DE3227391C2 - Regeleinrichtung für einen kreisstromfreien Umkehrstromrichter - Google Patents

Regeleinrichtung für einen kreisstromfreien Umkehrstromrichter

Info

Publication number
DE3227391C2
DE3227391C2 DE19823227391 DE3227391A DE3227391C2 DE 3227391 C2 DE3227391 C2 DE 3227391C2 DE 19823227391 DE19823227391 DE 19823227391 DE 3227391 A DE3227391 A DE 3227391A DE 3227391 C2 DE3227391 C2 DE 3227391C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
current
control device
converter
current direction
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19823227391
Other languages
English (en)
Other versions
DE3227391A1 (de
Inventor
Lutz Dipl.-Ing. 6840 Lampertheim Bergmann
Robert 6840 Lampertheim Eichbaum
Chang-Duk Dipl.-Ing. 6520 Worms Kim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ABB AG Germany
Original Assignee
BBC Brown Boveri AG Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC Brown Boveri AG Germany filed Critical BBC Brown Boveri AG Germany
Priority to DE19823227391 priority Critical patent/DE3227391C2/de
Publication of DE3227391A1 publication Critical patent/DE3227391A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3227391C2 publication Critical patent/DE3227391C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/66Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output with possibility of reversal
    • H02M7/68Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output with possibility of reversal by static converters
    • H02M7/72Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output with possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode
    • H02M7/75Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output with possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode using devices of a thyratron or thyristor type requiring extinguishing means
    • H02M7/757Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output with possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode using devices of a thyratron or thyristor type requiring extinguishing means using semiconductor devices only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Inverter Devices (AREA)

Abstract

Bei dieser Regeleinrichtung für einen aus einem Drehstromnetz gespeisten Umkehrstromrichter in antiparalleler Schaltung zweier Drehstrombrücken dient zur Veranlassung von Stromrichtungsumschaltungen ein Stromrichtungsmelder (14) ohne Schalthysterese. Der Stromrichtungsmelder (14) erwirkt bei kleinen Strömen eine alternierende Stromrichtungsumkehr mit dreifacher Netzfrequenz, um den Stromregler (3) stets reaktionsbereit zu halten und störende Totzeiten bzw. unzulässige Stromstöße bei einer Stromrichtungsumkehr zu vermeiden. Zur Erzeugung der Umschaltungen mit dreifacher Netzfrequenz werden die Zündimpulse (Z) des Steuersatzes (16) mittels eines Impulssammlers (20) gesammelt und über einen Impulsverlängerer (21) einem Frequenzteiler (22) zugeleitet. Der Frequenzteiler (22) steuert einen mit dem Stromsollwert (I ↓s ↓o ↓l ↓l) beaufschlagten Polaritätswender (11) an, dessen ausgangsseitige Wechselspannung mit dem Stromsollwert (I ↓s ↓o ↓l ↓l) summiert und dem Stromrichtungsmelder (14) zugeführt wird. Die Regeleinrichtung kann Anwendung finden in der Antriebstechnik bei der Speisung von Gleichstrommotoren.

