DE3233457C2 - Federdruckanschluß für elektrische Leiter - Google Patents

Federdruckanschluß für elektrische Leiter

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DE3233457C2 DE3233457A DE3233457A DE3233457C2 DE 3233457 C2 DE3233457 C2 DE 3233457C2 DE 3233457 A DE3233457 A DE 3233457A DE 3233457 A DE3233457 A DE 3233457A DE 3233457 C2 DE3233457 C2 DE 3233457C2
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Abstract

Der Federdruckanschluß hat einen Klemmkörper (1) in Form eines Klemmgehäuses, in dem eine als Winkelstück ausgebildete Feder (2) parallel zu sich selbst verschieblich geführt ist. An der Feder (2) sind seitliche Steuerstücke (5) vorgesehen und im Klemmkörper (1) befindet sich in den seitlichen Wandungen jeweils eine Aussparung (6), in die die Steuerrückstände (5) vorstehen. Die Aussparungen (6) haben Steuerkurven (7) für die Steuerstücke (5), derart, daß bei einer Verschiebung der Feder (2) parallel zu sich selbst diese von der Klemmfläche (3) des Klemmkörpers (1) fortgedrückt wird und somit auf engstem Raum durch eine Verschiebung der Feder selbst der Anschluß im Bedarfsfall gelöst werden kann.

Description

Fig. 10 Teildraufsichten auf verschiedene Ausgestaltungen der Klemmenden von Federn für derartige Federdruckanschlüsse.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausfuhrungsbeispiel ist ein Klemmkörper 1 in Form eines Klemmgehäuses vorgesehen, in dem eine als Winkelstück ausgebildete Feder 2 parallel zu sich selbst verschieblich geführt ist. Gegenüberliegend der Klemmfläche 3 des gehäuseartigen Klemmkörpers 4 ist eine Gegcnlagerflächc für die Feder 2 vorgesehen, an der sich die Feder 2 in der Klemmstellung abstützen kann.
In dieser Klemmstellung wirkt die Feder mit Sperrhakenwirkung mit ihrer gegen den Klemmkörper 1 gerichteten Klemmkante auf den Leiter ein.
An der Feder 2 sind bei diesem Ausführungsbeispiel seitlich ihrer Klemmkante zwei Steuerstücke 5 in Form seitlicher Vorsprünge vorgesehen, für die in den seitlichen Wandungen des gehäuseartigen Klemmkörpers 1 Aussparungen 6 vorgesehen sind, in die sie vorstehen. Die Aussparungen 6 sind in ihrer Formgebung einmal auf eine einfache Montage der Feder 2 ausgelegt und haben zum anderen Steuerkurven 7, die so in der Wegbahn der Steuerstücke 5 bei einer Verschiebung der Feder 2 parallel zu sich selbst liegen, daß bei dieser Verschiebung über die Steuerkurven 7 das von der Klemmkante gebildete Klemmende der Feder 2 in Richtung von der Klemmfläche 3 des Klemmkörpers 1 fortgedrückt wird und dadurch unter Aufhebung der Sperrhakenwirkung die Klemmung gelöst werden kann. Der Lösevorgang erfolgt im dargestellten Ausführungsbeispiel durch ein Verschieben der Feder 2 ein wenig aus dem Klemmkörper 1 heraus. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine gesonderte Verrastung zur sicheren Aufrechterhaltung der Klemmstellung vorgesehen. Hierzu sind in dem nach unten offen gehaltenen Anfangsbereich der seitlichen Windungen des Klemmkörpers 1 nach unten offene Auskiinkungen 8 vorgesehen, während an der Feder 2 in diesem Bereich seitliche Rastvorsprünge 9 vorgesehen sind, die in der Klemmstellung der Feder 2 in die Ausklinkungen 8 eingreifen, wie aus Fig.! ersichtlich. Vor dem Lösen des Anschlusses muß die Feder 2 an ihrem frontseitigen Ende so weit nach unten gedrückt werden, daß die seitlichen Rastvorsprünge 9 aus den Ausklinkungen 8 freikommen. Bei dem nachfolgenden Herausziehen der Feder 2 im Sinne der Anschlußlösung fügt sich die Feder 2 mit den Oberflächen der seitlichen Vorsprünge 9 an den unteren freien Kanten der seitlichen Wände des gehäuseartigen Klemmkäfigs 1 und mit ihren seitlichen Steuervorsprüngen 5 an den schrägen Steuerkurven 7.
