DE3237396C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Feststellung
des Füllstandes einer Flüssigkeit in einem Behälter
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es wurde bereits eine Vorrichtung
dieser Art vorgeschlagen, welche die Kontrolle des Füllstands einer
im Tank enthaltenen Flüssigkeit gestattet
(FR 23 67 276).
Die gewonnene Füllstandsanzeige war bei dieser bekannten
Vorrichtung jedoch so schwach, daß damit beispielsweise ein
Warnhinweis bei Erreichen einer bestimmten Füllstandsschwelle
nicht möglich war.
Aus der US-PS 42 58 422 ist ein Flüssigkeitsmeßsystem
bekannt, welches eine Sonde zur Anbringung in einem Tank,
wobei die Sonde eine bestimmte Länge aufweist und für einen
speziellen Tank ein von der Länge des in die Flüssigkeit
eintauchenden Teils der Sonde abhängiges Längensignal
erzeugt, Mittel die ein zur Lage des Tanks in Beziehung
stehendes Lagesignal erhalten, Speichermittel zur Speicherung
von Daten, die sich auf die Tankform, das Tankvolumen und die
Sondenanordnung beziehen, und Bestimmungsmittel, die auf der
Grundlage des Längensignals, des Lagesignals und der in den
Speichermitteln gespeicherten Daten einen der in dem
speziellen Tank vorhandenen Flüssigkeitsmenge zugeordneten
Wert bestimmen, aufweist.
GB 15 79 673 bezieht sich auf die Korrektur der Misweisung
eines Magnetkompasses mittels einer gespeicherten Korrekturtabelle.
GB 20 72 349 ist mit der Signalaufbereitung eines
medizinischen Druckgebers befaßt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs
genannten Art so zu gestalten, daß trotz der Komplexität der
im Spiel befindlichen thermischen Probleme eine genauere
Anzeige des Füllstandes erreicht werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung
gelöst, wie sie im Patentanspruch 1 gekennzeichnet ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
Ausführungsformen der Erfindung werden im folgenden
in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung beschrieben.
Auf dieser zeigen die
Fig. 1 bis 5 vier Ausführungsformen der eine Fadensonde
enthaltenden Schaltung gemäß der Erfindung und die
Fig. 1A, 2A, 3A, 4A, 4B und 5A verschiedene Flußdiagramme, welche
die Abläufe wiedergeben, die in den Vorrichtungen der
vorangehenden Figuren gleicher Nummer vor sich gehen.
In Fig. 1 bezeichnet SCC eine steuerbare Konstantstromquelle,
welche direkt mit einem Konstantstrom I eine
Sonde S speist, welche die Widerstandsfadensonde bildet,
die in einer im wesentlichen nicht horizontalen Richtung in
den Flüssigkeitsbehälter eintaucht. Die Spannung U an den
Klemmen der Sonde wird über einen Analog-Digitalumsetzer
CAN abgelesen, dessen Ausgang mit einem Mirkoprozessor MP
verbunden ist. Der Mikroprozessor ist so eingerichtet, daß
er die Konstantstromquelle SCC so steuert, daß sie in einem
Zeitpunkt, der als Zeitpunkt T = 0 definiert wird, in Betrieb
gesetzt und am Ende einer bestimmten Zeit, die als
T₁ bezeichnet wird, abgeschaltet wird. Der Mikroprozessor MP
ist außerdem mit einer Anzeigeeinrichtung VS verbunden.
Die Vorrichtung der Fig. 1 ist in den Mikroprozessoren
mit Steuerfunktionen, die im Flußdiagramm der Fig. 1A dargestellt
sind, und gleichzeitig mit entsprechenden Speicherfunktionen
versehen.
Wie in Fig. 1A zu sehen besteht der Schritt 101 in
der Aufgabe eines Konstantstroms unter Erregung der Quelle
SCC und einem gleichzeitigen Setzen der Zeit auf den Anfangswert (T = 0).
Praktisch zur gleichen Zeit wird im Schritt 102 die Spannung
U gemessen und als Wert U₀ gespeichert. Danach bilden
die Schritte 103 und 104 eine Zeitschleife, die in an sich
bekannter Weise die Zeit inkrementiert. Mit Ablauf einer
Zeit T₁ nach dem Anfangszeitpunkt wird nach Schritt 105
weitergegangen, der in einer erneuten Messung des Wertes U
besteht, wobei dieser Wert nun als Wert U₁ gespeichert wird.
