DE3230792C3 - Kühlthekeneinheit - Google Patents
KühlthekeneinheitInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kühlthekeneinheit mit einem den Warenaufbewahrungsraum aufnehmenden Thekenbett, bei welcher ein von einem Gebläse geförderter Umluftstrom nach Kühlung durch eine Kältequelle und Befeuchtung in den Warenaufbewahrungsraum und von diesem zurück zu der Kältequelle gefördert wird, wobei ein Gebläse, die Kältequelle und eine Befeuchtungseinrichtung in einem Gehäuse außerhalb des Thekenbettes, vorzugsweise in einem gesonderten Unterbaugehäuse des Thekenbettes angeordnet sind. Zur Vereinfachung der Konstruktion und zur Verbesserung des Wirkungsgrads ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß der gekühlte und befeuchtete Umluftstrom von dem Innenraum des das Gebläse, die Kältequelle und die Befeuchtungseinrichtung aufnehmenden Gehäuse mittels mehrerer voneinander getrennter, über je wenigstens eine Teillänge des Thekenbettes verlaufende Zuluftkanäle den dem Gehäuse zugeordneten Thekenlängsabschnitten des Warenaufbewahrungsraumes zugeleitet wird.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kühllhekcneinheit
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der nicht vorveröffentlichten DE-OS 3G 27 247 ist eine Kühlthekeneinheit mit einem den Warenaufbewahrungsraum
aufnehmenden Thekenbett bekannt, bsi welcher ein von einem Gebläse geförderter Umluftstrom
nach Kühlung durch eine Kältequells, z. B. einen Verdampfer, und Befeuchtung in den Warenaufbewahrungsraum
und von diesem zurück zu der Kältequelle gefördert wird, wobei das Gebläse und die Kältequelle
in einem Gehäuse außerhalb des Thekenbettes, nämlich in einem gesonderten Unterbaugehäuse des
Thekenbettes angeoidnet sind, wobei der gekühlte und
befeuchtete Zuluftstrom von dem Innenraum eines das Gebläse und die Kältequelle aufnehmenden Gehäuses
über eine Durchtrittsöffnung des Gehäuses von nur einem Eruchteil der Länge des Thekenbettes von dieser
ausgehend mittels einer die Durchtrittsöffnunj: überwölbenden
Haube in den Warenaufbewahrungsraum geführt und der Rückluftstrom aus dem Warenaufbewahrungsraurü
über einen in Thekenlängsrichtung verlaufenden in den Innenraum des Gehäusesmündenden
Rückluftkanal zurückgeführt wird. Hierbei ist die Befeuchtungseinrichtung im Thekenbett selbst vorgesehen.
Die von der Kaltluftdurchtrittsöffnung im wesentlich radial verlaufende Einführung des Kaltluftstromes
in den Warenaufbewahrungsraum führt insbesondere bei langen Theken zu einer ungleichmäßigen
Verteilung der Kühlluft über die Thekenlänge.
tine solche Kühlthekeneinheit ist aus der DE-OS 24 20 632 bekannt Bei dieser und anderen bekannten
Theken wird der Umluftstrom bisher jeweils über die gesamte Thekenlänge senkrecht zur Thekenlängsachse
umgewälzt. Dies setzt voraus, daß die Luftstromerzeugungs-,
Kühl- und gegebenenfalls Befeuchtungsaggregate mit verhältnismäßig großem baulichen Aufwand
im wesentlichen über die gesamte Thekenlänge reichen bzw. verteilt sind.
