DE3243122A1 - Verbauvorrichtung zum abstuetzen der waende eines grabens mit abgestuftem querschnitt - Google Patents

Verbauvorrichtung zum abstuetzen der waende eines grabens mit abgestuftem querschnitt

Info

Publication number
DE3243122A1
DE3243122A1 DE19823243122 DE3243122A DE3243122A1 DE 3243122 A1 DE3243122 A1 DE 3243122A1 DE 19823243122 DE19823243122 DE 19823243122 DE 3243122 A DE3243122 A DE 3243122A DE 3243122 A1 DE3243122 A1 DE 3243122A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
supports
guide
shoring
support
trench
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19823243122
Other languages
English (en)
Other versions
DE3243122C2 (de
Inventor
Zdravko Dipl.-Ing. 4200 Oberhausen Grubic
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KOTEX IND HANDEL GmbH
Original Assignee
KOTEX IND HANDEL GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KOTEX IND HANDEL GmbH filed Critical KOTEX IND HANDEL GmbH
Priority to DE19823243122 priority Critical patent/DE3243122C2/de
Publication of DE3243122A1 publication Critical patent/DE3243122A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3243122C2 publication Critical patent/DE3243122C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D17/00—Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
    • E02D17/06—Foundation trenches ditches or narrow shafts
    • E02D17/08—Bordering or stiffening the sides of ditches trenches or narrow shafts for foundations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Support Devices For Sliding Doors (AREA)

