DE3233003A1 - Vorrichtung zur optischen abtastung von markierungen - Google Patents

Vorrichtung zur optischen abtastung von markierungen

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DE3233003A1 DE19823233003 DE3233003A DE3233003A1 DE 3233003 A1 DE3233003 A1 DE 3233003A1 DE 19823233003 DE19823233003 DE 19823233003 DE 3233003 A DE3233003 A DE 3233003A DE 3233003 A1 DE3233003 A1 DE 3233003A1
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Description

  • Vorrichtung zur optischen Abtastung von
  • Markierungen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur optischen Abtastung von Markierungen mit einem die zu erfassenden Markierungen beleuchtenden Lichtsenderund einem das von den Markierungen reflektierte Licht erfassenden Lichtempfänger, dessen Widerstand sich in Abhängigkeit vom auftreffenden Licht ändert.
  • Vorrichtungen dieser Art werden beispielsweise a-ls Lichtstifte ausgebildet, wie man sie an den Kassen in Kaufhäusern antreffen kann, um die auf modernen Warenpackungen aufgedruckten Strichmarkierungen lesen und den Informationsinhalt dieser Markierungen in Datenverarbeitungseinrichtungen eingeben zu können.
  • Als Lichtsender kommt eine Glühlampe oder eine Licht emittierende Diode (LED) in Frage, während als Lichtempfänger ein Phototransistor oder eine Photodiode verwendet werden kann. Üblicherweise ist der Lichtempfänger an einer Konstantspannungsquelle angeschlossen und in Reihe mit einem Widerstand angeordnet, an dem die durch den Strom durch den Lichtempfänger erzeugte Spannung zur Weiterverarbeitung abgegriffen wird. Wird ein derart aufgebauter Lichtstift über eine Reihe von Markierungsstrichen hinwegbewegt, so ändert sich die am Widerstand abgeg-iffene Spannung entsprechend dem unterschiedlichen Reflektionsvermögen der Striche bzw. Balken und der Zwischenräume zwischen den Strichen bzw. Balken. Soll nun unter den verschiedensten Betriebsbedingungen das Balkensignal und das Zwischenraumsignal entschlüsselt werden, so muss eine Referenzspannung erzeugt werden, die im Verlauf des aus der am Widerstand abgegriffenen Spannung gebildeten Signals den Übergang vom Balkensignal zum Zwischenraumsignal und umgekehrt markiert. Bei den bekannten Vorrichtungen werden-vielfältige Schwellspannungsmethoden angewendet. Es wurden Schaltungen entwickelt, bei denen der Signalverlauf differenziert wird mit dem Zweck, das Balken- und das Zwischenraumsignal zu unterscheiden. In diesem Zusammenhang wird auf die DE-OS 25 53 077 Verwiesen.
  • Die bekannten Vorrichtungen haben den Nachteil, dass zum Betrieb Operationsverstärker benötigt werden, die mit Spannungen unterschiedlicher Polarität arbeiten, dass Differenzierglieder und Spitzendetektoren verwendet werden, deren bekannte Ungenauigkeit das Messergebnis verfälscht und dass der Stromverbrauch und damit der Leistungsbedarf meistens sehr hoch ist, so dass ein mobiler, batteriebetriebener Einsatz nur unter Einschränkungen möglich ist.
  • Mit der Erfindung soll hier Abhilfe geschaffen werden.
  • Es soll eine Vorrichtung der eingangs angesprochenen Art derart ausgebildet werden, dass sie einen geringen Stromverbrauch hat, und genaue Messergebnisse liefert und nur mit einer Versorgungsquelle für alle Bauteile betrieben wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Lichtempfänger an einer Konstantstromquelle angeschlossen ist, die für den Lichtempfänger einen solchen Strom liefert, dass sich eine Sätigungsspannung am Eingang des Lichtempfängers aufaufbauen kann.