Bei der aus der DE-OS 29 22 971 bekannten Theke liegt das Gebläse und das Kühlaggregat im Thekenbett,
was die Reinigungs- und Wartungsarbeiten erschwert.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Kühlthekeneinheit der gattungsgemäßen Art bei Erhaltung
der Möglichkeit einer leichten Reinigung und Wartung der Thekenaggregate baulich zu vereinfachen und in
ihrem Wirkungsgrad zu verbessern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des
Anspruchs 1 gelöst. Dadurch sind die Thekenaggregate, wie Gebläse, Kältequelle und gegebenenfalls Befeuchtungseinrichtung
in einer gesonderten zentralen Einheit untergebracht, in welcher die kalte und gegebenenfalls
befeuchtete Zuluft hergestellt wird. Das Gebläse kann dabei auch unmittelbar im Bereich der Durchtrittsöffnung
des Gehäuses zu dem Thekenbett angeordnet sein. Wesentlich ist lediglich, daß die kalte und gegebenenfalls
befeuchtete Zuluft von dem Gehäuse über eine kurze Durchtrittsöffnung zentral dem Thekenbett züge-
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et Arxrt
T onffcri^htitntT in s4tA oinialnan
grund der Kombination von zentraler Luftaufbereitung und Umluftführung in Thekenquer- und -längsrichtung
ergeben sich damit gegenüber bekannten Thekeneinheiten .irhebliche Vorteile baulicher Art und hinsichtlich
des Wirkungsgrades. Es ist insbesondere auch bei größeren Längen der Thekeneinheit nicht mehr erforderlich,
über die gesamte Thekeneinheitenlänge verteilt mehrere Gebläse vorzusehen und die Kältequelle und
die Befeuchtungseinrichtung über die gesamte Länge
&iacgr;&ogr; der Thekeneinheit zu erstrecken. Die richtig mit Druck
beaufschlagte, gekühlte und gegebenenfalls befeuchtete Luft wird ausschließlich in dem gesonderten Gehäuse
vorgefertigt und mittels des Kanalsystems über die die gesamte Länge der Thekeneinheit ausmachenden Thekenlängsabschnitte
des Warenaufbewahrungsraumens gleichmäßig verteilt Auch wenn das Gehäuse der Zentraleinheit
als Unterbaugehäuse des Thekenbettes ausgebildet ist, bleibt ein Großteil des Raumes unter dem
Thekenbett, der bei bekannten Kühltheken voll ausgefüllt
ist für andere Zwecke frei. Zur Schaffung noch größerer Theken können mehrere Thekeneinheiten aneinander
gereiht werden.
Es hat sich ferner gezeigt daß die so geschaffene Kompaktbauweise der Zentraleinheit zur Lieferung der
kalten und gegebenenfalls befeuchteten Umluft die über ein Kanalsystem über die Länge der Thekeneinheit
verteilt wird, der Energiewirkungsgrad günstiger ist, als bei bekannten Kühltheken. Außerdem tritt trotz der
relativ langen Transportwege der gekühlten und gegebenenfalls befeuchteten Umluft von der Zentraleinheit
in die einzelnen Abschnitte des Warenaufbewahrungsraumes eine Beeinträchtigung der Umluftqualität hinsichtlich
Temperatur und/oder Feuchtigkeit nicht ein, auch wenn für die Luftbefeuchtung in an sich aus der
DE-OS 27 25 472 bekannter Weise ein elektrisch beheizter Dampferzeuger eingesetzt wird, der den Dampf
beispielsweise über ein Düsenrohr in den Umluftstrom drückt
Der Zuluftkanai und der Rückluftkanal werden vorzugsweise in baulich einfacher Weise von vertikalen
Leitblechen gebildet Diese Leitbleche können dabei mehrere voneinander getrennte, über je wenigstens eine
Teillänge des Thekenbettes verlaufende Zuluftkanäle bilden. Wenn das Gehäuse als Unterbaugehäuse ausgebildet
ist, ist es dabei besonders zweckmäßig, wenn der wenigstens eine Zuluftkanal im Bereich der Durchtrittsöffnung
nach unten für die Aufnahme des kalten und gegebenenfalls befeuchteten Zuluftstromes offen und
nach oben von einem Leitblech überdeckt ist Bei einer weiteren Ausgestaltung des Erfindungsgedankens
ist vorgesehen, daß das Gebläse käuferseitig und die Befeuchtungseinrichtung verkäuferseitig der
Kältequelle in dem Innenraum des Unterbaugehäuses angeordnet sind. Damit erfolgt der Umluftstrom im Bereich
des Unterbaugehäuses vom Gebläse durch die Kältequelle an der Befeuchtungseinrichtung vorbei in
Richtung von der Käuferseite zur Verl'äuferseite der Kühlthekeneinheit. Die befeuchtete Kaltluft steht dadiirrh vprWänfprcpitia im Innpnraum H*»c 1 IntArKane*».