Bei dem in Fig.3 dargestellten Ausführungsbeispiel, das einen grundsätzlich ähnlichen Aufbau wie das Ausführungsbeispiel nach Fi g. 1 hat, ist in dem Klemmkörper la in einer seitlichen Wandung eine Aussparung 6a vorgesehen, die eine schräg liegende Steuerkurve la aufweist, die mit einem Steuerstück in Form einer seitlich an der Feder 2a vorstehenden Steuerlasche 5a zusammenwirkt, und zwar mit derem abgerundeten Ende. Das Klemmende der Feder 2a wirkt wieder mit der Klemmfläche 3a zusammen. Die Feder stützt sich in der Klemmstellung an der Gegendnickfläche 4a des Klemmkörpers la ab. Die Feder 2a ist in diesem Ausführungsbeispiel als auf sich selbst über einen außenseitig liegenden Winkelbogen rückgeführtes Bügelstück ausgebildet. Das Lösen des Anschlusses geschieht dadurch, daß wiederum von der offenen Frontseite her eingewirkt wird, und zwar gemäß Pfeil auf den Windungsbogen der Feder 2a gedrückt und diese ein wenig in den Klemmkörper la hineingeschoben wird, wodurch das gerundete Ende der Steuerlasche 5a an der schrägen Steuerfläche Ta nach unten läuft und das Klemmende ' der Feder 2a von der Klemmfläche 3a fortdrückt. Bei dieser Verschiebebewegung kann der Windungsbogen ι 2a zusätzlich an dem den Klemmkörper la aufnehmenden umgebenden Isolierstoffgehäuse 10 geführt sein.
Bei dem in Fig.4 dargestellten Ausführungsbeispiel isi in dem Klemmkörper l/> die Steuerkurve cliiduivli ;
to gebildet, daß in mindestens einer Seitenwand dos Klemmkörpers 16 eine Lasche Tb eingestanzt und nach innen gedrückt ist, die eine vorbestimmte Schräglage hat, während an der jeweiligen Seite in die wieder als gebogenes Bügelstück ausgebildete Feder 2b an ent- ' sprechender Stelle eine Aussparung Sb eingearbeitet ist, in die die schräg liegende Lasche Tb eingreift, so daß beim durch Hineindrücken der Feder 2b in den Klemmkörper \b erfolgenden Lösen des Anschlusses die eine betroffene Aussparungswand der Aussparung 5b an der schrägen Lasche Tb entlangläuft und dadurch wieder das Klemmende der Feder 2b von der Klemmfläche 3b abgedrückt wird. Die Feder 2b stützt sich wieder an der Gegenlagerfläche 4b des Klemmkörpers 16 ab.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.5 ist ein Klemmkörper Ic vorgesehen, der an seiner einen seitlichen Begrenzungswand im unteren, an die Gegenlagerfläcb* 4c angrenzenden Bereich offengelassen ist. Im vorderen Bereich der offenen Unterkante dieser Seitenflächenwand des Klemmkörpers Ic ist eine schräg verlaufende Führungsfläche 7c vorgesehen. Die Feder 2c , ist wieder als gebogenes Bügelstück ausgebildet und ist ; im Bereich ihres mit der Gegenlagerfläche 4c zusammenwirkenden Schenkels sowie im Bereich ihres Windungsbogens breiter ausgebildet als der. Klemmkörper Ic. Seitlich neben einer Führungs-Absetzungskante 5c erstreckt sich dann ein schmalerer Bereich, der das Klemmende der Feder bildet, in den Klemmkörper ic bis zu dessen Klemmfläche 3c hinein. Das Lösen des Federdruckanschlusses geschieht wiederum dadurch, daß durch Beaufschlagung des Windungsbogens an der Frontseite die Feder 2 ein klein wenig in den Klemmkörper Ic hineingeschoben wird, wodurch die abgesetzte Führungskante 5c als Steuerstück an der Steuerfläche 7centlang nach unten gleitet und wiederum das Klemmende der Feder von der Klemmfläche 3c des Klemmkörpers Ic fortgedrückt wird.
