DE3243884A1 - Verfahren zur herstellung einer schlauchfoermigen folie - Google Patents
Verfahren zur herstellung einer schlauchfoermigen folieInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung schlauchförmiger Folien aus thermoplastischem Harz und
insbesondere Verbesserungen eines Verfahrens zur Kühlung von geschmolzenem Harz, das aus einer Strangpreß- bzw.
Spritzform extrudiert bzw. stranggepreßt wurde.
Bei der Herstellung einer geblasenen Folie ist es zur Erzielung einer hohen Formungsgeschwindigkeit (eines hohen
Extrusionsausstoßes), um die Leistungsfähigkeit zu verbessern und eine hohe Folienqualität zu erzielen, notwendig,
ein geschmolzenes Harz in zufriedenstellender Weise zu kühlen.
Bisher bediente sich das üblichste Verfahren zur Herstellung einer geblasenen Folie einer Anordnung, bei der nur
ein Luftring zur Abgabe von .kühlluft in einer Extrusionsrichtung
des Harzes an einer Strangpreßform angeordnet
20 ist und Kühlluft auf die äußere Umfangsoberfläche des
geschmolzenen Harzes, das in Schlauchform extrudiert wurde, unter Verwendung dieses Luftrings geblasen wird.
Jedoch begleitet bei dem Verfahren der beschriebenen Art ein Heißluftstrom, der auf eine hohe Temperatur durch
Wärmeaustausch mit dem geschmolzenen Harz hoher Temperatur unmittelbar nachdem das Harz aus der Strangpreßform
extrudiert wurde, die Strömung längs der äußeren Umfangsoberfläche des Harzes während eines langen Zeitraums,
wodurch es nicht mü^lich wird, nine i-ufriedenstellende
Kühlwirkung den schlauchförmigen Harzes zu erzielen. Wird
darüber hinaus die Abströmgeschwindigkeit der Kühlluft vergrößert, um die Kühlwirkung zu Verstärken, so wird
die Formungsstabilität bis zu einem großen Ausmaß behindert und es besteht daher eine Begrenzung hinsichtlich
der Verbesserung des Kühleffekts durch das Verfahren der beschriebenen Art.
Es wurde nunmehr ein Verfahren empfohlen, bei dem zwei
Luftringe zur Abgabe von Kühlluft in einer Extrusionsrichtung
des Harzes in zwei Stufen in senkrechter Richtung (JA-ÜS 14· 6764/78 der Kokai und JA-AS 14295/82 der
Kokoku) vorgesehen sind, sowie ein anderes Verfahren, bei dem ein Vakuum-Anzugsmechanisraus zwischen den vorstehend
genannten Luftringen, angeordnet in zwei Stufen, vorgesehen ist, und ein Heißluftstrom mit hoher Temperatur,
der von dem üußeren Umfangsteil des schlauchförmi-0
gen Harzes erwärmt wird, von dem äußeren Umfang des Harzes mittels dieser Vakuum-Abzugsvorrichtung entfernt
wird (JA-Oß 29370/79 der Kokai).
Jedoch sind bei den vorstehend beschriebenen Verfahren !5 die Mechanismen kompliziert, insbesondere im Falle der
Bereitstellung eines Vakuum-Abzugsroechanismus wird eine
Installation großen Maßstabs erforderlich, ist die Arbeitssteuerung schv/ierig durchzuführen und es ist nur schwierig
möglich, eine stabile Erzeugung hoher Geschwindigkeit zu erzielen. Darüber hinaus war abgesehen von den vorstehend
beschriebenen Verfahren beispielsweise ein Verfahren zur Kühlung des schlauchförinigen Harzes mit Wasser
von außen oder innen bekannt, jedoch war in gleicher Weise wie vorstehend, die Installation sehr kompliziert
und die Arbeitssteuerung war nur schwierig durchzuführen.
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung eines Verfahrens zur Herstellung schlauchförmiger Folien, für das
keine komplizierte Vorrichtung benötigt wird, dessen Betrieb leicht en"oljOxi katin, und bei den darüber hinaus
die Kühlwirkung groß ist und"eine Folie hoher Qualität
leicht mit hoher Geschwindigkeit gebildet werden kann.
Um das vorstehend beschriebene Ziel zu erreichen, wird erfindungsgemäß vorgesehen, daß Kühlluft gegen das
schlauchförmige Harz, das aus einer'Strangpreßform extrudiert
wird, zumindest von einer Stelle von nahe der Strangpreßform bis nahe einem Blasen-Expansions-Endpunkt in
ι einer Kxtrusionsrichtung des Harzes und in einer Sichtung
entgegengesetzt zur Extrusion des Harzes ausgeblasen wird, so daß ein Heißluftstrom daran gehindert wird, den Harzfluß
zu begleiten und die Kühlluft an einer Stelle nahe einem Blasen-Expansions-Gebiet ausgeblasen wird, bei dem
es sich um ein Gebiet handelt« das die Kühlung am meisten erfordert, wodurch das schlauchförmige Harz gekühlt wird.
Im folgenden werden die beigefügten Figuren kurz erläutert.
Fig. 1 stellt eine Querschnittsansicht dar, die den Umriß der Anordnung einer Herstellungsvorrichtung
zeigt, auf die eine erste Ausführungsform des Verfahrens zur Herstellung schlauchförmiger Folien
gemäß der Erfindung angewendet wird.
Fig. Il ist eine vergrößerte Querschnittsansicht, die ein
Beispiel für die Bauweise des Luftrings darstellt, der in der vorstehenden Herstellungsvorrichtung
verwendet wird.
Fig. 3 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht, die die
wesentlichen Teile des Luftrings zeigt. 25
Fig. 4 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht, die ein
weiteres Beispiel für den in der Herstellungsvorrichtung verwendeten Luftring zeigt.
jjio »''if^ ^ h\3, <·) sind Querschnittsansichte« der Umrisse
der Anordnung der Herstellungsvorrichtungen, auf die zweite bis sechste Ausführungsformell angewendet
werden.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
genauer beschrieben..
Die i'ig. 1 zeigt den Umriß der Herstellungsvorrichtuiig,
die für eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens zur Herstellung schlauchförmiger Folien anwendbar ist. In diener Figur wird das geschmolzene Harz
3 kontinuierlich aus dem ringförmigen Schlitz 2 einer Strangpreßform 1 zur Erzielung eines schlauchförmigen
Harzes 4- extrudiert. In dieses schlauchform!ge Harz 4-wird
Druckluft unter einem Druck mit vorbestimmten! Wert,
die durch einen Lufteinschlußweg 5 der Strangpreßform 1 beschickt wird, eingeschlossen. Aufgrund des Innendrucks
dieser Druckluft wird das schlauchfö'rmige Harz 4- auf ein
vorbestimmtes Aufblasverhältnis ausgedehnt, durch nicht
dargestellte Haltewalzen, die - falls sie dargestellt wären - oben in der Zeichnung angeordnet wären, beinr Kühlen
und ü'eatwcrden dea so expandierten achleu.chförmif;en
Harzes 4- gehalten bzw. geklemmt und mit einer vorbestimmten
Geschwindigkeit kontinuierlich aufgenommen.
Als I'laterialien für das geschmolzene Harz 3 können beispielsweise
übliche thermoplastische Harze genannt werden, wie Polyäthylen niedriger Dichte, kettenförmiges
Polyäthylen niedriger Dichte, Polyäthylen hoher Dichte, Polypropylen, Polystyrol, Äthylen-Vinylacetat-Copolymeres,
Polyvinylchlorid, und dergleichen.
Das aus der Strangpreßvorrichtung Λ extrudierte schlauchförmige
Harz 4· weist während seiner Bewegung von der Strangpreßform zu einer Stelle vorbestimmter Höhe im
wesentlichen den gleichen Durchmesser auf und wird anschürend
rajch iu ο Lricn BlaDen-Expansions-Oebiet expandiert
und es erscheint darauf eine Kattierun^slinie (frost line) Jb' unmittelbar vor dem Endpunkt der Blaoenausdehnung.