Abschnitte des Warenaufbewahrungsraumes mittels Zuluftkanal verteilt wird. Umgekehrt wird die verbrauchte
Luft über die gesamte Länge des Thekenkörpers von dem Rückluftkanal wieder eingesammelt und
über die Durchtrittsöffnung in den Innenraum des Gehäuses zur erneuten Aufbereitung zurückgeführt. Das
jedenfalls die Kältequelle aufnehmende Gehäuse kann dadurch unabhängig von der Thekenlänge außerordentlich
kompakt und wesentlich kürzer als diese sein. Aufhäuses zur Verfügung, was kurze Transportwege zur
Verkäuferseite des Thekenraumes begünstigt Das Gebläse k*.nn aber auch unmittelbar in der Durchtrittsöffnung
von dem Gehäuse zu dem Warenaufnahmeraum angeordnet sein, so daß die Zuluft bei der Aufbereitung
zunächst die Kältequelle in dem Gehäuse durchströmt, in dem Gehäuse gegebenenfalls befeuchtet wird und
dann aus dem Gehäuse mittels des Gebläses in den Warenaufnahmeraum gefördert wird.
Der wenigstens eine Zuluftkanal mündet zur Schaffung kurzer Transportwege zweckmäßigerweise über
Austrittsöffnungen oder über einen gemeinsamen Austrittsschlitz verkäuferseitig in den Warenaufbewahrungsraum.
Im Warenaufbewahrungsraum ist der Umluftstrom dann also von der Verkäuferseite zur Käuferseite
gerichtet, was den Vorteil hat, daß nicht die der Käuferseite zugewandten, meistens angeschnittenen
Flächen der Ware von der Umluft angeströmt und dadurch die Ware weniger schnell unansehnlich wird. Dies
ist insbesondere bei angeschnittener Wurst, Käse u. dgl. von Bedeutung.
Wenn die Kältequelle und das Gebläse als kompakte Baueinheit in dem mit einer käuferseitigen und einer
verkäuferseitigen, verschließbaren Montageöffnung is versehenen Unterbaugehäuse angeordnet ist, ist der Innenraum
des Gehäuses für Wartung und Montage von Gebläse, Kältequelle und Befeuchtungseinrichtung auf
einfache Weise zugänglich. Kältequelle und Gebläse können dabei als Baueinheit ausgebildet und gegebenenfails
als Ganzes aus dem Gehäuse herausgezogen werden. Es ist auch beispielsweise möglich, diese Baueinheit
einschließlich Befeuchtungseinrichtung und Gehäuse als austauschbares Einschubkastenelement auszubilden,
so daß es vorgefertigt gegen ein defektes EIement schnell ausgetauscht und für verschiedene Theken
auf Lager gehalten werden kann. Dabei braucht die Kältequelle beispielsweise nicht in einem herkömmlichen
Verdampfer zu bestehen. Als solche kann auch ein Flüssiggasbehälter, beispielsweise Flüssigstickstoffbehälter
dienen, von dem aus die erforderliche Kühlgasmenge, beispielsweise Stickstoffmenge, in den Umluftstrom abgegeben
wird.
Vorteilhafterweise kann die Befeuchtungseinrichtung nunmehr aus einem sich lediglich höchstens über die
Länge des Gehäuses erstreckenden, mit Dampf versorgbaren Düsenrohr bestehen. Nicht wie bei herkömmlichen
Theken braucht also das Düsenrohr, wie oben bereits erwähnt, sich über die gesamte Länge des Thekenbettes
zu erstrecken.
Bei einer weiteren Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist zwischen Kältequelle und Befeuchtungseinrichtung
ein den Umiuftstrom an der Befeuchtungseinrichtung vorbeiführendes Leitblech vorgesehen. Der
Umluftstrom trifft dadurch nicht in nachteiliger Weise unmittelbar auf das Düsenrohr, sondern reißt den aus
dem Düsenrohr austretenden Dampf aufgrund des von ihm erzeugten Unterdruckes mit. Es hat sich gezeigt,
daß auf diese Weise eine besonders schnelle und intensive gleichmäßige Dampfbefeuchtung des Umluftstromes
erzielt werden kann, was im vorliegenden Fall wichtig ist, da die fertige befeuchtete Kaltluft bereits am Austritt
aus dem Innenraum des gesonderten Gehäuses vorliegen soll.
