DE3228772C2 - Einrichtung zur Geschwindigkeitsregelung für ein elektromagnetisch abgestütztes Fahrzeug - Google Patents
Einrichtung zur Geschwindigkeitsregelung für ein elektromagnetisch abgestütztes FahrzeugInfo
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Abstract
Es wird ein geschwindigkeitsgeregelter Magnetschwebeantrieb vorgeschlagen, bei welchem Beschleunigung und Ruck zur Erfüllung vorgeschriebener Komfortbedingungen vorgebbar begrenzt sind. Mittels eines Lastbeobachters kann das tatsächlich zur Verfügung stehende Beschleunigungsmoment ermittelt und bei der Vorgabe der Beschleunigungsbegrenzungen berücksichtigt werden. Im unteren Geschwindigkeitsbereich wird ein Wegregler aktiviert und hält bei einem beabsichtigten Halt das Fahrzeug fest (Stillstandsbremse).
Description
a) Es ist ein vom Geschwindigkeitsistwert (v) und vom Motorstromistwert (i) beaufschlagter Störgrößen-Beobachter
(3) zur Ermittlung der Lastkraft (Fl) vorgesehen;
b) die Ausgangsgröße des Störgrößen-Beobachters wird der Ausgangsgröße des Geschwindigkeitsreglers
aufgeschaltet und einem vom Geschwindigkeitssollwert (vw*) beaufschlagten
Hochlaufgeber zur Begrenzung des Rucks und der Beschleunigung unter Berücksichtigung der
Lastkraft zugeführt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) Dem Geschwindigkeitsregler (2) ist ein Stromregler (IR) unterlagert, dessen Sollwert von einem
Begrenzungsglied begrenzt ist;
b) Eingangsgröße und Ausgangsgröße (i*) des Begrenzungsgliedes
sind als Istwert bzw. als Sollwert einem Nachführregler (NR) zugeführt, dessen Ausgangsgröße (NF) die Ausgangsgröße
("ν") des Hochlaufgebers (1) reduziert.
ρ 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
Ij zeichnet, daß der Sollwert des Wegreglers auf Null
Il gesetzt wird, wenn die Ausgangsgröße ("V) des
g Hochlaufgebers (1), deren zeitliche Ableitung (b*)
Is und die Eingangsgröße (Vw*) des Hochlaufgebers
■!$ den Wert Null aufweisen.
?' 4. Einrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet
γ, durch einen digitalen Differenzzähler (7), dessen
|ii Ausgangsgröße über einen Digital-Analogwandler
fl; (8) einem analogen Wegregler (5) zugeführt ist, der
■'. den Sollwerteingang des Geschwindigkeitsreglers
• (2) beaufschlagt.
: 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 —4,
' dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsgröße
!·.; (-Fl) des Störgrößenbeobachters (3) laufend digital
i:'. abgespeichert und der bei Erreichen eines Ge-
' schwindigkeitswerts in der Nähe des Stillstands abgespeicherte
Wert nach Digital-Analog-Umwandlung als Sollwert einer zu diesem Zeitpunkt aktivierten
Nachführregelung für die Ausgangsgröße (-Fl) des Störgrößenbeobachters (3) verwendet ist.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Geschwindigkeitsregelung für ein elektromotorisch angetriebenes
und elektromagnetisch abgestütztes Fahrzeug, bei welcher im unteren Geschwindigkeitsbereich
ein den Motorstrom beeinflussender Wegregler aktiviert und als Stillstandsbremse benutzt wird. Eine derartige
Einrichtung ist nach der DE-Zeitschrift »Elektrische Bahnen«, 77 (1979), Heft 5, Seiten 117 bis 122 bekannt.
Nach den Seiten 8 bis 12 des Sammelsonderdruckes »Siemens-Zeitschrift«, 52 (1978), Heft 3, Seite 108 bis
117 ist es bei Magnetschwebebahnen, d. h. berührungslos
getragenen, spurgebundenen Höchstgeschwindigj keitsfahrzeugen, bekannt, die Verläufe für den Geschwindigkeitssollwert
mittels eines Hochlaufgeben, vorzugeben.
Die vorliegende Erfindung stellt sich bei einer Einrichtung der eingangs genannten Art die Aufgabe, einen
ίο Geschwindigkeitssollwert überschwingungsfrei unter Einhaltung bzw. Ausnutzung vorgegebener Rück- und
Beschleunigungsbegrenzungen anzufahren und die dann erreichte Geschwindigkeit stationär mit großer
Genauigkeit einzuhalten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches angegebenen
Merkmale gelöst. Mii der Erfindung ergibt sich der
Vorteil, daß unter Erfassung der jeweils mit der Anzahl der zu befördernden Passagiere wechselnden Lastkraft
ein Auseinanderlaufen des vom Hochlaufgeber vorgegebenen Sollwertes und des vom Antrieb realisierbaren
Istwertes als Ursache des Überschwingens verhindert wird.
