DE3227772C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen einer Haltbarkeitskennzeichnung an einem Verpackungsbeutel aus Kunststoffolie - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen einer Haltbarkeitskennzeichnung an einem Verpackungsbeutel aus Kunststoffolie

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DE3227772C2 DE19823227772 DE3227772A DE3227772C2 DE 3227772 C2 DE3227772 C2 DE 3227772C2 DE 19823227772 DE19823227772 DE 19823227772 DE 3227772 A DE3227772 A DE 3227772A DE 3227772 C2 DE3227772 C2 DE 3227772C2
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Abstract

Verfahren zum Anbringen einer aus einem Kennzeichnungsfeld und darin eingebrachten Kennzeichnungselementen bestehenden Haltbarkeitskennzeichnung im Zusammenhang mit dem Abfüllen von Abfüllgut in luftdichte Verpackungsbeutel aus Kunststoffolie mit Hilfe eines Abfüllautomaten. Dem Abfüllautomaten wird eine Kunststoffolienbahn zugeführt, die feldweise unter anderem mit dem Kennzeichnungsfeld bedruckt ist, in das später die Kennzeichnungs elemente eingebracht werden. Diese Kunststoffolienbahn weist außerdem Schweißnahtbereiche für eine zweilagige Längsschweißnaht sowie eine untere und eine obere, ebenfalls zweilagige Querschweißnaht auf. Die Kunststoffolienbahn wird im Abfülllautomaten um ein Füllrohr herumgeführt, dabei mit der Längsschweißnaht versehen und zu einem Schlauch geführt, wobei der Schlauch gefüllt wird. Die Kunststoffolienbahn weist in einem Schweißnahtbereich die Kennzeichnungsfelder auf. In das einem herzustellenden Verpackungsbeutel zugeordnete Kennzeichnungsfeld werden vor dem Kontakt der Kunststoffolienbahn mit dem Füllrohr als Kennzeichnungselemente Kennzeichnungslöcher eingestanzt. Die Kennzeichnungslöcher werden bei der Herstellung der Schweißnaht abgedeckt. Eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens ist als Stanzvorrichtung ausgebildet und mit einem üblichen Abfüllautomaten integrierbar.

Description

ment gearbeitet werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das gattungsgemäße Verfahren so zu führen, daß in den Kennzeichnungsfeidern sehr deutlich und gut lesbare Kennzeichnungselemente erscheinen, und zwar unter Verzicht auf die Verwendung von Prägewerkzeugen, die mit Schweißwerkzeugen integriert sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung, daß in die Kennzeichnuiigsfelder vor dem Kontakt der Kunststoffolienbahn mit dem Füllrohr als Kennzeichnungselemente Kennzeichnungslöcher eingestanzt werden und daß die Kennzeichnungslöcher bei der Herstellung der Schweißnaht durch die eine andere Farbe als das Kennzeichnungsfeld aufweisende zweite Lage der Kunststoffolie in der zweilagigen Schweißnaht farbig unterlegt und abgedichtet werden. — Grundsätzlich ist es bekannt, zur Herstellung von Kennzeichnungen und Haltbarkeitskennzeichnungen Lochungsmaschinen einzusetzen (US-PS 19 35671). Bei der Herstellung von luftdichten Verpackungsbeuteln hat man solche Maschinen bisher nicht eingesetzt.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß im Rahmen des gattungsgemäßen Verfahrens die Kunststoffolienbahn vor ihrem Kontakt mit dem Füllrohr ohne Schwierigkeiten mit Stanzlöchern versehen werden kann, die als Kennzeichnungslöcher dienen können. Die Erfindung nutzt die Tatsache, daß diese Kennzeichnungslöcher die Luftdichtigkeit des Verpackungsbeutels nicht beeinträchtigen, wenn sie in einer Schweißnaht untergebracht werden. Tatsächlich sind die Schweißnähte, die bei dem gattungsgemäßen Verfahren als Längsschweißnaht bzw. als Querschweißnaht eingebracht werden, im allgemeinen breit genug, um Kennzeichnungslöcher eines Durchmessers von einigen Millimetern zuzulassen. Die Schweißnähte selbst besitzen zumeist eine Breite von etwa 10 mm oder mehr. Da erfindungsgemäß die Kennzeichnungslöcher durch die zweite Lage der Kunststoffolie in der zweilagigen Schweißnaht abgedeckt werden, sind die Kennzeichnungselemente im allgemeinen ohne weiteres auch leicht lesbar. Darüber hinaus resultiert aus diesem Vorschlag der Erfindung, daß besondere Toleranzen für die Zuordnung der beiden Lagen zueinander nicht eingehalten werden müssen. Die zweite Lage wird ohne besondere Maßnahmen an dem Abfüllautomaten beim Schweißvorgang so geführt, wie es bei üblichen Abfüllautomaten regelmäßig geschieht. Besonders deutlich sind die eingebrachten Kennzeichnungselemente, weil das Kennzeichnungsfeld mit einer anderen Farbe versehen wird als die abdeckende zweite Lage der Kunststoffolienbahn, so daß folglich die Kennzeichnungslöcher im Kennzeichnungsfeld beim Schweißvorgang durch die zweite Lage farbig unterlegt werden.
