DE3242648C2 - Ein- bzw. Auslaßvorrichtung für einen laufenden Faden zur Verwendung an einer Behandlungskammer - Google Patents
Ein- bzw. Auslaßvorrichtung für einen laufenden Faden zur Verwendung an einer BehandlungskammerInfo
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- D06B23/18—Sealing arrangements
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Fluidströmungs-Unterdrückungseinrichtung zur Verwendung mit einer Anzahl von laufenden Fäden, die zwei Platten umfaßt, welche um eine gemeinsame Achse drehbar sind, die im wesentlichen parallel zu den Fäden verläuft, wobei die Platten mit Öffnungen versehen sind, durch die die Fäden gefädelt werden können, wenn die Öffnungen übereinander angeordnet bzw. einander überlagert sind; weiterhin besitzen die Platten eine Reihe von Schlitzen, die der Anzahl von Fäden entsprechen, wobei sich die Schlitze in einer der Platten in die rechte Seite der Öffnung an dieser Platte und die Schlitze in der anderen der Platten in die linke Seite der Öffnung dieser anderen Platte hinein öffnen; die Schlitze sind so angeordnet, daß sie bei einer Drehung der Platten übereinander zu liegen kommen.
Description
40 kommt
tung für einen laufenden Faden gemäß dem Oberbegriff gen näher beschrieben. In den Zeichnungen zeigt
des vorstehenden Patentanspruchs 1. F i g. 1 einen Querschnitt eines Stapels von vier Plat-
43 787, insbesondere aus deren F i g. 7 und 8, bekannt. F i g. 2 eine Draufsicht auf eine der festen Platten 1
treten des Behandlungsfluids (im allgemeinen Dampf) F i g. 3 und 4 Draufsichten auf die drehbaren Platten 2
an der Eintritts- und der Austrittsseite von Behänd- und 3;
lungskammern zu unterdrücken und mitgerissenes Fluid 50 F i g. 5,6 und 7 Draufsichten auf die beiden drehbaren
von solchen laufenden Fäden abzustreifen. Bei der aus Platten in drei verschiedenen relativen Lagen,
der erwähnten DE-AS bekannten Vorrichtung besitzen Das dargestellte Ausführungsbeispiel betrifft ein ein-
die Öffnungen in den plattenförmigen Elementen eine zelnes Paar von drehbaren Platten mit einer Vorrich-
»näherungsweise dreieckige sektorenartig verlaufende« tung gemäß der Erfindung zur Verwendung mit vier
migen Elemente so gedreht werden, daß die öffnungen verlaufen.
übereinanderliegen. Durch Verdrehen der beiden plat- Die Platte 1 wird in einem Gehäuse 5 gegen einen
tenförmigen Elemente um ca. 90° zueinander, wird eine Rückhalterand 6 und einen Dichtring 7 festgehalten. Die
»ausreichende« Abdichtung der Behandlungskammer Platten 2 und 3 werden in dem Gehäuse 5 zwischen der
erreicht. 60 Platte 1 und einer weiteren nicht drehbaren Platte 4
darin, daß eine Anpassung an die Form und den Durch- Mittel, wie z. B. Federn oder einem pneumatischen
messer des laufenden Fadens nur sehr bedingt möglich Druck zur Platte 3 hin gedrückt wird. Die einander be-
ist. Außerdem kann mit einer solchen Vorrichtung maxi- rührenden Oberflächen der Platten sind geläppt, um ei-
mal ein einziger Faden in die Behandlungskammer ein- 65 ne Drehung ohne eine übermäßige Abnützung oder ein
geleitet werden. Austreten von Fluid zu ermöglichen. Die Platten 1 und 4
de, die bekannte Vorrichtung so weiterzubilden, daß die einer öffnung 9 versehen, von der vier Schlitze 10 aus-
gehen, deren Länge sowohl gegen die umfangsmäßige als auch die radiale Richtung geneigt ist und die sich
über Backen 11 und 12 in die rechte Seite der öffnung 9
hinein öffnen. Die Platte 3 besitzt eine Öffnung 13, von der vier im wesentlichen in Umfangsrichtung gerichtete
Schlitze 14 ausgehen, die sich über Backen 15 und 16 in
die linke Seite der öffnung 13 hinein öffnen.
Im Betrieb werden die Platten zunächst in die in Fig.5 dargestellten relative Stellungen bewegt. Vier
laufende Fäden 17 werden durch die fluchtenden öffnungen
8,9 und 13 in den dargestellten Lagen hindurchgefädelt Dann wird die Platte 2 so gedreht, daß sich die
öffnung 9 in die in F i g. 6 dargestellte Lage bewegt, so
daß die Fäden fiber die Backenflächen 12 abgelenkt werden und dann in ihre ursprünglichen Lagen 17 zurückkehren,
sich jetzt aber durch die Schlitze 10 hindurch erstrecken.
Schließlich wird die Platte 3 so gedreht, daß sich die
öffnung 13 in die in F i g. 7 dargestellte La^e bewegt.
Die Fäden treten hierdurch sowohl mit den Schlitzen 14 als auch mit den Schlitzen 10 in Eingriff und die öffnungen
8 in den Platten 1 und 4 werden durch die Platten 2 und 3 mit Ausnahme der kleinen Überdeckungsflächen
der Schlitze geschlossen.
