DE3224836C2 - Einrichtung zur Anzeige von Wellenformen - Google Patents
Einrichtung zur Anzeige von WellenformenInfo
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Abstract
Die erfindungsgemäße Einrichtung zur Messung und Anzeige einer Wellenform enthält zusätzlich zu einem Kipp-Generator (54) ein Paar von Signalverarbeitungskanälen (CH1 und CH2), so daß sowohl ein Y-T-Anzeigebetrieb, als auch ein X-Y-Anzeigebetrieb möglich sind. Ein Zeitmarkierungsgeneratorsystem fügt Zeitmarkierungen (66, 68, 72, 76) an denselben relativen Zeitpositionen der jeweiligen Y-T- und X-Y-Anzeigen ein, so daß genau die Zeitbeziehung zwischen den beiden Anzeigen ermittelt werden kann. Zusätzlich können solche Zeitmarkierungen an entsprechenden Zeitpositionen von gestreckten und nichtgestreckten Wellenformen (70, 74) beim Y-T-Anzeigebetrieb eingefügt werden, so daß genau die Zeitbeziehung zwischen diesen Wellenformen ermittelt werden kann.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Anzeige von Wellenformen nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Eine Einrichtung zur Anzeige einer Wellenform, wie beispielsweise ein Recorder für Einschwingvorgänge,
eine Wellenformdigitalisiereinrichtung oder ein digitales Speicheroszilloskop, empfängt ein oder mehrere
analoge elektrische Signale, wandelt diese Signale in die digitale Form und speichert sie in einem Wellcnformspeicher
für einen nachfolgenden Abruf und zur Rückwandlung in die analoge Form zur Anzeige. Weil die
Signale digitalisiert und gespeichert werden, können zahlreiche Verarbeitungs- und Anzeigeverfahren
durchgeführt werden. Beispielsweise können bei einem sogenannten Vortriggerverfahren Signalsegmcnte, die
vor einem auftretenden Triggerimpuls erscheinen, gemessen werden. Außerdem können die gespeicherten
Wellenformen durch einen Computer verarbeitet werden, um eine mathematische Analyse zu erstellen. Zur
Messung von graphischen (oder Zeichen-)Signalcn. die aus X (Horizontal) und Y(Vertikal) Koordinaten bestehen,
oder zur Messung von Zeitkomponenten oder Phasenbeziehungen von zwei oder mehr analogen Signalen
kann eine X- Y-Anzeigeeinrichtung vorgesehen werden.
Im Falle einer herkömmlichen Einrichtung zur Anzeige
von Wellenfonnen, die zwei analoge Eingangssignale
empfängt und digitalisiert und die die digitalisierten Signale in zwei Speicherflächen speichert, wobei jeweils
eine Speicherfläche für ein Signal vorgesehen ist, werden die digitalen Signale der beiden Speicherflächen
nachfolgend in analoge Ausgangssignale umgewandelt und dann jeweils an die X- Y-Achsen einer Anzeigeeinrichtung,
wie beispielsweise einer Kathodenstrahlröhre, angelegt um sine X-Y-Anzeige zu bewirken. Es ist jeto
doch oft schwierig, die Zeitbeziehung zwischen den beiden Eingangssignalen nur einer X-Y-Anzeigeeinrichtung
zu ermitteln- Die herkömmlichen Einrichtungen zur Anzeige der Wellenform können die beiden Eingangssignale
gleichzeitig in einem X- T-Anzeigebetrieb anzeigen, wobei Y die Amplitude und T die Zeit ist so
dati die Zeitbeziehung der beiden Eingangssignale untersucht werden kann. Es ist jedoch schwierig, aus der
Y-T-Anzeige der beiden Eingangssignale auf eine X-Y-Anzeige zu schließen. Außerdem besitzt die herkömmiiehe
Einrichtung zur Anzeige der Wellenform die Möglichkeit die Y-T-Anzeige horizontal aufzuweiten. Dies
bedeutet, daß die Zeitachse der Y-T-Anzeige gestreckt
werden kann. Es ist jedoch schwierig, die Zeitbeziehung zwischen den gestreckten und nichtgestreckten Wellenformen
zu ermitteln.
