DE3242784C2 - - Google Patents
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- G11—INFORMATION STORAGE
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- G11B7/00—Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor
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- H03G3/00—Gain control in amplifiers or frequency changers
- H03G3/20—Automatic control
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- Optical Recording Or Reproduction (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum
optischen Abtasten eines scheibenförmigen Aufzeichnungs
trägers, auf den Information in Form konzentrischer oder
spiralförmiger Spuren aufgezeichnet ist, wobei diese
Vorrichtung versehen ist mit einer Strahlungsquelle zum
Aussenden eines Abtaststrahlungsbündels, einem Auslese
detektor zum Detektieren der nach Zusammenarbeit mit dem
Aufzeichnungsträger in dem Abtastbündel vorhandenen
Information, wobei dieser Auslesedetektor zum Erhalten
eines radialen Fehlersignals eingerichtet ist, das ein Maß
für die radiale Abweichung der Projektion des Abtast
strahlungsbündels von der Mitte der Spur ist, und einer
Vorrichtung, mit deren Hilfe als Funktion dieses radialen
Fehlersignals die Projektion des Abtaststrahlungsbündels
in radialer Richtung verschoben wird, welche Vorrichtung
versehen ist mit einer in diese Regelschleife aufgenommenen
steuerbaren Verstärkungsschaltung zur Einstellung der
Schleifenverstärkung in der Regelschleife, einer
Oszillatorschaltung, mit deren Hilfe der Regelschleife ein
Signal mit einer vorher bestimmten Frequenz zugeführt
wird, so daß das Abtaststrahlungsbündel um die Spurmitte
oszilliert und mit einer Detektionsschaltung zum
Detektieren der Reaktion dieser Regelschleife auf das
zugeführte Signal.
Eine derartige Vorrichtung zum Wiedergeben von aufge
zeichneter Information (z. B. Videosignalen) ist u. a. in
der DE 27 24 917 A1 beschrieben.
Ein Problem bei der radialen Spurfolgeregelschleife in der
in der Einleitung genannten Vorrichtung ist, daß die Größe
des vom Auslesedetektors erzeugten Signals in erheblichen
Maße von der Qualität des Abtaststrahlungsbündels und der
Geometrie der optisch detektierbaren Gruben auf der Platte
abhängig ist. Weiter üben der Reflexions- und der Durch
lässigkeitsgrad der Platte und des optischen Systems zum
Projizieren des Strahlungsbündels sowie die Menge von der
Strahlungsquelle ausgesandter Strahlung Einfluß aus.
Außerdem kann, abhängig von der Weise, in der der Auslese
detektor in radialer Richtung über die Platte bewegt wird,
sich der Winkel zwischen der Teilungslinie zwischen den
beiden optischen Detektoren und der Spur ändern. Diese
Faktoren führen zu einer Änderung in der Schleifen
verstärkung in der Regelschleife um etwa einen Faktor 5,5,
was sich in der Bandbreite der Regelschleife als eine
Änderung um einen Faktor von etwa 2,3 bemerkbar macht.
Die Erfindung hat zur Aufgabe, eine Vorrichtung eingangs
genannter Art mit einer besseren Konstanz der Schleifen
verstärkung in der Regelschleife zu schaffen und ist dazu
gekennzeichnet durch eine Steuerschaltung (21) zur
Steuerung der steuerbaren Verstärkerschaltung (14, 15) als
Funktion dieser detektierten Reaktion, um die Schleifen
verstärkung innerhalb dieser Regelschleife auf einem
nahezu konstanten Wert zu halten.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung nach der
Erfindung ist in bezug auf die Detektionsschaltung weiter
dadurch gekennzeichnet, daß die Detektionsschaltung einen
Phasendetektor zum Vergleichen der Phase des von der
Oszillatorschaltung erzeugten Signals mit der Phase der
Reaktion an einer vorher bestimmten Stelle in dieser
Regelschleife enthält, und daß die Steuerschaltung derart
eingestellt ist, daß die steuerbare Verstärkerschaltung
auf eine derartige Verstärkerschaltung eingestellt wird,
daß dieser von dem Phasendetektor detektierte Phasenunter
schied auf einen vorher bestimmten Wert eingestellt wird.