Der Schritt 106 berechnet die Differenzgröße DU = U₁ - U₀.
Nachfolgend wird im Schritt 107 in einer vorher erstellten
Entsprechungstabelle der Flüssigkeitsstandszahlenwert
aufgesucht, der dem Zahlenwert der Differenzgröße DU entspricht.
Nachfolgend wird im Schritt 108 dieser Flüssigkeitsstandszahlenwert
mit der Anzeigeeinrichtung VS angezeigt,
wonach der Schritt 109 das Arbeiten des Geräts unterbricht,
indem er die Quelle SCC in den Ruhestand zurückkehren
läßt.
Das gute Funktionieren dieser ersten Ausführungsform
beruht auf folgenden Beobachtungen: Das Entsprechungsgesetz,
das zwischen der Differenzgröße DU und dem tatsächlichen
Flüssigkeitsstand existiert, erweist sich als ziemlich komplex,
zeigt jedoch eine Reproduzierbarkeit, die dafür ausreicht,
daß es unter Einhaltung einer guten Genauigkeit
durch eine Tabelle dargestellt werden kann.
Trotz allem erweist es sich in erheblichem Maße als
günstig, eine Korrektur der Differenzgröße DU als Funktion
des Anfangsmeßwerts U₀ durchzuführen.
Zu diesem Zweck werden zwischen die Schritte 106 und
107 die Schritte 111 bis 113 eingefügt. Der Schritt 111 besteht
in einem Vergleich der Größe U₀ mit verschiedenen hier
als A, B, C und D bezeichneten Werten. Entsprechend dem Ergebnis
dieses Vergleichs wird im Schritt 112 eine zugehörige
Tabelle aufgesucht. Beispielsweise wird, wenn U₀
kleiner als A ist, eine erste Tabelle, wenn U₀ zwischen
A und B liegt, eine zweite Tabelle, usw. aufgesucht. Danach
wird im Schritt 113 der vorliegende Wert von DU als Funktion
der in die Tabelle für diesen Wert, oder genauer, einen diesen
Wert enthaltenden Wertebereich eingeschriebenen Korrektur
korrigiert.
Nach einer bevorzugten Variante ist außerdem noch eine
dritte Tabelle vorgesehen, die den Anfangswerten U₀ Temperaturwerte
entsprechen läßt, und zwar auch hier wiederum
bereichs- bzw. intervallweise. In einem solchen Fall ist
dem Flußdiagramm der Fig. 1A ein Schritt 114 hinzugefügt,
die in einem Aufsuchen der dem Wert U₀ entsprechenden Temperatur
in dieser dritten Tabelle besteht, wobei im Schritt
115 die Temperatur angezeigt werden kann. Dieses Anzeigen
der Temperatur kann entweder im gemeinsamen Flußdiagramm
stattfinden oder getrennt auf einen speziellen Befehl des
Mikroprozessors, wie dies bei Automobilen üblich ist.
Auf diese Weise kann man beispielsweise sowohl den Ölstand
in einem Motor wie auch die Öltemperatur messen. Ebenso
kann man ins Auge fassen, mit der gleichen Einrichtung
den Kraftstoffstand zu messen.
Gemäß Fig. 2 kann über einen Schalter C eine
Gleichspannungsversorgung in einem Zeitpunkt T = 0 an eine
Reihenschaltung aus einem Widerstand bekannten Werts R und
der Sonde S gemäß der Erfindung angelegt werden. Die Spannung
U an den Klemmen der Sonde S und die Spannung V an
den Klemmen des Widerstands R werden durch einen Analog-Digitalumsetzer
CAN analysiert und digitalisiert, wobei dieser
mit einem Mikroprozessor MP verbunden ist, der einerseits
das Schließen des Schalters C steuern als auch andererseits die Anzeigeeinrichtung
VS in Betrieb setzen kann.
In Fig. 2A sieht man, daß der erste Arbeitsschritt des
Mikroprozessors in einem Anlegen einer Spannung U + V unter
gleichzeitiger Initialisierung der Zeit besteht (Schritt 201).
Dann werden in den Schritten 202 und 203 aufeinanderfolgend
die Werte U und V gemessen und als U₀ und V₀ gespeichert.
