DE3244643C2 - - Google Patents
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- H02B—BOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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- Mechanical Control Devices (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Sicherungshaltervorrichtung für
Kraftfahrzeuge
mit einer Sicherungsdose, die an einer den Fahrzeug
innenraum nach vorn begrenzenden Wandung befestigt ist,
wobei diese Wandung einen im wesentlichen senkrechten
unteren sowie einen gegenüber diesem in Richtung auf den
Fahrzeuginnenraum hin versetzten oberen Wandteil umfaßt,
sowie mit scharnierartigen Befestigungsmitteln, um
deren Achsen die Sicherungshaltervorrichtung zwischen einer
ersten Position, in der die Sicherungselemente vom Fahr
zeuginnenraum aus optisch nicht in Erscheinung treten, und
einer zweiten Position verschwenkbar ist, in der die
Sicherungselemente sichtbar und leicht zugänglich sind.
Eine Sicherungshaltervorrichtung mit diesen Merkmalen ist
durch das DE-GM 73 11 644 bekannt. Diese bekannte
Sicherungshaltervorrichtung gleicht in ihrem Aufbau einem
Kraftfahrzeug-Aschenbecher. Für ihre Montage ist deshalb
eine frei zugängliche Wandung im Fahrzeuginnenraum
erforderlich, die eine derart geringe Neigung gegenüber der
Vertikalen hat, daß die optische Sicht auf die aufgeklappte
Sicherungsdose nicht durch das Armaturenbrett verdeckt
wird. Bei modernen Karosseriekonstruktionen stehen solche
Wandungen in der Regel nicht zu Verfügung (wenn man vom
Einbau im Armaturenbrett selbst einmal absieht, der sich
aus naheliegenden Gründen nicht empfiehlt).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sicherungs
haltervorrichtung der eingangs beschriebenen Art so
auszubilden, daß sie an einer ansonsten ungenutzten Stelle
im Fahrzeuginnenraum unterbringbar ist, derart daß sie in
der genannten ersten Position optisch nicht störend in
Erscheinung tritt, und bei der trotzdem eine mit
herkömmlichen Sicherungshaltervorrichtungen nicht erreichte
Zugänglichkeit zu den einzelnen Sicherungselementen gegeben
ist, wenn diese überprüft oder ausgetauscht werden sollen.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Sicherungshaltervorrichtung
durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Die Sicherungshaltervorrichtung gemäß der Erfindung bedarf
also keiner speziellen Einbauposition sondern läßt sich in
dem ungenutzten Raum unter dem Armaturenbrett unterbringen
und hat trotzdem den funktionellen Vorteil, daß die
Sicherungselemente wesentlich besser zugänglich sind als
bei den durch das genannte DE-GM 73 11 644 bekannten
Sicherungsträger.
Die Sicherungshaltervorrichtung gemäß der Erfindung
benötigt lediglich eine Anlenkstelle im unteren Kanten
bereich des Armaturenbretts. In der genannten ersten
Position ist sie mit ihrer der Anlenkstelle abgewandten
Seite an einen Karosserieteil in geeigneter Weise, z.B.
durch Rastung lösbar fixiert und aus dem Gesichtsfeld des
Fahrzeuglenkers verschwunden. Nach Verschwenkung um die
Anlenkachse liegen die Sicherungselemente voll im Blickfeld
und vor allem im bequemen Zugriffsbereich des Fahrzeug
lenkers.
