Gruppenrechners die Verwendung Identischer Einzelsteuerungen (für jeden Aufzug) zu ermölichen, die bei Ausfall einer anderen Einzelsteuerung deren Funktion mitübernehmen können.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen
Aufzuggruppensteuerung gemäß der Erfindung durch die
Merkmale des Kennzeichenteils des Anspruchs 1 gelöst.
Der entscheidende Vorteil der erfindungsgemäßen
Aufzuggruppensteuerung besteht darin, daß die Einzel· steuerung jedes Aufzugs praktisch das gesamte System »überblickt« und alle eingehenden Außenrufe berück» sichtigen kann, so daß über den gemeinsamen Informationskanal, der nur einen geringen Installations- und Materialaufwand erfordert, im wesentlichen nur noch die Informationen ausgetauscht werden müssen, welche die in den Einzelsteuerungen errechneten Wertigkeitszahlen betreffen, wobei es vorteilhaft ist, wenn zusätzlich die Information über die Erledigung eines Außenrufs an alle übrigen Rechner gemeldet wird.
Die erfindungsgemäße Aufzuggruppensteuerung ist damit auch wesentlich störungssicherer als die bisher üblichen modular aufgebauten Aufzuggruppensteuerungen, bei denen jeder Aufzug eine voll funktionsfähige Einzelsteuerung aufweist und bei denen die Einzelsteuerangen sämtlich mit einem übergeordneten Gruppenrechner verbunden sind, welcher für die verschiedenen Einzelsteuerungen bzw. Aufzüge bestimmt, welche der eingegangenen Außenrufe jeweils von welchem Aufzug zu erledigen sind. Dieser modulare Aufbau einer Aufzuggruppensteuerung hat zwar den Vorteil, daß die Einzelsteuerungen für die einzelnen Aufzüge untereinander Identisch sein können; nachteilig ist es jedoch, daß sowohl bei den mehr konventionell aufgebauten elektronischen Steuerungen dieser Art als auch bei Einsatz von Mikroprozessor-Steuerungen die gesamte Außensteuerung ausfällt, wenn der übergeordnete Gruppenrechner selbst ausfällt. In diesem Fall kann nämlich nur noch eines der üblichen Notprogramme ablaufen, gemSß welchem die eingehenden Außenrufe nach einem fest vorgegebenen Programm auf die vorhandenen Aufzüge aufgeteilt werden.
In Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn der Informationskanal einen Steuerbus und einen Datenbus aufweist und wenn alle Einzelsteuerungen parallel an den Steuerbus und den Datenbus angeschlossen sind. Diese Aufteilung der zu übermittelnden Informationen In Steuerbefehle und Daten ermöglicht nämlich einen verhältnismäßig einfachen Betrieb der nicht miteinander synchronisierten Einzelsteuerungen über geeignete Weichen und logische Verknüpfungen, die dann, wenn eine der Einzelsteuerungen auf Sendung gehen will, dafür sorgen, daß die anderen Einzelsteuerungen zwangsweise auf den Empfangszustand geschaltet werden.
Als vorteilhaft hat es sich auch erwiesen, wenn jede Einzelsteuerung derart aufgebaut Ist, daß für jeden Außenruf eine von bestimmten Kriterien abhängige Wertigkeitszahl berechenbar ist, wobei die Kriterien beispielsweise folgende sein können:
a) Abstand zwischen Rufort und Standort des Aufzugs;
b) Anzahl der Stops zwischen Rufort und Standort (Innenrufe und bereits zugeteilte Außenrufe);
c) Fahrtrichtung;
d) eingegangener Innenruf für Haltestelle des AuiSenrufs.
Die Erfindung wird nachstehend anhand einer Zeichnung noch näher erläutert.
Die einzige Figur der Zeichnung zeigt schematisch zwei Einzelsteuerungen einer erfindungsgemäßen Aufzuggruppensteuerung mit den zugehörigen übergeordneten Einrichtungen, welche die Einzelsteuerungen miteinander verbinden.