Nachfolgend kann im Schritt 204 der Anfangswiderstand
der Sonde, der durch den Wert A₀ = R · U₀/V₀ gegeben ist, berechnet
werden. Danach findet sich die Zeitschleife, die
durch den Prüfschritt 205 und den Inkrementationsschritt
206 gegeben ist, wieder.
Am Ende der durch den Prüfschritt 205 bestimmten Zeit
T₁ werden jetzt die Werte U₁ und V₁ gemessen und gespeichert
und dann im Schritt 208 der neue Widerstandswert der Sonde
A₁ = R · U₁/V₁ berechnet. Danach besteht der Schritt 209 in
einer Berechnung der mit K bezeichneten Differenzgröße, die
durch folgende Formel gegeben ist:
Wenn die geforderte Genauigkeit nicht zu groß ist,
kann man dann im Schritt 210 direkt in der Haupttabelle den
Flüssigkeitsstand, der dem Zahlenwert von K entspricht, aufsuchen,
ihn dann im Schritt 211 anzeigen und schließlich
die Spannungsversorgung im Schritt 212 unterbrechen.
Für eine bessere Genauigkeit vergleicht man gemäß der
Erfindung den Anfangswert des Sondenwiderstandes A₀ mit
verschiedenen, hier als E, F, G und H usw. bezeichneten
Schwellenwerten. Nach diesem Schritt 221 besteht der Schritt
222 in einem Aufsuchen einer dem Ergebnis dieses Vergleichs
entsprechenden Tabelle, wie dies auch im Falle der Fig. 1A
der Fall war, wonach der Schritt 223 eine Korrektur der
Differenzgröße K entsprechend der ausgewählten Tabelle gestattet,
und wonach dann mit den bereits erwähnten Schritten
210 bis 212 fortgesetzt wird.
Genau wie nach Fig. 2A läßt sich auch die Temperatur
bestimmen, indem in einem dritten Schritt 224 die Temperatur
aufgesucht wird, die dem Anfangswert A₀ des Sondenwiderstandes
entspricht, wonach diese Temperatur im Schritt 225
angezeigt wird.
In bestimmten Anwendungsfällen, insbesondere bei Automobilen,
schwanken die Versorgungsgleichspannungen erheblich.
Man kann dann die Ausführungsform der Fig. 3 einsetzen,
bei der sich hinter dem Steuerschalter C eine Schaltung zur
Erzeugung einer konstanten Spannung an den Klemmen der Sonde
befindet. Diese Schaltung umfaßt zwischen der positiven und
der negativen Klemme eine Polarisation, die durch einen
Widerstand R 30, gefolgt von einer in Sperrichtung gepolten
Zener-Diode D 31 und einer in Durchlaßrichtung gepolten normalen
Diode D 32 gebildet ist. Auf diese Weise steuert der
gemeinsame Punkt von Zener-Diode und Widerstandswert praktisch
temperaturunabhängig die Basis eines Transistors Q, dessen
Emitter mit der Sonde S verbunden ist, die andererseits zur
negativen Klemme geht, während sein Kollektor mit einem
Widerstand R verbunden ist, der über den Schalter C zur
positiven Klemme geht. Man sieht unmittelbar, daß die Spannung
an den Klemmen der Sonde S konstant ist und somit im
Mikroprozessor MP in endgültiger Weise gespeichert werden
kann. Umgekehrt wird die Spannung V an den Klemmen des Widerstands
R durch einen Analog-Digitalumsetzer CAN analysiert
und gemessen, wobei dieser sie dann auf den Mikroprozessor
überträgt. Dieser kann daraus leicht den Strom in
der Sonde herleiten, weil dieser Strom I gleich V/R ist.
Nach dem Initialisierungsschritt 301 der Fig. 3A, der
darin besteht, daß die Versorgungsspannung im Zeitpunkt T = 0 angelegt
wird, wird dann der Strom I in der Sonde gemessen,
der als Anfangsstrom I₀ genannt wird. Nach diesem Schritt
302 wird wie vorhin der Anfangswiderstand der Sonde über
die Beziehung A₀ = U/I₀ berechnet, wobei U konstant und bekannt
ist. Nach den Zeitprüfungsschritten 304 und 305 kann
der Strom im Schritt 306 erneut gemessen und als Wert I₁ gespeichert
werden, wobei dies nach einer Zeit T₁ geschieht,
und dann im Schritt 307 der neue Sondenwiderstand A₁ berechnet
werden.
