DE3244643C2 - - Google Patents

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DE3244643C2
DE3244643C2 DE19823244643 DE3244643A DE3244643C2 DE 3244643 C2 DE3244643 C2 DE 3244643C2 DE 19823244643 DE19823244643 DE 19823244643 DE 3244643 A DE3244643 A DE 3244643A DE 3244643 C2 DE3244643 C2 DE 3244643C2
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    • HELECTRICITY
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    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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Description

Die Erfindung betrifft eine Sicherungshaltervorrichtung für Kraftfahrzeuge mit einer Sicherungsdose, die an einer den Fahrzeug­ innenraum nach vorn begrenzenden Wandung befestigt ist, wobei diese Wandung einen im wesentlichen senkrechten unteren sowie einen gegenüber diesem in Richtung auf den Fahrzeuginnenraum hin versetzten oberen Wandteil umfaßt, sowie mit scharnierartigen Befestigungsmitteln, um deren Achsen die Sicherungshaltervorrichtung zwischen einer ersten Position, in der die Sicherungselemente vom Fahr­ zeuginnenraum aus optisch nicht in Erscheinung treten, und einer zweiten Position verschwenkbar ist, in der die Sicherungselemente sichtbar und leicht zugänglich sind.
Eine Sicherungshaltervorrichtung mit diesen Merkmalen ist durch das DE-GM 73 11 644 bekannt. Diese bekannte Sicherungshaltervorrichtung gleicht in ihrem Aufbau einem Kraftfahrzeug-Aschenbecher. Für ihre Montage ist deshalb eine frei zugängliche Wandung im Fahrzeuginnenraum erforderlich, die eine derart geringe Neigung gegenüber der Vertikalen hat, daß die optische Sicht auf die aufgeklappte Sicherungsdose nicht durch das Armaturenbrett verdeckt wird. Bei modernen Karosseriekonstruktionen stehen solche Wandungen in der Regel nicht zu Verfügung (wenn man vom Einbau im Armaturenbrett selbst einmal absieht, der sich aus naheliegenden Gründen nicht empfiehlt).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sicherungs­ haltervorrichtung der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, daß sie an einer ansonsten ungenutzten Stelle im Fahrzeuginnenraum unterbringbar ist, derart daß sie in der genannten ersten Position optisch nicht störend in Erscheinung tritt, und bei der trotzdem eine mit herkömmlichen Sicherungshaltervorrichtungen nicht erreichte Zugänglichkeit zu den einzelnen Sicherungselementen gegeben ist, wenn diese überprüft oder ausgetauscht werden sollen.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Sicherungshaltervorrichtung durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Die Sicherungshaltervorrichtung gemäß der Erfindung bedarf also keiner speziellen Einbauposition sondern läßt sich in dem ungenutzten Raum unter dem Armaturenbrett unterbringen und hat trotzdem den funktionellen Vorteil, daß die Sicherungselemente wesentlich besser zugänglich sind als bei den durch das genannte DE-GM 73 11 644 bekannten Sicherungsträger.
Die Sicherungshaltervorrichtung gemäß der Erfindung benötigt lediglich eine Anlenkstelle im unteren Kanten­ bereich des Armaturenbretts. In der genannten ersten Position ist sie mit ihrer der Anlenkstelle abgewandten Seite an einen Karosserieteil in geeigneter Weise, z.B. durch Rastung lösbar fixiert und aus dem Gesichtsfeld des Fahrzeuglenkers verschwunden. Nach Verschwenkung um die Anlenkachse liegen die Sicherungselemente voll im Blickfeld und vor allem im bequemen Zugriffsbereich des Fahrzeug­ lenkers.