Description

freien Umkehr- oder Doppelstromrichter,
F i g. 2 den Aufbau eines Umkehr- oder Doppelstromrichters,
Fig.3 die zeitlichen Verläufe der interessierenden Spannung bzw. Signale.
In Fig. 1 ist eine Regeleinrichtung für einen kreisstromfreien Umkehr- oder Doppelstromrichter dargestellt. Ein Stromistwert 4, wird über eine Verzweigungsstelle 1 einer Vergleichstelle 2 zugeleitet, der als weitere Eingangsgröße ein Stromsollwert /„// anliegt. Der Stromsollwert /«,/; kann auch mit Hilfe eines übergeordneten Drehzahl- oder Spannungsreglers aus der Drehzahl des an den Umkehrstromrichter angeschlossenen Motors oder aus der Spannung abgeleitet werden. Die Vergleichstelle 2 gibt ausgangsseitig die Regelabweichung χ = Isoii — list an einen Stromregler 3 (PI-Regler) ab. Die Regelerausgangsspannung y des Reglei s 3 wird einem steuerbaren Poiaritätswender 4 (Umpoler) zugeführt. Der Poiaritätswender 4 überträgt das Signal y je nach vorliegendem Steuersignal mit einer Verstärkung von -I-1 bzw. — 1 und gibt diese gerichtete Reglerausgangsspannung y+ an eine Additionsstelle 5 ab. Die gerichtete Reglerausgangsspannung y+ ist z. B. positiv für Gleichrichterbetrieb und negativ für Wechselrichterbetrieb des Umkehrstromrichters.
Der Stromsollwert /JO//wird neben der Vergleichstelle 2 über eine Verzweigungsstelle 6 einem Tiefpaß erster Ordnung 7 zugeführt. Der dem Tiefpaß 7 ausgangsseitig entnehmbare gefilterte Stromsollwert gelangt über eine Verzweigungsstelle 8 an eine Additionsstelle 9 und an einen Funktionsgeber 10. Der Funktionsgeber 10 gib», ausgangsseitig ein Modulationssignal M an einen steuerbaren Poiaritätswender 11 (Umpoler) ab. Der Poiaritätswender U verstärkt das Signal M je nach vorliegendem Steuersignal mit einer Verstärkung von +1 bzw. — 1 und gibt dieses gerichtete Modulationssignal M+ an die Additionsstelle 9 ab.
Das Ausgangssignal der Additionsstelle 9 gelangt über eine Verzweigungsstelle 12 an einen steuerbaren Poiaritätswender 13 (Umpoler) und an einen Stromrichlungsmelder 14. Der Poiaritätswender 13 (Funktionsweise wie bei den Polaritätswendern 4 und 11) ist mit einem Funktionsgeber 15 für die Stromsteuerung im Lückbereich verbunden. Der Funktionsgeber 15 gibt ausgangsseitig ein Zusatzsignal an die Additionsstelle 5 ab. Dieses Zusatzsignal weist einen negativen Maximalwert auf, wenn das Ausgangssignal des Polaritätswenders 13 minimal ist und nimmt mit zunehmer.dem Ausgangssignal des Polaritätswenders 13 zu. Diese direkte Beeinflussung der Steuerspannung und damit des Zündwinkels durch das dem Funktionsgeber 15 ausgangsseitig entnehmbare Zusatzsignal dient zum Ausgleich der im Lückbereich schlechten Regelungsdynamik des Stromreglers 3.
Die Additionsstelle 5 liefert ausgangsseitig eine Steuerspannung 5 an einen Steuersatz 16. Der sechskanalige Steuersatz 16 gibt ausgangsseitig Zündimpulse Z an eine Verzweigungsstelle 17 ab. Die Verzweigungsstelle 17 ist mit einem steuerbaren Impulsfreigabeschalter 18 für eine Stromrichtung A und mit einem steuerbaren Impulsfreigabeschalter 19 für eine Stromrichtung B verbunden. Den Freigabeschaltern 18 bzw. 19 sind ausgangsseitig Zündimpulse Za bzw. Zb für eine Stromrichtung A bzw. B entnehmbar.
An die Verzweigungsstelle 17 ist des weiteren ein Impulssammler 20 mit sechs Eingangskanälen angeschlossen, der ausgangsseitig die Zündimpulse Z+ als Impulsfolge an einen Impulsverlängerer 21 mit invertierendem Ausgang abgibt. Die gesammelten und verlängerten Zündimpulse werden einem Frequenzteiler 22 (Flip-Flop) zugeleitet, der ausgangsseitig Umpolsignale R + an den Steuereingang des Polaritätswenders 11 abgibt.
Den Steuereingängen der Umpulsfreigabeschalter 18 und 19 sowie der Poiaritätswender 4 und 13 werden eingangsseitig Stromrichtungssignale R über eine Vezweigungsstelle 23 zugeführt. Der Steuereingang des
ίο Impulsfreigabeschalters 18 ist dabei invertierend. Die Stromrichtungssignale R sind dem Ausgang eines Richtungsspeichers 24 entnehmbar. Eingangsseitig ist der Richtungsspeicher 24 über einen steuerbaren Obernahmeschalter 25 zum Setzen des Richtungsspeichers mit dem Stromrichtungsmelder 14 verbunden. Der Steuereingang des Übernahmeschalters 25 wird mit Strom-Nullsignalen N eines Stromnullmelders 26 beaufschlagt. Eingangsseitig liegt dem Stromnullmelder 26 der Stromistwert /«, an.