Da dieser genannte Phasenunterschied auf die Schleifen
verstärkung in der Regelschleife bezogen ist, wird auf
diese Weise die Schleifenverstärkung auf einen konstanten
Wert eingestellt. Dabei ergibt sich der Vorteil, daß
Phasendetektion bei einer bestimmten Frequenz verhältnis
mäßig einfach ist. Dabei kann diese bevorzugte Ausführungs
form weiter dadurch gekennzeichnet sein, daß der Phasen
detektor auf die Messung eines Phasenunterschiedes um
90° eingestellt ist. Dies hat den Vorteil, daß der
Phasendetektor sehr einfach ausgeführt werden kann.
Da es vorkommen kann, daß der auftretende Phasenunter
schied z. B. mit Rücksicht auf die Linearität der Regel
kennlinie von 90° abweicht, kann es vorteilhaft sein,
daß ein Phasendreher vorgesehen ist, derart, daß bei einem
Phasenunterschied von 90°, der vom Phasendetektor
gemessen wird, die Phasendrehung der Reaktion der Regel
schleife auf das von der Oszillatorschaltung erzeugte
Signal einen vorher bestimmten von 90° abweichenden Wert
aufweist. Dadurch kann doch eine Phasendetektion von 90°
angewandt werden.
Bei Verwendung eines Auslesedetektors, der mindestens zwei
in radialer Richtung nebeneinanderliegende Detektoren
enthält, wobei zur Erzeugung des radialen Fehlersignals
die Ausgangssignale der beiden Detektoren verglichen
werden, kann es vorkommen, daß bestimmte Asymmetrien nicht
durch Spurfolgefehler herbeigeführte Abweichungen zwischen
den von den beiden optischen Detektoren gelieferten
Signalen hervorrufen, was zur Folge hat, daß die radiale
Spurfolgeregelschleife das Abtaststrahlungsbündel von der
Mitte der zu verfolgenden Spur ab regelt. Nach einem
weiteren Merkmal der Erfindung kann dieses Problem dadurch
gelöst werden, daß eine Korrelationsdetektionsschaltung
zur Lieferung eines Signals, das ein Maß für die Korrela
tion zwischen der Amplitude des vom Auslesedetektor ausge
lesenen Informationssignals und dem radialen Fehler
signal ist, und eine abgleichende Verstärkerschaltung vor
gesehen sind, mit deren Hilfe als Funktion des von der Kor
relationsdetektionsschaltung gelieferten Signals die von
den beiden optischen Detektoren gelieferten Signale in be
zug aufeinander abgeglichen werden. Dieser Aspekt der Vor
richtung nach der Erfindung gründet sich auf die Erkennt
nis, daß das zugeführte Meßsignal zur Stabilisierung der
Schleifenverstärkung in der radialen Spurfolgeregelschleife
eine Schlängelung des Abtaststrahlungsbündels über die Spur
zur Folge hat, wodurch das Signal zur Korrektur der ge
nannten Asymmetrien gewonnen werden kann. Die letztere Aus
führungsform kann weiter dadurch gekennzeichnet sein, daß
die abgleichende Verstärkerschaltung einen ersten und einen
zweiten Eingang und einen ersten und einen zweiten Ausgang
enthält, wobei die beiden optischen Detektoren mit je einem
der beiden Eingänge gekoppelt sind, der erste Eingang mit
dem ersten Ausgang gekoppelt ist und der erste und der zwei
te Eingang mit einer Addierschaltung verbunden sind, die
über eine regelbare Verstärkerschaltung mit einem Verstär
kungsfaktor, der um 0,5 regelbar ist, mit dem zweiten Ein
gang verbunden ist.
