DE323366C - Galvanisches Element - Google Patents
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01M4/00—Electrodes
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Description
Die Erfindungbezweckt, galvanische Elemente nach Art der Leclanche-Elemente mit geteiltem,
einen achsial angeordneten Elektrodenstab umgebendem Depolarisationskörper derart auszubilden,
daß die wesentlichen Teile der Elemente, nämlich der Elektrodenstab und der Depolarisationskörper, leicht ausgewechselt und
ohne Gefahr des Bruches transportiert werden können.
Dies geschieht gemäß der Erfindung in der Weise, daß die Teile des Depolarisationskörpers
durch Stirnplatten und darübergeleitete, elektrisch nichtleitende Schnüre o. dgl. zusammengehalten
werden.
Geschieht die Unterteilung des Depolarisationskörpers derart, daß die Teile sich nach
ihrer Zusammenstellung in einer Ebene berühren, die im Winkel zur Längsachse des
Körpers liegt, dann wird durch diese Verschnürung ein sehr guter Sitz des Depolarisationskörpers
am Elektrodenstab herbeigeführt. Die Erfindung kann sowohl für nasse wie
auch Trockenelemente Anwendung finden.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht der mit Depolarisationskörper
ausgestatteten Elektrode eines galvanischen Elements;
Fig. 2 stellt die Elektrode in Oberansicht dar; Fig. 3 ist eine Seitenansicht des beispielsweise
zylindrischen Depolarisationskörpers der achsial im Gefäß angeordneten Elektrode;
Fig. 4 ist eine Oberansicht des Depolarisationskörpers gemäß Fig. 3;
Fig. 5 zeigt eine besonders für nasse Elemente geeignete Stirnplatte zum Instellunghalten
der zweiten Elektrode in Oberansicht;
Fig. 6 stellt eine Ausführungsform der Erfindung für Trockenelemente in einem vertikalen
Mittelschnitt dar;
Fig. 7 zeigt im Schnitt eine andere Ausführungsform der Deckplatte eines solchen
Trockenelements.
Die achsial im Gefäß angeordnete Elektrode besteht aus dem Kohlestab 1 mit Anschlußklemme
2 und ist von dem Depolarisationskörper 3 aus Koks und Braunstein umgeben, der gemäß der Erfindung durch eine schräg
zur Körperachse verlaufende Schnittebene in die Teile 4 und 5 geteilt ist. Der Körper 3
steckt in einer Stoffhülle 6, die eine fortlaufende Wickelung, ein Schlauch oder ein Beutel
sein kann. Die doppelkeilförmige Teilung des Depolarisationskörpers 3 erweist sich beim
Hineinstecken von dessen Teilen nacheinander in die Stoffhülle 6 als praktisch, weil der
Teil 5 an dem. Teil 4 stets nur bis zu einer gewissen Spannung der Stoffhülle 6 hinabgleiten
kann, so daß die Keile 4 und 5 in Gemeinschaft mit den durch die Verschnürung
10 zusammengehaltenen Stirnplatten 7 und 8 eine Spannungsverbindung bilden und sich
fest gegen den Kohlestab 1 drücken lassen. Die aus Isoliermaterial hergestellten Stirnplatten
7 und 8 ragen mit den Rändern schüt-
zend über den Umfang des Depolarisationskörpers 3 hinweg und besitzen am Umfange
Ausschnitte 9, zweckmäßig in gleichen Kreisteilungsabschnitten, in denen die Verbindungsschnüre
10 gleichgerichtet oder in gekreuzten Linien Hegen. Um die Schnüre 10 möglichst
dicht am Depolarisationskörper 3 anliegen zu lassen, dringen die Ausschnitte 9 etwas tiefer
als die Umfangslinie des Körpers 3 radial in die Stirnplatten 7 und 8 ein, die infolge
schwacher Wölbung gegen den Körper 3 (Fig. 6 und 7) nur in einer Randkreislinie aufruhen
und somit nicht etwa Biegungsspannungen mit größerem Hebelarm ausgesetzt sind. Die Umhüllung 6 wird zweckmäßig so
breit bemessen, daß sie um die Ränder des Körpers 3 einwärts gebörtelt und von den
Stirnplatten 7 und 8 festgehalten werden kann. Der Kohlestab χ und der zugehörige Depolarisationskörper
3 können infolge ihrer einfachen Zusammensetzbarkeit getrennt verpackt
und. aufbewahrt werden, wodurch an Rauminanspruchnahme gespart und Bruch vermieden
wird.