Vorrichtungen gemäß der Erfindung sind insbesondere in den Eintritts- und Austritts-Bereichen von Dampfbehandlungsrohren
mit Überatmosphärendruck nützlich, wie sie bei Spinnverfahren für synthetische Fasern
Verwendung finden.
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Claims (4)
1. Ein-bzw. Auslaßvorrichtung für einen laufen- ermöglicht wird.
den Faden zur Verwendung an einer Behandlungs- 5 Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus dem Kennkammer,
in der der Faden einem Fluid ausgesetzt zeichen des vorstehenden Patentanspruchs 1.
wird, welche Vorrchiung zwei aufeinander liegende Dadurch, daß bei der erfindungsgemäßen Vorrich- und relativ zueinander bewegliche plattenförmige tung die öffnungen in den plattenförmigen Elementen Elemente aufweist, die jeweils eine öffnung für den seitliche Schlitze aufweisen, kann durch gegenseitiges Durchgang des Fadens besitzen, die miteinander die io Verdrehen dieser Elemente und durch eine entspre-Einlaß- bzw. Auslaßöffnung der Vorrichtung bilden, chende Lage und Form der Schlitze die Durchgangsöffwobei die Größe der Einlaß- bzw. Auslaßöffnung nung für den laufenden Faden so angepaßt werden, daß der Vorrichtung durch Bewegen der plattenförmi- der Austritt von Fluid aus der Behandlungskammer auf gen Elemente relativ zueinander veränderbar ist, ein Mindestmaß beschränkt ist.
wird, welche Vorrchiung zwei aufeinander liegende Dadurch, daß bei der erfindungsgemäßen Vorrich- und relativ zueinander bewegliche plattenförmige tung die öffnungen in den plattenförmigen Elementen Elemente aufweist, die jeweils eine öffnung für den seitliche Schlitze aufweisen, kann durch gegenseitiges Durchgang des Fadens besitzen, die miteinander die io Verdrehen dieser Elemente und durch eine entspre-Einlaß- bzw. Auslaßöffnung der Vorrichtung bilden, chende Lage und Form der Schlitze die Durchgangsöffwobei die Größe der Einlaß- bzw. Auslaßöffnung nung für den laufenden Faden so angepaßt werden, daß der Vorrichtung durch Bewegen der plattenförmi- der Austritt von Fluid aus der Behandlungskammer auf gen Elemente relativ zueinander veränderbar ist, ein Mindestmaß beschränkt ist.
dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung is Bei der Ausführungsform gemäß Patentanspruch 2
(9) des einen plattenförmigen Elements (2) an einer können mehrere Fäden gleichzeitig durch die Vorrich-
Seite in mindestens einen Schlitz (10) und die öff- tung hindurchgeführt werden, wobei sich die Anzahl der
nung (13) des anderen plattenförmigen Elements (3) gleichzeitighindurchrührbaren Fäden nach der Anzahl
an der gegenüberliegenden Seite in mindestens ei- der Schlitze in einem jeden der plattenförmigen EIe-
nen Schlitz (14) übergeht und daß weiterhin die 20 mente richtet
Schlitze (10,14) so angeordnet sind, daß sie in einer Weitere bevorzugte Ausführungsformen sind in den
bestimmten relativen Lage der plattenförmigen EIe- vorstehenden Patentansprüchen 3 und 4 beschrieben,
mente (2,3) einander überkreuzen. Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Vor-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- richtung besteht darin, daß eine Überlappung der Schlitzeichnet,
daß in jedem der plattenförmigen Elemen- 25 ze mit einer sehr kleinen Querschnittsfläche und somit
te (2,3) mehrere von der öffnung (9,13) ausgehende einer guten Abdichtung erzielt werden kaun, ohne daß
Schlitze (10,14) vorgesehen sind. eine extrem genaue gegenseitige Positionierung der
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch Elemente erforderlich ist und ohne daß die Gefahr begekennzeichnet,
daß die plattenförmigen Elemente steht, daß der Faden eingeklemmt wird.
(2, 3) um eine gemeinsame Achse gegeneinander 30 Zum Einfädeln werden die öffnungen der Platten in
verdrehbar sind. Ausrichtung gebracht Dann wird durch eine gegenseiti-
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn- ge Bewegung der plattenförmigen Elemente der Faden
zeichnet, daß die beiden plattenförmigen Elemente von den sich kreuzenden Schlitzen umschlossen. Wie
(2,3) zwischen festen Platten (1,4) in einer gegensei- ersichtlich, sind keine engen Fertigungstoleranzen bei
tigen Gleitberührung gehalten sind, wobei die festen 35 der Herstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
Platten (1, 4) miteinander fluchtende Öffnungen (8) erforderlich, da die sich überkreuzenden Schlitze beaufweisen,
trächtlich relativ zueinander bewegt werden können,
bevor es zu einem Verschluß der Durchgangsöffnung
und zu einem Festklemmen des laufenden Fadens
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB8134918 | 1981-11-19 |
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ID=10526003
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3242648A Expired DE3242648C2 (de) | 1981-11-19 | 1982-11-18 | Ein- bzw. Auslaßvorrichtung für einen laufenden Faden zur Verwendung an einer Behandlungskammer |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19828232379U Expired DE8232379U1 (de) | 1981-11-19 | 1982-11-18 | Fluidstroemungs-unterdrueckungseinrichtung zur verwendung mit einem laufenden faden |
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