DE323324C - Reklamevorrichtung - Google Patents

Reklamevorrichtung

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DE323324C
DE323324C DE1914323324D DE323324DA DE323324C DE 323324 C DE323324 C DE 323324C DE 1914323324 D DE1914323324 D DE 1914323324D DE 323324D A DE323324D A DE 323324DA DE 323324 C DE323324 C DE 323324C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F3/00Show cases or show cabinets
    • A47F3/08Show cases or show cabinets with arrangements for continuously or intermittently moving the merchandise

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  • Displays For Variable Information Using Movable Means (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Reklamevorrichtungen, bei welchen eine Anzahl körperlicher Gegenstände nacheinander in die Erscheinung treten sollen.
Gegenüber bekannten Einrichtungen dieser Art hat die neue Vorrichtung den Vorteil, daß die Reklamewirkung in außerordentlichem Maße erhöht wird durch die Vereinigung eines an sich bekannten Spiegels mit ο durchscheinendem Feld und hinter diesem an endlosen, schrittweise bewegten Ketten o. dgl., nach Art eines Paternosterwerkes aufgehängten einzelnen Kästen zur Aufnahme der zur Schau zu stellenden körperlichen Gegenstände mit in an sich bekannter Weise oberhalb der vorzuführenden Gegenstände angeordneten, dem Beschauer nicht sichtbaren elektrischen Lampen und einem lichtundurchlässigen Vorhang. Die Anordnung ist dabei > so gewählt, daß nach dem Eintreffen jedes Kastens hinter dem Schaufeld zunächst dessen Beleuchtung eingeschaltet wird, so daß das von den Gegenständen reflektierte Licht von hinten auf das Schaufeld des Spiegels trifft, ί es durchsichtig und damit die Gegenstände selbst beim öffnen des für gewöhnlich geschlossenen Vorhanges sichtbar macht, worauf der Vorhang nach einiger Zeit wieder geschlossen und endlich die Beleuchtung ausgeschaltet wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Reklamevorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt.
Es veranschaulicht Fig. ι die innere Einrichtung der Vorrichtung bei abgenommenem Gehäuse, Fig. 2 die innere Einrichtung der Vorrichtung bei abgenommener Seitenwand des Gehäuces, Fig. 3 einen Schaukasten im Querschnitt, und Fig. 4 in zwei Ansichten einen Teil der Steuervorrichtung für den Vorhang.
Die Reklamevorrichtung besteht aus einem Gehäuse a, an dessen Vorderseite eine Spiegelfläche vorgesehen ist, die nach vorn die Schaukästen abdeckt und von welcher ein bestimmter Teil bei der dargestellten Ausführungsform die bei Beleuchtung durchscheinend werdende Vorführungs- oder Schaufläche bildet.
Wie die Fig. 1 und 2 bei Freilegung des Innern des Gehäuses α erkennen lassen, sind an einem Gestell a2 an über Rollen geführten Ketten δ die zur Aufnahme der vorzuführenden körperlichen Gegenstände bestimmten Behälter oder Schaukästen c nach Art der Paternosterwerke aufgehängt. Der Antrieb der Schaukästen erfolgt durch einen Motor i, welcher unter Vermittelung einer Reduzierkupplung h, des Exzenters g und der Transportstange f die Transportkette e antreibt, wobei die Stange f mit einem Haken f1 über einen der Stifte % der Kette e greift. . Je ein Schaukasten wird so bei Bewegung der Transportkette e vor die Schaufläche r gerückt, die nach vorn vom Spiegel abgedeckt ist. Die Schaufläche r ist hinter der Spiegelfläche mit lichtundurchlässigen, seitlich aufrollbaren Vorhängen d verschließbar. Die Bewegung der Vorhänge d erfolgt ebenfalls vom Antriebsmotor i aus unter Vermittlung des Getriebes k, des Exzenters I, der Schnurzüge m, der Federgehäuse η und der Aufwickelrollen 0 für die Vorhänge. . Die Schnurzüge m sind der besse-