  • Ist der Strom durch den Lichtempfänger, der ein Phototransistor sein kann (bei einer Photodiode liegen analoge Verhältnisse vor), derart dass sich am Lichtempfänger eine Sättigungsspannung aufbaut, dann hängt die am Photoransistor anstehende jeweilige Spannung nur von der Stärke der Beleuchtung des Phototransistors ab. Diese Spannung ändert sich selbstverständlich, wenn der Strom sich ändert. Die untere Grenze für den Strom ist diejenige, ab der er nicht mehr - abgesehen von einem sog. Dunkelstrom - durch den Phototransistor fliesst, während die obere Grenze des Stromes dadurch bestimmt ist, dass die von der Konstantstromquelle vorgegebene Spannung überschritten wird derart, dass die Konstantstromquelle'nicht mehr als Konstantstromquelle sondern als Konstantspannungsquelle arbeitet Der Vorteil in der Verwendung einer Konstantstromquelle anstelle einer Konstantspannungsquelle ist darin zu.
  • sehen, dass die Kennlinie: Sättigungsspannung/Beleuchtungsstärke ausgehend von einer kleinen Beleuchtungsstärke von einer hohen Spannung steil nach unten mit zunehmender Beleuchtungsstärke abfällt und dann allmählich gegen hohe Beleuchtungsstärken abflacht, so dass gerade im kritischen Bereich, in dem Balken und Zwischenräume aneinander angrenzen, eine kleine Anderung der Beleuchtungsstärke eine grosse Spannungsänderung zur Folge hat, während bei einer Konstantspannungsquelle die Kennlinie: Strom durch den Lichtempfänger/Beleuchtungsstärke vom Ursprung ausgehend langsam ansteigt und eine verhältnissmässig grosse Änderung der Beleuchtungsstärke nur eine verhältnismässig kleine Anderung im Strom hervorruft. Aufgrund der Verwendung einer Konstantstromquelle kann also das Gerät wesentlich genauer arbeiten.
  • Aber auch der Stromverbrauch lässt sich aufgrund der Verwendung einer Konstantstromquelle im Vergleich zur Verwendung einer Xonstantspannungsquelle erheblich senken. Aufgrund der ungünstigen Kennlinie bei Verwendung einer Konstantspannungsquelle kann man, wenn man eine einigermassen hinreichende Genauigkeit erzielen will, nicht den Absolutwert des Stromes auswerten, sondern muss die Änderung des Stromes in Abhängigkeit von der Zeit auswerten, was zur Folge hat, dass Operationsverstärker verwendet werden müssen, die mit einer positiven und einer negativen Spannunq betrieben werden, und muss ganz allgemein ein grosser Schaltungsaufwand betrieben werden. Demgegenüber können bei Verwendung einer Konstantstromquelle gemäss der Erfindung besonders stromsparende Operationsverstärker verwendet werden, die mit nur einer Spannung betrieben werden, und kann der Schaltungsaufwand überhaupt kleiner gehalten werden.
  • Zweckmässigerweise ist nun der Lichtempfänger als einer von vier Widerständen in einer Messbrücke angeordnet und wird das Ausgangssignal aus der Differenz der Spannung zwischen dem Lichtempfänger und dem anderen Widerstand in dem einen Brückenzweig und der Spannung zwischen den beiden Widerständen in dem anderen Brückenzweig gebildet. Der Vorteil der Messbrücke zusammen mit der Konstantstromquelle ist darin zu sehen, dass die Schaltung digitale Eigenschaften entwickelt. Ein Balken von z.B. 0,1 mm Breite hat bspw. eine Stromänderung von 1 pA zur Folge, während ein Balken von 2 mm Breite eine Stromänderung von 1,5'jiA zur Folge hat. Die Unterschiede bei den Stromänderungen in den Zwischenräumen liegen im gleichen Grössenordnungsbereich. Es treten somit zwischen einem schmalen Balken und einem breiten Balken sowie zwischen einem kleinen Zwischenraum und einem grossen Zwischenraum keine grossen Unterschiede mehr auf. Trotzdem sind die Zwischenräume und die Balken wegen der grossen Steilheit der Kennlinie klar voneinander abgrenzbar. Beim Stand der Technik kann sich demgegenüber das Verhältnis der Spannungen bei Erfassung eines dünnen Balkens und bei Erfassung eines dicken Balkens in der Grössenordnung von 1 : 20 bewegen, was hinsichtlich der Auswertung wesentlicher schwieriger zu handhaben ist als ein Verhältnis, das um eine Zehnerpotenz und mehr kleiner ist.