Im einzelnen zeigt die Zeichnung zwei Einzelsteuerunfecn 10, 12, die jeweils aus einer Steuerung 14 mit der zugehörigen äußeren Beschallung und mit den entsprechenden Speichereinrichtungen und aus einer seriellen Schnittstellenschaltung 16 aufgebaut sind. Vorteilhaft wird für die Steuerung 14 eine Mlkroprozsssorsteuerung verwendet. Dabei besitzen die Steuerungen 14 und die Schnittstellenschaltungen 16 jeweils einen Eingang / und einen Ausgang O. Der Steuerungsausgang O Ist mit den; Eingang eines inverters 18 verbunden, dessen Ausgang mit jeweils einem Eingang zweier Und-Schaltungen 20 bzw. 22 verbunden ist. Weiterhin ist der Steuerungs-Ausgang O mit einem Sender 24 verbunden, welcher über eine Weiche 26 an einen Steuerbus 28 angeschlossen ist. Steuersignale, welche über den Steuerbus 28 eintreffen, werden von der Weiche 26 an einen Empfänger 30 angelegt, dessen Ausgang mit dem zweiten Eingang der Und-Schaltung 20 verbunden ist, deren Ausgang wiederum mit dem Eingang / der Steuerung 14 verbunden Ist. Der Ausgang O der Schnittstellenschaltung 16 ist mit dem einen Eingang einer dritten Und-Schaltung 32 verbunden, deren zweiter Eingang mit dem Steuerungsausgang O verbunden 1st und deren Ausgang mit einem Sender 34 verbunden ist, welcher über eine Welche 36 an einen Datenbus 38 des Informationskanals angeschlossen ist. Ankommende Daten vom Datenbus 38 werden über die Welche 36 einem Empfänger 40 zugeführt, der über die zweite Und-Schaltung 22, deren einer Eingang mit dem Ausgang des Inverters 18 verbunden ist, mit dem Eingang / der Schnittstellenschaltung 16 in Verbindung steht. Schließlich 1st noch eine Sammelleitung 42 vorgesehen, welcher die einzelnen Außenrufe Al, A2 ... An zuführbar sind und welche mit den beiden Einzelsteuerungen 10, 12 und gegebenenfalls weiteren Einzelsteuerungen (nicht dargestellt) verbunden Ist.
Die vorstehend beschriebene Aufzuggruppensteuerung arbeitet In der Weise, daß jede Einzelsteuerung 10, 12 usw. zu einem bestimmten Zeltpunkt, der sich zyklisch wiederholt, wobei die verschiedenen Einzelsteuerungen asynchron arbeiten, d. h. nicht miteinander synchronisiert sind, alle Haltestellen der Reihe nach auf einen Außenruf abtastet und eine Bewertung nach den oben angegebenen Kriterien durchführt. Es versteht sich, daß die einzelnen Außenrufe Al bis An, die alle gemeinsam über die Leitung 42 eingehen, in entsprechender Weise codiert sind, so daß sie von den Einzelsteuerungen unterschieden werden können. Aufgrund der Abfrage und der sich anschließenden Berechnung ergibt sich für jeden Aufzug für jeden Außenruf eine bestimmte Wertigkeitszahl, die z. B. mit der Erledigung oder dem Neueingang eines Außenrufs und der Standortveränderung de-j Fahrkorbs des betreffenden Aufzugs veränderbar ist. Die berechneten Wertigkeitszahlen werden zunächst In einem Speicher abgelegt.
Wenn ein solcher Berechnungszyklus In einer der Einzelsteuerungen 10, 12 beendet ist, dann wird über den Sieuerungsausgang O ein entsprechendes Signal auf den Steuerbus 28 ausgegeben. Durch dieses Signal, welches anzeigt, daß die betreffende Einzelsteuerung auf Sendung gehen möchte, werden alle übrigen Einzelsteuerungen am Steuerungseingang / mit einem Unterbrechungssignal beaufschlagt, durch welches der Programmablauf In der betreffenden Steuerung zunächst unterbrochen wird. Anschließend liefert die Einzelsteuerung, die In der beschriebenen Welse auf Sendung gegangen Ist, über den Ausgang O ihrer Schnittstellenschaltung 16 die entsprechenden Wertigkeitszahlen über den Datenbus 38 an alle anderen Einzelsteuerungen. Mit anderen Worten liefert also diejenige Einzelsteuerung, wekhe zuerst auf Sendung geht, folgendes Telegramm auf den Informationskanal:
Startzeichen - Kennung für die sendende Einzelsteuerung - Wertigkeitszahl für Haltestelle 1 - Wertigkeitszahl für Haltestelle 2 ... Wertigkeitszahl für Haltestelle η Ende Zeichen.