Durch die nicht vorveröffentlichte Druckschrift EP 00 61 486 A1
ist eine Sicherungshaltervorrichtung bekannt, die
einige Merkmale der erfindungsgemäßen Sicherungshalter
vorrichtung aufweist und ebenfalls unter dem Armaturenbrett
montiert wird. Bei ihr ist der eigentliche Sicherungshalter
um ein Scharnier verschwenkbar, das sich auf der dem
Fahrzeuginnenraum zugewandten Seite der Sicherungshalter
vorrichtung befindet. Diese Scharnier ist jedoch Bestand
teil eines eigens für die Aufnahme des Sicherungsträgers
vorgesehenen Gehäuses, das in eine im wesentlichen
horizontale Wandung unter dem Armaturenbrett eingelassen
ist und an dem außer dem Scharnier auch die Verrastungs
mittel zur Fixierung des Sicherungsträgers ausgebildet
sind. Die Sicherungshaltervorrichtung gemäß der Erfindung
benötigt ein solches Gehäuse nicht und damit auch die nicht
die für dessen Einbau vorgesehene im wesentlichen
horizontale Wandung, so daß praktisch keine besonderen
Vorkehrungen weder auf seiten der Kraftfahrzeugkonstruktion
noch bei der Konstruktion der Sicherungshaltervorrichtung
selbst erforderlich sind, wenn ein Kraftfahrzeug hiermit
ausgestattet werden soll.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Er
findung sind Gegenstand der Unteransprüche, auf die hier
mit zur Verkürzung der Beschreibung ausdrücklich verwiesen
wird.
Im folgenden sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen näher
erläutert:
Fig. 1 zeigt eine teilweise geschnittene Seitenansicht
einer Sicherungshaltereinheit für Kraftfahrzeuge
gemäß der Erfindung,
Fig. 2 zeigt eine Aufsicht entsprechend dem Pfeil II von
Fig. 1,
Fig. 3 zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung
und veranschaulicht eine Einzelheit von Fig. 1
und 2 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 4 zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung
zur Veranschaulichung eines anderen Details von
Fig. 1 und 2,
Fig. 5 zeigt eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung
eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung
mit einer Einrichtung zur Fernauslösung,
Fig. 6 zeigt eine Aufsicht entsprechend dem Pfeil VI von
Fig. 5,
Fig. 7 zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung
zur Veranschaulichung eines Details von Fig. 5 in
vergrößertem Maßstab,
Fig. 8 zeigt einen Schnitt entsprechend der Linie VIII-
VIII von Fig. 7.
Zunächst sei auf Fig. 1 und 2 Bezug genommen. Der obere
und untere Teil einer den Fahrgastraum eines Kraftfahrzeugs
nach vorne begrenzenden Wandung sind mit A bzw. B bezeich
net. Die beiden Wandteile A und B verlaufen im wesentlichen
vertikal. Dabei ist der obere Wandteil A gegenüber dem unte
ren Wandteil B in Richtung auf den Fahrzeuginnenraum ver
setzt.
Eine mit 10 bezeichnete Sicherungsdose enthält eine Mehr
zahl von Sicherungselementen, die in die verschiedenen
elektrischen Stromkreise eingefügt sind, welche von einer
elektrischen Stromquelle zu den einzelnen Teilen der in
dem Fahrzeug installierten elektrischen Ausrüstung ver
laufen.
Die Sicherungsdose 10 hat Quaderform und besitzt an ihren
beiden Schmalseiten T-förmige Halterungsansätze 12 bzw.
14.
An dem unteren Ende des oberen Wandteils A ist ein als
Kunststoffspritzteil hergestelltes Tragglied 18, das sich
in Verlängerung dieses Wandteils nach unten erstreckt,
mit Hilfe von Schrauben 16 befestigt. Das Tragglied 18
besitzt Verstärkungsrippen 20 und ist an seinem unteren
Ende mit einem federnden Flügel 22 versehen, der nach
außen in Richtung auf den unteren Wandteil B ragt und
zusammen mit dem übrigen Teil des Tragglieds 18 einen
Scharniersitz 24 bildet. Ein Scharnierstift 26, der an
einem Ende eines (in Fig. 3 im Detail dargestellten) He
bels 28 angeordnet ist, ist in den Scharniersitz 24 ein
gerastet. Der Hebel 28, der ebenfalls einstückig als
Kunststoffspritzteil ausgebildet ist, besitzt in seinem
dem Scharnierstift 26 gegenüberliegenden Endbereich zwei
Querflansche 30, die jeweils eine durchgehende Bohrung
32 aufweisen. Durch diese Bohrungen 32 greifen zwei Halte
schrauben 34, auf welche Spannmuttern 36 aufgeschraubt
sind und die zwei zangenartige Klemmteile 38 halten. Durch
diese Klemmteile 28 wird der Halterungsansatz 12 der
Sicherungsdose 10 an den beiden Querflanschen 30 fixiert,
wie dies aus Fig. 2 klar hervorgeht. Auf diese Weise ist
die Sicherungsdose 10 mit dem Tragglied 18 und über die
ses mit dem oberen Wandteil A derart verbunden, daß sie
um die Achse des Stiftes 26 verschwenkbar ist. Durch die
Schnappmontage des letzteren in dem Scharniersitz 24
läßt sich der Hebel 28 und damit die Sicherungsdose 10
an dem Tragglied 18 leicht montieren und demontieren.