Das Einstecken des anzuschließenden elektrischen Leiters in einen derartigen Federdruckanschluß ist dann problemlos, wenn es sich um einen Leiter mit massiver Metallseele handelt, mit der das Klemmende Jer Feder ohne weiteres wegzudrücken ist Sollen aber mit einem derartigen Federanschluß feindrähtige Leiter festgelegt werden, kann dies jetzt in sehr einfacher Weise dadurch geschehen, daß man die Feder mit einem Betätigungswerkzeug ein klein wenig im Sinne der Lösungsbewegung verschiebt, das Klemmende der Feder dadurch von der Klemmfläche des Klemmkörpers fortbringt und den feindrähügen Leiter problemlos einsteckt und die Feder dann in die Klemmstellung zurückfedern läßt.
Unter Umständen kann jedoch das Verschieben der Feder in der Leerstellung des Anschlusses problematisch werden, insbesondere dann, wenn der Anschluß auf eine relativ große Klemmkraft ausgelegt ist, das Klemmende der Feder also auch in der Leerstellung des Anschlusses schon relativ stark auf dk Klemmfläche des K'emmkörpers drückt so daß es hier zu einer Verhakung kommen kann, die die Verschiebung der Feder in der Leerstellung blockieren könnte. Um dem entgegenzuwirken, ist
in dem in Fig.5 dargestellten Ausführungsbeispiel in der Klemmfläche 3t· an der Klemstelle eine sehr kleine Aussparung Il eingearbeitet, die nur so groß zu sein braucht, daß sie ein verhakendes Hängenbleiben der angrenzenden Kante des Klemmendes der Feder 2c verhindert.
Bei dem in F i g. 6 dargestellten Ausführungsbeispiel bestellt die Besonderheit darin, daß die Feder zweiteilig ausgebildet ist. Sie besteht aus einem ersten Teilstück 2d mit einem wiederum frontseitig liegenden Windungsbogen, wobei das andere Ende dieses Teilstückes 2c/ als gerundetes Klemmende mit der Klemmfläche 3d des K lemmkörpers id zusammenwirkt. An das Teilstück 2d ist eine seitlich vorstehende, am mit der Steuerfläche Td in der Aussparung 6c/des Klemmkörpers lc/zusammen- is wirkenden Bereich abgerundete Steuerlasche 5d vorgesehen. Das weitere Teilstück 2c/' der Feder stützt sich mit seinem einen Ende im Windungsbogen desTeilstükkes 2d und mit seinem anderen Ende auf der Gegeniagerfläche 4c/des Klemmkörpers id ab, sowie mit dem spitzen Bereich des Winkels unter dem Klemmende des Teilstückes 2c/. Das Teilstück 2d' kann dabei auf die Erzeugung einer großen Klemmkraft ausgelegt werden, die es andererseits ermöglicht, das Teilstück 2d gerade im Klemmendenbereich, also im Bereich der Kontaktkrafteinleitung, oberflächengünstig zu gestalten.
Die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele basieren auf einem Konzept, nach dem der Klemmkörper zumindest im wesentlichen käfig- oder gehäuseförmig ausgebildet ist und zumindest den wesentlichen Teil der reder in sich aufnimmt. Ein Federdruckanschluß mit dem Prinzip der Federverschiebiing parallel zu sich selbst und bei gleichzeitiger gesteuerter Fortbewegung des Klemmendes der Feder von der Klemmfläche des Klemmkörpers im Sinne der Lösung des Anschlusses kann jedoch auch nach einem ganz anderen Konstrukticnspririzip aufgebaut sein. So ist beispielsweise bei dem in den F i g. 7 und 8 dargestellten Federdruckanschluß der Klemmkörper Ie als im wesentlichen stabförmiges Formstück ausgebildet, das die Feder 2e teilweise durchdringt und an dem die Feder 2e parallel zu sich selbst verschieblich geführt ist Ein derartiger Klemmkörper Ie kann an seinem einen Ende beispielsweise fest in einer Aufnahme eingespannt sein und es bietet sich somit bezüglich der gehäuseseitigen Voraus-Setzungen zur Festlegung des Klemmkörpers Ie eine besondere Freizügigkeit. Insbesondere braucht in einem solchen Fall der Klemmkörper nicht etwa ein an einem Stromleitteil eines Klemmverbinders vorgesehener Klemmkäfig zu sein.