Unter Endpunkt der Blasenausdehnung ist hier ein Punkt zu verstehen, bei dem das schlauchförmige Harz
4· einen endgültigen Durchmesser vorbestimmten Wex'ts erhalt
i nachdem das schlauchförmige Harz 4, das in seinem
Durchmesser in dea Blasenausdehnungsgebiet ausgeweitet
Wüf4e, schließlich seine Ausdehnung beendet, und die
ι Mattierungslinie P bezeichnet eine Grenzlinie» bei der
eine rasch geänderte fransparenz des schlauchförmigen
Harzes 4 von außen ersichtlich ist, wobei sich die Grenzlinie bildet, wenn das sehlauchförmige Harz 4, das aus
der ütrangpreßform 1 extrudiert wurde, sich vom geschmolzenen
Zustand zum verfestigten Zustand ändert. In dem
schlauehförmigen Harz 4 ist ein säulenförmiger Zentralkern 6 an der Strangpreßform 1 befestigt. Es kann sich
dabei beispielsweise um einen Zentralkern 6 handeln, wie er in der JA-AS 46296/80 C&okoku) beschrieben ist» oder
dergleichen.
Kin Luftring 11 ist an einer Zwischenstelle zwischen der Ötrangpreßform 1 und der Mattierungslinie ¥ derart angeordnet,
daß er das schlauchförmige Harz 4 umgibt und die Höhe des Luftrings π ist variabel.
Wie in der J?ie- 2 vergrößert darßosteilt, ist der Luftring
11 mit einem ringförmigen Hohlteil 15 ausgerüstet,
das im Querschnitt im wesentlichen viereckig bzw. quadratisch
ist, wobei es sich um einen Hauptkörper des Luftrings
handelt, dor einen ringförmigen Strömungsweg 12 aufweist. Verbunden mit diesem ringförmigen Hohlteil 15
ist ein Luftbeschickungsrohr 14, durch das Kühlluft für das thermoplastische Harz in de« ringfön&igen LuftstrÖ-mungsweg
12 beschickt wird.
Die innere Umfangskante 15 des ringförmigen Hohlteils 13
ist mit einem mit Gewinde versehenen Deil 16 über seinen
fjoa.'Ai'iton Umfang; versehen, und das Zenfcralteil der inneren
Umfangukante I^ ist durchdrungen von einer Luftausströmöffnung
1V mit vorbestimmten Breite in deren Uafangsrichtunß.
Gewinde, die an der äußeren Umfangskante des ringförmigen oberen Flügels 1& ausgebildet sind, sind in schraubbarer
Weise mit dent Gewindeteil 16 gekuppelt, das an der Seite der Extrusionsrichtung des Harzes der inneren
Umfangskante 15» bezogen auf die LuftausströmungsÖffnung
1?, angeordnet ist, das heißt, an der oberen Seite der
Zeichnung, während Gewinde, die an der äußeren Umfangskante des ringförmigen unteren Flügels 19 in verschraubbarer
Weise an den mit Gewinde versehenen Teil 16 gekuppelt sind, der an der Seite entgegengesetzt zur Extrusionsrichtung
des Harzes angeordnet ist, wodurch Luft, die aus der Luftausströmöffnung 17 ausströmt, gegen das
innere zentrale Teil des ringförmigen Hohlteils 13 geführt
wird.
Zwischen dem oberen Flügel 18 und dem unteren Flügel 19 befindet sich eine ringförmige Trennplatte 20. Die innere
Umfangsendkante der Trennplatte 20 steht leicht über den oberen Flügel 18 und den unteren Flügel 19 in Richtung
auf das innere Zentralteil des ringförmigen Hohlteils hinaus und diese Kante ist mit einer vorstelenden Kante
21 versehen, die sich in einem vorbestimmten Wert nach oben und nach unten erstreckt.
Die äußere Umfangskante der Trennplatte 20 liegt am zentralen Teil der Luftausströmöffnung 17 und ist an das
ringförmige Hohlteil 13 durch mehrere Befestigungsteile
21A befestigt, die in vorbestimmten Abständen in Umfangsrichtung an der äußeren Umfangskante ausgebildet sind,
wodurch Luft, die aus der Luftausströmöffnung 17 strömt, durch die Trennplatte 20 in zwei Teile aufgespalten wird.
Die Luft, die durch eine Öffnung läuft, die durch die Trennplatte 20 und den oberen Flügel 13 definiert wird,
v/ird von einem nach oben gerichteten Schlitz 22 abgegeben, bei dem es sich um einen Schlitz zur Abgabe von Kühlluft
handelt, der durch die innere Umfangsseitenendkante des oberen Flügels 18 und die vorstehende Kante 21 in Extrusionsrichtung
des Harzes definiert ist, während die Luft, die durch eine Öffnung» die zwischen der Trennplatte 20
und dem unteren Flügel 19 gebildet wird, von einem nach abwärts gerichteten Schlitz 23 abgegeben wird, bei dem es
ι sich um einen Kühlluftabgabeschlitz in entgegengesetzter
dichtung zur Extruaionsrichtung des Harzes handelt.
Zusätzlich werden die Breiten des nach oben gerichteten Schlitzes 22 und des nach unten gerichteten Schlitzes 23
kontinuierlich verändert, entweder in erweiternder oder in verengender Sichtung, durch Einstellen der über Gewinde
gekuppelten Stellungen des oberen Flügels 18 bzw. des unteren Flügels 19 am Gewindeteil 16, derart, daß die
von dem aufwärts gerichteten Schlitz 22 und dem nach unten
gerichteten Schlitz 23 abgegebenen Luftmengen kontinuierlich
oder stufenlos eingestellt werden können.
Die Fig· 3 zeigt genauer ein bevorzugtes Beispiel für die
Bauweise der Schlitze 22 und 23 des Luftrings 11 für den
Fall, daß der Luftring 11 an einer Stelle näher dem unt.eren Teil der Zeichnung angeordnet ist, das heißt, näher
der Seite der Jutrangpreßforia 1 als dem ßlasen-Expansions-Gebiet,
in gleicher Weise wie in der vorliegenden Ausführungeform.
In dieser Zeichnung wird das Verhältnis der Breite A der
vorstehenden Kante 21 in der Extrusionsrichtung des Harzes und der Breite B der vorstehenden Kante 21 in der
25 Richtung entgegengesetzt zur Extrusion des Harzes in
geeigneter Weise auf einen bevorzugten Wert für das zu verwendende Harz und das Formungsverfahren (Blasenform)
und dergleichen geändert. Ein Zwischenraum M zwischen dem oberen Flügel 18 und der Trennplatte 20 und ein Zwi-
HO achenrauia N zwischen dem unteren Flügel 19 und der Trennplatte
2ü befinden sich im wesentlichen in der Beziehung 1 <Μ/ίί
< 10. Darüber hinaus betragen die durch X und Z in der Zeichnung- angegebenen Winkel im wesentlichen ?5°
unfit ,der durch Y in der Zeichnung angegebene Winkel beträgt
im wesentlichen 45°, wodurch die Kühlluft, die aus
dem nach aufwärts gerichteten Schlitz 22 abgerührt wird,
in schräger iUchtung gedrosselt wird.
ÜBiORIGINAL
Im folgenden wird der Betrieb der vorliegenden Ausführungsform
beschrieben.
Das aus der ötrangpreßform 1 extrudierte schlauchförmige
Harz 4- wird durch die Kühlluft, die in Abwärtsrichtung
aus dem nach unten gerichteten Schlitz 2J des Luftrings
11, das heißt in liichtung entgegengesetzt zur Extrusion des Harzes, ausströmt, gekühlt. In diesem i'all wird erwärmte
Luft über der Strangpreßform 1 aus der Nachbarschaft
des äußeren Umfangs des schlauchförmigen Harzes 4
durch die Luft abgetrieben, die in Abwärtsrichtung aus dem Luftring 11 ausströmt, so daß die erwärmte Luft daran
gehindert wird, den Umfang des schlauchförmigen Harzes 4 zu umgeben und von dem Fluß des schlauchförmigen Harzes
15 begleitet zu werden.
Das schlauchförmige Harz 4 weist beim Extrudieren aus
der Strangproliform 1 eine geringe Schmelz spannung auf,
wird jedoch wirksam durch den nach abwärt« gerichteten
Schlitz 23 gekühlt, wodurch die Schmelzspannung progressiv
in der Extrusionsrichtung des Harzes ansteigt, so daß ein stabiler Zustand davon selbst beim Arbeiten mit hoher
Geschwindigkeit aufrechterhalten werden kann.
