DE3237363C2 - Verbindungseinrichtung für Kraftfahrzeugdämpfer - Google Patents

Verbindungseinrichtung für Kraftfahrzeugdämpfer

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Description

Die Erfindung betrifft eine Verbindungseinrichtung für Kraft­ fahrzeugdämpfer, umfassend ein kegelstumpfförmiges Gehäuse, welches an seinen beiden Basisflächen offen und mit dem Fahr­ zeugaufbau verbunden ist, einen aus elastomerem Material beste­ henden kegelstumpfförmigen Hohlkörper, der an der Innenfläche des kegelstumpfförmigen Gehäuses befestigt ist, einen kegel­ stumpfförmigen starren Körper, der an der Fläche des Hohlraumes des Hohlkörpers befestigt und mit einem Durchgangsloch entlang seiner Achse versehen ist, eine Scheibe, die mit einer Öffnung für den Durchgang des einen Endes einer Stange des Dämpfers versehen und der größeren Basis des kegelstumpfförmigen Gehäuses zugewandt ist, und ein Lager, welches zwischen dem kegelstumpfförmigen starren Körper und dem Ende der Dämpfer­ stange wirkt.
Eine Verbindungseinrichtung der genannten Art kann für die Dämpfer von Kraftfahrzeugen verwendet werden, welche den Kraft­ fahrzeugaufbau mit einem Satz von Hebeln direkt verbinden, die ihrerseits die Räder mit einem Kraftfahrzeugaufhängesystem ver­ binden, das in der Fachwelt mit McPherson-Aufhängung bezeichnet wird.
Eine Verbindungseinrichtung der genannten Art ist aus der DE-OS 22 61 347 bekannt. Bei dieser bekannten Verbindungseinrichtung kann bei Bewegungen der Dämpferstange nach oben der aus elasto­ merem Material bestehende kegelstumpfförmige Hohlkörper dieser Aufwärtsbewegung in einem solchen Ausmaß folgen, daß die obere ebene radiale Fläche der der größeren Basis des kegelstumpfför­ migen Gehäuses zugewandte Scheibe mit der unteren radialen Flä­ che des kegelstumpfförmigen Gehäuses in Berührung gelangt. Durch diese Berührung ergeben sich, wenn entsprechende Dämpfer gelenkten Rädern zugeordnet sind, vergleichsweise große Rei­ bungskräfte, die eine Drehung des Lenkrades zumindest erschwe­ ren, was unerwünscht ist, da bei Kurvenfahrt die an den Dämpfer angelegten Kräfte im wesentlichen dreimal höher als die Kräfte sind, die an den Dämpfer bei Geradeausfahrt angelegt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verbindungseinrichtung der genannten Art derart auszuführen, daß Lenkbewegungen nicht be­ hindert oder verhindert sind.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß an der kleineren Basis des kegelstumpfförmigen Gehäuses eine An­ schlagbegrenzung befestigt ist, um die Bewegung des elastomeren kegelstumpfförmigen Körpers zu begrenzen.
Bei einer Verbindungseinrichtung gemäß der Erfindung kann der aus elastomerem Material bestehende kegelstumpfförmige Hohlkör­ per einer Aufwärtsbewegung der Dämpferstange nur in begrenztem Ausmaß folgen derart, daß Berührung zwischen der ebenen radia­ len Fläche der der größeren Basis des kegelstumpfförmigen Ge­ häuses zugewandten Scheibe und der Unterfläche dieses Gehäuses mit Sicherheit verhindert ist. Dementsprechend treten auch bei maximaler Auslenkung der Verbindungseinrichtung keine Reibungs­ kräfte auf, durch welche das Lenken behindert oder verhindert ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteran­ sprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung beispiels­ weise erläutert, welche eine Querschnittsansicht einer Verbin­ dungseinrichtung gemäß der Erfindung ist.
Die Verbindungseinrichtung für Kraftfahrzeugdämpfer weist ein starres metallisches Gehäuse 1 auf, welches eine kegel­ stumpfförmige Gestalt aufweist, die an der kleineren Basis ei­ nen ringförmigen Rand 2 aufweist, der von der kleineren Basis nach innen frei vorstehend ausgebildet ist, wohingegen an der größeren Basis eine Scheibe 3 vorhanden ist, welche von der größeren Basis nach außen frei vorstehend ausgebildet ist. An der Scheibe 3 sind Durchgänge 4 zur Aufnahme von Bolzen oder Schrauben 5 oder dergleichen vorgesehen, durch welche die Ver­ bindung des starren Gehäuses 1 mit dem Halterungsaufbau des Kraftfahrzeuges hergestellt wird.
An der inneren konischen Oberfläche des starren Gehäuses 1 ist mit Hilfe einer Gummi-Metallbindung oder durch andere an sich bekannte Mittel ein aus elastomerem Material bestehender Hohl­ körper 7 vorgesehen, welcher eine kegelstumpfförmige Gestalt aufweist. Mit der konischen Innenfläche 8 des Hohlkörpers 7 ist mit Hilfe einer Gummi-Metallbindung oder durch andere bekannte Mittel ein starrer metallischer kegelstumpfförmiger Körper 9 verbunden, und zwar ist dieser mit seiner Außenfläche an die Innenfläche des Hohlkörpers 8 gebunden.