Die Erfindung samt ihren weiteren Ausgestaltungen, welche in Unteransprüchen gekennzeichnet sind, soll nachstehend anhand der Figuren näher erläutert werden.
Die Erfindung samt ihren weiteren Ausgestaltungen, welche in Unteransprüchen gekennzeichnet sind, soll nachstehend anhand der Figuren näher erläutert werden.
F i g. 1 zeigt ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels der Erfindung, bei dem die Geschwindigkeit ν
jo eines elektromotorisch angetriebenen und elektromagnetisch, d. h. reibungslos abgestützten Fahrzeugs, z. B.
einer Magnetschwebebahn, auf vorgebbare Werte unter Ausnutzung vorgebbarer Grenzwerte für Ruck und
Beschleunigung geregelt werden soll. Der Antrieb dieses Fahrzeugs ist in F i g. 1 mit A bezeichnet und symbolisch
durch ein Regelkreisglied mit Integral-Verhalten dargestellt, dessen Zeitkonstante Ta von der Masse dieses
Antriebs abhängt. Auf den Antrieb A wirkt eine mit Fr bezeichnete Lastkraft als Störgröße. Der Ankerstrom
/' des Antriebs A wird mittels eines Stromregelkreises IR geregelt, welcher vereinfacht als Verzögerungsglied
mit der Zeitkonstante Tj dargestellt ist und seinen Sollwert /* über eine Begrenzerschaltung 4 vom
Ausgang eines Geschwindigkeitsreglers 2 erhält. Der Sollwert des Geschwindigkeitsreglers besteht im Ausgangssignal
v* eines Hochlaufgebers 1, welcher mit dem gewünschten Sollwert vw* eingangsseitig beaufschlagt
ist. Der Sollwert v* wird im Eingangskreis des Geschwindigkeitsreglers
2 mit dem Geschwindigkeitsistwert ν des Antriebs A verglichen. Eine der Lastkraft F;.
entsprechende Größe Fl wird mittels eines mit 3 bezeichneten
Störgrößenbeobachters aus dem Stromistwert /und dem Geschwindigkeitsistwert vermittelt und
dem Ausgang des Geschwindigkeitsreglers 2 aufgeschaltet. Bei einer solchen Störgrößenaufschaltung kann
der Geschwindigkeitsregler 2 proportionales Verhalten aufweisen, ohne daß stationär eine bleibende Regelabweichung
auftritt.
Der Hochlaufgeber hat die Aufgabe, seine Ausgangsgröße V* — den Sollwert der Geschwindigkeit — an
seine Eingangsgröße w*, welche dem gewünschten Sollwert der Geschwindigkeit ν entspricht, so anzugleichen,
daß dabei ihre erste zeitliche Ableitung, gewissermaßen der Sollwert der Beschleunigung, und ihre zweite
zeitliche Ableitung, gewissermaßen der Sollwert des Rucks bestimmte vorgebbare Werte einhalten, welche
für den Ruck in den Größen R+ für den Ruck im Treibbereich bzw. für den (negativen) Ruck im Bremsbereich
bestehen und für die Beschleunigung entsprechend in den Größen B+ und B—, wobei allerdings in weiterer
Ausgestaltung der Erfindung hiervon jeweils der Wert der von dem Störgrößenbeobachters 3 eiinittelten Lastkraft
Fl abgesetzt wird. Da die Werte B+ und B— auch
die Grenzwerte der Begrenzerschaltung 4 darstellen, wird somit verhindert, daß vom Hochlaufgeber dem Antrieb
ein Sollwert vorgeschrieben wird, der nicht realisierbar ist Die Ausgangsgröße v* des Hochlaufpebers
kann sorrit immer in Fühlung mit dem Geschwindigkeitsistwert bleiben und ein überschwingungsfreies Anfahren
eines vorgegebenen Geschwindigkeitssoilwertes ist sichergestellt
Für die Ausgangsgröße v* des Hochlaufgebers ergibt sich beispielsweise bei einem sich von Null sprungartig
auf einen positiven Wert ändernden Eingangssignal vw* die in seinem Blockschaltbild dargestellte Zeitfunktion,
wobei die maximale Steigung dieser Funktion durch den
Wert (BH P/.), die Krümmung durch Jie Werte R +
und R— und ihr Endwert durch die Eingangsgröße vw*
bestimmt ist.
