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Bezeichnung: Verbauvorrichtung zum Abstützen der Wände
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eines Grabens mit abgestuftem Querschnitt Die Erfindung geht aus
von einer Verbauvorrihtung zum Abstützen der Wände eines Grabens mit abgestuftem
Querschnitt, welche obere und untere Paare großflächiger Verbauplatten aufweist,
die an ihren Seitlichen Rändern gegen vertikale obere Stützen und gegen über den
oberen Stützen zum Graben inneren versetzte untere Stützen abgestützt sind, die
paarweise einander gegenüberstehend angeordnet und mittels Querstreben auf Abstand
gehalten sind und die an beiden Seiten Führungsschlitze aufweisen, in welche die
Verbauplatten mit ihren Rändern verschiebbar geführt sind und bei welcher die unteren
Stützen an den oberen Stützen über Führungsnuten und daring eingreifende Führungsschienen
in Stützenlängsrichtung verschiebbar geführt sind.
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Eine Verbauvorrichtung dieser Art ist aus der DE-PS 23 02 053 bekannt.
Dort weist die obere Stütze an ihrer grabeninneren Seite eine sich über die gesamte
Breite der Stütze sich erstreckende C-förmige Führungsnut auf, in welche die untere
Stütze mit einer Führungsschiene von unten einschiebbar ist, die von an ihrer grabenäußeren
Seite befindlichen Profilteilen gebildetist.
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Durch die formschlüssige Führung der unteren Stütze in der oberen
Stütze soll eine biegesteife Verbindung der beiden Stützen erreicht werden. Diese
bekannte Verbauvor-
richtung ist in der Praxis nicht brauchbar,
weil die umklammernden Teile der C-förmigen Führungsnuten der oberen Stützen in
die seitlichen Fühhungsschlitze der unteren Stützen hineingreifen, so daß die darin
geführten unteren Verbauplatten nicht aus den unteren Stützen nach oben herausgezogen
werden können, solange die unteren Stützen in die Führungsnuten der oberen Stützen
eingeschoben sind.
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die bekannte Verbauvorrichtung hat den weiteren Nachteil, daß das
Einschieben der unteren Stütze in die obere Stütze schwierig ist und nur außerhalb
des Grabens vorgenommen werden kann, so daß diese beiden Stützen nur gemeinsam in
einen zu verbauenden Graben eingesetzt werden können.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbauvorrichtung
zu schaffen, die sowohl zum Verbau tiefer Gräben als auch zum Verbau weniger tiefer
Gräben geeignet ist und die auch bei unterschiedlichen Einsatzfällen besonders leicht
zu handhaben ist.
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Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
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Die voneinander völlig unabhängigen oberen und unteren Stützen sowie
die darin geführten oberen und unteren Verbauplatten können einzeln, unabhängig
voneinander in einen teilweise ausgehobenen Graben eingesetzt und zu einer Verbauvorrichtung
zusammengesetzt werden. Es ist aber auch möglich, die Stützen eines oberen und unteren
Stützenpaares gemeinsam in den Graben einzusetzten und dann die oberen Verbauplatten
und danach die unteren Verbauplatten in die zugehörigen Stützen einzuschieben. Es
können aber auch vier oberen Stützen und zwei darin eingeschobene obere Verbauplatten
sowie vier untere Stützen zu einer standsicheren Verbaueinheit zusammengesetzt werden
und als Einheit in einen ganz oder teilweise ausgehobenen Graben eingesetzt werden.
Nachdem so das erste Ver-
baufeld geschaffen ist, können nach weiterem
Aushub des Grabens die unteren Stützen weiter in den Boden eingetrieben und die
unteren Verbauplatten in die Führungsschlitze der unteren Stützen eingeführt werden.
Die unteren Stützen können auch einzeln oder paarweise unabhängig von den oberen
Stützen in den Graben eingesetzt und in die Ebene des dazugehörigen oberen Stützenpaares
gebracht werden, so daß sie nach Auseinanderspreizen mit ihren Führungsschienen
in die Führungsnuten des oberen Stützenpaares eingreifen bzw. mit ihren Führungsnuten
die Führungsschienen des oberen Stützenpaares umgreifen. In umgekehrter Weise können
die unteren Stützen auch unabhängig von den oberen Stützen aus dem Graben herausgenommen
werden.
