DE3241994C2 - - Google Patents
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- E06B3/32—Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
- E06B3/48—Wings connected at their edges, e.g. foldable wings
- E06B3/481—Wings foldable in a zig-zag manner or bi-fold wings
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- E05C9/04—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening
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- E05Y2900/00—Application of doors, windows, wings or fittings thereof
- E05Y2900/10—Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
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- E05Y2900/10—Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
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- Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Klappfenster entsprechend den
Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
Aus der DE-PS 2 53 202 ist eine Schubstangenverschlußvorrich
tung für mehrflügelige Türen, Fenster, Fensterläden usw. be
kanntgeworden. Jeder Fensterflügel besitzt an beiden Seiten
einen Schubstangenverschluß dergestalt, daß er nach der einen
Seite oder nach der anderen Seite ausgeschwenkt werden kann
oder daß auch eine Anordnung von zwei Fensterflügeln ausge
schwenkt werden kann. Abgesehen von dem erheblichen konstruk
tiven Aufwand hat eine derartige Anordnung den Nachteil, daß
bei versehentlicher Betätigung von zwei Schubstangenver
schlüssen oder Nichtzurückführung eines Schubstangenver
schlusses in die Schließstellung ein Fensterflügel frei wird
und herausfällt.
Aus der FR-OS 24 24 397 ist eine Schließanordnung für Falt
türen bekanntgeworden, bei der die einzelnen Falttürele
mente mit Scharnieren miteinander verbunden sind. Die
Schließeinrichtungen greifen lösbar in Führungen im oberen
bzw. unteren Rahmenteil ein. Bei Lösung der Schließelemente
können die Türelemente um ihre Scharniere verschwenkt werden,
womit die Falttüranordnung geöffnet wird. Bei Einwirkung von
Windkräften auf die Türelemente würden jedoch die Türelemen
te um ihre Scharniere vibrieren, so daß sich diese Lösung
nicht auf Klappfenster übertragen läßt. Außerdem ist keine
luftdichte Abdichtung gewährleistet. Diese könnte nur erreicht
werden, wenn die Flügel im geschlossenen Zustand an entspre
chende Dichtstreifen im Rahmen angedrückt werden könnten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Klappfen
ster vorzuschlagen, bei dem bei normaler Betätigung eine Lö
sung der Fensterflügel aus dem Rahmen ausgeschlossen ist,
eine luftdichte Abdichtung bei geschlosenem Fenster ermög
licht wird und bei der sich die Fensteraußenscheiben leicht
von innen her reinigen lassen, so daß bei Hochhäusern kein
z. B. mit einem Lift arbeitendes Fensterreinigungssystem
erforderlich ist.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den kennzeichnen
den Merkmalen des Patentanspruchs.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand
der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht;
Fig. 2 eine Draufsicht;
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Schnittlinie I-I′ in
Fig. 1;
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Schnittlinie II-II′ in
Fig. 1;
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Schnittlinie III-III′
in Fig. 1;
Fig. 6 einen Schnitt entlang der Schnittlinie IV-IV′ in
Fig. 1;
Fig. 7 einen Schnitt entlang der Schnittlinie V-V′ in
Fig. 4;
Fig. 8 einen Schnitt entlang der Schnittlinie VI-VI′ in
Fig. 4;
Fig. 9 einen Schnitt entlang der Schnittlinie VII-VII′ in
Fig. 4;
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht des vertikalen Rahmen
schenkels;
Fig. 11 eine perspektivische Ansicht einer Außenbüchse
eines oberen Halters;
Fig. 12a und 12b perspektivische Ansichten eines zweiten Positio
nierteils;
Fig. 13 eine perspektivische Ansicht, die den Zusammenhang
zwischen den oberen und unteren beweglichen Teilen
und ein Verbindungsteil zeigt, und
Fig. 14 eine perspektivische Explosionsansicht, die den
Zusammenhang zwischen dem oberen Zapfen und dem
Verbindungsteil darstellt.