Aus der US-PS 37 65 009 ist eine Einrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 bekanntgeworden,
mit dv? X- Y-Anzeigen und Y-T-Anzeigen
im vorbeschriebenen Sinne möglich sind, wobei jedoch ebenfalls die Schwierigkeit auftritt, aus einer Y-T-Anzeige
auf eine X- Y-Anzeige zu schließen.
Entsprechendes gilt für einfache Kennlinienschreiber etwa nach »Radio Fernsehen Elektronik«, 24 (1975),,
Heft8. Seiten 255—258, wonach beispielsweise zum
Schreiben einer Transistorkennlinie den Ablenkspulen eines Oszillographen die Kollektorspannung des Transistors
in X-Richtung und eine dem Kollektorstrom proportionale Spannung in Y-Richtung zugeführt wird. Es
handelt sich dabei im Effekt um eine X- Y-Anzeige, die nicht ohne weiteres in eine Y-T-Ac.eige überführbar
ist
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
eine genauere Zeitmessung zwischen (sowohl normalen als auch gedehnten) Mehrkanal- Y-T- und X-Y-Anzeigen
zu schaffen.
Diese Aufgabe wird bei einer Einrichtung der eingangs genannten Art durch die Merkmale des kennzeichnenden
Teils des Patentanspruchs 1 gelöst
In Weiterbildung der Erfindung kann gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs 2 eine Signalerstrekkung
in wenigstens einen Signalverarbeitungskanal erfolgen. Eine solche Signalerstreckung bzw. Signaldehnung
ist bei Oszillographen für Meßzwecke aus der DE-PS 9 10 318 bekannt.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann durch die Merkmale des Patentanspruchs 3 auch
eine Verstärkung bzw. Intensivierung der Zeitmarkierungen in bestimmten Zeitpositionen erfolgen, wie dies
aus der DE-OS 24 01 397 zur Kennzeichnung von auf bo einem Schirm eines Sichtgerätes dargestellten Meßwcrtkurven
an sich bekannt ist.
Im folgenden wird die Erfindung im Zusammenhang
mit den Figuren näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer bevorzugten Ausfüh-M
rungsform der vorliegenden Erfindung;
F i g. 2 die Verteilung von Speicherraum für die RAM-Speicher der F i g. 1 für die X- Y-Anzeige;
F i g. 3 eine typische Zweikanalwellenformanzeige;
F i g. 3 eine typische Zweikanalwellenformanzeige;
Fig.4 ein Zeitdiagramm zur Erläuterung der Arbeitsweise
der Ausführungsform der F i g. 1;
Fig.5 eine V-T-Wellenform-Anzeige und eine X-Y-Anzeigc,
wobei beide Zeitmarkierungen aufweisen, die zu denselben relativen Zcitposilioncn eingefügt sind;
und
Fig.6 eine Anzeige einer gestreckten Wellenform
und einer nichtgestreckten Wellenform, wobei jede Wellenform Zeitmarkierungen aufweist, die zu denselben
relativen Zeitpositionen eingefügt sind.