Durch die nicht vorveröffentlichte Druckschrift EP 00 61 486 A1 ist eine Sicherungshaltervorrichtung bekannt, die einige Merkmale der erfindungsgemäßen Sicherungshalter­ vorrichtung aufweist und ebenfalls unter dem Armaturenbrett montiert wird. Bei ihr ist der eigentliche Sicherungshalter um ein Scharnier verschwenkbar, das sich auf der dem Fahrzeuginnenraum zugewandten Seite der Sicherungshalter­ vorrichtung befindet. Diese Scharnier ist jedoch Bestand­ teil eines eigens für die Aufnahme des Sicherungsträgers vorgesehenen Gehäuses, das in eine im wesentlichen horizontale Wandung unter dem Armaturenbrett eingelassen ist und an dem außer dem Scharnier auch die Verrastungs­ mittel zur Fixierung des Sicherungsträgers ausgebildet sind. Die Sicherungshaltervorrichtung gemäß der Erfindung benötigt ein solches Gehäuse nicht und damit auch die nicht die für dessen Einbau vorgesehene im wesentlichen horizontale Wandung, so daß praktisch keine besonderen Vorkehrungen weder auf seiten der Kraftfahrzeugkonstruktion noch bei der Konstruktion der Sicherungshaltervorrichtung selbst erforderlich sind, wenn ein Kraftfahrzeug hiermit ausgestattet werden soll.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Er­ findung sind Gegenstand der Unteransprüche, auf die hier­ mit zur Verkürzung der Beschreibung ausdrücklich verwiesen wird.
Im folgenden sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert:
Fig. 1 zeigt eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Sicherungshaltereinheit für Kraftfahrzeuge gemäß der Erfindung,
Fig. 2 zeigt eine Aufsicht entsprechend dem Pfeil II von Fig. 1,
Fig. 3 zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung und veranschaulicht eine Einzelheit von Fig. 1 und 2 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 4 zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung zur Veranschaulichung eines anderen Details von Fig. 1 und 2,
Fig. 5 zeigt eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung mit einer Einrichtung zur Fernauslösung,
Fig. 6 zeigt eine Aufsicht entsprechend dem Pfeil VI von Fig. 5,
Fig. 7 zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung zur Veranschaulichung eines Details von Fig. 5 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 8 zeigt einen Schnitt entsprechend der Linie VIII- VIII von Fig. 7.
Zunächst sei auf Fig. 1 und 2 Bezug genommen. Der obere und untere Teil einer den Fahrgastraum eines Kraftfahrzeugs nach vorne begrenzenden Wandung sind mit A bzw. B bezeich­ net. Die beiden Wandteile A und B verlaufen im wesentlichen vertikal. Dabei ist der obere Wandteil A gegenüber dem unte­ ren Wandteil B in Richtung auf den Fahrzeuginnenraum ver­ setzt.
Eine mit 10 bezeichnete Sicherungsdose enthält eine Mehr­ zahl von Sicherungselementen, die in die verschiedenen elektrischen Stromkreise eingefügt sind, welche von einer elektrischen Stromquelle zu den einzelnen Teilen der in dem Fahrzeug installierten elektrischen Ausrüstung ver­ laufen.
Die Sicherungsdose 10 hat Quaderform und besitzt an ihren beiden Schmalseiten T-förmige Halterungsansätze 12 bzw. 14.
An dem unteren Ende des oberen Wandteils A ist ein als Kunststoffspritzteil hergestelltes Tragglied 18, das sich in Verlängerung dieses Wandteils nach unten erstreckt, mit Hilfe von Schrauben 16 befestigt. Das Tragglied 18 besitzt Verstärkungsrippen 20 und ist an seinem unteren Ende mit einem federnden Flügel 22 versehen, der nach außen in Richtung auf den unteren Wandteil B ragt und zusammen mit dem übrigen Teil des Tragglieds 18 einen Scharniersitz 24 bildet. Ein Scharnierstift 26, der an einem Ende eines (in Fig. 3 im Detail dargestellten) He­ bels 28 angeordnet ist, ist in den Scharniersitz 24 ein­ gerastet. Der Hebel 28, der ebenfalls einstückig als Kunststoffspritzteil ausgebildet ist, besitzt in seinem dem Scharnierstift 26 gegenüberliegenden Endbereich zwei Querflansche 30, die jeweils eine durchgehende Bohrung 32 aufweisen. Durch diese Bohrungen 32 greifen zwei Halte­ schrauben 34, auf welche Spannmuttern 36 aufgeschraubt sind und die zwei zangenartige Klemmteile 38 halten. Durch diese Klemmteile 28 wird der Halterungsansatz 12 der Sicherungsdose 10 an den beiden Querflanschen 30 fixiert, wie dies aus Fig. 2 klar hervorgeht. Auf diese Weise ist die Sicherungsdose 10 mit dem Tragglied 18 und über die­ ses mit dem oberen Wandteil A derart verbunden, daß sie um die Achse des Stiftes 26 verschwenkbar ist. Durch die Schnappmontage des letzteren in dem Scharniersitz 24 läßt sich der Hebel 28 und damit die Sicherungsdose 10 an dem Tragglied 18 leicht montieren und demontieren.