Das neue Klappfenster besteht aus einem Fensterrahmen A und
zwei Fensterflügel B, B, welch letztere schwenkbar miteinan
der verbunden sind. Der Fensterrahmen A besteht aus einem
oberen Holm 1, einem unteren Holm 2 und zwei vertikalen
Holmen 3, 3. Die Holme 1, 2, 3 und 3 besitzen vorgezogene
Randbereiche 1 a, 1 a, 3 a und 3 a, die eine Fensteröffnung 4
bilden. Die Außenseite der Randbereiche 1 a, 2 a, 3 a und 3 a
wird von Nuten 1 a′, 2 a′, 3 a′ und 3 a′ zur Aufnahme eines
Dichtelementes 5 gebildet, das die Fensteröffnung umgibt
(Fig. 7).
Das zuvor erwähnte Fensterflügelpaar ist so dimensioniert,
daß es in Schließstellung mit dem Dichtelement 5 zusammen
paßt. Jeder Fensterflügel B, B besteht aus einem oberen Rah
menschenkel 6, einem unteren Rahmenschenkel 7, vertikalen Rah
menschenkel 8, 9 und einer Fensterscheibe 10. Die Fensterflü
gel B, B sind miteinander mittels eines Verbindungsschiebers
11 verbunden, welcher aus einem hohlen, stangenförmigen Teil
besteht. Der Hohlraum in dem Verbindungsschieber 11 bildet
eine Führung 12 (Fig. 5) für einen zentralen Zugmechanismus,
der auch als Arretiermechanismus dient. Die beiden Seiten
abschnitte, die zur Rauminnenseite weisen, sind teilring
förmig bei 11 a ausgebogen. Eine sich vertikal erstrecken
de Öffnung 13 (Fig. 7), die mit der Führung 12 in Verbindung
steht, wird von den mittleren Enden 11 b des Schiebers 11 be
grenzt, der in seiner Schließstellung in die obere und untere
überstehenden Randbereiche 1 a, 2 a des oberen und unteren Rah
menschenkels 6 bzw. 7 eingreift.
Eine die Öffnung 13 umgebende Abdeckung 14 ist an dem Schieber
11 mittels Schrauben 15, 15 (Fig. 7) befestigt. Ein erstes
Übertragungsteil 16 a und ein zweites Übertragungsteil 16 b
sind schwenkbar über Zapfen 17, 17 an einem Abschnitt 14 a der
Abdeckung 14 befestigt. Das erste Übertragungsteil 16 a ist
mit einer ersten Nase 18 und einer zweiten Nase 18′ versehen.
Das zweite Übertragungsteil 16 b besitzt eine Nase 19. Die
Nasen 18, 18′ und 19 weisen an ihren Enden kreisförmige Paß
teile 20, 20′ und 21 auf. Das Paßteil 20 liegt in einer
Ausnehmung 24 in einem Verbindungsteil 23 einer oberen Stange
22. Das Paßteil 21 an dem zweiten Übertragungsteil 16 b greift
in eine Ausnehmung 27 in einem Verbindungsteil 26 einer
unteren Stange 25 ein. Somit ist das erste Übertragungsteil
16 a mit der oberen Stange 22 über das Verbindungsteil 23 ver
bunden. Das zweite Übertragungsteil 16 b steht mit der unteren
Stange 25 über ein Verbindungsteil 26 in Verbindung. Die
ersten und zweiten Übertragungsteile 16 a und 16 b stehen mit
einander in Verbindung, indem ein Eingriffsteil 20′ an der
zweiten Nase 18′ in Eingriff mit der Ausnehmung 28 in dem
zweiten Übertragungsteil 16 b gebracht wird. Klinken 29, 30 ,
die zugleich als Riegelelemente dienen, sind an den Enden der
obern und unteren vertikalen Stangen 22, 25 in der zuvor er
wähnten Führung 12 befestigt. Beschläge 31, 32, in die die
Klinken 29, 30 eingreifen, sind an den oberen und unteren
Rahmenteilen 1 und 2 des Fensterrahmens A befestigt. Ein Zu
griff 33 greift von der Zimmerseite durch die Abdeckung 14
nach innen so weit, daß er in Eingriff mit dem ersten Über
tragungsteil 16 a kommt. Der zuvor erwähnten Elemente und
Teile bilden zusammen einen Zugmechanismus C.
Ein Hohlkörper 11 C, der den Führungsabschnitt des Schiebers
11 bildet, ist länger als die Höhe der Fensteröffnung. Die
Dichtelemente 5′, 5′ erstrecken sich längs der einander ge
genüberliegenden Oberflächen der Rahmenschenkel 9, 9, die auf
den Innenraum weisen, wenn die Flügel geschlossen sind. Die
Dichtelemente 5′, 5′ ragen aus dem Flügelteil soweit heraus,
daß sie einen schmalen Spalt 23, der zwischen dem Flügelteil
9 a und dem Hohlkörper 11 c gebildet ist, wenn die Flügel ge
schlossen sind, ausfüllen.
