DE322652C - Einsatzkasten fuer Grudefeuerungen - Google Patents

Einsatzkasten fuer Grudefeuerungen

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DE322652C
DE322652C DE1919322652D DE322652DD DE322652C DE 322652 C DE322652 C DE 322652C DE 1919322652 D DE1919322652 D DE 1919322652D DE 322652D D DE322652D D DE 322652DD DE 322652 C DE322652 C DE 322652C
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  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

  • Einsatzkasten für Grudefeuerungen. Der "Grudefeuerungseinsatzkasteu für Haushaltöfen ist dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatzkasten an der Unterseite des Bodens und an seinem hinteren Ende mit einer Mittelwand versehen ist, die im Verein mit den vortretenden Endwänden Kanäle bilden, durch welche die abziehenden Feuergase zurück in die Umlaufkanäle an den äußeren Seitenwänden geführt werden, wobei die Umlaufkanäle eine Zunge einschließen. Dieser Einsatzkasten kann in Verbindung mit einer Blechbaube gebracht werden, die den Kasten zur Abführung der Heizgase auf der Oberseite abdeckt und die Heizgase über die Hinterseite des Kastens nach den durch die Mittelwand gebildeten. Zügen leitet, aber den Ausgang der Feuergase über den Umlaufkanal an den äußeren Seitenwänden frei läßt.
  • Der Einsatzkasten ist in Fig. i in Seitenansicht, in Fig. 2 in einem Längsschnitt, in Fig. 3 in einem wagerechten Schnitt nach A-B, in Fig. q. in einem senkrechten Schnitt nach C-D, in Fig. 5 in schaubildlicher Ansicht vollwandig dargestellt.
  • Der Kasten wird von dem Boden i, den Seitenwänden z, der hohen Rückwand 3 und der niedrigen Vorderwand q. gebildet. Der Boden i kann zum Zwecke der Aschenehtnahme mit Löchern 2,1 versehen sein. Die Rückwand 3 wird vorteilhaft am oberen Ende geneigt. Der Kasten selbst hat an der Unterseite seines Bodens eine Rippe 5, die die Verlängerung der Rippe 6 an der Rückwand 3 bildet. Außer der Rippe 6 hat die Rückw1n.d 3 an den Außenseiten die Rippen 7, die mit der Mittelrippe 6 zwei Züge einschließen. Die Außenwände 2 haben einen rücklaufenden Kanal 8, 9, der bei io nach der Unterseite des Kastens offen ist und bei i i auf der Oberseite des Kastens mündet. Die die Züge 8, 9 des rücklaufenden Kanals trennende Zunge 12 bildet einen Kanal 13, der an dem Vorderende bei 1d des Kastens ausläuft und an seinem hinteren Ende bei 14 nach der Innenseite des Kastens mündet. Dieser Kanal 13, i¢ dient zum Zuleiten der sekundären Verbrennungsluft. Vorteilhaft wird der Einsatzkasten durch eine Blechhülle i-5, welche die Austrittskanäle i i frei läßt und über den Kasten reicht, abgedeckt. Die in dem Einsatzkasten aus der Grudefeuerung entwickelten Gase werden so unter dem Blechdeckel 15 weitergeleitet, ziehen durch die von der -Mittelwand 6 und den seitlichen Verlängerungen 7 gebildeten Züge an -dem Kasten abwärts, treten darin unter den BodenidesKastens, diesenerwärmend, gelangen dann durch Öffnung io in den rücklaufenden Kanal 8, 9, beheizen die Zunge 12 und treten bei i i in den Feuerraum des. Kastens aus. Die im Kanal 13 erwärmte sekundäre Verbrennungsluft tritt durch die Öffnungen 14 in den Seitenwänden nach dein Fassungsraum des Grudekastens über und dient zum Anfachen des Feuers.
  • Der Boden i des Einsatzkastens kann gegegebenenfalls mit Löchern 21 versehen sein. Schließlich kann in an sich bekannter Weise in dem hinteren Teil des Kastens ein Treppenrost 16 als Schrägrost m:it darüber befindlichen Grudekasten 17 angeordnet werden. wobei der Boden des Grudekastens 17 durch einen Schieber 1$ abschließbar ist, so daß auch in das hintere Ende des Fassungsraumes des Grudekastens Brennstoff aufgeschüttet werden kann, der durch die bei 14 austretende Luft entzündet wird.
  • Der in Fig. i bis q. dargestellte Einsatzkasten ist als Doppelmantel aus Blech oder Gußeisen hergestellt gedacht. Der Hohlraum ' dieses Doppelmantels wird mit Wasser gefüllt und der Kasten selbst mit Einlaß- und Auslaßstützen i9 und 2o versehen, um so als Zentralheizungskessel in Küchenherden zu dienen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einsatzkasten für Grudefeuerungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatzhasten an der Unterseite des Bodens und an seinem hinteren Ende reit einer Mittelwand (5, 6) und vortretenden Endwänden (7) versehen ist, so daß zwei Züge entstehen, die die aus dem Einsatzkasten abziehenden Feuergase unter den Boden des Kastens und von dort durch Öffnungen (i o) in die Umlaufkanäle (8,9) an den äußeren eine Zunge (12) einschließenden Seitenwänden leiten.
  2. 2. Einsatzkasten nach Anspruch i, ge.. kennzeichnet durch eine Blechhaube (15), die den Kasten zur Abführung der Heizgase auf der Oberseite abdeckt und die Heizgase über die Hinterseite des Kastens nach den durch die Mittelrippen (5) gebildeten Zügen leitet, aber den Ausgang (ii) der Feuergase über dem Umlaufkanal (8, 9) frei läßt.
DE1919322652D 1919-01-30 1919-01-30 Einsatzkasten fuer Grudefeuerungen Expired DE322652C (de)

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