DE323025C - Schutzschild - Google Patents

Schutzschild

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DE323025C
DE323025C DE1914323025D DE323025DD DE323025C DE 323025 C DE323025 C DE 323025C DE 1914323025 D DE1914323025 D DE 1914323025D DE 323025D D DE323025D D DE 323025DD DE 323025 C DE323025 C DE 323025C
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protective shield
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shield
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plates
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DE1914323025D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C27/00Accessories; Details or attachments not otherwise provided for
    • F41C27/04Arrangements for mounting spades or shields
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H5/00Armour; Armour plates
    • F41H5/06Shields
    • F41H5/12Shields for smallarms; for light-rocket launchers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Schutzschild. Gegenstand der Erfindung ist ein Schutz-Schild für Fußsoldaten, der während des Marsches beim Vorgehen als Brustschild, beim Zurückgehen als Rückenschild-getragen wird, während des Feuergefechtes aber an einer stielartigen Handhabe in aufgestellter Lage als vorteilhafter Ersatz für aus Zeitmangel oder sonstigen Gründen nicht herstellbare Deckungen bzw. im Verein mit diesen zur Erhöhung der Sicherheit gegen feindliches Infanteriefeuer bei erhöhter Zielgenauigkeit verwendet werden kann.
  • Dieser Schutzschild besteht im wesentlichen aus zwei leicht lösbar miteinander und mit dem Stiel verbundenen,-fächerartig gegeneinander verschiebbaren und zu dem Stiel in verschiedene Winkelstellungen bringbaren Stahlblechplatten, die in zusammengeschobener Stellung, auf den Stiel niedergeklappt, als Brust- oder Rückenpanzer dienen, in auseinandergeschobener Stellung dagegen zwischen sich eine Öffnung zum Durchstecken und Auflegen der Feuerwaffe und zum Visieren auf das Ziel freilassen. Der Schutzschild ist außerdem so eingerichtet, daß er direkt auf dem Boden oder in einem entsprechenden Abstande davon aufgestellt werden kann, um körperlich schwächeren oder stärkeren Schützen als Deckung zu dienen. Er kann vermittels des Stieles aus der einen in die andere Kampfstellung vorgeschoben werden und auch gegebenenfalls als Sitzgelegenheit Anwendung finden. Durch Abnahme der einen Platte kann die verbleibende Platte als Schaufel- oder Hauenblatt am Sitz fixiert werden und letzterer ist vorteilhaft hohl ausgeführt, um Signalfahnen in demselben unterbringen zu können, deren Stangen zu einem Gewehrputzstock zusammenstellbar sind. Das Griffende des Stieles wird durch einen mit Schraubenzieher ausgestatteten Ölbehälter gebildet und die Schließhaken, welche gleichzeitig das Höher- oder Tieferstellen des Schutzschildes während des Schießens ermöglichen, können als Konservenbüchsenöffner ausgebildet sein.
  • In der Zeichnung stellt Fig. z und 2 in Rückansicht und Schnitt den zusammengeschobenen, vom Soldaten an der Brust- oder Rückenseite zu tragenden Schutzschild dar. Die Fig. 3 und 4 zeigen Vorder- und Seitenansicht des beim Schießen in liegender Stellung gebrauchten Schutzschildes. Fig. 5 zeigt die in dem hohlen Stiel unterzubringenden Hilfsgeräte.
  • Die den Schutzschild bildenden Platten a und b, von denen die eine die Umrißform eines Spatenblattes mit geschärftem und stellenweise sägeartig gezahntem Rande hat, während die andere Platte einen seitlichen Randausschnitt c für das durchzusteckende und aufzulagernde Gewehr, sowie einen an den Ausschnitt oben anschließendenVisierschlitz ä besitzt, sind .durch einen Bolzen f drehbar miteinander verbunden und durch eine Flügelmutter e in verschiedener gegenseitiger Stellung feststellbar. Die beiden Platten sind fächerartig gegeneinander verschiebbar, so daß sie aus der Stellung nach Fig. r in jene nach Fig.2 gebracht werden können. In ersterer Stellung ist die Endlage der Platte a durch einen an der Platte b angebrachten Anschlag g bestimmt; in letzterer Stellung legt sich die Platte ca mit ihrem Rande in eine lappenartige Umbiegung der Platte b ein, so daß auch bei gelüfteter Schraubenmutter e ein Zusammenschieben der Platten verhindert ist.