Description

  • Bezeichnung: Verbauvorrichtung zum Abstützen der Wände
  • eines Grabens mit abgestuftem Querschnitt Die Erfindung geht aus von einer Verbauvorrihtung zum Abstützen der Wände eines Grabens mit abgestuftem Querschnitt, welche obere und untere Paare großflächiger Verbauplatten aufweist, die an ihren Seitlichen Rändern gegen vertikale obere Stützen und gegen über den oberen Stützen zum Graben inneren versetzte untere Stützen abgestützt sind, die paarweise einander gegenüberstehend angeordnet und mittels Querstreben auf Abstand gehalten sind und die an beiden Seiten Führungsschlitze aufweisen, in welche die Verbauplatten mit ihren Rändern verschiebbar geführt sind und bei welcher die unteren Stützen an den oberen Stützen über Führungsnuten und daring eingreifende Führungsschienen in Stützenlängsrichtung verschiebbar geführt sind.
  • Eine Verbauvorrichtung dieser Art ist aus der DE-PS 23 02 053 bekannt. Dort weist die obere Stütze an ihrer grabeninneren Seite eine sich über die gesamte Breite der Stütze sich erstreckende C-förmige Führungsnut auf, in welche die untere Stütze mit einer Führungsschiene von unten einschiebbar ist, die von an ihrer grabenäußeren Seite befindlichen Profilteilen gebildetist.
  • Durch die formschlüssige Führung der unteren Stütze in der oberen Stütze soll eine biegesteife Verbindung der beiden Stützen erreicht werden. Diese bekannte Verbauvor- richtung ist in der Praxis nicht brauchbar, weil die umklammernden Teile der C-förmigen Führungsnuten der oberen Stützen in die seitlichen Fühhungsschlitze der unteren Stützen hineingreifen, so daß die darin geführten unteren Verbauplatten nicht aus den unteren Stützen nach oben herausgezogen werden können, solange die unteren Stützen in die Führungsnuten der oberen Stützen eingeschoben sind.
  • die bekannte Verbauvorrichtung hat den weiteren Nachteil, daß das Einschieben der unteren Stütze in die obere Stütze schwierig ist und nur außerhalb des Grabens vorgenommen werden kann, so daß diese beiden Stützen nur gemeinsam in einen zu verbauenden Graben eingesetzt werden können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbauvorrichtung zu schaffen, die sowohl zum Verbau tiefer Gräben als auch zum Verbau weniger tiefer Gräben geeignet ist und die auch bei unterschiedlichen Einsatzfällen besonders leicht zu handhaben ist.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
  • Die voneinander völlig unabhängigen oberen und unteren Stützen sowie die darin geführten oberen und unteren Verbauplatten können einzeln, unabhängig voneinander in einen teilweise ausgehobenen Graben eingesetzt und zu einer Verbauvorrichtung zusammengesetzt werden. Es ist aber auch möglich, die Stützen eines oberen und unteren Stützenpaares gemeinsam in den Graben einzusetzten und dann die oberen Verbauplatten und danach die unteren Verbauplatten in die zugehörigen Stützen einzuschieben. Es können aber auch vier oberen Stützen und zwei darin eingeschobene obere Verbauplatten sowie vier untere Stützen zu einer standsicheren Verbaueinheit zusammengesetzt werden und als Einheit in einen ganz oder teilweise ausgehobenen Graben eingesetzt werden. Nachdem so das erste Ver- baufeld geschaffen ist, können nach weiterem Aushub des Grabens die unteren Stützen weiter in den Boden eingetrieben und die unteren Verbauplatten in die Führungsschlitze der unteren Stützen eingeführt werden. Die unteren Stützen können auch einzeln oder paarweise unabhängig von den oberen Stützen in den Graben eingesetzt und in die Ebene des dazugehörigen oberen Stützenpaares gebracht werden, so daß sie nach Auseinanderspreizen mit ihren Führungsschienen in die Führungsnuten des oberen Stützenpaares eingreifen bzw. mit ihren Führungsnuten die Führungsschienen des oberen Stützenpaares umgreifen. In umgekehrter Weise können die unteren Stützen auch unabhängig von den oberen Stützen aus dem Graben herausgenommen werden.
