DE3240055C2 - - Google Patents

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DE3240055C2
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Tatsuo Ito
Kazuyuki Kobe Jp Hoda
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Denso Ten Ltd
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    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J7/00Automatic frequency control; Automatic scanning over a band of frequencies
    • H03J7/18Automatic scanning over a band of frequencies
    • H03J7/32Automatic scanning over a band of frequencies with simultaneous display of received frequencies, e.g. panoramic receivers

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  • Circuits Of Receivers In General (AREA)
  • Channel Selection Circuits, Automatic Tuning Circuits (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Rundfunkempfänger mit elektronischer Abstimmung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Aus der DE-OS 28 50 866 ist ein Rundfunkempfänger bekannt, bei dem Mittel vorgesehen sind, um den empfangsstärksten Sender aufzufinden. Der Benutzer erhält jedoch keinerlei Information darüber, ob weitere Sender empfangen werden können, wo (im Frequenzbereich) diese liegen und mit welcher Feldstärke sie einfallen.
Aus der DE-OS 28 13 727 ist ein Gerät bekannt, das programmierbar ist. Man kann Programme abspeichern und auf einer alphanumerischen Anzeigeeinheit darstellen. Die Empfangsfrequenzen können in einem Adressenspeicher gespeichert werden. Weiterhin ist es möglich, Rundfunkstationen bzw. deren Namen entsprechend den Empfangsfrequenzen zu speichern und darzustellen. Auch hier weiß der Benutzer aber nicht, mit welcher Sendeleistung (Feldstärke) er rechnen kann, so daß er nacheinander die gespeicherten Sender ausprobieren muß, bis er einen Sender mit hinreichender Empfangsleistung auffindet.
In der DE-AS 10 29 059 ist ein sogenannter Panorama- Empfänger beschrieben, der einen Meß-Teil mit Kathodenstrahlröhre aufweist. Der Abstimmungskreis des Empfängers wird periodisch verändert (gewobbelt). Die Empfangsfrequenz, die Feldstärke und die Amplitude der niederfrequenten Schwingung werden auf der Kathodenstrahlröhre in der X, Y und Z (Helligkeit)-Achse dargestellt. Weiterhin ist bei diesem Geräte eine Anzeigereinrichtung vorgesehen, die mit einem (weiteren) abstimmbaren Schwingkreis eines vollständigen Empfängers gekoppelt ist. Bei dieser Vorrichtung werden also im wesentlichen zwei vollständige Geräte benötigt, was den Aufwand wesentlich erhöht. Darüberhinaus wird der Benutzer nicht darüber informiert, welcher Sender wo liegt, so daß auch hier das Auffinden des "Lieblingssenders" äußerst schwierig ist.
Aus der DZ "Funkschau" (1978), Heft 18, Seiten 886 bis 888 ist ein Empfänger bekannt, bei dem die Sendefrequenzen von Rundfunkstationen, sortiert nach Postleitzahlen gespeichert werden können. Je nach dem Bereich, in dem sich der Benutzer befindet, kann er somit einen in diesem Postleitzahl-Bereich befindlichen Sender anwählen. Der Benutzer ist also nicht in der Lage festzustellen, welchen Sender er momentan in hinreichender Qualität empfangen kann. Er erfährt nur, daß ein bestimmter Sender in diesem Bereich sendet. Hierbei weiß der Benutzer noch nicht einmal, mit welcher Feldstärke das Signal bei ihm vorliegt.
Aus der Firmenzeitschrift "News from Rohde & Schwarz, 1975, Nr. 69, Seiten 8 bis 12, ist ein Meßgerät bekannt, bei dem ein Meßempfänger durchgewobbelt und das Ausgangssignal auf einen Bildschirm ausgegeben wird. Auch hier ist wieder ein zweiter Tuner vorgesehen, der zum Empfang einer beliebig wählbaren Frequenz dient. Ein derartiges System eignet sich ausschließlich zu Meßzwecken, als Radioempfänger ist es nicht geeignet.