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Es ist zweckmäßig, in an sich bekannter Weise die Querschnitte der
oberen Stützen und der unteren Stützen gleich auszubilden. Dabei können die Führungsnuten
an der zum Graben inneren weisenden Seite der Stützen angeordnet sein oder aber
auch an der zur Grabenwand hinweisenden Seite der Stützen.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat den Vorteil, daß die Querschnitte
der oberen und unteren Stützen gleich ausgebildet sein können und daß bei besonders
tiefen Gräben auch mehrere Stützen übereinander angeordnet werden können. Trotz
des gleichen Stützenquerschnitts ist eine Anpassung an die aufzunehmenden Erddrücke
dadurch möglich, daß die Größe der Uberlappung der Stützen dem aufzunehmenden Erddruck
angepaßt wird.
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In weiterer Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die
oberen Stützen um etwa ein Drittel höher sind als die unteren Stützen und in die
oberen und unteren Stützen gleich hohe Normal-Verbauplatten einschiebbar sind, deren
Höhe etwas kleiner ist als die Höhe der unteren Stützen und für die längeren, oberen
Stützen noch eine Zusatzplatte vorgesehen ist, deren Höhe etwa halb so hoch ist
wie die Höhe einer Normal-Verbauplatte.
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Ferner wird vorgeschlagen, daß sämtliche Stützen mindestens zwei
Spreizenanschlüsse haben. Eine derartige Verbauvorrichtung ist geeignet, unterschiedlich
tiefe Gräben in einfacher Weise und zuverlässig zu verbauen, weil jedes Stützenpaar
mit den darin einschiebbaren Verbauplatten eine eigenständige Verbauvorrichtung
bildet und diese eigenständigen Verbauvorrichtungen in unterschiedlicher Weise miteinander
kombiniert werden können.
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Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
beschrieben.
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In der folgenden Beschreibung wird die Erfindung unter Bezugnahme
auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Die
Zeichnungen zeigen in Fig. 1 eine Stirnansicht einer erfindungsgemäßen Verbauvorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht der in Fig. 1 dargestellten Verbauvorrichtung, Fig. 3 eine
Seitenansicht auf den unteren Teil einer oberen Stütze und den oberen Teil einer
unteren Stütze, Fig. 4 eine Seitenansicht entsprechend Fig. 3 mit einer unteren
Stütze, die so weit wie möglich nach oben in die obere Stütze eingeschoben ist,
Fig. 5 eine Schnittansicht gemäß der Schnittlinie V-V in Fig. 4, Fig. 6 Draufsicht
und Fig. 7 Seitenansicht auf einen am unteren Ende der Stützen angeordneten, das
Herausgleiten der Verbauplatten verhindernden Anschlag.
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Die in Fig. 1 dargestellte Verbauvorrichtung zum Abstützen der Wände
eines Grabens mit abgestuftem Querschnitt weist obere und untere Paare großflächiger
Verbauplatten 1 und 2 auf, die an ihren seitlichen Rändern gegen vertikale obere
Stützen 3 und gegenüber den oberen Stützen 3 zum Grabeninneren versetzte untere
Stützen 4 abgestützt
sind. Die oberen Stützen 3 und die unteren
Stützen 4 sind paarweise einander gegenüberstehend angeordnet und mittels Querstreben
5,6 und 7 auf Abstand gehalten.
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Wie Fig. 2 zeigt, sind an beiden Seiten der oberen Stützen 3 und
unteren Stützen 4 Führungsschlitze 8 angeordnet, in welche die Ränder der Verbauplatten
1 und 2 verschiebbar geführt sind.