Von den Rahmenschenkel 9.9 stehen Verbindungsrahmen 35, 35,
die einen teilweise kreisförmigen Querschnitt besitzen, ab.
Diese greifen derart schwenkbar in die teilringförmigen Aus
biegungen 11 a, 11 a des Schiebers 11 ein, daß zwei Fensterflü
gel B und B schwenkbar miteinander über den Verbindungsschie
ber 11 verbunden sind (Fig. 5).
Die vertikalen Rahmenschenkel 8, 8 der Fensterflügel B und B
sind mit einem Flügelzapfen-Riegel/Entriegelungsmechanismus D, D
(Fig. 4, 5) versehen. Jeder Riegel/Entriegelmechanismus D
weist einen Betätigungshebel 36 auf, der schwenkbar an
dem erhöhten Mittelabschnitt an der Oberfläche des vertikalen
Rahmenschenkels 8 neben dem Rahmenschenkel 9 mittels eines
Sitzes 37 befestigt ist. Der Hebel 36 besitzt einen Haupt
sschaft 38 und wird durch Einsetzen in ein in dem Hohlteil 8′
des vertikalen Rahmenschenkels 8 untergebrachten Grundteil 39
gehalten ( Fig. 8). Ein Stift 41, der an der Rückseite eines
Betätigungsteils 40 vorgesehen ist, greift in einen ersten
horizontalen Schlitz 43 a in einem oberen beweglichen Teil 42
ein. Das Teil 42 besitzt unmittelbar über dem horizontalen
Schlitz 43 a einen vertikalen Schlitz 44 a. Ein erster Stift
45 a am Grundteil 39 greift in den vertikalen Schlitz 44 a ein.
Zwischen dem ersten Stift 45 a und einem Vorsprung 42 a an dem
oberen bewegbaren Teil 42 sitzt unter Vorspannung eine
Schraubenfeder 46. Ein zweiter Stift 45 b auf dem Grundteil 39
greift in einen zweiten vertikalen Schlitz 44 b ein, der in
der Nähe des ersten horizontalen Schlitzes 43 a angeordnet
ist. Ein Verbindungsstift 47 greift in einen zweiten horizontalen
Schlitz 43 b ein, der unterhalb des zweiten vertika
len Schitzes 44 b so angeordnet ist, daß der Verbindungs
stift 47 eine Verbindung zwischen dem oberen beweglichen Teil
42 und einem Verbindungsteil 48 herstellt. Das Verbindungs
teil 48 ist an seinem gegenüberliegenden Ende mit einem Ver
bindungsstück 47′ versehen, das in einen horizontalen Schlitz
43′ eingreift, welcher in den oberen Abschnitt eines unteren
beweglichen Teils 49 in gleicher Weise eingreift wie der
zweite horizontale Schlitz 43 b in dem oberen beweglichen Teil
42 , so daß das Verbindungsteil 48 und das untere bewegliche
Teil 49 miteinander verbunden werden.
In einen vertikalen Schlitz 44′ im unteren Abschnitt des
unteren beweglichen Teils 49 greift ein dritter Stift 45 c
ein, der von dem Grundteil 39 absteht. Eine obere bewegliche
Stange 50 und eine untere bewegliche Stange 51 sind je mit
ihrem einen Ende an dem beweglichen Teil 42 und dem unteren
beweglichen Teil 49 befestigt. Ein Verbindungsteil 53 ist
lösbar an dem anderen Ende der oberen beweglichen Stange 50
von der Außenseite des vertikalen Flügelteils 8 her mittels
Schrauben 52, 52 befestigt (Fig. 9), die in einen Steg 53 a
eingreifen. Beide Enden eines vertikalen Abschnittes 53 b′
eines abgebogenen Teils 53 b bilden ein Laschenpaar 53 C, 53 C,
wobei jede Lasche mit einem vertikalen Schlitz 53′ versehen
ist. Die Lasche 53 C des Verbindungsteils 53 wird durch ein
vertikales Längsloch 55, das in einem Abschnitt 8 a des ver
tikalen Rahmenschenkels 8 vorgesehen ist, zur Außenseite des
vertikalen Rahmenschenkels 8 geführt.
