DE322727C - Mit der Lafette verbundener Schutzschild fuer hinter einer Panzerung stehende schwenkbare Schiffsgeschuetze - Google Patents

Mit der Lafette verbundener Schutzschild fuer hinter einer Panzerung stehende schwenkbare Schiffsgeschuetze

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DE322727C
DE322727C DE1914322727D DE322727DD DE322727C DE 322727 C DE322727 C DE 322727C DE 1914322727 D DE1914322727 D DE 1914322727D DE 322727D D DE322727D D DE 322727DD DE 322727 C DE322727 C DE 322727C
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pivoting
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DE1914322727D
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Schneider Electric SE
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Schneider et Cie
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/06Mechanical systems
    • F41A27/08Bearings, e.g. trunnions; Brakes or blocking arrangements
    • F41A27/10Bearings for supporting a pivoting gun in a wall, e.g. a turret wall

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • mit der Lafette verbundener Schutzschild für hinter einer Panzerung stehende schwenkbare Schiffsgeschütze. Bekanntlich werden die auf den Schiffen hinter der festen Panzerwand stehenden Geschütze durch einen zylindrischen Panzerschild geschützt -der über d_ie Panzerung des Schiffes hinaus durch die zu diesem Zweck im Panzer vorgesehene Öffnung vorgeschoben ist. Dieser Schutzschild besteht aus einer Panzerplatte, die unmittelbar oder unter Einschiebung eines Blechmantels mit der Lafette verbunden ist, und zwar durch Verbindungsstücke von einer gewissen Elastizität, wodurch unter dem Stoß eines Geschosses eine gewisse Verschiebung des beweglichen Schildes gegenüber dem Blechmantel und der Lafette -ermöglicht wird.
  • Bei den bekannten derartigen Vorrichtungen wird die Verschiebung des Schildes nur durch den Widerstand der .elastischen Verbindung begrenzt; hieraus ergibt sich, daß ein Stoß oder wiederholte Stöße von feindlichen Geschossen. die Zerstörung des Blechmantels und der Lafette durch den nach innen gestoßenen Schild veranlassen können, wobei dann die Öffnung im Panzer vollkommen ungeschützt und für den Eintritt von feindlichen Geschossen offen verbleibt.
  • Nach der Erfindung sollen diese Unzuträglichkeiten durch eine besondere Anordnung des Schutzschildes und der diesen aufnehmenden Geschützpforte vermieden werden. Die Pforte im festen Panzer und der in dieser Öffnung liegende Teil des Schutzschildes erhalten zu diesem Zweck an ihren oberen und unteren Rändern einen solchen Querschnitt, daß j ede " ungewöhnlich starke Verschiebung des Schildes unter dem Stoß eines Geschosses den Schild in der Luke festdrückt oder gegen Rasten oder Anschläge der Luke zur Anlage bringt, und zwar bildet man den oberen und unteren Innenrand der Pforte, anstatt wie früher, als einfache Durchtrittsöffnung für den Schutzschild; so aus, daß sie ein Widerlager für den Schild durch Anlage oder Verriegelung bilden, sobald eine starke Verschiebung des Schildes nach innen unter der Wirkung von Stößen von außen eintritt.
  • Einige Ausführungsformen der neuen Anordnung sind beispielsweise in der Zeichnung dargestellt. Fig. z zeigt im Schnitt von der Seite in schematischer Darstellung die bisher üblichen Profile der in der Panzerung angebrachten Öffnung und des in dieser Öffnung liegenden Teiles des Schutzschildes. Der obere Rand a1 und der untere Rand a2 der Pforte sind wagerecht und einander parallel angeordnet und gestatten einen vollkommen freien Durchtritt des beweglichen Schutzschildes b. Die Wände b1, b2 des beweglichen Schutzschildes besitzen eine entsprechende Gestaltung an ihren Rändern.
  • In Fig. a und 3 sind im senkrechten und wagerechten Schnitt die Öffnung im Panzer und der bewegliche Schutzschild nach der Erfindung gezeigt; Fig. 4 zeigt dieselbe Anordnung in der am weitesten -zurückgezogenen Stellung, Fig. 5 und 6 in vorgeschobener und zurückgerückter Stellung eine andere Ausführungsform, Fig. 7 und 8 zwei weitere Ausführungsformen der neuen Anordnung.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. a bis-4 zeigt die in der gepanzerten Schiffswand angeordnete Pforte eine obere Kante &, die von außen oben nach innen unten geneigt ist, während die untere Kante a= umgekehrt geneigt ist, d. h. von außen unten nach innen oben. Der Querschnitt der Wände b1 und b'. des beweglichen Schildes b ist entsprechend ausgebildet.
  • Es ist- aus Fig. q. ersichtlich, daß diese besonderen Anordnungen der Geschützluke nur einen begrenzten Rückhub des Schildes um die Strecke e (Fig. q.) gestatten. Auf diese Art wird in jedem Falle jede besonders große, von einem Stoß von außen herrührende Beanspruchung von der festen Panzerung aufgenommen, wodurch verhindert wird, daß der Schild so weit in das Innere des Schiffes geschoben wird, daß er die Öffnung verläßt und diese für das Eindringen von feindlichen Geschossen frei macht.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig.5 und 6 zeigt die feste Panzerung ein nach vorn offenes Widerlager a3, das zur Anlage der Fläche b$ des Schildes dient.
  • In der Ausführungsform gemäß Fig. 7 ist in der oberen und der unteren Wand der Öffnung eine Nut angeordnet, in die ein Flansch von geringeren Abmessungen b4 eingreift, der an dem Schutzschild b vorspringt.
  • Bei der Ausführung gemäß Fig. 8 endlich zeigt die Öffnung oben und unten j e eine vordere Stützfläche a1, a2; der bewegliche Schutzschild b ist mit dem Blechmantel o durch elastische Zwischenstücke d verbunden. Bei dieser Anordnung sind die oberen und unteren Wände wagerecht, und der Schutzschild legt sich gegen die äußere Wand der Panzerung an den Kanten der Luke an.
  • Die in der festen Panzerung angeordneten Widerlager für die Flächen der Schutzschilde können der Form nach verändert werden, wenn sie nur einen freien Durchtritt des Schutzschildes und eine Anordnung vorsehen, die eine Begrenzung der wagerechten Bewegung des Schutzschildes um das erforderliche Maß gestattet.

Claims (1)

  1. PATE NT-AN5PRLICH: Mit der Lafette verbundener Schutzschild für hinter einer Panzerung stehende schwenkbare Schiffsgeschütze, deren Rohr durch eine Pforte in der Panzerung hindurchragt, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände der Pforte im- Panzer an ihren oberen und unteren-Rändern als Widerlag-.er für den Schild ausgebildet sind zur Begrenzung der Bewegung des Schildes nach dem Schiffsinnern hin heim Auftreffen eines"Geschosses°#`au~fgen Schird
DE1914322727D 1914-05-26 1914-05-26 Mit der Lafette verbundener Schutzschild fuer hinter einer Panzerung stehende schwenkbare Schiffsgeschuetze Expired DE322727C (de)

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