Der Schritt 308 ist ähnlich dem Schritt 209 der Fig. 2A,
außer daß anstelle eines Meßwerts U₁ ein vorgegebener
Wert U verwendet wird. Der Rest der Fig. 3A entspricht
exakt dem, was in Bezug auf Fig. 2A beschrieben worden ist.
Die Fig. 4 zeigt ein Schaltdiagramm, das eine Variante
zu demjenigen der Fig. 2 bildet, das aber auch auf die
anderen Figuren anwendbar ist. Der Hauptunterschied besteht
darin, daß man mittels einer Vorauswahlvorrichtung PS einen
mit WF bezeichneten vorgegebenen Wert einführt, der eine konstante Energie
darstellt, die man auf die Sonde geben möchte. Man sieht
allerdings unter Bezugnahme auf Fig. 4A, daß die Arbeitsweise
in diesem Fall ziemlich anders ist.
Der Anfangsschritt 401 besteht im Empfang und der
Speicherung des von außen eingeführten Wertes WF, wobei
gleichzeitig ein mit SW bezeichneter Akkumulator auf null gesetzt
wird. Der Schritt 402 besteht in Anlegen der Spannung
durch Schließen des Schalters C, wobei gleichzeitig die
Zeit initialisiert wird. Nachfolgend wird im Schritt 403
U gemessen und als Anfangswert U₀ gespeichert. Der Schritt
404 stellt aber nicht den Ablauf des vorgegebenen Zeitintervalls
fest, sondern vielmehr das Vergehen eines Zeitelements dT.
Wie oben wird mittels des Vorgangs 405 eine Zeitmessung
aufrechterhalten. Man sieht natürlich, daß die
Zeitmessung deutlich genauer sein muß, dergestalt, daß man
ein Zeitelement dT überwachen kann, das deutlich unter dem
vorher angetroffenen Wert T₁ liegt. Jedesmal, wenn ein Zeitelement
dT vergangen ist, werden im Schritt 406 die gerade
vorliegenden Werte von U und V gemessen, worauf dann ein
Wert berechnet wird, wie dies im Schritt 407
angegeben ist. Dann wird im Schritt 408 dieser Wert W im
genannten Akkumulator SW hinzugefügt und dort gespeichert. Wenn der
angangs eingegebene Wert WF noch nicht erreicht ist, läßt der
Prüfschritt 409 vor dem Zeitschritt zurückkehren, um die
Vorgänge fortzusetzen. Wenn umgekehrt die gewünschte Energie
erreicht ist, wird im Schritt 410 die Versorgungsspannung
unterbrochen. Man mißt dann im Schritt 411 die Spannung
U, die den Wert U₁ ergibt. Nachfolgend gestattet der
Schritt 412 die Berechnung der Differenzgröße U₁ - U₀.
Danach kann im Schritt 413 in einer Haupttabelle der
dem Wert dieser Differenzgröße U₁ - U₀ entsprechende Flüssigkeitsstand
aufgesucht und dieser dann im Schritt 414 angezeigt
werden.
Eine verhältnismäßig einfache Variante besteht darin,
im Schritt 415 die Differenzgröße mit einem Bezugswert zu
vergleichen und dann je nach dem Vergleichsergebnis einen
Warnhinweis auszulösen, wobei diese Variante die Überwachung
beispielsweise eine Schwelle eines wichtigen Flüssigkeitsstandes,
wie es beispielsweise der Ölstand bei einem Fahrzeug
sein kann, gestattet.
Obwohl diese nicht dargestellt wurden, ist die Fig. 4A
für die gleichen Varianten geeignet wie oben, nämlich
eine Berichtigung der Differenzgröße als Funktion eines Vergleichs
des Anfangswertes U ₀ mit verschiedenen Zahlenintervallen
und durch Auswahl einer entsprechenden Korrekturtabelle.
Ebenso kann man natürlich auch eine Anzeige der Temperatur
ins Auge fassen, vorausgesetzt, man kennt ausreichend genau
die Versorgungsspannung beim Start.
Die gerade beschriebene Variante hat den Vorteil, daß
die Versorgungsspannung, die ja in bestimmten Grenzen schwanken
kann, nicht konstant zu sein braucht.
Die Ausführungsform der Fig. 4 ohne das Element PS
oder auch die Ausführungsform der Fig. 2 kann noch auf eine
andere Weise arbeiten, die durch das Flußdiagramm der Fig. 4B
gegeben ist.