Ein oberer Zapfen 57, der ebenfalls als Riegelteil dient, ist
an der Lasche 53 C durch eine in einen Schlitz 53′ eingreifen
de Schraube 56 befestigt. Der obere Zapfen 57 bildet den
Körper des oberen Halters 58, der durch Einsetzen einer
Innenhülse 60 mit dem oberen Zapfen 57 in eine Außenhülse 59
gebildet ist. An dem vertikalen Mittelabschnitt der Außen
hülse 59 ist ein Paar von Haltern 61, 61 vorgesehen. Die Hal
ter 61, 61 sind durch vertikale Schlitze 62, 62, die in dem
Abschnitt 8 a des vertikalen Rahmenschenkels 8 gebildet sind,
derart hindurchgeführt, daß sie den vertikalen Rahmen
schenkel 8 halten.
Die Außenhülse 59 ist lösbar mit dem vertikalen Rahmenschen
kel 8 mittels einer Schraube 63 verbunden. Die Innenhülse 60
ist an ihrem unteren Ende über eine Schraubenmutter 64 mit
der Außenhülse 59 verschraubt. Das obere Ende der Innenhülse
60 trägt einen Rollenhalter 65, der zwei Seitenwandungen 65 a,
65 a (Fig. 8) besitzt, die an ihren oberen Abschnitten drehbar
Rollen 66, 66 tragen. Die Seitenwandungen 65 a, 65 a des
Rollenhalters 65 dienen in dem Raum zwischen den Abschnitten
67 a, 67 a der Führungsschienen 67, 67 zum Positionieren des
Rollenhaltes 65, wobei sie ein Rollen der Rollen 66, 66 auf
an dem oberen Rahmenteil 1 vorgesehenen Führungsschienen 67,
67 ermöglichen.
Ebenso wie die obere bewegliche Stange 50 ist auch die untere
bewegliche Stange 51 an ihrem anderen Ende mit einem Verbin
dungsteil 68 versehen, das mit seinem Abschnitt 68 a an diesem
lösbar an der Außenseite des vertikalen Flügelteils 8
mittels Schrauben 52, 52 befestigt ist. Das Verbindungsteil
68 besitzt einen Aufbau, der im wesentlichen dem des Verbin
dungsteils 53 entspricht, und ist an dem unteren Ende seines
Abschnittes 68 a mit einem L-förmig gekrümmten Teil 68 b verse
hen. Beide Enden des vertikalen Stegs 68 b′ des gekrümmten
Teils 68 b sind zu einem Paar von Laschen 68 C , 68 C umgebogen,
von denen jede einen vertikalen Schlitz 68′ besitzt. Die
Lasche 68 C des Verbindungsteils 68 wird durch einen vertika
len Schlitz 55′, der in dem Abschnitt 8 a des vertikalen Rah
menschenkels 8 gebildet ist, zur Außenseite des vertikalen
Rahmenschenkels 8 geführt und ist mit dem unterseitigen Ende
eines unteren Schaftes 70, der ebenfalls als Riegel dient,
mittels einer Schraube 69 in einem Schlitz 68 befestigt.
Der untere Schaft 70 bildet den unteren Halter 71 des
Fensterflügels B. Der untere Halter 71 wird durch Einsetzen
des unteren Schafts 70 und einer Innenhülse 73 in eine Außen
hülse 72 in erwähnter Weise gebildet. Wie bei dem oberen Hal
ter 58 sind ein Paar Halter 61′, 61′ an der Außenhülse 72 vor
gesehen. Die Halter 61′, 61′ treten durch vertikale Schlitze
62′, 62′ hindurch, die in dem Abschnitt 8 a vorgesehen sind,
um dadurch den unteren Abschnitt des Fensterflügels B zu hal
ten. Die Außenhülse 72 ist lösbar an dem vertikalen Rahmen
schenkel 8 mittels einer Schraube 63 befestigt. Die Innen
hülse 73, die von der Außenhülse 72 aufgenommen wird und an
dieser mittels einer Schraube 74 befestigt ist, besitzt ein
unteres Ende, das sich durch ein sich horizontal erstreckendes
Bodenteil 76 eines unteren Flügelführungsteils 75 erstreckt,
um dadurch das Bodenteil 76 an der Innenhülse 73 zu be
festigen.