  • Ein weiterer Vorteil der Messbrücke besteht darin, dass das Messergebnis in Form einer Differenzspannung vorliegt. Eine solche Differenzspannung lässt sich sehr einfach an einem Operationsverstärker verstärken.
  • Ein weiterer Vorteil der Messbrücke besteht darin,dass bei richtiger Dimensionierung der Messbrücke die Differenzspannung nur so gross werden kann, dass die nachgeschalteten Verstärker in keiner Betriebsart übersteuern, so dass eine Verfälschung des Messergebnisses durch Übersteuerung ausgeschlossen wird.
  • Zweckmässigerweise arbeitet die Messbrücke nach dem Prinzip gleicher Widerstandspaare Der dem Lichtempfänger entsprechende Widerstand im anderen Brückenzweig ist vorzugswe-ise ein Potentiometer, mit dem die Messbrücke abgeglichen werden kann.
  • Gemäss einer Weiterbildung der erfindungsgemässen Vorrichtung ist ein vom Ausgangssignal der Vorrichtung gesteuerter Schalter vorgesehen, der die Differenzspannung in einem der beiden Ausgangszustände der Vorrichtung zu einem Speicher durchschaltet,und wird das Ausgangs signal aus der Differenz zwischen der Differenzspannung aus der Messbrücke und einer von der Spannung des Speichers zur Bildung einer Referenzspannung abgeleiteten Spannung gebildet. Im allgemenen erfolgt die Einspeicherung, wenn ein Zwischenraum zwischen den Balken erfasst wird, also die Differenzspannung minimal ist, und wird die eingespeicherte Spannung für die Zeit gehalten, in der ein darauffolgender Balken erfasst wird, bei dem die Differenzspannung an der Messbrücke grösser wird.
  • Auf diese Weise verläuft das Bezugssignal für die Differenzspannung aus der Messbrücke immer parallel zur Grundlinie der Differenzspannung aus der Messbrücke.
  • Wird in weiterer Ausbildung der Erfindung der Differenz zwischen der Differenzspannung aus der Messbrücke und der Referenzspannung eine konstante Spannung aufaddiert, so kann dafür gesorgt werden, dass als Grundlinie sicher das OV-Potential erreicht wird, d.h., dass beim Erfassen eines Zwischenraums das Ausgangssignal mit Sicherheit den Wert Null V annimmt, so dass es für eine digitale Weiterverarbeitung geeignet ist.
  • Im Hinblick auf eine digitale Weiterverarbeitung ist es auch zweckmässig, einen Schmitt-Trigger nachzuschalten, aus dem das Ausgangssignal abgenommen wird. Der Schmitt-Trigger sorgt für steile Flanken.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist ferner vorgesehen, den Strom durch den Lichtsender in Abhängigkeit von der Referenzspannung zu steuern, die von der Differenzspannung der Messbrücke abgeleitet wird. Damit wird die Beleuchtungsstärke des zu des Lichtsenders geregelt, so dass die Differenzspannung der Messbrücke weitgehend unabhängig vom Anstellwinkel der Vorrichtung zur Ebene, in-der sich die Markierunqen befinden, ist und Alterungserscheinungen bei Lichtsender und Lichtempfänger ausgeregelt werden können.
  • In diesem Zusammenhang ist es ferner zweckmäßiq, gemäss einer Weiterbildung der Erfindung die Spannung des Lichtsenders mit einem vorgegebenen Grenzwert zu vergleichen und bei tiberschreibung des Grenzwertes den'Strom durch den Lichtsender zu beqrenzen. Auf diese Weise lasse sich eine Zerstörung des Lichtsenders durch übermässig grossen Strom vermeiden.
  • Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden, anhand der beiliegenden Zeichnung erfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels.