In F i g. 2 ist der Aufbau eines Umkehr- oder Doppeistromrichters 27 dargestellt. Der Umkehrstromrichter besteht aus zwei gleichartig aufgebauten Drehstrombrücken, Teile A und B, die wechselspannungsseitig parallel an einem Drehstromnetz 28 mit der Spannung U liegen und gleichstromseitig an einen Gleichstrommotor 29 angeschlossen sind. Die gleichstromseitigen Klemmen der beiden Brücken sind dabei jeweils unterschiedlich mit dem Gleichstrommotor 29 verbunden. In der Zuführung vom Drehstromnetz 28 zum Umkehrstromrichter 27 sind Stromwandler 30 angeordnet, die sekundärseitig mit einer Gleichrichterbrücke 31 zur Erfassung des Stromistwertes /», beschaltet sind.
In F i g. 3 sind die zeitlichen Verläufe der Spannung LJ des Drehstromnetzes 28, des gerichteten Modulationssignals M+ und der Zündimpulse Zwährend einer Periode 2 ^-dargestellt.
Nachfolgend wird die Funktionsweise der Regeleinrichtung für einen kreisstromfreien Umkehrstromrichter beschrieben. Die Regeleinrichtung ermöglicht bei sehr kleinen Strömen im Umkehrstromrichter 27 eine periodische Umsteuerung der Stromrichtung mit dreifacher Netzfrequenz des den Stromrichter speisenden Drehstromnetzes 28. Der Stromrichtungsmelder 14 ist hierzu als Komparator ausgebildet, d. h. im Prinzip als Operationsverstärker ohne jegliche Rückführung und besitzt keine bzw. eine vernachlässigbare und für die Funktion unwesentliche Schalthysterese. Die periodische Umschaltung der Stromrichtung mit dreifacher Netzfrequenz bei kleinen Strömen kommt dadurch zustände, daß dem mittels des Tiefpasses 7 gefilterten Stromsollwert das mit dreifacher Netzfrequenz alternierende gerichtete Modulationssignal M+ an der Additionsstelle 9 zugesetzt wird.
Das der Additionsstelle 9 entnehmbare Summensignal wird dem Stromrichtungsmelder 14 zur Polaritätserkennung zugeführt. Zusätzlich wirkt es über den Poiaritätswender 13 und den Funktionsgeber 15 an der Additionsstelle 5 auf die Steuerspannung S zur Zündwinkelverstellung ein. Für die Führung des lückenden und alternierenden Laststromes des Umkehrstromrichters 27 ist es vorteilhaft, wenn das Modulationssignal M einen negativen Maximalwert aufweist, wenn der gefilterte Stromsollwert Null ist und mit zunehmendem Betrag des gefilterten Stromsollwertes zunimmt. Dies wird mittels des Funktionsgebers 10 erzielt. Der Funktionsgeber 10 liefert ausgangsseitig eine Gleichspannung mit dem genannten Verlauf als Modulationssignal M, die durch den Poiaritätswender 11 in eine rechteckförmige Wech-
selspannung als gerichtetes Modulationssignal M+ umgeformt wird (siehe F i g. 3).
Zur sicheren Umschaltung der Stromrichtung mit dreifacher Netzfrequenz ist die richtige Steuerung des dem Steuereingang des Polaritätswenders 11 zuzufüh- 5 renden Umpolsignals R+ zur abwechselnden Vorzeichenumkehr des Modulationssignals M entscheidend. Das Umpolsignal R+ muß den Polaritätswender 11 mit dreifacher Netzfrequenz schalten, und zwar stets zwischen den mit sechsfacher Netzfrequenz erzeugten 10 Zündimpulsen Z (siehe F i g. 3). Um dies zu erreichen, werden alle vom Steuersatz 16 abgegebenen Zündimpulse Z mittels des Impulssammlers 20 gesammelt und als eine Impulsfolge Z* dem Impulsverlängerer 21 zugeleitet. Das Ende jeden gesammelten und verlängerten 15 Zündimpulses triggeri ungefähr in der Mitte (Verzögerung ist über den Impulsverlängerer 21 einstellbar) zwischen zwei aufeinander folgenden Zündimpulsen den Frequenzteiler (Flip-Flop) 22. Der Frequenzteiler 22 teilt dadurch die sechsfache Netzfrequenz der Impuls- 20 folge Z+ auf den dreifachen Wert der Netzfrequenz zur Erzeugung des Umpolsignals R+ (siehe F i g. 3).
Die Richtung des der Additionsstelle 9 entnehmbaren Summensignals wird mit Hilfe des Stromrichtungsmelders 14 festgestellt und bei Stromnulldurchgang des Istwertes /,·« mittels des Übernahmeschalters 25 in den Richtungsspeicher 24 eingespeichert. Je nach vorliegender Stromrichtung wird einer der beiden Impulsfreigabeschalter IiI oder 19 durchgeschaltet und die Zündimpulse werden den Ventilen des Teiles A oder des Teiles Bdes Umkehrstromrichters 27 zugeführt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
35
40
45
50
55

