DE324578C - Presse zum Entwaessern von feuchtem Gut, insbesondere Torf u. dgl. - Google Patents

Presse zum Entwaessern von feuchtem Gut, insbesondere Torf u. dgl.

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DE324578C
DE324578C DE1919324578D DE324578DD DE324578C DE 324578 C DE324578 C DE 324578C DE 1919324578 D DE1919324578 D DE 1919324578D DE 324578D D DE324578D D DE 324578DD DE 324578 C DE324578 C DE 324578C
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damp material
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/04Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Presse zum Entwässern von feuchtem Gut, insbesondere Torf u. dgl. Falls man aus Torf, dessen kolloidaler Zustand durch eine Behandlung unter Druck bei erhöhter Temperatur zerstört worden ist, das überflüssige Wasser mittels einer Filterpresse zu entfernen versucht, stößt man auf Schwierigkeiten. Schon bald nach Anfang der Pressung verstopft sich das Filtertuch o.dgl., und' der Druck wächst infolgedessen in der Preßkammer an; hinter dem Filter sammelt sich hierbei eine breiartige Masse an, welche, falls der Druck eine bestimmte Höhe erreicht, gänzlich, d. h. samt dem darin anwesenden Faserstoff, ausgepreßt wird, worauf das gleiche Spiel sich wiederholt. Auf diese Weise kann ein größerer Teil der Fasern mit dem Wasser dufch das Filter hindurch entweichen, so daß der beabsichtigte Zweck verfehlt wird.
  • Bei Versuchen, diesem Übelstande abzuhelfen, hat sich ergeben, daß man einen erheblich günstigeren Erfolg erzielt, wenn man die Preßkammer nicht mittels Filtertuches, sondern mittels einer flachen. vollen Scheibe abschließt, welche nur einen engen Spalt zwischen sich und den Wänden der genannten Kammer freiläßt. Auch hiermit ist jedoch noch nicht eine praktisch brauchbare Lösung der Aufgabe erreicht, da auch der erwähnte Spalt (dessen Weite selbstverständlich eine gewisse Grenze nicht übersteigen darf) auf die Dauer sich verstopfen kann und dieFasern dann durch den ansteigenden Druck in der Preßkammer nach einiger Zeit mit .dem Wasser ausgetrieben werden.
  • Weitere Untersuchungen haben nun ergeben, daß eine fast vollständige Entwässerung des Gutes in .einer Presse erzielt werden kann, deren Auslaß aus einer oder einigen engen Spalten besteht, welche je für sich mit der Preßkammer mittels eines Raumes in Verbindung stehen, der sich vom Kammerinnern zum Spalt allmählich verengt. Wie diese eigentümliche Wirkung erklärt werden kann, möge einstweilen .dahingestellt bleiben.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen der Erfindung schematisch dargestellt. In Fig. i stellt a eine zylindrische Preßkammer dar, beinen Preßkolben oder Stempel, der wasserdicht hierin beweglich ist.- Den Auslaß der Preßkammer bildet hier ein enger ringförmiger Spalt zwischen der Wand der Preßkammera und der Grundfläche ein-es halbkugelförmigen Körpers c, der mit seiner runden Oberfläche in die Preßkammer ragt. Zwischen diesem Körper c und der Wand der Kammer d befindet sich der obenerwäh nte, sich allmählich verengende Raum.
  • Der Körper c braucht selbstverständlich nicht genau kugelförmig zu sein; er könnte auch eine mehr abgeplattete Form haben oder aber z. B. kegel- oder pyramidenförmig sein, wie in punktierten Linien in Fig. i angedeutet ist. Eine zu starke Abplattung ist jedoch zu vermeiden, weil dann der in dem zweiten Absatz dieser Beschreibung erwähnte Übelstand eintreten würde. Auch darf die Höhe dieses Körpers - gleichviel ob derselbe etwa kugelförmig oder aber kegel- oder pyramidenförmig ist - im Verhältnis zu dem Durchmesser der Grundfläche nicht zu groß sein. Nach Überschreitung einer gewissen Grenze nimmt die entwässernde Wirkung der Einrichtung wieder ab. Schließlich kann der Ouerschnitt der Preßkammer willkürlich gewählt werden.
  • Bei der Ausführung nach Fig 2 ist auch der Preßkolben b halbkugelförmig ausgeführt und ist zwischen diesem und der Wand der Preßkammer a ein ringförmiger Spalt e vorhanden. Das ausgepreßte Wasser kann demzufolge sowohl durch den Spalt d wie durch den Spalt e entweichen.
  • Bei der Einrichtung nach Fig: 3 verläuft der Spalt d im Boden der Preßkammer a diametral' und wird von zwei Zylinderflächen f begrenzt; der Preßkolben b entspricht dem-!. jenigen nach Fig. 2.
  • Weitere Ausführungsformen der Erfindung bedürfen keiner näheren Erläuterung. Vollständigkeitshalber wird noch darauf hingewiesen, daß die neue Presse für die Entwässerung nicht nur von Torf, sondern auch von anderen sich ähnlich verhaltenden Stoffen ' mit Vorteil angewendet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUCH: Presse zum Entwässern von feuchtem Gut, insbesondere Torf u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaß aus einer oder einigen Spalten besteht, welche j e mit der Preßkammer durch ;einen sich vom Kammerinnern zum Spalt allmählich verengenden Raum in Verbindung stehen.
DE1919324578D 1919-04-15 1919-05-16 Presse zum Entwaessern von feuchtem Gut, insbesondere Torf u. dgl. Expired DE324578C (de)

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