Das schlauchförmige Harz 4, das den Luftring 11 passiert hat, wird weiter durch die Kühlluft gekühlt, die aus dem
nach oben gerichteten Schlitz 22 ausströmt, wird zu einer Blase in dem Blasen-Expansions-Gebiet expandiert und
es bildet sich eine Mattierungslinie F an einer vorbösfci;arr.ton
Siello dio:;er Blase. In diesem iVall wird die
Kühlluft gegen das Ülasen-Ausdehnungs-Gebiet geblasen,
das eine äußerste Kühlung aus kurzer Entfernung benötigt und dementsprechend wird die Kühlluft, die sich bei
niedriger Temperatur befindet und durch die Strömungsgeschwindigkeiten nicht geschwächt ist, gegen das Blasen-Ausdehnungs-Gebiet
geblasen.
-ze/ik
Darüber hinaus tritt über dem Luftring 11 kein derartiger Zustand ein, bei dem Luft, die durch das schlauchförmige
Harz 4 unter demLuftring 11 erwärmt wurde, den äußeren Umfang des schlauchförmigen Harzes 4- begleitet. Deiaentsprechend
wird das schlauchförmig Harz 4 insgesamt wirksam durch die Luft gekühlt, die von dem nach oben gerichteten
Schlitz 22 abgegeben wird.
Wie vorstehend beschrieben wird das schlauchförmige Harz
4 wirksam unter bzw. über dem Luftring 11 gekühlt und die Mattierungslinie I1' wird in einem vorbestimmten Zustand
gehalten, selbst wenn bei hoher Geschwindigkeit erzeugt wird.
Die Lage in der der Luftring 11 angeordnet ist, ist variabel
am Zwicchenpunkt zwischun der ütrangpreiJform 1 und
der Mattiox'uiißölinie F gehalten, und kann an einem geeigneten
Punkt angeordnet werden, in Abhängigkeit von der Art des zu extrudierenden Harzes, den Herstellungsbedingungen
und dergleichen. Wird jedoch, wie bei der vorliegenden Ausführungsform, das Kühlen mittels des Luftrings
11 mit einem geringen Durchmesser im Vergleich mit dem des schlauchförmigen Harzes 4 nach beendeter Expansion
des Harzes 4· durchgeführt, wenn die Lage des Luftrings
25 11 äußerst nahe der Strangpreßform 1 ist, so wird die
Kühlung mittels des nach unten gerichteten Schlitzes 23
nicht in zufriedenstellender Weise erzielt und im Gegensatz hierzu tritt, wenn sich der Luftring 11 äußerst nahe
der Mattierungslinie F befindet, die Möglichkeit auf,
30 daß dt;-:· idng 11 in Kontakt mit dem schlauchf örmigen
Harz 4 great, usw. wodurch die Stabilität gefährdet wird. Dementsprechend wird normalerweise die Lage des
Luftrings 11 im Bereich von 1/10 H - 9/10 H eingestellt, wobei H die Höhe von der Strangpreßform 1 bis zur Hattie-
35 rungslinie i" darstellt.
Kühlluft-Um dievMenge der aus dem Luftring 11 in die Extrusionsrichtung
des Harzes und in die Richtung entgegengesetzt
-yf- /15
zur Extrusion des Harzes einzustellen, sollten der obere
Flügel 18 und der untere Flügel 19 in bezug auf das ringförmige Hohlteil 15 als Hauptkörper des Luftrings gedreht
werden, derart, daß die ßchlitzbreiten des nach aufwärts gerichteten Schlitzes 22 bzw. des nach unten gerichteten
Schlitzes 23 eingestellt werden können.
In der vorliegenden Ausführungsform mit der vorstehend beschriebenen Anordnung kann das Harz äußerst wirksam
gekühlt werden und es treten keine unzureichende Kühlung und unregelmäßige Kühlungsbedingungen selbst bei Erzeugung
mit hoher Geschwindigkeit auf, und unregelmäßiges Blasen (das heißt der Durchmesser des schlauchförmigen Harzes
wird unregelmäßig erweitert oder verringex^t) und Bewegungen
in Zick-Zack-Weise werden verhindert; derartige Vorteile führen dazu, daß die Folie keine Unregelmäßigkeiten
in der Dicke und Breite, keine Falten und dergleichen aufweist und in stabiler Weise bei hoher Produktionsfähigkeit
hergestellt werden kann.
Darüber hinaus kann das schlauchförmige Harz 4- in zufriedenstellender
Weise selbst bei Erzeugung mit hoher Geschwindigkeit gekühlt werden derart, daß die Mattierungslinie F
in vorbestimmter Lage gehalten werden kann. Daher ist es nicht möglich, daß ein Blockieren durch die Haltewalzen
auftritt.
üblicherweise ist das geschmolzene Harz J, das bei der
vorliegenden Ausführungsform verwendet wird, ein thermoplastisches
Harz. Kino zufriedenstellende Kühlung kann bei Polyäthylen niedriger Dichte mit niedriger Schmelzspannung,
Polypropylen und so weiter erzielt werden, deren Bildung mit hoher Geschwindigkeit und in großer
Dicke schwierig waren, sowie bei Polyäthylen hoher Dichte und dergleichen, wobei bisher die Höhe der Mattierungslinie
F vergrößert werden mußte, so daß die Verarbeitung der vorstehend beschriebenen Harzmaterialien mit
hoher Geschwindigkeit stabil und bei hoher
-y(- Ak
Produktionsleistungsfähigkeit durchgeführt werden kann.
Darüber hinaus können die Mengen der Kühlluft, die in die Extrusionsrichtung des Harzes und in die Richtung entgegenßesetzt
zur Extrusion des Harzes geblasen werden, und die Ausblaswinkel leicht unabhängig voneinander und
stufenlos eingestellt werden, durch Einstellen der über Gewinde verbundenen Teile an den mit Gewinde versehenen
Teilen 16 der oberen Flügel 18 und des unteren Flügels 19· Dementsprechend können die optimalen Kühlbedingungen
je nach der Art des Harzes, den Herstellungsbedingungen, dem Zweck der Bildung und dergleichen leicht verwirklicht
werden.
Im folgenden wird die vorliegende Ausführungsform unter
ßozufsnahme auf die Beispiele und Vergleichsversuche näher
erläutert.
Polyäthylen mit hoher Dichte (Dichte 0,955 g/cm*, Schmelzindex
0,05 s/10 min) wurde auf einer Strangpreßform mit einem ringförmigen Schlitz 2 mit einem Durchmesser von
80 mm in einem Extruder mit einem Bohrungsdurchmesser von 55 nun extrudiert, wodurch eine geblasene Folie mit
einer gefalteten Breite von 550 mm und einer Dicke von
25yura gebildet wurde. In diesem Fall wurde ein Zentralkern
6 mit einem Durchmesser von 95 nun und einer Länge
von 500 mm verwendet.
30 itormun^stemperatur: 200 0C
Kühluielhode: Ein Luftring 11 (mit exnem Innendurchmesser
von 130 mm), mit Luftabgabeschlitzen 22 und 23 (Breite
A beträgt 20· mm, Breite B beträgt 10 mm) in die Extrusionsrichtung des Harzes und in der zur Extrusion des
Harzes entgegengesetzten Richtung, wurde an einem Punkt in einem Abstand von 50 mm von der Strangpreßform 1 im
ersten Beispiel, an einem Punkt im Abstand von 100 mm von der Strangpreßform 1 im zweiten Beispiel, und an
einem Punkt im Abstand von 200 mm von der Strangpreßform 1 im dritten Beispiel, zwischen der Strangpreßform 1 und
der Mattierungslinie F der Blase angeordnet, und die Kühlluft
wurde sowohl in der Extrusionsrichtung des Harzes als auch in der Richtung umgekehrt zur Extrusion des
Harzes abgegeben.
Der Harzausstoß, dor zu einer stabilen Herstellung geeignet war, wurde untersucht, und die Ergebnisse sind in der
!0 Tabelle I aufgeführt.
Der Harzextrusionsausstoß, der zur stabilen Erzeugung !5 geeignet war, wurde unter den gleichen Bedingungen wie
in den vorstehenden Beispielen 1 bis 3 untersucht, mit
der Ausnahme, daß nur ein Luftring mit eint Abgabe in der Extrusionsrichtung des Harzes auf der Strangpreßform
ausgebildet war. Die Ergebnisse sind in der Tabelle I aufgeführt.