Die F i g. 1 zeigt ein Blockschaltbild einer bevorzugten Ajisführungsform einer erfindungsgemäßen Einrichtung
zur Messung und Anzeige von Wellenformen mit zwei Kanälen. Ein anak)ges Signal am Eingangsanschluß
10 des Kanales 1 (CHi) wird über einen programmierbaren
Spannungsteiler bzw. Abschwächer 12 und einen Pufferverstärker 14 an einen Analogdigitalwandlef
(ACD) 16 angelegt In einer ähnlichen Weise wird ein analoges Signal am Eingangsanschluß 18 des
Kanales CH 2 über einen programmierbaren Spannungsteiler bzw, Abschwächer 20 und einen Pufferverstärker
22 an den Analogdigitalwandler 24 angelegt. Die Dämpfungs- bzw. Abschwächungsverhältnisse der Abschwächer
12 und 20 sind auswählbar und werden durch ein Befehlssignal von einem Hauptbus 30, der Daten-,
Adressen- und Steuerleitungen aufweist, gesteuert. Der Triggerkreis 15 kann einen programmierbaren Zähler
aufweisen, der beginnt ein Taktsignal zu zählen, wenn der Triggerpunkt angezeigt wird und entsprechend der
herkömmlichen Praxis gibt es einen Verzögerungstrigger (Vortrigger). Der Triggerkreis 15 empfängt Daten
für den Triggerpegel und Daten für die Zeitverzögerung (für den internen programmierbaren Zähler) von
dem Bus 30 und sendet ein Triggersignal an den Bus 30 aus. Die Analogdigitalwandler 24 wandeln die analogen
Eingangssignale in 8-Bit digitale Signale, die jeweils an
die RAM-Speicher 26 und 28 angelegt werden. Bei den RAM-Speichern kann es sich passenderweise um die
halben Flächen eines einzigen RAM-Speichers handeln. Der RAM-Speicher 26 empfängt außerdem Daten und
ein Schreib/Lese(W/R)-Steuersignal von dem Bus 30 und legt das 8-Bit Ausgangssignal an den Bus 30 und an
einen Multiplexer (MUX) 32 an. Der RAM-Speicher 28 empfängt außerdem Daten und das W/R-Steuersignal
von dem Bus 30 und legt das 8-Bit-Ausgangssignai an den Bus 30 und an die Multiplexer 32 und 34 an. Auswah'.steuersignale
von dem Bus 30 werden an die Multiplexer 32 und 34 angelegt und die Ausgänge der Multiplexer
werden jeweils an Digitalanalogwandler (DAC) 36 und 38 angelegt. Ei.i Summierkreis 40 addiert den
Ausgang von dem Digitalanalogwandler 36 zu dem Ausgang des Digitalanalogwandlers 42, der von dem Bus 30
Offsetdaten empfängt. Der Ausgang von dem Summierkreis 40 wird über den Gegentaktausgangsverstärker 44
an die V-Achsen der Anzeigeeinrichtung angelenkt, bei der es sich beispielsweise um die vertikalen Ablenkplatten
einer Kathodenstrahlröhre (CRT) 46 handelt. Der Ausgang von dem Digitalanalogwand'.er 38 wird über
einen Gegentaktausgangsverstärker 48 an die X-Achsen angelegt, bei denen es sich beispielsweise um die
horizontalen Ablenkplatten der Kathodenstrahlröhre 46 handelt.
Ein 10-Bit-Adressenzähler 50 empfängt Daten von
dem Bus 30 an seinem Voreinstelleingang und die RAM-Speicher 26 und ?8 empfangen ein 10-Bit-Adressensignal
entweder von dem Bus 30 oder von dem Zähler 50. Der Multiplexer 34 empfängt außerdem den Ausgang
von dem 10-Bit-Zähler 52 und 2-Bit-Daten von dem Bus
30. Ein Taktgenerator 54 erzeugt Taktsignaie, deren Frequenzen in Obereinstimmung mit Daten von dem
Bus 30 bestimmt werden. Die Taktsignale werden *n den Zählerteil des Triggerkreises 15, die Analogdigitalwandler
16 und 24, die Zähler 50 und 52 und den Z-Achsenvcrstärkcr
56 angelegt, dessen Ausgang an das Gitter der Kathodenstrahlröhre 46 angelegt wird. Eine zentrale
Verarbeitungseinheit (CPU) 58, bei der es sich geeigneterweise um einen Mikroprozessor handelt, ist mit
!0 dem Bus 30 zusammen mit einer CPU RAM-Einheit 60.
einem ROM-Speicher 62 und einer Tastatur 64 verbunden. Die RAM-Einheit 60 wird als Zeitspeicher für die
CPU-Einheit 58 verwendet. Die ROM-Einheit 62 speichert Firmware zur Steuerung der CPU 58. Die Tastatur
64 steuert die auswählbaren Dämpfungsverhältnisse der Abschwächer 12 und 20, den Triggerpegel und die Position
des Triggerkreises 15, die Taktfrequenz des Taktgenerator 54, den W/R-Betrieb der RAM-Speicher 26
und 28, die Multiplexer 32 und 34 usw. über die CPU-Einheit 58.
