DE323567C - Einrichtung zur Herstellung von Filzwickelwalzen - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung von Filzwickelwalzen

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DE323567C
DE323567C DE1919323567D DE323567DD DE323567C DE 323567 C DE323567 C DE 323567C DE 1919323567 D DE1919323567 D DE 1919323567D DE 323567D D DE323567D D DE 323567DD DE 323567 C DE323567 C DE 323567C
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hydraulic
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/08Pressure rolls

Landscapes

  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Herstellung von Filzwickelwalzen. Bei der Herstellung von. Filzwickelwalzen, die zur Herstellung von einseitig glattem Papier dienen, erfolgt für kleinere Betriebe das Anpressen des auf den Walzenkern aufgewickelten Filzstreifens durch eine Preßspindel, die mit Hilfe -einer Zahnräderübersetzung von Hand gedreht wird. Die Bedienung einer solchen Wickelvorrichtung ist nicht nur anstrengend und zeitraubend, sondern erfordert auch; eine Reihe von Arbeitskräften, um die Preßspindel anzuziehen.
  • Die bei größeren Betrieben üblichen hydraulischen Pressen können schon allein ihrer ganz bedeutenden Anschaffungskosten wegen für kleinere Betriebe nicht in Frage kömrnen.
  • Um für kleinere Betriebe eine Besserung zu schaffen, wird: nach der Erfindung eine hydraulische Handpresse an die Wickelvorrichtung in solcher Weise angeordnet, daß der eigentliche Preßdruck nicht mehr durch Anziehen der Preßspindel, sondern durch die hydraulische Handpresse erzeugt wird. Auf diese Weise kann. einerseits in. müheloser und weit kürzerer Zeit als bisher der erforderliche hohe Preßdruck erreicht werden, um die Preßspindel anzuziehen, und andererseits werden die hohen Anschaffungskosten für eine große hydraulische Presse erspart.
  • Die neue Anordnung der an sich bekannten hydraulischen Handpresse ist aus dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel zu ersehen, und zwar ist hierbei die Wickelvorrichtung nur insoweit sie für die neue Anordnung der hydraulischen Presse in Anwendung kommt, in Fig. r in Seitenansicht und in Fig.2 im Grundrriß dargestellt.
  • Die neue Anordnung besteht darin, daß zwischen der Welle a der Wickelwalze b und der Preßspindel c, die in bekannter Weise durch den Handantrieb d gedreht wird, eine gewöhnliche hydraulische Handpresse f zwischengeschaltet ist. Diese Zwischenschaltung erfolgt mit Hilfe zweier Kupplungsstücke g und' h. (in der Zeichnung schraffiert im Schnitt angedeutet), die beiderseits mit Vertiefungen versehen sind, in welche einerseits das Ende der Welle a sowie das der Preßspindel c und andererseits der Preßzylinder i und ein entsprechender Ansatz k der hydraulischen Presse f zum Eingriff gelangen.
  • Zweckmäßig wird die hydraulische Presse f, um sie jederzeit bequem zur Hand zu haben und bei der Auswechslung der zu wickelnden Walze b leicht entfernen zu können, an der Decke aufgehängt.
  • Die Anwendungsweise der hydraulischen Handpresse ergibt sich ohne weiteres aus der Zeichnung. Ist die Wickelwalze b eingesetzt, so wird die Spindel c so weit zurückgeschraubt, d'aß die hydraulische Presse f mit ihrer; Kupplungsteilen g und h zwischen die Enden der Welle a und der Spindel c eingeführt werden kann. Nun schraubt man in üblicher Weise die Spindel c in Richtung auf die Wickelwalze b vor und so weit fest, als dies ein Mann mühelos bewirken kann. Dann bringt man erst die hyd'rauli'sche Presse f zur Wirkung, deren Zylinder oder Kolben das endgültige Zusammenpressen der Filzwickelung bewirkt.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: z. Einrichtung zur Herstellung von Filzwickelwalzen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Filzwickelwalze (b) und der Preßspindel (c) eine hydraulische Handpresse (f) angeordnet wird, die nach erfolgtem Anzug der Preßspindel (c) und darauffolgender Einschaltung eine erhöhte Steigerung des Preßdruckes ermöglicht.
  2. 2. Einrichtung nach Patentanspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der hydraulischen Presse (f) mit der Achse (a) der Filzwiclcelwalze (b) einerseits und derPreßspindel (c) andererseits durch Vermittelung zweier mit entsprechenden Vertiefungen versehenen Kupplungszwischenstücken (g und h) erfolgt.
DE1919323567D 1919-11-07 1919-11-07 Einrichtung zur Herstellung von Filzwickelwalzen Expired DE323567C (de)

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