Das Ausgangssignal der Korrelationsdetektionsschal
tung sorgt dafür, daß die abgleichende Verstärkerschaltung
derart geregelt wird, daß die genannte Korrelation auf
einen Mindestwert geregelt wird. Dieser Einstellpunkt, zu
dem hin geregelt wird, wird nicht durch die Regelung der
Schleifenverstärkung beeinflußt. Umgekehrt übt die ab
gleichende Verstärkerschaltung nahezu keinen Einfluß auf
die Amplitude der Wechselstromkomponente in dem radialen
Spurfolgefehlersignal (jedoch wohl auf die Gleichstromkom
ponente in diesem radialen Fehlersignal) aus, so daß die
abgleichende Verstärkerschaltung die Regelung der Schlei
fenverstärkung nicht oder nahezu nicht beeinflußt. Beide
Regelungen stören einander also nicht, was der Stabilität
während z.B. Anlaßphasen zugute kommt. Außerdem können
sich dadurch die Bandbreiten der beiden Regelungen ohne
Bedenken überlappen.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der
Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine bevorzugte Ausführungsform der Vor
richtung nach der Erfindung,
Fig. 2 ein Diagramm zur Erläuterung der Wahl der
Frequenz des vom Oszillator 16 erzeugten Meßsignals,
Fig. 3 ein Diagramm zur näheren Erläuterung
des Diagramms nach Fig. 2,
Fig. 4 ein Diagramm nach Fig. 3, das zu einer
anderen Frequenz des Meßsignals gehört,
Fig. 5 ein Diagramm zur Erläuterung der Wirkung
der Vorrichtung nach Fig. 1 in bezug auf die Erzeugung
eines Regelsignals zum Korrigieren von Asymmetrien, und
Fig. 6 eine detaillierte Ausführungsform des
Multiplizieres 33 in der Vorrichtung nach Fig. 1.
Fig. 1, zeigte eine bevorzugte Ausführungsform
einer Vorrichtung zum optischen Abtasten eines Aufzeichnungs
trägers nach der Erfindung. Die Wirkung dieser Vorrichtung
wird an Hand der Fig. 2 bis 5 erörtert, die Diagramme zur
Erläuterung der Wirkung der Vorrichtung zeigen.
Die Vorrichtung enthält ein optisches System 1
zum Projizieren eines Abtaststrahlungsbündels auf eine ro
tierend angetriebene Platte 2. Das optische System 1 ist
in radialer Richtung (in bezug auf die Platte 2) mittels
eines Wandlers 3, z. B. eines Motors, verschiebbar. Die In
formation auf der Platte wird im vorliegenden Ausführungs
beispiel dadurch ausgelesen, daß das Abtaststrahlungsbün
del an der Platte 2 reflektiert und über einen halbdurch
lässigen Spiegel 4 auf einen Auslesedetektor 5 projiziert
wird. Dieser Auslesedetektor 5 besteht aus zwei optischen
Detektoren 5a und 5b, die über den Spiegel 4, in radialer
Richtung gesehen, zu beiden Seiten der Mitte der auf der
Platte 2 abgetasteten Spur liegen. Die von den beiden Detek
toren 5a und 5b herrührenden Signale werden in Schaltungen
6 und 7 vorbearbeitet, z. B. vorverstärkt und gefiltert und
nach einer Anzahl noch zu beschreibender Bearbeitungen in
der Addierschaltung 8 zueinander addiert, wonach das Summen
signal an einem Ausgang 9 für weitere Signalbearbeitung des
in diesem Summensignal vorhandenen Informationssignals er
scheint. Die von den beiden optischen Detektoren 5a und 5b
herrührenden Signale werden weiter auch einer Schaltung 10
zugeführt, die den Unterschied zwischen den von diesen De
tektoren gelieferten Signalen bestimmt. Dieser Unterschied
ist ein Maß für das Maß, in dem das Abtaststrahlungsbün
del der Mitte der abzutastenden Spur auf der Platte 2 folgt.
Zur Steuerung der radialen Verfolgung wird dieses Differenz
signal nach einer Anzahl noch zu beschreibender Bearbeitungen
und einer Anzahl von Filterungen mit Filtern 11 (Herabset
zung des Signals bei niedrigen Frequenzen entsprechend der
Drehzahl der Platte 2), 12 (Herabsetzung bei hohen Fre
quenzen zur Vermeidung von Unstabilitäten) und 13 (Tiefpaß
für u. a. Rauschunterdrückung) dem Wandler 3 angeboten.