  • Es ist zweckmäßig, in an sich bekannter Weise die Querschnitte der oberen Stützen und der unteren Stützen gleich auszubilden. Dabei können die Führungsnuten an der zum Graben inneren weisenden Seite der Stützen angeordnet sein oder aber auch an der zur Grabenwand hinweisenden Seite der Stützen.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat den Vorteil, daß die Querschnitte der oberen und unteren Stützen gleich ausgebildet sein können und daß bei besonders tiefen Gräben auch mehrere Stützen übereinander angeordnet werden können. Trotz des gleichen Stützenquerschnitts ist eine Anpassung an die aufzunehmenden Erddrücke dadurch möglich, daß die Größe der Uberlappung der Stützen dem aufzunehmenden Erddruck angepaßt wird.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die oberen Stützen um etwa ein Drittel höher sind als die unteren Stützen und in die oberen und unteren Stützen gleich hohe Normal-Verbauplatten einschiebbar sind, deren Höhe etwas kleiner ist als die Höhe der unteren Stützen und für die längeren, oberen Stützen noch eine Zusatzplatte vorgesehen ist, deren Höhe etwa halb so hoch ist wie die Höhe einer Normal-Verbauplatte.
  • Ferner wird vorgeschlagen, daß sämtliche Stützen mindestens zwei Spreizenanschlüsse haben. Eine derartige Verbauvorrichtung ist geeignet, unterschiedlich tiefe Gräben in einfacher Weise und zuverlässig zu verbauen, weil jedes Stützenpaar mit den darin einschiebbaren Verbauplatten eine eigenständige Verbauvorrichtung bildet und diese eigenständigen Verbauvorrichtungen in unterschiedlicher Weise miteinander kombiniert werden können.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • In der folgenden Beschreibung wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen in Fig. 1 eine Stirnansicht einer erfindungsgemäßen Verbauvorrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht der in Fig. 1 dargestellten Verbauvorrichtung, Fig. 3 eine Seitenansicht auf den unteren Teil einer oberen Stütze und den oberen Teil einer unteren Stütze, Fig. 4 eine Seitenansicht entsprechend Fig. 3 mit einer unteren Stütze, die so weit wie möglich nach oben in die obere Stütze eingeschoben ist, Fig. 5 eine Schnittansicht gemäß der Schnittlinie V-V in Fig. 4, Fig. 6 Draufsicht und Fig. 7 Seitenansicht auf einen am unteren Ende der Stützen angeordneten, das Herausgleiten der Verbauplatten verhindernden Anschlag.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Verbauvorrichtung zum Abstützen der Wände eines Grabens mit abgestuftem Querschnitt weist obere und untere Paare großflächiger Verbauplatten 1 und 2 auf, die an ihren seitlichen Rändern gegen vertikale obere Stützen 3 und gegenüber den oberen Stützen 3 zum Grabeninneren versetzte untere Stützen 4 abgestützt sind. Die oberen Stützen 3 und die unteren Stützen 4 sind paarweise einander gegenüberstehend angeordnet und mittels Querstreben 5,6 und 7 auf Abstand gehalten.
  • Wie Fig. 2 zeigt, sind an beiden Seiten der oberen Stützen 3 und unteren Stützen 4 Führungsschlitze 8 angeordnet, in welche die Ränder der Verbauplatten 1 und 2 verschiebbar geführt sind.
  • Wie sich insbesondere aus Fig. 5 ergibt, werden die Führungsschlitze 8 an den beiden Seiten der Stützen 3 und 4 von je einem Führungsflansch 9 und einer Reihe von Führungsrollen 10 gebildet, die um waagerechte Achsen 13 drehbar an den Stützen 3 und 4 gelagert sind. An der zur Grabenwand hin weisenden Seite ist jede Stütze 3 und 4 mit einer Führungsnut 11 versehen, in welche eine Führungsschiene 12 eingreifen kann, die sich an der zum Grabeninneren hinweisenden Seite der Stützen 3 und 4 befindet. Die Führungsnut 11 ist als U-förmiger Kanal ausgebildet, so daß die in dieser Führungsnut geführte Führungsschiene 12 von der offenen Seite des Kanals in den Kanal eingeführt werden kann. Zweckmäßigerweise sind die äußeren Ränder des Führungskanals und/oder die vorderen Kanten der Führungsschienen abgeschrägt oder gerundet, damit die Führungsschiene 12 sich selbstzentrierend in den Kanal 11 eingeführt werden kann.
  • Wie die Fig. 1 zeigt, sind die oberen Stützen 3 von einer nur im Bereich des oberen Endes der oberen Stützen 3 angeordneten Querstrebe 5 auf Abstand gehalten, während die unteren Stützen 4 von mindestens zwei Querstreben 6 und 7 auf Abstand gehalten sind, von denen eine in Nähe des oberen Endes der unteren Stützen 4 angeordnet ist. Das untere Stützenpaar 4 kann auch nach dem Verbau des oberen Stützenpaares 3 in den Graben eingesetzt werden und aus der in Fig. 1 dargestellten gestrichelten Stellung. in die mit durchgezogenen Linien dargestellte Stellung abgesenkt werden.