Aus der DZ " Funktechnik" (1979), Heft 10, Seiten 475 bis 476, ist ein Autoradio bekannt, das mit Programmtasten ausgerüstet ist. Jeder der Programmtasten ist eine Sendestation zugeordnet. Weiterhin ist ein Speicher vorgesehen, in welchem die Sendefrequenzen aller Relaisstationen gespeichert sind, die Sendungen des betreffenden Senders ausstrahlen. Wählt man nun ein bestimmtes Programm, so wählt das Gerät (nach Durchprobieren) diejenige Relaisstation bzw. Frequenz aus, bei welcher ein optimaler Empfang des gewählten Senders gewährleistet ist. Auch hier hat der Benutzer nicht die Möglichkeit festzustellen, welche Sender er mit welcher Qualität empfangen kann, er kann nur ausprobieren, ob er die gespeicherten Sender empfangen kann oder nicht.
Aus der US-Zeitschrift "MSN" (1976) August/September, Seiten 45 bis 48, ist ein Empfänger bekannt, bei dem eine Darstellung der empfangenen Feldstärke nach der Frequenz durchgeführt wird. Es sind Speichereinrichtungen zum Speichern der Empfangsfeldstärke über die Frequenz vorgesehen, so daß ein flackerfreies Bild mit nur einem Empfängerteil erhalten werden kann, nachdem dieses einmal durchgewobbelt wurde. Außerdem ist ein Anzeiger vorgesehen, dessen Stand durch alphanumerische Darstellung der Frequenz auf dem Bildschirm sichtbar gemacht wird. Auch mit diesem Gerät ist es jedoch dem Benutzer nicht möglich festzustellen, welche Sender mit welcher Feldstärke bzw. Qualität im Moment empfangen werden können. Es ist dem Benutzer lediglich möglich zu sagen, daß bei der oder jener Frequenz ein Sender mit hinreichender Feldstärke empfangen werden kann.
Ausgehend vom oben genannten Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Rundfunkempfänger der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß dem Benutzer eine übersichtliche Auswahl derjenigen Rundfunkstationen gegeben wird, die momentan empfangen werden können.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 aufgezeigten Merkmale gelöst.
Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung, welche die Senderauswahl weiter erleichtern, ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsformen näher beschrieben, die durch Zeichnungen erläutert sind. Hierbei zeigt:
Fig. 1A und B Blockschaltbilder des Hauptteils einer Ausführungsform des Rundfunkempfängers der Erfindung,
Fig. 2A und B Blockschaltbilder des Hauptteils eines Rundfunkempfängers mit elektronischer Abstimmung unter Verwendung eines Vier-Bit-Mikrocomputers,
Fig. 3 und 4 Zeitdiagramme zum Erläutern der Arbeitsweise des in Fig. 2 gezeigten Rundfunkempfängers,
Fig. 5 und 6 Blockschaltbilder der Einrichtungen zum Feststellen der elektrischen Feldstärke unter Verwendung der Erfindung,
Fig. 7 ein Zeitdiagramm zum Erläutern der Arbeitsweise des in Fig. 1 gezeigten Rundfunkempfängers,
Fig. 8A und B Flußdiagramme zum Erläutern einer Schaltsignaleingangsoperation einer elektrischen Matrix, die durch einen Acht-Bit-Mikroprozessor 20 ausgeführt wird,
Fig. 9 ein Flußdiagramm einer Frequenzdateneingabeoperation, die durch den Acht-Bit-Mikroprozessor 20 ausgeführt wird,
Fig. 10 ein Diagramm zum Erläutern des Aufbaus eines ROM zum Laden von Empfangsfrequenzdaten,
Fig. 11 ein schematisches Diagramm eines Beispiels einer Spektrumanalyseanzeige und
Fig. 12 ein Flußdiagramm zum Erläutern einer Rundfunkstationsuchoperation.