Das Kanalsystem ist bei einer besonders günstigen Ausführungsform des Erfindungsgedankens dadurch
ausgezeichnet, daß die Zuluftkanäle je einen im wesentlichen horizontalen, dem Innenraum des Gehäuses in
Strömungsrichtung nachgeordneten, untereinander im wesentlichen parallel verlaufenden Zuluftkanalabschnitt
und je einen sich daran anschließenden, im wesentlichen vertikalen, zu der Austrittsöffnung bzw. dem
Austrittsschlitz führenden, untereinander ebenfalls im wesentlichen parallel verlaufenden Zuluftkanalabschnitt
aufweisen. Hierdurch wird eine kompakte und wirksame Kanalführung erreicht
Wenn das Unterbaugehäuse — über die Länge des Thekenbettes gesehen — im wesentlichen im Bereich
der Mitte des Thekenbettes angeordnet ist und die von dem Innenraum des Unterbaugehäuses in beiden Thekenlängsrichtungen
abzweigenden horizontalen Zuluftkanalabschnitte durch ein in Thekenquerrichtung verlaufendes
Thekenblech voneinander abgeteilt sind, kann trotz der etwa notwendigen Außermittigkeit der Anordnung
des Unterbaugehäuses und trotz etwaiger Druckunterschiede eine gleichmäßige Versorgung des
Warenaufbewahrungsraumes mit gegebenenfalls befeuchteter Kaltluft über dessen gesamte Länge sichergestellt
werden. Denn das Trennblech unterteilt die jeweils in die beiden Thekenlängsrichtungen verlaufenden
zueinander gehörenden Zuluftkanalpaare entsprechend der für die Länge des zugeordneten Thekenabschnittes
erforderlichen Luftmenge.
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung reichen die vertikalen Zufuhrkanalabschnitte jeweils bis
zur verkäuferseitigen Arbeitsplatte nach oben. Dies bedeutet, daß auch die Austrittsöffnungen bzw. der Austrittsschlitz
unmittelbar unter der Arbeitsplatte liegen kann. Die dort austretende gegebenenfalls befeuchtete
Kaltluft fällt auf diese Weise von hinten auf die im Warenaufbewahrungsraum befindliche, zu kühlende Ware
ohne große Energieverluste herab. Diese Führung des Kaltiuftstromes hat sich als besonders günstig und sparsam
erwiesen. Zur Vergleichmäßigung des gegebenenfalls befeuchteten Kaltluftstromes können dabei im Bereich
der Austrittsöffnung bzw. des sich über die Länge des Thekenbettes erstreckenden Austrittsschlitzes der
Zuluftkanäle im Abstand übereinander angeordnete, im wesentlichen parallele, in Thekenlängsrichtung verlaufende
Lamellenbleche vorgesehen sein.
Der Rückluftstrom wird vorzugsweise aus dem Warenaufbewahrungsraum
über einen für alle Thekenlängsabschnitte gemeinsamen sich in Thekenlängsrichtung
erstreckenden Eintrittsschlitz und über die Durchtrittsöffnung in den Innenraum des Gehäuses abgeleitet,
um ein gleichmäßiges Strömungsprofil zu erhalten.
Wenn hierbei der Rückluftstrom über einen am käuferseitigen Ende freigelassenen, sich über die Länge des
Thekenbettes erstreckenden Abzugsschlitz nach unten abgezogen und unter dem Warenauflageboden zu dem
Eintrittsschlitz zurückgeführt wird, erfoigt eine zusätzliche Kühlung dieses Warenauflagebodens von unten.
An den Eintrittsschlitz kann sich ein über die Länge des Thekenbettes erstreckender, im wesentlichen horizontaler
Rückluftkanalabschnitt anschließen, so daß eine gleichmäßige Absaugung der Rückluft über die Thekenlänge
gewährleistet ist Diese gleichmäßige Absaugung kann auch Rückwirkungen auf die gleichmäßige
Zufuhr der gegebenenfalls befeuchteten Kaltluft durch den Austrittsschlitz haben.
