DE3229016C2 - Schraubwerkzeug - Google Patents
SchraubwerkzeugInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING, OR HOLDING
- B25B23/00—Details of, or accessories for, spanners, wrenches, screwdrivers
- B25B23/14—Arrangement of torque limiters or torque indicators in wrenches or screwdrivers
- B25B23/141—Mechanical overload release couplings
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Details Of Spanners, Wrenches, And Screw Drivers And Accessories (AREA)
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Abstract
Bei einem Schraubwerkzeug mit einem Antriebsglied und einem Arbeitsglied, die koaxial in einem Gehäuse angeordnet durch eine ausrückbare Kupplung miteinander verbunden sind, die durch eine Feder zur Begrenzung des übertragbaren Drehmoments belastet ist, wird die Kupplung durch zwei zueinander koaxiale Kränze von gleichgroßen Kugeln bewirkt, die bei eingerückter Kupplung im Bereich der Zwickel überlappen und damit eine Verriegelung in Umfangsrichtung bewirken. Bei Überschreiten des vorgegebenen Drehmoments kommen die Kugeln unter Punktberührung und unter Zusammendrücken der Feder außer Eingriff. Die Verwendung der handelsüblichen Kugeln bedeutet eine wesentliche Senkung der Herstellungskosten durch verringerte Bearbeitungsnotwendigkeit.
Description
Drehmomentbegrenzungseinrichtung für Schraubwerkzeuge gemäß dem Gattungsbegriff des Anspruchs
1 sind als Drehmomentschlüssel oder Drehmomentschraubenzieher bekannt.
Im allgemeinen werden hierbei Kupplungen mit
Kupplungszähnen verwendet, die einen erheblichen Fertigungsaufwand haben. Bei einer anderen Bauart
werden als Kupplung zwei wellenförmige quer zur Drehachse liegende Flächen benutzt, zwischen denen
bei Überschreiten des vorgegebenen Drehmoments eine Gleitbewegung über verhältnismäßig große Flächen
eintritt, die starken Abrieb verursachen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein zuverlässiges und preiswertes Schraubwerkzeug der eingangs
erwähnten Art zu schaffen,
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 herausgestellten Merkmale gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Untcransprüchen.
Die handelsüblichen, billigen Kugeln benötigen keine
zusätzliche Bearbeitung und auch die Bearbeitung der
drei Glieder des Wcrk/.cugs erfordert keinen übertriebenen
Aufwand. Die Kugeln arbeiten im übrigen in vorteilhafter Weise unter Punktberührung zusammen.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen Drehmomentschiüsse! nach der Erfindung,
F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen Drehmomentschiüsse! nach der Erfindung,
Fig.2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles X in
Fig. 1,
Fig.3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles Y in
to Fig. 1,
F i g. 4 eine Teilansicht auf die in Eingriff miteinander stehenden Kupplungskugeln,
F i g. 5 eine Teilansicht auf die Kugelkränze bei gelöster Kupplung,
is Fig.6 eine Teildraufsicht auf das Antriebsglied in
größcrem Maßstab,
F i g. 7 einen Schnitt nach der Linie 7-7 in F i g. 6,
F i g. 8 einen Teillängsschnitt durch eine zweite Bauform,
F i g. 9 einen Schnitt nach der Linie 9-9 in F i g. 8.
F i g. 9 einen Schnitt nach der Linie 9-9 in F i g. 8.
Das Schraubwerkzeug hat ein zylindrisches Gehäuse 1, in dem drehbar ein Antriebsglied 2 (antriebsseitige
Kupplungshälfte) gelagert ist das außerhalb des Gehäuses mit einem Sechskantkopf 3 versehen ist.
In der oberen Stirnfläche des Antriebsglieds 2 ist eine ringförmige Aussparung 4 gebildet, deren axiale Wände 5 wellenförmig gestaltet sind, so daß sich Taschen zur Aufnahme von Kugeln 6 bilden, in denen die Kugeln in Umfangsrichtung festgelegt sind.
In der oberen Stirnfläche des Antriebsglieds 2 ist eine ringförmige Aussparung 4 gebildet, deren axiale Wände 5 wellenförmig gestaltet sind, so daß sich Taschen zur Aufnahme von Kugeln 6 bilden, in denen die Kugeln in Umfangsrichtung festgelegt sind.
Die Kugeln 6 arbeiten mit Kugeln 7 zusammen, die in gleicher Weise in der unteren Stirnfläche eines Kopfes 8
einer Kupplungshälfte 8, 9 gehalten sind, die axial verschieblich im Gehäuse 1 abgestützt ist. Der Kopf 8 trägt
einen Schaft 9, der sich in eine Bohrung 10 eines Arbeits-J5
glieds erstreckt, das im Gehäuse 1 axial festgelegt ist. Der Schaft 9 hat an seinem oberen Ende 12 Abflachungen
13 und paßt in die entsprechend geformte Bohrung
10 des Arbeitsglieds 11, wodurch eine drehfeste Verbindung
der axial verschieblichen K.upplungshälfte 8,9 (abtriebsseitige
Kupplungshälfte) mit 'lern Arbeitsglied 11 hergestellt ist.
Das Arbeitsglied 11 enthält in der oberen Stirnfläche eine Sechskantaussparung 14. Im Falle eines Schraubenziehers
ist der obere Bereich als Schneide ausgebildet.