Der Hauptteil des Rundfunkempfängers nach den Fig. 1A und B ist mit einer Spektrumanalyseanzeigefunktion ausgestattet, wobei sind 10 eine Antenne, 11 ein Hochfrequenzverstärker, 12 ein Mischer, 13 ein Zwischenfrequenzverstärker, 14 ein Detektor, 15 ein Leistungsverstärker, 16 ein Lautsprecher, 17 ein Überlagerungsoszillator, 18 ein IC, der als PLL dient, 19 ein Vier-Bit-Mikrocomputer (nachfolgend mit Vier-Bit-MPU bezeichnet) zum Regeln einer Rundfunkabstimmeinrichtung (i.e. zum Regeln eines PLL-Synthesizers), 20 ein Acht-Bit-Mikroprozessor, 21 bis 24 Eingabe/Ausgabe-Interfacekreise, beispielsweise periphere Interfaceadapter (nachfolgend mit E/A-Ports bezeichnet), 25 Regeltasten, 26 ein RAM-Datenpuffer od. dgl., 27 ein ROM für eine Rundfunkstationennamenkarte, 28 ein Routine-ROM mit einem eingegebenen Programm für die Operation des Acht-Bit-Mikroprozessors 20 und Programmen für die Operation der E/A-Ports 21 bis 24 sowie anderen erforderlichen Programmen, 29 ein ROM zur Schriftzeichenerzeugungsverwendung, 30 ein RAM zum Erzeugen einer Spektrumanalyseliste, 31 ein AM-Video-RAM, 32 ein FM-Video-RAM, 33 ein CRT-Anzeiger, 34 ein Synchronisiersignalgenerator, 35 ein Zweikanal-A/D-Umsetzer, 36 ein UND-Kreis, 37 ein Inverter und 38 eine Datenadressen- und Regelsammelschiene des Acht-Bit-Mikroprozessors 20.
Die Antenne 10, der Hochfrequenzverstärker 11, der Mischer 12, der Zwischenfrequenzverstärker 13, der Detektor 14, der Leistungsverstärker 15, der Lautsprecher 16, der Überlagerungsoszillator 17, der PLL-IC 18 und der Vier-Bit- MPU 19 sind Komponenten eines üblichen Rundfunkempfängers mit elektronischer Abstimmung und sie werden zum Aufbau des Rundfunkempfängers so angeordnet, wie es in den Fig. 2A und B gezeigt ist, wobei die Bezugszeichen dieser Figuren denen in den Fig. 1A und B entsprechen. 50 bezeichnet einen Anzeiger, 51 bezeichnet ein Meßinstrument für die elektrische Feldstärke (S-Meter) und 52 bezeichnet eine Regeltastengruppe. Nachfolgend wird diese bei einem Rundfunkempfänger angewendete Ausführungsform beschrieben.
Gemäß Fig. 2 werden die Abstimmfrequenz des Hochfrequenzverstärkers 11 und die Oszillatorfrequenz f₀ des Überlagerungsoszillators 17 durch eine Regelspannung E r geregelt, die von dem PLL-IC 18 erhältlich ist, und elektrische Wellen der gewünschten Rundfunktstation werden empfangen, ausgewählt und einer Zwischenfrequenzverstärkung unterworfen, woraufhin sie über den Detektor 14 und den Leistungsverstärker 15 an den Lautsprecher 16 gegeben werden. Der Vier-Bit-MPU 19 enthält eine Kanalwahlfunktion, die auf die Betätigung der Regeltastengruppe 52 anspricht, und gibt erforderliche Frequenzteilverhältnisdaten (N-Wert) zu dem PLL-IC 18 und gibt gleichzeitig Frequenzdaten und Kanalzahldaten zu dem Anzeiger 50 ab, um darauf Anzeigen einer empfangenen Frequenz und einer Kanalzahl anzuzeigen. Der Vier-Bit-MPU ist beispielsweise eine Anordnung TC9124P (C-MOS) der Firma Tokyo Shibaura Denki K.K., Japan, oder MB 8851 (C-MOS) der Firma FUJITSU LIMITED, Japan, und der PLL-IC 18 ist beispielsweise eine Anordnung C-MOS LSI TC9123P für einen PLL der Firma Shibaura Denki K.K.