Ein als Kunststoffspritzteil ausgebildetes Halteglied 14
ist an dem unteren Wandteil B in einer Höhe befestigt,
die etwas unterhalb des Tragglieds 18 liegt. Wie im ein
zelnen aus Fig. 4 erkennbar ist, besitzt das Glied 40 in
seinem Boden eine rechteckige Verriegelungsöffnung 42 so
wie einen seitlichen Flügel 44 mit Bohrungen 46. Durch
diese Bohrungen 46 greifen Schrauben 48, durch die das
Halteglied 18 an der unteren Wandung B befestigbar ist.
Ein mit 50 bezeichnetes als Kunststoffspritzteil ausge
bildetes Bedienungsorgan 50 besitzt an einem seiner Enden
einen flachen konsolenartigen Ansatz 52 mit einer zentralen
Bohrung 53, durch welche eine Schraube 54 hindurchgreift,
die zusammen mit einer Mutter 56 zur Befestigung eines
zangenartigen Klemmteils 58 an dem Ansatz 52 dient. Die
Ausbildung des Klemmteils 58 ist mit derjenigen der Klemm
teile 38 identisch. Das Klemmteil 58 erfaßt den Halterungs
ansatz 14 und befestigt damit das Bedienungsorgan 50 an
der Sicherungsdose 10.
Wie im einzelnen in Fig. 4 dargestellt ist, besitzt das
Bedienungsorgan 50 einen zentralen Rastzahn 60, der nach
außen ragt und so angeordnet ist, daß er mit der Öffnung
42 des Halteglieds 40 zusammenwirken kann. Das untere En
de des Bedienungsorgans 50 bildet eine gebogene Betätigungs
handhabe 62. Über dieser befindet sich ein federnder Arre
tierflügel 64.
Wenn die Sicherungsdose 10 sich in der in Fig. 1 in aus
gezogenen Linien dargestellten installierten Position be
findet, liegt das Bedienungsorgan 50 an dem Halteglied
40 an, wobei der Verriegelungsvorsprung 60 mit der Öffnung
42 in Eingriff steht. Die Arretierflosse 64 stützt sich
gegen das untere Ende des Haltegliedes 40 und hält somit
das Bedienungsorgan 50 fest in Position. Die Sicherungs
dose 10 befindet sich daher in dem Bereich zwischen dem
unteren Ende des oberen Wandteils A und dem unteren Wand
teil B und ist in Richtung auf letztere leicht nach unten
geneigt. In dieser Position stellt die Sicherungsdose 10
keinerlei Hindernis im Fahrgastraum dar und ist praktisch
für die Insassen unsichtbar. Sie ist außerdem wirksam ge
gen versehentliche Beschädigung geschützt.
Falls die Erneuerung eines Sicherungselements in der Si
cherungsdose 10 notwendig ist, genügt es, den Verriegelungs
vorsprung 60 aus der Öffnung 42 zu lösen, indem das Be
tätigungsorgan 50 mit Hilfe der Handhabe 62 in Richtung
auf den Fahrgastraum gezogen wird, bis die Arretierflosse
sich von dem Halteglied 40 löst und der Verriegelungsvor
sprung 60 aus der Öffnung 42 heraustritt.