ren Übersichtlichkeit der Zeichnung wegen in Fig. ι seitlich herausgezeichnet worden. Die in Fig. 3 noch besonders dargestellten Schaukästen c sind an den beiden inneren Seitenflächen an der Rückwand und an der Bodenfläche mit Spiegeln ausgelegt und nach vornhin mittels einer durchsichtigen Glasscheibe C1, die zwecks Auswechselung des Inhalts der Kästen herausgezogen werden kann, abgedeckt. Die Oberseite der Kästen c ist durch eine Kristall- oder Milchglasscheibe c2 abgedeckt, oberhalb welcher die zur Beleuchtung des Inhalts der Kästen und zur Durchleuchtung der verspiegelten Schaufläche dienenden Lampen c3, zweckmäßig mit Reflektoren oder halbseitiger Verspiegelung versehene Röhrenlampen, angeordnet sind. Die Lampen des jeweilig in der Schaulage sich befindenden Schaukastens werden selbsttätig eingeschaltet, indem der Stromschluß zwischen an. den Schaukästen c seitlich angebrachten Kontaktfedern C4 und einer Gleitschiene -p in der Schaulage der Kästen c erfolgt.
Der Vorgang bei der Vorführung des Inas halts der einzelnen Schaukästen ist kurz folgender :
Wenn ein bestimmter Schaukasten c -vor die Schaufläche r, die von der Spiegelscheibe nach vornhin abgedeckt ist, durch das Triebwerk gerückt worden ist, leuchten zufolge des Köntaktschlusses der Kontaktfedern C4 mit der Gleitschiene die Lampen C3 auf. Das Exzenter g zieht dann die Schnur m, und der Vorhang & wird allmählich geöffnet, Zufolge der durch den Spiegelbelag der Kästen c verstärkten Beleuchtung wird dabei die Schäufläche r des' Spiegels durchleuchtet, und der Inhalt der Schaukästen wird in der Schaufläche plastisch und durch den Spjegelbelag der Kästen mehrfach in größerer Perspektive sichtbar. Nachdem der Vorhang A eine durch den toten Gang im Exzenter I bestimmte Zeit geöffnet geblieben ist, wird der Vorhang wieder unter der Wirkung der vorher gespannten Federtrommel η von den Rollen 0 abgewickelt und geschlossen, bis sich das Spiel, wenn der nächstfolgende Schaukasten vor die Schauöffnung bewegt worden ist, in der beschriebenen Weise von neuem wiederholt. Fig. 4 veranschaulicht in größe- ■ rem Maßstab das auf der Achse q sitzende Exzenter I mit dem durch eine Mutter gesicherten Stellbolzen s und dem den toten Gang bedingenden Führungsschlitz oder der Kulisse t, in welcher der Führungsbolzen u : gleitet.
Bei feststehend angeordneten Schaukästen würde, falls ein Vorhang zur allmählichen Freilegung der Schauöffnung in diesem Falle vorgesehen wird, das Antriebswerk für die f Kästen fortfallen und nur die Steuervorrichtung für den Vorhang, etwa in der beschriebenen und dargestellten Weise, vorgesehen sein.
Die Einrichtung kann auch derart getroffen f sein, daß mehrere Schaukästen gleichzeitig beleuchtet und sichtbar werden. An Stelle einer Schaukastenreihe könnten auch zwei oder mehrere nebeneinander angeordnet sein und abwechselnd oder*] gleichzeitig je ein ί Schaukasten dieser Reihen beleuchtet werden,

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätige Reklamevorrichtung, gekennzeichnet durch die Vereinigung eines "i Spiegels mit durchscheinendem Feld und hinter diesem an endlosen, schrittweise bewegten Ketten (Z) nach Art eines Paternosterwerkes aufgehängten einzelnen Kästen (c) zur Aufnahme der zur Schau zu stellen- ί den körperlichen Gegenstände mit oberhalb dieser angeordneten, dem Beschauer nicht sichtbaren elektrischen Lampen (c3) und einem lichtundurchlässigen Vorhang (d), wobei die Vorrichtung so ausgebildet ist, ί daß nach dem Eintreffen jedes Kastens hinter dem Schaufeld (r) dessen Beleuchtung eingeschaltet wird, so daß das von den Gegenständen reflektierte Licht von hinten auf das Schaufeld des Spiegels < trifft, es durchsichtig und damit die Gegenstände selbst^beim öffnen des für gewöhnlich geschlossenen Vorhanges sichtbar macht, worauf der Vorhang wieder geschlossen und die Beleuchtung ausge- £ schaltet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1914323324D 1914-03-31 1914-03-31 Reklamevorrichtung Expired DE323324C (de)

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