DE3232012A1 - Verfahren zum herstellen einer betonlage auf asphalt - Google Patents
Verfahren zum herstellen einer betonlage auf asphaltInfo
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- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
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- E01C11/16—Reinforcements
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- E01C7/00—Coherent pavings made in situ
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Description
Verfahren zum Herstellen einer Betonlage auf Asphalt
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer dünnen Lage aus Beton in Form einer Schleißschicht auf Asphalt.
Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass der Asphalt mit einer rauhen, unebenen Oberflächenstruktur, beispielsweise
durch Fräsen oder Behandlung mit einer Dornwalze, versehen wird, worauf das Giessen einer dünnen lage aus Beton erfolgt, die Fasern
aufweist oder in anderer Weise verstärkt ist mit anschliessender Behandlung des Betons durch Rammen und/oder Vibratoren. Auf diese
Weise kann eine Strassenoberdecke von heller Farbe unter Verwendung
von heimischen Materialien hergestellt werden.
Aus der dänischen Patentschrift 139 164 ist ein Verfahren zum
Giessen einer Betonplatte, die die Funktion einer Last aufnehmenden Schicht hat, auf einer verhältnismässig weichen Basis bekannt.
Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass in besonderer Weise geformte Körper in die Oberfläche der Basis eingedrückt
werden, die zu Vertiefungen führen. Letztere werden mit einem Teil der Betonmasse, die für das Giessen der Platte benutzt wird,
ausgefüllt. Grösseund Abstand der Eindrückungen sind dabei so gewählt, dass eine relative Verschiebung der beiden Lagen gegeneinander
durch den Verzahnungseffekt zwischen beiden Lagen ver-
hindert wird.
Dieses Verfahren hat jedoch nur eine formale Ähnlichkeit mit dem Verfahren gemäss der Erfindung. Es dient lediglich der Herstellung
einer Last aufnehmenden Schicht, wohingegen die Erfindung darauf gerichtet ist, eine Schleißschicht herzustellen.
Die dänische Patentschrift 95 179 offenbart ein Verfahren zum
Herstellen von Beton-Fahrbahnen oder Fahrspuren, bei welchem der Unterbau durch eine Schicht abgedeckt ist, die aus wenigstens
zwei Filmen oder Folien aus festem, organischem polymerem Kunststoff
material besteht. Auf die Schicht wird eine Mischung aus frisch hergestelltem Beton aufgebracht, die sich dort verfestigt.
In der Beschreibung des Patentes ist erwähnt, dass es bekannt sei, eine Zwischenlage aus Asphalt oder Papier zwischen der Fahrbahn
oder dgl. und dem Unterbau anzuordnen. Jedoch geht es in diesem Fall nicht um eine tatsächliche Basis aus Asphalt, sondern
lediglich um einen dünnen Film.
Schliesslich offenbart die dänische Patentschrift 143 037 ein Verfahren
zum Beschichten, von Betonbrücken, bei welchem die zuoberst befindlichen Gießschichten oder Lagen, die normalerweise aus
Asphalt bestehen, aus Beton sein können, die auf einer Entwässerung s-Asphaltschicht angeordnet sind. Jedoch wird auch in diesem
Fall nur eine dünne Asphaltschicht verwendet, wobei die Beschichtung speziell für die Verwendung ausschliessüch an Betonbrücken
und ähnlichen Konstruktionen bestimmt ist.
Das Verfahren gemäss der Erfindung kann insbesondere in der
Weise ausgeführt werden, dass das Material einer Vor-Kompression in der Strassen-Herstellungsmaschine unterzogen wird, worauf die
abschliessende Kompression durch Darüberführen eines speziellen Vibrationsbalkens bewirkt wird, der sowohl für die Durchführung
einer gerichteten Ranunbearbeitung als auch für Hochfrequenz-Vibration
geeignet ist.
Die maximale Korngrösse des Steinmaterials im Beton beträgt
zweckmässig ein Drittel bis ein Viertel der Dicke der Schleiss-Schicht,
wobei alle Körner des Steinmaterials wenigstens eine Grosse aufweisen, die die Hälfte der maximalen Korngrösse be~
trägt.
Die maximale Korngrösse der Sandfraktion sollte weniger als ein
Viertel der maximalen Korngrösse des Steinmaterials betragen.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus folgendem Beispiel:
Es sei beabsichtigt, die Schieisslage einer Strasse zu reparieren,
bei welcher der Verkehr dazu geführt hat, dass an den Rändern Steine herausgebrochen und Risse und Spalten entstanden
sind.