  • In der Zeichnung stellen da: Fig. 1a das Blockschaltbild für den Lichtempfänger bei einer bevorzugten Ausführungsform gemäss der Erfindung, Fig. 1b das Blockschaltbild für den Lichtsender bei einer bevorzugten Ausführungsform gemäss der Erfindung, Fig. 2 den Verlauf der Spannung U1 und U2 in Abhängigkeit vom Wert des Widerstandes RT des Lichtempfängers, Fig. 3a bis 3d Zeitdiagramme der verschiedenen Spannungen in der erfindungsgemässen Vorrichtung, Fig. 4 den Verlauf der Differenzspannung (UAl) bei verschiedenen Anstellwinkeln.
  • Es wird zunächst auf Fig. 1a Bezug genommen, in der eine Messbrücke gezeigt ist, die zwei gleiche Widerstände R1, R1, ein Potentiometer R3 und einen Lichtempfänger RT, beispielsweise ein Phototransistor oder eine Photodiode, enthält. Das eine Ende der Messbrücke ist mit einer Konstantstromquelle 10 verbunden, während das andere Ende der Messvrticke an o Vok liegt. Die Messbrücke mit der Konstantstromquelle 10 bildet die eigentliche Messschaltung.
  • Der Widerstand des Potentiometers R3 der Messbrücke wird derart gewählt, dass er dem Mittelwert des Lichtempfängers entspricht. Im Fall des Phototransistors wird der Widerstand R3 ca. 20 kn bis 40 kQ betragen.
  • Der Widerstand R1 sollte ca. 0,1 x R3 betragen.
  • Die Konstantstromquelle liefert einen konstanten Strom Iout zur Versorgung der Messbrücke. Der Strom IoUt muss so dimensioniert werden, dass in jedem Betriebszustand des Lichtempfängers der Strom IoUt vollständig von derMessbrücke verarbeitet werden kann. Das heisst, dass auch wenn der Widerstand RT sehr gross wird, weil der Lichtempfänger kein Licht erhält, die Messbrücke so dimensioniert sein muss, dass der Strom 1out durch den Zweig R3-R1 vollständig abfliessen kann.
  • Im Fall des Phototransistors liegt IoUt bei 5 bis 15 AA, im Fall der Photodiode bei 1 bis 3 ßA.
  • Der Vorteil der Messbrücke zusammen mit. der Konstantstromquelle gegenüber anderen Schaltungen liegt darin, dass der durch den Lichtempfänger fliessende Strom von Anfana an begrenzt wird. Diese Bearenzunq hat zur Folge, dass die Messgrösse,also die Differenz der Spannung U1 zwischen dem Lichtempfänger RT und dem anderen Widerstand R1 in dem einen Brücken zweig und der Spannung U zwischen den bei-2 den Widerständen R1 und R3 in dem anderen Brückenzweig, ebenfalls begrenzt ist.Ferner erweist es sich bei der Messbrücke als vorteilhaft, dass die Spannungen U1 und U2 gegenphasig arbeiten (s. Fig. 2 und 3a) und somit das Nutzsignal verdoppelt wird.
  • Für die einzelnen Grössen der Messbrücke gilt: Links von der gestrichelten Linie in Fig. 2 lieat der Bereich, in dem der Lichtempfänger reel reflektiertes Licht erhält, weil der Lichtsender einen Zwischenraum beleuchtet. Rechts vorn der qestrichelten Linie lieqt der Bereich, in dem der Lichtempfänger wenig reflektiertes Licht empfängt, weil der Lichtsender einen Markierunqsbalken beleuchtet. In diesem Bereich kann noch unterschieden werden das Gebiet dünner bzw. schmaler Balken (Balkenbreite o,05 mm aufwärts) und das Gebiet breiter Balken (1 mm Balkenbreite aufwärts). Die Gebiete sind schraffiert. Der Übergang zwischen beiden Gebieten ist natürlich fliessend.
  • Die Lage der U1 und U2- Kurven zueinander lässt sich weitgehend durch das Potentiometer 3 bestimmen. Es ist z.B. möglich, beide Kurven so zu verschieben, dass sich ein Schnittpunkt ergibt.