Eine besonders einfache bauliche Ausgestaltung erhält man dann, wenn der sich über die Länge des Thekenbettes
erstreckende Eintrittsschlitz als Zwischenraum zwischen einem Leitblech und dem Boden des
Thekenbettes gebildet ist
Die die horizontalen Zuluftkanalabschnitte und Rückluftkanalabschnitte
bildenden Leitbleche können beispielsweise zu einer aufklappbaren Einheit miteinander
verbunden sein, so daß bei einfacher Montage und Demontage auch eine einfache allseitige Reinigung dieser
Bleche möglich ist
Ferner kann nach der Erfindung vorgesehen sein, daß die Zuluftkanäle entsprechend den von ihnen zu versorgenden
Thekenlängsabschnitten, insbesondere entsprechend deren Lage, unterschiedliche Strömungsquerschnitte
aufweisen. Hierdurch ist es möglich, unter Be-
rücksichtigung der unterschiedlichen Längen der Zuluftkanäle und der dadurch bedingten unterschiedlichen
Druckabfälle zum entsprechenden Ausgleich entsprechend angepaßte Strömungsquerschnitte vorzusehen,
so daß das Ausströmvolumen der gegebenenfalls befeuchteten Kaltluft aus den Austrittsöffnungen bzw.
dem Austrittsschlitz über die gesamte Länge der Thekeneinheit im wesentlichen gleich oder in vorgegebenem
Maße unterschiedlich ist. So können beispielsweise die kürzeren Zuluftkanäle einen geringeren Querschnitt
haben als die längeren Zuluftkanäle. Durch die besondere Auswahl der Strömungsquerschnitte kann aber auch
erreicht werden, daß in besonders ausgewählten Thekenlängsabschnitten,
etwa aufgrund besonderer dort gelagerter Waren, eine andere Temperatur und/oder is
Feuchtigkeit eingestellt wird, als im übrigen Bereich der Thekeneinheit. Somit können also gewollt Zonen unterschiedlicher
Kühlung und/oder Befeuchtung geschaffen werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 schematisch einen Querschnitt einer die Erfindung aufweisenden Kühlthekeneinheit entsprechend
Schnitt I-I von Fig. 3 im Bereich des Unterbaugehäuses,
F i g. 2 einen Schnitt entsprechend F i g. 2 und gemäß Schnittlinie II-II von Fig.3 durch eine die Erfindung
aufweisende Kühlthekeneinheit außerhalb des Unterbaugehäuses,
F i g. 3 schematisch eine Draufsicht auf zwei unmittelbar nebeneinander angeordnete, die Erfindung aufweisende
Kühlthekeneinheiten und
F i g. 4 eine Ansicht der beiden Kühlthekeneinheiten von F i g. 3 aus Richtung N.
Die in den F i g. 1 bis 4 dargestellte bzw. dargestellten Kühlthekeneinheit bzw. Kühlthekeneinheiten 1 haben
einen von einem Thekenbett 3 aufgenommenen Warenaufbewahrungsraum 2, der käuferseitig von einem aufklappbare
Frontscheiben aufweisenden Thekenaufsatz 23 überragt wird. Unterhalb des Thekenbettes 3 ist ein
besonderes Gehäuse 7 vorgesehen, das, wie insbesondere aus den F i g. 3 und 4 ersichtlich ist, nur den Bruchteil
einer Länge des Thekenbettes 3 hat In dem gesonderten Gehäuse 7, welches als Unterbaugehäuse für das
Thekenbett 3 ausgestaltet ist, sind ein Gebläse 5, eine kältequelle 4 und eine Befeuchtungseinrichtung 6 in
Gestalt eines Düsenrohres untergebracht. Das Düsenrohr 6 ist in nicht dargestellter Weise mit einem Eigendampferzeuger
verbunden. Das Gebläse 5 befindet sich auf der Verkäuferseite des Innenraumes 8 des Gehäuses
7, daran schließt sich in einer Baueinheit die Kältequelle 4 in Richtung der Verkäuferseite an und in dem Abschnitt
zwischen der Austrittsöffnung der beispielsweise als Verdampfer ausgebildeten Kältequelle 4 und der
oberen Durchtrittsöffnung 24 zu dem Warenaufbewahrungsraum 2 befindet sich die Befeuchtungseinrichtung
6, im dargestellten Fall im unteren rechten Eck dieses Innenraumabschnittes. Ein Leitblech 13 sorgt dafür, daß
der Kaltluftstrom K nicht unmittelbar auf die Befeuchtungseinrichtung
6 auftrifft, sondern der aus der 'Befeuchtungseinrichtung
6 austretende Dampf lediglich oberhalb des Leitbleches 13 von dem Kaltluftstrom K
mitgerissen wird. Das Gehäuse 7 hat sowohl käuferseitig eine Montageöffnung 11 als auch verkauferseitig eine
Montageöffnung 12, die jeweils von einer Klappe 11',
12' hermetisch verschließbar sind. In der oberen Wandung des Gehäuses 7 ist im Bereich der Verkäuferseite
die erwähnte Durchtrittsöffnung 24 freigelassen. In dieser Öffnung beginnen von vertikalen Leitblechen 14 begrenzte
Zuluftkanäle 9, die im Thekenbereich seitlich des Unterbaugehäuses 7 die Form von F i g. 2 annehmen.