Aus einem Kunststoff bestehende Führungsteile 77, 77 sind
lösbar an beiden Enden des Bodenteils 76 mittels Schrauben
78, 78 befestigt. Die Führungsteile 77 sind gleitend auf der
Führungsschiene 79 befestigt, die in dem unteren Holm 2
gebildet ist. Ein abgewinkelter Abschnitt 76′, der an dem
raumseitigen Ende des Bodenteils 76 vorgesehen ist, steht mit
einem Abschnitt 79′ der Führungsschiene 79 zu deren Verstei
fung in Eingriff. Gleichzeitig sind Falze 80, 80 an beiden
Enden des Führungsschienenteils 79′ mit einer Breite vorge
sehen, die im wesentlichen gleich der des Führungsteils 77
ist.
Erste Positionierteile 82, 82′ sind an beiden Enden des
oberen Holms 1 und des unteren Holms 2 mittels Schrauben 83,
83 befestigt. Die ersten Positionierteile 82, 82′ sind mit
horizontalen Schlitzen 81, 81 zum lösbaren Halten des oberen
Schafts 57 und des unteren Schafts 70 versehen, dessen Bewe
gung zum Raum hin und nach außen durch die gegenseitigen Ein
griffe zwischen den Rollen 66 und den Führungsschienen 79 und
dem Führungsteil 77 und der Führungsschiene 79 begrenzt ist.
Ein zweites Positionierteil 84 ist an einem Zwischenabschnitt
des oberen Holms 1 zwischen den ersten Positionierteilen 82,
82 mittels einer geeigneten Zahl von Schrauben befestigt. In
gleicher Weise ist ein zweites Positionierteil 84′ in einem
geeigneten Zwischenabschnitt des unteren Holms 2 zwischen den
ersten Positionierteilen 82′, 82′ durch eine passende Zahl
von Schrauben 83, 83 befestigt. Die Positionierteile 84, 84′
sind einander gegenüberliegend angeordnet (Fig. 3 bzw. Fig. 6).
Das Positionierteil 84 auf dem oberen Holm 1 besitzt eine
Führungskante a, die allmählich nach oben eingezogen ist,
während das Positionierteil 84′ an dem unteren Holm 2 mit
einer Führungskante a versehen ist, die allmählich nach unten
eingezogen ist. Der Schaft 57 greift mit seinem oberen Ende
in ein Eingriffsloch 85 mit seiner konisch eingezogenen
Führungskante a ein. Dem Schaft 70 ist ein ähnliches Ein
griffsloch 85′ zugeordnet (Fig. 12a und 12b).
Die Bezugsziffern 86, 86′ (Fig. 9) bezeichnen Führungsteile,
die auf den oberen und unteren beweglichen Stangen 50 und 51
des Riegel/Entriegelmechanismus D vorgesehen sind; 87 be
zeichnet Zugteile, die je an der Raumaußenseite des vertika
len Rahmenteils 3 vorgesehen sind. Der Mechanismus arbeitet
so, daß ein Krümmungsteil 38, das an der Raumaußenseite des
vertikalen Flügelteils 8 vorgesehen ist, einen Druckkontakt
mit dem Zugteil 87 herstellt, wenn die Fensterflügel aufge
zogen werden, um damit die vertikalen Rahmenschenkel 8 frei
zugeben.
Das Positionierteil kann in jedem der oberen und unteren
Rahmenteile wie in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
oder, alternativ, nur in einem dieser Rahmenteile vorgesehen
sein. Der Eingriffsabschnitt kann eine andere Form als die
Eingriffsöffnung aufweisen, die bei dem beschriebenen Aus
führungsbeispiel benutzt wurde. Die Schlitze 53′, 68 sind für
die vertikale Justierung der oberen und unteren Schäfte 57,
70 vorgesehen, während die Schlitze 55, 55′ eine ausreichende
Größe besitzen, um die Verbindungsteile 53, 68 um Drehpunkte
zu verschwenken, die durch die Schrauben 56 und 69 gebildet
werden.