Nach dem Lösen des Verriegelungsvorsprungs 60 aus der
Öffnung 42 läßt sich die Sicherungsdose 10 um die Achse
des Scharnierstiftes 26 nach unten verschwenken, bis sie
sich in der in Fig. 1 in gestrichelten Linien dargestell
ten Position befindet. In dieser Position ragt die Siche
rungsdose 10 mehr oder weniger senkrecht unter dem oberen
Wandteil A und kann leicht vom Fahrgastraum aus erreicht
werden. Falls kompliziertere Wartungsarbeiten oder der Er
satz der gesamten Sicherheitsdose 10 erforderlich sind,
genügt es, den Scharnierstift 26 des Hebels 28 aus dem
Scharniersitz 24 des Traggliedes 18 zu lösen. Dies läßt
sich leicht und schnell ausführen und ermöglicht ein Heraus
nehmen der Sicherungsdose 10 aus dem Fahrzeuginnenraum.
Das Lösen der Sicherungsdose 10 von dem unteren Wandteil
B kann statt durch das Betätigungsorgan 50 auch durch die
in Fig. 5 bis 8 im einzelnen dargestellte Fernbetätigungs
vorrichtung 66 erfolgen. Bei dem in Fig. 5 bis 8 darge
stellten Ausführungsbeispiel sind Teile, die denen des in
Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiels gleich
oder ähnlich sind, mit denselben Bezugszeichen versehen
wie dort. Im folgenden seien nur die Unterschiede beschrie
ben.
Die Sicherungsdose 10 ist mit dem an dem oberen Wandteil
A befestigten Tragglied 18 mit Hilfe eines Hebels 68 ver
bunden, der dem oben beschriebenen Hebel 28 gleicht und
einen Scharnierstift 70 aufweist, der schwenkbar in zwei
Scharniersitze 24 eingeschnappt ist. Wie aus Fig. 7 im
einzelnen hervorgeht, sind sowohl das Tragglied 18 als
auch der Hebel 68 geringfügig anders ausgebildet als die
entsprechenden Elemente von Fig. 1 bis 4. Das dem Schar
nierstift 70 abgewandte Ende des Hebels 68 besitzt statt
der beiden Querflansche 30 eine mittlere Bohrung 72, in
welcher eine Schraube 74 zur Befestigung eines einzigen
zangenartigen Klemmteils 76 eingesetzt ist. Das Klemm
teil 76 ist in derselben Weise ausgebildet wie die Klem
men 38 und 58 und dient zur Erfassung des Halterungs
ansatzes 12 der Dose 10.
Das Tragglied 18, das auch in diesem Fall angespritzte
Verstärkungsrippen 20 besitzt, hat einen seitlichen An
satz 78, der in seinem oberen Bereich eine durchgehende
Öffnung 80 und in seinem unteren Bereich einen Gelenk
sitz 82 aufweist, der von einem in Richtung auf das Fahr
zeuginnere ragenden federnden Flügel 84 begrenzt ist. In
den Sitz 82 ist ein Zapfen 86 eingeschnappt, der sich an
einem als Kunststoffspritzteil ausgebildeten Betätigungs
hebel 88 befindet. Letzterer besitzt in seinem oberen Be
reich zwei durchgehende Bohrungen 90, deren Funktion wei
ter unten erläutert wird.
Das mit 92 bezeichnete an dem unteren Wandteil B befestig
te Halteorgan besteht aus einem als Kunststoffspritzteil
ausgebildeten Körper mit einer oberen Querwandung 94, in
der sich eine zentrale durchgehende Bohrung 96 befindet,
und einem seitlichen Tragflansch 98. Mit dem oberen Teil
des Körpers 92 ist ein Draht oder Metallstreifen 100 mit
einem federelastischen Arm 102 verbunden. Dieser Arm 102,
der ein Verriegelungselement darstellt, ist mittels eines
Betätigungskabels 104, das Bestandteil der Fernbetätigungs
vorrichtung 66 ist, zwischen einer in Fig. 6 in ausgezo
genen Linien dargestellten Ruheposition und einer in ge
strichelten Linien dargestellten Auslenkungsposition be
wegbar. In der Ruheposition übt er seine Verriegelungs
funktion aus, während er in der Auslenkposition inaktiv ist.