In diesem Fall besteht der Anfangsschritt 451 im Anlegen
der Versorgungsspannung unter gleichzeitiger Initialisierung
der Zeit. Danach werden im Schritt 452 die Werte U
und V gemessen und als Anfangswerte U₀ und V₀ gespeichert.
Danach kann gleich auf die Schritte 460 und 461 gesprungen
werden, die in dem Aufsuchen einer entsprechenden Temperatur
und deren Anzeige bestehen.
Die Hauptlinie des Flußdiagramms nimmt an, daß man dagegen
mit den Zeitmeßschritten 453 und 454 fortfährt, die
die Bestimmung des Ablaufs eines Zeitintervalls T₁ ausgehend
vom Anfangszeitpunkt gestatten.
Anders als was weiter oben geschah, wird nach dem Zeitpunkt
T₁ im Schritt 455 die Versorgungsspannung unterbrochen.
Sofort bzw. ein wenig danach besteht der Schritt
456 in einer neuen Messung der elektrischen Größen U und V,
die als U₁ und V₁ gespeichert werden.
Nachfolgend besteht der Schritt 457 in einer Berechnung
der hier mit FN bezeichneten Differenzgröße, die durch
die folgende Beziehung bestimmt wird:
Danach besteht der Schritt 458 in einem Aufsuchen des dem
Wert FN entsprechenden Flüssigkeitsstands in der Haupttabelle,
wobei dieser Flüssigkeitsstand im Schritt 459 angezeigt
wird.
Als Variante oder Ergänzung besteht der Schritt 481 in
einem Vergleich dieses Flüssigkeitsstandes mit einem Bezugswert,
während Schritt 482 das Auslösen eines Warnhinweises
als Funktion des Ergebnisses dieses Vergleichs gestattet.
(Die Warneinrichtung ist auf den Komponentenfiguren nicht
dargestellt.)
Auch hier ist diese Ausführungsform natürlich für die
gleichen Varianten der Korrektur der Differenzgröße als
Funktion der bestimmten Anfangswerte geeignet.
Die Fig. 5 zeigt noch ein weiteres Schaltschema als
eine Ausführungsform der Erfindung. Auch hier kann eine hier
mit +E bezeichnete Spannung über einen Schalter C an eine
durch einen Widerstand R bekannten Werts und die Sonde S gebildete
Reihenanordnung gelegt werden. Man mißt die Spannung
U an den Klemmen der Sonde S mittels des mit dem Mikroprozessor
MP verbundenen Analog-Digitalumsetzers CAN, wobei
der Mikroprozessor einen Schwellenwert einer Vorauswahlvorrichtung
PS empfangen kann, und gleichzeitig wird die Anzeigeeinrichtung
VS sowie eine Warneinrichtung AL in Tätigkeit gesetzt.
Parallel zum Widerstand R und der Sonde S sind zwei
einen Spannungsteiler bildende Widerstände R 50 und R 51 vorgesehen,
wobei einer von ihnen einstellbar ist. Der gemeinsame
Punkt der beiden Widerstände gibt damit eine Bezugsspannung
U r ab, deren Wert direkt +E gekoppelt ist.
Die Fig. 5A zeigt ein Beispiel eines zugehörigen
Flußdiagramms. Im Schritt 501 wird durch Schließen des Kontaktes
C unter der Steuerung des Mirkoprozessors MP die
Spannung E angelegt. Sofort gestattet der Schritt 502 eine
Messung und Speicherung der Spannung U r , während der Schritt
503 das gleiche mit der Spannung U₀ gestattet, die gleich
der Anfangsspannung an den Klemmen der Sonde ist. Im Schritt
504 wird dann in einer sehr kurzen Zeit die Zeit auf null
rückgesetzt und eine Zeitzählung gestartet. Der Schritt
505 besteht in einer Überprüfung, aus der erfahren werden
soll, ob die Spannung U gleich der Bezugsspannung U r wird
oder nicht. Solange die Gleichheit nicht eingehalten ist,
wird durch Kopplung auf den Prüfschritt 505 in Wartestellung
verblieben.
Wenn umgekehrt Gleichheit erreicht ist, wird im
Schritt 506 die Zeitzählung angehalten und gleichzeitig der
Schalter C geöffnet sowie die gerade vorliegende Zeit t
gespeichert.
