DE322876C - Vorrichtung zur Herstellung von Riemenverbindungen - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Riemenverbindungen

Info

Publication number
DE322876C
DE322876C DE1919322876D DE322876DD DE322876C DE 322876 C DE322876 C DE 322876C DE 1919322876 D DE1919322876 D DE 1919322876D DE 322876D D DE322876D D DE 322876DD DE 322876 C DE322876 C DE 322876C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
helical springs
awl
jaw
belt connections
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919322876D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JAKOB STEGMAIER
Original Assignee
JAKOB STEGMAIER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JAKOB STEGMAIER filed Critical JAKOB STEGMAIER
Application granted granted Critical
Publication of DE322876C publication Critical patent/DE322876C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G3/00Belt fastenings, e.g. for conveyor belts
    • F16G3/003Apparatus or tools for joining belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Bei den bisher gebräuchlichen Riemenverbindüngsapparaten, mit welchen Schraubenfederverbindungen (im Betrieb irrtümlich Drahtspiralverbindungen genannt) hergestellt wurden, zeigen sich Mangel, deren Abstellung mit allen Mitteln angestrebt werden muß, wenn eine einwandfreie Riemenverbindung nach diesem Verfahren erreicht werden soll. Die. Riemenlochung für das Ein-
1Q drehen der Schraubenfedern erfolgte bei den bekannten Vorrichtungen durch einen Stempel, bei dem die Pfriemen geradlinig mit einem Abstand gleich der Ganghöhe der Federn anmontiert waren, mittels Hebeldruck. War
X5 der zu lochende Riemen breiter als der vorhandene Stempel, so mußte der Riemen nachgerückt und noch einmal gelocht werden, was mit besonderer Sorgfalt und entsprechendem Zeitaufwand zu erfolgen hatte. Außerdem war die Verwendung von gleichzeitig rechts- und linksgängigen Schraubenfedern bedingt, weil beim Zusammendrücken die Schraubenfeder in der Richtung des geringsten Widerstandes umkippte und dadurch nicht aufrechte, sondern schiefe Verbindungsschlaufen ergab, die keine glatte Riemenverbindung gestatteten, in den meisten Fällen nicht einmal das Zusammenstecken der Riemenenden ermöglichten.
In der Erkennung dieser Mängel bei dem Riemenverbindungsverfahren mittels: Schraubenfedern ist die vorliegende Erfindung entstanden. Im wesentlichen besteht dieselbe darin, daß erstens das Einstechen der Löcher in das Riemenende durch einen nähmaschinenartig bewegten Pfriemen fortlaufend erfolgt, und zweitens der scharnierartig auf einer Welle angeordnete obere bewegliche Klemmbacken "durch einen Keil nach einer bestimmten Seitenrichtung während des Zusammenpressen transportiert wird, so daß stets aufrechte Verbindungsschlaufen entstehen müssen. Infolgedessen sind nur Schraubenfedern mit ein und derselben Gangart (rechts- oder linksgängig) erforderlich. Der Apparat ist auf beiliegender Zeichnung von zwei Seiten gesehen gezeigt.
Fig. ι zeigt den Apparat von der Seite, auf welcher das Einstechen der Löcher in den Riemen erfolgt. Durch Drehen der Handkurbel α wird mittels der damit verbundenen Welle, auf deren freiem Ende eine Kurbelschleife o. dgl. sitzt, der Pfriemenhalter b mit dem Pfriemen vertikal gehoben und gesenkt. In seiner tiefsten Stelle ragt der Pfriemen in die in das Transportrad c eingedrehte Nut, damit das Riemenende ganz durchstochen wird. Das Transportrad erhält seinen Antrieb ebenfalls von der Kurbel α aus durch Daumenscheibe und Sperrklinke, da seine Bewegung im Augenblick der Lochung unterbrochen werden muß. Der Arbeitsvorgang ist folgender: Ein an seinen Enden winkelrecht geschnittener Riemen wird der Anschlagseite entlang zwischen das Transportrad c und die Gegendruckplatte d, welche, mit zwei Federbolzen verbunden, durch dieselben nach unten gedrückt wird, gebracht. Hierauf wird die Handkurbel α im Uhrzeigersinn so lange gedreht, bis das Riemenende zwischen Transportrad c und Gegendruckplatte d durchgezogen ist; alsdann
ist die Lochung· beendigt. In gleicher Weise wird das andere Riemenende vorbereitet. Nun werden in die beiden gelochten Riemenenden die Schraubenfedern eingedreht und dieselben nacheinander zwischen die Klemmvorrichtung, welche Fig. 2 zeigt, gehalten. Diese besteht aus einem fest auf die Fußplatte aufgeschraubten Backen e, der wie sein Gegenbacken feilenhiebartig gerauht ist, und aus einem mittels Drehgelenk auf der Transportwelle gelagerten seitlich verschiebbaren Backen f. Letzterer hat auf der Rückenfläche einen aufgegossenen Keil. Auf dem Verbindungsstück der beiden Apparatständer ist ein zwischen zwei Augen gelagerter, mittels Bolzen festgehaltener drehbarer Druckhebel §· gelagert. Beim Niederdrücken des Hebels g· wird der obere Klemmbacken heruntergedrückt und gleichzeitig durch den Keil nach rechts gerückt, wodurch dem Umkippen der Schraubenfeder entgegengewirkt und dieselbe in absolut senkrechter Richtung zusammengedrückt wird. Ist das andere Riemenende in gleicher Weise fertiggestellt, dann wird der Riemen aufgelegt, beide Riemenenden zusamengesteckt und ein Lederstreifen (Abfallstreifen vom Riemen selbst) durch die Schlaufen gezogen. Mit dem Apparat kann jeder ungeübte Arbeiter in kurzer Zeit ohne. Materialverschwendung eine solide, billige und doch allen Anforderungen entsprechende Riemenverbindung herstellen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    . Vorrichtung zur Herstellung von Riernenverbindungen mittels Schraubenfedern aus Draht, dadurch gekennzeichnet, daß Riemenenden jeder Breite mit Hilfe eines Transportrades (c), einer Gegendruckplatte (cf) und eines durch die Kurbel (a) auf und ab bewegten Pfriemens fortlaufend gelocht werden können und, nachdem in die Lochung Schraubenfedern von Hand eingedreht sind, diese unter einer Preßvorrichtung mittels Druckhebels und eines durch einen Keil zwangsweise nach einer Richtung ausweichenden Backens (f) senkrecht zusammengepreßt werden, so daß zwei auf diese Weise verarbeitete Riemenenden zusammengesteckt und durch einen durchgezogenen Lederstreifen miteinander verbunden werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919322876D 1919-10-14 1919-10-14 Vorrichtung zur Herstellung von Riemenverbindungen Expired DE322876C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE322876T 1919-10-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE322876C true DE322876C (de) 1920-07-10