Sollte beispielsweise bei zu großer Belastungsänderung des Antriebs der Stromsollwert i* an die Grenzen
B+ bzw. B— des Begrenzungsgliedes 4 stoßen, so wäre ebenfalls ein Überschwingen beim Anfahren der Endgeschwindigkeit
zu befürchten. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird deshalb ein Nachführregler NR in
Aktion gesetzt, der für den Fall, daß sein in der Eingangsgröße des Begrenzungsgliedes 4 bestehender Istwert
größer ist als sein in der Ausgangsgröße des Begrenzungsgliedes 4 bestehender Sollwert die Ausgangsgröße
v* des Hochlaufgebers solange reduziert, bis die Eingangsgröße des Begrenzungsgliedes 4 in Übereinstimmung
mit seiner Ausgangsgröße /* gebracht worden ist. Der Nachführregler sollte zweckmäßigerweise
ein integrales Verhalten aufweisen, falls der Nachführregelkreis keine Glieder mit derartigem Verhalten aufweist.
Um den Stillstand beim Schweben des Fahrzeugs trotz fehlender Reibung zu sichern, wird bei kleiner Geschwindigkeiten,
etwa bei 1 —4% der Nenngeschwindigkeit, eine hochgenaue digitale Wegregelung überlagert
und dann als Stillstandsbremse benutzt. Dieser digitale Wegregelkreis besteht aus einem Spannungs-Frequenz-Umsetzer
6, welcher über ein Glättungsglied mit der Zeitkonstanten T\ beaufschlagt wird und ein der
Größe v* frequenzproportionales Impulssignal an einen Differenzzählei- 7 gibt. Dem anderen Eingang des Differenzzählers
7 ist der Geschwindigkeitsistwert v*. digitalisiert als entsprechend frequenzproportionale Impulsreihe
Vdlf zugeführt. Der Differenzzähler 7 zählt die Differenz
seiner Eingangsimpulse, sein Zählerstand wird damit proportional einer Wegabweichung. :n einem Digital/Analog-Wandler
8 wird ein dem Stand des Differenzzählers 7 proportionales Analogsignal gebildet und
über den Wegregler 5 dem Eingang des Geschwindigkeitsreglers 2 im positiven Sinne aufgeschaltet. Freigegeben
wird dieser Wegregelkreis zweckmäßigerweise schon bei kleinen Geschwindigkeiten, beispielsweise
zwischen 1 —4% der Nenngeschwindigkeit, mit einem entsprechend auf den Differenzzähler wirkenden L-Signal
am Ausgang eines UND-Gatters 15. Hierzu wird das UND-Gatter 15 eingangsseitig über einen Betragsbildner 16 und ein Schwellwertglied 17 mit der Ansprechschwelle
51 vom Geschwindigkeitsistwert ν be- b5
aufschlagt sowie von einem an der Klemme 14 anliegenden Signal, welches ein L-Signal aufweist, wenn als Geschwindigkeitssollwert
vw* der Wert Null vorgegeben wird.
Die Stillstandsbremse tritt in Aktion, & h. der Wegregler
5 wirkt nun allein auf den Sollwerteingang des Geschwindigkeitsreglers, wenn die Ausgangsgröße v*, das
ihrer zeitlichen Ableitung entsprechende Signal b* des Hochlaufgebers 1 und der vorgegebene Sollwert vw*
gleichzeitig den Wert Null aufweisen, was von einem UND-Gatter 9 ausgewertet wird, weiches eingangsseitig
von den genannten Führungsgrößen des Hochlaufgebers 1 jeweils über Betragsbildner 10 bzw. 11 und
nachgeschaltete Schweliwertglieder mit der Ansprechschwelle Null beaufschlagt ist und dem weiterhin das
Signal der Klemme 14 zugeführt ist. Mit dem L-Signal des UND-Gatters 9 wird der Spannungs-Frequenz-Umsetzer
6 gesperrt, so daß an dem mit + bezeichneten Eingang des Differenzzählers 7 als Frequenz-Sollwert
nunmehr exakt der Wert Null erscheint. Damit ist der Wegregelkreis aktiviert und hält die Lage des Fahrzeugs
fest.