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Regeleinrichtung für einen aus einem Drehstromnetz gespeisten Umkehrstromrichter in kreisstromfreier Antiparalielschaltung zweier Drehstrombrücken, mit einem Stromregler, dem eingangsseitig ein Stromist- und ein Stromsollwert zuführbar sind und der ausgangsseitig in Abhängigkeit der Regelabweichung einen Steuersatz zur Zündimpuls-Erzeugung beeinflußt, mit einem Stromrichtungsmelder zur Veranlassung von Stromrichtungsumschaltungen sowie einem je nach vorliegender Stromrichtung umschaltbaren ersten Polaritätswender und mit einer Zündimpuls-Umschalteinrichtung zur Beaufschlagung jeweils einer der beiden Umkehrstromrichter-Brücken, dadurch gekennzeichnet, daß ein Impulssammler (20) zur Sammlung der vom Steuersatz abgegebenen Zündimpulse (Z) vorgesehen ist, der ausgangsseitig die gesammelten Zündimpulse (Z+) als Impulsfolge über einen Impulsverlängerer (21) einem Frequenzteiler (22) zuführt, wobei der Frequenzteiler (22) einen mit dem Stromsollwert (Isoii) beaufschlagten zweiten Polaritätswender (11) ansteuert und die dem zweiten Polaritätswender (11) entnehmbare Wechselspannung dreifacher Netzfrequenz dem Stromrichtungsmelder (14) zugeleitet wird.
2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromsollwert (Isoi) dem zweiten Polaritätswender (11) über einen ersten Funktionsgeber (10) zuführbar ist, wobei das dem Funktionsgeber (10) entnehmbare Modulationssignal (M) ein negatives Maximum aufweist, wenn der Stromsollwert (Isoii) den Wert Null aufweist und zunimmt, wenn der Stromsollwert (Ison) in positiver oder negativer Richtung zunimmt.
3. Regeleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Additionsstelle (9) vorgesehen ist, die eingangsseitig den Stromsollwert (lsoii) sowie das Ausgangssignal (M+) des zweiten Polaritätswenders (11) empfängt und das Summensignal dem Stromrichtungsmelder (14) zuführt.
4. Regeleinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromsollwert (lioi!) über einen Tiefpaß (7) gefiltert wird.
5. Regeleinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromrichtungsmelder (14) keine bzw. eine vernachlässigbare Schalthysterese aufweist.
6. Regeleinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltflanken des Frequenzteilers (22) mittels des Impulsverlängeres (21) ungefähr in der Mitte zwischen den Zündimpulsen (Z+) der Impulsfolge einstellbar sind.
7. Regeleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Summensignal der Additionsstelle (9) über einen dritten Polaritätswender (13) und einen zweiten Funktionsgeber (15) dem Steuersatz (16) als Zusatzsignal zur Steuerspannung (S) zuleitbar ist.
8. Regeleinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das dem zweiten Funktionsgeber (15) entnehmbare Zusatzsignal ein negativs Maximum aufweist, wenn das Eingangssignal den Wert Null aufweist und zunimmt, wenn das Eingangssignal zunimmt.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Regeleinrichtung für einen kreisstromfreien Umkehrstromrichter gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine solche Regeleinrichtung ist aus der DE-OS 28 27 358 bekannt Die Regeleinrichtung kann Anwendung finden in der Antriebstechnik bei der Speisung von Gleichstrommotoren.
