DE324509C - Klopfwerkzeug zum Entfernen des Kesselsteins aus Roehren - Google Patents

Klopfwerkzeug zum Entfernen des Kesselsteins aus Roehren

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DE324509C
DE324509C DE1914324509D DE324509DD DE324509C DE 324509 C DE324509 C DE 324509C DE 1914324509 D DE1914324509 D DE 1914324509D DE 324509D D DE324509D D DE 324509DD DE 324509 C DE324509 C DE 324509C
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Germany
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sleeve
hammer
cylinder
scale
pressure medium
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Application number
DE1914324509D
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DIAMOND BLOWER Co Ltd
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28GCLEANING OF INTERNAL OR EXTERNAL SURFACES OF HEAT-EXCHANGE OR HEAT-TRANSFER CONDUITS, e.g. WATER TUBES OR BOILERS
    • F28G3/00Rotary appliances
    • F28G3/10Rotary appliances having scrapers, hammers, or cutters, e.g. rigidly mounted

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Klopfwerkzeug zum Entfernen des Kesselsteins aus Röhren. Die Erfindung betrifft ein Klopfwerkzeug zur Entfernung des Kesselsteins aus dein Innern aller Arten von Rohren, insbesondere bei Wasserrohrkesseln. Das betreffende Werkzeug besitzt einen mit Druckluft oder einem ähnlichen Druckmittel betriebenen Hammer, der in bekannter Weise an der Stirn mit einer Anzahl von Schneidwerkzeugen verbunden ist, die -durch die schnellen Schläge des Hammerkolbens vorwärts und seitwärts gegen den Kesselstein getrieben werden.
  • Gemäß der Erfindung ist die die Schneidwerkzeuge tragende Muffe um ein gewisses Stück verschiebbar und läßt zwischen sich und dem Hammerzylinder einen Zwischenraum frei, in dem sich entweichende Druckluft ansammelt. Auf diese Weise werden die auf die Schneidwerkzeuge durch den Schlag des Hammers ausgeübten Stöße aufgefangen, wenn die Schneidwerkzeuge nicht oder nur wenig sich in Berührung mit dem Kesselstein befinden. Ferner wird ein Bruch der Schneidwerkzeuge durch wiederholte Schläge des Hammers auf ihre hinteren Enden verhindert, wenn die Schneidkanten nicht auf den Kesselstein schlagen.
  • Die Schneidwerkzeuge werden im Eingriff mit dem Mundstück der Muffe mit Hilfe eines zentralen Trägers gehalten, der am Hammerzylinder befestigt ist und über welchen der Hammer entfanggleitet. Dieser Träger dient gleichzeitig zur Zuleitung des Druckmittels in den Hammerzylinder.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Fig. i einen Längsschnitt durch das gesamte Werkzeug, Fig. 2 einen Längsschnitt durch die abgenommene Muffe mit den in ihr liegenden Schneidwerkzeugen, Fig.3 einen Querschnitt längs der Linie x-x der Fig. 2.
  • Bei der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung ist eine angemessene Anzahl von Schneidwerkzeugen i, beispielsweise sechs Stück, in dem vorderen Ende einer zylindrischen Muffe 2 untergebracht, welche auf die Außenseite des Hammerzylinders 3 aufgepaßt ist, auf welchem sie gleitet. Der Hammerzylinder nimmt den Hammerkolben .4 auf, dessen vorderes Ende 5 etwas kegelförmig nach innen geht und auf die hinteren Enden 6 der Schneidwerkzeuge i aufschlägt. Die Schneidkanten 7 der Schneidwerkzeuge i stehen nach vorn aus der Muffe 2 heraus. Die Schneidwerkzeuge i sind im»Eingriff mit der Muffe zweckmäßig mit Hilfe einer ringförmigen Eindrehung 9 im Innern der Muffe 2, in welcher sie durch runde Rippen $ gehalten werden. Der Eingriff der Schneidwerkzeuge in die Muffe wird gesichert durch einen mittleren spindelartigen Teil io, der durch das gesamte Werkzeug hindurchgeht und im hinteren Ende des Zylinders 3 befestigt ist. Diese Spindel geht gleichzeitig durch den Kolben q. hindurch und durch die Enden des Zylinders und ist mit einer Mittelbohrung i2 versehen, die eine Einlaßleitung für das Druckmittel bildet, das zur Bewegung des Hammers 4 dient. Die Innenfläche 13 der Schneid-,verkzeuge i ist so abgerundet, daß sie auf der Mittelspindel To gleitet, wenn die Schneidwerkzeuge in der runden Nut 9 der Muffe hin und her bewegt werden. Die hinteren Enden 6 der Schneidwerkzeuge sind bei 14 abgeschrägt und werden bei jedem Vorwärtshub des Hammers 4 von seinem vorderen Ende 5 getroffen und so zusammengedrückt, wie dies in punktierten Linien in Fig. 2 dargestellt- ist. Hierbei gehen die Schneidkanten 7 nach auswärts, und gleichzeitig werden die Schneidwerkzeuge i auf der Muffe 2 herausgedrückt, bis zu einem solchen Betrage, daß die Bewegung der Schneidwerkzeuge auf dem Kesselstein eine kombinierte Längs- und radiale Auswärtsbewegung ist. Die Spindel To ist an dem Zylinder 3 an ihrem hinteren Teil mit. Hilfe einer Mutter i i befestigt, die einen Teil des hinteren Deckels des Zylinders bildet und mit Hilfe zweier Muttern 15 an dem Zylinder festgehalten wird, die auf die Spindel To aufgeschraubt werden. Der vordere Teils des Hammerkolbens. gleitet in dem vorderen Teil des Zylinders 3, der etwas größeren Durchmesser besitzt als sein hinterer Teil 16, in welchem der hintere Teil des Hammerkolbens lose liegt. Der hintere Teil des Hammerkolbens gleitet bei 17 auf dem Teil i8 der Spindel To. Die letztere besitzt eine Verdickung i9, auf welcher das Innere des Hammerkolbens 4 entlanggleitet. Die Kanten 2o, 2i der Verdickung i9 bilden mit den Seitenöffnungen 22 des Hammerkolbens eine Steuerung für den Lufteinlaß zum Zylinder 3 und auch für den Auslaß.