Die in der F i g. I dargestellte Einrichtung arbeitet in
der folgenden V/eise. Beim Schubbetrieb gibt der Benutzer in die Tastatur 64 das gewünschte Dämpfungsverhältnis der Abschwächer 12 und 20, den Triggerpegel
und die Position des Triggerkreises 15 und die Frequenz des Taktgenerator 54 ein. Bei der Ausführung empfangen
die RAM-Speicher 26 und 28 ein Schreibbefehlssignal von dem Bus 30. Die analogen Eingangssignale an
den Anschlüssen 10 und 18 werden auf geeignete und richtige Amplituden gedämpft und an die Pufferverstärker
14 und 22 angelegt. Die Analogdigitalwandler 16 und 26 wandeln die analogen Ausgänge der Verstärker
14 und 22 in jeweilige digitale 8-Bit-Signale um und die Utiiwandlungsgeschwindigkeit der Analogdigitalwand-
J5 ler wird durch die Taktfrequenz von dem Taktgenerator
54 bestimmt. Der Zähler 50 zählt das Taktsignal, um ein folgendes Adressensignal zu erzeugen. Es wird festgestellt,
daß das Taktsignal des Zählers 50 mit dem Taktsignal der Analogdigitalwandler 16 und 24 synchronisiert
ist. Die RAM-Speicher 26 und 28 speichern jeweils die digitalen 8-Bit-Aiisgänge von den Analogdigitalwandlern
16 und 24 in Übereinstimmung mit dem Adressensignal von dem 2Lähler 50. Die F i g. 2 zeigt Speicherkarten
für die RAM-Speicher 26 und 28 und wie dies ersichtlich ist, beinhaltet der Speicherruum Speicherflächen
W für die Wellenform (die Ausgänge der Analogdigitalwandler 16 und 24), Flächen CU für Zeiger und
Flächen CH für Zeichen. Es wird festgestellt, daß die
Ausgänge von den Analogdigitalwandlern 16 und 24 in den Speicherflächen W der RAM-Speicher 26 und 28
gespeichert werden. Die Speicherflächen CH speichern die Zcichcninformation von dem Bus 30. Diese Zeichaninformation
zeigt in alphanumerischer Form die Einstellbcdingungcn, beispielsweise die Dämpfungsverhältnisse.
die Taktfrequenz (Zeit pro Teilung) oder dergleichen an.
Wenn der Anzeigebetrieb ausgewählt wird, legt die CPU-Einheit 5il das Lesesteuersignal an die RAM-Speicher
26 und28 ü'jerden Bus30an. Indem V-T-Anzeigebetrieb
wählt der Multiplexer 34 den Ausgang von dem Zähler 52, der das Taktsignal des Taktgenerators 54
zählt, um ein ΙΟ-Bit digitales Signal zir erzeugen. Der
Digitalunalogwandler 38 wandelt dieses digitale Signal in ein analoges Signal um, um ein Rampensignal zu er-
b5 zeugen, um die hor:zonta!e Abtastung anzutreiben. Mit
anderen Worten schließt die Kombination des Zählers 52 und des Digitalanalogwandlers 38 einen Kippgeneralor
ein. Während eines ersten Zyklus des Kippsignales
wählt der Multiplexer 32 den RAM-Speicher 26 aus.