In der Antriebstechnik werden Gleichstrommotoren eingesetzt, wenn die Drehzahl schnell und in weiten
ίο Grenzen veränderbar sein soll. Als Leistungsstellglieder werden dabei kreisstromfreie Doppelstromrichter bzw. Umkehrstromrichter in kreisstromfreier Antiparalielschaltung zweier Drehstrombrücken eingesetzt, weil sich mit diesen der Energiefluß zwischen dem Stromnetz und dem Motor sehr gut regeln läßt. Ein Doppelstromrichter erlaubt eine schnelle Momentanumkehr im Motor, weil für jede Stromrichtung und damit Momentenrichtung ein besonderer Stromrichter zur Verfügung steht
Kreisstromfreie Umkehr- oder Doppelstromrichter haben bei sehr kleinen Strömen ein schlechtes Kleinsignalverhalten, wenn infolge der Schalthysterese eines für die Umschaltung der Stromrichtung verantwortlichen Stromrichtungsmelders führungslose Bereiche für den Sti omregelkreis auftreten.
Um diesen Nachteil der Unstetigkeit beim Umschalten von einem Teil des Doppelstromrichters auf den anderen zu vermeiden, wird im bekannten Fall die Stromrichtung bei kleinen Strömen periodisch umgesteuert, auch wenn der Stromsollwert eigentlich noch deutlich die eine oder andere Stromrichtung anzeigt. Dabei hat sich herausgestellt, daß die Umschaltfrequenz zwar die dreifache Netzfrequenz des speisenden Drehstromnetzes haben kann, von Fall zu Fall jedoch auch niedriger ist. Dies macht sich bei reaktionsschnellen Antrieben als störendes »Zittern« des Motors bemerkbar.
Der Erfindung liegt davon ausgehend die Aufgabe zugrunde, eine Regeleinrichtung für einen kreisstromfreien Umkehrstromrichter der eingangs genannten Art anzugeben, mit der bei kleinen Strömen eine Umschaltung der Stromrichtung mit dreifacher Netzfrequenz sichergestellt wird.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß durch die zwangsweise periodische Stromrichuingsumschaltung mit dreifacher Netzfrequenz des den Stromrichter speisenden Drehstromnetzes das Kleinsignalverhalten von Umkehrstromrichtern bei kleinen Strömen verbessert wird, ohne daß sich der Aufwand der Regeleinrichtung erhöht.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
In diesem Zusammenhang ist aus Techn. Mitt. AEG-TELEFUNKEN 61 (1971) 2, Seite 135 bis 137 eine Stromregelung für eine kreisstromfreie Stromrichterschaltung bekannt, bei der die Strom-Steuerwinkel-Kennlinie im Lückbereich linearisiert und dem lückenlosen Strombereich angepaßt ist. Hierzu ist dem Stromregler ein Funktionsbildner parallel geschaltet. Eine kleinstmögliche Umschaltverzugszeit von einer Stromrichtergruppe auf die andere wird erreicht, indem man den stromlosen Zustand durch Überwachen der Ventilsperrspannungen erfaßt und eine Umschalteinrichtung mit rückstellbarer Zeitstufe einsetzt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachfolgend anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Regeleinrichtung für einen kreisstrom-
DE19823227391 1982-07-22 1982-07-22 Regeleinrichtung für einen kreisstromfreien Umkehrstromrichter Expired DE3227391C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19823227391 DE3227391C2 (de) 1982-07-22 1982-07-22 Regeleinrichtung für einen kreisstromfreien Umkehrstromrichter