BAD ORIGINAL
Bsp. 1 Bsp. 2 Bap, 3 Vergl.Vers.1
Verhältnis der Luftmengen,
die aus dem Luftring in Extrusionsrichtung des Hax'zes und in der
.Richtung entgegengesetzt zur Extrusion des Harzes ab- 5:1
gegeben wurden
O&ctrusionsrichtung: Jtiichtung entgegengesetzt
zur Extrusion)
Lage des LuItrings von der Strangpreßform
(mm) 50 100 200
Lage der Mattierungo-
linie von der ütrang- ^ ^q0
preßform (mm)
Harzextrusionsausstoß, der stabil geformt werden konnte
(kg/h) 55 60 65
fiAÖ OFHQINAL
1 Beispiele 4 bis 6
Mit der Ausnahme, daß der Harzextrusionsausstoß auf 40 kg/h eingestellt wurde und die Faltungsbreite der
gebildeten Folie 400 mm betrug, wurde unter Verwendung des gleichen Harzes und des gleichen Extruders bei der
gleichen Bildungstemperatur wie in den vorstehenden Beispielen 1 bis 3 gearbeitet. In diesem Falle wurde
die Bildungsstabilität Tür die verschiedenen Dicken untersucht, wobei die Höhe des Luftrings 11 geändert
wurde und die Ergebnisse sind in der Tabelle II aufgeführt.
VerKleichsversuch
2
Die liildungaijtabilLtiit wurde in gleiche!* Weise wie m
den Beispielen 4 bis G unter den gleichen χ- jdingungen
wie in den Beispielen 4 bis 6 untersucht. Jedoch wurde ein üblicher Luftring (mit einem Innendurchmesser von
130 mm) zum Ausstoß von Luft nur in der Extrusionsrichtung
des Harzes an der Strangpreßform vorgesehen. Die Ergebnisse sind in der Tabelle II aufgeführt.
er
co
O
to
cn
CJi
| 60 100 120 140 |
Bs-D. 4 | Bsp. 5 | Bsp. 6 | VerKl.Vers.2 | |
| Verhältnis der Luftmengen, die von den Luftring in Aufwärts- und Ab wärt srichtung .abgegeben wurden (aufwärts ; abwärts) |
4 : 1 | 3 : 1 | 2 : 1 | ||
| Hone des Luftrings von der Strang- preßforn (mm) |
50 | 100 | 200 | 0 | |
| Höhe der Nattierun^slinie von der Strangpreßform (mm) |
400 | ||||
| Formungsstabilität für verschiedene iilmdicken |
gut instabil nicht forn- bar nicht form bar |
gut gut gut instabil |
gut gut gut gut |
instabil nicht form bar nicht form bar nicht form bar |
CO OO QO
• ·
Aus den vorstehenden Beispielen und Vergleichsversuchen ist ersichtlich, daß die vorliegende Au3führungsform eine
ausgezeichnete Kühlung, eine stabile Durchführung der Extrusion bei hoher Geschwindigkeit und bei großem Extrusionsausstoß
und darüber hinaus auch die Erzeugung einer Folie großer Dicke ermöglicht.
Bei der Durchführung verschiedener Ausführungsformen der Erfindung können die Befestigungsstellen sowohl des oberea
Flügels 18 als auch des unteren Flügels 19 und des Luftrings 11 an das ringförmige Hohlteil 13 durch dan
mit Gewinde versehene Teil 16 variabel gemacht werden, jedoch kann diese spezielle Form durch eine Form ersetzt
werden, in der entweder eine der Befestigungsstellen verschiebbar gemacht ist, oder durch eine andere, in der
beide Befestigungsstellen fest angeordnet sind, wie Ln der Fig. 4 dargestellt. In diesem Falle wir4 es möglich,
wenn die Einstellschrauben 24 an vorbestimmten Abständen an dem Umfangsteil auf der Trennplatte 20 derart angebracht
sind, daß die vorderen Enden der Einstellschrauben 24 drehbar und axial nicht bewegbar sind und die Einstellschrauben
24 über Gewinde mit dem oberen Flügel 18 gekuppelt sind, bei Drehung der Einstellschrauben 24,
gleichzeitig den nach oben gerichteten Schlitz 22 und den nach unten gerichteten Schlitz 23 derart einzustellen,
daß die in Extrusionsrichtung des Harzes und in Eichtung
entgegengesetzt zur Extrusion des Harzes abgegebenen Luftmengen und die Abgabewinkel gleichzeitig eingestellt werden
können.
Die otromungsraten der iLühiluf t, die in Extrusionsrich~
tung des Harzes und in der Sichtung entgegengesetzt zur Extrusion des Harzes abgegeben werden, müssen nicht notwendigerweise
durch Einstellen der Schlitzbreiten des nach oben gerichteten Schlitzes 22 und des nach unten
gerichteten Schlitzes 23 eingestellt werden, sondern
können auch mittels eines Ventilmechanismus eingestellt werden.
Darüber hinaus müssen der nach aufwärts gerichtete Schlitz
22 und der nach unten gerichtete Schlitz 23 nicht notwendigerweise
an ein und demselben ringförmigen Hohlteil 13 vorgesehen sein, das heißt, der nach aufwärts gerichtete
Schlitz 22 und der nach abwärts gerichtete Schlitz
23 mausen nicht notwendigerweise gleichzeitig am Hauptkörper
des Luftrings vorgesehen sein, sondern diese spezielle Form kann ersetzt werden durch eine Anordnung,
in der einer von zwei unterschiedlichen Hauptkörpern von Luftringen die aneinandergrenzend oder benachbart angeordnet
sind, mit dem nach aufwärts gerichteten Schlitz 22 versehen ist und der andere mit dem nach unten gerichteten
Schlitz 23 versehen ist, oder dergleichen, wobei es sich um Beispiele für Ausführungsformen handelt.
Der iierrtraJ.kern 6 wurde in dem iichlauchfomiigen Harz 4
wie vorütchend beschrieben angeordnet, jedoch muß der
Zentralkorri 6 nicht notwendigerweise vorgesehen sein.
Die Bereitstellung des Zentralkerns 6 kaiui jedoch den
Vorteil mit sich bringen, daß die Erzeugungsstabilität erhöht wird, selbst wenn die schlauchförmig Folie als
sehr dünne Folie mit hoher Geschwindigkeit oder als Folie mit großer Dicke hergestellt wird.
Im folgenden werden Ausführungsformen beschrieben, die
sich von der vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsform unterscheiden. Es werden die gleichen Bezugsziffern,
wie für die erste Ausführungsform verwendet, für die gesamten Figuren zur Bezeichnung gleicher Teile verwenciet;,
iio dali oino detailierfcfi iteachreibung vereinfacht
oder weggelassen werden kann.
Die Fig. $ zeigt die zweite Ausführungsform der Erfindung,
bei der das schlauchförmige Harz 4 aus der Strangpreßform
1 seine Expansion in einer vorbestimmten Höhe beendet und in der Nachbarschaft zu diesem Blasen-Expansions-Endpunkt
eine Luftringanordnung 31 vorgesehen ist, die einen Durchmesser aufweist, der größer ist als der
Durchmesser des schlauchförmigen Harzes 4 nach der Expansion,
das heißt, mit einem Durchmesser der ausreichend ist und es ermöglicht, daß das schlauchförmige Harz 4
nicht in Kontakt mit dem Luftring 31 kommt, derart, daß
er senkrecht durch eine nicht dargestellte senkrechte Bewegungsvorrichtung beweglich ist. Hier tritt der Blasen-Expansions-Endpunkt
an einer Stelle auf, die sich etwas näher der Extrusionsrichtung befindet, als die
Mattierungslinie F. Mit anderen Worten erscheint die Mattierungölinie V unmittelbar vor dem Endpunkt der
Blasen-Ausdehnung.
Die Luftringanordnung 31 umfaßt einennach abwärts gerichteten
Luftring 32 und einen nach aufwärts gerichteten Luftring 33 > wobei diese Luftringe 32 und 33 aneinandergrenzend
angeordnet sind.