Wähnend eines zweiten Zyklus des Kippsignales wlhlt der Multiplexer 32 den Ausgang des RAM-Speicher 28
aus. Das digitale Ausgangssignal von dem Multiplexer 32 wird in ein analoges Signal durch den Digitalarulog·
wandler 36 umgewandelt und an die Kathodenstrahlröhre: 46 über den Summierkreis 40 und den Ausgangsverstärker 44 angelegt. Der Digitalanalogwandlcr 42 erzeug« ein Offset-Signal in Antwort auf den Befehl von
dem Bus 30. so daß die in den RAM-Speichcrn 26 und 28
gespeicherten Wellenformen an unterschiedlichen vertikalen Positionen auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre 46 angezeigt werden, wie dies in der F i g. 3 dargestellt ist. In der F i g. 3 bezeichnen CH1 und CH 2 die in
den RAM-Speichern 26 und 28 jeweils gespcicherteti
Wellenformen. In der Fig.3 ist keine Ze'ichcninformation dargestellt, weil dies für die vorliegende Diskussion
nicht erforderlich ist. Die oben angegebenen Arbeitsweisisn werden in Übereinstimmung mit der CPU-Einheit 58 und der ROM-Einheit 62 gesteuert.
In dem X- Y-Anzeigebetrieb wählt der Multiplexer 32
den RAM-Speicher 26 aus und der Multiplexer 34 wttttl
den RAM-Speicher 28 aus. Dies bedeutet, daü die in dem RAM-Speicher 28 gespeicherte Wellenform das
X-Achsensignal und die in dem RAM-Speicher 26 gespeicherte Wellenform das Y-Achsensignal wird. Der
Digiitalanalogwandler 42 erzeugt bei dieser Betriebsweise das Offset-Signal.
Wenn der Benutzer der Einrichtung die Zcitbcziehun|j zwischen der A'-V-Anzeige und der V'-T-Anzeige
ermitteln möchte, werden die Y-T- und X- Y-Ahzcige
und die Zeiger (Markierungen) gleichzeitig angezeigt,
wie dies beschrieben werden wird. Der Benutzer wählt dem Zeitpunkt über die Tastatur 64 aus und das 10-Bit-Aduessensignal (das einem Punkt auf der Zeitachse der
Wellenform entspricht) des Zeigerpunktes wird in dem
RAM-Speicher 60 gespeichert. Die 8-Bit-Daten von
dem RAM-Speicher 26 an dem Zeigerpunki werde« an
die Speicherfläche CU des RAM-Speichers 26 übertragen, und der 8-Bit-Bereich des 10-Bit-Zeigeradrcssensigmiiles im RAM-Speicher 60 wird an die Spcichcrflächc
Ct/ des RAM-Speichers 28 unter der Steuerung der CPU-Einheit 58 übertragen. Es wird festgestellt, daß die
Speicherfläche CU eine Kapazität von einem Wort (8 Bit) aufweisen kann.
Die F i g. 4 zeigt ein Zeitdiagramm der X-Achsen- und Y-Achsen-Signale, die an die Ausgangsverstärker 44
und 48 angelegt werden. Zur Zeit fo wählen die Multiple'
xer 32 und 34 jeweils die Ausgänge der RAM-Speicher 26 und 28 aus. Die Speicherfläche W des RAM-Speichers 26 wird in d»r Folge adressiert, um die gespeicherten Signaldarstellungen auszulesen und der Zähler 52
zä.hlt das Taktsignal, um ein Kippsignal zu erzeugen, wie dies oben erläutert wurde, so daß die Y-T-Anzeige der
Wellenform im RAM-Speicher 26 (CHi) auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre 46 angezeigt wird, wie
dies in der F i g. 5 dargestellt ist. Eine Periode zwischen den Zeiten fi und ti ist eine Ruheperiode für den nächsten Schritt Zur Zeit t2 adressiert der Adressenzähler 50
die Speicherflächen CU der RAM-Speicher 26 and 28 und der Multiplexer 34 wählt den RAM-Speicher28und
den Bus 30 aus. Auf diese Weise empfängt der Digitalanalogwandler 36 die Daten der Wellenform an dem
2!eitpunkt und der Digitalanalogwandler 38 empfängt einen 8-Bit-Bereich des lO-Bit-Zeigeradresscnsignales
vom RAM-Speicher 28 und den anderen 2-B"H-Bcrcich
vom RAM-Speicher 60 über dem Bus 30.