Grundsätzlich kann im Rahmen der Erfindung das Kennzeichnungsfeld sowohl im Bereich der Längsschweißnaht als auch im Bereich einer Querschweißnaht angebracht werden. Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung werden die Kennzeichnungslöcher im Bereich einer Querschweißnaht angebracht. Sie sind dann besonders leicht sichtbar, und die Längsschweißnaht kann auch so ausgeführt werden, daß sie am fertigen Beutel in die Ebene der Rückwand umgelegt ist. Arbeitet man bei der letztbeschriebenen Ausführungsform des erfindungsgemaßen Verfahrens mit einer Kunststoffoliei.bahn, die einen Vorderwandbereich und zwei um Faltkanten umzulegende Rückwandlappen aufweist, so lehrt ixe Erfindung, daß das Kennzeichnungsfeld in einem oder in beiden Rückwandlappen angeordnet wird und die Kennzeichnungslöcher in die Rückwandlappen eingestanzt sowie beim Schweißvorgang von dem zugeordneten Vorderwandbereich abgedeckt werden.
Die Erfindung nutzt die Tatsache, daß Kennzeichnungselemente, die in der beschriebenen Weise in Schweißnahtbereichen und damit in der Schweißnaht untergebracht werden, die Luftdichtigkeit nicht beeinträchtigen, nichtsdestoweniger aber sehr gut lesbar sind
ίο und leicht eingebracht werden können.
Im folgenden werden die beschriebenen Verfahrensmerkmale und weiterhin Merkmale einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemaßen Verfahrens anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstel- !enden Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigt in schematischer Darstellung
F i g. 1 ein Verfahrensschema für das Verfahren,
F i g. 2 die Ansicht eines Verpackungsbeutels aus dem Gegenstand nach F i g. 1 etwa im Maßstab 1:1,
Fig.3 in gegenüber der Fig.2 nc·. ;mals stark vergrößertem Maßstab einen Schnitt in R'chtung A-A durch den Gegenstand nach F i g. 2,
F i g. 4 eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens in der Draufsicht und
F i g. 5 ':ine Ansicht des Gegenstandes der F i g. 4.
Das im Schema der F i g. 1 erläuterte Verfahren dient zum Anbringen einer aus einem Kennzeichnungsfeld 1 und darin eingebrachten Kennzeichnungselementen 2 bestehenden Haltbarkeitskennzeichnung im Zusammenhang mit dem Abfüllen von Abfüllgut in luftdichte Verpackungsbeutel 3 aus Kunststoffolienbahn 4. Das geschieht mit Hilfe eines Abfüllautomaten. Dieser wurde nicht gezeichnet. Zu dem Abfüllautomaten gehört jedoch das gezeichnete Füllrohr 5. Dem Abfüllautomaten wird öie Kunststoffolier.bahn 4 zugeführt, die felderwcisc bedruckt ist. Bei der Bedrückung handelt es sich um übliche Werbeaufdrucke, Warenbezeichnungen, Warennamen, Herkunftsangaben u. dgl., die hCunstüoffbahn 4 ist aber felderweise unter anderem mit dem schon erwähnten Kennzeichnungsfeld 1 bedruckt, in das später Kennzeichnungselemente 2 eingebracht werden. Die Kunststoffolienbahn 4 weist im übrigen im Schema angedeutete Schweißnahtbereiche 6 für eine zveilagige Längsschweißnaht 7 sowie für eine untere und eine obere, ebenfalls zweilagige Querschweißnaht 8 auf. Die Kunststoffolienbahn 4 wird, wie dargestellt, im Abfüllautomaten um das Füllrohr 5 herumgeführt. Sie wird dabei bei 9 mit der Längsschweißnaht 7 versehen und zu einem Schlauch geformt, wobei der Schlauch gleichzeitig auch gefüllt wird Dabei oder danach werden an schon erwähnten, vorgegebenen Schweißnahtbereichen 6 die Querschweißnähte 8 angebracht. Unten im Schema der Fig. 1 erkennt man einen fertigen und auch gefüllten Verpackungsbeutel 10. Oben rechts im Schema der Fig. 1 ist angedeutet, daß die Kunststoffolienbahn 4, die in den Abfüllautomaten eingeführt wird, im allgemeinen zu einem Coil 11 aufgewickelt ist, von dem sie kontinuierlich oder schrittweise abgezogen wird.