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19823227391 DE3227391C2 (de) 1982-07-22 1982-07-22 Regeleinrichtung für einen kreisstromfreien Umkehrstromrichter

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3227391A1 DE3227391A1 (de) 1984-01-26
DE3227391C2 true DE3227391C2 (de) 1986-09-25

Family

ID=6169047

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19823227391 Expired DE3227391C2 (de) 1982-07-22 1982-07-22 Regeleinrichtung für einen kreisstromfreien Umkehrstromrichter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3227391C2 (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3603219A1 (de) * 1986-02-03 1987-08-06 Bbc Brown Boveri & Cie Unter- und uebersynchrone stromrichterkaskade sowie verfahren zu deren betrieb
FI890004A7 (fi) * 1988-08-03 1990-02-04 Siemens Ag Foerfarande foer att undvika vaexelriktarlaosning vid en till naetet aotermatande stroemriktare av en naetsidig reverseringsstroemriktare av en spaenningsmellankrets-omriktare vid dynamisk spaenningssaenkning och kopplingsanordning foer genomfoerande av foerfarandet.

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2827358C2 (de) * 1978-06-22 1983-01-13 Brown, Boveri & Cie Ag, 6800 Mannheim Umkehrlogikschaltung für eine Regeleinrichtung für einen kreisstromfreien Doppelstromrichter

Also Published As

Publication number Publication date
DE3227391A1 (de) 1984-01-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4208114C2 (de) Steuereinrichtung für einen bidirektionalen pulsbreitenmodulierten Stromrichter
AT403865B (de) Spannungsumsetzungsvorrichtung für einen gleichspannungsverbraucher
DE2841520A1 (de) Leistungsregelanordnung fuer einen elektromotor
DE4206263A1 (de) Steuergeraet fuer stern- oder nullpunkt-angeklammerten leistungs- oder stromumformer
EP0142808A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb einer über einen Stromzwischenkreisumrichter gespeisten Asynchronmaschine bei Netzstörung
DE3227391C2 (de) Regeleinrichtung für einen kreisstromfreien Umkehrstromrichter
DE2101081C3 (de) Stromrichterstation für Hochspannungsgleichstromubertragung mit mindestens zwei parallelgeschalteten Stromrichtern
DE2651361A1 (de) Steuerschaltung zur erzeugung von steuersignalen fuer elektrische schalter
DE2752126C3 (de) Steuerverfahren für Wechselstorm-Gleichstrom-Thyristor-Stromrichter
DE2151019C3 (de) Verfahren zur Regelung des einem Wechselstromnetz entnommenen oder zugeführten Stromes und Anordnung zur Durchführung des Verfahrens
DE3009994C2 (de) Steuerung von stromrichtergespeisten Drehstrommotoren mit schneller Umschaltung von Treiben auf Bremsen
DE3622787C2 (de)
DE3020139C2 (de)
DE2827358A1 (de) Regeleinrichtung fuer einen kreisstromfreien doppelstromrichter
DE2928659C2 (de) Schaltungsanordnung zum Regeln der Drehzahl eines Gleichstrommotors in beiden Drehrichtungen
DE2950907A1 (de) Antriebsanordnung mit einem frequenzumrichtergespeisten zweiphasigen synchronmotor
DE2730010C2 (de) Schaltungsanordnung zur Erzeugung nach Größe und Kurvenform schnell veränderbarer Blindströme
DE1916231B2 (de) Schaltungsanordnung für eine Stromrichteranlage
DE69124898T2 (de) Steuerung eines diskontinuierlichen Stromes in einer induktiven Last mittels eines Thyristorgleichrichters
DE2632090C2 (de) Regeleinrichtung zur Sicherstellung einer ausreichenden Höhe der Amplitude des Kommutierungsstromes
DE3935868A1 (de) Verfahren zum betrieb eines antiparallel zu einer hoeherpulsigen gleichrichterschaltung angeordneten rueckarbeitsstromrichters
DE1613986C (de) Anordnung zum geregelten elektromotorischen Verstellen von mechanischen Gliedern
CH627316A5 (de)
DE3025112C2 (de) Verfahren zur Steuerung einer Stromrichterschaltung
DE3038246C2 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: BBC BROWN BOVERI AG, 6800 MANNHEIM, DE

8320 Willingness to grant licences declared (paragraph 23)
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: ASEA BROWN BOVERI AG, 6800 MANNHEIM, DE

8339 Ceased/non-payment of the annual fee