Das mit einem Ende an dem Arm 102 verankerte Betätigungs
kabel 104 ist gleitbar in einem Mantel 106 angeordnet,
dessen Enden sich gegen den seitlichen Flansch 98 bzw. den
Ansatz 78 des Tragglieds 18 im Bereich der Öffnung 80 ab
stützen. Das andere Ende des Kabels 104 verläuft durch die
se Öffnung 80 und bildet eine Schleife 108, die durch die
beiden Bohrungen 90 an dem Hebel 88 befestigt ist.
Das der Sicherungsdose 10 zugeordnete Verriegelungsglied
ist in diesem Fall ein zylindrischer Stift 110, an dem
ein zangenartiges Klemmteil 112 befestigt ist, welches mit
den Klemmteilen 38, 58 und 76 übereinstimmt und das den
Halterungsansatz 14 der Dose 10 ergreift. Der Stift 110
trägt an seinem dem Klemmteil 112 entgegengesetzten Ende
einen im wesentlichen kegelstumpfförmigen Verriegelungs
kopf 114.
In der in Fig. 5 und 6 dargestellten Position dringt der
Stift 110 durch die Bohrung 96 der Öffnung 94 und wird
in dieser Position durch das Eingreifen des Arms 102 des
Streifens 100 in der Nähe des Verriegelungskopfes 114 ge
halten. Eine Schraubendruckfeder 116, die den Stift 110
umgibt und zwischen dem Klemmteil 112 und einer ringförmi
gen Platte 118 wirkt, drückt den Kopf 114 federnd gegen
den Arm 102. Auf diese Weise ist die Sicherungsdose 10 re
lativ zu den Wandteilen A und B fixiert und erstreckt sich
zwischen diesen mit einer leichten Abwärtsneigung.
Um die Dose 10 von dem unteren Wandteil B zu lösen und
ihre Verschwenkung in die in Fig. 5 in gestrichelten Linien
dargestellte Wartungsposition zu ermöglichen, genügt es,
den Betätigungshebel 88 leicht um die Achse des Scharnier
stiftes 86 zu verschwenken und dadurch einen Zug auf das
Kabel 104 auszuüben. Aufgrund dieses Zuges wird der Arm
102 des Streifens 100 verformt und gelangt in die in Fig.
6 in gestrichelten Linien dargestellte Position, wodurch
der Kopf 114 des Stiftes 110 freigegeben wird. Durch die
Wirkung der Feder 116 löst sich der Stift 110 nach unten
aus der Bohrung 96 und ermöglicht ein Verschwenken der
Dose 10. Auch in diesem Fall läßt sich die Dose 10 durch
das Lösen des Stiftes 70 aus den beiden Scharniersitzen
24 des Traggliedes 18 leicht entfernen.
Um die Sicherungsdose in die Verriegelungsposition zurück
zuführen, genügt es, sie aus der in Fig. 1 oder 5 in ge
strichelten Linien dargestellten Position nach oben zu
verschwenken und das betreffende Verriegelungsglied 16
bzw. 114 wieder mit dem zugeordneten Gegenstück 41 bzw.
102 in Eingriff zu bringen. Sowohl bei dem in Fig. 1 als
auch bei dem in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel
erfolgt dieser Eingriff automatisch durch einen leichten
nach oben gerichteten Druck auf die Sicherungsdose 10.