Ein als Kunststoffspritzteil ausgebildetes Halteglied 14 ist an dem unteren Wandteil B in einer Höhe befestigt, die etwas unterhalb des Tragglieds 18 liegt. Wie im ein­ zelnen aus Fig. 4 erkennbar ist, besitzt das Glied 40 in seinem Boden eine rechteckige Verriegelungsöffnung 42 so­ wie einen seitlichen Flügel 44 mit Bohrungen 46. Durch diese Bohrungen 46 greifen Schrauben 48, durch die das Halteglied 18 an der unteren Wandung B befestigbar ist.
Ein mit 50 bezeichnetes als Kunststoffspritzteil ausge­ bildetes Bedienungsorgan 50 besitzt an einem seiner Enden einen flachen konsolenartigen Ansatz 52 mit einer zentralen Bohrung 53, durch welche eine Schraube 54 hindurchgreift, die zusammen mit einer Mutter 56 zur Befestigung eines zangenartigen Klemmteils 58 an dem Ansatz 52 dient. Die Ausbildung des Klemmteils 58 ist mit derjenigen der Klemm­ teile 38 identisch. Das Klemmteil 58 erfaßt den Halterungs­ ansatz 14 und befestigt damit das Bedienungsorgan 50 an der Sicherungsdose 10.
Wie im einzelnen in Fig. 4 dargestellt ist, besitzt das Bedienungsorgan 50 einen zentralen Rastzahn 60, der nach außen ragt und so angeordnet ist, daß er mit der Öffnung 42 des Halteglieds 40 zusammenwirken kann. Das untere En­ de des Bedienungsorgans 50 bildet eine gebogene Betätigungs­ handhabe 62. Über dieser befindet sich ein federnder Arre­ tierflügel 64.
Wenn die Sicherungsdose 10 sich in der in Fig. 1 in aus­ gezogenen Linien dargestellten installierten Position be­ findet, liegt das Bedienungsorgan 50 an dem Halteglied 40 an, wobei der Verriegelungsvorsprung 60 mit der Öffnung 42 in Eingriff steht. Die Arretierflosse 64 stützt sich gegen das untere Ende des Haltegliedes 40 und hält somit das Bedienungsorgan 50 fest in Position. Die Sicherungs­ dose 10 befindet sich daher in dem Bereich zwischen dem unteren Ende des oberen Wandteils A und dem unteren Wand­ teil B und ist in Richtung auf letztere leicht nach unten geneigt. In dieser Position stellt die Sicherungsdose 10 keinerlei Hindernis im Fahrgastraum dar und ist praktisch für die Insassen unsichtbar. Sie ist außerdem wirksam ge­ gen versehentliche Beschädigung geschützt.
Falls die Erneuerung eines Sicherungselements in der Si­ cherungsdose 10 notwendig ist, genügt es, den Verriegelungs­ vorsprung 60 aus der Öffnung 42 zu lösen, indem das Be­ tätigungsorgan 50 mit Hilfe der Handhabe 62 in Richtung auf den Fahrgastraum gezogen wird, bis die Arretierflosse sich von dem Halteglied 40 löst und der Verriegelungsvor­ sprung 60 aus der Öffnung 42 heraustritt.
Nach dem Lösen des Verriegelungsvorsprungs 60 aus der Öffnung 42 läßt sich die Sicherungsdose 10 um die Achse des Scharnierstiftes 26 nach unten verschwenken, bis sie sich in der in Fig. 1 in gestrichelten Linien dargestell­ ten Position befindet. In dieser Position ragt die Siche­ rungsdose 10 mehr oder weniger senkrecht unter dem oberen Wandteil A und kann leicht vom Fahrgastraum aus erreicht werden. Falls kompliziertere Wartungsarbeiten oder der Er­ satz der gesamten Sicherheitsdose 10 erforderlich sind, genügt es, den Scharnierstift 26 des Hebels 28 aus dem Scharniersitz 24 des Traggliedes 18 zu lösen. Dies läßt sich leicht und schnell ausführen und ermöglicht ein Heraus­ nehmen der Sicherungsdose 10 aus dem Fahrzeuginnenraum.