  • Die Druckluft oder ein anderes Druckmittel tritt am hinteren Ende der Spindel To an dem Einlaß 12 ein und geht durch die Seitenöffnungen 35 in den Innenraum 23 des Hammerkolbens, in welchem so ein gleicher Druck herrscht, durch welchen der Rückzug des Hammerkolbens bewirkt wird. Wenn der Teil 4 die Kante 2o der Verbreiterung i9 passiert hat, so geht die Druckluft aus denn Raum <3 durch die Öffnungen 22 des Kolbens in den Zylinder 3 und wirkt auf den Kolben 4, so. daß dieser vorwärts getrieben wird, bis er sich so weit nach vorn bewegt hat, daß die Öffnungen 22 beim Passieren der Kante 2i voll geöffnet sind. Sodann kann die Luft in den vorderen Teil des Zylinders entweichen. Für einen derartigen Auspuff sind Auslaßöffnungen 2.4 im vorderen Teil des Zylinders angebracht, die durch den vorderen Teil 5 des Kolbens geöffnet werden, wenn dieser genizend weit vorbeigegangen ist, so daß dann "in Teil der Abluft in den ringförmigen Raum 25 zwischen der Muffe und dem Zylinder geht und von hier aus nach hinten in einen inneren ringförmigen Raum 26, der zwischen der Uuffe und der Außenfläche des Zylinders gebildet ist. Es wird so ein rundes Luftkissen gebildet, in welches die Abluft aus dem Raum 25 durch die kleinen Leitungen 27 des Ansatzes 2ä des Zylinders am Anfang der Luftkammer 26 geht. Die letztere wird von der Muffe geschlossen, wenn diese einen gewissen Weg nach vorn zurücklegt, und schließt hierauf die Abluft in der Abluftkammer 26 ein. Sie bildet dann ein Kissen, so daß ihre Ausdehnung in der Kammer 26 die Muffe 2 und die Schneidwerkzeuge i rückwärts zu ziehen sucht. Das Kissen nimmt zum Teil die Stöße auf die Schneidwerkzeuge auf, wenn der Hammer gegen sie schlägt und sie sich nicht in Berührung mit denn Kesselstein befinden, so daß hier die Möglichkeit des Brechens infolge der häufigen Hammerschläge wesentlich vermindert ist.
  • Wenn gewünscht, kann auch eine Schraubenfeder 3 i in der Preßkammer 26 angeordnet werden, die das Luftkissen beim Abf.-ngen der Stöße unterstützt. Diese Feder wird zwischen dem Ansatz 28 des Zylinders und dem inneren Ansatz 29 der Muffe angeordnet. Der becherförmige Teil 3o, der hinten auf die Spindel To aufgetrieben wird, paßt innen in die Muffe :2 hinein und dient zum Abschluß der Muffe und des Zylinders 3 gegen Verschmutzung. Gleichzeitig bildet er einen Anschlag zur Begrenzung der Rückbewegung der Muffe 2.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜGFIE: i. Klopfwerkzeug zum Entfernen des Kesselsteins aus Röhren, bei dem ein durch ein Druckmittel bewegterer Kolben in einer Muffe kreisständig gelagerte Meißel radial nach außen treibt, dadurch gekennzeichnet, daß die das ganze Klopfwerkzeug umgebende Muffe (2) auf dem Hammerzylinder (3) um ein gewisses Stück verschiebbar und zwischen beiden Teilen ein Ringraum (26) geschaffen ist, in dem das entweichende Druckmittel ein Luftkissen bildet.
  2. 2. Klopfwerkzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung für das Druckmittel in eine zentrale Spindel (To) ausläuft, die zum Halten der Werkzeuge (i) an der Muffe (2) dient und durch die der zylindrische Hammerkolben (4 5) geführt wird.
DE1914324509D 1913-06-18 1914-06-14 Klopfwerkzeug zum Entfernen des Kesselsteins aus Roehren Expired DE324509C (de)

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DE (1) DE324509C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965098C (de) * 1952-08-09 1957-05-29 Spuhr & Co Appbau M Regeleinrichtung fuer stroemende Medien
EP0035091B1 (de) * 1980-01-25 1985-04-10 SCHOELLER-BLECKMANN Gesellschaft m.b.H. Verfahren zur Herstellung von spannungsrisskorrosionsbeständigen, nichtmagnetisierbaren Schwerstangen aus austenitischen Stählen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965098C (de) * 1952-08-09 1957-05-29 Spuhr & Co Appbau M Regeleinrichtung fuer stroemende Medien
EP0035091B1 (de) * 1980-01-25 1985-04-10 SCHOELLER-BLECKMANN Gesellschaft m.b.H. Verfahren zur Herstellung von spannungsrisskorrosionsbeständigen, nichtmagnetisierbaren Schwerstangen aus austenitischen Stählen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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