Der Störgrößenbeobachter 3 zur modellmäßigen Ermittlung
der Lastkraft Ff. enthält in an sich bekannter
Weise einen den Antrieb A modellmäßig nachbildenden Integrator mit der Zeitkonstanten T3, welche der Zeitkonstanten
TA entspricht. Er wird von derselben Eingangsgröße
beaufschlagt wie der Antrieb A und seine Ausgangsgröße ν — die nachgebildete Geschwindigkeit
ν — wird mit der tatsächlichen Geschwindigkeit ν in
einem Mischglied 18 verglichen. Die Differenz- bzw. Fehlergröße e zwischen tatsächlicher und nachgebildeter
Istgeschwindigkeit wird proportional über ein Proportionalglied 19 und integral über einen Integrator 21
mit der Zeitkonstanten Ts rückgekoppelt, dem noch ein Proportionalglied 20 vorgeordnet sein kann. Es entsteht
am Ausgang des Integrators 21 eine Größe — FL, welche
über eine Umkehrstufe 22 dem Ausgang des Geschwindigkeitsreglers 2 zur Lastkompensation aufgeschaltet
ist und im Hochlaufgeber 1 zur Bildung der maximal zu realisierenden Beschleunigungswerte verwendet wird.
Im Bereich kleiner Geschwindigkeiten und vor allem bei einem Halt, welcher bei einem magnetisch abgestützten
Fahrzeug einer Magnetschwebebahn im Bahnhofsbereich mit einem Absenken verbunden ist, kann
ein ordnungsgemäßes Arbeiten des Störgrößenbeobachters 3 nicht sichergestellt werden, wenn seine Integralglieder
in analoger Technik ausgeführt sind. Besonders für die Ausgangsgröße des Integrators 21, welcher
ja die Lastkraft Fl nachzubilden hat, wäre es wichtig, bei
einem Neustart exakt denselben Wert auszugeben, welcher vor dem Halt ermittelt wurde. Daher wird laufend
die Ausgangsgröße — Fl des Integrators 21 mittels eines
Analog/Digital-Wandlers erfaßt und digital abgespeichert. Die Ausgangsgröße des Analog/Digital-Wandlers
23 wird einem Mischglied 24 über einen Digital/Analog-Wandler 25 zugeführt. Den anderen Eingang des Misehgliedes
24 beaufschlagt subtraktiv die Ausgangsgröße — FL des Störgrößenbeobachters 3 direkt. Es ist weiterhin
ein Schaltglied 26 vorgesehen, über welches der Ausgang des Mischgliedes über ein Zeitkonstantenglied
27 mit der Zeitkonstanten Tj dem Eingang des die Lastkraft
-Fl nachbildenden Integrators 21 zuführbar ist. Der eine Eingang eines UND-Gatters 30 wird über einen
Betregsbildner 28 und ein Schwellwertglied 29 mit der Ansprechschwelle S 2 vom Geschwindigkeitsistwert
ν beaufschlagt. Wenn zu einem Zeitpunkt im unteren Geschwindigkeitsbereich der Betrag der Geschwindigkeit
eine bestimmte Schwelle 5 1, welche beispielsweise auch etwa zwischen 1 und 4% der Nenngeschwindigkeit
gewählt werden kann, unterschreitet und gleichzeitig
32 28 77
der gewünschte Sollwert vw* Null ist, d. h. das Signal an der Klemme 14 ein L-Signal wird, dann erscheint am
Ausgang eines UND-Gatters 30 ebenfalls ein L-Signal, welches den Analog/Digital-Wandler 23 sperrt, d. h. seinen
bis dahin erreichten Zustand gewissermaßen »einfriert« und die Umschaltvorrichtung 26 in diejenige
Stellung bringt, in dem der Ausgang des Mischgliedes 24 mit dem Eingang des Zeitkonstantengliedes 27 verbunden
ist. Wie aus der Fig. 1 ersichtlich, wird damit ein Nachführregelkreis geschlossen, welcher den Ausgang
des Integrators 21 stets demjenigen Wert nachführt, den er zum Zeitpunkt des Auftretens eines L-Signals am
Ausgang des UND-Gatters 28 hatte. Damit wird sichergestellt, daß nach einem erneuten Start bzw. nach Absenken
des Fahrzeugs mit genau derselben Lastkraftgröße Fl weitergearbeitet wird, welche zuvor vorn Störgrößenbeobachter
3 ermittelt worden ist.