Die Stärke des mit den Detektoren 5a und 5b er
haltenen Signals ist von einer Vielzahl von Parametern, z. B.
der Güte des Lichtflecks auf der Platte, der Geometrie, der
Informationsgruben auf der Platte, dem Reflexions- und
Durchlässigkeitsgrad der Platte 2 und des optischen Systems
1 und der von dem im optischen System 1 vorhandenen Laser
erzeugten Lichtmenge, abhängig. Weiter kann bei einem sich
nicht gemäß einer rein radialen Linie verschiebenden opti
schen System der Winkel zwischen der Teilungslinie zwischen
den beiden Detektoren 5a und 5b und der Spur auf der Platte
sich ändern. All diese Faktoren führen dazu, daß die Schlei
fenverstärkung in der beschriebenen Regelschleife sich um
einen Faktor 5,5 ändern kann, was eine Änderung in der Band
breite des Regelsystems um etwa einen Faktor 2,3 zur Folge
hat. Um die Effekte dieser Änderung auszugleichen, ist eine
Verstärkungsregelung vorgesehen. Diese umfaßt Multiplizie
rer oder veränderliche Verstärker 14 und 15, die die von
den Detektoren 5a und 5b herrührenden Signale um einen Fak
tor k verstärken. Ein Steuersignal für diese Multiplizierer
14 und 15 wird dadurch erzeugt, daß ein von einem Oszilla
tor 16 herrührendes Meßsignal über eine Addierschaltung 17
in die Regelschleife injiziert wird. Über ein Bandpaßfilter
18 wird die Reaktion der Regelschleife auf dieses Meßsignal
ausgekoppelt und durch Vergleich mit dem injizierten Meß
signal wird ein Signal zur Steuerung der Multiplizierer 14
und 15 gewonnen. Der genannte Vergleich kann ein Amplitu
denvergleilch sein, aber ist im vorliegenden Ausführungsbei
spiel ein Phasenvergleich. Der Phasenunterschied zwischen
dem injizierten Meßsignal und dem ausgekoppelten Meßsig
nal ist ja auf die Schleifenverstärkung bezogen. Diese Wahl
für Phasenmessung wurde getroffen, weil Phasenmessung bei
einer bestimmten Frequenz verhältnismäßig einfach ist. Die
Wirkung dieser Messung der Schleifenverstärkung wird an
Hand der Fig. 2 erläutert. Diese Figur zeigt eine erste Kur
venschar zur Darstellung der Amplitude |H₀| der offenen
Schleilfenverstärkung H₀ der Regelschleife für verschiedene
Werte von k (die Verstärkung der Multiplizierer 14 und 15)
als Funktion der Frequenz f, sowie eine Kurvenschar zur
Darstellung der Phase ϕ der Reaktion der Regelschleife
auf die Injektion des Meßsignals als Funktion der Frequenz
für verschiedene Werte des Parameters k.
Wenn eine bestimmte Bandbreite f₀ (z. B. 500 Hz)
verlangt wird, wird der erforderliche Wert von |H₀| und
also k in der Schar |H₀| für |H₀|=1 gefunden. In dieser
Schar ist dies für k=3,5 · 10⁶. Wenn eine Regelung der Ver
stärkung um ϕ=-90° gewählt wird (Detektion um ±90°
Phasenunterschied ist verhältnismäßig einfach), wird aus
der Schar für ϕ bei ϕ=-90° und k=3,5 · 10⁶ die Frequenz
fm (z. B. 400 Hz) für das Meßsignal gefunden.
