DE323785C - Verfahren zur Darstellung von Cellulosexanthogenat - Google Patents
Verfahren zur Darstellung von CellulosexanthogenatInfo
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- DE323785C DE323785C DE1915323785D DE323785DD DE323785C DE 323785 C DE323785 C DE 323785C DE 1915323785 D DE1915323785 D DE 1915323785D DE 323785D D DE323785D D DE 323785DD DE 323785 C DE323785 C DE 323785C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01F—CHEMICAL FEATURES IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED FOR THE MANUFACTURE OF CARBON FILAMENTS
- D01F2/00—Monocomponent artificial filaments or the like of cellulose or cellulose derivatives; Manufacture thereof
- D01F2/06—Monocomponent artificial filaments or the like of cellulose or cellulose derivatives; Manufacture thereof from viscose
- D01F2/08—Composition of the spinning solution or the bath
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Description
- Verfahren zur Darstellung von Cellulosexanthogenat. -In der Darstellung von Cellulosexanthogenat bestehen die ersten Herstellungsphasen darin, daß man Alkalicellulose durch Behandlung mit Alkali bereitet und die erhaltene Alkalicellulose, vor Urinwandlung in Xanthogenat, ausreift bzw. merzerisiert, wobei infolge der Einwirkung der Atmosphäre eine Oxydation eintritt, trotzdem man- bisher glaubte, dem Eintreten einer solchen Oxydation vorbeugen zu müssen.
- In der Patentschrift 32378q. ist dagegen dargetan, daß eine wirkungsvolle Oxydation wünschbar ist und daß die Fabrikation wesentlich beschleunigt werden kann- durch eine bewußte und gewollte Zufuhr von Oxydationsmitteln, wie z. B. Luft, Sauerstoff, Peroxyde und Hypochlorite.
- Es wurde nun gefunden, daß die Oxydation wesentlich unterstützt wird durch den Zusatz eines als Katalysator wirkenden Oxyds. bzw. Hydroxyds des Eisens, Nickels, Kobalts, Cers oder Vanadins.
- Es ist allerdings- schon vorgeschlagen worden, bei der Oxydation von Cellulose zu Oxycellulose oder zu saurer Cellulose Metalloxyde als Katalysatoren zu verwenden. Daraus konnte jedoch ein Rückschluß auf vorliegende Erfindung nicht gezogen werden, da bei der Oxydation der Alkalicellulose gemäß vorliegender Erfindung nur wenige Metalloxyde geeignet sind als Katalysatoren zu wirken, davon abgesehen, daß die Oxydation der Alkalicellulose gemäß vorliegender Erfindung auch nicht so durchgeführt werden soll, daß Oxycellulose oder saure Cellulose entsteht, sondern in der Weise, daß ein in Natronlauge nicht lösliches Produkt entsteht, das die Zusammensetzung einer wirklichen Cellulose mit annähernd 44,5 Prozent Kohlenstoff und o,2 Prozent Wasserstoff aufweist.
- Beispiel I.
- 5 kg Cellulose (z. B. Holzstoff in Vließen oder Blättern) werden in eine Ferrosulfatlösung, die o,6 Prozent Fe S04 - 7 H.0 enthält, eingetaucht, ausgepreßt bis die zurückbleibende Masse noch 8,5 kg beträgt und hierauf getrocknet. Die Cellulose enthält eine Menge Eisen, die ungefähr o,1 Prozent Fe O entspricht. Die so behandelte Cellulose wird darauf zunächst während zwei Stunden in eine Natronlaugelösung von 171/, Prozent Na OH-Gehalt eingetaucht, wobei sich eine eisenhydroxydulhaltige Alkalicellulose bildet, die bis zu einem Gewicht von ungefähr 16 kg ausgepreßt, gemahlen und oxydieren gelassen wird, indem sie z. B. hinlänglich lange (z. B. 15 bis 2o Stunden, was ungefähr den vierten Teil der bisher gebrauchten Zeit dargestellt) in den üblichen geschlossenen Büchsen eingeschlossen oder einem Luftstrom bei ungefähr q.o° während ungefähr einer Stunde ausgesetzt wird. jachher wird das Produkt durch Behandlung mit Schwefelkohlenstoff in lantbogenat übergeführt.
- Beispiel 11.
- 5 kg Cellulose (z. B. 1#Iolzstoff in V ließen oder Blättern) werden in eine i,35 Prozent Ni S04 # 7 HO-haltige Nickelsulfatlösung eingetaucht, ausgepreßt bis das Gewicht der lhsse nur noch 8,5 kg beträgt und schließlich getrocknet. Die Cellulose enthält dann ein Quantum Nickel, das ungefähr o,25 Prozent Ni O entspricht. Die so behandelte Cellulose wird dann während 30 lIinuten in xoo kg einer Natronlaugenlösung von i7"/2 Prozent Na OH-Gehalt eingeweicht, in welcher i Prozent Handelsnatriumperoxyd gelöst wurde. Die Alkalicelluloseverbindung wird dann ausgepreßt, bis sie ein .Gewicht von mir noch ungefähr 16 kg darstellt, vermahlen und uninittelbar mit Schwefelkohlenstoff behandelt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Cellulosexantbogenat durch. Einwirkung von Schwefelkohlenstoff auf Alkalicellulose, die mit Oxydationsmitteln vorbehandelt worden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Oxydation der Allzalicellulose in Gegenwart eifies als Katalysator wirkenden Oxyds oder Hydroxyds des Eisens, Nickels, Kobalts, Cers oder Vänadins stattfindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB323785X | 1914-06-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE323785C true DE323785C (de) | 1920-08-07 |
Family
ID=10337678
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1915323785D Expired DE323785C (de) | 1914-06-18 | 1915-01-31 | Verfahren zur Darstellung von Cellulosexanthogenat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE323785C (de) |
-
1915
- 1915-01-31 DE DE1915323785D patent/DE323785C/de not_active Expired
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