Der Vier-Bit-MPU 19 arbeitet synchron mit Zeitgabesignalen I₁ bis I₄, die darin unabhängig erzeugt werden, und Eingangsanschlüsse ein₁ bis ein₅ und Ausgangsanschlüsse aus₁ bis aus₅ werden für andere Zwecke für jedes der Zeitgabesignale T₁ bis T₄ verwendet. Das heißt, daß die Tasten derselben Reihe in der Regeltastengruppe 52 mit demselben Eingangsanschluß verbunden sind und daß ihre Ausgangszeitgabe durch die Zeitgabesignale T₁ bis T₄ für eine Spaltenwahlverwendung geregelt wird. Wenn beispielsweise, siehe Fig. 3, das Zeitgabesignal T₁ EIN ist, wird die Information nur der Tasten k₁ bis k₅ an die Eingangsanschlüsse ein₁ bis ein₅ angelegt. Wenn gleichermaßen jedes der anderen Zeitgabesignale I₂ bis I₄ EIN ist, wird eine Information der Tasten der entsprechenden Spalte allein an die Eingangsanschlüsse ein₁ bis ein₅ gegeben. Der Vier-Bit-MPU 19 liest für jedes Zeitgabesignal die Eingangsinformation der Eingangsanschlüsse ein₁ bis ein₅ aus, um die Information aller Tasten k₁ bis k₂₀ zu erhalten. Zum Ausgeben der Frequenzdaten wird der Vier-Bit-MPU 19 so voreingestellt, daß beispielsweise eine Ausgangsinformation zur Zeit T₁ eine Empfangsfrequenzinformation der Stellung mit geringster Wertigkeit darstellt und daß eine Ausgangsinformation zur Zeit T₂ bis T₄ die Empfangsfrequenzdaten mit Positionen größerer Wertigkeit in einer Reihenfolge darstellt. Im beispielsweisen Fall der Anzeige FM 82,5 MHz haben die Ausgangssignale der Ausgangsanschlüsse aus₁ bis aus₄ und die Zeitgabesignale T₁ bis T₄ eine Beziehung, wie sie in Fig. 4 gezeigt wird. Die Kanalwahl kann direkt nur ausgeführt werden, indem eine gewünschte der voreingestellten Tasten in der Regeltastengruppe 52 niedergedrückt wird, und es ist des weiteren eine sogenannte automatische Frequenzwobbelfunktion vorgesehen, durch die, während eine Wobbel-"Aufwärts"- oder "Abwärts"-Taste eingeschaltet bleibt, die Empfangsfrequenz kontinuierlich um Schritte von 9 oder 10 kHz im Falle von AM und um Schritte von 100 oder 200 kHz im Falle von FM geändert werden kann. Die elektrische Feldstärke S AM entsprechend einer AM- Empfangsfrequenz und die elektrische Feldstärke S FM entsprechend einer FM-Empfangsfrequenz werden des weiteren von dem Zwischenfrequenzverstärker 13 abgegeben und ihre Werte werden durch die Meßeinrichtung 51 für die elektrische Feldstärke angezeigt.
In einem solchen bekannten Rundfunkempfänger mit elektronischer Abstimmung ist der CRT-Anzeiger 33 zum Anzeigen der Verteilung der elektrischen Feldstärke in jedem Band anstelle der Meßeinrichtung 51 für die elektrische Feldstärke vorgesehen und ein Hilfsmikrocomputersystem zum Regeln der Anzeige der elektrischen Feldstärke usw. ist durch einen Acht-Bit-Mikroprozessor 20 od. dgl. gebildet, siehe Fig. 1.
Gemäß Fig. 1 sind der Vier-Bit-MPU 19 und der Acht-Bit-Mikroprozessor 20 direkt über die E/A-Ports 22 bis 24 verbunden. Das bedeutet, daß die Ausgangssignale der Frequenzdatenausgangsanschlüsse aus₁ bis aus₄ und der Zeitgabesignalausgangsanschlüsse T₁ bis T₄ des 4-Bit-MPU 19 in ein Register 222 des E/A-Port 22 eingegeben werden. Die Ausgangssignale an den Kanalzahlausgangsanschlüssen aus₅ bis aus₈ des Vier-Bit-MPU 19 werden in den E/A-Port 23 eingegeben. Der Ausgang des E/A-Port 24 ist mit den Tasteninformationseingangsanschlüssen ein₁ bis ein₅ des Vier-Bit- MPU 19 verbunden. Der UND-Kreis 36 empfängt des weiteren die Zeitgabesignale T₁ bis T₄ und legt seine Ausgangssignale als ein Unterbrechungssignal an einen Regler 224 des E/A-Port 22 an. Außerdem ist der Zweikanal-A/D-Umsetzer 35 vorgesehen, der die elektrische Feldstärke S AM entsprechend der AM-Empfangsfrequenz und die elektrische Feldstärke S FM entsprechend der FM-Empfangsfrequenz, die von dem Zwischenfrequenzverstärker 13 erhalten werden, in digitale Form umsetzt und das digitale Ausgangssignal an ein Register 221 des E/A-Port 22 gibt. Die Ausgangssignale von den Registern 221 und 222 werden an einen Datenwähler 223 angelegt und eines von ihnen wird durch den Regler 224 ausgewählt und zu der Sammelschiene 38 gegeben. Die Kanalschaltung des A/D-Umsetzers 35 wird durch den Regler 224 ausgeführt.