Das Lösen der Sicherungsdose 10 von dem unteren Wandteil B kann statt durch das Betätigungsorgan 50 auch durch die in Fig. 5 bis 8 im einzelnen dargestellte Fernbetätigungs­ vorrichtung 66 erfolgen. Bei dem in Fig. 5 bis 8 darge­ stellten Ausführungsbeispiel sind Teile, die denen des in Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiels gleich oder ähnlich sind, mit denselben Bezugszeichen versehen wie dort. Im folgenden seien nur die Unterschiede beschrie­ ben.
Die Sicherungsdose 10 ist mit dem an dem oberen Wandteil A befestigten Tragglied 18 mit Hilfe eines Hebels 68 ver­ bunden, der dem oben beschriebenen Hebel 28 gleicht und einen Scharnierstift 70 aufweist, der schwenkbar in zwei Scharniersitze 24 eingeschnappt ist. Wie aus Fig. 7 im einzelnen hervorgeht, sind sowohl das Tragglied 18 als auch der Hebel 68 geringfügig anders ausgebildet als die entsprechenden Elemente von Fig. 1 bis 4. Das dem Schar­ nierstift 70 abgewandte Ende des Hebels 68 besitzt statt der beiden Querflansche 30 eine mittlere Bohrung 72, in welcher eine Schraube 74 zur Befestigung eines einzigen zangenartigen Klemmteils 76 eingesetzt ist. Das Klemm­ teil 76 ist in derselben Weise ausgebildet wie die Klem­ men 38 und 58 und dient zur Erfassung des Halterungs­ ansatzes 12 der Dose 10.
Das Tragglied 18, das auch in diesem Fall angespritzte Verstärkungsrippen 20 besitzt, hat einen seitlichen An­ satz 78, der in seinem oberen Bereich eine durchgehende Öffnung 80 und in seinem unteren Bereich einen Gelenk­ sitz 82 aufweist, der von einem in Richtung auf das Fahr­ zeuginnere ragenden federnden Flügel 84 begrenzt ist. In den Sitz 82 ist ein Zapfen 86 eingeschnappt, der sich an einem als Kunststoffspritzteil ausgebildeten Betätigungs­ hebel 88 befindet. Letzterer besitzt in seinem oberen Be­ reich zwei durchgehende Bohrungen 90, deren Funktion wei­ ter unten erläutert wird.
Das mit 92 bezeichnete an dem unteren Wandteil B befestig­ te Halteorgan besteht aus einem als Kunststoffspritzteil ausgebildeten Körper mit einer oberen Querwandung 94, in der sich eine zentrale durchgehende Bohrung 96 befindet, und einem seitlichen Tragflansch 98. Mit dem oberen Teil des Körpers 92 ist ein Draht oder Metallstreifen 100 mit einem federelastischen Arm 102 verbunden. Dieser Arm 102, der ein Verriegelungselement darstellt, ist mittels eines Betätigungskabels 104, das Bestandteil der Fernbetätigungs­ vorrichtung 66 ist, zwischen einer in Fig. 6 in ausgezo­ genen Linien dargestellten Ruheposition und einer in ge­ strichelten Linien dargestellten Auslenkungsposition be­ wegbar. In der Ruheposition übt er seine Verriegelungs­ funktion aus, während er in der Auslenkposition inaktiv ist. Das mit einem Ende an dem Arm 102 verankerte Betätigungs­ kabel 104 ist gleitbar in einem Mantel 106 angeordnet, dessen Enden sich gegen den seitlichen Flansch 98 bzw. den Ansatz 78 des Tragglieds 18 im Bereich der Öffnung 80 ab­ stützen. Das andere Ende des Kabels 104 verläuft durch die­ se Öffnung 80 und bildet eine Schleife 108, die durch die beiden Bohrungen 90 an dem Hebel 88 befestigt ist.