  • Die unteren Stützen 4 sind auf Stützrollen 16 abgestützt, die auf waagerechten Achsen 17 drehbar an der oberen Stütze 3 gelagert sind. Die oberen und unteren Stützen 3 und 4 sind im Querschnitt gleich ausgebildet. Die Seitenwände der Führungsnut 11 sind von den Schenkeln zweier Winkelprofile 15 gebildet, die auf die Seitenwände eines U-Profils 14 oder eines Kastenhohlprofils aufgeschweißt sind Der andere, rechtwinklig zum ersten Schenkel stehende Schenkel der Winkelprofile 15 bildet die Führungsflansche 9 der Führungsschlitze 8.
  • Der zum Grabeninneren hin vorspringende Teil des Kastenhohlprofils bzw. des U-Profils 14 bildet die Führungsschiene 12, welche von der Führungsnut 11 der jeweils unteren Stütze umgriffen wird. Die freien Enden der Seitenwände des U-Profils 14 sind über eine oder mehrere eingeschweißte Laschen 22, die insbesondere am oberen und unteren Ende der Stützen 3 und 4 angeordnet sind, starr miteinander verbunden.
  • Wie die Fig. 3, 4 und 5 zeigen, weist die untere Stütze 4 im Bereich ihres oberen Endes einen in die obere Stütze 3 eingreifenden Anschlag 18 auf, der mit einem im Bereich des unteren Endes der oberen Stütze 3 angeordneten,die Verschiebbarkeit der unteren Stütze 4 nach unten begrenzenden Anschlag 19 zusammenwirkt.
  • Gemäß Fig. 4 ist im Bereich des oberen Endes der oberen Stütze 3 ein Anschlag 20 angeordnet, der mit dem Anschlag 18 der unteren Stütze 4 zusammenwirkt und der die Verschiebbarkeit der unteren Stütze 4 nach oben begrenzt. Die Anschläge 19. und 20 werden dabei von Kanten der Laschen 22 gebildet. Der Anschlag 18 am oberen Ende der Unteren Stütze 4 wird von einem Doppel-T-Profil gebildet. Dieses Profil hat den Vorteil, daß in den Endstellungen der Anschlag 18 hinter die Lasche 22 greift, so daß beispielsweise beim Umspindeln oder beim gleichzeitigen Herausziehen der oberen und unteren Stützen aus dem Graben sich die obere Stütze nicht von der unteren Stütze unbeabsichtigt lösen kann.
  • Wie die Fig. 1 zeigt, sind die oberen Stützen 3 um etwa ein Drittel länger bzw. höher als die unteren Stützen 4. In den oberen Stützen 3.sind außer den Verbauplatten 1, deren Größe der Größe der unteren Verbauplatten 2 entspricht, Zusatzplatten 1' eingeführt, deren Höhe nur noch halb so groß ist wie die Höhe der Normal-Verbauplatten 1 und 2. Alle Stützen 3 und 4 sind mindestens mit zwei Spreizenanschlüssen versehen, von denen jeweils einer etwa in halber Höhe der Stützen und ein weiterer Spreizenanschluß am oberen Ende der Stützen angeordnet ist.
  • Diese Verbauvorrichtung bildet ein neuartiges Verbausystem, das geeignet ist, Gräben von geringer Tiefe aber auch Gräben von sehr großer Tiefe zu verbauen. Die oberen Stützen 3 sind zum Beispiel 3,60 m lang, so daß sie Verbauplatten 1 aufnehmen können, die 2,30 m hoch sind und Zusatzplatten 1', die 1,25 m hoch sind. Die Unterteilung der oberen Verbauplatte in eine Normal-Verbauplatte und eine Zusatzplatte 1' ist vorteilhaft, weil eine Verbauplatte mit einer Höhe von 3,55 m nicht ohne weiteres transportabel ist. Die unteren Stützen 4 sind etwa 2,80 m lang und können eine 2,30 m hohe Verbauplatte 2 aufnehmen. Die Verbauplatten 1 und 2 sind also unter sich gleich. und werden von Normal-Verbauplatten gebildet. Die langen Stützen 3 und auch die kürzeren Stützen 4 können mit den darin einschiebbaren Verbauplatten 1,1' und 2 zu standsicheren, randgestützten Verbaueinheiten zusammengesetzt werden, die als Ganzes in einen ausgehobenen Graben eingesetzt werden können.
  • Es ist auch möglich, die oberen Stützen 3 mit den da- rin einliegenden unteren Stützen 4 und oberen Verbauplatten 1 als randgestützte Verbaueinheit in ein erstes -Verbaufeld einzusetzen. Beim weiteren Aushub können die unteren Stützen 4 in den Graben abgesenkt werden und die unteren Verbauplatten in die unteren Stützen 4 eingeführt werden.
  • Die unteren Stützen 4 können aber auch später paarweise in den Graben abgesenkt und in die Ebene der oberen Stützen 3 gebracht werden und durch Auseinanderspreizen so gegen die oberen Stützen 3 gedrückt werden, daß die Führungsnuten 11 der unteren Stützen die Führungsleisten 12 der oberen Stützen umfassen. Diese Verbaumethode ist vorteilhaft, wenn nur kleine Bagger zur Verfügung stehen.
  • Die Elemente der neuen Verbauvorrichtung lassen sich vielfach variieren, zum Beispiel a) Grabentiefe 2,30 m: zum Verbau dieses Grabens werden nur kurze Stützen 4 und darin eingeschobene Normal-Verbauplatten 1 oder 2 benutzt.
  • b) Grabentiefe ca. 3,50 m: zum Verbau dieses Grabens werden nur längere obere Stützen 3 benutzt, in welche Normal-Verbauplatten 1 oder 2 und Zusatzplatten 1' eingeführt werden.