Im geschlossenen Zustand des Klappfensters liegen die Rahmen
schenkel 6, 7, 8, 9 des Fensterflügels B federnd an den
Dichtelementen 5 an, die an allen vier Seiten des Fensterrah
mens A angeordnet sind und zwar einerseits durch den Eingriff
zwischen den Klinken 29, 30 und den Beschlägen 31, 32 und
andererseits durch den Druckkontakt der abgebogenen Teile 88
des vertikalen Flügelteils mit dem Zugteil 87. Weiterhin be
findet sich in dem Verbindungsabschnitt des Flügels das an
dem Verbindungsflügelteil 9 vorgesehene Dichtelement 5′ zur
Bildung einer luftdichten Abdichtung in Druckkontakt mit dem
Verbindungsschieber 11.
Wenn dann der Zuggriff 33 um den durch den Zapfen 17 gebil
deten Schwenkpunkt nach oben zum Trennen der Klinken 29, 30
von den Beschlägen 31, 32 gedreht wird, wird das Verbindungs
teil 23 aufgrund des gegenseitigen Eingriffs zwischen dem
Paßteil 20 und der ersten Nase 18 an dem ersten Übertragungs
teil 16 a und der Verbindungsausnehmung 24 nach unten bewegt.
Die Abwärtsbewegung des Verbindungsteils 23 veranlaßt eine
Abwärtsbewegung der oberen Stange 22, um die Klinke 29 aus
dem Beschlag 31 zu lösen. Da das Paßteil 20′ der zweiten
Nase 18′ des ersten Übertragungsteils 16 a unterdessen in Ein
griff mit der Verbindungsausnehmung 28 gehalten wird, wird
das Übertragungsteil 16 b um einen durch den Zapfen 17 gebil
deten Drehpunkt verschwenkt. Hierdurch wird das Verbindungs
teil 26 aufgrund des Eingriffs zwischen dem Paßteil 21 des
zweiten Übertragungsteils 16 b und der Verbindungsausnehmung
28 in dem Verbindungsteil 26 nach oben bewegt. Daraus folgt,
daß die untere Stange 25 zum Herausziehen der Klinke 30 aus
dem Beschlag 32 nach oben bewegt wird.
Indem der Zugriff 33 nach dem Trennen der Klinken 29, 30 von
den Haltern 31, 32 in der beschriebenen Weise zur Raumaußen
seite gedrückt wird, werden der obere und der untere Schaft
57, 70 in jedem vertikalen Rahmenschenkel 8 entlang der hori
zontalen Schlitze 81, 81′ des ersten Positionierteils 82, 82′
in Richtung auf die Mitte der Fensteröffnung bewegt, um da
durch einen schmalen Spalt zwischen dem Fensterflügel B und
dem Fensterrahmen A zu bilden. Die Größe des Spaltes hängt
von der Länge der Schlitze 81, 81′ ab. In diesem Zustand ist
es möglich, den Raum zu lüften.
Wenn dann der Betätigungsgriff 36 eines der Fensterflügel B,
B zur Raumseite hin ausgeschwenkt wird, wird der an dem
Betätigungsteil 40 vorgesehene Stift 41, entlang des oberen
beweglichen Teils 42 abwärts bewegt. Hierdurch wird auch der
Hauptschaft 57, der mit der oberen beweglichen Stange 50 über
das Verbindungsteil 53 verbunden ist, nach unten bewegt, um
aus dem Eingriff mit dem Schlitz 81 des ersten Positionier
teils 82 zu gelangen. Andererseits veranlaßt die Abwärtsbe
wegung des oberen beweglichen Teils 42 das Verbindungsteil 48
dazu, die untere bewegliche Stange derart nach oben zu
bringen, daß der untere Schaft 70 den Schlitz 81′ der ersten
Positionierteils 82′ verläßt. Daher wird der vertikale
Flügelteil dieses Fensterflügels bei dem Schwenken entlang
der Führungsschienen 67, 69 bewegt. Danach wird der Betäti
gungsgriff 36 in entgegengesetzter Richtung betätigt, um die
oberen und unteren Schäfte 57 und 70 in Eingriff mit den
zweiten Positionierteilen 82, 82′ an geeigneten Abschnitten
derselben zu bringen, um dadurch das Klappfenster in dieser
eingenommenen Stellung zu arretieren.
Indem die oberen und unteren Schäfte 57 und 70 in den verti
kalen Rahmenschenkeln 8, 8 der Fensterflügel B, B in Ein
griff mit den Positionierteilen 82, 82′ gebracht werden, ist
es möglich, das Klappfenster in dem geklappten Zustand an
einem Zwischenabschnitt des Fensterrahmens A zu halten.