Ein nach unten gerichteter Schlitz 34 des nach unten
gerichteten Luftrings 32 wird in die .Richtung entgegengesetzt
zur Extrusion des Harzes gerichtet. Je nach der Lage, wo der Luftring 31 angeordnet ist,und nach der Form
eines expandierten Teils des schlauchförmigen Harzes 4 kann der nach unten gerichtete Schlitz 3^ vorzugsweise
zwischen 10 und 70 Grad geneigt sein und besonders bevorzugt zwischen 10 und 45 Grad, wenn normalerweise die
.Richtung entgegengesetzt zur Extrusion des Harzes auf Null Grad eingestellt ist und die Innenrichtung längs
des Radius des schlauchförmigen Harzes 4 auf 90 Grad eingestellt wird (unter Bezugnahme auf die Bezeichnung oc
in der i'zg. 5). Die Kühlluft wird in einem V/inkcl innerhalb
des WinkelDereichs, wie verstehend beschrieben, geblasen, derart, daß die Kühlluft von der Luftringanordnung
31 längs der äußeren Umfangsform des schlauchförmigen
Harzes 4, das auf der Seite der Strangpreßform 1
35 angeordnet ist, strömt.
Da die Oberfläche des schlauchförmigen Harzes 4, gegen
die die Kühlluft aus dem nach unten gerichteten Schlitz
BAD ORIGINAL
direkt geblasen wird, bis zu einem gewissen Grad verfestigt
wird» werden, selbst wenn die Menge der abgegebenen Kühlluft
beträchtlich erhöht wird, ein unregelmäßiges Blasen oder eine Bewegung in Zick-Zack-Form des schlauchförmi-
5 gen Harzes 4 nicht bewirkt und die Formungsstabilität
läßt sich nicht leicht behindern. Besteht jedoch die Möglichkeit, die Formungsstabilität zu behindern, so sollte
die Neigung « des nach abwärts gerichteten Schlitzes 34 auf einen geeigneten Wert verringert werden.
Der Heißluftstrom, der in Begleitung mit dem schlauchförmigen
Harz 4, längs des äußeren Umfangs des schlauchförmigen Harzes 4 in der Extrusionsrichtung des Harzes aufsteigen
kann, wird von dem äußeren Umfangsteil des schlauchförmigen Harzes 4 durch die Kühlluft abgedrängt,
die gegen das schlauchförmig Harz 4 aus dem abwärts gerichteten Üchlitü 34 geblasen wird.
Darüber hinaxxs verbessert der in Aufwärtsrichtung gerichtete
Luftring 33» der angrenzend an und über den bzw. dem
nach abwärts gerichteten Luftring 32 angeordnet ist, wie
in dor Figur dargestellt, und mit einem nach aufwärts gerichteten Schlitz 35 zur Führung der Kühlluft in der
Extrusionsrichtung des Harzes versehen ist, bei Abführen
von Kühlluft aus diesem nach aufwärts gerichteten Schlitz 35>
die Stabilität des schlauchförmigen Harzes 4 insgesamt.
Die vorliegende Ausführungsform mit der vorstehend beschriebenen
Anordnung kann folgende Vorteile bieten.
30 Dio vorliegende Ausführtmgsform ist derart angeordnet,
daß die Kühlluft au3 doia nach nuten gerichteten Luftring
32 in iiichtung entgegengesetzt zur Extrusion des Harzes
abgeführt wird, wodurch der Heißluftstrom, der durch Wärmeaustausch mit dem schlauchförmigen Harz 4 unter
hoher Temperatur unmittelbar nach der Extrusion aus der Strangpreßform 1 erzeugt wird, begleitet den Fluß des
schlauchförmigen Harzes 4 nicht und das schlauchförmige Harz 4 wird konstant der Kühlluft unter geringer
Temperatur ausgesetzt, derart, daß der Kühloffekt erhöht
werden kann, wodurch es möglich wird, eine i'olie hoher Qualität bei hoher Geschwindigkeit zu erzeugen. Darüber
hinaus wird die Kühlluft gegen das auf das Äußerste zu kühlende Expansionsgebiet über einen sehr kurzen Abstand
geblasen, derarb, daß das vorstehende Expansionsgebiet wirksam durch die Kühlluft gekühlt werden kann, die in
ihrer Strömungsgeschwindigkeit nicht geschwächt wurde.
Da die Oberflache des schlauchförmigen Harzes 4-, die sich
in einer Lage befindet, in der der nach unten gerichtete Luftring 32 angeordnet ist, bis zu einem gewissen Grad
vei-feutigt wird, Wira » selbst wenn die Menge der aus
dem nach unten gerichteten Luftring 32 geführten Kühlluft
erhöht wird, die Bildungsstabilität des schlauchförmigen Harzes 4 nicht in einfacher Weise verschlechtert, derart,
daß die Menge der Kühlluft erhöht werden ka.xn, wodurch
der Kühleffeltt auch von diesem Gesichtepunkt her verbessert
werden kann.
Selbst wenn die Lage der Luftringanordnung J1 in senkrechter
iiichtung beträchtlich variiert wird, wird die Bildungsstabilität nicht beeinträchtigt, und insbesondere
wird, wenn die Luftringanordnung $Λ über dem Blasen-Expansions-Endpunkt
angeordnet ist, die i'ormungsstabilität bis zu einem großen Ausmaß erhöht und dennoch wird
der Kühleffekt nicht verringert.
Darüber hinaus genügt es, wenn nur eine Luftringanordnung in d-iv Nachbarschaft des Blasen-Ausdehnungs-Endpunkts
vorgesehen ist, so daß eine sehr vereinfachte Vorrichtung verwendet werden kann, wodurch es möglich wird, die
Betriebssteuerung und Handhabung zu erleichtern.
Da darüber hinaus die Luft aus dem nach aufwärts gerichteten Schlitz 35 in der Strömungsrichtung des Harzes abgeführt
wird, befindet sich das schlauchförmige Harz 4-in einer laminaren Strömung einer schlauchfÖrraigen
ι Kühlluft, die eine damit identisclie Strömungsrichtung aufweist,
wodurch die Stabilität der Luftringanordnung 31 in der Extrusionsrichtung verbessert wird, was zu einer
verbesserten Stabilität dea schlauchförmigen Harzes 4
fa imifuouumt; führt. Da darüber hinaus die Kühlung nach der
iilasen-Expansion zufriedenstellend durchgeführt wird,
kann sich ein überragender Vorteil bei der Verhinderung des Blockierens einer Folie mit großer Dicke erzielt
werden.
Die vorliegende Ausführungsform wird in den nachstehenden
Beispielen und Vergleichsversuchen näher erläutert.
15
τ
Polyäthylen niedriger Dichte (Dichte 0,92 g/cnr, Schmelzindex
?.,M- g/10 lain) wurde kontinuierlich aus einem ringförmigen
Schlitz 2 mit einem Kantenaboland von 2 mm und
einem Durchmesser von 200 min in einer Schneckenstrangpresse mit einem Bohrungsdurchmesser von 50 mm und L/D
» 20 extrudiert, wodurch eine geblasene Jj'olie mit einer
.Faltbreite von 4-70 mm und einer Dicke von 30 um gebildet
wurde.
Formungstemperatur: 170 0C
Formungstemperatur: 170 0C
Kühlmethode: Die Luftringanordnung 3I mit dem nach abwärts
gerichteten Luftring 32 (mit einem Durchmesser von
390 mm) und dem nach aufwärts gerichteten Luftring 33
(mit einem Durchmesser von 390 mm) wurde in einer Höhe
von 550 mm von der Strangpreßform 1 angeordnet, die Kühlluft
w.irde von do^ vorstehend {genannten Luftringanordnung
31 in emex' um 20 Grad von der Extrusionsrichtung des
Harzes nach innen längs des fiadius des schlauchförmigen
Harzes 4 geneigten Richtung und darüber hinaus in einer um 45 Grad von der Extrusionsrichtung des Harzes nach
innen geneigten ,Richtung längs des Radius des schlauchförmigen Harzes 4 abgegeben.
ORfGiNAL
Die Bewertuiigsergebnisse der Bildungs eigenschaft en sind
ia der Tabelle III aufgeführt.
Unter Verwendung des gleichen Harzes, der gleichen Strangpreßvorrichtung
1 und der gleichen Schneckenstrangpresse wie im vorstehenden Beispiel 7 gezeigt, wurde die Kühlluft
von dem Luftring abgegeben, der an der oberen Oberfläche der Strangpreßform 1 ausgebildet war und mit einer
Kühlluftabgabeöffnung mit einem Durchmesser von JOO mm
in einer um 4-5 Grad von der Extrusionsrichtung des Harzes
nach innen längs des Radius des schlauchförmigen Harzes
geneigten Richtung ausgerüstet war. Die Ergebnisse sind
15 in der Tabelle III aufgeführt.