gerinformation wahrend der Periode zwischen den Zeile» I2 und fi und der Elektronenstrahl beschießt dieselbe
Position des Schirmes der Kathodenstrahlröhre 46, um den Zeiger 66 mit einer Intensitätsmodulation anzuzei-
ί gea. Dicier Zeiger 66 erscheint als ein verstärkter Punkt
auf der angezeigten Wellenform. Die Periode zwischen den Zeiten I1 und (4 ist eine Ruheperiode für den nächsten Schritt Die in den Speicherflächen CH der RAM-Spcichcr 26 und 28 gespeicherten Zeichen können ebenin so angezeigt werden. Diese Arbeitsweise wird in der
vorliegenden Beschreibung jedoch weggelassen, weil sie Un Zusammenhang mit der Erfindung nicht erforderlich ist
Zur Zeil Ia beginnt der Adressenzahler 50 die Spei
chcrfUchen W der RAM-Spekher 26 und 28 aufeinan
derfolgend zu adressieren, um eine X-Y-Anzeige auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre 46 zu bewirken,
wie dies in der F i g. 5 dargestellt ist. Wie dies schon beschrieben wurde, handelt es sich bei den Wellenfor-
ro men der RAmS 25 und 28 jeweils um X-Achsen- und
V-Achsen-Signale. Der Digitalanalogwandler 42 legt ein
Offset-Signal an den Summierkreis 40, um die Vertikal· position der X- /-Anzeige zu steuern. Auf diese Weise
werden die Inhalte der Speicherflachen Wder RAMs 26
und 28 zwischen den Zeiten U und (5 ausgelesen und zur
Zeit ft beginnt die Ruheperiode f Qr den nächsten Schritt. Zur Zeit b, erfolgt durch die CPU-Einheit 58 die Voreinstellung des Adressenzahlers 50 in Übereinstimmung
mit dem i.iigeradressensignal in dem RAM 60 und der
M Zlhler 50 adressiert den Zeigerpunkt in der Speicherflächc W der RAMs 26 und 28. Die Digitalanalogwandler
3β und 38 erzeugen eine Zeigerinformation während der Periode zwischen den Zeiten it und r; und der Elektronenstrahl beschießt dieselbe Position des Schirmes der
js Kathodenstrahlröhre 46, um den Zeiger 68 mit einer
■WtiuiUlwudul π tion anzuzeigen. Es wird festgestellt,
4at Ae Zeiger 66 und 68 in diesem Augenblick dieselbe
rdsihfs 2—iposiüon der Y- T-Anzeige des Signales im
Kanal t und der X- V-Anzeige der Signale der Kanäle 1
w und 2 anzeigt Die oben beschriebenen Arbeitsweisen
werden in Übereinstimmung mit der CPU-Einheit 58 und dem ROM-Speicher 62 gesteuert. Wenn der Benutzer den Zeiger Ober die Tastatur 64 auf eine andere
Position verlagert, wird das Zeigeradressensignal im
RAM-Speicher 60 neu geschrieben und die oben angegebenen Operationen werden wiederholt
F i g. 6 zeigt den Schirm der Kathodenstrahlröhre 46 im horizontalen Verstärkungsbetrieb. In diesem Augenblick ist in dem RAM-Speicher 26 eine digitalisierte
drcieckförmige Wellenform gespeichert Die nichtverstärktc Wellenform 70 und der Zeiger 72 werden in
derselben Weise angezeigt, wie dies für die Y-Γ-Anzeige beschrieben wurde. Um die vergrößerte Wellenform
74 anzuzeigen, wird das Taktsignal des Taktgenerators
54 in Antwort auf den Befehl von dem Bus 30 zu einem
Signal mit einer höheren Frequenz verändert Das Verstärkungsverhältnis wird durch das Verhältnis der Ausiesetaktfrcquenz der Wellenformen 70 und 74 bestimmt
Der Zeiger 76 wird in derselben Weise angezeigt wie
«0 dies weiter oben schon beschrieben wurde. Es wird festgestellt, daß die zeitliche Lage des Zeigers 76 der zeitlichen Lage des Zeigers 72 entspricht Der Zeiger 72 kann
entlang der Wellenform in Übereinstimmung mit einem Zeigerbefehl von der Tastatur 64 bewegt werden. Der
h5 Zeiger 76 ist jedoch an der vorgegebenen Horizontalposition siabil während sich die Wellenform 74 horizontal in Übereinstimmung mit dem Zeigerbefehl bewegt,
weil die Startadresse des Zählers 50 durch die CPU-Ein-
heit 58 in Übereinstimmung mit der Zeigerposition der
Wellenform 74 voreingestellt ist.