Der starre metallische kegelstumpfförmige Teil g weist einen zylindrischen Durchgang auf, dessen Achse mit der Achse des ke­ gelstumpfförmigen Teiles 9 übereinstimmt, wobei hierzu korre­ spondierend eine zylindrische Nut 10 zur Aufnahme eines Lagers 11 vorgesehen ist.
Die im unteren Teil der Nut 10 vorgesehene Schulter ist überdi­ mensioniert wiedergegeben. Sie ist so ausgestaltet, daß der Au­ ßenring des Lagers 11 über die Schulter gebracht werden kann und dennoch ein sicherer Halt des Lagers in der Nut 10 möglich ist.
In den Hohlraum des Lagers 11 ist das eine Ende einer Stoßdämp­ ferstange 12 eingesetzt, welche einen integralen Teil des Sat­ zes von Hebeln des Aufhängesystems des Kraftfahrzeuges dar­ stellt.
Aufgrund dieser Tatsache ist die Stange 12 an dem genannten En­ de mit einem Gehäuse versehen, das mit dem Hohlraum des Lagers 11 zusammenpaßt, wobei weiterhin noch ein Gewinde vorgesehen ist, auf welches eine Mutter 13 aufgeschraubt wird, um die Dämpferstange 12 mit dem Dämpfer zu verbinden.
Darüber hinaus ist im Zusammenhang mit dem Ende der Stange 12 eine gehäuseähnliche Vorrichtung vorgesehen, in welche zur sta­ bilen Befestigung der Stange 12 ein mittiger buckelförmiger Teil einer Scheibe 14 eingesetzt, die der größeren Basis des kegelstumpfförmigen Gehäuses 1 zugewandt eingesetzt ist, und im Abstand zu diesem angeordnet ist.
Auf ihrer unteren Fläche ruht die Scheibe 1 auf einer Feder 15, deren anderes Ende mit dem Körper des Dämpfers (nicht in der Figur gezeigt) verbunden ist, welcher seinerseits durch den Satz der Hebel des Aufhängesystems des Kraftfahrzeuges gehal­ tert ist.
Die Verbindungseinrichtung ist mit einer Anschlageinrichtung 16 versehen, welche an der kleineren Basis des Gehäuses 1 angeord­ net ist.
In der speziellen in der Figur angezeigten Ausführungsform weist die Anschlageinrichtung eine starre Kappe 16 auf, welche an der kleineren Basis des Gehäuses 1 durch Einsetzen ihres äu­ ßeren Randes 17 zwischen den ringförmigen Rand 2 an der kleine­ ren Basis des kegelstumpfförmigen Gehäuses 1 und nach innen frei vorstehend ausgebildet ist, und dem aus elastomerem Mate­ rial bestehenden Hohlkörper 7 angeordnet ist.
Außerdem ist die starre Kappe 16 mit einer Durchgangsöffnung 18 ausgebildet, welche zur Kappe 16 koaxial ausgebildet ist, wobei die diametralen Abmessungen der Öffnung 18 nicht kleiner als die diametralen Abmessungen des Hohlraumes des Hohlkörpers sind, welcher seinerseits eine ringförmige Rippe 19 an seiner kleineren Basis aufweist.
Ein weiteres Merkmal des Hohlkörpers 7 ist das Vorhandensein einer ringförmigen Rippe 20, deren freies Ende an der buckel­ förmigen Scheibe 14 ruht.
Die Arbeitsweise der Dämpfungsvorrichtung gemäß der Erfindung ist die folgende.
Wenn ein Kraftfahrzeug, in welches die Vorrichtung gemäß der Erfindung eingebaut ist, über einen unebenen Boden fährt oder wenn es auf ein Hindernis stößt, werden die Fahrzeugreifen ei­ ner vertikalen Kraft ausgesetzt, welche auf den Dämpfer ein­ wirkt, und zwar in Richtung des mit dem Buchstaben P versehenen Pfeiles in der Figur.
Die vertikal gerichtete Kraft wird durch das Hebelsystem der Fahrzeugaufhängung auf die Stange 12 übertragen und von der letzteren dem aus elastomerem Material bestehenden Hohlkörper 7 übermittelt, welcher durch seine Deformation die Energie der Beanspruchung absorbiert.
In Fällen großer Kräfte, welche zur sogenannten Auflagesituati­ on der Verbindungseinrichtung des Dämpfers führen, kommt die kleinere Basis des aus elastomerem Material bestehenden Hohl­ körper 7 in direkte Berührung mit der starren Kappe 16, welche die Anschlagbegrenzung bildet, wobei kein Hindernis vorhanden ist, um die Stange 12 an einer Drehung zu hindern.
Aus der Beschreibung der speziellen Ausführungsform der Verbin­ dungsvorrichtung für Kraftfahrzeugdämpfer gemäß der Erfindung ist leicht zu verstehen, daß das angestrebte Ziel erreicht wird.
Durch die Vorsehung der Anschlagbegrenzungseinrichtung 16, wel­ che an der kleineren Basis des Gehäuses 1 der Verbindungsein­ richtung des Dämpfers vorgesehen ist, kann selbst unter Aufla­ gebedingung kein Widerstand oder Hindernis vorhanden sein, um die Verbindungsstange 12 des Dämpfers mit dem Hebelsystem der Aufhängung des Kraftfahrzeuges an einer Drehung zu hindern.
Mit einer Verbindungseinrichtung für Dämpfer gemäß der Erfin­ dung ist es demzufolge möglich, ein Lenken selbst in der soge­ nannten Auflagesituation durchzuführen, wobei keine Starrheit bei der Lenkung auftritt, welche auf die Folgen der vertikalen Beanspruchung zurückzuführen wäre, die dem Fahrzeug erteilt wird.