Die elektrischen Feldstärken S AM und S FM werden im übrigen in Gleichstromform durch die Anordnung eines Gleichrichters 53 in der Zwischenfrequenzstufe bei AM, wie in Fig. 5 gezeigt ist, festgestellt und bei FM werden sie in Gleichstromform durch Gleichrichten des Ausgangssignals der Zwischenfrequenzstufe festgestellt, jedoch wird das Gleichstromausgangssignal, da ein Begrenzer vorgesehen ist, erhalten, während es kompensiert wird, wie Fig. 6 zeigt. In Fig. 5 und 6 bezeichnen 54 Verstärkerstufen, 55 Pegeldetektoren, 56 einen Ausgangsanschluß für die elektrische Feldstärke und 57 einen orthogonalen Demodulator.
Der Vier-Bit-MPU 19 ist unabhängig zum Regeln eines PLL- Synthesizers betätigbar und arbeitet synchron mit den Zeitgabesignalen T₁ bis T₄, die unabhängig erzeugt werden, wie oben beschrieben wurde. Auch der Acht-Bit-MPU 20 ist ein Hilfscomputer, der eine Regelung des Vier-Bit- MPU 19 ausführt und beispielsweise ein (nicht dargestellter) Kassettensatzregelmikrocomputer synchron mit seiner eigenen Zeitgabe ist. Demgemäß ist es notwendig, den Vier-Bit-MPU 19 und den Acht-Bit-MPU 20 zu synchronisieren. Bei der Erfindung wird die Synchronisation durch die Programmanipulation des Acht-Bit-MPU 20 in folgender Weise ausgeführt.
Wenn beispielsweise die Zeitgabesignale des Vier-Bit-MPU 19 auch nur für eine sehr kurze Zeitdauer, wie es durch Δ t₁ und Δ t₂ in Fig. 7 gezeigt ist, ausgeschaltet werden, wird die Ausgangswellenform des UND-Kreises 36 derart, wie sie beispielsweise in Fig. 7 gezeigt ist, und ihr Abfall fällt mit dem Anstieg eines neuen Zeitgabesignals zusammen. Durch Unterbrechen des Acht-Bit-MPU 20 beim Abfall des Ausgangssignals des UND-Kreises 36 ist es dann möglich, den Acht-Bit-MPU 20 zu informieren, daß die Zeitgabesignale T₁ bis T₄ geändert worden sind. Während des Unterbrechungsvorgangs des Acht-Bit-MPU 20 werden die Zeitgabesignale T₁ bis T₄ des Vier-Bit-MPU 19 eingegeben, um die Zeit festzustellen, zu der er arbeitet. Während der Zeitdauer, in der die Frequenzdaten von den Frequenzdatenausgangsanschlüssen aus₁ bis aus₄ des Vier-Bit-MPU 19 erzeugt werden, werden die Daten über den E/A-Port 22 ausgelesen und eine Tasteninformation entsprechend der Zeitgabe wird von dem E/A-Port 24 zu den Tasteninformationseingabeschlüssen ein₁ bis ein₅ des Vier-Bit-MPU 19 eingegeben, wodurch der Vier-Bit- MPU 19 und der Acht-Bit-MPU 20 miteinander synchronisiert werden können. In gleichartiger Weise werden die Kanalzahlausgangssignale aus₅ bis aus₈ des Vier-Bit-MPU 19 ausgelesen. Wenn zufällig die Periode Δ t₁ des Zeitgabesignals Null wird, siehe Fig. 7, wird der UND-Kreis 36 durch einen Differenzierkreis ersetzt, der den Abfall jedes der Zeitgabesignale T₁ bis T₄ feststellt.