Für nasse Elemente erweist sich die Benutzung von einer oder zwei Stirnplatten 12
gemäß Fig. 5 als praktisch, die mit einem Nocken und Loch 13 zum Festhalten der
zweiten Elektrode in sicherem Abstände versehen sind. Außerdem müssen sie mit Ausschnitten
9 gemäß Fig. 2 ausgestattet sein.
Die achsiale Elektrode der Ausführungsform nach Fig. 6 ist von einer Schicht 14 aus mit
Elektrolyt getränkten Sägespänen, Gips' o. dgl.
umgeben oder kann auch mit einem Papierband umwickelt sein, das mit dem Elektrolyt
getränkt ist. In dieser Schicht 14 liegt die hier als ein perforierter Zylinder ausgebildete
Zinkelektrode 15. Das Gefäß des Trockenelements besteht aus der Hülse 16 mit Bodenplatte
17 und Deckplatte 18, die dicht aneinanderliegend zusammengefügt sind. Die Bodenplatte
17 ist mit einer Zentrierungsvertiefung 21 zur Aufnahme des Kohlestabes 1 versehen,
während die Deckplatte 18 mit einer Eihfüllöffnung für den Elektrolyten ausgestattet
ist, die durch den Pfropfen 20 verschlossen wird. An anderer Stelle tritt ein Ansatz der Zinkelektrode zum Anschließen
der Leitungsklemme 19 durch die Deckplatte 18 hindurch. Die Einfüllöffnung für" den
Elektrolyten könnte auch unter sonstiger Beibehaltung der Deckplattenform gemäß Fig. 6
exzentrisch, wie in Fig. 7 dargestellt, angeordnet sein. Alsdann bedarf der Kohlestab 1 nur
einer Packung 23, die in einer Vertiefung 22 · der Deckplatte 18 liegt. Die neue Formgebung
für den Depolarisationskörper empfiehlt sich wegen der Übereinstimmung zwischen
dem nassen Element und dem Trockenelement zugunsten einer Normalisierung in der Fabrikation.
Claims (4)
1. Galvanisches Element mit geteiltem, einen achsial angeordneten Elektrodenstab
umgebendem Depolarisationskörper, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile des
■ Depolarisationskörpers von Stirnfläche zu Stirnfläche durch mit elektrisch nichtleitenden
Schnüren 0. dgl. verbundene Stirnplatten zusammengehalten sind.
2. Galvanisches Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, daß die an sich
bekannte Teilung desDepolarisationskörpers doppelkeilartig in einer gegen die Körperachse
geneigten Schnittebene angeordnet ist, so daß die Teile sich durch gegenseitige Verschiebung unter dem Druck der
Stirnplattenverschnürung fest anschließend gegen den Elektrodenstab legen.
3. Galvanisches Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnplatten des Depolarisationskörpers zur Auf-
nähme der Verbindungsschnüre am Umfange mit Aussparungen, zweckmäßig in
gleichen Kreisteilungsabschnitten, ausgestattet sind, die sich radial bis zu einem
ein wenig engeren Kreise als dem Umfang jeder Teile des Depolarisationskörpers erstrecken
und durch eine fortlaufende Ver-
' schnürung in gleichgerichteten oder gekreuzten Linien miteinander verbunden
sind.
4. Galvanisches Element nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine
oder beide Stirnplatten durch ihre Gestaltung oder durch besondere Hilfsplatten
die daran befestigte zweite Elektrode in geeignetem Abstande von der ersten Elektrode
festhalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL323366X | 1916-07-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE323366C true DE323366C (de) | 1920-07-21 |
Family
ID=19784080
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1917323366D Expired DE323366C (de) | 1916-07-29 | 1917-07-28 | Galvanisches Element |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE323366C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1025471B (de) * | 1953-04-10 | 1958-03-06 | Petriz Union G M B H | Glavanisches Rundelement |
-
1917
- 1917-07-28 DE DE1917323366D patent/DE323366C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1025471B (de) * | 1953-04-10 | 1958-03-06 | Petriz Union G M B H | Glavanisches Rundelement |
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