  • In Figur 3a ist der Verlauf der Spannungen U1 und U2 dargestellt über der Zeitachse. Im oberen Teil der Fig. 3a ist schematisch eingezeichnet ein Muster bestehend aus drei Balken und vier Zwischenräumen. Aus Fig. - 3a geht deutlich hervor, dass die Spannungen U1 und U2 gegenphasig arbeiten und dass das Verhältnis der Spannungsspitzen, gerechnet von der Grundlinie, ca. 1:2 bis 1:3 beträgt.
  • Die Spannungen U1 und U2, die im Bereich von 50mV bis 100mV liegen, werden in nichtinvertierend gehaltenen O»erationsverstSrkern 121 u. 12(z.B. LM 324) linear verstärkt, wobei gleichzeitig die Impedanz vergrössert wird. Beide Verstärker haben den gleichen Verstärkungsfaktor, der zweckmässigerweise zwischen V = 10 bis V = 20 liegt.
  • Die Ausgänge der beiden Verstärker 121 und 122 sind mit den Eingängen eines Differenzverstärkers 14 verbunden, der die Differenzspannung UAl = V (U2 - U1) V = 10 bis V = 20 abgibt. Der Verstärker 14 ist beissielsweise vom gleichen Typ wie die Verstärker 12 und 12 . Die Differenzspan 1 2 nunq UAl ist in Fig. 3b, dargestellt.
  • Diese Differenzspannung UAl wird einem SAMPLE-AND-HOLD-Schalter 16 zugeführt. Der Ausgang des SAMPLE-AND-HOLD-Schalters. 16 ist mit einem Kondensator C und mit dem Eingang eines Operationsverstärkers 18 verbunden. Gesteuert wird der SAMPLE-AND-HOLD-Schalter 16 vom Ausgangssignal der Vorrichtung, das in Fig. 3d gezeigt ist, und zwar derart, dass der SAMPLE-Zustand besteht, in dem die Differenzspannung UA1 zum Kondensator C und zum Verstärker 18 durchgeschaltet wird, wenn das Ausgangssignal den Zustand "Zwischenraum" wiedergibt, und dass der HOLD-Zustand besteht, in dem der Schalter 16 sperrt und am Eingang des Verstärkers 18 die im Kondensator C gespeicherte Spannung V' REF ansteht, wenn das Ausgangssignal den Zustand "Balken" wiedergibt.
  • Auf diese Weise wird am Ausgang des Verstärkers 18 eine Referenzspannung VREF erhalten, die aufgrund der Rückkopplung parallel zur Grundlinie des Verlaufes der Differenzspannung UA1 bei allen Betriebsbedingungen verläuft, wie dies auch in Fig. 3b, veranschaulicht ist, wo allerdings anstelle von VREF die Bezugsspannung V' eingezeichnet ist,die vor- dem nicht REF invertierenden Operationsverstärker 18 mit dem Verstärkungsfaktor V = 2 ansteht.
  • Die Differenzspannung UAi wird andererseits einem Differenzverstärker (z.B. LM 324) zugeführt, an dessen anderem Differenzeingang die Bezugsspannung VREF gelegt wird. An einen dritten Eingang, den Summiereingang, wird eine konstante Spannung VK1 angelegt, die dazu dient, den unteren Teil der Differenzspannung UA1 abzuschneiden, da dieser Teil für die Auswertung nicht nutzbar ist. Ausserdem erreicht man durch die Einführung von VK1, dass die Ausgangsspannung UA2 aus dem Differenzverstärker 20 sicher das OV-Potential erreicht, wenn ein "Zwischenraum" erfasst wird.
  • Folgende Bedingung erfüllt die Schaltung mit dem Differenzverstärker 20: UA2 = V (UAl - 1/2 (VREF + V Da weiter gilt: V = 2 x V REF REF kann man schreiben: UA2 = V 1 UA1 - VREF - 1/2 VK1) Die Ausgangs spannung U aus dem Verstärker ist in A2 Fig. 3c, dargestellt.