Im in den F i g. 7 und 8 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Feder 2e ein mit einem flach auslaufenden Windungsbogen gestaltetes Formteil, das in seinem mittleren Bereich eine sich vom unteren Schenkel über fast den ganzen Windungsbogen erstreckende schlitzförmige Aussparung 12 aufweist, durch den hindurch die mit der Feder 2e zusammenwirkenden Bereiche des Klemmkörpers Ie treten können. Der Klemmkörper Ie hat dabei in seinem vorderen Bereich einen etwa U-förmigen Querschnitt mit am vorderen Ende befindlichen und von vorne nach hinten schräg nach oben verlaufenden Fahnenstücken 13.
Am Ende der schlitzförmigen Aussparung 12 im Auslaufsbereichsende des Windungsbogens der Feder 2e ist in nach innen gerichteter Verlängerung des abgewinkelten Endes des Windungsbogens eine Klemmlasche 14 belassen, die bis zum Grund des U-förmigen Endes des Klemmkörpers Ie weist Diese Lasche ist das Klemmende der Feder und der Grund des U-förmigen Abschnittes ist die Klemmfläche3edes Klemmkörpers Ie.
Die schlitzförmige Aussparung 12 der Feder 2e weist zu beiden Seiten der Lasche 14 seitlich abgesetzte Erweiterungen 15 auf, durch die hindurch die beiden Fahnen 13 des Klemmkörpers Ic treten können. Die Endkanten 5e dieser seitlichen Erweiterungen 15 liegen dabei an den vorderen schrägen Steuerflächen 7e der Fahnen 13 des Klemmkörpers Ie an. Wird nun von der Frontseite her (siehe Pfeil in F i g. 7) auf das obere abgewinkelte Ende der Feder 2c eingewirkt, verschiebt sich diese parallel zu sich selbst auf dem Klemmkörper Ie, wobei das unten liegende Klemmende der Lasche 14 von der Klemmfläche 3e abgehoben wird, da die Endkanten 5e der seitlichen erweiterten Aussparungen 15 auf den Vorderkanten der Fahnen 13 als Steuerflächen 7e hochgeführt werden.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist zugleich in einfacher Weise eine besondere Sichel ung gegen einen unbeabsichtigten Leiterabzug verwirklicht. Die Anordnung ist nämlich so getroffen, daß die hinteren abgesetzten Kanten 16 der seitlich erweiterten Aussparungen 15 an den hinteren schrägen Kanten 17 der beiden Fahnen 13 liegen. Wird daher auf den Leiter ein Zug in Abzugsrichtung ausgeübt, besteht für die Kanten 16 die Tendenz, an den Schrägen 17 nach unten zu wandern und damit die Feder mit der Klemmlasche 14 noch fester auf den eingesteckten Leiter zu drücken.
Bei allen vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen ist der anzuschließende elektrische Leiter ein massiver oder feindrähtiger Leitungsdraht und der Klemmkörper besteht aus elektrisch leitendem Material. Es können jedoch verschiedene Kontaktstellen mit einem derartigen Federdruckanschluß ausgerüstet sein. So ist im Ausführungsbeispiel nach F i g. 9 ein derartiger Federdruckanschluß für Flachstecker vorgesehen. Der Klemmkörper 1/ besteht in diesem Fall aus elektrisch isolierendem Material und beinhaltet als elektrisch leitendes Teil die Feder 2/. In der Seitenwandung des Klemmkörpers l/ist eine Aussparung 6/ vorgesehen, in die eine seitlich an dem betroffenen Schenkel der Feder 2f vorgesehene Steuerlasche 5/ vorsteht, die mit ihrem freien gerundeten Ende mit der Steuerfläche 7/der Aussparung 6/zusammenwirkt. Die Feder 2( stützt sich einerseits an der Gegendruckfläche 4/des Klemmkörpers l/ab und wirkt mit ihrem Klemmende auf den Flachstecker 18, wenn dieser in den Klemmkörper if, anliegend an dessen Klemmfläche 3f, eingesteckt ist. Der Flachstecker kann herausgenommen werden, wenn zwecks Lösung des Anschlusses von hinten auf den Windungsbogen der Feder 2/ Druck ausgeübt wird, da dann die Steuerlasche 5/durch die Steuerfläche Tf nach unten gedrückt wird und damit auch das Klemmende der Feder nach unten gedruckt wird und den Flachstekker freigibt
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ferner die Möglichkeit verwirklicht, lieferseitig einen geöffneten, für den Flachstecker aufnahmebereiten Klemmanschluß zur Verfügung zu stellen. Zu diesem Zweck befindet sich in der Aussparung 6/ angrenzend an das untere Ende der Steuerfläche Tf eine mit der von der Gegendruckfläche 4/gebildeten Grundlinie parallele Haltefläche 19. Lieferseitig kann nun die Feder 2/ so in dem Klemmkörper if angeordnet werden, daß die Haltefläche 19 über die unter sie geschobene Steuerfläche 5/das Klemmende der Feder 2/ von der Klemmzone fortgedrückt hält Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß in dieser Lage das vordere freie Ende des auf der Gegenla-
9
gerfläche ^laufenden Schenkels der Feder 2ZeIn wenig aus dem Klemmkörper \f vorsteht. Durch Druck auf den Klemmkörper l/verschiebt sich die Feder 2/dann unter Anschlagen an eine Rückwand 20 so weit, daß die Feder damit aus dem Bereich der Haltefläche 19 herausgelangt und sich unter Auffederung schließt.