Veröleichsversuch
*\-
Ein erster Luftring mit einem Bohrungsdurchmesser von
300 mm ist an der oberen Oberfläche der Strancpreßform
ausgebildet und ein zweiter Luftring mit einem ßohrungsdurchineiiser
von 390 mm ist in einer Höhe von 550 mm von
der Strangpreßform ausgebildet. Die Kühlluft wurde zur Kühlung aus diesen beiden Luftringen in einer um 45 Grad
von der Extrusionsrichtung des Harzes nach innen geneigten Richtung längs der. Radius des schlauchförmigen Harzes
abgegeben. Die anderen Bedingungen waren gleich denen im Vergleichsversuch 3· Die Ergebnisse sind in der Tabelle
III aufgeführt.
30
30
| Bsp. 7 | Vergi.Vers.3 | BAD | VerRl.Vers.4- | |
| formbarer Extrusions- ausstoß (kg/h) |
>60 | 35 | 60 | |
| Formungsstabilität | O | A. | O | |
| Transparenz der gebil deten .b'olie |
O | X | O Λ |
|
| Betriebesteuerbarkeit | Θ | Θ | Δ. | |
| ORtGINAL |
32Α3884
Aus dem vox'stehend beschriebenen Beispiel und den Vergleichsversuchen
ist ersichtlich, daß die vorliegende Ausführung unter Verwendung einer einstufigen Kühlung in
den i'ormungseigenschaften, der Stabilität und der Transparenz
gleich wirkt wie die zweistufige Kühlung und darüber hinaus der zweistufigen Kühlung in der Steuerbarkeit
und der Bildung bei hoher Geschwindigkeit überlegen ist.
Zusätzlich kann eine nach unten gerichtete Luftringanordnung, die geeignet ist, Kühlluft in einer Richtung entgegengesetzt
zur Extrusion dos Harzes, zwischen der Luftringanordnung 51 und der Strangpreßform 1 angeordnet
sein. Die Bereitstellung der Luftringanordnungen, die
zur Abgabe der Kühlluft in der ßichtung entgegengesetzt
zur Extrusion des Harzes in zwei Stufen geeignet ist,
macht es möglich, eine wirkoame zweckmäßigere Kühlung
für die form des schlauchförmigen Harzes 4 durchzuführen.
Die -Piß'· ^ zeigt die dritte Ausführungsform der Erfindung,
bei der ein Luftring 41 an einem l^nkt vorbestimmter Höhe
über der Strangpi'eßform 1 angeordnet ist, die Kühlluft
aus einem Abgabeschlitz 42 dieses Luftrings 41 in der Extrusionsrichtung des Harzes abgegeben wird, derart, daß
25 eine erste Kühlluft gegen das schlauchförmige Harz 4
geblasen wird.
Darüber hinaus ist die .Ringanordnung 51» wie sie in der
vorstehenden zweiten Ausführungsform gezeigt wird, in der Π0 Wüho d:j3 iilaueri-Kxpunuionu-Endpunkts des schlauchförmigen
Harzes 4 angeordnet, die Kühlluft wird von dem nach unten gerichteten Schlitz 54 und dem nach oben gerichteten
Schlitz 55 der Luftringanordnung 51 abgegeben und führt
zu einem Blasen einer zweiten Kühlluft.
Die von dem Abgabeschlitz 42 in der Extrusionsrichtung des Harzes abgegebene Kühlluft und die aus dem abwärts
gerichteten Schlitz 34 in der Sichtung entgegengesetzt
zur Extrusion des Harzes abgegebene Kühlluft stoßen an
einem ZwLsehenpunkt zwischen der oberen Oberfläche der
Strangpreßform 1 und dem Blasen-Expansions-Endpunkt aufeinander und strömen derart aus, daß sie nach auswärts
in radialer Kichtung des schlauchfö'rmigen Harzes 4 gestoßen werden, wodurch der durch den Wärmeaustausch
zwischen der Kühlluft und dem schlauchförmigen Harz erzeugte Heißluftstrom von dem äußeren Umfangsteil des
schlauchförmigen Harzes 4 abgedrängt wird.
Die vorliegende Ausführungsform mit der vorstehend beschriebenen
Anordnung kann folgende Vorteile bieten: Die von dem Luftring 41 abgegebene Kühlluft wird gegen
das auf eine hohe Temperatur erwärmte schlauchförmige· Harz 4- geblasen, das aus der Strangpreßform extrudiert
wurde, und erfährt einen Wärmeaustausch damit und wird auf eine hoho Temperatur erwärmt. Dieser se auf eint;
hohe Temperatur erwäiwte Heißluftstrom stößt auf die
nach unten aus der Luftringanordnung J1 abgegebene und
von dem äußeren Uiu fängst eil des schlauchförmigen Harzes
4- abgestoßene Kühlluft, wodurch der Heißluftstrom nicht den FIvJi des schlauchförmigen Harzes 4 begleitet. Dement
sprechend wird das schlauchförmige Harz 4 ständig der Kühlluft mit niedriger Temperatur ausgesetzt, so daß
25 der Kühleffekt groß sein kann.
Darüber hinaus kann der Heißluftstrom abgedrängt werden, ohne daß es erforderlich ist, einen Vakuumabzugsmechanisinus
für den Heißluftstrom zwischen den zwei Stufenluftringen
31 und 41 vorzusehen, wodurch keine Vorrichtung
mit großen Abmessungen benötigt wiixl, was die Betriebssteuerung erleichtert.
Die Oberfläche des schlauchförmigen Harzes 4 wird bis zu einem bestimmten Ausmaß an der Position verfestigt,
wo die Luftringanordnung 351 angebracht ist, wodurch es
erschwert wird, die Bildungsstabilität des schlauchförmigen Harzes 4 zu behindern, selbst wenn die
324388/-
1 Abgabe-Strömungsgeschwindigkeit der Kühlluft von der Luftringanordnung 31 erhöht wird, so daß die Abgabe-Strömungsgeschwindigkoit
der Kühlluft verstärkt werden kann, wodurch es möglich wird, den Kühleffekt auch in
dieser Hinsicht zu verbessern. Dementsprechend kann eine l'olie hoher Qualität mit großer Geschwindigkeit gebildet
werden.
Die vorliegende Ausführungsforra bietet Vorteile, da die
Kühlluft gegen das Expansionogebiet geblasen wird, welches
ein Gebiet darstellt, das der bestmöglichen Kühlung aus den beiden Luftringen 31 und 41 über einen sehr kurzen
Abuband bedarf.
Die Pig. 7 zeigt die vierte Ausführungsform der Erfindung,
bei der ein Luftring 51 in der Nachbarschaft der oberen
Oberfläche der üfcrangpreßform 1 ausgebildet ist. Ein Abgabeschlitz
52 dieses Luftrings 51 ist zu einem Doppelschütz
gef oi'mt, der von der Extrusionsrichtung des Harzes
nach aufwärts zur radialen Iiichtung den schlauchförmigen
Ilarzoa 4 geneigt ist und die Kühlluft, die aus dem
Abgabecchlitz 52 abgegeben wird, ist eine erste Kühlluft,
die gegen dau schlauchförmige Harz 4 geblasen wird.
Eine Luftringanordnung 31 ist in der Nachbarschaft des
Blasen-Expansions-Endpunkts des schlauehförmigen Harzes
4 angeordnet, in der Weise wie bei der dritten Ausführungsform,
und diese Luftringanordnung 31 bläst eine zweite Kühlluft gegen das schlauchförmige Harz 4.
Die vierte Ausführungsform mit der vorstehend beschriebenen Anordnung kann Vorteile gleich denen der dritten
Ausführungsform sowie die folgenden zusätzlichen Vorteile bieten. Da der Abgabeschlitz 52 des Luftrings 51,
der in der Nähe der oberen überfläche der Strangpreßform
1 ausgebildet ist, ein Doppelschütz ist und von der Extrusionsrichtung des Harzes nach außen in radialer fiichtung
des schlauehförmigen Harzes 4 geneigt ist, zieht,
-ψ- 3Λ
selbst wenn Harzmaterialien wie kettenartiges Polyäthylen
niedriger Dichte, Polyäthylen hoher Dichte und Polypropylen verwendet werden, der Luftring 51 das schlauchförmig
Harz ^, das aus der ßtrangpreßform 1 extrudiert wurde,
nach außen in dessen radialer Richtung durch den Venturi-Effekt
und fixiex^t es, derart, daß eine stabile Bildung erleichtert werden kann.