Claims (10)
1. Sicherungshaltervorrichtung für Kraftfahrzeuge
- mit einer Sicherungsdose, die an einer den Fahrzeuginnen raum nach vorn begrenzenden Wandung befestigt ist, wobei diese Wandung einen im wesentlichen senkrechten unteren so wie einen gegenüber diesem in Richtung auf den Fahrzeugin nenraum hin versetzten oberen Wandteil umfaßt,
- sowie mit scharnierartigen Befestigungsmitteln, und deren Achsen die Sicherungshaltervorrichtung zwischen einer ersten Position, in der die Sicherungselemente vom Fahrzeuginnen raum aus optisch nicht in Erscheinung treten, und einer zweiten Position verschwenkbar ist, in der die Sicherungs elemente sichtbar und leicht zugänglich sind, dadurch gekennzeichnet,
- daß die Sicherungsdose (10) sich in der genannten ersten Position in einer im wesentlichen horizontalen Lage zwi schen dem oberen Wandteil (A) und dem unteren Wandteil (B) erstreckt,
- daß die genannten scharnierartigen Befestigungsmittel (24, 26) dem oberen Wandteil (A) bzw. dem dem Fahrzeugin nenraum zugewandten Endbereich (12) der Sicherungsdose (10) zugeordnet sind,
- daß dem entgegengesetzten Endbereich (14) der Sicherungs dose (10) bzw. dem unteren Wandteil (B) Arretiermittel (42, 60; 102, 114) zugeordnet sind, mittels derer die Siche rungsdose (10) in der ersten Position arretierbar ist,
- und daß Auslösemittel (50, 88, 104) vorgesehen sind, durch die die Wirkung der Arretiermittel aufhebbar ist, derart daß die Sicherungsdose (10) sich frei in die genann te zweite Position verschwenken läßt, in der sie sich in einer im wesentlichen vertikalen Lage unter dem oberen Wandteil (A) befindet.
- mit einer Sicherungsdose, die an einer den Fahrzeuginnen raum nach vorn begrenzenden Wandung befestigt ist, wobei diese Wandung einen im wesentlichen senkrechten unteren so wie einen gegenüber diesem in Richtung auf den Fahrzeugin nenraum hin versetzten oberen Wandteil umfaßt,
- sowie mit scharnierartigen Befestigungsmitteln, und deren Achsen die Sicherungshaltervorrichtung zwischen einer ersten Position, in der die Sicherungselemente vom Fahrzeuginnen raum aus optisch nicht in Erscheinung treten, und einer zweiten Position verschwenkbar ist, in der die Sicherungs elemente sichtbar und leicht zugänglich sind, dadurch gekennzeichnet,
- daß die Sicherungsdose (10) sich in der genannten ersten Position in einer im wesentlichen horizontalen Lage zwi schen dem oberen Wandteil (A) und dem unteren Wandteil (B) erstreckt,
- daß die genannten scharnierartigen Befestigungsmittel (24, 26) dem oberen Wandteil (A) bzw. dem dem Fahrzeugin nenraum zugewandten Endbereich (12) der Sicherungsdose (10) zugeordnet sind,
- daß dem entgegengesetzten Endbereich (14) der Sicherungs dose (10) bzw. dem unteren Wandteil (B) Arretiermittel (42, 60; 102, 114) zugeordnet sind, mittels derer die Siche rungsdose (10) in der ersten Position arretierbar ist,
- und daß Auslösemittel (50, 88, 104) vorgesehen sind, durch die die Wirkung der Arretiermittel aufhebbar ist, derart daß die Sicherungsdose (10) sich frei in die genann te zweite Position verschwenken läßt, in der sie sich in einer im wesentlichen vertikalen Lage unter dem oberen Wandteil (A) befindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Befestigungsmittel ein Tragglied
(18), das an dem oberen Wandteil (A) befestigbar ist,
sowie einen Hebel (28, 68) beinhalten, der von dem
dem Verriegelungsglied (60, 114) gegenüberliegenden
Ende (12) der Sicherungsdose (10) gehalten und ge
lenkig mit dem Tragglied (18) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Tragglied (18) Halteelemente
(22) für eine lösbare Schnappverbindung mit dem ge
lenkigen Ende (26; 70) des Hebels (28, 68) besitzt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sicherungsdose (10) an ihren
beiden gegenüberliegenden Enden angeformte Halterungs
ansätze (12, 14) besitzt,und daß die Befestigungsmit
tel Fixierklemmteile (38, 58; 76, 112) beinhalten,
welche die Halterungsansätze (12, 14) mit dem Hebel
(28, 68) bzw. dem Verriegelungsglied (60, 114) ver
binden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Auslösemittel ein Bedienungs