Fig. 3 zeigt die Phase ϕ als Funktion des Faktors
k für f=fm1 (=400 Hz). Diese Kennlinie ist dann die Regel
kennlinie um ϕ=-90° und ein Meßsignal mit der Frequenz
fm1. Diese Kennlinie weist nämlich, wie gefunden wurde,
einen flachen Verlauf für ϕ<-90° auf, was weniger günstig
ist. Wenn jedoch eine Frequenz fm2 (z. B. 600 Hz), bei der
ϕ=-135° bei k=3,5 · 10⁶ gewählt wird (siehe Fig. 2),
wird die Regelkennlinie der nach Fig. 4 gleich. Diese Kenn
linie weist eine größere Linearität als die in Fig. 3 auf,
während außerdem gefunden wurde, daß in der praktischen
Ausführungsform die Amplitude der Reaktion bei
fm1=600 Hz maximal war. Um dennoch eine Phasenmessung um
-90° beizubehalten, kann ein 45°-Phasenverschiebungsnetz
werk 19 verwendet werden, das in dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 zwischen dem Oszillator 16 und der Addierschal
tung 17 angeordnet ist. Die Phasenmessung selber wird dabei
mit Hilfe eines Multiplizierers 20 ausgeführt, der in der
einfachsten Form aus zwei Begrenzerschaltungen, die die
Signale an den Eingängen in rechteckförmige Signale umwan
deln, und einem Antivalenzgatter bestehen kann. Ein der
artiger Phasenvergleicher liefert ein rechteckförmiges
Signal mit einem Tastverhältnis, das ein Maß für den Pha
senunterschied ist. Dieses "Tastverhältnis" ist 50% für
ϕ=±90°. Dieses rechteckförmige Signal wird mit einem
Integrator 21 integriert, dessen Ausgangssignal die Multi
plizierer 14 und 15 steuert. Dadurch stellt sich die Ver
stärkung in der Regelschleife derart ein, das der Phasen
unterschied zwischen dem Oszillatorsignal und dem vom Band
paßfilter 18 ausgefilterten Signal gleich -90° ist, oder
ist diese Einstellung nach den Diagrammen in Fig. 2 derart,
daß der Faktor k gleich 3,5 · 10⁶ und die Bandbreite der
Regelschleife gleich f₀ ist. Das Phasenverschiebungsnetz
werk 19 kann auch durch ein Phasenverschiebungsnetzwerk
ersetzt werden, das z. B. in der Meßschleife dem Filter 18
vor oder nachgeordnet wird.
Das beschriebene Spurfolgesystem wirkt nur dann,
wenn eine Spur auf der Platte 2 verfolgt wird. Wenn das
System angelassen wird oder während z. B. besonderer Abtast
vorgänge, wie sie z. B. mit Spurwechsel einhergehen, weist
das radiale Spurfolgefehlersignal nicht seinen Nennwert auf.
Dies kann beim Einfangen des Regelsystems Probleme ergeben.
Um diese Probleme zu vermeiden, wird, wenn das Regelsystem
nicht benutzt wird, der Eingang des Integrators über einen
von einer Schaltung 22 betätigten Schalter 23 mit einer
Quelle 24 einer Bezugsspannung Vref statt mit dem Phasen
vergleicher 20 verbunden. Dadurch wird der Integrator 21
auf die Spannung Vref aufgeladen, was eine Zunahme der Am
plitude des radialen Fehlersignals in der Regelschleife zur
Folge hat. Der Ausgang des Vergleichers 10 ist über eine
Diode 25 und eine Subtrahierschaltung 26 mit dem Integrator
21 verbunden. Dadurch wird der Integrator entladen, wenn
das radiale Fehlersignal am Ausgang des Vergleichers 10 die
Bezugsspannung um eine Diodenspannung Vd überschreitet,
und wird die Zunahme des radialen Fehlersignals bei einem
Spitze-Spitze-Wert von etwa 2Vref begrenzt und ist während
der unwirksamen Periode der radialen Regelschleife ein ra
diales Fehlersignal mit einer genau definierten Amplitude
vorhanden.
Das radiale Fehlersignal wird dadurch erhalten,
daß die von den beiden optischen Detektoren herrührenden
Signale voneinander substrahiert werden. Durch Asymmetrien,
wie ein asymmetrisches Abtaststrahlungsbündel, eine nicht
senkrecht zu dem einfallenden Abtaststrahlungsbündel ange
ordnete Platte 2, ungleiche Empfindlichkeit beider optischer
Detektoren 5a und 5b, u. dgl., wird das radiale Fehlersignal
jedoch nicht gleich Null sein, wenn das Abtaststrahlungs
bündel genau auf der Mitte der Spur zentriert ist. Dies
hat zur Folge, daß die Regelschleife dieses Fehlersignal
wegreglen wird, dadurch, daß das Abtaststrahlungsbündel
neben der Mitte der Spur angebracht wird.