Bei der vorangehend beschriebenen Operation ist es notwendig, daß de Acht-Bit-MPU 20 die Tasteninformation entsprechend jeder Zeitgabe des Vier-Bit-MPU 19 zu jedem seiner Tasteninformationseingabeanschlüsse ein₁ bis ein₅ eingibt. Das bedeutet, daß beispielsweise in dem Fall, bei dem der Vier-Bit-MPU 19 die folgende Information für jeden der Eingangs-Anschlüsse ein₁ bis ein₅ zu jeder der Zeiten T₁ bis T₅ anfordert, wenn die Zeit T₁ beispielsweise als Ergebnis der Entscheidung des Zeitgabesignals festgestellt wird, es notwendig ist, eine Tasteninformation der Tasten k₁ bis k₅ von dem Acht-Bit-MPU 20 auszugeben.
Tabelle 1
Um dies auszuführen, liest der Acht-Bit-MPU 20 den Zustand der Tasten der Regeltastengruppe 25 mit einer festgelegten Zeitperiode aus und wählt nur die Information der Tasten k₁ bis k₂₀ aus, die für den Vier-Bit-MPU 19 notwendig ist, und speichert diese Zustandsinformation in dem RAM 26 in einer solchen Reihenfolge, wie sie in Tabelle 1 entsprechend den Zeitgaben T₁ bis T₄ gezeigt ist. Mit anderen Worten wird eine Tabelle der Matrixschaltsignale für den Vier-Bit-MPU 19 in dem RAM 26 vorbereitet und nach der Beurteilung des Zeitgabesignals wird die entsprechende Tasteninformation von der Tabelle für die Ausgabe zu dem Vier-Bit-MPU 19 ausgelesen. Das Auslesen jeder Tasteninformation der Regeltastengruppe 25 wird beispielsweise durch aufeinanderfolgendes Auswählen der Spalten der Regeltastengruppe 25 mit den Zeitgabesignalen I₁ bis I₄ und Auslesen der Tasteninformation der ausgewählten Spalten über den E/A-Port 21 ausgeführt.
Gemäß den Fig. 8A und B werden die durch gestrichelte Linien umrandeten Schritte durch den Unterbrechungsvorgang ausgeführt.
Gemäß Fig. 9 findet die Beurteilung des Zeitgabesignals mit 4 Bits höherer Ordnung der acht Eingangsbits statt, während die vier Bits niedriger Ordnung maskiert werden. Zum Laden der beurteilten Empfangsfrequenzdaten in den RAM 26 werden nur die vier Bits niedriger Ordnung verwendet und Nullen werden in die vier Bits höherer Ordnung eingesetzt. Es wird nämlich ein vier-Byte-Speicherbereich verwendet, wie Fig. 10 zeigt.
In der oben beschriebenen Weise werden die Frequenzdaten und die Kanalzahl durch den Acht-Bit-MPU 20 von dem Vier- Bit-MBU 19 ausgelesen und die Tasteninformation wird von dem Acht-Bit-MPU 20 in den Vier-Bit-MPU 19 eingegeben. Der Acht-Bit-MPU 20 liest durch eine gleichartige Operation das digitale Informationssignal der elektrischen Feldstärke von dem A/D-Umsetzer 35 aus und ergibt eine Spektrumanalyseanzeige in der nachfolgend beschriebenen Weise.
Wenn eine Spektrumanalyseanzeigetaste in der Regeltastengruppe 52 eingeschaltet wird, befiehlt der Acht-Bit-MPU 20 dem Vier-Bit-MPU 19 durch die oben beschriebene elektrische Matrixschaltsignalausgangsoperation, ein automatisches Wobbeln der Empfangsfrequenz auszuführen. Dies wird beispielsweise durch kontinuierliches Anlegen der Manuellkanalwahl- "Aufwärts"-Tasteninformation an den Vier-Bit-MPU 19 ausgeführt. Mit der eingeschalteten Spektrumanalyseanzeigetaste erhöht der Vier-Bit-MPU 19 allmählich von einem minimalen Wert zu einem maximalen Wert des Empfangsbands die Frequenzteilverhältnisdaten, die an den PLL-IC 18 angelegt werden. Der Acht-Bit-MPU 20 liest gleichzeitig die elektrische Feldstärke entsprechend der sich immer wieder ändernden Empfangsfrequenz aus und bildet in dem RAM 26 die nachfolgende Spektrumanalyseliste.
EmpfangsfrequenzS-Größe -- -- -- 80.6 80 80.7125 80.7 20 -- -- --
In gleicher Weise wird auch eine Liste der Empfangsfrequenz gegen die S-Größe in bezug auf das andere als das empfangene Band ausgeführt, beispielsweise das AM-Band im Falle des FM-Rundfunkempfangs.