Im Hinblick darauf, daß zum Lösen des Anschlusses eine Verschiebung der Feder parallel zu sich selbst erfolgt, wird zweckmäßig das Klemmende der Feder so ausgestaltet, daß eine guts Kontaktnahme weniger durch eine hohe Federkraft als vielmehr durch ein geometrisch gutes Anschmiegen an den Leiter entsteht, um sicherzustellen, daß nicht ein Verhaken des Klemmendes der Feder am Leiter die Verschiebebewegung behindert oder gar blockiert. In Fig. 10 sind schematisch drei verschiedene Ausgestaltungsmöglichkeiten für die Klemmenden betroffener Federn Ie, 2h, 2/ dargestellt. Der starre Endbereich der Federn ist dabei durch längsunci/oder querveriaufende Schiitzungen 2i, 22, 23 aufgelöst. In allen Fällen gewährleistet diese Auflösung, daß sich das Klemmende der Feder besser an den Leiter anschmiegen kann, wobei das Klemmende der Feder dabei dann auch abgeflacht, wenn nicht sogar gerundet ausgebildet sein kann, wie beispielsweise im Ausführungsbeispiel nach F i g. 6 angedeutet. Ein weiterer Vor- teil dieser Ausgestaltung besteht darin, daß die so geschlitzte Feder den Leiter an mehreren Stellen berührt, so daß es auch mehrere Punkte gibt, die sich einem unbeabsichtigten Ausziehen entgegenstellen können. Vorteilhaft ist bei dieser Ausgestaltung auch, daß sich Bewegungen des Leiters nicht direkt an der scharfen Endkante der Feder auswirken können.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
35
40
45
50
55
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Claims (1)

Patentansprüche:
1. Federdruckanschluß für elektrische Leiter, mit einem Klemmkörper und einer dazu beweglichen, betätigbaren, auf den Klemmkörper wirkenden Feder, wobei am Klemmkörper eine Steuerfläche für ein von der Feder betätigbares Steuerstück vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschluß als Federklemme mit Sperrhakenwirkung mit gegen den Klemmkörper (1—1/? gerichteter Klemmkante der Feder (2—2i) ausgebildet ist, die Feder {2—2iJ parallel zu sich selbst verschieblich an den Klemmkörper (1—if) angestützt ist und seitlich der Klemmkante an der Feder (2—2# ein Steuerstück (5—Sf) vorgesehen ist
2. Federdruckanschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Klemmkörper (1) und der Feder (2) eine Verrastung (8,9) für die Klemmrtsllung der Feder (2) vorgesehen ist
3. Federdruckanschluß uach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß sich an die Steuerfläche (7/J für die Lösebewegung der Feder (20 eine Haltefläche (19) für die Bereithaltung der Feder in der Öffnungsstellung des Anschlusses anschließt
4. Federdruckanschluß mich Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß das Klemmende der Feder (2g, 2h, 2i) mit Quer- und/oder Längsschlitzen (21,22,23) versehen ist
5. Federdruckanschluß nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmende der Feder (2—2i) in ein» zumir-iest teilweise Parallellage mit der Klemmflärhe (3— Zf) des Klemmkörper (1 — if)abgebogen ist
6. Federdruckanschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmkörper (1, la, 16, ic, id, if) gehäuseartig ausgebildet ist und die Feder weitgehend in ihm aufgenommen ist
7. Federdruckanschluß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmkörper (1, la, Xb, ic, id) aus elektrisch leitendem Material besteht and Teilstück eines Stromleitungsteiles ist
8. Federdruckanschluß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet daß der Klemmkörper (if) aus elektrisch isolierendem Material besteht und die Feder (2/JTeilstück eines elektrischen Kreises ist.