Man erkennt, daß auf diese Weise innsrhalb einer fest vorgegebenen Zeit von maximal zwei Gesamtprogramm-Durchläufen alle relevanten Daten, die das Gesamtsystem betreffen, zwischen sämtlichen Einzelsteuerungen ausgetauscht sind. Somit kann eine vollständige Koordination zwischen den Einzelsteuerungen bzw. dem Betrieb der einzelnen Aufzüge erreicht werden, obwohl die übergeordneten Einrichtungen lediglich die gemeinsame Sammelleitung 42 für die Außenrufe Al bis An sowie den Steuerbus 28 und den Datenbus 38 umfassen. Nach dem Austausch der Daten ist es nämlich jeder Einzelsteuerung möglich, selbst zu entscheiden, ob ihr zugeordneter Aufzug für die Erledigung eines eingegangenen Außenrufes am günstigsten ist oder nicht. Auf diese Welse ist eine laufende Optimierung der Bedingungen für die Aufzugbenutzer gewährleistet, da die Berechnungen und der Datenaustausch kontinuierlich in aufeinanderfolgenden Programmzyklen erfolgen und das Zeitintervall zwischen dem Abfragen der einzelnen Außenrufe und der Entscheidung über die Zuteilung der einzelnen Außenrufe nur etwa 200 ms beträgt.
Dabei ist es In Ausgestaltung der Erfindung vorteilhaft, wenn für den Fall, daß für einen bestimmten Außenruf von 2 oder mehr Einzelsteuerungen gleiche Wertigkeitszahlen errechnet werden, zusätzliche Kriterien vorgegeben sind, die eine eindeutige Zuordnung eines Außenrufs zur Erledigung durch einen bestimmten Aufzug ermöglichen. Dieses Kriterium kann beispielsweise darin bestehen, daß den einzelnen Aufzügen Nummern zugeordnet werden und der Erledigungsbefehl stets an den Aufzug mit der niedrigsten Nummer ergeht. Außerdem ist es vorteilhaft, wenn diejenige Elnzelsteuerung, deren Aufzug mit der Erledigung eines Außenrufs beauftragt wurde, über die gemeinsame Sammelleitung 42 den Außenruf für den Benutzer quittiert.
Darüber hinaus ist es vorteilhaft, wenn in den verschiedenen Einzelsteuerungen eine Überwachung der Vollständigkeit der eingehenden Informationen erfolgt. Hierdurch ergibt sich nämlich die Möglichkeit, für den Fall, daß von einer bestimmten Einzelsteuerung Innerhalb der vorgegebenen Maxlmal-Zeit kein Telegramm empfangen wird, in den anderen Einzelsteuerungen von dem Ausfall der betreffenden Einzelsteuerung bzw. des zugeordneten Aufzugs auszugehen.
Schließlich hat es sich als günstig erwiesen, wenn für die verschiedenen Leitungen des Informationskanals Lichtleiter eingesetzt werden, die bei galvanischer Trennung der Einzelsteuerungen voneinander eine schnelle und zuverlässige Informationsübermittlung gestatten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Aufzuggruppensteuerung mit der Berechnung der Verfügbarkeit der einzelnen Aufzüge und der Zuordnung der Erledigung von eingehenden Außenrufen zu jeweils einem nach vorgegebenen Kriterien ausgesuchten Aufzug dienenden Steuereinrichtungen mit jeweils einer die erforderlichen Berechnungen und Zuordnungsmaßnahmen ausführenden Elnzelsteuerung für jeden Aufzug und mit Verbindungseinrichtungen zwischen den Einzelsteuerungen, dadurch gekennzeichnet, daß alle Einzelsteuerungen (10, 12) durch einen gemeinsamen Informationskanal (28, 38, 42) verbunden sind, der eine Sammelleitung (42) umfaßt, über die jeder Außenruf (Al bis An) parallel an alle Einzelsteuerungen (10, 12) anlegbar ist, so daß durch jede Einzelsteuerung (10, 12) alle Außenrufe bearbeitbar sind.
2. Aufzuggruppensteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Informationskanal (28, 30,42) einen Steuerbus (28) und einen Datenbus (38) aufweist und daß alle Einzelsteuerungen (10,12) parallel an den Steuerbus (28) und den Datenbus (38) angeschlossen sind.
3. Aufzuggruppensteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Einzelsteuerung (10,12) derart ausgebildet ist, daß bei der Bearbeitung der Außenrufe für jeden Außenruf eine von bestimmten Kriterien (Verfügbarkeit der Aufzüge) abhängige Wertigkeitszahl berechenbar Ist.
4. Aufzuggruppensteuerung nach einem der Ansprüche 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Einzelsteuerung (10, 12) derart ausgebildet 1st, daß das Abfragen der Außenrufe (Al bis An), die Berechnung der Wertigkeitszahlen and der Datenaustausch zwischen den Einzelsteuerungen (10, 12) zyklisch durchführbar sind.
DE19823224735 1982-07-02 1982-07-02 Aufzuggruppensteuerung Expired DE3224735C2 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FI791570A7 (fi) * 1979-05-16 1981-01-01 Elevator Gmbh Hissiryhmän säätöjärjestelmä.

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