  • Der Schutzschild ist mit einem als Handhabe dienenden Stiel h versehen, der an einem an der Rückseite der Platte a abstehenden . Steg i um den Bolzen j in einer zum Schild senkrechten Ebene drehbar ist und in jeder beliebigen Stellung mittels einer Mutter k, die auf einem am Stiel vorragenden und durch einen Schlitz n des Steges i gehenden Bolzen m festgeschraubt werden kann, feststellbar ist.
  • Um den auf den Boden oder eine Brustwehr aufgesetzten Schild höher stellen zu können, sind an beiden Platten a und b drehbare Füße o angebracht, welche gegebenenfalls nach Art eines Konservenbüchsenöffners ausgestaltet und abschraubbar sind, .um sie für diesen Zweck verwendbar zu machen.
  • Der Stiel h, welcher, wenn der Schutzschild beim Schießen in liegender Stellung gebraucht wird, nach hinten ragend in mehr oder weniger geneigter Lage eingestellt wird und alsdann als Handhabe zum Verschieben des Schutzschildes aus einer Feuerstellung in die andere dient, liegt bei am Körper getragenem Schutzschild an diesem an und wird alsdann durch einen Bügel am Leibriemen gesteckt und mittels eines in den Stegschlitz n eingehakten Halsriemens oder Bandes getragen.
  • Für den Fall, daß die Platte a des Schutzschildes als Spatenblatt oder als Hauenblatt Verwendung finden soll, wird die Platte b nach Lüften der Mutter e abgenommen und der Stiel h in der Verlängerung der Ebene der Platte a oder in entsprechender Winkelstellung zu derselben festgestellt.
  • Der Stiel ist hohl und zur Aufnahme von um Stangen p gewickelten Signalfahnen bestimmt. Diese Stangen sind zu einem Putzstock zusammenstellbar. Das Griffende des Stieles wird durch einen in die Höhlung des letzteren einsetzbaren Ölbehälter q gebildet, dessen Füllöffnung durch einen eingesteckten und einschraubbaren Pinsel y verschließbar ist, während .eine der Stangen p mit ihrem kappenartigen Endstück auf einen als Schraubenzieher s ausgebildeten Ansatz des Behälters q aufschraubbar ist.
  • Der Schutzschild und seine Teile sind demnach einer vielseitigen Verwendung fähig, leicht und schnell zu handhaben und daher dem jeweiligen Gebrauche rasch und bequem anzupassen.
  • Ein derartiger Schutzschild, der -an Stelle des gebräuchlichen Infanteriespatens zu treten hat und mit dem Stiel durch einen am Leibriemen angebrachten Bügel gesteckt und mittels Riemen oder Bänder an den Hals gehängt wird, erhöht bei seinem Gebrauche als Brust- oder Rückenschild, vornehmlich aber im Feuergefecht, das Gefühl der Sicherheit des Soldaten, ermöglicht ein ruhiges und sicheres Zielen und gestattet das ungehinderte Vorrücken bis nahe an den Gegner heran unter ganz erheblicher Verminderung des Gefahrmomentes.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRUcH: Aus gelenkig miteinander verbundenen Teilen bestehender Schutzschild für Fußsoldaten, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem in bekannter Weise mit umklappbarem und feststellbarem Stiel (h) versehenen Spatenblatt (a) dreh- und lösbar ein Ergänzungsblatt (b) verbunden ist, welches mit einem Randausschnitt (c) versehen ist, ®der bei auseinandergeschobenem Schutzschild eine zwischen den Blättern liegende Schießscharte bildet.
DE1914323025D 1914-12-12 1914-12-12 Schutzschild Expired DE323025C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE323025T 1914-12-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE323025C true DE323025C (de) 1920-07-13

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ID=6170852

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1914323025D Expired DE323025C (de) 1914-12-12 1914-12-12 Schutzschild

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