Sie haben, wie insbesondere aus F i g. 3 zu ersehen ist, jeweils einen horizontalen Zuluftkanalabschnitt, der
beidseitig von dem Gehäuse 7 jeweils bis zu einem vorbestimmten Thekenlängsabschnitt führt und dort in einen
vertikalen Zuluftkanalabschnitt übergeht, der in eine gesonderte Austrittsöffnung 10 bzw. einen durchgehenden
Austrittsschlitz mündet. Die vertikalen Leitbleche 14 sind nach oben zur Schließung dieser Seite von
einem horizontalen oder leicht schräg geneigten Leitblech 14' abgedeckt und mit diesem zu einer aufklappbaren
Einheit (vgl. F i g. 2) verbunden. Nach unten stützen sich die Leitbleche 14 mit Abkantungen auf dem
Boden 18 des Thekenbettes ab, so daß die Zuluftkanäle 9 im Bereich seitlich des Gehäuses 7 rundum geschlossen
sind, während sie im Bereich der Durchtrittsöffnung 24 wenigstens nach unten für die Aufnahme der befeuchteten
Kaltluft K offen sind. Durch dieses Kanalsystem erfolgt eine im wesentlichen gleichmäßige Verteilung
der befeuchteten Kaltluft K über die Länge des Thekenbettes 3 und damit des Warenaufbewahrungsraumes
2. Wenn das Gehäuse 7, wie bei dem Ausführungsbeispiel der F i g. 3 und 4 ersichtlich, nicht — in
Thekenlängsrichtung gesehen — mittig angeordnet ist, würde die in der Zeichnung rechte Kühlthekeneinheitshälfte
jeweils eine größere Kaltluftmenge erhalten als die jeweils linke. Um dies zu verhindern, sind die beiden
in die entgegengesetzten Thekenlängsrichtungen verlaufenden horizontalen Zuluftkanalabschnitte durch ein
in Thekenquerrichtung verlaufendes Trennblech 15 entsprechend der Außermittigkeit des Gehäuses 7 unsymmetrisch
abgeteilt so daß wieder eine gleichmäßige Verteilung des Kaltluftstromes über die Thekenlänge
erzielbar ist Das Trennblech 15 kann aber auch bewußt anders positioniert werden, so daß bestimmte Thekenlängsabschnitte
eine größere Kaltluftmenge erhalten als andere. Wie insbesondere aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich,
nimmt der Strömungsquerschnitt der Zuluftkanalabschnitte zur Verkäuferseite hin ab. Dies erfolgt unter
Berücksichtigung des Umstandes, daß, wie aus Fig.3
ersichtlich, der äußerste verkauferseitige Zuluftkanal 9
die geringste und der äußerste käuferseitige Zuluftkanal 9 die größte Länge hat Die Bemessung des Strömungsquerschnittes
ist so getroffen, daß der Strömungswiderstand für alle Zuluftkanäle im wesentlichen gleich ist
wenn eine gleichmäßige Kaltluftverteilung über die Thekenlänge erzielt werden soll.