Verfolgt man das Schema der Fig. 1 von oben nach unten, so erkennt man, daß dem Abfüllautomaten eine Kunststoffolienbahn 4 zugeführt wird, die in des. Abschnitten, aus denen die Verpackungsbeutel 10 gebildet werden, in einem Schweißnahtbereich 6 mit dem Kennzeichnungsfeld 1 bedruckt ist. Man erkennt fernerhin.
daß in das Kennzeichnungsfeld 1 vor dem Kontakt der Kunststoffolienbahn 4 mit dem Füllrohr 5 als Kennzeichnungselemente Kennzeichnungslöcher 2 eingestanzt werden. Diese Kennzeichnuneslöcher 2 wprHpn
bei der Herstellung der zugeordneten Querschweißnaht 8 durch die zweite Lage der Kunststoffolie 4 abgedeckt. Das Kennzeichnungsfeld 1 ist mit einer anderen Farbe versehen als die abdeckende zweite Lage der Kunststoffolienbahn 4. Das ist in Fig. I durch unterschiedliehe Schraffur angedeutet worden. Das hat zur Folge, daß folglich die Kennzeichnungslöcher 2 im Kennzeichnungsfeld 1 beim Schweißvorgang farbig unterlegt und besonders deutlich werden. Grundsätzlich könnte man, wie man aus dem Schema ohne weiteres entnimmt, die in Kennzeichnungslöcher 2 im Schweißnahtbereich 6 der Kunststoffolienbahn 4 für die Längsschweißnaht 7 anordnen. Im Ausführungsbeispiel sind sie jedoch im Bereich der Querschweißnähte 8 vorgesehen. Dabei wird im Ausführungsbeispiel mit einer Kunststoffolienbahn 4 gearbeitet, die einen Vorderwandbereich 12 und zwei um Faltkanten 13 umzulegende Rückwandlappen 14
der dargestellten Vorrichtung 15 befinden, und zwar in der Richtung, die durch den Pfeil 16 angedeutet worden ist, das Füllrohr 5 liegt hinter der dargestellten Vorrichtung 15, wie es der Pfeil 17 zeigt. Die Kunststoffolienbahn 4 ist also von einem Coil 11 abziehbar und das Coil 11 ist auswechselbar in einem nicht gezeichneten Coilhalter untergebracht. Die Vorrichtung 15 mag am Coilhalter befestigt sein. Es handelt sich letztenendes um eine Stanzvorrichtung für die Kennzeichnungslöcher 2. Damit die Kennzeichnungslöcher 2 genau in den Kennzeichnungsfeldern 1 angebracht werden, die die zuvor an anderer Stelle und zu anderer Zeit bereits bedruckte Kunststoffolienbahn 4 trägt, muß die Vorrichtung 15 insgesamt in Laufrichtung der Kunststoffolienbahn 4 verstellbar sein, was mit üblichen Verstellelementen, beispielsweise Schrauben oder Schraubenspindeln geschehen kann. Die Stanzvorrichtung besitzt im Ausfüh-
wandlappen 14 angeordnet und ergänzt sich im fertigen Verpackungsbeutei 10. Die Kennzeichnungslöcher 2 sind also in die Rückwandlappen 14 eingestanzt und werden beim Schweißvorgang von dem Vorderwandbereich 12 abgedeckt.
