DE323954C - Wanderrost mit angehaengtem wagerechten Rost - Google Patents

Wanderrost mit angehaengtem wagerechten Rost

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DE323954C
DE323954C DE1917323954D DE323954DD DE323954C DE 323954 C DE323954 C DE 323954C DE 1917323954 D DE1917323954 D DE 1917323954D DE 323954D D DE323954D D DE 323954DD DE 323954 C DE323954 C DE 323954C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H11/00Travelling-grates
    • F23H11/18Details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Charging Or Discharging (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

  • Wanderrost mit angehängtem wagerechten Rost. Es sind Wanderroste mit angehängtem wagerechten Rost bekannt, bei welchen ein Teil der Planroststäbe durch die Stufen des Wanderrostes .aus -der Ebene der anderen zeitweilig herausgehoben wird. Derartige Rostanordnungen weisen aber den Nachteil auf, daß bei ihnen das Loslösen der Schläkkenteilchen an den Roststäben nur unvollkommen stattfindet, da die herauszuhebenden Roststäbe an ihren dem Wanderrost abgekehrten Enden auf einer Wand ruhen und demnach daselbst fast gar nicht aus der Ebene des Rostes herausgehoben werden..
  • Zur Beseitigung dieses Nachteiles sind nach vorliegender Erfindung die beweglichen Roststäbe, welche mit ihren dem Wanderrost zugekehrten Enden oberhalb ihrer Rostbahn durch den Abstreifer verbunden sind, an beiden Enden durch Schwingen gestützt und lehnen sich in der Ruhelage schräg an einen Querbalken an. Das hat zur Folge, daß die beweglichen Roststäbe sowohl eine achsiale Verschiebung gegen die ruhenden Roststäbe ausführen, als auch auf ihrer ganzen Länge gleichmäßig aus, der Ebene des wagerechten Rostes genügend weit herausgehoben werden. Daraus ergibt sich. der Vorteil, daß hiier das dauernde Anbacken von Schlacke auch auf dem hinteren, dem Wanderrost abgekehrten Teil des Rostes verhindert und infolge der besserenAchsialverschi:ebung der beweglichen Roststäbe gegen die ruhenden sowohl eine schnellere Weiterbewegung der losgelösten Schlackenteile erzielt wird, als auch eine bedeutend bessere Reinigung der Roststäbe stattfindet, was wiederum eine erheblich vollkommenere Verbrennung der Schlackenteile auf dem Rost zur Folge hat. Zugleich wird durch die Anlehnung der beweglichen Roststäbe in ihrer Ruhestellung an einen Querbalken erzielt, daß die beweglichen Roststäbe stets genau in die Ebene des wagerechten Rostes zurückschwingen können, weil sie daran durch die auf dem Wanderrost angebackten Schlackenteilchen bei weitem nicht so behindert werden, als wenn ihre Abstützung wie bei: den bekannten Anordnungen durch den Wanderrost selbst erfolgen würde.
  • Zwar ist es bei: Abstreifern für Wanderroste bekannt, die Abstreifplatte derart auf zwei beweglichen Stützen zu lagern, daß sie gegebenenfalls. auf ihrer ganzen Länge aus ihrer Ebene herausgehoben werden kann, ebenso wie es nicht mehr neu ist, Luftabschlußplatten am Ende von Wanderrosten durch einen Querträger in ihrer Offenstellung abzustützen.
  • Nun wird aber bei der Lagerung von A.bstufplatten auf beweglichen Stützen die durch den Erfindungsgegenstand erzielte Wirkung, nämlich ein auf der ganzen Länge gleichmäßiges Herausheben der beweglichen Roststabgruppe gegen die ruhende, nicht erzielt, wie auch durch das Abstützen von Luftabschlußplatten an Wanderrosten nicht wie beim Erfindungsgegenstande die Wirkung erzielt wird, daß die gehobenen Roststäbe-- in ihre ursprüngliche Lage selbst für den Fall leicht zurückschwingen können, daß auf dem Wanderrost Schlacken anbacken sollten.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. t zeigt dasselbe zum Teil in Seitenansicht und zum Teil im Längsschnitt, während: .
  • 'Pig. 2 einen Grundriß und zum Teil einen wagerechten Schnitt nach Linie A-A der Fig. i veranschaulicht.
  • Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist i der Wanderrost, dessen Glieder bei 2 stufenartig ausgebildet sind. Der sich an den Wanderrost anschließende Planrost besteht aus zwei Arten abwechselnd aufeinanderfolgender Roststäbe 3 und 4. Die Roststäbe 3 sind an beiden Enden mittels ihrer Gabeln 5, 6 auf den Schwingen 7, 8 beweglich gelagert, welche ihre schwingbare Lagerung auf den Stangen 9 bzw. io finden. Letztere sind zweckmäßig in den Seitenwänden der Feuerung befestigt. An ihrem vorderen Teil laufen diese Roststäbe -in Finger i i aus, welche in eine Nut des sie verbindenden Abstreifers 12 greifen.
  • Wenn die Wanderrostglieder mit ihren Stufen 2 gegen den Abstreifer 12 wirken, werden die Roststäbe 3 aus ihrer mit vollen Linien gezeichneten Lage in die strichpunktierte Lage 3' aus der Ebene des Planrostes ziemlich gleichmäßig herausgehoben. Die Roststäbe führen dabei. eine verhältnismäßig große achsiale Verschiebung aus, wodurch eine bessere Vorwärtsbewegung der Brennstoffe auf den Rosten erzielt wird.
  • Die Roststäbe 4 ruhen auf Stützen 13, 14 auf. Der Abstand ihrer vorderen Enden von den Gliedern des Wanderroätes kann so groß gewählt werden, däß letztere bequem an den Roststabenden vorbeigehen, ohne dieselben zu berühren, und demnach die Roststäbe eine Bewegung nicht ausführen. In der Ruhestellung lehnt sich der ganze wagerechte Rost an einen Querbalken 16 an, ruht also nicht auf dem Wanderrost auf.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Wanderrost mit angehängtem wagerechten Rost, bei: welchem ein Teil der Planroststäbe durch die Stufen des Wanderrostes aus der Ebene der anderen zeitweilig heran sgehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Roststäbe (3), welche mit ihren, dem Wanderrost zugekehrten Enden oberhalb ihrer Rostbahn durch den Abstreifer (i2) verbunden sind, an beiden Enden durch Schwingen (7,8) gestützt sind und.-sich in der Ruhelage schräg an einen Querbalken (i6) anlehnen.
DE1917323954D 1917-10-24 1917-10-24 Wanderrost mit angehaengtem wagerechten Rost Expired DE323954C (de)

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