  • c) Grabentiefe ca. 4,50 m: zum Verbau dieses Grabens werden oben und unten kurze Stützen 4 benutzt, in die je eine Normal-Verbauplatte 1 und 2 eingeführt werden.
  • d) Grabentiefe 5,75 m: zum Verbau dieses Grabens werden oben lange Stützen 3 und unten kurze Stützen 4 oder umgekehrt benutzt und in die langen Stützen werden Normal-Verbauplatten 1 oder 2 und je eine Zusatzplatte 1' eingeführt und in die kurzen Stützen nur jeweils eine Normal-Platte 1 oder 2.
  • e) Grabentiefe ca. 7 m: zum Verbau dieses Grabens werden zwei lange Stützen in gestufter Anordnung benutzt und in die unteren und oberen Stützen jeweils eine Normal-Verbauplatte 1 bzw. 2 und je eine Zusatzplatte 1' eingeführt.
  • Man kann auch drei Stützenpaare staffeln, um noch tiefer zu kommen.
  • Sofern die langen Stützen 3 unmittelbar neben ,dem oberen Spreizenanschluß einen dritten Spreizenanschluß haben, dann ist es möglich, auch bei einem Stufenverbau den oberen Verbau allein als standsichere Einheit in einen teilweise ausgehobenen Graben einzusetzen. Dies ist sonst nur möglich, wenn zusammen mit den oberen Stützen 3 auch die unteren Stützen 4 mit je zwei Spreizen 6 und 7 eingesetzt werden, und die Hubvorrichtung nur an dem inneren Stützenpaar angreift. Zweckmäßigerweise sind die unteren Stützen 4 zumindest im eingeschobenen Zustand mittels Steckbolzen an die oberen Stützen festlegbar, so daß die Hubvorrichtung auch an den oberen äußeren Stützen 3 angreifen kann, um die Verbauvorrichtung als standsichere Verbaueinheit in ein erstes Verbaufeld abzusetzen.
  • Damit die Verbauplatten nicht nach unten aus den Führungsschlitzen 8 der Stützen 3 und 4 herausrutschen können, ist es notwendig, in den Führungsschlitzen 8 Anschläge 21 anzuordnen , welche eine eingeschobene Verbauplatte 1 oder 2 in unterster Lage in der Stütze 3 oder 4 festhält. Vorteilhafterweise ist der Anschlag 21 derart aus den Führungsschlitz 8 heraus ausklappbar, daß beim Einschieben einer Verbauplatte in die Stütze 3 bzw. 4 der Anschlag 21 selbsttätig in Sperrstellung fällt, während beim Aufschieben einer Stütze 3 oder 4 auf den Führungsrand einer Verbauplatte der Anschlag 21, wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, selbsttätig in öff- nungsstellung geschwenkt wird. Der Anschlag 21 wird von einem um die Achse 23 verschwenkbaren Hebel gebildet, der in seiner öffnungsstellung gegen einen Anschlagbolzen 24 stößt und der in seiner Schließstellung mit seinem ausschwenkbaren.Ende am Führungsflansch 9 des Führungsschlitzes 8 anlieg. Damit die Stützen 3 und 4 leichter über die Führungsränder der Verbauplatten 1 oder 2 geschoben werden können, sind an den unteren Enden der Führungsschlitze Einführungstrichter 25 angeordnet.
  • Wie sich aus den Fig. 5 und 7 ergibt, sind an den Innenseiten der Führungsflansche 9 Leisten 26 angeordnet, die mit Leisten 27 zusammenwirken, welche an den Verbauplatten 1, 1' und 2 angebracht sind. ueber diese Leisten 26 und 27 wird eine formschlüssige Verbindung der Verbauplatten 1 und 2 mit den Stützen 3 und 4 in Grabenlängsrichtung erreicht.
  • Die Führungsrollen für die Verbauplatten und die Stützrollen für die unteren Stützen sind gleich ausgebildet, jedoch sind die Achsen der Stützrollen gegenüber den Achsen der Führungsrollen zum Grabeninneren hin versetzt, damit diese frei drehbar sind, wenn die obere Verbauplatte 1 in die obere Stütze 3 eingeschoben ist.
  • Dieser Versatz ist aus Fig. 1 nicht ersichtlich. Es genügt, daß dieser Versatz nur 1 bis 3 mm beträgt.
  • In Fig. 1 sind an den oberen Stützen 3 insgesamt nur sieben Führungsrollen 10 und Stützrollen 16 angeordnet. Es ist zweckmäßig, bei einer Stütze 3 von 3,60 m Länge mindestens drei Stützrollen 16 und sieben Führungsrollen 10 anzuordnen, die in gleichen Abständen über die Länge der Stützen 3 verteilt sind.
  • Bezugszeichenliste 1 obere Verbauplatte 1' Zusatzplatte 2 untere Verbauplatte 3 obere Stütze 4 untere Stütze 5 Quer strebe 6 Querstrebe 7 Querstrebe 8 Führungsschlitz 9 Führungsflansch 10 Führungsrollen 11 Führungsnut 12 Führungsschiene 13 Achsen der Führungsrollen 14 U-Profil 15 Winkelprofil 16 Stützrollen 17 Achse der Stützrolle 18 Anschlag 19 Anschlag 20 Anschlag 21 Anschlag 22 Lasche 23 Achse 24 Anschlagbolzen 25 Einführungstrichter 26 Leiste 27 Leiste