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Wie sich insbesondere aus Fig. 5 ergibt, werden die Führungsschlitze
8 an den beiden Seiten der Stützen 3 und 4 von je einem Führungsflansch 9 und einer
Reihe von Führungsrollen 10 gebildet, die um waagerechte Achsen 13 drehbar an den
Stützen 3 und 4 gelagert sind. An der zur Grabenwand hin weisenden Seite ist jede
Stütze 3 und 4 mit einer Führungsnut 11 versehen, in welche eine Führungsschiene
12 eingreifen kann, die sich an der zum Grabeninneren hinweisenden Seite der Stützen
3 und 4 befindet. Die Führungsnut 11 ist als U-förmiger Kanal ausgebildet, so daß
die in dieser Führungsnut geführte Führungsschiene 12 von der offenen Seite des
Kanals in den Kanal eingeführt werden kann. Zweckmäßigerweise sind die äußeren Ränder
des Führungskanals und/oder die vorderen Kanten der Führungsschienen abgeschrägt
oder gerundet, damit die Führungsschiene 12 sich selbstzentrierend in den Kanal
11 eingeführt werden kann.
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Wie die Fig. 1 zeigt, sind die oberen Stützen 3 von einer nur im
Bereich des oberen Endes der oberen Stützen 3 angeordneten Querstrebe 5 auf Abstand
gehalten, während die unteren Stützen 4 von mindestens zwei Querstreben 6 und 7
auf Abstand gehalten sind, von denen eine in Nähe des oberen Endes der unteren Stützen
4 angeordnet ist. Das untere Stützenpaar 4 kann auch nach dem Verbau des oberen
Stützenpaares 3 in den Graben eingesetzt werden und aus der in Fig. 1 dargestellten
gestrichelten Stellung. in die mit durchgezogenen Linien
dargestellte
Stellung abgesenkt werden.
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Die unteren Stützen 4 sind auf Stützrollen 16 abgestützt, die auf
waagerechten Achsen 17 drehbar an der oberen Stütze 3 gelagert sind. Die oberen
und unteren Stützen 3 und 4 sind im Querschnitt gleich ausgebildet. Die Seitenwände
der Führungsnut 11 sind von den Schenkeln zweier Winkelprofile 15 gebildet, die
auf die Seitenwände eines U-Profils 14 oder eines Kastenhohlprofils aufgeschweißt
sind Der andere, rechtwinklig zum ersten Schenkel stehende Schenkel der Winkelprofile
15 bildet die Führungsflansche 9 der Führungsschlitze 8.
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Der zum Grabeninneren hin vorspringende Teil des Kastenhohlprofils
bzw. des U-Profils 14 bildet die Führungsschiene 12, welche von der Führungsnut
11 der jeweils unteren Stütze umgriffen wird. Die freien Enden der Seitenwände des
U-Profils 14 sind über eine oder mehrere eingeschweißte Laschen 22, die insbesondere
am oberen und unteren Ende der Stützen 3 und 4 angeordnet sind, starr miteinander
verbunden.
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Wie die Fig. 3, 4 und 5 zeigen, weist die untere Stütze 4 im Bereich
ihres oberen Endes einen in die obere Stütze 3 eingreifenden Anschlag 18 auf, der
mit einem im Bereich des unteren Endes der oberen Stütze 3 angeordneten,die Verschiebbarkeit
der unteren Stütze 4 nach unten begrenzenden Anschlag 19 zusammenwirkt.
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Gemäß Fig. 4 ist im Bereich des oberen Endes der oberen Stütze 3
ein Anschlag 20 angeordnet, der mit dem Anschlag 18 der unteren Stütze 4 zusammenwirkt
und der die Verschiebbarkeit der unteren Stütze 4 nach oben begrenzt. Die Anschläge
19. und 20 werden dabei von Kanten der Laschen 22 gebildet. Der Anschlag 18 am oberen
Ende der Unteren Stütze 4 wird von einem Doppel-T-Profil gebildet. Dieses Profil
hat den Vorteil, daß in den Endstellungen der Anschlag 18 hinter die Lasche 22 greift,
so
daß beispielsweise beim Umspindeln oder beim gleichzeitigen Herausziehen der oberen
und unteren Stützen aus dem Graben sich die obere Stütze nicht von der unteren Stütze
unbeabsichtigt lösen kann.
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Wie die Fig. 1 zeigt, sind die oberen Stützen 3 um etwa ein Drittel
länger bzw. höher als die unteren Stützen 4. In den oberen Stützen 3.sind außer
den Verbauplatten 1, deren Größe der Größe der unteren Verbauplatten 2 entspricht,
Zusatzplatten 1' eingeführt, deren Höhe nur noch halb so groß ist wie die Höhe der
Normal-Verbauplatten 1 und 2. Alle Stützen 3 und 4 sind mindestens mit zwei Spreizenanschlüssen
versehen, von denen jeweils einer etwa in halber Höhe der Stützen und ein weiterer
Spreizenanschluß am oberen Ende der Stützen angeordnet ist.