Gleichzeitig kann das Klappfenster an eines der vertikalen
Holme 3, 3 des Fensterrahmens A herangeklappt werden, indem
einer der Betätigungsgriffe 36 in der beschriebenen Weise
betätigt wird.
Das Ausbauen es Fensterflügels B aus dem Fenster kann wie
folgt vorgenommen werden: Die Schrauben 52, 52 werden aus den
oberen und unteren beweglichen Stangen 50, 51 herausgedreht,
um diese von den Verbindungsteilen 53, 68 zu trennen, und die
Schrauben 63, 63 werden gelöst, um den oberen Halter 58 von
dem vertikalen Rahmenschenkel 8 zu lösen, um den Halter 61
durch Anheben des Fensterflügels B aus dem Eingriff mit dem
Längsschlitz 62 zu bringen. In dieser Weise ist es möglich,
den Fensterflügel B aus dem Fensterrahmen A auszubauen. Da
nach wird die Schraube 78 gelöst, um das Führungsteil 77 von
dem Grundteil 76 abzunehmen, und das Grundteil 76 wird von
der Führungsschiene 79 über die Falz 80 getrennt. Danach wird
ein neues Führungsteil 77 über die Falz 80 gleitend in die
Schiene 79 eingepaßt und an dem Grundteil 76 mit der Schraube
78 befestigt. Es ist somit möglich, das Führungsteil bei Be
darf zu erneuern.
Wie sich aus der vorangehenden Beschreibung ergibt, ist es
möglich, das Klappfenster nach Wunsch auf die eine oder die
andere Seite des Fensterrahmens derart zu klappen, daß die
Außenflächen der Fensterscheiben nacheinander sicher und
leicht von der Rauminnenseite her gereinigt werden können.
Somit kann das Klappfenster besonders günstig bei Gebäuden
verwendet werden, die kein außenseitiges, mit einem Lift
arbeitendes Fensterreinigungssystem haben.
Claims (1)
- Klappfenster mit zwei Fensterflügeln, die mit ihren aneinan der anliegenden, vertikalen Rahmenschenkeln durch ein Verbin dungsteil schwenkbar miteinander verbunden sind, da durch gekennzeichnet, daß die Fenster flügel (B) an ihren voneinander abgelegenen, vertikalen Rahmenschenkeln (8) an dem oberen und unteren Holm (1, 2) des feststehenden Fensterrahmens (A) nach außen schwenkbar und längs dieser Holme (1, 2) verschiebbar gelagert sowie in be stimmten Verschiebestellungen fixierbar sind und daß das Ver bindungsteil (11) mit einer Schließeinrichtung versehen ist, die bei geschlossenen Flügeln (B) mit dem oberen und dem unteren Holm (1, 2) verriegelbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823241994 DE3241994A1 (de) | 1982-11-12 | 1982-11-12 | Klappfenster |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823241994 DE3241994A1 (de) | 1982-11-12 | 1982-11-12 | Klappfenster |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3241994A1 DE3241994A1 (de) | 1984-05-17 |
| DE3241994C2 true DE3241994C2 (de) | 1987-07-16 |
Family
ID=6178039
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823241994 Granted DE3241994A1 (de) | 1982-11-12 | 1982-11-12 | Klappfenster |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3241994A1 (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3507863A1 (de) * | 1985-03-06 | 1986-09-11 | Paul Hettich GmbH & Co, 4983 Kirchlengern | Falttuer |
| AU674737B2 (en) * | 1993-03-08 | 1997-01-09 | Uwe Harms | Bifold door |
| AU2002300001B9 (en) * | 2001-07-06 | 2003-06-12 | Benfranca Nominees Pty Ltd | Dual hinged frame |
| IT1395808B1 (it) * | 2009-09-28 | 2012-10-26 | Gsg Int Spa | Infisso ad anta. |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE253202C (de) * | ||||
| FR2424397A1 (fr) * | 1978-04-25 | 1979-11-23 | Gimm | Perfectionnements aux dispositifs pour assurer l'ouverture et la fermeture de portes en accordeon |
-
1982
- 1982-11-12 DE DE19823241994 patent/DE3241994A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3241994A1 (de) | 1984-05-17 |
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