Claims (12)

  1. P A T E N T A N S P R U C H E: 1. Verbauvorrichtung zum Abstützen der Wände eines Grabens mit abgestuftem Querschnitt, welche obere und untere Paare großflächiger Verbauplatten aufweist, die an ihren seitlichen Rändern gegen vertikale obere Stützen und gegenüber den oberen Stützen zum Grabeninneren versetzte untere Stützen abgestützt sind, die paarweise einander gegenüberstehend angeordnet und mittels Querstreben auf Abstand gehalten sind und die an beiden Seiten Führungsschlitze aufweisen, in welche die Verbauplatten mit ihren Rändern verschiebbar geführt sind und bei welcher die unteren Stützen an den oberen Stützen über Führungsnuten und darin eingreifende Führungsschienen in Stützenlängsrichtung verschiebbar geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsnuten (11) und die darin geführten Führungsschienen (12) schmaler sind als der Abstand der beiden seitlichen Führungsschlitze (8) voneinander und die Führungsnut (11) von einem einseitig offenen U- oder V-förmigen Kanal gebildet ist und daß die oberen Stützen (3) eines Stützenpaares mindestens von einer nur im Bereich des oberen Endes der oberen Stützen (3) angeordneten Querstrebe (5) und die unteren Stützen (4) eines Stützenpaares von mindestens zwei Querstreben (6,7) auf Abstand gehalten sind, von denen eine in Nähe des oberen Endes der unteren Stutzen (4) angeordnet ist.
  2. 2. Verbauvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Stütze (4) über um waagerechte Achsen (17) umlaufende Stützrollen (16) gegen die obere Stütze (3) abgestützt ist.
  3. 3. Verbauvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen und unteren Stützen (3, 4) im Querschnitt gleich ausgebildet sind und die Führungsnut (11) an der zur Grabenwand weisenden Seite und die Führungsschiene (12) an der zum Grabeninneren weisenden Seite der Stützen (3,4) angeordnet sind.
  4. 4. Verbauvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände der Führungsnut (11) von auf die Seitenwände eines U-Profils (14) aufgeschweißten Schenkel zweier Winkelprofile (15) gebildet sind, deren anderer, rechtwinklig zum ersten Schenkel stehender Schenkel einen grabenwandseitigen Führungsflansch (9) bildet.
  5. 5. Verbauvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Grabenwand entferntere Seite der Führungsschlitze (8) von je einer Reihe an den Stützen (3,4) gelagerter Führungsrollen (10) gebildet ist.
  6. 6. Verbauvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Stützen (4) mit den Außenseiten ihrer Führungsflansche (9) auf den Stützrollen (16) an den oberen Stützen (3) abgestützt sind.
  7. 7. Verbauvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrollen (10) für die Verbauplatten (1,2) und die Stützrollen (16) für die unteren Stützen (4) gleich ausgebildet sind und die Achsen (17) der Stützrollen (16) gegenüber den Achsen (13) der Führungsrollen (10) zum Grabeninneren hin versetzt sind.
  8. 8. Verbauvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Stütze (4) im Bereich ihres oberen Endes einen in die obere Stütze (3) eingreifenden Anschlag (18) aufweist, der mit einem im Bereich des unteren Endes der oberen Stütze (3) angeordneten, die Verschiebbarkeit der unteren Stütze (4) nach unten begrenzenden Anschlag (19) zusammenwirkt.
  9. 9. Verbauvorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch einen im Bereich des oberen Endes der oberen Stütze (3) angeordneten und mit dem Anschlag (7) der unteren Stütze (4) zusammenwirkenden, die Verschiebbarkeit der unteren Stütze (4) nach oben begrenzenden Anschlag (20).
  10. 10. Verbauvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in den Führungsschlitzen (8) der oberen Stützen (3) und beziehungsweise oder der unteren Stützen (4) das Herausgleiten der Verbauplatten (1 oder 2) aus den Stützen (3,4) nach unten verhindernde Anschläge (21) angeordnet sind.
  11. 11. Verbauvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (21) in den Führungsschlitzen (8) aus ihrer Sperrstellung herausschwenkbar sind.
  12. 12. Verbauvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Stützen (3) um etwa ein Drittel höher sind als die unteren Stützen (4) und in die oberen und unteren Stützen (3,4) Normal-Verbauplatten einschiebbar sind, deren Höhe der Höhe der unteren Stütze (4) angepaßt ist.und für die oberen Stützen (3) noch eine Zusatzplatte (1') vorgesehen ist, deren Höhe etwa halb so hoch ist wie die Höhe einer Normal-Verbauplatte.
DE19823243122 1982-11-22 1982-11-22 Verbauvorrichtung zum Abstützen der Wände eines Grabens mit abgestuftem Querschnitt Expired - Fee Related DE3243122C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19823243122 DE3243122C2 (de) 1982-11-22 1982-11-22 Verbauvorrichtung zum Abstützen der Wände eines Grabens mit abgestuftem Querschnitt