Die folgenden Beispiele und Vergleichsversuche erläutern die vorliegende Ausführungsform genauer.
Niederdruck-verarbeitetes Äthylen-4-Ilethylpenten-1~Capolymeres
(Dichte 0,92j>
g/cm , Schmelzindex 2 % Lv g/10 min)
wird kontinuierlich aus einem ringförmigen Schlitz P mit
einem Kantenabstand von 2 mm und einem Durchmesser von 125 mm in einer Schneckonstrangpressen mit einem Bohrungsdurchinesser
von 50 mm und L/D » 28 extrudiert, wodurch
eine geblasene i'olie mit einer Faltbreite von ^>00 mm und
einer Dicke von J>0 xxm gebildet wird,
i'ormungstemperatur: 170 0G
Kühlmethode: Der Luftring 51 (Durchmesser I50 mm) vom
Doppelschlitztyp wurde in der Nähe der oberen Überfläche der Strangpreßforin 1 angeordnet; aus den Abgabeschlitzen
52 gab der an der äußeren Seite liegende Schlitz die Kühlluft
in einer um 20 Grad von der radialen liichtung des
schlauchförmigen Harzes nach außen, bezogen auf die Extrusionsrichtung
des Harzes, geneigten iiichtung ab und dar ca rice innerer.. iisit,e gelegene ochlafcä ^ab axe Jv ihlluft
in vertikaler Hichtung längs der Extrvsionsrichtung
des Harzes ab, wodurch ein erstes Blasen der Kühlluft erzielt wurde. Darüber hinaus war eine Luftringanordnung
31 an einem Punkt 500 mm übex· der Strangpreßform
angeordnet und die Kühlluft wurde aus dieser Luftringanordnunj,
^Ί in der Ext.rusionsrichtung der. Haiv.es und in
der iiichtung entgegengesetzt zur Extrusion des Harzes abgegeben, wodurch ein zweites Blasen der Kühlluft er-Würde.
BAD ORIGINAL
Die Bewertungsergebnisse der Bildungseigenschaften und dergleichen sind in der Tabelle IV aufgeführt.
Vergleichsversuch
$
Die Herstellung wurde in gleicher Weise wie im vorstehenden Beispiel 8 durchgeführt, wobei jedoch anstelle
des Blasens der Kühlluft unter Verwendung der Einganordnung 31 ein Luftring zur Abgabe von Kühlluft nur in der
Extrusionsrichtung des Harzes in der Höhe des Blasen-Expansions-Endpunkfcs
angeordnet ist und ein zweites Blasen der Kühlluft mittels dieses Luftrings durchgeführt
wurde. Die Ergebnisse sind in der Tabelle IV aufgeführt.
Ib Vorf.leichsverauch 6
Es: wurde in nleichor Weise gearbeitet wie im vorstehenden
Beispiel 8, wobei jedoch ein erster Luftring (mit einem Dxirchmosser von JOO mm) in der Näho der oberen
überfläche der ütrangpreßform angeordnet war, ein zweiter
Luftring an einem Punkt 500 mm über der Strangpreßform angeordnet war und die Kühlluft aus diesen ersten
und zweiten Luftringen in einer dichtung, geneigt um
45 Grad nach innen zur radialen Richtung des schlauchför-
25 migen Harzes, bezogen auf die Extrusionsrichtung des
Harzes, abgegeben wurde, wodurch ein erstes und zweites Blasen der Kühlluft bewirkt wurden. Die Ergebnisse sind
in der Tabelle IV aufgeführt.
BAD ORIGINAL
ω
cn
cn
cc O
to
to
Bs-D. 8
Versl.Vers.5 Verscl. Vers. 6
Bildungsstabilität;
Formbarer Extrusictisausstoß (kg/h)
Kühlwirkung
•HiH
W O
Trübung (%) Glanz (%)
*1
*2
Reißfestigkeit I'LD/TD tJ Ö (kg/cm) *3
"^l ö Stoßzähigkeit
3.2 (kg. ce/cm)
(0 CU
^ Stichbeständigkeit ο (kg.cn/cm) *5
| 51 | 9 | 40 | 30 |
| Θ | 102 | 0 | Δ |
| 98/248 | 9 | 8 | |
| 2490 | 106 | 100 | |
| 15000 | 99/219 | 112/212 | |
| 2630 | 2680 | ||
| 13800 | 13800 |
cw
CO OO OD
*1 Trübung (Haze), basierend auf ASTM (American Society
Tor Testing Materials) D 1003.
*2 Glanz, basierend auf ASTM D 523-
*3 fieißfestigkeit, basierend auf JIS (Japanese Industrial
Standard) Z 1702.
*4 Schlagzähigkeit: Eine Folie wurdo in einer liingform
fixiert, die Folie wurde unter Anwendung eines Pendels mit einem Stoßkopf von 2,54- cm gekörnt, und es
wurde der Energiewert gemessen, der hierfür erforderlieh
war (Folienstoßmethode). Bei der Testvorrichtung handelte es sich um einen Stoßtester der Toyo Seiki
Seisakusho.
*5 Stich- bzw. Körnungsbeständigkeit, basierend auf JIS P 8134.
Aus dem vorstehend beschriebenen Beispiel und Vergleichsr versuch ist ersichtlich, daß durch die vorliegende Ausführurnssform
die Kühlwirkung groß ist, die Bildung eines hohen Extrusioncausstoßes stabil durchgeführt werden kann
und darüber hinaus keine genaue Ausrichtung erforderlich
ist, da die Höhe der Lage der Luftringanordnung 31 nicht
strikt erfox'derlich ist, wodurch der Betrieb erleichtert wird.
Die Fig. 8 zeigt die fünfte Ausführungsform der Erfindung, in der der Zentralkern 6 und der Luftring 11 in gleicher
Weise wie in der vorstehend genannten ersten Ausführungsform angeordnet sind, jedoch der Unterschied zur ersten
Ausführungsform darin besteht, daß ein Luftring 61 in der N'ihe dou Mason-Expansions-Endpunkts angeordnet ist und
die kühlluft aus einem Abgabeschlitz 62 dieses Luftrings
61 in der .Richtung entgegengesetzt zur Extrusion des Harzes abgegeben wird, wodurch ein zweites Blasen der Kühlluft
gegen das schlauchförmig Harz 4 erzielt wird.
Gemäß dieser fünften Ausführungsform kann, selbst wenn eine Änderung des Durchmessers des expandierten Teils des
schlauchförmigen Harzes 4 rasch erfolgt» das expandierte
ORtGtNAL
Teil in zufriedenstellender Weise gekühlt werden, das heißt, das schlauchfönnige Harz 4· kann wirksam gekühlt
werden unabhängig von seiner Form, da die Kühlluft gegen das ausgedehnte Teil sowohl von dem Abgabeschlitz 62 als
auch von dem aufwärts gerichteten Schlitz 22 geblasen wird.
Die Pig. 9 zeigt die sechste Ausführungsform der Erfindung,
bei der es eich um die gleiche Anordnung wie bei der fünften Ausführungsform handelt, wobei Jedoch anstelle
des Luftrings 11 die Luftringanordnung 31 verwendet wird.
Diese sechste Ausführungsform mit der vorstehend beschriebenen Anordnung kann die gleichen Vorteile wie die fünfte
Ausführungsform bieten.
15
Zusätzlich kann in den fünften und sechsten Ausführungsformeu.
der Luftring 61 mit dem abwärts gerichteten Abgab&- schlitz 62 dux-ch die vorstehende fiinganordnunc; 11 odor 31
ersetzt werden, die geeignet ist, die Kühlluft sowohl
aufwärts als auch abwärts abzugeben. In diesem !''all ist das schlauchförmig^ Harz 4- nach der Expansion in einem
schlauchförmigen laminaren Strom der Kühlluft angeordnet,
die von der Luftrijiganordnung 11 oder 31 in der Extrusionsrichtung
des Harzes abgegeben wird, wodurch die BiI-dungsstabilität weiter verbessert wird, derart, daß das
schlauchf örmige Harz 4- nach der Expansion wirksam gekühlt
werden kann, wodurch es möglich wird, die Möglichkeit des Auftretens eines Blockierens im Fall einer Folie großer
Dicke und dergleichen auszuräumen.