9. Federdruckanschluß nach einem der Ansprüche 7 und 8, dadurch gekennzeichnet daß der Klemmkörper (if) zur Aufnahme von elektrischen Kontaktteilen (18) ausgebildet ist
10. Federdruckanschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmkörper (1) in mindestens einer Seitenwand eine Ausnehmung (6,6a, 6d, 6f) aufweist, die an ihrer einen Seite als Begrenzung eine geneigt liegende Steuerfläche (7,7a, Td, Tf) hat, während an der Feder an mindestens einer Seite ein in die Aussparung vorstehendes und mit der Steuerfläche zusammenwirkendes Steuerstück (5, 5a, 5d, 5f) vorgesehen ist
11. Federdruckanschluß nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerfläche (7) der Aussparung (6) auf der der offenen Frontseite zugewandten Aussparungsseite liegt, die Feder (2) an ihrem Klemmende mit mindestens einem seitlichen Steuervorsprung (5) versehen ist und die Feder (2) für die Anschlußlösung parallel zu sich selbst heraus
ziehbar in dem Klemmkörper (2) abgestützt ist
12. Federdruckanschluß nach Anspruch 2 und 11, dadurch gekennzeichnet daß der untere Vorderbereich des Klemmkörpers (1} offengelassen ist und in die Unterkanten der seitlichen Klemmkörperwände nach unten offene Ausklinkungen (8) eingearbeitet sind, in denen in der Klemmstellung des Anschlusses seitlich an der Feder (2) vorgesehene Ras»vorsprünge (9) aufgenommen sind.
13. Federdruckanschluß nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet daß die schräg liegende Steuerfläche (7a, Td) auf der der offenen Frontseite abgc·- wandt liegenden S site der Aussparung (6a, 6d) angeordnet ist und als Steuerstück an der Feder (2a, 2d) eine seitliche, in die Aussparung vorstehende Steuerlasche (5a, 5d) vorgesehen ist wobei die Feder (2a, 2d) durch Hineinschieben parallel zu sich selbst in den Klemmkörper (la, id) in die Anschlußlösestellung überführbar ist
14. Federdruckanschluß nach einem der Ansprüche 1 —10, dadurch gekennzeichnet, daß in eine Seitenwand des Klemmkörpers (ib) eine nach innen vorspringende, schräg liegende, die Steuerfläche beinhaltende Steuerlasche (Tb) eingestanzt ist für die in der Feder (2b) eine sie aufnehmende, mit ihrer einen Begrenzung das Steuerstück bildende Aussparung (5b) vorgesehen ist
15. Federdruckanschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Feder zweiteilig ausgebildet ist und ein das Klemmende und das Steuerstück (Sd) aufweisendes Teilstück (2d) sowie ein weiteres, das Teilstück (2d) gegen die Klemmfläche (3d) des Klemmkörpers (id) drückendes Teilstück (2d') aufweist
16. Federdruckanschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Anspräche, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (2a, 2b, 2c, 2d) mit einem aus dem Klemmkörper vorstehenden Teilabschnitt auch an einem den Klemmkörper umgebenden Isolierstoffgehäuseabschnitt (10) geführt ist
17. Federdruckanschluß nach einem der Ansprüche 1—9, dadurch gekennzeichnet daß der Klemmkörper (IcJ auf seiner einen Seitenwand in deren unterem Bereich offengehalten ist und an der freien Unterkante dieser Seitenwand eine schräg liegende Steuerfläche (Tc) vorgesehen ist, für die an der Feder (2CJaIs Steuerstück eine abgesetzte Steuerkante (5c) vorgesehen ist
18. Federdruckanschluß nach einem der Ansprüche 1—5, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmkörper (ie)als stabförmiges Formteil ausgebildet ist, auf dem die mit Durchbrechungen (12,15) zur Aufnahme des stabförmigen Formkörpers (ie) versehene Feder (2e) parallel zu sich selbst verschieblich geführt ist.