organ (50; 88) beinhalten, daß zur Auslösung des Ver
riegelungsgliedes (60; 114) aus dem Arretierglied (42,
102) manuell betätigbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Verriegelungsglied (60) direkt
von dem Bedienungsorgan (50) getragen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Bedienungsorgan von einem Hebel
(50) gebildet ist, der einen das Verriegelungsglied
bildenden festen Vorsprung (60) besitzt, welcher in
eine das Verriegelungsglied bildende Öffnung (42) ein
bringbar ist, wobei diese Öffnung in einem Haltekörper
(40) gebildet ist, der an dem unteren Wandteil (B) be
festigbar ist, und daß der Hebel (50) ferner einen
federnden Ansatz (64) aufweist, der mit dem Haltekörper
(40) zusammenwirkt und den festen Vorsprung (60) mit
der genannten Öffnung (42) in Eingriff hält.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Bedienungsorgan eine Fernsteuer
betätigungsvorrichtung (66) umfaßt, die dem Arretier
glied (102) zugeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet,
- daß das Verriegelungsglied von einem Stift (110) ge bildet ist, der einen sich verbreiternden Kopf (114) besitzt und von einer Vorspannschraubenfeder (116) umgeben ist,
- daß das Arretierglied einen Körper (92) umfaßt, der an dem unteren Wandteil (B) befestigbar ist und einen Ansatz (94) mit einer Öffnung (96) zur Einführung des Kopfes (114) des Stiftes (110) aufweist, wobei die genannte Feder (116) sich gegen diesen Ansatz (94) abstützt, daß das Arretierglied ferner einen dem ge nannten Ansatz (94) zugeordneten elastischen Arm (102) besitzt, der mit dem Kopf (114) in Eingriff bringbar ist und an welchem (102) ein Ende eines Betätigungskabels (104) verankert ist, das in einem zwischen dem Tragglied (18) und dem genannten Körper (92) angeordneten Mantel (106) gleitbar ist,
- und daß an dem Tragglied (18) ein Betätigungshebel (88) angelenkt ist, der mit dem anderen Ende des Ka bels (104) verbunden ist und dessen Betätigung eine Entfernung des elastischen Arms (102) von dem Kopf (114) des Stiftes (110) und damit dessen Loslösung aus der genannten Öffnung (96) unter dem Einfluß der Vorspannfeder (116) bewirkt.
- daß das Verriegelungsglied von einem Stift (110) ge bildet ist, der einen sich verbreiternden Kopf (114) besitzt und von einer Vorspannschraubenfeder (116) umgeben ist,
- daß das Arretierglied einen Körper (92) umfaßt, der an dem unteren Wandteil (B) befestigbar ist und einen Ansatz (94) mit einer Öffnung (96) zur Einführung des Kopfes (114) des Stiftes (110) aufweist, wobei die genannte Feder (116) sich gegen diesen Ansatz (94) abstützt, daß das Arretierglied ferner einen dem ge nannten Ansatz (94) zugeordneten elastischen Arm (102) besitzt, der mit dem Kopf (114) in Eingriff bringbar ist und an welchem (102) ein Ende eines Betätigungskabels (104) verankert ist, das in einem zwischen dem Tragglied (18) und dem genannten Körper (92) angeordneten Mantel (106) gleitbar ist,
- und daß an dem Tragglied (18) ein Betätigungshebel (88) angelenkt ist, der mit dem anderen Ende des Ka bels (104) verbunden ist und dessen Betätigung eine Entfernung des elastischen Arms (102) von dem Kopf (114) des Stiftes (110) und damit dessen Loslösung aus der genannten Öffnung (96) unter dem Einfluß der Vorspannfeder (116) bewirkt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Tragglied (18) ein Halteelement
(84) für eine lösbare Schnappverbindung des Betätigungs
hebels (88) besitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ITTO1981U53864U IT8153864U1 (it) | 1981-12-03 | 1981-12-03 | Gruppo porta fusibili per autoveicoli. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3244643A1 DE3244643A1 (de) | 1983-06-23 |
| DE3244643C2 true DE3244643C2 (de) | 1987-11-19 |
Family
ID=11285652
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823244643 Granted DE3244643A1 (de) | 1981-12-03 | 1982-12-02 | Sicherungshaltereinheit fuer kraftfahrzeuge |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4547007A (de) |
| DE (1) | DE3244643A1 (de) |
| ES (1) | ES268817Y (de) |
| FR (1) | FR2517878B1 (de) |
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