30
Vorstehend wurde der Fall beschrieben, bei d°m ein Verfahren
zur Herstellung einer schlauchförmigen Folie gemäß der Erfindung angewendet wird auf die Herstellung durch
aufwärts gerichtetes Blasen, jedoch kann das Verfahren auch auf die Herstellung durch abwärts gerichtetes Blasen
und die Herstellung durch seitlich gerichtetes Blasen angewendet werden. Darüber hinaus muß das Verfahren nicht
notwendigerweise auf die Bildung einer einschichtigen
ι Folie angewendet werden, es kann vielmehr auch auf die
Bildung einer mehrschichtigen Jf öl ie angewendet werden.
Darüber hinaus wurde die vorstehendeLuftringanordnung
11 oder J1 mit einer senkrecht beweglichen Vorrichtung
beschrieben, wobei die senkrecht bewegliche Vorrichtung nicht unbedingt notwendig ist. Durch die Bereitstellung
der senkrecht beweglichen Vorrichtung wird es jedoch möglich, daß die Lage der ,Luftringe 11 und 51 leicht
10 eingestellt werden kann und darüber hinaus kann die Lage der Luftringe 11 oder 31 in der Nähe der oberen Oberfl&che
der ßfcrangpreßform 1 zu Beginn des Betriebs angeordnet
werden und anschließend allmählich mit dem Ansteigen des expandierten Teils des schlauchformigen Harzes 4 angeho-
16 bon werden, bis eine vorbestimmte Lage erreicht ist, wodurch es möglich wird, glatt vom Beginn des Betriebs
unter stabiler Herstellung asu arbeiten.
Wie vorstehend beschrieben, wird es durch die Erfindung 20 möglich, ein Verfahren zur Herstellung schlauchförmiger
Folien bereitzustellen, bei dem keine komplizierte Vorrichtung benötigt wird, der Arbeitsgang erleichtert ist,
darüber hinaus die Kühlwirkung groß ist und eine Folie hoher Qualität leicht mit großer Geschwindigkeit erzielt
25 werden kann.
Claims (1)
- PatentansDrücheVerfahren zur Hern teilung einer schlauchförmigen Folie bei dem ein geschmolzenes Harz aus einer Strangpreßform zur schlauchförmigen Form extrudiert, durch einen Innendruck geblasen und anschließend kontinuierlich aufgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß Kühlluft sowohl in Extrusionsrichtung des Harzes als auch in einer Hichtung entgegengesetzt zur Extrusionsrichtung des Harzes zumindest an einem Punkt zwischen einer Lage nahe der ovran;"pre[iform und einem Blasen-Expansionc-Endpunlct abgegeben wird, wodurch das schlauchförmige Harz gekühlt wird.BAD ORIGINALι 2. Verfahren zur Herstellung einer schlauchförraigen Folie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlluft durch einen Luftring abgegeben wird, in dem Kühlluftabgabeschlitze derai't vorgesehen sind, daß sie sowohl in die Extrusionsrichtung des Harzes als auch in die Eichtung entgegengesetzt zur Extrusion des Harzes gerichtet sind.3. Verfahren zur Herstellung einer schlauchformigen Folie nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Abgabeschlitze des Luftrings, die in die Extrusionsrichtung des Harzes und in die Hichtung entgegengesetzt zur Extrusion des Harzes gerichtet sind, stufenlos in seiner Luftabgabe-Strömungsrate eingestellt wird.H-. Verfahren zur Herstellung einer schlauchformigen Folie nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 und 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabe der Kühlluft in der Nähe des Blasen-Expansions-Endpunkts erfolgt.5. Verfahren zur Herstellung einer schlauchformigen Folie nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 bis 4-, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabe der Kühlluft an einem Punkt zwischen der Nachbarschaft der Strangpreßforra und einer Mattierungslinie erfolgt, die unmittelbar vor dem Blasen-Expansions-Endpunkt liegt.6. Verfahren zur Herstellung einer schlauchformigen Folie nach Aanoruch ^, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabe der Kühlluft in einem Bereich von 0,1H - 0,9H erfolgt, wobei die Entfernung von der Strangpreßformzu der Mattierungslinie als H bestimmt wird.3b 7' Verfahren zur Herstellung einer schlauchformigen Folie durch Extrudieren eines geschmolzenen Harzes aus einer Strangpreßform zur schlauchformigen Form, Blasen durch einen Innendruck und anschließendesBAD ORIGINALkontinuierliches Aufnehmen, dadurch gekennzeichnet,daß Kühlluft in einer Lage in der liähe der Strangpreßform in Extrusionsrichtung des Harzes abgegeben wird, um ein erstes Kühlen des schlauchförmigen Harzes durchzuführen und daß Kühlluft an einer vorbestimmtenStelle von der Lage der ersten Kühlung zur Nachbarschaft eines Blasen-Expansions-Endpunkts sowohl in
der Extrusionsrichtung des Harzes als auch in einer
Kichtung entgegengesetzt zur Extrusion des Harzes abgegeben wird, um ein zweites Kühlen des schlauchförmigen Harzes zu bewirken.8. Verfahren zur Herstellung einer schlauchförmigen Folie nach Anspruch 75 dadurch gekennzeichnet, daß die -zweite Kühlung bewirkt wird durch Anwendung eines Luftringes, in dem KühJluft-Abgabeschlitze sowohl in Richtung der Extrusion des Harzes als auch in Kic'tung entgegengesetzt zur Extrusion des Harzes gerichtet sind.9· Verfahren zur Herstellung einer schlauchförmigon Folie nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Abgabeschlitze des Luftrings, die in
Extrusionsrichtung des Harzes und in die Richtung entgegengesetzt zur Extrusion des Harzes gerichtet sind, stufenlos in seinem Luftabgabe-Ströraungsausmaß eingestellt wird.10. Verfahren zur Herstellung einer schlauchförmigen Folie nach Anspruch 7> 8 oder 9» dadurch gekennzeichnet,d'xll die zweite Kühlung an einer Stelle in der Nahe
des ßlasen-Expansions-Endpunkts durchgeführt wird.11. Verfahren zur Herstellung einer schlauchförmigen Folie nach Anspruch 10 oder einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kühlung unter Verwendung eines Luftrings durchgeführt wird, der Doppelabgabeschlitze aufweist, die in die Extrusionsrichtung des Harzes gerichtet sind.BAD ORiGlNALl 12. Verfahren zur Herstellung einer schlauchförmigen.Folie durch Extrudieren eines geschmolzenen Harzes aus einer Strangpreßforra zur schlauchförmigen Form, Blasen durch einen Innendruck und anschließendes kontinuierliches Aufnehmen, dadurch gekennzeichnet, daß Kühlluft an einer vorbestimmten Stelle zwischen der Nachbarschaft zur Strangpreßform und einem schlauchförmigen Harz-Expansions-Gebiet sowohl in Extrusionsrichtung des Harzes als auch in einer Richtung entgegengesetzt zur Extrusion des Harzes abgegeben wird, derart, daß ein erstes Kühlen des schlauchförmigen Harzes bewirkt wird und daß Kühlluft an einer Stelle in der Nähe eines Blasen-Expansions-Endpunkts in Hichtung entgegengesetztIb zur Extrucion des Harzes abgegeben wird, um ein zweites Kühlen des schlauchförmigen Harzes zu bewirken.13>· Verfahren zur Herstellung einer schlauchförmigenFolie nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Kühlen durch Anwendung eines Luftrings bewirkt wird, in dem Kühlluftabgabeschlitze sowohl in die Extrusionsrichtung des Harzes als auch in die ■Richtung entgegengesetzt zur Extrusion des Harzes gerichtet sind.14-. Verfahren zur Herstellung einer schlauchförmigen Folie nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Abgabeschlitze des Luftrings, die in die Extrusionsrichtung des Harzes und entp^i,";onßo.'jet7.t ?,ur Extrusion des Harzes gerichtet sind, sliuonLos Ln ueinesn Ab£abe-L>trömungsausmaß eingestellt wird.15· Verfahren zur Herstellung einer schlauchförmigen Folie nach Anspruch 12, 12 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Kühlung-an einer Stelle in der Nähe des Blasen-Expansions-Endpunkts durchgeführt wird.BAD ORiGlNAL16. Verfahren zur Herstellung einer schlauchförmigen Polie nach Anspruch 15 oder einem der Ansprüche bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß bei der zweiten Kühlung die Kühlluft auch i*1 die Extrusionsrichtung des Harzes abgegeben wird.BAD ORIGINAL
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