Dann liest der Acht-Bit-MPU 20 aufeinanderfolgend die Liste der S-Größen aus, die wie oben beschrieben erhalten wurden, und erzeugt eine graphische Darstellung zur Anzeige der Empfangsfrequenz gegen die S Größe sowohl in dem AM-Video-RAM 31 als auch in dem FM-Video-RAM 32. Der Empfang wird nach der Frequenzwobblung wieder gespeichert, um sofort zur Verfügung zu stehen, bevor die Spektrumanalyseanzeigetaste eingeschaltet wird.
Der CRT-Anzeiger 33 dient dazu, den Inhalt der Video- RAM 31 und 32 synchron mit horizontalen und vertikalen Synchronisiersignalen H und V von dem Synchronsignalgenerator 34 anzuzeigen, und die Anzeigen haben solche Inhalte, wie sie beispielsweise in Fig. 11 gezeigt sind. Die Koordinatenachsen und die für die Anzeige notwendige Einheit werden als feste Muster vorgespeichert. Die Anordnung einer solchen Anzeige ermöglicht dem Benutzer, sehr schnell eine Rundfunkstation mit der besten Empfangsqualität auszuwählen.
Im Fall der Fig. 11 ist eine Zeigeranzeige vorgesehen und die durch einen Zeiger 60 angezeigte Empfangsfrequenz und der Name deren Rundfunkstation werden angezeigt, was eine einfachere Kanalwahl ermöglicht. Dies wird in folgender Weise ausgeführt.
Nach dem Einschalten einer voreingestellten Listenanzeigetaste in der Regeltastengruppe 25 schaltet der Acht-Bit- MPU 20 durch die oben erwähnte Schaltsignalausgangsoperation .der elektrischen Matrix voreingestellte Tasten in einer Reihenfolge ein, wobei mit der geringsten Zahl begonnen wird, um alle voreingestellten Informationen (Empfangsfrequenzen und ihre Kanalzahlen) zu dem Vier- Bit-MPU 19 auszulesen und eine solche voreingestellte Liste abzufassen, wie sie in der folgenden Tabelle gezeigt ist.
KanalFrequenz 080.7 181.8 282.5 -- -- -- 9-
In dem ROM 27 sind Namen von Rundfunkstationen entsprechend den Empfangsfrequenzen in den FM- und AM-Frequenzbändern vorgespeichert, wie dies in der folgenden Tabelle gezeigt ist. Die Namen der Rundfunkstationen sind beispielsweise durch JIS-Kodes dargestellt. Im Falle der FM von NHK wird gespeichert wie 46, 4D, 4E, 48 und 4B.
Tabelle 4
Der Acht-Bit-MPU 20 setzt die Empfangsfrequenz in ein Indexregister und vergleicht dessen Inhalt mit jeder der Frequenzdaten, die in dem ROM 27 gespeichert sind, wie in dem Flußdiagramm der Fig. 12 gezeigt ist. Im Falle einer Koinzidenz wird der entsprechende Rundfunkstationennamenkode ausgelesen und zu einem Rundfunkstationennamenspeicherbereich des RAM 26 übertragen, von dem die Kopfadresse des Schriftzeichengenerators ROM 29 indexiert wird, um ein Schriftzeichen für eine Anzeige zu erhalten, die zu den Video-RAM 31 und 32 übertragen wird. Als Ergebnis werden die Frequenz und der Name der Rundfunkstation angezeigt, siehe Fig. 11. Es wird des weiteren auf die voreingestellte Liste der Tabelle 3 verwiesen und, falls die entsprechende Empfangsfrequenz voreingestellt ist, wird deren Kanalzahl auch angezeigt.
Während bei der vorangehenden Ausführungsform die S Größe für jede konstante Frequenz in graphischer Form angezeigt wird, ist es auch möglich, eine graphische Anzeige nur der S Größe der voreingestellten Rundfunkstation auf dem CRT-Anzeiger zu erzeugen, wobei die voreingestellten Inhalte berücksichtigt werden. Auch in diesem Fall ist es möglich, den Namen der Rundfunkstation anzuzeigen und dessen voreingestellte Zahl in Übereinstimmung mit der Position des Zeigers in derselben Weise wie vorstehend beschrieben anzuzeigen. Der RAM 30 zum Darstellen der Spektrumanalyseliste in Fig. 1 ist ein RAM zum Speichern der S Größen entsprechend den Namen der Rundfunkstationen.