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Diese Verbauvorrichtung bildet ein neuartiges Verbausystem, das geeignet
ist, Gräben von geringer Tiefe aber auch Gräben von sehr großer Tiefe zu verbauen.
Die oberen Stützen 3 sind zum Beispiel 3,60 m lang, so daß sie Verbauplatten 1 aufnehmen
können, die 2,30 m hoch sind und Zusatzplatten 1', die 1,25 m hoch sind. Die Unterteilung
der oberen Verbauplatte in eine Normal-Verbauplatte und eine Zusatzplatte 1' ist
vorteilhaft, weil eine Verbauplatte mit einer Höhe von 3,55 m nicht ohne weiteres
transportabel ist. Die unteren Stützen 4 sind etwa 2,80 m lang und können eine 2,30
m hohe Verbauplatte 2 aufnehmen. Die Verbauplatten 1 und 2 sind also unter sich
gleich. und werden von Normal-Verbauplatten gebildet. Die langen Stützen 3 und auch
die kürzeren Stützen 4 können mit den darin einschiebbaren Verbauplatten 1,1' und
2 zu standsicheren, randgestützten Verbaueinheiten zusammengesetzt werden, die als
Ganzes in einen ausgehobenen Graben eingesetzt werden können.
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Es ist auch möglich, die oberen Stützen 3 mit den da-
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einliegenden unteren Stützen 4 und oberen Verbauplatten 1 als randgestützte Verbaueinheit
in ein erstes -Verbaufeld einzusetzen. Beim weiteren Aushub können die unteren Stützen
4 in den Graben abgesenkt werden und die unteren Verbauplatten in die unteren Stützen
4 eingeführt werden.
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Die unteren Stützen 4 können aber auch später paarweise in den Graben
abgesenkt und in die Ebene der oberen Stützen 3 gebracht werden und durch Auseinanderspreizen
so gegen die oberen Stützen 3 gedrückt werden, daß die Führungsnuten 11 der unteren
Stützen die Führungsleisten 12 der oberen Stützen umfassen. Diese Verbaumethode
ist vorteilhaft, wenn nur kleine Bagger zur Verfügung stehen.
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Die Elemente der neuen Verbauvorrichtung lassen sich vielfach variieren,
zum Beispiel a) Grabentiefe 2,30 m: zum Verbau dieses Grabens werden nur kurze Stützen
4 und darin eingeschobene Normal-Verbauplatten 1 oder 2 benutzt.
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b) Grabentiefe ca. 3,50 m: zum Verbau dieses Grabens werden nur längere
obere Stützen 3 benutzt, in welche Normal-Verbauplatten 1 oder 2 und Zusatzplatten
1' eingeführt werden.
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c) Grabentiefe ca. 4,50 m: zum Verbau dieses Grabens werden oben und
unten kurze Stützen 4 benutzt, in die je eine Normal-Verbauplatte 1 und 2 eingeführt
werden.
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d) Grabentiefe 5,75 m: zum Verbau dieses Grabens werden oben lange
Stützen 3 und unten kurze Stützen 4 oder umgekehrt benutzt und in die langen Stützen
werden Normal-Verbauplatten 1 oder 2 und je eine Zusatzplatte 1' eingeführt und
in die kurzen Stützen nur jeweils eine Normal-Platte 1 oder 2.
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e) Grabentiefe ca. 7 m: zum Verbau dieses Grabens werden zwei lange
Stützen in gestufter Anordnung benutzt und in die unteren und oberen Stützen jeweils
eine Normal-Verbauplatte 1 bzw. 2 und je eine Zusatzplatte 1' eingeführt.
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Man kann auch drei Stützenpaare staffeln, um noch tiefer zu kommen.
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Sofern die langen Stützen 3 unmittelbar neben ,dem oberen Spreizenanschluß
einen dritten Spreizenanschluß haben, dann ist es möglich, auch bei einem Stufenverbau
den oberen Verbau allein als standsichere Einheit in einen teilweise ausgehobenen
Graben einzusetzen. Dies ist sonst nur möglich, wenn zusammen mit den oberen Stützen
3 auch die unteren Stützen 4 mit je zwei Spreizen 6 und 7 eingesetzt werden, und
die Hubvorrichtung nur an dem inneren Stützenpaar angreift. Zweckmäßigerweise sind
die unteren Stützen 4 zumindest im eingeschobenen Zustand mittels Steckbolzen an
die oberen Stützen festlegbar, so daß die Hubvorrichtung auch an den oberen äußeren
Stützen 3 angreifen kann, um die Verbauvorrichtung als standsichere Verbaueinheit
in ein erstes Verbaufeld abzusetzen.
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Damit die Verbauplatten nicht nach unten aus den Führungsschlitzen
8 der Stützen 3 und 4 herausrutschen können, ist es notwendig, in den Führungsschlitzen
8 Anschläge 21 anzuordnen , welche eine eingeschobene Verbauplatte 1 oder 2 in unterster
Lage in der Stütze 3 oder 4 festhält. Vorteilhafterweise ist der Anschlag 21 derart
aus den Führungsschlitz 8 heraus ausklappbar, daß beim Einschieben einer Verbauplatte
in die Stütze 3 bzw. 4 der Anschlag 21 selbsttätig in Sperrstellung fällt, während
beim Aufschieben einer Stütze 3 oder 4 auf den Führungsrand einer Verbauplatte der
Anschlag 21, wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, selbsttätig in öff-
nungsstellung
geschwenkt wird. Der Anschlag 21 wird von einem um die Achse 23 verschwenkbaren
Hebel gebildet, der in seiner öffnungsstellung gegen einen Anschlagbolzen 24 stößt
und der in seiner Schließstellung mit seinem ausschwenkbaren.Ende am Führungsflansch
9 des Führungsschlitzes 8 anlieg. Damit die Stützen 3 und 4 leichter über die Führungsränder
der Verbauplatten 1 oder 2 geschoben werden können, sind an den unteren Enden der
Führungsschlitze Einführungstrichter 25 angeordnet.
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Wie sich aus den Fig. 5 und 7 ergibt, sind an den Innenseiten der
Führungsflansche 9 Leisten 26 angeordnet, die mit Leisten 27 zusammenwirken, welche
an den Verbauplatten 1, 1' und 2 angebracht sind. ueber diese Leisten 26 und 27
wird eine formschlüssige Verbindung der Verbauplatten 1 und 2 mit den Stützen 3
und 4 in Grabenlängsrichtung erreicht.
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Die Führungsrollen für die Verbauplatten und die Stützrollen für
die unteren Stützen sind gleich ausgebildet, jedoch sind die Achsen der Stützrollen
gegenüber den Achsen der Führungsrollen zum Grabeninneren hin versetzt, damit diese
frei drehbar sind, wenn die obere Verbauplatte 1 in die obere Stütze 3 eingeschoben
ist.
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Dieser Versatz ist aus Fig. 1 nicht ersichtlich. Es genügt, daß dieser
Versatz nur 1 bis 3 mm beträgt.
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In Fig. 1 sind an den oberen Stützen 3 insgesamt nur sieben Führungsrollen
10 und Stützrollen 16 angeordnet. Es ist zweckmäßig, bei einer Stütze 3 von 3,60
m Länge mindestens drei Stützrollen 16 und sieben Führungsrollen 10 anzuordnen,
die in gleichen Abständen über die Länge der Stützen 3 verteilt sind.
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Bezugszeichenliste 1 obere Verbauplatte 1' Zusatzplatte 2 untere Verbauplatte
3 obere Stütze 4 untere Stütze 5 Quer strebe 6 Querstrebe 7 Querstrebe 8 Führungsschlitz
9 Führungsflansch 10 Führungsrollen 11 Führungsnut 12 Führungsschiene 13 Achsen
der Führungsrollen 14 U-Profil 15 Winkelprofil 16 Stützrollen 17 Achse der Stützrolle
18 Anschlag 19 Anschlag 20 Anschlag 21 Anschlag 22 Lasche 23 Achse 24 Anschlagbolzen
25 Einführungstrichter 26 Leiste 27 Leiste