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19823243122 DE3243122C2 (de) 1982-11-22 1982-11-22 Verbauvorrichtung zum Abstützen der Wände eines Grabens mit abgestuftem Querschnitt

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3243122A1 true DE3243122A1 (de) 1984-05-24
DE3243122C2 DE3243122C2 (de) 1994-12-01

Family

ID=6178694

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19823243122 Expired - Fee Related DE3243122C2 (de) 1982-11-22 1982-11-22 Verbauvorrichtung zum Abstützen der Wände eines Grabens mit abgestuftem Querschnitt

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3243122C2 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3906559A1 (de) * 1988-03-02 1989-09-21 Zdravko Grubic Verbauvorrichtung fuer rechteckgruben, insbesondere graeber
WO2007122255A2 (de) 2006-04-26 2007-11-01 Wilhelm Hess Verfahren und vorrichtung für den grabenverbau
DE102006019236A1 (de) * 2006-04-26 2007-11-08 Hess, Wilhelm Verfahren und Vorrichtung für den Grabenverbau
EP2722443A1 (de) 2012-10-16 2014-04-23 Wilhelm Hess Verfahren und Vorrichtung für den Verbau tiefer Gräben
DE202015105797U1 (de) 2015-10-30 2015-11-13 Theo Heitkamp Verbauvorrichtung mit großflächigen Verbauplatten

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2222867A5 (en) * 1973-03-22 1974-10-18 Koehl Ets Prefabricated panel trench supports - are slotted into intermediate grooved uprights with telescopic braces
DE2302053B2 (de) * 1973-01-17 1978-07-13 Josef 5138 Heinsberg Krings Vertäuvorrichtung für einen Leitungsgraben o.dgl. mit abgestuftem Querschnitt
DE3031099A1 (de) * 1980-08-16 1982-02-25 R. Grubic Ohg Tiefbauunternehmen, 4200 Oberhausen Vorrichtung zum aubstuetzen von graeben mit verbauplatten aus stahl

