DE322846C - - Google Patents

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DE322846C
DE322846C DE1914322846D DE322846DA DE322846C DE 322846 C DE322846 C DE 322846C DE 1914322846 D DE1914322846 D DE 1914322846D DE 322846D A DE322846D A DE 322846DA DE 322846 C DE322846 C DE 322846C
Authority
DE
Germany
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cylinder
printing
transfer
forme
sheet
Prior art date
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Expired
Application number
DE1914322846D
Other languages
English (en)
Inventor
Raymond Percival Payne
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication of DE322846C publication Critical patent/DE322846C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F7/00Rotary lithographic machines
    • B41F7/02Rotary lithographic machines for offset printing
    • B41F7/04Rotary lithographic machines for offset printing using printing units incorporating one forme cylinder, one transfer cylinder, and one impression cylinder, e.g. for printing on webs
    • B41F7/06Rotary lithographic machines for offset printing using printing units incorporating one forme cylinder, one transfer cylinder, and one impression cylinder, e.g. for printing on webs for printing on sheets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F7/00Rotary lithographic machines
    • B41F7/02Rotary lithographic machines for offset printing
    • B41F7/10Rotary lithographic machines for offset printing using one impression cylinder co-operating with several transfer cylinders for printing on sheets or webs, e.g. satellite-printing units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Rotationspresse für indirekten lithographischen Druck in einer oder zwei Farben auf einer oder beiden Seiten des zu bedruckenden Bögens. Eine Maschine gemäß der vorliegenden Erfindung besteht in der Hauptsache aus vier sich ununterbrochen drehenden Zylindern, auf denen einander entsprechende Druckflächen angeordnet sind, und die nach Bedarf miteinander in Berührung und somit in Druckstellung gebracht werden können. Der Formzylinder ist mit zwei Feldern versehen, auf denen die Formplatten befestigt sind, die in der gebräuchlichen Weise gefeuchtet und ,eingefärbt werden. Der zweite und dritte Zylinder der Maschine sind Übertragungszylinder. Jeder derselben trägt eine Druckfläche, so daß beide die gleiche Anzahl Druckflächen wie der Formzylinder aufweisen. Jede dieser Druck-
flächen ist mit einem elastischen Überzug versehen, um Abdrücke von dem Formzylinder aufzunehmen und weiterzugeben. Die Durchmesser dieser Zylinder betragen die Hälfte des Durchmessers des Formzylinders. Der vierte oder Druckzylinder ist mit einer elastischen Druckfläche versehen, um bei Schön- und Widerdruck auch als Übertragungszylinder zu dienen, und besitzt außerdem eine Greifervorrichtung, um den Bogen zu halten, während sich der Druckzylinder umdreht, derart, daß der zu bedruckende Bogen nach Wunsch einmal oder mehrere Male von einer oder allen Druckflächen der beiden Übertragungszylinder bedruckt wird. Der Durchmesser dieses Druckzylinders beträgt ebenfalls die Hälfte des Durchmessers des Formzylinders. Die beiden Übertragungszylinder sind auf entgegengesetzten Seiten und gleich weit von der durch die Achsen des Druckzylinders und des Formzylinders bestimmten Ebene angeordnet, und zwar so weit davon entfernt, daß jeder Übertragungszylinder mit dem Formzylinder und dem Druckzylinder allein oder gleichzeitig mit beiden in Druckstellung gelangen kann. Bei bekannten Maschinen dieser Art sind sämtliche Übertragungsflächen auf einem Übertragungszylinder angeordnet, dessen Durchmesser ein Vielfaches des Durchmessers des Druckzylinders ist. Für den Druck jeder einzelnen Farbe muß dabei der Druckzylinder eine volle. Umdrehung machen. Gegenüber einer solchen Maschine weist der Erfindungsgegens^tand folgende Vorteile auf: Der Druck zweier Farben
erfolgt während einer Umdrehung des Druckzylinders, so daß die zweite Umdrehung des Druckzylinders zur Frontbogenausführung verwendet werden kann, bei der der frische Druck weder mit Bändern noch Stäben in Berührung kommt und daher nicht verschmiert wird. Die Druckstellung jedes Übertragungszylinders kann für sich geregelt werden. Dies ist insofern von Wert, als die ίο Stärke der verwendeten Gummitücher niemals gleich ist und man sich bei einem Übertragungszylinder mit mehreren Gummitüchern nur durch Unterlegen dieser Tücher mit Papier usw. helfen konnte. Diese zeitraubende Arbeit wird bei einer Maschine nach vorliegender Erfindung vermieden.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar und zeigt eine Maschine, mit der während einer Umdrehung des Druckzylinders in zwei Farben auf einer Seite des Bogens gedruckt werden kann, während bei der nächsten Umdrehung des Druckzylinders der bedruckte Bogen nach vorn mit dem Druck nach oben ausgeführt wird. Diese Maschine besteht gemäß der Zeichnung aus einem Formzylinder α, der mit zwei Übertragungszylindern b, c und dem Druckzylinder d zusammenarbeitet. Die Zylinder b, " c, d haben untereinander gleich große Durchmesser, während der Durchmesser des Form-' zylinders α doppelt so groß ist" wie der der übrigen Zylinder b, c, d, so daß also die Zylinder b, c, d je zwei Umdrehungen machen bei einer Umdrehung des Formzylinders a. Der Formzylinder α ist mit ziwei Feldern α1, α2 versehen, auf denen die Formplatten e, e1 durch verstellbare Klammern f befestigt sind. Zum Einfärben und Feuchten der Platten e, e1 sind zwei Farbwerke g, h und das Feuchtwerk/ vorgesehen, die in bekannter Weise arbeiten.
Die Druckflächen b1, c1 der Übertragungszylinder sind mit Gummiüberzügen versehen, die geeignet sind, von den entsprechenden Formplatten e, e1 des Formzylinders α Abdrücke aufzunehmen. Der Druckzylinder d trägt eine Druckfläche d1, die ebenfalls mil einem Gummiüberzeug und außerdem mit einer Greifervorrichtung k versehen ist, die in bekannter Weise bewegt wird.
Die zu bedruckenden Bogen werden von Hand einzeln auf dem Anlegetisch I den Greifern k zugeführt, die im Druckzylinder d angeordnet sind. Nachdem die Bogen bedruckt worden sind, werden sie von den Greifern losgelassen und mit der bedruckten Seite nach oben liegend durch eine Frontbogenauslegevorrichtung m ausgelegt. Der Übertragungszylinder b erhält einen Abdruck von der Formplatte e des Formzylinders a, der Übertragungszylinder c einen solchen von der Formplatte e1 des Formzylinders. Beide Übertragungszylinder b, c werden mit bekannten Mitteln abwechselnd selbsttätig vom Formzylinder α abgehoben, sobald die nicht zu ihnen gehörige Formplatte an ihnen vorbeikommt. Die auf diese Weise bewirkte Bewegung des Übertragungszylinders b ist entweder so, daß er während einer Umdrehung mit dem Formzylinder α und dem Druckzylinder d in Berührung bleibt und während der zweiten Umdrehung von beiden Zylindern abgehoben ist, oder so, daß er während einer Umdrehung nur mit dem Formzylinder α und während der anderen Umdrehung nur mit dem Druckzylinder d zusammenarbeitet. Die Verstellung des Übertragungszylinders c erfolgt in der gleichen eben beschriebenen Weise.
Soll auf der Maschine in zwei Farben auf einer Seite des Bogens gedruckt werden, so wird dieser auf dem Anlegetisch I an die im Druckzylinder d befindlichen Greifer k angelegt. Während der ersten Umdrehung wird der von den Greifern erfaßte Bogen zunächst durch den Übertragungszylinder c und gleich darauf noch während derselben Umdrehung durch den Übertragungszylinder b bedruckt und erhält auf diese Weise die indirekten Abdrücke der Formplatten e1 und e. Der Bogen go wird also bei einer Umdrehung des Druckzylinders d von beiden Übertragungszylindern bedruckt, während die nächste Umdrehungdes Druckzylinders d zum Ausführen und Ablegen des bedruckten Bogens mittels der Ausfahrvorrichtung m benutzt wird. Während der ersten Umdrehung des Druckzylinders steht der Übertragungszylinder b sowohl mit dem Formzylinder α als auch mit dem Druckzylinder d in Berührung, während der Übertragungszylinder c nur mit dem Druckzylinder d zusammenarbeitet. Bei der zweiten Umdrehung des Druckzylinders d, die zur Bogenausführung benutzt wird, läuft der Übertragungszylinder b frei, d. h. ohne Berührung mit einem anderen Zylinder, während der Übertragungszylinder c vom Druckzylinder d abgerückt ist und nur mit dem Formzylinder α in Berührung steht, um von diesem einen Druck zu erhalten.
Soll die Maschine für Schön- und Widerdruck verwendet werden, so macht der Druckzylinder d zunächst eine Umdrehung, ohne daß "seine Greifer einen Bogen erfassen und mitnehmen. Bei dieser Umdrehung erhält die mit Gummi o. dgl. bezogene Druckfläche dx des Druckzylinders d einen Abdruck von der Form e1 durch Übertragung mittels des Übertragungszylinder c, während bei der nächsten Umdrehung die Greifer k des Druckzylindersrf einen Bogen vom Anlegetisch I erfassen, ihn an dem abgerückten Zylinder c und dann
an dem in Druckstellung befindlichen Übertragungszylinder b vorbeiführen, so daß er zwei Abdrücke erhält, nämlich einen Abdruck von dem Übertragungszylinder b auf der Außenseite und den anderen von dem Druckzylinder d auf der Innenseite, und zwar erfolgen beide Drucke gleichzeitig, sobald der Bogen sich auf der Berührungslinie der beiden letztgenannten Zylinder befindet. Auf diese
ίο Weise wird der Bogen während einer Umdrehung des Druckz3rlinders d auf beiden Seiten bedruckt, während bei einer weiteren Umdrehung dieses Zylinders das Auslegen mit dem Druck nach oben erfolgt.
Bei der ersten Umdrehung des Druckzylinders d befindet sich der Übertragungszylinder c in Berührung mit dem Druckzylinder d und außer Berührung mit dem Formzylinder. Der Übertragungszylinder b ist in dieser Zeit außer Berührung mit dem Druckzylinder d und in Berührung mit dem Formzylinder a, so daß er einen Abdruck der Form e erhält. Während der zweiten Umdrehung des Druckzylinders d sind die Stellungen der beiden Übertragungszylinder c, b umgekehrt, d. h. der Zylinder c ist in Berührung mit dem Zylinder α und der Zylinder b in Berührung mit dem Zylinder d. Die Übertragungszylinder b, c gelangen also nacheinander abwechselnd in Berührung mit dem Formzylinder a, um die Abdrücke der ihnen zugeordneten Formen zu erhalten, und mit dem Druckzylinder d, um die Abdrücke wieder abzugeben, derart, daß jeder der beiden Übertragungszylinder
eine Umdrehung macht.
in jeder Stellung

Claims (3)

Patent-Ansprüche :
1. Lithographische Rotationsmaschine zum indirekten Druck von einer oder zwei Farben auf einer oder beiden Seiten des zu bedruckenden Bogens, dadurch gekennzeichnet, daß ein Formzylinder (a) mit zwei Formplatten (e, e1) mit zwei Übertragungszylindern (b, c) zusammenarbeitet, welche mit einem Druckzylinder (d) zusammenarbeiten, derart, daß jeder Übertragungszylinder (b, c) für sich mit dem Formzylinder (a) oder dem Druckzylinder (d), oder mit beiden zu gleicher Zeit in oder außer Berührung gebracht werden kann.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungszylinder (b, c) zu beiden Seiten und gleich weit entfernt von einer durch die Achsen des Druckzylinders (d) und des Formzylinders (a) bestimmten Ebene angeordnet sind.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Formzylinders (a) ein Vielfaches der Durchmesser der Übertragungszylinder (δ, c) und des Druckzylinders (d) beträgt, die (b, c, d) sämtlich gleiche Durchmesser haben.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1914322846D 1913-02-04 1914-01-30 Expired DE322846C (de)

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GB191302867T 1913-02-04

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US6684771B2 (en) 2001-11-21 2004-02-03 Heidelberger Druckmaschinen Ag Printing press having a central plate cylinder

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GB191302867A (en) 1913-10-30

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