19. Federdruckanschluß nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet daß der Klemmkörper (Ie) in seinem mit der Feder (2e) zusammenwirkenden Bereich einen U-förmigen Querschnitt hat und an seinem freien Ende schräg rückwärts geneigte, auf ihrer einen Begrenzungsseite die schräge Steuerfläche (Te) aufweisende Fahnen (13) vorgesehen sind, wobei die Feder (2e) als mit einem flach auslaufenden Windungsbogen versehenes Bügelstück ausgebildet ist, das einen mittleren Durchlaßschlitz (12) für den Klemmkörper (ie)sowie eine zum die Klemmfläche ße^des Klemmkörpers (Ie^bildenden U-Grund weisende Klemmlasche (14) hat, zu deren beiden Seiten
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seitlich versetzte Aussparungen (15) vorgesehen Die erfindungsgemäße Lösung ergibt sich aus dem sind, durch die die Fahnen (13) treten, wobei der eine kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1. Aussparungsgrund (ße) jeweils ein mit den Steuer- Durch die Ausbildung des Anschlusses als Federkiemflächen (7ej zusammenwirkendes Steuerstück bildet me mit Sperrhakenwirkung und durch die Verschieb-
20. Federdruckanschluß nach Anspruch 19, da- 5 barkeit dieser Feder parallel zu sich selbst und durch das durch gekennzeichnet, daß der andere Grund (16) Vorsehen eines Steuerstückes seitlich der Klemmkante der seitlichen Aussparungen (15) mit den rückwärti- dieser Feder ergibt sich, daß bei ja immer vorhandener gen Schrägen (17) der Fahnen (13) eine Leiteraus- Betätigungsmöglichkeit von der Leitereinsteckseite her zugsicherung bildet nur ein sehr geringer Raumbedarf für die Feder selbst
21. Federdruckanschluß nach einem oder mehre- 10 und insbesondere nur ein minimaler Raumbedarf für ein ren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge- Betätigungswerkzeug erforderlich ist der normalerweik^nnzeichnet daß in der Klemmfläche (3—3# des se nur sehr geringfügig über denjenigen Raumbedarf Klemmkörpers (1—\f) in der Klemmstellung der Fe- hinausgeht der sowieso für die Einsteckung des Leiters der, deren Klemmende gegenüberliegend, eine klei- erforderlich ist
ne Aussparung (11) vorgesehen ist 15 Im Hinblick auf die aufzubringenden Öffnungskräfte
zur Lösung der Sperrhakenwirkung können das Steuer-
stück und die Steuerkurve auch kleingehalten werden,
so daß sich von daher der Raumbedarf des Anschlusses nur unwesentlich erhöht
Die Erfindung betrifft einen Federdruckanschluß ge- 20 Weitere bevorzugte Ausgestaltungen eines derarti-
mäß Gattungsbegriff des Patentanspruches 1. gen Federdruckanschlusses sind κι den Unteransprü-
Bei einem derartigen bekannten Federdr:ckanschluß chen gekennzeichnet Hervorzuheben sind dabei Aus-(DE-OS 19 10 845) ist für ein zuverlässiges Anklemmen gestaltungen, die anhand spezieller Steuerkurvenabeines Leiters insbesondere in Fernsprechverbindungen, schnitte die spezielle Bereitstellung eines Anschlusses in bei schneller und einfacher Montagemöglichkeit für den 25 Offenstellung ermöglichen, oder die es ermöglichen, daß Leiter eine abgefederte Schieberplatte vorgesehen, die sich bei Auftreten eines Leiterzuges zur Sicherung geden Leiter an den Klemmkörper anpreßt und die über gen einen unbeabsichtigten Leiterabzug die Klemmwirein Steuerstück, für das am Klemmkörper eine Steuer- kung noch erhöht Hervorzuheben sind ferner eine zufiäche vorgesehen ist, im Sinne der Anscb!ußöffnung sätzlich zu betätigende Verrastung, eine mehrteilige Festeuerbar ist Abgesehen davon, daß es sich dort nicht 30 derausgestaltung zur Verbesserung der Krafteinleitung um einen Federdruckanschluß als Federklemme mit in den Leiter, sowie konstruktive Maßnahmen, die ein Sperrhakenwirkung handelt und die Federwirkung über einwandfreies Verschieben der Feder in ihrer Ruhesteleinen entsprechenden Reibverlust durch die Schieber- lung bei Einführen speziell eines feindrähtigen Leiters platte mit ihrem seitlichen Steuerzapfen erfolgt, hat die gewährleisten. Die Unteransprüche betreffen ferner vorbekannte Anordnung auch einen großen Raumbe- 35 verschiedene Ausgestaltungsmöglichkeiten bezüglich darf, da die dortige Schieberplatte voluminös ist und sie der Klemmkörper.