Family

ID=6169898

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919322876D Expired DE322876C (de) 1919-10-14 1919-10-14 Vorrichtung zur Herstellung von Riemenverbindungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE322876C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2062517C2 (de) Vorrichtung zum Abschneiden von Schrägstreifen von einem Band und zum Miteinanderverbinden dieser Schrägstreifen
DE322876C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Riemenverbindungen
DE69300483T2 (de) Maschine zur herstellung von schlingen.
DE3876531T2 (de) Vorrichtung zum anbringen von bestandteilen eines reissverschlusses.
DE2423226A1 (de) Vorrichtung zur herstellung von nocken in aufeinanderliegenden blechlagen
DE2432512A1 (de) Formschneidvorrichtung fuer rohrenden
DE3131041A1 (de) Faltfuehrung eines arbeitsstuecks fuer schneid- und naehmaschinen
DE291212C (de)
DE82291C (de)
DE2135029C3 (de) Vorrichtung zum Schränken der Zähne von Sägeblättern
DE1244902B (de) Verfahren zum Verbinden der an beiden Enden hervorstehenden Anschluesse eines Schaltelementes mit den Anschlussdraehten
DE609239C (de) Vorrichtung zum Entnehmen von Reissverschlussgliedern aus einem Behaelter
DE1552003C (de) Materialzuführungsvorrichtung an einer mit einer vorgeschalteten Zick-Zack-Stanze und mit Zwillingswerkzeugen ausgerüsteten Stufenpresse
DE144767C (de)
DE525232C (de) Maschine zur Herstellung verduebelter Holzplatten
DE94889C (de)
DE2623785A1 (de) Verfahren zur herstellung elektrischer kontakte und einrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE182033C (de)
DE25579C (de) Maschine zur Herstellung von Stachelzaundraht
DE383728C (de) Abgratvorrichtung an elektrischen Schweissmaschinen, insbesondere Kettenschweissmaschinen
DE328475C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zertrennen von Metallwerkstuecken mittels zweier aneinander vorbeigefuehrter, das Werkstueck umschliessender, geteilter Matrizen
DE1752797C3 (de) Vorrichtung zum Ziehen und Ablängen von Draht oder Stangen
DE641309C (de) Vorrichtung zum Einpressen V-foermiger Drahthaken fuer Riemenverbinder in Riemen oder breite Transportbaender
DE202006003377U1 (de) Schnellklemmvorrichtung
DE122997C (de)