Die Straße ist folgendermassen aufgebaut: 4 cm Schleißschicht aus Asphaltbeton;
7 cm Kies/Asphalt-Beton eines ersten Typs; 11 mm Kies/Asphalt-Beton eines zweiten Typs;
15 cm mechanisch stabilisierter Kies und 40 cm Schotterkies.
Die Reparatur wird folgendermassen durchgeführt:
Die Asphalt-Schleisslage wird auf die benötigte Tiefe abgefräst oder sonstwie in geeigneter Weise behandelt, um eine geradlinige
und eindeutig definierte Basis mit einer rauhen, unebenen Oberfläche
zu erhalten.
Die abgefräste Oberfläche wird einer gründlichen Reinigung, ggf. durch Hochdruck-Spülung unterzogen.
Die Beton-Schleißschicht wird in einer Dicke von 4 cm unter Verwendung
einer Asphalt-Strassenherstellungsmaschine verteilt. Die
Konsistenz des Materials ist trocken und kiesähnlich,
Das Steinmaterial ist ein Granitmaterial mit einer Korngrösse von 8-11 mm.
Der benutzte Sand hat eine maximale Korngrösse von 2 mm.
ff *. * * ♦
- sr -
Pas Verstärkungsmaterial des Betons besteht aus Polypropylenfasern.
Das Material erfährt eine Vor-Kompression in der Strassenherstellungsmaschine.
Die endgültige Kompression wird durch die Bewegung eines Vibrationsbalkens bewirkt, der sowohl gerichtetes Rammen als
auch Hochfrequenz-Vibration ausführen kann.
Nach der abschliessenden Kompression wird das Material gegen Austrocknen
versiegelt oder sonstwie in geeigneter Weise geschützt.
Die Strasse wird für den Verkehr geöffnet, wenn die Biegefestigkeit
der Schieisslage erreicht worden ist.
Claims (3)
1. Verfahren zum Herstellen einer dünnen Betonschicht auf Asphalt/
dadurch gekennzeichnet, dass der Asphalt mit einer rauhen und unebenen Oberflächenstruktur, insbesondere durch Fräsen, versehen
wird und dass eine dünne Schicht aus Beton, die Fasern enthält oder in anderer geeigneter Weise verstärkt ist, gegossen
wird und der Beton mittels Rammen und Vibration behandelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das
Material nach Vor-Kompression einer abschliessenden Kompressionsbehandlung
durch einen Vibrationsbalken unterzogen wird, der sowohl gerichtetes Rammen als auch Hochfrequenz-Vibration ausführen
kann.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steinfraktion des Betons eine maximale Korngrösse von ein
Drittel bis ein Viertel der Dicke der Betonschicht und eine Mindestkomgrösse
aufweist, die die Hälfte der maximalen Korngrösse beträgt, und dass die Gesamtfraktion eine maximale Korngrösse von
ein Viertel der maximalen Korngrösse des Steinmaterials aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK382181A DK146782C (da) | 1981-08-28 | 1981-08-28 | Fremgangsmaade til fremstilling af et tyndt slidlag paa asfalt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3232012A1 true DE3232012A1 (de) | 1983-03-10 |
Family
ID=8127133
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823232012 Withdrawn DE3232012A1 (de) | 1981-08-28 | 1982-08-27 | Verfahren zum herstellen einer betonlage auf asphalt |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3232012A1 (de) |
| DK (1) | DK146782C (de) |
| GB (1) | GB2105391B (de) |
| SE (1) | SE448753B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN110080104A (zh) * | 2019-05-16 | 2019-08-02 | 北京智华通科技有限公司 | 一种混凝土桥梁面层结构及铺筑方法 |
Families Citing this family (2)
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| EP1609910A1 (de) * | 2004-06-24 | 2005-12-28 | Global Engineering and Trade S.r.L. | Strassenbelag mit photokatalytischem effekt |
| IT1393828B1 (it) * | 2009-04-24 | 2012-05-11 | Impresa Bacchi S R L | Pavimentazione stradale resistente al calore e relativo procedimento di fabbricazione |
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1981
- 1981-08-28 DK DK382181A patent/DK146782C/da active
-
1982
- 1982-08-24 SE SE8204826A patent/SE448753B/xx not_active IP Right Cessation
- 1982-08-26 GB GB08224507A patent/GB2105391B/en not_active Expired
- 1982-08-27 DE DE19823232012 patent/DE3232012A1/de not_active Withdrawn
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE8204826D0 (sv) | 1982-08-24 |
| GB2105391A (en) | 1983-03-23 |
| GB2105391B (en) | 1985-04-17 |
| SE8204826L (sv) | 1983-03-01 |
| DK382181A (da) | 1983-03-01 |
| DK146782B (da) | 1984-01-02 |
| SE448753B (sv) | 1987-03-16 |
| DK146782C (da) | 1984-06-12 |
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