Im Schritt 507 wird in einer Haupttabelle der dem Zahlenwert
der Zeit t entsprechende Flüssigkeitsstandszahlenwert
aufgesucht. Der Schritt 508 besteht danach in einer Anzeige
des Flüssigkeitsstands und schließlich überwacht der
Prüfschritt 509, ob 10 Sekunden der Anzeige verstrichen
sind, was ein Aufrechterhalten der Anzeige über 10 Sekunden
und, falls nötig, ein nachfolgendes Zurückkehren auf den
Schritt 501 für eine Aufnahme einer neuen Messung gestattet,
wobei diese hier ziemlich wenig vom Wert der Versorgungsspannung
abhängig ist.
Als Ergänzung kann ein Prüfschritt 510 vorgesehen sein,
der feststellt, ob die Zeit t, die verstreicht, bis U = U r
geworden ist, größer als der durch die Vorrichtung PS eingeführte
Schwellenwert ist. Wenn nicht, wird eine Dauer-
Warnanzeige 512 in Tätigkeit gesetzt, die beispielsweise
andauert, bis sie durch den Benutzer auf null zurückgesetzt
wird. Im umgekehrten Fall wird im Schritt 511 entschieden,
die Warnanzeige nicht zu bewirken und das Flußdiagramm im
Schritt 501 wieder aufzunehmen.
Natürlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf die
verschiedenen beschriebenen Ausführungsformen. Insbesondere
braucht die Sonde nicht notwendigerweise durch einen geradlinigen
Faden gebildet zu sein, der Faden kann zickzackförmig
oder aufgerollt zu einer vertikalen Wendel angebracht oder
auch noch zwischen zwei Punkten auf gleicher Höhe aufgehängt
sein (Parabil- bzw. Kettenlinienform). Eine solche
Anordnung gestattet insbesondere ein Einrichten des Ansprechens
der Sonde als Funktion des Flüssigkeitsstands, um so
beispielsweise die Form des Behälters zu berücksichtigen.
Claims (10)
1. Vorrichtung zur Feststellung des Füllstandes einer
Flüssigkeit in einem Behälter, mit
einer Widerstandsdrahtsonde (S), welche wenigstens teilweise in die Flüssigkeit eintaucht,
Mitteln zur Versorgung der Sonde mit elektrischer Energie,
Mitteln zur Feststellung wenigstens eines der elektrischen Parameter Strom und Spannung in bzw. an der Widerstandsdrahtsonde,
ersten Speichermitteln zur Speicherung des beim Aufgeben elektrischer Energie auf die Sonde auftretenden Anfangswerts des elektrischen Parameters,
Mitteln zur Verfolgung des elektrischen Parameters ausgehend von seinem Anfangswert zur Erzeugung eines die Änderung des Parameters darstellenden und mit dem Flüssigkeitsfüllstand verknüpften Differenzparameters,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung ferner
einen Analog-Digitalumsetzer (CAN) zur Umwandlung des festgestellten Parameters in einen Digitalwert vor Erzeugung des Differenzparameters,
zweite Speichermittel zur Speicherung eines Satzes von Hilfsentsprechungstabellen, welche digitale Korrekturen in Bezug auf die Digitalwerte des Differenzparameters definieren,
Mittel zum Auswählen einer der Hilfsentsprechungstabellen abhängig von dem in den ersten Speichermitteln gespeicherten Anfangswert des Parameters,
erste Auslesemittel zum Auslesen der digitalen Korrektur, die dem Digitalwert des Differenzparameters entspricht, aus der ausgewählten Hilfsentsprechungstabelle und Anwenden der entsprechenden Korrektur auf den Digitalwert des Differenzparameters,
dritte Speichermittel zur Speicherung wenigstens einer Entsprechungstabelle, welche die Entsprechung zwischen möglichen Digitalwerten des korrigierten Differenzparameters und digitalen Füllstandswerten definiert,
zweite Auslesemittel zum Auslesen des digitalen Füllstandswertes, der dem korrigierten digitalen Differenzparameterwert entspricht, aus den dritten Speichermitteln, und
Mittel zum Anzeigen des in den dritten Speichermitteln gespeicherten und dem korrigierten digitalen Differenzparameterwert entsprechenden digitalen Füllstandswertes, umfaßt.