  • Die Ausgangsspannung UA2 kann nun ohne weiteres für eine digitale Weiterverarbeitung aufbereitet werden.
  • Hierfür dient ein nachgeschalteter Operationsverstärker 22 (z.B. Um 324) oder ein Spannungskomperator (z.B. CA 3290; nicht gezeigt), wobei es zweckmässig ist, die Schaltung mit einer Hysterese zu versehen, Aufgrund des Verstärkers 22 mit Schmitt-Trigger erhält man schliesslich ein Ausgangssignal, wie es in Fig. 3d, dargestellt ist. Dieses Ausgangssignal zeichnet sich dadurch aus, dass es steile Flanken besitzt (Flankensteilheit 1 - 3 ßsec/VOlt) und dass die Pegel für die digitale Verarbeitung geeignet sind (z.B. Hiah = vrr - 1,5 V Mj.nimum/Low = 0,5 V Maximum). (Vcc das ist die Versorgungsspannunq, z.B. der Operationsverstärker.
  • In Fia. 4 ist der Verlauf der Differenzspannunq UA1 dargestellt, wenn man den Anstellwinkel der erfindungsgemässen Vorrichtung, die beispielsweise in einem Lichtstift untergebracht ist zur Markierungsebene, ändert.
  • In Teil a des Spannungsverlaufes wird die Ruhespannung VRa gemessen. Wird nun der Anstellwinkel des Lichtstifes geändert, dann vergrössert sich z.B. die Ruhespannung VR bis zum Wert VRc Gleichzeitig ändert sich das Nutzsignal VNa und nimmt den Wert VNc an. Wird nun die Beleuchtungsstärke des Lichtsenders vergrössert, indem der Strom 1LED vergrössert wird, so kann trotz geändertem Anstellwinkels des Lichtstifes VRc zur Deckung mit V Ra und VNc zur Deckung VNa gebracht wer-Nc den <VRc = VRa und VNc = VNa), so dass dann die Spannung UAl im Bereich b und c wieder den gestrichelten Verlauf annehmen.
  • Die Schaltung, mit der die obenstehende Regelung der Beleuchtungsstärke vorgenommen werden kann, ist in Fig. 1b, gezeigt.
  • Die Schaltung umfasst einen Operationsverstärker 24 ( z.B. LM 324), der als Spannungskomperator geschaltet ist und an seinen Eingängen die Bezugsspannung VREF aus-dem Verstärker 18 (Fig. 1a,) sowie eine konstante Spannung VK2 empfängt. Der Ausgang des Verstärkers 22 ist mit der Basis eines Transistors T verbunden, der in Reihe mit dem Lichtsender LED liegt, durch den der Strom ILED fliesst. Der Strom 1LED wird so eingerichtet, dass VREF = VK2, was bedeutet, dass bei Änderung des Anstellwinkels des Lichtstiftes und damit verursachter Änderung der Bezugsspannung VREF die Beleuchtungsstärke entsprechend geändert wird, so dass VREF wieder VK2 wird. Der Strom ILED darf nur bis zu einem gewissen Wert vergrössert werden, da ein beliebig grosser Strom den Lichtsender zerstören würde. Deshalb wird nach einem Widerstand R die Spannung VLED, wie gezeigt, abgefragt, wobei VLED = +U - R x ILED Da die Grössen +U und R bekannt sind, kann die Spannung VLED vorausberechnet werden, die bei ILED max vor dem Lichtsender ansteht.
  • Ein JA/NEIN-Schalter 26, der von einem als Spannungskomperator geschalteten Operationsverstärker (z.B.
  • LM 324) gebildet wird, ist vorgesehen, an dem zum einen VLED und zum anderen ein vorgegebener Grenzwert VK3 gelegt wird. Überschreitet VLED den Grenzwert V so schaltet der Ausgang des Verstärkers 26 von JA auf NEIN um und stellt einen Generator für VK2 so ein, dass der Strom ILED ( ILED wird.
  • Im übrigen kann das NEIN-Signal am Ausgang des Verstärkers 26 weiter ausgewertet werden.
  • Da das NEIN-Signal am Ausgang des Verstärkers 26 nur eine kurze Zeitspanne ansteht, empfiehlt es sich, das NEIN-Signal in einem Flip-Flop zu speichern.
  • Leerseite

Claims (10)

  1. Ansprüche Vorrichtung zur optischen Abtastung von Markierungen mit einem die zu erfassenden Markierungen beleuchtenden Lichtsender und einem das von den Markierungen reflektierte Licht erfassenden Lichtempfänger, dessen Widerstand sich in Abhängigkeit vom auftreffenden Licht ändert, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtempfänger an einer Konstantstromquelle angeschlossen ist, die für den Lichtempfänger einen solchen Strom liefert, dass sich eine Sätigungsspannung am Eingang des Lichtempfängers aufbauen kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtempfänger (RT) als einer von vier Widerständen (R1 R1, R3, R) in einer Messbrücke angeordnet ist und dass das Ausgangssignal aus der Differenz der Spannung (U1) zwischen dem Lichtempfänger (RT) und dem anderen Widerstand (R1) in dem einen Brückenzweig und der Spannung (U2) zwt schen den beiden Widerständen (R1, R3) in dem anderen Brückenzweig gebildet wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Messbrücke nach dem Prinzip gleicher Widerstandspaare arbeitet.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Lichtempfänger (RT) entsprechende Widerstand im anderen Brückenzweig ein Potentiometer (R3) ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein vom Ausgangssignal der Vorrichtung gesteuerter Schalter (16) vorgesehen ist, der die Differenzspannung (UA1) in einen der beiden Ausgangszustände der Vorrichtung zu einem Speicher (C) durchschaltetSund dass das Ausgangssignal aus der Differenz (UA2) zwischen der Differenzspannung (um1) aus der Messbrücke und einer von der Spannung (V'REF) des Speichers (C) zur Bildung einer Ref Referenzspannung (VREF) abgeleiteten Spannung gebildet wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Differenz (UA2) zwischen der Differenzspannung (UA1) aus der Messbrücke und einer von der Spannung (V'REF) der Speichers (C) zur Bildung einer Referenzspannung (VREF) abgeleiteten Spannung eine konstante Spannung (VK1) aufaddiert wird.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schmitt-Trigger (22) nachgeschaltet ist, aus dem das Ausgangssignal abgenommen wird.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Strom (ILED) durch den Lichtsender in Abhängigkeit von der Referenzspannung (VREF). gesteuert wird, die aus der Differenzspannung (UA1) der Messbrücke abgeleitet wird.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung (VLED) des Lichtsenders (LED) mit einem vorgegebenen Grenzwert (VK3) verglichen und bei Überschreitung des Grenzwertes der Strom (ILED) durch den Lichtsender begrenzt wird.
  10. 10 Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Spannungskomperator (24) vorgesehen ist, der die Referenzspannung (VREF),/gas der Differenzspannung (UA1) der Messbrücke abgeleitet wird, mit einer Referenzspannung (mg2) vergleicht, die von einem Generator (28) erzeugt wird, dass der Ausgang des Spannungskomperators (24) mit der Steuerelektrode eines im Stromkreis des Lichtsenders (LED) liegenden Steuerelements (T) verbunden ist und dass ein weiterer Vergleicher (26) vorgesehen ist, der die Spannung des Lichtsenders (LED) erfasst und mit einer den Grenzwert darstellenden Referenzspannung (VK3) vergleicht und dass der Ausgang des weiteren Vergleichers (26) mit dem Generator (28) für die Referenzspannung (VK2) derart verbunden ist, dass die Referenzspannung (VK2) im Sinne einer Stromerniedrigung durch den Lichtsender geändert wird, wenn die Spannung am Lichtsender den Grenzwert übersteigt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0702318A3 (de) * 1994-09-08 2001-04-18 AT&T Corp. Optischer Abtaster

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2332325A1 (de) * 1973-06-26 1975-01-23 Horst Dr Ing Michaelis Strichcode und leseverfahren fuer maschinenlesbare etiketten im einzelhandel

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