Das der Sicherungsdose 10 zugeordnete Verriegelungsglied ist in diesem Fall ein zylindrischer Stift 110, an dem ein zangenartiges Klemmteil 112 befestigt ist, welches mit den Klemmteilen 38, 58 und 76 übereinstimmt und das den Halterungsansatz 14 der Dose 10 ergreift. Der Stift 110 trägt an seinem dem Klemmteil 112 entgegengesetzten Ende einen im wesentlichen kegelstumpfförmigen Verriegelungs­ kopf 114.
In der in Fig. 5 und 6 dargestellten Position dringt der Stift 110 durch die Bohrung 96 der Öffnung 94 und wird in dieser Position durch das Eingreifen des Arms 102 des Streifens 100 in der Nähe des Verriegelungskopfes 114 ge­ halten. Eine Schraubendruckfeder 116, die den Stift 110 umgibt und zwischen dem Klemmteil 112 und einer ringförmi­ gen Platte 118 wirkt, drückt den Kopf 114 federnd gegen den Arm 102. Auf diese Weise ist die Sicherungsdose 10 re­ lativ zu den Wandteilen A und B fixiert und erstreckt sich zwischen diesen mit einer leichten Abwärtsneigung.
Um die Dose 10 von dem unteren Wandteil B zu lösen und ihre Verschwenkung in die in Fig. 5 in gestrichelten Linien dargestellte Wartungsposition zu ermöglichen, genügt es, den Betätigungshebel 88 leicht um die Achse des Scharnier­ stiftes 86 zu verschwenken und dadurch einen Zug auf das Kabel 104 auszuüben. Aufgrund dieses Zuges wird der Arm 102 des Streifens 100 verformt und gelangt in die in Fig. 6 in gestrichelten Linien dargestellte Position, wodurch der Kopf 114 des Stiftes 110 freigegeben wird. Durch die Wirkung der Feder 116 löst sich der Stift 110 nach unten aus der Bohrung 96 und ermöglicht ein Verschwenken der Dose 10. Auch in diesem Fall läßt sich die Dose 10 durch das Lösen des Stiftes 70 aus den beiden Scharniersitzen 24 des Traggliedes 18 leicht entfernen.
Um die Sicherungsdose in die Verriegelungsposition zurück­ zuführen, genügt es, sie aus der in Fig. 1 oder 5 in ge­ strichelten Linien dargestellten Position nach oben zu verschwenken und das betreffende Verriegelungsglied 16 bzw. 114 wieder mit dem zugeordneten Gegenstück 41 bzw. 102 in Eingriff zu bringen. Sowohl bei dem in Fig. 1 als auch bei dem in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt dieser Eingriff automatisch durch einen leichten nach oben gerichteten Druck auf die Sicherungsdose 10.

Claims (10)

1. Sicherungshaltervorrichtung für Kraftfahrzeuge
- mit einer Sicherungsdose, die an einer den Fahrzeuginnen­ raum nach vorn begrenzenden Wandung befestigt ist, wobei diese Wandung einen im wesentlichen senkrechten unteren so­ wie einen gegenüber diesem in Richtung auf den Fahrzeugin­ nenraum hin versetzten oberen Wandteil umfaßt,
- sowie mit scharnierartigen Befestigungsmitteln, und deren Achsen die Sicherungshaltervorrichtung zwischen einer ersten Position, in der die Sicherungselemente vom Fahrzeuginnen­ raum aus optisch nicht in Erscheinung treten, und einer zweiten Position verschwenkbar ist, in der die Sicherungs­ elemente sichtbar und leicht zugänglich sind, dadurch gekennzeichnet,
- daß die Sicherungsdose (10) sich in der genannten ersten Position in einer im wesentlichen horizontalen Lage zwi­ schen dem oberen Wandteil (A) und dem unteren Wandteil (B) erstreckt,
- daß die genannten scharnierartigen Befestigungsmittel (24, 26) dem oberen Wandteil (A) bzw. dem dem Fahrzeugin­ nenraum zugewandten Endbereich (12) der Sicherungsdose (10) zugeordnet sind,
- daß dem entgegengesetzten Endbereich (14) der Sicherungs­ dose (10) bzw. dem unteren Wandteil (B) Arretiermittel (42, 60; 102, 114) zugeordnet sind, mittels derer die Siche­ rungsdose (10) in der ersten Position arretierbar ist,