Claims (6)

1. Verbindungseinrichtung für Kraftfahrzeugdämpfer, um­ fassend
  • - ein kegelstumpfförmiges Gehäuse (1), welches an seinen beiden Basisflächen offen und mit dem Fahrzeugaufbau verbunden ist,
  • - einen aus elastomerem Material bestehenden kegelstumpfformi­ gen Hohlkörper (7), der an der Innenfläche des kegelstumpfför­ migen Gehäuses (1) befestigt ist,
  • - einen kegelstumpfförmigen starren Körper (9), der an der Flä­ che des Hohlraumes des Hohlkörpers (7) befestigt und mit einem Durchgangsloch entlang seiner Achse versehen ist,
  • - eine Scheibe (14), die mit einer Öffnung für den Durchgang des einen Endes einer Stange (12) des Dämpfers versehen und der größeren Basis des kegelstumpfförmigen Gehäuses (1) zugewandt ist, und
  • - ein Lager (11), welches zwischen dem kegelstumpfförmigen starren Körper (9) und dem Ende der Dämpferstange (12) wirkt,
    dadurch gekennzeichnet, daß an der kleineren Basis des kegelstumpfförmigen Gehäuses (1) eine An­ schlagbegrenzung (16) befestigt ist, um die Bewegung des ela­ stomeren kegelstumpfförmigen Körpers (7) zu begrenzen.
2. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Anschlagbegrenzung (16) eine starre Kappe umfaßt, welche an der kleineren Basis des kegelstumpfförmigen Gehäuses (1) befestigt ist, diese abdeckt und mit einer Durch­ gangsöffnung (18) koaxial zur Kappe ausgebildet ist.
3. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die diametralen Abmessungen des Durchgangs­ loches (18) der Kappe (16) nicht kleiner als die diametralen Abmessungen des Hohlraumes des kegelstumpfförmig ausgebildeten aus elastomerem Material bestehenden Hohlkörpers (7) an dessen kleinerer Basis sind.
4. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in Verbindung mit dem Ende der Dämpferstange (12) eine gehäuseähnliche Vorrichtung vorgesehen ist, in welche zur stabilen Befestigung der Dämpferstange (12) ein mittiger buckelförmiger Teil der der größeren Basis des ke­ gelstumpfförmigen Gehäuses (1) zugewandten Scheibe (14) einge­ setzt ist.
5. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß an der größeren Basis des elastomeren kegel­ stumpfförmig ausgebildeten Hohlkörpers (7) ein frei vorstehen­ der aus elastomerem Material bestehender ringförmiger Vorsprung (20) vorgesehen ist, dessen freies Ende an der mit dem Buckel ausgebildeten Scheibe (14) anliegt.
6. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der kegelstumpfförmige elasto­ mere Hohlkörper (7) an seiner kleineren Basis eine ringförmige Rippe (19) aufweist.
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