DE324576C - Faerbeverfahren - Google Patents

Faerbeverfahren

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DE324576C
DE324576C DE1917324576D DE324576DD DE324576C DE 324576 C DE324576 C DE 324576C DE 1917324576 D DE1917324576 D DE 1917324576D DE 324576D D DE324576D D DE 324576DD DE 324576 C DE324576 C DE 324576C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/34General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using natural dyestuffs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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Description

  • Färbeverfahren. Die Erfindung betrifft die Anwendung von Seetang für Färbereizwecke. In den Tangarten der Gruppe Melanospermra, Rhodosperma und Chlorosperma sind Pigmente von verschiedener Farbe enthalten. Gewisse Farben der großen natürlichen Tanggruppen sind von bemerkenswerter Beständigkeit. So geben die Fucaceen eine braune oder Olivenfarbe, und die Florideen ein schönes Rosenrot.
  • Die Erfindung besteht, vorbehaltlich der im folgenden dargelegten Ausnahmen, in einem Verfahren zum Färben mit Hilfe eines aus Seetangen der Gruppe Melanosperma, Rhodosperma - oder Chlorosperma hergestellten Farbstoffes.
  • Bekannt ist, daß man schon früher aus Rhodymenia edulis einen etwas flüchtigen rötlichen Farbstoff hergestellt hat. Dieser wird hier nicht als neu beansprucht.
  • Der Erfinder hat festgestellt, daß Gewebe durch bloßes Kochen mit dem besonderen Seetang, der hier vorgeschlagen wird, gefärbt werden können. . Man verwendet z. B. 6o g Seetang auf z kg des zu färbenden Gewebes.
  • Das Verfahren wird so ausgeführt, daß man den zu färbenden Stoff in ein Bad von Wasser oder Alkohol bringt, das Seetang der Rhodospermagruppe (außer Rhodymenia edulis) oder der Chlorospermagruppe enthält, sei es im rohen Zustande oder in Brei-oder Pulverform. Statt der genannten Gruppen kann man auch Tang der Melanospermagruppe benutzen und den zu färbenden Stoff in ein Bad von Wasser oder Alkohol bringen, das diesen Tang entweder in rohem Zustande oder in Brei- oder Pulverform enthält, außer der Art Laminaria in dem Fall; daß ;gepulverte Laminaria in einer Paste neben Indigo enthalten. ist.
  • Der Brei oder das Pulver, die oben genannt sind, können dadurch erhalten werden, daß man Seetang in Wasser abkocht, bis er weich wird und ihn dann mahlt, so daß ein Brei entsteht; oder daß man den. Tang röstet und dann zerkleinert, ungefähr ebenso, wie Kaffee oder Zichorie geröstet und gemahlen wird. Das Pulver kann auch durch Trocknen des oben beschriebenen Breies hergestellt werden.
  • Wenn. man Brei oder Pulver benutzt, so wird das Gewebe weit schneller gefärbt als wenn man den rohen Tang verwendet.
  • Es wurde ferner gefunden, daß bei Verwendung von Melanosperma, Chlorosperma oder Rhodosperma in Form von Brei oder Pulver oder einer aus einer dieser Gruppen erhaltenen Farblösung der Zusatz von - verdünnter Schwefelsäure zum Farbbade die auf dem Gewebe erzeugte Farbe kräftigt - und vertieft. Beispielsweise erhält man eine gute Farblösung aus einem Teil Pulver, .einem Teil konzentrierter Schwefelsäure und 2o Teilen Wasser.
  • Die Färbung von Geweben mit den genannten Farbstoffen, aus, .Seetang haftet fest und macht die Anwendung von Beizen nicht notwendig.
  • Es können alle bekannten Farbstoffe, Beizen, Lösungen oder Schönungsbäder angewendet werden, entweder einzeln oder in Mischung mit dem Tang, dem Pulver, dem ', Brei oder deren Lösungen, um irgendeine der Farben je nach Wunsch zu verstärken, zu befestigen oder den Ton zu ändern.
  • Um verschiedene Töne und Schattierungen zu erhalten, kann man verschiedene Tangarten oder die aus ihnen erhaltenen Farbstoffe zusammenmischen.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRTTCFiE: i. Färbeverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß der zu färbende Stoff mit einem Bade behandelt wird, das Seetang der Gruppen Rhodosperma (außer Rhodymenia edulis), Chlorosperma oder Melanosperma enthält (außer gepulverter Laminaria in Paste neben Indigo).
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Bad mit Schwefelsäure angesäuert wird.
DE1917324576D 1916-04-05 1917-05-27 Faerbeverfahren Expired DE324576C (de)

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