Betrachtet man die F i g. 2 und 3, so erkennt man unmittelbar, daß bei Verwirklichung des erfindungsgemä-Ben Verfahrens die Luftdichtigkeit des Verpackungsbeutels 10 in keiner Weise beeinträchtigt wird, weil die Kennzeichnungslöcher 2 mehr oder weniger mittig in der zugeordneten Schweißnaht 8 liegen, so daß hinreichend Schweißverbindung zum Beutelinnern hin die Luftdichtigkeit sicherstellt. Dazu trägt auch die Tatsache bei, daß die Kennzeichnungslöcher 2 durch die zweite Lage der Kunststoffolienbahn 4 abgedeckt sind. Gleichzeitig entnimmt man aus den Fig. 2 und 3, daß bei diesem Aufbau die Kennzeichnungslöcher 2 in ihrem Kennzeichnungsfeld 1 besonders deutlich werden. Das Kennzeichnungsfeld 1 ist in mehrere Teilfelder eingeteilt, die einerseits Jahren und andererseits Monaten zugeordnet sind, so daß jeweils ein Kennzeichnungsloch 2 in dem Teil, der die Jahreszahlen aufweist, und ein 4C weiteres Kennzeichnungsloch 2 in dem Teil, der die Monate aufweist, eine eindeutige Haltbarkeitskennzeichnung darstellt.
Bei einem Abfüllautomaten, wie ihn das erfindungsgemäße Verfahren als bekannt voraussetzt, muß die feldweise unter anderem mit dem Kennzeichnungsfeld 1, darüber hinaus aber mit anderen Elementen, wie Warenbezeichnungen, Warennamen, Werbeaufdrucken und Herkunftskennzeichen versehene Kunststoffolienbahn ohnehin in Jan Abfüllautomaten so eingeführt werden, daß insbesondere die Querschweißnähte 8 an vorbestimmter Stelle liegen. Dazu besitzt ein solcher Abfüllautomat entsprechende Steuerungsmittel, die entweder die Länge der einlaufenden Kunststoffolienbahn 4 messen oder Steuerungsinformationen, die die Kunststoffolienbahn 4 aufgedruckt trägt, ablesen. Folglich kann mit einem solchen Abfüllautomaten ohne Schwierigkeiten auch eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens integriert werden, die an vorgegebener Stelle die Kennzeichnungslö- eher 2 anbringt. Dazu wird auf die F i g. 4 und 5 verwiesen. Die in diesen Figuren dargestellte Vorrichtung 15 zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens bei einem Abfüllautomaten mit Füllrohr 5 und Schweißeinrichtung für die Schweißnähte 7,8 der aus der züge- führten Kunststoffolienbahn 4 gebildeten Verpackungsbeutel 10 wir J zweckmäßigerweise zwischen Coilhalter und FüUrohr 5 angeordnet Der Coilha'ter mag sich vor matrize 18 und Stanzdornen 19 sowie Stanzdornführungsplatten 20. Die Stanzdorne 19 mit ihrem Dornträger 21 sowie die Stanzmatrize 18 sind gegeneinander bewegbar, im Ausführungsbeispiel werden die Stanzdorne 19 zur Stanzmatrize 18 hin bewegt. Das geschieht taktweise so. daß die Stanzlöcher als Kennzeichnungslöcher 2 genau in den Kennzeichnungsfeldern 1 erscheinen. Aus der F i g. 5 entnimmt man, daß das Stanzwerkzeug die '.vunststoffolienbahn 4, die in einem Schlitz zwischen Stanzmatrize 18 und Stanzdornführungsplatte 20 läuft, seitlich umfaßt. Das Stanzwerkzeug ist mit einem Führungsschlitten 22 auf Fühuingsstangen 23 quer zur Transportrichtung der Kunststoffolienbahn 4 verschiebbar und damit auf die jeweilige Breite der Kunststoffolienbahn 4 einstellbar. Es versteht sich, daß je nach der gewünschten Haltbarkeitskennzeichnung in das Stanzwerkzeug unterschiedliche Dorne eingesetzt werden, die jeweils an der gewünschten Stelle ein Kennzeichnungsloch 2 stanzen. — Von besonderem Vorteil ist die Tatsache, daß im Rahmen der Erfindung die ohnehin bei dem Abfüllautomat erforderlichen steuerungstechnischen