Zwischen dem Arbeitsglied 11 und dem Kopf 8 ist eine den Schaft 9 umgebende Feder 15 (Kupplungsfeder)
angeordnet.
Diese Feder 15 hält die Kupplung eingerückt (F i g. 4), wobei die Kugeln 7 der Kupplungshälfte 8,9 (abtriebsseitige
Kupplungshälfte) in die Zwickel zwischen den Kugeln 6 greifen, so daß das am Antriebsglied 2 eingebrachte
Drehmoment über die Kugeln 6, 7 und den Schaft 9 auf das Arbeitsglied übertragen wird. Wird das
durch die Feder 15 vorgegebene maximale Drehmoment überschritten, so kommen die Kugeln 6 und 7
unter Zusammendrücken der Kupplungsfeder 15 außer Eingriff (Fig. 5), so daß der Antrieb des Arbeitsglieds 11
unterbrochen ist.
Im Ausführungsbeispiel ist nur ein Wert des vorgege-
bo benen Drehmoments vorgesehen, da das Arbeitsglied
11 am Gehäuse 1 eindeutig festgelegt ist (Einpressung 16). Unterschiedliche Werte des Drehmoments könnten
durch eine an sich bekannte axiale Verstellmöglichkeit eingestellt werden. Ebenso könnten bekannte Einrich-
b5 Hingen zum Einstellen der Federkraft der Kupplungsfedcr
15 verwendet werden.
Die Kugeln können auch gemäß der zweiten Ausführungsform
(F i g. 8) in der Gestalt von Kugellagern 18 in
den sich zugewandten Stirnflächen verwendet werden, die mit ihren Käfigen in Ringnuten 18 des Antriebsglieds 2 und des Kupplungskopfes 8 eingesetzt und in
Umfangsrichtung festgelegt sind.
Die F i g. 8 und 9 zeigen ferner eine an sich bekannte Einwegkupplung 19, durch die die Drehrichtung des Antriebsglieds
2 zum Gehäuse I bestimmt wird.
Die erste Bauform arbeiten jedoch in beiden Drehrichtungen,
to
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
20
30
40
45
bO
Claims (3)
1. Drehmomentbegrenzungseinrichtung für ein Schraubwerkzeug, bestehend aus einem Antriebsglied und einem Arbeitsglied, die koaxial in einem
Gehäuse angeordnet und durch eine ausrückbare Kupplung miteinander verbunden sind, sowie einer
Kupplungsfeder für diese Kupplung zur Begrenzung des übertragbaren Drehmoments, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplungsglieder der Kupplung aus zwei ringförmigen Kränzen mit gleichgroßen Kugeln (6, 7; !6, 17) bestehen, die
Kränze koaxial zueinander angeordnet sind und die Kugeln des einen Kranzes zwischen den Zwickeln
der Kugeln des anderen Kranzes gehalten und dadurch in Umfangsrichtung gegeneinander verriegelt
sind, wobei der eine Kranz am Antriebsglied (2) und der andere Kranz an einer Kupplungshälfte (S, 9) in
Umfangsrichtung festgelegt ist, welche Kupplungshäifte (8, &) axial verschieblich und drehfest mit dem
Arbeitsglied (U) verbunden ist.
2. Drehmomentbegrenzungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, daß das Antriebsglied (2) drehbar im Gehäuse (1) angeordnet ist und
die dem Arbeitsglied (It) zugewandte Stirnfläche des Antriebsgliedes (2) eine ringförmige Aussparung
(4) zur Aufnahme des einen Kranzes der Kugeln (6) enthält, wobei axiale Wände (5), die wellenförmig
der Kugelform angepaßt sind, die Kugeln in Umfangsrichtung im Antriebsglied (2) festlegen, und daß
schließlich üie Kupplungshälfte (8, 9) zum Aufnehmen der Kugeln (7) ^Jes anderen Kranzes entsprechend
ausgebildet ist.
3. Drehmomenlbegrenzungf'inrichtung nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß in den einander zugewandten Stirnflächen des Antriebsglieds (2)
und der Kupplungshälftc (8, 9) Ringnuten (18) zur Aufnahme von mit Käfigen versehenen Kugellagern
(16, 17) gebildet sind und daß jedes Kugellager an seinem zugeordneten Glied (Kupplungshälfte) in
Umfangsrichtung festgelegt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823229016 DE3229016C2 (de) | 1982-07-30 | 1982-07-30 | Schraubwerkzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823229016 DE3229016C2 (de) | 1982-07-30 | 1982-07-30 | Schraubwerkzeug |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3229016A1 DE3229016A1 (de) | 1984-02-09 |
| DE3229016C2 true DE3229016C2 (de) | 1984-06-07 |
Family
ID=6170043
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823229016 Expired DE3229016C2 (de) | 1982-07-30 | 1982-07-30 | Schraubwerkzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3229016C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE2944182C2 (de) * | 1979-11-02 | 1983-03-10 | René 6710 Frankenthal Rendl | Drehmomentbegrenzungseinrichtung für Schraubendreher |
-
1982
- 1982-07-30 DE DE19823229016 patent/DE3229016C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3229016A1 (de) | 1984-02-09 |
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Legal Events
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