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2302053B2 (de) * 1973-01-17 1978-07-13 Josef 5138 Heinsberg Krings Vertäuvorrichtung für einen Leitungsgraben o.dgl. mit abgestuftem Querschnitt
FR2222867A5 (en) * 1973-03-22 1974-10-18 Koehl Ets Prefabricated panel trench supports - are slotted into intermediate grooved uprights with telescopic braces
DE3031099A1 (de) * 1980-08-16 1982-02-25 R. Grubic Ohg Tiefbauunternehmen, 4200 Oberhausen Vorrichtung zum aubstuetzen von graeben mit verbauplatten aus stahl

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3906559A1 (de) * 1988-03-02 1989-09-21 Zdravko Grubic Verbauvorrichtung fuer rechteckgruben, insbesondere graeber
DE3906559C2 (de) * 1988-03-02 2000-06-21 Zdravko Grubic Verbauvorrichtung für Rechteckgruben, insbesondere Gräber
WO2007122255A2 (de) 2006-04-26 2007-11-01 Wilhelm Hess Verfahren und vorrichtung für den grabenverbau
DE102006019236A1 (de) * 2006-04-26 2007-11-08 Hess, Wilhelm Verfahren und Vorrichtung für den Grabenverbau
DE102006019236B4 (de) * 2006-04-26 2008-01-31 Hess, Wilhelm Verfahren und Vorrichtung für den Grabenverbau
WO2007122255A3 (de) * 2006-04-26 2008-04-10 Wilhelm Hess Verfahren und vorrichtung für den grabenverbau
US7972085B2 (en) 2006-04-26 2011-07-05 Wilhelm Hess Method and device for shoring trenches
EP2722443A1 (de) 2012-10-16 2014-04-23 Wilhelm Hess Verfahren und Vorrichtung für den Verbau tiefer Gräben
DE202015105797U1 (de) 2015-10-30 2015-11-13 Theo Heitkamp Verbauvorrichtung mit großflächigen Verbauplatten

Also Published As

Publication number Publication date
DE3243122C2 (de) 1994-12-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2010717B1 (de) Verfahren für den grabenverbau
EP0475382B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verbau tiefer Gräben
CH635636A5 (de) Als ganzes in einen graben einsetzbare verbaueinheit.
WO2017148662A1 (de) Verbausystem
DE2302053A1 (de) Verbauvorrichtung fuer einen leitungsgraben oder dgl. mit abgestuftem querschnitt
DE102018103201B4 (de) Verbauvorrichtung
CH632307A5 (de) Baugrubenverbau fuer einen graben oder ein loch.
DE3243122C2 (de) Verbauvorrichtung zum Abstützen der Wände eines Grabens mit abgestuftem Querschnitt
DE102015109106A1 (de) Verbauvorrichtung
EP2722443B1 (de) Verfahren und Vorrichtung für den Verbau tiefer Gräben
DE3117954A1 (de) Verfahren zum aufbau einer stuetzwandanordnung
DE2057263A1 (de) Vorrichtung zum Abstuetzen von Grabenwaenden
DE4432306C2 (de) Verbauvorrichtung
EP0678629B1 (de) Verbauvorrichtung
DE102006019236B4 (de) Verfahren und Vorrichtung für den Grabenverbau
DE29616986U1 (de) Führung für Verbauplatten einer Verbauvorrichtung
DE4134028C2 (de) Vorrichtung zur Verriegelung eines Abdeckrostes an einem Rahmen
DE9407247U1 (de) Graben-Aussteifungselement
DE2720719C2 (de) Vorrichtung zum Abstützen von Grabenwänden
DE9012969U1 (de) Vorrichtung zum Verbau tiefer Gräben
DE3001649C2 (de) Verbauvorrichtung für Gräben
DE9419151U1 (de) Kanalverbauvorrichtung
DE69308114T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Querdurchgängen unter Eisenbahntrassen
DE2560181C2 (de) Vorrichtung zum Verlegen eines Rohrstranges in einem Graben
DE2949312A1 (de) Verbauvorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee