DE322827C - Schloss mit einem gleichzeitig als Falle dienenden Riegel - Google Patents

Schloss mit einem gleichzeitig als Falle dienenden Riegel

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DE322827C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/20Puzzle locks, e.g. of labyrinth type; Fasteners with hidden or secret actuating mechanisms

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  • Toilet Supplies (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Schloß mit einem gleichzeitig als Falle dienenden Riegel. Die Erfindung besteht im besonderen darin, daß der Riegel nach seiner Überführung in die Fallenstellung zunächst nicht in die Offenlage geführt werden kann, sondern durch den die Anhebung der Zuhaltung bewirkenden Schlüssel zunächst festgehalten wird und erst nach dem Abziehen des Schlüssels mittels Handgriffs in die Offenlage gebracht werden kann. Außerdem ist der Riegel dem Einfluß einer Feder unterstellt, die, sowohl als Zug- wie als Druckfeder wirkend, seine selbsttätige Überführung in die Fallenstellung nach Anheben der Zuhaltung bewirkt, dagegen dem Öffnen aus der Fallenstellung mit ihrem Druck entgegenwirkt. Dieser Druck kann erst durch Verschieben des Riegels mittels des Handgriffes überwunden werden.
Die Zeichnung zeigt im Schnitt ein nach der Erfindung ausgebildetes Schloß, und zwar in Fig. ι mit vorgeschobenem Riegel, in Fig. 2 mit dem Riegel in der Stellung als Schloßfalle.
Der in dem Gehäuse I verschiebbare Riegel r besitzt zwei Führungszungen f und /', zwischen denen sich die Chubbzuhaltung ζ bewegt. Der in die Zuhaltung eingreifende Stift ί sitzt an einem die beiden Führungszungen verbindenden Ouerstück g. Letzteres legt sich, wenn der Riegel die Fallenstellung einnimmt, gerade vor den Schlüsselschaft. Soll nun der Riegel mittels des Handgriffes b völlig zurückgezogen werden, so ist erst der Schlüssel aus dem Schloß zu entfernen, da das Querstück g bei diesem Vorgang über das Schlüsselloch hinweggleiten muß.
Demgemäß kann nur der über diese Einrichtung des Schlosses Unterrichtete das Schloß öffnen. Der Schlüssel hat somit den Riegel nur an die Riegelstellung zu schieben bzw. zu entsichern, und zu seiner Überführung in die Fallenstellung, die selbsttätig unter dem Zug der Feder α erfolgt, die Zuhaltung anzuheben. Die Überführung in die Offenstellung geschieht entgegen der Druckwirkung der Feder α mittels des Handgriffes b.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schloß mit einem gleichzeitig als Falle dienenden Riegel, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel" in der Fallenstellung an der weiteren Bewegung in die völlige Offenlage durch den Schlüssel gehindert wird, so, daß letzterer erst zurückgezogen werden muß, um das Schloß vollständig zu öffnen.
2. Schloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die bei völlig vorgeschobenem Riegel auf Zug beanspruchte Feder (a) den Riegel bei der Entsicherung so zurückschnellt, daß er in der Fallenlage bleibt, wenn der Schlüssel abgezogen wird, den Riegel aber, wenn er als Tagesfalle benutzt wird, stets in die Schlußstellung ("Fallenlage) drückt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT322827D Schloss mit einem gleichzeitig als Falle dienenden Riegel Expired DE322827C (de)

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DE322827C true DE322827C (de) 1920-07-09

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