Da gemäß der vorstehenden Beschreibung bei der Erfindung die Verteilung der elektrischen Feldstärke auf einem CRT-Anzeiger od.dgl. angezeigt wird, kann die Bedienungsperson schnell einen Kanal hoher Deutlichkeit wählen. Die Erfindung hat deshalb besonderen Vorteil, wenn sie in einem Autoradio u.dgl. verwendet wird.

Claims (5)

1. Rundfunkempfänger mit elektronischer Abstimmung
  • a) mit Frequenzwobbeleinrichtungen zum aufeinanderfolgenden Ändern der Abstimmfrequenz,
  • b) mit Meßvorrichtungen (53-55) zum Feststellen der Feldstärke des zu empfangenden Signals,
  • c) mit einem A/D-Umsetzer (35) mit Digitalisieren der Empfangsfeldstärke,
  • d) mit Tasteneingabeeinrichtungen (25),
  • e) mit Speichereinrichtungen (26) zum Speichern der Empfangsfeldstärke über die Frequenz,
  • f) mit Anzeigeeinrichtungen (33) zum Anzeigen der Empfangsfeldstärke nach der Frequenz (Frequenzprofil),
gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
  • g) Speichermittel (27) zum Speichern der Namen von Rundfunkstationen entsprechend deren Sendefrequenzen,
  • h) einen Anzeiger (60), der auf den Anzeigeeinrichtungen (CRT 33) erscheint,
  • i) eine Anzeige-Bedienungstaste zum wahlfreien Bewegen des Anzeigers (60) entlang der Frequenzachse auf den Anzeigeeinrichtungen (33),
  • k) Mittel (20) zum Auslesen der Empfangsfrequenz entsprechend der Anzeigerposition auf der Frequenzachse, zum Auslesen des zur Anzeigerposition gehörenden Stationsnamens und zum Ausschreiben des Namens auf den Anzeigereinrichtungen (33) zusammen mit der dazugehörigen Empfangsfrequenz.
2. Rundfunkempfänger nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
  • a) Mittel, um Empfangsfrequenzwerte unter Kanalbezeichnungen mit fortlaufender Numerierung zu speichern,
  • b) ein Kanaltastenfeld (52), über dessen einzelne Tasten die gespeicherten Frequenzwerte anwählbar sind,
  • wobei die Steuermittel (20) derart ausgebildet sind, daß der Anzeigerfrequenzposition die entsprechenden Kanalbezeichnungen zugeordnet und angezeigt werden können.
3. Rundfunkempfänger nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
  • a) Mittel, um Empfangsfrequenzwerte unter Kanalbezeichnungen mit fortlaufender Numerierung zu speichern,
  • b) ein Kanaltastenfeld (52), über dessen einzelne Tasten die gespeicherten Frequenzwerte anwählbar sind,
    wobei die Steuermittel (20) derart ausgebildet sind, daß bei der Darstellung Feldstärke nach der Frequenz nur die unter den fortlaufenden Kanalbezeichnungen gespeichertern Frequenzwerte angezeigt bzw. dargestellt werden.
4. Rundfunkempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtungen und die Frequenzwobbeleinrichtungen derart ausgebildet sind, daß nach dem Speichern der Empfangsfeldstärke nach der Frequenz gleichzeitig der AM und der FM-Bereich abgespeichert sind.
DE19823240055 1981-10-29 1982-10-28 Rundfunkempfaenger mit elektronischer abstimmung Granted DE3240055A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP56173583A JPS5875331A (ja) 1981-10-29 1981-10-29 スペクトルアナライザ表示機能を備えたラジオ受信機

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DE3240055A1 DE3240055A1 (de) 1983-05-19
DE3240055C2 true DE3240055C2 (de) 1988-01-28

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DE19823240055 Granted DE3240055A1 (de) 1981-10-29 1982-10-28 Rundfunkempfaenger mit elektronischer abstimmung

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JP (1) JPS5875331A (de)
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DE (1) DE3240055A1 (de)
NL (1) NL191473C (de)

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