Aus der obigen Beschreibung geht hervor, daß die erfindungsgemäte Einrichtung zur Anzeige von Wellenformen in der Lage ist, sowohl die X- V-Anzeige von ο
zwei Eingangssignalen, als auch die V-T-Anzeige wenigstens eines der beiden Eingangssignale gegen einen intern ^zeugten Kipp anzuzeigen. Außerdem können die
Zeitmarkierungen an denselben relativen Zeitpositionen der X-Y- und V-T-Anzeigen eingefügt werden, so
daß es leicht ist, die Zeitbeziehung zwischen den X-Y- und K-T-Anzeigen zu ermitteln. Die erfindungsgemäße
Einrichtung kann ebenfalls genau die Zeitbeziehung zwischen horizontal verstärkten und nichtverstärkten
Wellenformen im V-T-Anzeigebetrieb ermitteln. Diese is
Operationen werden durch die CPU-Einheit 58 und den ROM-Speicher 62 gesteuert.
Das zuvor beschriebene bevorzugte Ausführungsbeispie! kann auch abgeändert werden. Beispielsweise kennen die Zeitmarkierungen, die beim obigen Ausfüh-
rungsbeispiel die Form von intensitäts-modulierten Punkten aufweisen, auch die Form einer Zeigerlinic
oder einer Spitze aufweisen. Diese Arten von Markierungen können durch bekannte Techniken erzeugt werden.
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45
50
bO
65
Claims (3)
1. Einrichtung zur Anzeige von Wellenformen, bei welcher zum Erzeugen von X- Y-Anzeigen in einem
ersten und einem zweiten Signalverarbeilungskanal (CH1. CH2) jeweils ein Analogdigitalwandler (16;
24), jeweils ein RAM-Speicher (26; 28), jeweils ein Digitalanalogwandier (36; 38) und jeweils Verstärker (44; 48) sowie eine Einrichtung (58, 60, 62, 64)
zum Erzeugen von Zeitmarkierungen (66,68; 72,76) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß zur selektiven Erzeugung von Y-T-Anzeigen als Zeit-Basis-Generator ein Zähler (52) vorgesehen ist,
der mit dem Digitalanalogwandler (38) des zweiten Signalverarbeitungskanals (CH 2) verbunden ist,
daß die RAM-Speicher (26; 28) über einen Adressenzähler (50) ansteuerbar sind, und daß die Einrichtung
(58,60,62,64) zum Erzeugen von Zeitmarkierungen
Markierungen (66, 68; 72, 76) an sich entsprechenden 2iitpositionen der beiden Anzeigen erzeugt
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Einrichtung zur Veränderung der zeitlichen Lage wenigstens eines der Signale vorgesehen
ist, so daß eine gestreckte Anzeige (74) und eine nichtgestreckte Anzeige ^70) dieses Signals
möglich ist, und daß die Einrichtung (58,60,62, 64)
zur Erzeugung von Zeitmarkierungen Zeitmarkierungen (72, 76) an sich entsprechenden Zeitpositionen
der gestreckten Anzeige und der nichtgestreckten Anzeige erzeugt
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Finrichtung (58,60, 62, 64)
zur Erzeugung von Zeitmarkieru: gen (68,66; 72,76)
eine Einrichtung zur Auswahl relativer Zeitpositionen eines oder mehrerer Signale und zur Erzeugung
von diesen Zeitpositionen entsprechenden verstärkten Punkten aufweist.
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