Aus den F i g. 1 und 2 ist ersichtlich, daß die Zuluftkanäle
9 in einen verkäuferseitigen vertikalen Zuluftkanalabschnitt
münden, der bis zur verkäuferseitigen Arbeitsplatte 16 hinaufreicht Unmittelbar unter dieser Arbeitsplatte
16 und auf der dem Warenaufbewahrungsraum 2 zugewandten Seite öffnen sich die Zuluftkanäle 9 in die
Austrittsöffnungen 10 oder einen gemeinsamen durchgehenden Austrittsschlitz. Diese Öffnungen 10 bzw. der
Schlitz sind durch horizontale, im Abstand übereinander angeordnete in Thekenlängsrichtung verlaufende Lamellenbleche
17 zur weiteren Vergleichmäßigung des Kaltluftstromes unterteilt
Im Warenaufbewahrungsraum 2 fällt die Kaltluft von den Eintrittsöffnungen 10 auf die dort dargebotenen
Waren ab, und zwar in der in F i g. 1 angedeuteten Pfeilrichtung. Käuferseitig wird der Rückluftstrom R über
einen am vorderen Rand eines Warenauflagebodens 21 freigehaltenen, sich über die gesamte Länge des Waren-
9
aufbewahrungsraumes 2 erstreckenden Abzugsschlitz 22 zu einem im verkauf erseitigen Bereich vorgesehenen
Eintrittsschiitz 19 abgeführt Auf diese Weise wird die noch kalte Rückluft unter dem Warenauflageboden 21
zur weiteren Kühlung der Ware entlanggeführt. Der 5 Eintrittsschlitz 19 ist zwischen einer Abkantung des
Leitbleches 14' und dem Boden 18 des Thekenbettes 3 freigehalten. An ihn schließt sich ein im wesentlichen
horizontaler, sich über die Thekenbettlänge erstreckender Rückluftkanalabschnitt 20 an, so daß eine gleichmä- 10
ßige Absaugung der Rückluft in den oberhalb der Kältequelle 4 abgeteilten Abschnitt des Innenraumes 8 des
Gehäuses 7 erfolgt Damit ist der Umluftstrom geschlossen.
15 Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
20
25
30
35
50
55
60
65
Claims (17)
1. Kühlthekeneinheit mit einem den Warenaufbewahrungsraum aufnehmenden Thekenbett, bei
welcher ein von einem Gebläse geforderter Umluftstrom nach Kühlung durch eine Kältequelle, z. B.
einen Verdampfer, und gegebenenfalls Befeuchtung in den Warenaufbewahrungsraum und von diesem
zurück zu der Kältequelle gefördert wird, wobei ein Gebläse, die Kältequelle und gegebenenfalls eine
Befeuchtungseinrichtung in einem Gehäuse außerhalb des Thekenbettes, vorzugsweise in einem
gesonderten Unterbaugehäuse des Thekenbettes angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,daß js
der gekühlte und gegebenenfalls befeuchtete Zuluftstrom (K) von dem Innenraum (8) wenigstens
eines das Gebläse (5), die Kältequelle (4) und gegebenenfalls die Befeuchtungseinrichtung (6) aufnehmenden
Gehäuse (7) über eine Durchtrittsöffnung (24) des Gehäuses (7) von nur einem Bruchteil der
Länge des Thekenbettes (3) von dieser ausgehend mittels jeweils wenigstens eines über einen wesentlichen
Teil seiner Länge in Thekenlängsrichtung verlaufenden von den übrigen Zuluftkanälen (9) abgegrenzten
Zuluftkanals (9) in Thekenlängsrichtung den dem Gehäuse (7) zugeordneten jeweiligen Thekenlängsabschnitten
des Warenaufbewahrungsraumes (2) zugeleitet wird und daß der Rückluftstrom
(R) aus dem Warenaufbewahrungsraum (2) über einen für alle Thekenlängsabschnitte gemeinsamen,
in Thekenlängsrichtung verlaufenden in den Innenraum (8) des Gehäuses (7) mündenden Rückluftkanal
(20) zurückgeführt wird.
2. Kühlthekeneinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Zuluftkanal (9) und Rückluftkanal
(20) von vertikalen Leitblechen (14) gebildet werden.
3. Kühlthekeneinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitbleche (14) mehrere
voneinander getrennte, über je wenigstens eine Teillänge des Thekenbettes (3) verlaufende Zuluftkanäle
(9) bilden.
4. Kühlthekeneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der wenigstens
eine Zuluftkanal (9) im Bereich der Durchtrittsöffnung (24) nach unten für die Aufnahme des kalten
und gegebenenfalls befeuchteten Zuluftstroms (K) offen und nach oben von einem Leitblech (14') überdeckt
ist.
5. Kühlthekeneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse (5)
käuferseitig und die Befeuchtungseinrichtung (6) verkäuferseitig der Kältequelle in dem Innenraum
(8) des Unterbaugehäuses (7) angeordnet sind.
6. Kühlthekeneinheit nach einem der Ansprüche ! bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Kältequelle
(4) und das Gebläse (5) als kompakte Baueinheit in dem mit einer käuferseitigen und einer verkäuferseitigen.
verschließbaren Montageöffnung (11, 12) versehenen Unterbaugehäuse (7) angeordnet ist.
7. Kühlthekeneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Befeuchtungseinrichtung
(6) aus einem sich lediglich höchstens über die Länge des Gehäuses (7) erstreckenden,
mit Dampf versorgbaren Düsenrohr besteht.
8. Kühlthekeneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Kältequelle
(4) und Befeuchtungseinrichiiing (6) ein den
Umluftstrom an der Befeuchtungseinrichtung (6) vorbeiführendes Leitblech (13) vorgesehen ist
9. Kühlthekeneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuluftkanäle
(9) je einen im wesentlichen horizontalen, dem Innenraum (8) des Gehäuses (7) in Strömungsrichtung
nachgeordneten, untereinander im wesentlichen parallel verlaufenden Zuluftkanalabschnitt und je einen
sich daran anschließenden, im wesentlichen vertikalen,
zu der Austrittsöffnung (10) bzw. dem Austrittsschlitz führenden, untereinander ebenfalls im
wesentlichen parallel verlaufenden Zuluftkanalabschnitt aufweisen.
10. Kühlthekeneinheit nach einem der Anspruch«·
1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterbaugehäuse (7) — über die Länge des Thekenbettes (3)
gesehen — im wesentlichen im Bereich der Mitte des Thekenbettes (3) angeordnet ist und die von dem
Innenraum (8) des Unterbaugehäuses (7) in beiden Thekenlängsrichtungen abzweigenden horizontalen
Zuluftkanalabschnitte durch ein in Thekenquerrichtung verlaufendes Trennblech (15) voneinander abgeteilt
sind.
11. Kühlthekeneinheit nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die vertikalen Zuluftkanalabschnitte bis zur verkäuferseitigen Arbeitsplatte (16)
nach oben reichen.
12. Kühlthekeneinheit nach einem der Ansprüche
1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückluftstrom
(R) aus dem Warenaufbewahrungsraum (2) über einen für alle Thekenlängsabschnitte gemeinsamen,
sich in Thekenlängsrichtung erstreckenden Eintrittsschlitz (19) und über die Durchtrittsöffnung
(24) in den Innenraum (8) des Gehäuses (7) abgeleitet wird.
13. Kühlthekeneinheit nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der Rückluftstrom (R) über einen am käuferseitigen Ende eines Warenauflagebodens
(21) freigelassenen, sich über die Länge des Thekenbettes (3) erstreckenden Abzugsschlitz (22)
nach unten abgezogen und unter dem Warenauflageboden (21) zu dem Eintrittsschlitz (19) zurückgeführt
wird.
14. Kühlthekeneinheit nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den Eintrittsschlitz
(19) der über die Länge des Thekenbettes (3) erstreckende, im wesentlichen horizontale Rückluftkanalabschnitt
(20) anschließt.
15. Kühlthekeneinheit nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der sich über
die Länge des Thekenbettes (3) erstreckende Eintrittsschlitz (19) als Zwischenraum zwischen einem
Leitblech (14') und dem Boden (18) des Thekenbettes (3) gebildet ist.
16. Kühlthekeneinheit nach einem der Ansprüche
9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die die horizontalen Zuluftkanalabschnitte und Rückluflkanalabschniue
bildenden Leiibieche (&Idigr;4, i4'; zu einer ausklappbaren Einheit miteinander verbunden sind.
17. Kühlthekeneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuluftkanäle
(9) entsprechend den von ihnen zu versorgenden Thekenlängsabschnitten, insbesondere entsprechend
deren Lage, unterschiedliche Strömungsquerschnitte aufweisen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823230792 DE3230792C3 (de) | 1982-08-19 | 1982-08-19 | Kühlthekeneinheit |
| US06/570,233 US4651536A (en) | 1982-08-19 | 1983-08-19 | Refrigerated counter unit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823230792 DE3230792C3 (de) | 1982-08-19 | 1982-08-19 | Kühlthekeneinheit |
Publications (3)
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|---|---|
| DE3230792A1 DE3230792A1 (de) | 1984-02-23 |
| DE3230792C2 DE3230792C2 (de) | 1986-10-23 |
| DE3230792C3 true DE3230792C3 (de) | 1989-02-23 |
Family
ID=6171176
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823230792 Expired DE3230792C3 (de) | 1982-08-19 | 1982-08-19 | Kühlthekeneinheit |
Country Status (2)
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| DE (1) | DE3230792C3 (de) |
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-
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Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8366 | Restricted maintained after opposition proceedings | ||
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