Um derartige Fehler infolge von Asymmetrien zu
vermeiden, ist also ein zusätzliches Fehlersignal erforder
lich. Eine Weise, auf die ein derartiges Fehlersignal er
halten werden kann, wird an Hand der Fig. 5 erläutert. Darin
zeigt die Kurve A die von der Platte empfangene Lichtmenge,
also das Summensignal am Ausgang 9, als Funktion der Lage q
des Abtastbündels in bezug auf die Mitte der Spur (q=0),
wobei diese Kurve die Hülle des von der Informationsstruktur
hochfrequent modulierten Strahlungsbündels darstellt. Die
Kurve B zeigt eine Änderung der Auftreffstelle (q) des Strah
lungsbündels als Funktion der Zeit (t) auf einer Seite der
Spurmitte (q=0) und die Kurve B′ zeigt die Auftreffstelle
auf der anderen Seite der Spurmitte. Die Kurven B und B′
entsprechen dabei einem radialen Fehlersignal. Die Kurven
C und C′ zeigen die respektiven dazugehörenden Änderungen
der Amplitude des Hochfrequenzsummensignals. Fig. 5 zeigt,
daß eine Bündelabweichung auf einer Seite (+q) eine Ände
rung dieser Amplitude ergibt, die zu dem radialen Fehler
signal gleichphasig ist, und daß eine Abweichung auf der
anderen Seite (-q) eine Änderung ergibt, die zu dem radialien
Fehlersignal gegenphasig ist.
Ein Signal, das eine Anzeige über die Auftreff
stelle des Bündels gibt, kann also durch Korrelationsmes
sung zwischen dem radialen Fehlersignal und der Amplitude
des Summensignals erhalten werden. Durch Integration des
Ergebnisses dieser Korrelationsmessung (z. B. Synchrondetek
tion) wird ein Regelsignal erhalten, das durch Einwirkung
auf die radiale Regelschleife die genannten Fehler infolge
von Asymmetrien vermeiden kann.
Eine sich ändernde Abweichung des Abtaststrah
lungsbündels wird, z. B. infolge von Rauschen oder Unregel
mäßigkeiten in der Spur, stets vorhanden sein. In Verbin
dung mit der bereits beschriebenen radialen Regelung ist
eine derartige Abweichung jedoch stets genau definiert vor
handen. Das genannte Meßsignal mit der Frequenz fm ergibt
ja eine periodische Abweichung des Strahlungsbündels. Mit
Hilfe der Abweichung infolge eines zugeführten Signals kann
eine viel höhere Bandbreite als bei Anwendung der zuerst
genannten Abweichung erreicht werden. Mit Bandpaßfiltern
um diese Frequenz fm kann dann ein dieser besonderen Abwei
chung entsprechendes Signal aus dem radialen Fehlersignal
gefiltert werden, was auch für die sich aus dieser Abwei
chung ergebende Komponente im dem Summensignal der Fall ist.
Dies erfolgt bei der Ausführungsform nach Fig. 1 mit Hilfe
von Filtern 27 und 28. Synchrondetektion findet dann mit
Hilfe eines Multiplizierers 29 statt. Da die Phase der Än
derung des Summensignals in bezug auf die Phase der Abwei
chung genügend Information in einer geschlossenen Regel
schleife erteilt, wird mit Hilfe einer Begrenzerschaltung
30 die ausgefilterte Komponente des radialen Fehlersignals
begrenzt. Der Multiplizierer 29 kann dann verhältnismäßig
einfach ausgeführt werden, weil er nur das Ausgangssignal
des Filters 28 als Funktion der Phase des Ausgangssignals
des Filters 27, also mit einer mit der halben Periode des
Ausgangssignals des Filters 27 wechselnden Polaritätsumkehr,
weiterzuschalten braucht. Das Ausgangssignal des Synchron
detektors 29 wird mit einem Integrator 31 integriert und
liefert ein Regelsignal für die radiale Regelschleife. Ein
Ausgleich mit diesem Regelsignal kann dadurch erfolgen,
daß dieses Signal, das ein Maß für die "Offset" in der
radialen Regelschleife ist, von dem radialen Fehlersignal
subtrahiert wird. Dies kann aber Probleme ergeben: Wenn ein
Aussetzer ("drop-out") im reflektierten Signal auftritt,
sind die von den beiden Detektoren 5a und 5b erzeugten Sig
nale gleich Null und ist auch das radiale Fehlersignal
gleich Null. Infolge des Integrators in der Erzeugung des
Fehlersignals für die genannte Asymmetriekorrektur wird
dieses Fehlersignal keinen Aussetzer aufweisen und als
Störimpuls im radialen Fehlersignal erscheinen. Ein Aus
gleichsverfahren, dem dieser Nachteil nicht anhaftet, ist
ein Abgleich der von den beiden optischen Detektoren 5a
und 5b herrührenden Signale. Wenn diese Signale i₁ bzw. i₂
sind, gilt für das radiale Fehlersignal RF:
RF=i₁-i₂.
Eine Abgleichskorrektur um einen Faktor (1+E) ergibt:
Für E«1 läßt sich dies vereinfachen zu:
RF=(1-E)i₁-(1+E)i₂.
Diese Korrektur kann mit zwei Multiplizierern erzielt werden.
Eine noch einfachere Korrektur wird wie folgt erreicht:
Bei 2d=1-E ergibt sich:
Bei 2d=1-E ergibt sich:
RF=2di₁-(2+2d)i₂
oder aber
Diese Korrektur kann mit einem einzigen Multiplizierer, der
mit einem Faktor d≈ multipliziert, ausgeführt werden.
Der Multiplizierer kann dabei einfach durch ein Differenz
paar von Transistoren T₁ und T₂ gebildet werden, wie Fig. 6
zeigt. Das Signal i₁+i₂ wird als Strom den Emittern zuge
führt; ein Signal (0,5-d) wird zwischen den Basis-Elektro
den angelegt und mit Hilfe eines Differenzverstärkers wird
das Signal i₂ von dem Kollektorsignal des Transistors T₂
subtrahiert.
In der Ausführungsform nach Fig. 1 wird Oben
stehendes wie folgt erreicht: Mit einer Addierschaltung 32
werden die von den beiden optischen Detektoren 5a und 5b
herrührenden Signal zueinander addiert (i₁+i₂). Dieses
Summensignal wird mit Hilfe des Multiplizierers 33, der von
dem Integrator 31 gesteuert wird, mit dem Faktor d multi
pliziert. In der Vergleichsschaltung 10 wird dann der Unter
schied i₂-d(i₁+i₂), der das radiale Fehlersignal bildet,
erzeugt.
Infolge der Bearbeitung mit der Addierschaltung
32 liefert die Addierschaltung 8 nicht mehr das Summensignal
k(i₁+i₂). Dies wird dadurch korrigiert, daß von dem Aus
gangssignal der Addierschaltung 8 mittels der Subtrahier
schaltung 34 das radiale Fehlersignal, das am Ausgang der
Vergleichsschaltung 10 vorhanden ist, subtrahiert wird.
Die beschriebene Korrektur von Asymmetrien wirkt
nur dann befriedigend, wenn die radiale Servoregelung wirk
sam ist, also nicht während z. B. Anlaßvorgänge oder Spur
wechsel. In diesen Fällen wird mit Hilfe des Schalters 35,
der dazu von der Schaltung 22 betätigt wird, das radiale
Fehlersignal für den Aktuator 3 zu dem Ausgangssignal des
Multiplizierers 29 mit der Addierschaltung 36 addiert. Die
Begrenzerschaltung 30 wird dabei von der Schaltung 22 in
eine Lage versetzt, in der der Multiplizierer 29 das Aus
gangssignal des Filters 28 nicht mehr in Bezug auf seine
Polarität umschaltet, wodurch der Multiplizierer 29 also
ein gleichstromfreies Signal liefert, das im Integrator 31
beseitigt wird. Dies hat zur Folge, daß der Multiplizierer
33 derart geregelt wird, daß das radiale Fehlersignal
gleichstromfrei ist.
Die abgleichende Verstärkerschaltung 33 kann zu
sammen mit der Addierschaltung 32 gegebenenfalls auch den
Verstärkerschaltungen 14 und 15 nachgeordnet werden. Die
Verstärkerschaltungen 14 und 15 können auch durch eine ein
zige Verstärkerschaltung im gemeinsamen Teil der radialen
Spurfolgeregelschleife, z. B. hinter der Subtrahierschaltung
10, ersetzt werden.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum optischen Abtasten eines scheiben
förmigen Aufzeichnungsträgers (2), auf den Information in
Form konzentrischer oder spiralförmiger Spuren aufge
zeichnet ist, wobei diese Vorrichtung versehen ist mit
einer Strahlungsquelle (1) zum Aussenden eines Abtast
strahlungsbündels, einem Auslesedetektor (5) zum
Detektieren der nach Zusammenarbeit mit dem Aufzeichnungs
träger (2) in dem Abtastbündel vorhandenen Information,
wobei dieser Auslesedetektor (5) zum Erhalten eines
radialen Fehlersignals eingerichtet ist, das ein Maß für
die radiale Abweichung der Projektion des Abtast
strahlungsbündels von der Mitte der Spur ist, und einer
Vorrichtung (3), mit deren Hilfe als Funktion dieses
radialen Fehlersignals die Projektion des Abtast
strahlungsbündels in radialer Richtung verschoben wird,
welche Vorrichtung versehen ist mit einer in diese Regel
schleife aufgenommenen steuerbaren Verstärkungsschal
tung (14, 15) zur Einstellung der Schleifenverstärkung in
der Regelschleife, einer Oszillatorschaltung (16), mit
deren Hilfe der Regelschleife ein Signal mit einer vorher
bestimmten Frequenz zugeführt wird, so daß das Abtast
strahlungsbündel um die Spurmitte oszilliert und mit einer
Detektionsschaltung (20) zum Detektieren der Reaktion
dieser Regelschleife auf das zugeführte Signal,
gekennzeichnet durch eine Steuerschaltung (21) zur
Steuerung der steuerbaren Verstärkerschaltung (14, 15) als
Funktion dieser detektierten Reaktion, um die Schleifen
verstärkung innerhalb dieser Regelschleife auf einem
nahezu konstanten Wert zu halten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Detektionsschaltung einen
Phasendetektor (20) zum Vergleichen der Phase des von der
Oszillatorschaltung (16) erzeugten Signals mit der Phase
der Reaktion an einer vorher bestimmten Stelle in dieser
Regelschleife enthält, und daß die Steuerschaltung (21)
derart eingestellt ist, daß die steuerbare Verstärker
schaltung auf eine derartige Verstärkung einge
stellt wird, daß der von dem Phasendetektor (20)
detektierte Phasenunterschied auf einen vorher bestimmten
Wert eingestellt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Phasendetektor (20) auf
die Messung eines Phasenunterschiedes um 90° eingestellt
ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Phasendreher (19) vorge
sehen ist, derart, daß bei einem Phasenunterschied von
90°, der vom Phasendetektor (20) gemessen wird, die
Phasendrehung der Reaktion der Regelschleife auf das von
der Oszillatorschaltung (16) erzeugte Signal einen vorher
bestimmten von 90° abweichenden Wert aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Auslesedetektor (5)
mindestens zwei in radialer Richtung nebeneinanderliegende
Detektoren (5a, 5b) enthält, wobei zum Erzeugen des
radialen Fehlersignals die Ausgänge der beiden Detektoren
mit Eingängen einer Vergleichsschaltung (10) verbunden
sind, und daß eine Korrelationsdetektionsschaltung (27,
28, 29, 30) vorgesehen ist zur Lieferung eines Signals,
das ein Maß für die Korrelation zwischen der Amplitude des
vom Auslesedetektor (5) ausgelesenen Informationssignals
und dem radialen Fehlersignal ist, und eine abgleichende
Verstärkerschaltung (32, 33), mit deren Hilfe als Funktion
des von der Korrelationsschaltung (27, 28, 29, 30)
gelieferten Signals die von den beiden optischen Detek
toren (5a, 5b) gelieferten Signale in bezug aufeinander
abgeglichen werden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die abgleichende Verstärker
schaltung (32, 33) einen ersten und einen zweiten Eingang
und einen ersten und einen zweiten Ausgang enthält, wobei
die beiden optischen Detektoren (5a, 5b) mit je einem der
beiden Eingänge gekoppelt sind, der erste Eingang mit dem
ersten Ausgang gekoppelt ist und der erste und der zweite
Eingang mit einer Addierschaltung (32) verbunden sind, die
über eine regelbare Verstärkerschaltung (33) mit einem
Verstärkungsfaktor, der um 0,5 regelbar ist, mit dem
zweiten Ausgang verbunden ist.
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