Elemente und Maßnahmen ohne weiteres auch für das Einbringen der Kennzeichnungselemente 2 in das zuvor in die Kunststoffolienbahn 4 eingedruckte Kennzeichnungsteil 1 ausgenutzt werden können, wobei sich fernerhin vorteilhaft auswirkt, daß dieses Kennzeichnungsfeld 1 in einem Schweißnahtbereich 6 angebracht wird, der ohnehin von den Schweißwerkzeugen in dem Abfüllautomaten genau angesteuert wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Anbringen einer aus einem Kennzeichnungsfeld und darin eingebrachten Kcnnzeichnungselementen bestehenden Haltbarkeitskennzeichnung im Zusammenhang mit dem Abfüllen von Abfüllgut in luftdichte Verpackungsbeutel aus Kunststoffolie mit Hilfe eines AbfüHautomaten, wobei dem AbfüHautomaten eine Kunststoffolienbahn zugeführt wird, die Schweißnahtbereiche für eine zweilagige Längsschweißnaht sowie eine untere und eine obere, ebenfalls zweilagige Querschweißnaht aufweist und welche in einem Schweißnahtbereich mit farbigen Kennzeichnungsfeldern für die einzelnen Verpackungsbeutel bedruckt ist,
wobei die Kunststoffolienbahn im AbfüHautomaten um ein Füllrohr herumgeführt wird, dabei mit der Längsscrnvdßnaht versehen und zu einem Schlauch geformt sowie der Schlauch gefüiit und dabei oder danach an vorgegebenen Querschweißnahtbereichen mit den Querschweißnähten versehen wird, dadurch gekennzeichnet, daß in die Kennzeichnungsfelder vor dem Kontakt der Kunststoffolienbahn mit dem Füllrohr a,h Kennzeichnungselemente Kennzeichnungslöcher eingestanzt werden und daß die Kennzeichnungslöcher bei der Herstellung der Schweißnaht durch die eine andere Farbe als das Kennzeichnungsfeld aufweisende zweite Lage der Kur_tstoffolie in der zweilagigen Schweißnaht farbig unterlegt pnd abgedichtet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Kennzcichrr ngslöcher in einem Querschweißnahtbereich angebracht werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei mit einer Kunststoffolienbahn gearbeitet wird, die einen Vorderwandbereich und zwei um Faltkanten umzulegende Rückwandlappen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Kennzeichnungsfeld in einem oder in beiden Rückwandlappen angeordnet wird und die Kennzeichnungslöcher in die Rückwandlappen eingestanzt sowie beim Schweißvorgang von dem Vorderwandbereich abgedeckt werden.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3 bei einem AbfüHautomaten mit Füllrohr und Schweißeinrichtung für die Schweißnähte von aus einer Kunststoffolienbahn gebildeten Verpackungsbeuteln, wobei die Kunststoffolienbahn von einem Coil abziehbar und das Coil auswechselbar in einem Coilhalter untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Coilhalter und Füllrohr, vorzugsweise am Coilhalter, eine Stanzvorrichtung für die Kennzeichnungslöcher (2) in Laufrichtung der Kunststoffolienbahn (4) verstellbar angeordnet ist,
die zumindest ein Stanzwerkzeug mit Stanzmatrize (18) und Stanzdornen (19) sowie Stinzdornführungsplatte (20) aufweist, wobei die Stanzdorne (19) und die Stanzmatrize (18) gegeneinander bewegbar sind, daß das Stanzwerkzeug (18,19,20) die Kunststoffolienbahn (4), die in einen Schlitz zwischen Stanzmatrize (18) und Stiänzdornführungsplatte (20) seitlich einführbar ist, seitlich umfaßt, und daß das Stanzwerkzeug (18, 19, 20) mit einem Führungsschlitten (22) auf Führungsstangen (23) verstellbar und damit auf die jeweilige Breite der Kunststoffolienbahn (4) einstellbar ist.