einer Widerstandsdrahtsonde (S), welche wenigstens teilweise in die Flüssigkeit eintaucht,
Mitteln zur Versorgung der Sonde mit elektrischer Energie,
Mitteln zur Feststellung wenigstens eines der elektrischen Parameter Strom und Spannung in bzw. an der Widerstandsdrahtsonde,
ersten Speichermitteln zur Speicherung des beim Aufgeben elektrischer Energie auf die Sonde auftretenden Anfangswerts des elektrischen Parameters,
Mitteln zur Verfolgung des elektrischen Parameters ausgehend von seinem Anfangswert zur Erzeugung eines die Änderung des Parameters darstellenden und mit dem Flüssigkeitsfüllstand verknüpften Differenzparameters,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung ferner
einen Analog-Digitalumsetzer (CAN) zur Umwandlung des festgestellten Parameters in einen Digitalwert vor Erzeugung des Differenzparameters,
zweite Speichermittel zur Speicherung eines Satzes von Hilfsentsprechungstabellen, welche digitale Korrekturen in Bezug auf die Digitalwerte des Differenzparameters definieren,
Mittel zum Auswählen einer der Hilfsentsprechungstabellen abhängig von dem in den ersten Speichermitteln gespeicherten Anfangswert des Parameters,
erste Auslesemittel zum Auslesen der digitalen Korrektur, die dem Digitalwert des Differenzparameters entspricht, aus der ausgewählten Hilfsentsprechungstabelle und Anwenden der entsprechenden Korrektur auf den Digitalwert des Differenzparameters,
dritte Speichermittel zur Speicherung wenigstens einer Entsprechungstabelle, welche die Entsprechung zwischen möglichen Digitalwerten des korrigierten Differenzparameters und digitalen Füllstandswerten definiert,
zweite Auslesemittel zum Auslesen des digitalen Füllstandswertes, der dem korrigierten digitalen Differenzparameterwert entspricht, aus den dritten Speichermitteln, und
Mittel zum Anzeigen des in den dritten Speichermitteln gespeicherten und dem korrigierten digitalen Differenzparameterwert entsprechenden digitalen Füllstandswertes, umfaßt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch vierte Speichermittel zur Speicherung einer
Entsprechungstabelle, die Entsprechungen zwischen
dem Anfangswert der elektrischen Größe und Temperaturwerten
enthält, und Mittel zum Anzeigen der dem festgestellten
Anfangswert entsprechenden Temperatur.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Versorgungsmittel
eine Konstantstromquelle (SCC) sind, und daß die
festgestellte elektrische Größe die Spannung (U) an den
Klemmen der Sonde (S) ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Versorgungsmittel
eine Gleichspannungsquelle sind, daß die Sonde (S)
in Reihe mit einem Widerstand (R) liegt, und daß Spannungen
(U und V) an den Klemmen der Sonde (S) und des Widerstandes
(R) festgestellt werden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Versorgungsmittel
eine Schaltung (Q, R 30, D 31, D 32) zur Versorgung der Sonde
mit einer konstanten Spannung unter Feststellung einer Größe
(V), die zu dem durch die Sonde gehenden Strom in Beziehung
steht, sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß Mittel zur Beobachtung
des zeitlichen Verlaufs der Spannung und des Stromes in der Sonde
vorgesehen sind, um auf die Sonde eine bestimmte Gesamtenergie
zu geben.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Differenzparameter gleich der
Differenz (U₁ - U₀) zwischen den Werten der Spannung am
Anfang im Nullzeitpunkt der Versorgung und am Ende einer
vorgegebenen Zeit (T₁) ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Versorgungsspannung im
wesentlichen konstant ist, wobei der Widerstand (A) der Sonde
durch A = R · U/V gegeben ist und wobei die Werte von U und V im
Anfangszeitpunkt der Versorgung und am Ende einer vorgegebenen
Zeit T₁ gemessen werden, während der Differenzparameter
die Form
hat, wobei die Indizes null und eins einen Wert im Zeitpunkt
Null bzw. im Zeitpunkt T₁ bezeichnen.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Differenzparameter
die Form
hat, wobei R ein mit der Sonde in Reihe liegender Widerstand
ist, U und V die Spannungen an den Klemmen der Sonde und des
Widerstandes R darstellen, der Index eins einen vorgegebenen
späteren Zeitpunkt am Ende der Versorgung bezeichnet.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Differenzparameter
die Zeit ist, die die überwachte Größe benötigt, um
einen Bezugswert zu erreichen.
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