- und daß Auslösemittel (50, 88, 104) vorgesehen sind, durch die die Wirkung der Arretiermittel aufhebbar ist, derart daß die Sicherungsdose (10) sich frei in die genann­ te zweite Position verschwenken läßt, in der sie sich in einer im wesentlichen vertikalen Lage unter dem oberen Wandteil (A) befindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Befestigungsmittel ein Tragglied (18), das an dem oberen Wandteil (A) befestigbar ist, sowie einen Hebel (28, 68) beinhalten, der von dem dem Verriegelungsglied (60, 114) gegenüberliegenden Ende (12) der Sicherungsdose (10) gehalten und ge­ lenkig mit dem Tragglied (18) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Tragglied (18) Halteelemente (22) für eine lösbare Schnappverbindung mit dem ge­ lenkigen Ende (26; 70) des Hebels (28, 68) besitzt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsdose (10) an ihren beiden gegenüberliegenden Enden angeformte Halterungs­ ansätze (12, 14) besitzt,und daß die Befestigungsmit­ tel Fixierklemmteile (38, 58; 76, 112) beinhalten, welche die Halterungsansätze (12, 14) mit dem Hebel (28, 68) bzw. dem Verriegelungsglied (60, 114) ver­ binden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösemittel ein Bedienungs­ organ (50; 88) beinhalten, daß zur Auslösung des Ver­ riegelungsgliedes (60; 114) aus dem Arretierglied (42, 102) manuell betätigbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Verriegelungsglied (60) direkt von dem Bedienungsorgan (50) getragen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Bedienungsorgan von einem Hebel (50) gebildet ist, der einen das Verriegelungsglied bildenden festen Vorsprung (60) besitzt, welcher in eine das Verriegelungsglied bildende Öffnung (42) ein­ bringbar ist, wobei diese Öffnung in einem Haltekörper (40) gebildet ist, der an dem unteren Wandteil (B) be­ festigbar ist, und daß der Hebel (50) ferner einen federnden Ansatz (64) aufweist, der mit dem Haltekörper (40) zusammenwirkt und den festen Vorsprung (60) mit der genannten Öffnung (42) in Eingriff hält.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Bedienungsorgan eine Fernsteuer­ betätigungsvorrichtung (66) umfaßt, die dem Arretier­ glied (102) zugeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekenn­ zeichnet,
- daß das Verriegelungsglied von einem Stift (110) ge­ bildet ist, der einen sich verbreiternden Kopf (114) besitzt und von einer Vorspannschraubenfeder (116) umgeben ist,
- daß das Arretierglied einen Körper (92) umfaßt, der an dem unteren Wandteil (B) befestigbar ist und einen Ansatz (94) mit einer Öffnung (96) zur Einführung des Kopfes (114) des Stiftes (110) aufweist, wobei die genannte Feder (116) sich gegen diesen Ansatz (94) abstützt, daß das Arretierglied ferner einen dem ge­ nannten Ansatz (94) zugeordneten elastischen Arm (102) besitzt, der mit dem Kopf (114) in Eingriff bringbar ist und an welchem (102) ein Ende eines Betätigungskabels (104) verankert ist, das in einem zwischen dem Tragglied (18) und dem genannten Körper (92) angeordneten Mantel (106) gleitbar ist,
- und daß an dem Tragglied (18) ein Betätigungshebel (88) angelenkt ist, der mit dem anderen Ende des Ka­ bels (104) verbunden ist und dessen Betätigung eine Entfernung des elastischen Arms (102) von dem Kopf (114) des Stiftes (110) und damit dessen Loslösung aus der genannten Öffnung (96) unter dem Einfluß der Vorspannfeder (116) bewirkt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Tragglied (18) ein Halteelement (84) für eine lösbare Schnappverbindung des Betätigungs­ hebels (88) besitzt.
DE19823244643 1981-12-03 1982-12-02 Sicherungshaltereinheit fuer kraftfahrzeuge Granted DE3244643A1 (de)

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