recht erhebliche Wegstrecken zu durchlaufen hat und Ein nach diesem Prinzip arbeitender Federdruckan-
darüberhinaus die die Federwirkung bewirkende Feder Schluß ist durchaus nicht nur bei Kremmkäfigen von
gesondert außerhalb des eigentlichen Klemmkörpers Stromleiterteilen von Federklemmen zu verwirkliche;!,
unte-gebracht werden muß. 40 Die Kontaktstellen können im Grunde genommen be-
Es ist andererseits bei Federklemmen mit Sperrha- hV.big ausgestaltet sein. So können beispielsweise auch kenwirkung bekannt die den elektrischen Leiter klem- Flachstecker mit einem derartigen Federdruckanschluß menden Federn im wesentlichen ortsfest in einem arbeiten, was zu einer Vereinfachung im Verhältnis zu Klemmkörper in Form eines an das Stromführungsteil den sonst bei Flachsteckern häufig vorgesehenen angeformten Klemmkäfigs anzuordnen. Zum Lösen der 45 Crimp-Anschlüssen bedeutet. Gerade hier wirkt sich der getätigten, auf Sperrhakenwnkung beruhenden außerordentlich geringe Raumbedarf eines solchen Fe-Klemmverbindung sind dabei entweder gesonderte Be- derdruckanschlusses sehr günstig aus. tätigungselemente in Klemmengehäusen gelagert (DE- Bevorzugte Ausführungsbeispiele derartiger Feder-OS 27 30 680), oder es sind im Klemmengehäuse zur druckanschlüsse werden nachstehend unter Bezugnah-Klemmstelle weisende Aussparungen für die Eirifüh- 50 me auf die Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt rung eines Betätigungswerkzeuges vorgesehen (DE-OS F i g. 1 einen Federdruckanschluß gemäß der Erfin-27 24 354). In beiden Fällen wird auch hier ein Raum dung in vereinfachter Seitenansicht, beansprucht, der in vielen Anwendungsfällen gerade F i g. 2 den Anschluß nach F i g. 1 in vereinfachter derartiger Federdruckanschlüsse nicht zur Verfügung Rückansicht,
sieht, wenn beispielsweise an mehrpolige, mehrreihige 55 Fig.3 einen weiteren derartigen Federdruckan-
Anschlußlcisten und dergleichen gedacht wird. Schluß in vereinfachter Seitenansicht,
Es ist ferner bei Federklemmen bekannt (DE-OS Fig.4 einen weiteren derartigen Anschluß in verein-
25 03 091), die Feder gegenüber dem Klemmkäfig dreh- fachter Seitenansicht,
beweglich anzuordnen, um den Leiter kontaktdruckfrei F i g. 5 ein weileres Ausführungsbeispiel eines derar-
einbringen zu können. Nach Einbringen des Leiters wird 60 tigen Anschlusses in vereinfachter Seitenansicht,
die Feder in ihre Kontaktlage gedreht und in dieser F ί g. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines derar-
verrastet. Die Montage der Feder und deren Betätigung tigen Anschlusses in vereinfachter Seitenansicht,
führen hier zu einem besonders großen Raumbedarf. Fig. 7 einen weiteren Federdruckanschluß gemäß
Der vorliegenden Erfindung liegt von daher die Auf- der Erfindung in Seitenansicht,
gäbe zugrunde, einen Federdruckanschluß zu schaffen, 65 F i g. 8 den Anschuß nach F i g. 7 in Draufsicht,
der einen besonders geringen Raumbedarf sowohl be· F i g. 9 einen Federdruckanschluß gemäß der Erfin-
züglich seiner Unterbt i Jgung wie bezüglich seiner Beta- dung für einen Flachstecker in vereinfachter Seitenan-
tiüune im Sinne eines Lösens des Anschlusses hat sieht,
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