F i g. 2 zeigt Details zum inneren Aufbau des Hochlaufgebers 1. Die als Sollwert für den Geschwindigkeitsregler
2 bestimmte Ausgangsgröße v* wird am Ausgang eines Integrators 31 abgenommen. Der Eingang des Integrators
31 stellt das zeitliche Integral des Geschwindigkeitssollwertes v* dar und kann als Beschleunigungssollwert b* betrachtet werden. Er wird einerseits dem
Betragsbildner 10 zur Sperrung des Spannungs-Frequenz-Umsetzers 6 zugeführt und andererseits über ein
elektronisches Zweipunktschaltglied 32 auf den Eingang eines zweiten Integrators 33 gegengekoppelt, welcher
dem Integrator 31 vorgeordnet ist. Am Eingang des Integrators 33 entsteht somit die zeitliche Ableitung des
Beschleunigungssollwertes b*, d. h. also der dem Antrieb vorgeschriebene Ruck-Sollwert. Auf den Eingang
des Integrators 33 wirkt zusätzlich die Ausgangsgröße NF des Nachführreglers NR, welche jedoch nur dann
ein von Null verschiedenes Signal aufweist, wenn der Antrieb infolge extremer Belastung an seine vorgebbaren
Grenzen stößt. Sonst wird der Eingang des Integrators 33 je nach Vorzeichen der Eingangsgröße des
Zweipunktschaltgliedes 32 mit der Größe R + bzw. R—
beaufschlagt und damit die maximalen Werte des Ruck-Sollwerts R* vorgegeben, mit denen dann letztlich die
Sollwerte für die Beschleunigung b* und für die Geschwindigkeit v* des Antriebs realisiert werden. Das
Zweipunktschaltglied 32 wird weiterhin über ein Mischglied 34 vom Ausgangssignal eines Begrenzungsgliedes
35 beaufschlagt, dessen obere Grenze durch die Differenz einer konstant vorgebbaren Größe B+ und der
vom Störgrößenbeobachter 3 ermittelten Lastkraft Fl bestimmt ist und dessen untere Grenze durch die Differenz
zwischen einer ebenfalls konstant vorgebbaren Größe B— und diesem Wert FL bestimmt ist. Dem Begrenzungsgüed
34 ist ein Funktionsgenerator 36 mit der in seinem Blockschaltbild angegebenen invers parabelförmigen
Kennlinie vorgeordnet welcher eingangsseitig von der in einem Proportionalglied 37 verstärkten
Differenz zwischen dem gewünschten Sollwert vw* und der Ausgangsgröße v* des Integrators 30 beaufschlagt
ist
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Einrichtung zur Geschwindigkeitsregelung für ein elektromotorisch angetriebenes und elektromagnetisch
abgestütztes Fahrzeug, bei welcher im unteren Geschwindigkeitsbereich ein den Motorstrom
beeinflussender Wegregler aktiviert und als Stillstandsbremse benutzt wird, gekennzeichnet
durch folgende Merkmale:
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3228772A DE3228772C2 (de) | 1981-07-31 | 1982-08-02 | Einrichtung zur Geschwindigkeitsregelung für ein elektromagnetisch abgestütztes Fahrzeug |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3130339 | 1981-07-31 | ||
| DE3228772A DE3228772C2 (de) | 1981-07-31 | 1982-08-02 | Einrichtung zur Geschwindigkeitsregelung für ein elektromagnetisch abgestütztes Fahrzeug |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3228772A1 DE3228772A1 (de) | 1983-02-17 |
| DE3228772C2 true DE3228772C2 (de) | 1985-03-07 |
Family
ID=25794990
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3228772A Expired DE3228772C2 (de) | 1981-07-31 | 1982-08-02 | Einrichtung zur Geschwindigkeitsregelung für ein elektromagnetisch abgestütztes Fahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3228772C2 (de) |
Cited By (3)
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| DE4329484A1 (de) * | 1992-09-02 | 1994-03-03 | Fuji Electric Co Ltd | Positioniervorrichtung |
| DE4337356A1 (de) * | 1993-11-02 | 1995-05-04 | Siemens Ag | Regelungsverfahren und Schaltung zur Regelung eines Elektrofahrzeuges |
| CZ309568B6 (cs) * | 2021-01-14 | 2023-04-19 | ŠKODA ELECTRIC a.s | Způsob regulace a omezení rychlosti a řízení zrychlení elektrických pozemních vozidel |
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| TWI279338B (en) | 2002-04-18 | 2007-04-21 | Siemens Ag | Method to electro-dynamically brake a track-vehicle |
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| DE2813253C2 (de) * | 1978-03-28 | 1982-12-16 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Schaltungsanordnung zum Anfahren eines fahrweggebundenen elektrischen Triebfahrzeuges mit einem eisenlosen synchronen Linearmotor |
-
1982
- 1982-08-02 DE DE3228772A patent/DE3228772C2/de not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3228772A1 (de) | 1983-02-17 |
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