Die Erfindung bezieht sich gattungsgemäß auf ein Verfahren zum Anbringen einer aus einem Kennzeichnungsfeld und darin eingebrachten Kennzeichnungselementen bestehenden Haltbarkeitskennzeichnung im Zusammenhang mit dem Abfüllen von Abfüllgut in luftdichte Verpackungsbeutel aus Kunststoffolie mit Hilfe eines AbfüHautomaten, wobei dem AbfüHautomaten eine Kunststoffolienbahii zugeführt wird, die iachweißnahtbereiche für eine zweilagige Längsschweißnaht sowie eine untere und eine obere, ebenfalls zweilagige Querschweißnaht aufweist und weiche in einem Schweißnahtbereich mit farbigen Kennzeichnungsfeldern für die einzelnen Verpackungsbeutel bedruckt ist wobei die Kunststoffolienbahn im AbfüHautomaten um ein Füllrohr herumgeführt wird, dabei mit der Längsschweißnaht versehen und zu einem Schlauch geformt sowie der Schlauch gefüllt und dabei oder danach an vorgegebenen Querschweißnahtbereichen mit den Querschweißnähten versehen wird. Die Erfindung bezieht sich fernerhin auf eine Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens. — AbfüHautomaten, mit denen im Rahmen des gattungsgemäßen Verfahrens gearbeitet wird, sind in den verschiedensten Ausführungsformen bekannt und bedürfen daher im einzelnen nicht der Beschreibung. Das gattungsgemäße Verfahren geht von der Tatsache aus, daß die Kunststoffolienbahn, die einem solchen AbfüHautomaten zugeführt werden, regelmäßig zu anderer Zeit an einem anderen Ort, beispielsweise bei einem Kunststoffolienhersteller bedruckt und zu einem Coil aufgewickelt werden. Sie werden entsprechend auch bevorratet und können folglich erst unmittelbar beim Abfüllen des Abfüllgutes mit der Haltbarkeitskennzeichnung versehen werden.
Bei dem bekannten gattungsgemäßen Verfahren (US-PS 22 00 97!, US-PS 25 91 935) werden in die Kennzeichnungsfelder vor dem Kontakt der Kunststoffolienbahn mit dem Füllrohr Kennzeichnungselemente nicht eingebracht. Es wird vielmehr die 3-hweißnaht hergestellt und gleichzeitig mit dem Schweißvorgang wird die Kennzeichnung eingeprägt. Dazu gehören Prägewerkzeuge, die mit den Schweißwerkzeugen integriert sind. Kennzeichnungen in einer Schweißnaht, die durch Prägewerkzeuge hergestellt sind, sind regelmäßig schlecht sichtbar. Das gilt insbesondere dann, wenn die Schweißnaht im übrigen eine übliche Riffelung aufweist. Versucht man eine zum Zwecke der deutlichen Lesbarkeit sehr tiefe Prägung, so ist es nicht ausgeschlossen, daß im Bereich der Prägung die Kunststoffolienbahn reißt und der Verpackungsbeutel insgesamt die erforderliche Luftdichtigkeit verliert, auf die es zumindest im Rahmen cer vorliegenden Erfindung ankommt. Im übrigen muß im Rahmen der gattungsgemäßen Maßnahmen die Kennzeichnung häufig wechseln. Das gilt insbesondere dann, wenn es sich um eine Haltbarkeitskennzeichnung handelt, die täglich, wöchentlich oder monatlich verändert werden muß. Im Rahmen der bekannten Maßnahmen müssen dann die Schweißwerkzeuge ausgebaut und durch andere ersetzt werden oder aber es müssen die Schweißwerkzeuge ausgebaut und neue Kennzeichnungselemente in Form von Prägewerkzeugen in die Schweißwerkzeuge eingesetzt werden.
Bei einem ähnlichen Verfahren ist es bekannt (US-PS 35 09 680), einen durchsichtigen Rand einer Abdekkungsfolie zu bedrucken und diesen, mit der Druckauflage nach unten, auf einen entsprechenden Befestigungsrand einer zugeordneten Verpackung aufzukleben. Das ist verhältsnismäßig aufwendig, weil für die Kennzeichnung mit einem zusätzlichen Werkstoffele-
DE19823227772 1982-07-24 1982-07-24 Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen einer Haltbarkeitskennzeichnung an einem Verpackungsbeutel aus Kunststoffolie Expired DE3227772C2 (de)

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